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Caprice Mitglied im Sicherheitsrat

Anmeldedatum: 16.04.2008 Beiträge: 1900 Wohnort: In den Weiten des Universums um uns herum
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Verfasst am: 24 Jul 2010, 22:22 Titel: Gegner von einst erwiesen deutschen Flieger die letzte Ehre |
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Gegner von einst erwiesen deutschen Flieger die letzte Ehre
Wäre soetwas im - anderen hörigen - Deutschland möglich gewesen? Sie hätten wahrscheinlich erst die USA oder Israel gefragt, denen Deutschlands Handlungsweisen ohnehin einen Dreck anzugehen haben.
Oberfeldwebel 56 Jahre nach Absturz in England gefunden. Hunderte ausländische Veteranen kamen zu seinem Begräbnis.
Air - Force – Veteranen in voller Ordenspracht, angetreten mit Standarten und Fahnen, um einem Soldaten die letzte Ehre zu erweisen. Dabei ist der, den sie da jüngst im Norden Englands zu Grabe getragen haben, ein deutscher Kampfflieger. Abgestürzt 1942, gefunden nach 56 Jahren, nun bestattet mit allen Ehren. Sie wären unserem Oberfeldwebel Heinrich Richter in seiner Heimat kaum zuteil geworden....
Schon der Gottesdienst für den deutschen Soldaten in der St. Peter`s Church in Southbank bei Middelsbrough fand unter großer Anteilnahme auch der Bevölkerung, von Politik und Medien statt. Rund 200 Menschen drängten sich in der Kirche, und es waren über 300, als Oberfeldwebel Richter schließlich auf dem Thornaby - Friedhof bestattet wurde.
Darunter auch Kadetten der Royal Air Force (RAF). Und vor dem Grab kniete Walter Myers, der Kommandant jenes Sperrballons, der Richter und seine drei Kameraden einst in den Tod riß.
Es ist der 14.Januar 1942, als die 8. Staffel / III. Gruppe des Kampfgeschwaders 2 ( KG 2 ) den Befehl erhält. Am Abend an der Ostküste Englands bei Middelsbrough einen Schiffkonvoi anzugreifen. Auch die Dornier 217 E2 mit dem Kennzeichen U5 + HS wird auf dem Flugplatz von Amsterdam – Schipol startklar gemacht, der Bomber von Feldwebel Joachim Lehnis. Zur Besatzung gehören neben dem Flugzeugführer noch Beobachter Leutnant Matern, Bordfunker Unteroffizier Hans Maneke und Bordmechaniker Oberfeldwebel Heinrich Richter.
Um 17:30 Uhr kommt der letzte Funkspruch der Do 217, was dann passiert, ist nur teilweise bekannt. Möglicher- weise beschädigt Flak den Bomber, der über Land kommt. Auf jeden Fall verliert die Maschine an Höhe, und rast
In 1300 Meter Höhe in eines der Seile eines Sperrballons, das einen Flügel abreißt. Keiner der Besatzung entkommt. Es ist das erste Mal, das ein Sperrballon eine Maschine zum Absturz brachte.
Englische Soldaten finden an der Absturzstelle im Güterbahnhof Southbank drei verbrannte Leichen. Nur Leutnant Matern wird erkannt, die anderen sterblichen Übereste werden Lehnis und Richter zugeordnet. Die Flieger werden mit militärischen Ehren beigesetzt, erhalten in den 50er Jahren auch Grabsteine. Maneke gilt als vermisst.
Erst am 27.November 1997 werden bei Erdarbeiten weitere Reste der Do 217 gefunden und in den Trümmern ein Leichnam. Auch Teile der Uniform sind noch erhalten, auf deren Kragen noch das Rangabzeichen zu sehen ist, und dies zeigt eindeutig, daß es sich bei dem Toten nicht um den vermissten Unteroffizier handeln konnte. Fast neun Monate untersuchten britische und deutsche Stellen den Fall, wurden deutsche Gerichtsmediziner eingeschaltet, die Kriegsgräberfürsorge, bis die Reste einer geschmolzenen Erkennungsmarke das Geheimnis preisgaben. Der tote ist der falsch identifizierte Richter.
