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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 21 Jul 2010, 17:52 Titel: Rom, Papstum und Judentum - kritischst lesen!!! |
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1. Judenschutz und Eigennutz
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Von den Juden und ihren Lügen
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Geschichte des Antijudaismus
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3. Glossar
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1. Unter Kreuz und Halbmond. Die Juden im Mittelalter - Google Buchsuche-Ergebnisseite
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1. Chronologie
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Rom und die Juden
Quelle: www.projekt-j.ch/Rom_und_die_Juden.htm
Es ist keine Übertreibung, wenn man sagt, dass Verblendung und Verirrung vom ersten Kreuzzug bis zur Befreiung des letzten Todeslagers von Hitler die dazwischenliegenden 849 Jahre jüdischer Geschichte zu einem einzigen langen Martyrium gemacht hat, in dem es nur seltene und kurze Unterbrechungen gibt.
Nicht nur verübten nominelle Christen all diese Gemetzel, nein, von 1096 an, als Kreuzfahrerschwerter zahllose Juden erschlugen, bis zum Jahr 1944, als in Dachau ein Rabbiner gekreuzigt wurde, lieferte das Christentum selbst den Mördern Vorwand oder Werkzeug. „Im Namen Jesu haben die Juden tausendjährige Verfolgung und Ungerechtigkeit erlitten. In seinem Namen sind sie zu Zehntausenden niedergemetzelt worden, in seinem Namen hat man sie zwangsweise getauft und ihnen die Kinder geraubt“, schreibt der Geistliche James Parkes.
Zur weiteren Veranschaulichung dessen lese man den päpstlichen Bericht, wie ein treuer Kreuzfahrer – einer von vielen Hunderten seiner Art – mit den Stammesbrüdern Jesu Christi umsprang. Am 18. Mai 1247 schrieb Papst Innozenz IV. von dem edlen Draconet de Montauban, der mit dem heiligen Ludwig ins Heilige Land gezogen war:
„Der edle Draconet beraubte die Juden all ihrer Güter und warf sie in ein schreckliches Gefängnis, und ohne ihre Proteste und die Beteuerungen ihrer Unschuld als berechtigt anzuerkennen, hieb er manche von ihnen in zwei Teile, andere verbrannte er auf dem Scheiterhaufen, bei wieder andern kastrierte er die Männer und riss den Weibern die Brüste ab. Er erlegte ihnen Martern verschiedener Art auf, bis sie, wie es heisst, mit dem Mund gestanden, was ihnen das Gewissen nicht eingab, und sich lieber in einem einzigen Augenblick der Qual töten liessen, als am Leben zu bleiben und weiter Qualen zu leiden und Foltern unterzogen zu werden...“
Der einzige Strahl des Lebens in diesem Tal der Tränen war der ziemlich beständige, wenn auch gefährdete Schutz, den die meisten Päpste den Juden in Lebensgefahr angedeihen liessen. Dass das drückende Bedürfnis für solche päpstliche Hilfe stets bestand, war das tödliche Erbe der Kirchenväter und einer Unzahl übereifriger Priester.
Denn in der Kirche herrschte damals die Anschauung, dass die ungläubigen Juden bis zum Ende der Zeiten als Zeugen für die Wahrheit des Christentums aufbewahrt, jedoch auf der niedrigsten sozialen Ebene gehalten werden sollten. Doch der Geist der Menge machte nie so feine Unterschiede, dass er sich bemühte, Duldung mit Diskriminierung und Absonderung zu verbinden. Der Laie verstand die feingesponnene Logik der päpstlichen Politik nicht zu würdigen, die die Juden schützte und tolerierte, während sie sie gleichzeitig demütigte und ächtete. Jeder Fürst oder Bürgermeister, der fast täglich von der Kanzel an die abscheulichen Sünden der Juden erinnert und vom Bischof streng ermahnt wurde, ihnen nicht das leiseste Wohlwollen zu bezeigen, dem ausserdem befohlen wurde, die bedrückende Kirchenpolitik in all ihren Einzelheiten auszuführen, musste zu dem Schluss kommen, dass er, wenn er sein Herrschaftsgebiet von den „Christusmördern“ säuberte, etwas Gott Wohlgefälliges tat.
So wurden die Juden im Mittelalter in der Regel von den Fürsten ausgebeutet, vom Pöbel ermordet und von den Päpsten verachtet, geschröpft und beschützt.