Unter seinem Grabstein lag also jahrzehntelang der vermißte Unteroffizier Maneke, der nun endlich einen Stein erhält, während Richter neben die drei Kameraden gebettet wird.
Sofort nach der Entdeckung nimmt die englische Öffentlichkeit großen Anteil, berichtet nicht nur die regionale Presse laufend in großer Aufmachung. Das „Northern Echo“ widmet der Identifizierung und dem Toten selbst sogar eine ganze Seite, schreibt: „ Nach über einem halben Jahrhundert haben wir Respekt vor der Tapferkeit, bedauern den Opfergang und hegen Sympathie und Anteilnahme für die Angehörigen.“
Es schein so, als würde die ganze Region mit dem jungen Mann, dem Feind von einst, fühlen. Vielleicht, weil er das
Schicksal auch so viel britischer Piloten teilt. Und selbst der [colorred]„Daily Telegraph“[/color] und die „Times“ widmet Richters Begräbnis einen größeren Artikel. Auch das BBC – Fernsehen ist dabei.
Der deutsche Genaralkonsul für Nordengland, Hans Mondorf, der sich schon während der Identifizierung stark engagierte, zeigte sich von Interesse und Anteilnahme stark beeindruckt: „In Deutschland wäre das eine ganz andere Geschichte.“
Tief bewegt auch Heinz Möllenbrok, Sprecher der Kameradschaft, Sprecher der Kameradschaft KG 2, der mit 78 Jahren noch den Weg nach Middlesbrough auf sich genommen hatte, um an dem Begräbnis teilzunehmen. Der einstige Do 217- Pilot, der selbst damals über der Insel abgeschossen, später dann aber via Schweden ausgetauscht wurde: „ Das war schon ein bewegendes Bild, als die Veteranenverbände am
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Grab ihre Fahnen und Standarten senkten, um den früheren Feind die Ehre zu erweisen. Das ist Verständigung, wie wir alten Soldaten sie verstehen.
Keiner hege mehr Groll gegen den anderen: „Niemand hat uns damals gefragt, ob wir Krieg wollten. Wir mussten unserem Land dienen, und die Briten respektierten das.“
Möllebrok hat versucht, in Deutschland Medien und Politiker für den Fall Richter und die Verständigung zwischen den Gegnern von einst zu interessieren – vergeblich!
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Anmerkung mehrerer junger Nachkriegsgeborener
Die vergeblichen Versuche von Herrn Möllebrok dokumentieren die ganze Erbärmlichkeit irregemachter deutscher Schuldneurotiker und Vergangenheitsbewältiger. Sie bewältigen diese endlos mit ihren satten Bäuchen, und drehen sich dabei im Kreise. Einsicht und Charakter ist von diesen würde –und geschichtslosen Gestalten nicht zu erwarten. Wir vergessen diesen das nicht!
Sei es drum, wir halten inne in ehrendem Gedenken an unsere Soldaten!
Ich hatte einen Kameraden...........
Wir jungen BRD-Bürger sind heute stolz auf unsere alten Soldaten !Wir brauchen Euch Weicheier nicht!
Ja, wir können Euch nicht mehr sehen!
Die ausländischen Veteranen schätzen unsere Soldaten mehr als ihr Verräter. Ein Hoch auf unsere alten Kampf-flieger, ein Hoch auf Mölders!
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| Zitat: | | „Niemand hat uns damals gefragt, ob wir Krieg wollten. Wir mussten unserem Land dienen, und die Briten respektierten das.“ |
Das ist vielleicht nicht ganz richtig: Es wurde in den jeweiligen Ländern den Kriegsanstiftern gefolgt, wobei das Volk oftmals die wahren Zusammenhänge nicht kannte, von mit ziemlich üblen, vor allem niederträchtigen Charakteren. Und war NICHT allein Hitler zuzuschreiben, das ist mehr als nur eine Infamität. Allen voran Roosevelt, nicht minder Churchill und Stalin. Als letztes Zünglein an der Waage - England, d.h. allen voran Churchill und Polen. Ebenso nicht zu vergessen, die US-Clique um Kuhn, Loeb&co. die mit Hitler von 1929 - 33 verhandelten, mit Geld einseiften, in Erwartung - ganz klar - wieder einmal DAS Geschäft der Geschäfte zu machen. Egal, wer dadurch ins Gras biß.
Wer kontrollierte überhaupt, wieviel deutschen Geldes inzwischen wohin - floß? Wer führt darüber in der Regierung genau "Buch"? Da einige noch immer der Meinung zu sein scheinen, sich an Deutschland, wie einem Selbstbedienungsladen, bedienen zu können.
Ihnen zu Gefallen auch noch auf die ehemaligen Soldaten Deutschen Reiches zu schimpfen und schämen sich kein bißchen dafür, sie als Kriegsverbrecher zu bezeichnen, die für andere - wegen anderer, oftmals fern der Heimat, starben.
Krieg ist über all schmutzig. Und immer wieder die Frage: WIESO und vor allem - für WEN soetwas?
| Zitat: | | Möllebrok hat versucht, in Deutschland Medien und Politiker für den Fall Richter und die Verständigung zwischen den Gegnern von einst zu interessieren – vergeblich! |
| Zitat: | | „Daily Telegraph“ und die „Times“ widmet Richters Begräbnis einen größeren Artikel. Auch das BBC – Fernsehen ist dabei. |
Wie undiplomatisch von Seiten Deutschlands, vor allem eine Schande, dieser Nichtachtung. Nein, sie laufen zu neuen Gedenkfeiern frisch umgekommener Soldaten in Afghansitan, die sie selbst mitzuverantworten haben. Und Glück, dass ihnen bislang noch keines auf die Jacke gesetzt wurde.
| Zitat: | | Der deutsche Generalkonsul für Nordengland, Hans Mondorf, der sich schon während der Identifizierung stark engagierte, zeigte sich von Interesse und Anteilnahme stark beeindruckt: „In Deutschland wäre das eine ganz andere Geschichte.“ |
Hoffentlich bekommen der Herr Botschafter dieser Worte wegen in Deutschland dafür keine Antipathie. Da in Deutschland noch immer feige die Geschichte verdreht wird. Vor allem an die Ausstellungen dieses Fluppen-Drehers zu erinnern. _________________ Man lernt ein Volk nicht durch seine Verräter kennen,
sondern durch seine Patrioten! - Friedrich Schlegel
*
Feigheit oder Mut?
Abendland oder Europa?
Freiheit oder Untergang?
Friss - oder stirb!
*
Wer Kritik nicht vertragen kann, der hat etwas zu verbergen. - Alt-kanzler Helmut Schmidt |
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ekueku Mitglied im Sicherheitsrat


Anmeldedatum: 09.08.2005 Beiträge: 1603 Wohnort: Reichshauptstadt Berlin (jetzt Umzug nach McPomm), Büro: Reichshauptstadt Wien
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Verfasst am: 14 Aug 2010, 03:40 Titel: Re: Gegner von einst erwiesen deutschen Flieger die letzte E |
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| Caprice hat Folgendes geschrieben: |
Wie undiplomatisch von Seiten Deutschlands, vor allem eine Schande, diese Nichtachtung. Nein, sie laufen zu neuen Gedenkfeiern frisch umgekommener Soldaten in Afghansitan, die sie selbst mitzuverantworten haben. Und Glück, dass ihnen bislang noch keines auf die Jacke gesetzt wurde.
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Exakt. Jedoch hier genau an dieser Stelle bei einer Gedenkfeier bestände für einen geschickten Taliban die Chance, die Glückssträhne des menschenähnlichen Auswurfs zu beenden!
LG,
eku |
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