Doch gab es auch Ausnahmen wie Johannes XXII., den man persönlich als verantwortlich für ein „Judengemetzel“ betrachtet; Innozenz III.; Honorius III.: Gregor IX., die sich in der Anordnung und Durchführung antijüdischer Massnahmen hervortaten; Paul IV., den Gründer des Gettos in Rom und anderen italienischen Städten, der befahl, Synagogen zu zerstören und so weit ging, dass er die jährliche Zahl jüdischer Eheschlüsse beschränkte. Doch im grossen und ganzen wiederholen die mittelalterlichen Chronisten den Bericht Jakobs von Königshofen; „Im Jahr 1349 trat die grösste Pestilenz auf, die es je gab... Im Hinblick auf diese Pest wurden die Juden geschmäht und beschuldigt, sie hätten die Pest durch das Gift hervorgerufen, das sie in das Wasser und die Brunnen geschüttet haben sollen – und aus diesem Grund wurden die Juden ~~~~nthalben vom Mittelmeer bis nach Deutschland hinein verbrannt, nicht jedoch in Avignon, denn dort schützt sie der Papst.“
Damit der mittelalterliche deutsche Chronist nicht in den Verdacht der Übertreibung gerät, soll Dr. James Parkes ihn bekräftigen:
„Niemals wurde die Schuld der Juden eifriger geglaubt als dann, wenn der schwarze Tod die Länder Europas heimsuchte... Dreihundertundfünfzig Judengemeinden wurden dezimiert und viele tausend Juden verbrannt, ertränkt, gehängt, lebendig begraben oder auf andere Weise zu Tode gemartert in dem vergeblichen Versuch, sie zu zwingen, dass sie die Pest aus dem Land vertrieben.“
Eine Bulle von Papst Klemens VI., die, den edelsten Überlieferungen des Papsttums entsprechend, diese neue Verleumdung verurteilt und befahl, ~~~~ Juden zu schützen, blieb ohne jede Wirkung. Die Schutzbulle des Papstes Kalixt II., „Sicut Judaeis“, die physische Angriffe auf Juden streng verurteilte und ihre Zwangstaufe verbot, wurde von ihrer Promulgation im Jahr 1120 bis zum Ende des 15. Jahrhunderts mindestens dreiundzwanzigmal bestätigt und neu erlassen.
Wie wenig Erfolg päpstliche Erlasse gegen blinden Aberglauben und offenen Blutdurst hatten, lässt sich am besten damit beweisen, dass die Ritualmord-Verleumdung nach sieben Jahrhunderten und zwölf päpstlichen Bullen und Breven, die sie kategorisch zurückwiesen, noch immer von Zeit zu Zeit den hässlichen Kopf hebt. Ihr jüngstes Wiederauftauchen wird im Jahr 1964 aus Taschkent und dem Kaukasus und ums Jahr 1965 aus Ungarn gemeldet.
Fast all die mehr als hundert päpstlichen Erlasse zum Schutz der Juden litten unter vier Mängeln:
1. Nur wenn die Bevölkerung, aufgestachelt durch die Belehrung von der Kanzel und oft genug auch durch päpstliche Ermutigung zur Unterdrückung über die vorgeschriebenen Grenzen des Drucks gegen die Juden hinausging und die Juden tötete, stattete das Papsttum die Opfer mit einem gewissen Schutz vor dem Sturm aus.
2. Die meisten päpstlichen Ermahnungen, die Juden am Leben zu lassen, waren bemerkenswert sanft, wenn man sie mit den energischen Verurteilungen „jüdischer Exzesse“ vergleicht. So schrieb Gregor IX. am 6. April 1233 zwei Briefe. In dem ersten, in dem er sein Bedauern darüber ausspricht, dass die Christen den Juden die Fingernägel ausreissen und die Zähne ausschlagen, bittet er die Bischöfe, „~~~~ gläubigen Christen zu ermahnen und zu bewegen, den Juden keinen Schaden zuzufügen....“ In seiner zweiten Epistel an die gleichen Erzbischöfe und Bischöfe, in der er darüber klagt, dass sich die Juden ihrer üblichen „Ungeheuerlichkeiten“ – etwa christliche Ammen einzustellen, laut in der Synagoge zu singen und so fort – schuldig machten, befahl er, dass „diese Exzesse völlig unterdrückt werden müssen; und damit die Juden es nicht wieder wagen, den unter dem Joch der Sklaverei gebeugten Nacken zu strecken, dürft Ihr zu diesem Zweck den weltlichen Arm zu Hilfe rufen....“ Freundliche Bitten, die Christen dazu zu bewegen, keine Juden zu ermorden, denen unmittelbar strenge Befehle folgen, jüdische Ungeheuerlichkeiten zu unterdrücken, konnten nur dazu führen, dem zweiten Brief weit stärkeres Gewicht zu verleihen.
3. Nahezu ~~~~ päpstlichen Briefe, in denen Fürsten und Prälaten befohlen wurde, von der Misshandlung der Juden abzulassen, bezeichnete die Juden als „treulose“, „undankbare“ und „unverschämte Leute“. Die Empfänger dieser Empfehlungen durften sich wohl für entschuldigt halten, wenn sie die Anweisungen, „die Synagoge Satans“ oder „jüdische Verworfene“ oder „anmassende Ungläubige“ zu schützen, unbeachtet liessen.
4. Schliesslich – und das spielt dabei eine entscheidende Rolle – waren die meisten päpstlichen Schutz-Breven wie der oft wiederholte von Klemens VI. mit Wenn und Aber und Jedoch in der Präambel abgesichert, zu denen sich dann auch im Text noch weit geöffnete Maschen gesellten:
„(Niemand soll irgendwelche Dienste von den Juden erzwingen), es seien denn solche, die diese zu leisten gewöhnt sind“ – womit die Willkür von gestern zur legalisierten Tradition von morgen gemacht wurde.
„Wir wünschen, dass nur jene Juden, die sich nicht dazu bereit gefunden haben, etwas zur Verderbnis des christlichen Glaubens zu unternehmen, durch die Vorsichtsmassnahmen dieses Schutzes gestärkt werden.“
Wie wir aus verschiedenen Berichten wissen, genügte es, in der Synagoge laut zu singen, um den päpstlichen Schutz zu verwirken und sich für die guten Dienst der Inquisition zu qualifizieren.
Mild im Tenor, reich an verletzenden Ausdrücken und Einschränkungen, häufig zu spät erlassen, verurteilten die päpstlichen Schutz-Breven überdies nur die offene Gewalt, nicht jedoch jene tief eingewurzelte Feindseligkeit, die diese Gewalt unvermeidlich machte. Ein einziger päpstlicher Erlass, der den Christen erklärt hätte, dass das jüdische Gebot, das Christus seine Jünger lehrt: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ auch den Juden gegenüber gelten müsse, wäre heilsamer gewesen als lange Listen von Verboten und Beschränkungen.
Doch ein so einfacher christlicher Brief aus Rom kam nie.
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© by Erwin & Christine Jenni / Sommer 2001
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ekueku Mitglied im Sicherheitsrat


Anmeldedatum: 09.08.2005 Beiträge: 1603 Wohnort: Reichshauptstadt Berlin (jetzt Umzug nach McPomm), Büro: Reichshauptstadt Wien
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Verfasst am: 24 Jul 2010, 21:34 Titel: |
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Was?
Naja, egal. Die betr. Frage war offenbar zu hoch.
Tja.
Grüße |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 25 Jul 2010, 08:32 Titel: Re: ekueku - es sollte uns nichts egal sein!!! |
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Hallo ekueku!,
das Judentum war eine fingiert fiktive Ethnie des Ur-Christentums, also eine ob der Akzeptanz-ERFINDUNG, auf daß die Christen samt der römischen Urgemeinde in Rom ungestört wirken können. NICHT auf die angebl. Judäea waren die Christen - mir Verlaub - scharf, SONDERN auf die damals ZENTRALE Macht der Welt: Imperium Romanum und somit auf die WELTWEITE EXPANSION des Christentums, vgl. "IN HOC SIGNO VINCERIS" (= unter diesem Zeichen wirst du siegen) verstand Constantin der Große die "Vision" des christlichen Emblems.
Als literarische Vorlage für die Erfindung des Christentums diente das "Handeln" eines gewissen Judas Ischkariot, welcher dem Evangelim nach Jesus verraten hat, wonach Jesus von einem römischen JUDEX (= Richter) gerichtet wurde. Insofern, also ob des Judas und Judex, diente die Bezeichnung später als Synonym-Homonyme für die Heiden und insbessondere für die Bürger des Imperiums, die nocht nicht das Christentum als DIE Staatsreligion annahmen geschweige denn akzeptierten.
Sanchuniathon (= des Gemeinwohls Urkraft, oder: Das Heil ~~~~r (Union) bewirkende Urkraft) benutzte der heilige Hieronymus als die Vorlage der Vulgata-Version des angebl. Alten Testaments.
Diesbezügl. schrieb ich bereits:
--------------------------
Werter ekueku!,
also ganz EINFACH, setze denoch viel voraus:
Kyros II., d. Gr., ? 529 v. Chr., altpers. König (seit 559). Begründer
des pers. Großreiches; 550/549 Eroberung Mediens, 547 Lydiens, 539 Babylons (Rückkehr der Juden aus dem Babylon. Exil). Das von ihm errichtete Herrschaftssystem beruhte auf Toleranz und Schonung der Gegner.
Kyros (pers. König) Kaiser
Kyrios Kyrios [griech. ›Herr‹],
Kyrios, bibl. Hoheitstitel (im griech. AT für Jahwe; im NT für Jesus).
Kyrios, antiker Herrschertitel; und
Adonai heißt altägyptisch und arameisch DER HERR!
Der gesamte Nahe Osten mit Syrien, arabischer Halbinsel bis nach Jemen und Oman, Unter- bzw. Nord-Ägypten waren seit Jahrtausenden eine See-Bund-Einheit (= Thalasokratie: SeeMacht) religiös am stärksten von Ägyptern, Minoern, Mykenern, Phöniziern und von Hethitern (in Kleinaseien) beherscht. Der Persische Xerxes eroberte als erster Alt-Ägypten und dessen Verbündeten, damit auch Griechen!!!, mit Soldaten die er sich zusätzlich aus Indien geholt hat, DESHALB die typische "arabisch-levantinische" Hautfarbe!!!
Ar]abia heißt nichts anderes als "Land der Väter", so wie Ar]menien das " Land der Steine" bzw. Stiniges also auch karges Land.
Lexikalischer Hinweis:
Perserkriege, griech.-pers. Auseinandersetzungen (500/490-449/448), ausgelöst durch die Unterstützung des Ion. Aufstands durch Athen. Nach der pers. Niederlage bei Marathon 490 (Miltiades) beantwortete Athen die Aufrüstung Darius' I. und Xerxes' I. ab 482 mit der Flottenbaupolitik des Themistokles. Auf die griech. Niederlage bei den Thermopylen 480 (Leonidas) folgte 480 der griech. Seesieg von Salamis. 479 wurden die pers. Streitkräfte bei Platää und Mykale entscheidend geschlagen. Im Kalliasfrieden (449/448) zw. Athen (unter Perikles) und Persien erkannte letzteres die Zugehörigkeit der kleinasiat. Griechenstädte zum Attischen Seebund an.
Xerxes I. * um 519 v. Chr., † Susa 465 (ermordet), Großkönig (seit 486) aus der altpers. Dynastie der Achämeniden. Sohn Darius' I.; sein Versuch, Griechenland zu erobern, schlug trotz Aufgebots ~~~~r verfügbaren Machtmittel fehl (Niederlagen bei Salamis [480] und Platäa [479]; Perserkriege).
Nach dem Sieg Alexander des Großen über die Perser wurde die Alte Ordnung so gut es ging wieder hergestellt, diesmal jedoch UNTER hellenistischem Einfluß, der DURCHAUS von den meisten problemlos angenommen wurde.
Insofern sprechn bzw. schreiben auch die israelischen Historiker VÖLLIG KORREKT von der SELBST-"Erfindung" der Juden. Laut Schlomo Sand und einigen anderen, darunter auch B. Friedmann, datieren die Entstehung des AT auf das 11. Jhdt zurück, lokalisieren diese auf Toledo, damals unter islamischer Herrschaft. Im Nahen Osten GAB ES ALSO - im biblischen Sinne!!! - so gut wie KEINE JUDEN!
Weil der Islam, vgl Sultan Saladin und kur später DIE Türken AB dem 11. Jhdt. sowohl die Seiden- als auch Gewürz- und Weihrauch-Straße besetzten und völligst UNTER KONTROLLE hatten, gab ES plötzlich, in angebl. offenbarungen des AT und NT ein "Heiliges Land". Was den Königsshäußern und Kirchen-Magnaten-Fürsten an diesem verdammten Land "HEILIG" war, waren die Gewürze, vgl. Kolumbus vermeintliche "Entdeckung Indiens", genannten Straßen und die WIEDERGEWINNUNG DER Kontrolle über dieselben !!! - DESHALB also die KREUZZÜGE!!!, der HEILIGE GRAL, das HEILIGE BLUT, dIE HEILIGEN BLUTRITTE, die verdammte "BUNDESLADE", die Trompeten und Posaunen von Jericho usw.!
Den Rest kann man glatt vergessen, WEIL mehr als NUR politisch-wirschaftlichen KABBALA und Intrigen, LEIDER auch im Auftrage und im Namen der damaligen kathol. Kirche!!!, denn die Völkerwanderungen waren bereits im Vormarsch, das antike Imperium Romanum hatte aber unter Christentum KEINE Verfassung und mit dem Neuen Testament laß sich keine Gewalt, kein Krieg und nichteinmal die Notwehr RECHTFERTIGEN.
Sanchuniathon bitte NIE argumentativ außer Acht lassen, da unwiderlegbar als die des "Alten Testaments"-Übersetzungs-VORLAGE Hieronymus Vulgata diente!!!!
Chronologische Reihenfolge:
Sanchuniathon entstanden etwa um die Zeit des Trojanischen Krieges, also vor Homer!!!
Hieronymus Vulgata: Hieronymus, Sophronius Eusebius [hi-e...], hl., * Stridon (Dalmatien) um 347, † Bethlehem 30. 9. 420 (odr ger 419?), lat. Kirchenvater und -lehrer.
| ekueku hat Folgendes geschrieben: | Ähem, was?
Naja, egal.
| Zitat: |
Unsere Legenden und Volkssagen sind die heiligen Botschaften, die Ihr Euren lauschenden Kindern mit geheimnisvoller Stimme leise zuflüstert. Eure Gesang- und Gebetbücher sind mit den Werken unserer Dichter angefüllt.
Unsere Nationalgeschichte ist ein unentbehrlicher Teil des Unterrichts geworden, den Eure Pfarrer, Priester und Lehrer erteilen. Unsere Könige und Propheten und unsere Krieger sind Eure Heldengestalten. Unser früheres Ländchen wurde Euer Heiliges Land.
Unsere nationale Literatur ist Eure Heilige Bibel.
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Die Heilige Schrift der Juden, in welcher den Juden Gottes Wort nahegebracht wird, als jüdische "National-Literatur" zu banalisieren, worin die jüdische "Nationalgeschichte" ihren Ausdruck fände, und die Bibel damit zu degradieren, das ist eine typisch zionistische Denkweise, die Marcus Eli Ravage hier dem Publikum präsentierte. Für einen echten - und das heißt, einen reinen, frommen Juden - kommt und kam diese säkulare, Jahwe negierende Geisteshaltung selbstverständlich nicht in Frage, demzufolge zeigt(e) er Ravage bestenfalls den Vogel, sofern er Ravage nicht ohnehin total ignorierte.
"Jahwe" bedeutet ja in gutem Lutherdeutsch "Herrgott".
Nun wollen wir einmal darauf warten, daß uns noch plausibel erklärt wird, wie Gottes überlieferte Worte (sprich: Gebote bzw. Befehle) ausgerechnet den Bibel-Verächtern - sprich: den Zions - den Vorwand zur Weltherrschaft liefern sollen.
Ich vermute jedoch, daß ~~~~in das Verstehen dieser Frage bereits überfordert...
LG,
eku
Tip: ein Zionist, der sich auf die Bibel - im Sinne von: Gottes Wort - berufen würde, wäre kein richtiger Zionist mehr...
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_________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
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ekueku Mitglied im Sicherheitsrat


Anmeldedatum: 09.08.2005 Beiträge: 1603 Wohnort: Reichshauptstadt Berlin (jetzt Umzug nach McPomm), Büro: Reichshauptstadt Wien
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Verfasst am: 25 Jul 2010, 12:14 Titel: |
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Das ist doch keine Antwort!
| Zitat: |
"Jahwe" bedeutet ja in gutem Lutherdeutsch "Herrgott".
Nun wollen wir einmal darauf warten, daß uns noch plausibel erklärt wird, wie Gottes überlieferte Worte (sprich: Gebote bzw. Befehle) ausgerechnet den Bibel-Verächtern - sprich: den Zions - den Vorwand zur Weltherrschaft liefern sollen
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Daß das Judentum eine christliche Erfindung sein soll - deine Meinung sei dir unbenommen - das Narrativ lautet anders und nur dies ist hier relevant.
Noch mal:
Wie sollen gemäß einigen vorhergehenden Postulaten die Ungläubigen ihre Weltherrschaftspläne auf die Bibel gründen können?
Was ist an dieser Einfachst-Fragestellung nun noch schwer zu verstehen?
LG,
eku |
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Caprice Mitglied im Sicherheitsrat

Anmeldedatum: 16.04.2008 Beiträge: 1900 Wohnort: In den Weiten des Universums um uns herum
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Verfasst am: 25 Jul 2010, 14:27 Titel: Während andere sich um des Kaisers Bart streiten ,,, |
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Nein, wie können sie den aufmerksamen Lesern nur soetwas zumuten, soetwas lesen zu sollen?.
Ja aber, wer aber hat sich - wohinter - denn versteckt, des Castings Welt-Puppen-Theaters und erinnert an:
Da Da Da ich seh dich nicht du siehst mich nicht aha aha aha. - Oder so ähnlich. _________________ Man lernt ein Volk nicht durch seine Verräter kennen,
sondern durch seine Patrioten! - Friedrich Schlegel
*
Feigheit oder Mut?
Abendland oder Europa?
Freiheit oder Untergang?
Friss - oder stirb!
*
Wer Kritik nicht vertragen kann, der hat etwas zu verbergen. - Alt-kanzler Helmut Schmidt |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 26 Jul 2010, 10:54 Titel: ekueku - Eher göttliche Komödie als dessen "Worte" |
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Werter ekueku!,
es gibt KEIN EINZIGES VON GOTT überliefertes Wort, kein einziges göttl. Wörtelein und kein Jota!, es sei den wir postulieren, daß ~~~~ SCHÖPFUNGEN der EVOLUTION, ja DIE Evolution an und für sich, samt Flora, Fauna inclusive des Säugetiers Menschen - phänomenologisch gesehen - DIE einzigen Träger der OFFENBARUNG immer schon waren sind und bleiben werden. Welcher OFFENBARUNG aber? = Jener immensen Ur-SYMETRIEN-Kraft, Emergenz ~~~~r Emergenzen und UNGESCHRIEBENER GESETZE der Schwerkraft, Gravitation und SELBSTORGANISATION der Materie, der Elementar-Teilchen: Highs (= Gottesteilchen vgl. "Theotronen" nach Lem), der antlizlosen Hiob's "Gottheit" im Gewitter, der Urmikroorganismen samt Bakterien und Mitochndrien [griech.-neulatein.], (= 0,2 bis 8 µm große, längl. oder rundl. Organellen in ~~~~n eukaryont. Zellen. Die M. sind von zwei Membranen umhüllt, enthalten eigene DNS und vermehren sich durch Teilung. In den M. sind die Enzyme der Atmungskette, des Zitronensäurezyklus und der oxidativen Decarboxylierung lokalisiert.) DIE das Leben hier auf der Erde SEOBSORGANISATIV in Gnag gesetzt haben.
Nebenbei: Ich gehe längst davon aus, daß Gott Jesu, WER immer er auch war, EHER dem GOTT Platon's, DER EVOLUTION, der Astrophysiker und der GEERINGSTEN MIKROORGANISMEN war und bleiben wird, W E I L GOTT der vermeintlichen THEOLOGOGEN, vgl. mein öfteres Narativum-Thema über Hiob!!!, schlicht und einfach einem Strohdreschen gleichkommt. Vgl. Hiob's Abweisung seiner "falschen" Freude und seine Umkehr: "Ich bereue ~~~~s":
»Ich habe geredet in Unverstand,
Dinge, die zu wunderbar für mich,
die ich nicht begriff.
Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört;
nun aber hat dich mein Auge gesehen.
Darum widerrufe ich und bereue
in Staub und Asche.«
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GRAVITIEREN heißt aber nichts anderes als: [aufgrund der Gravitation] zu etwas hinstreben)
Goethe dazu: "Es irrt der Mensch solange er strebt!" Vgl. dazu DIE alchimischen Sprache des Dr. Faustus: solve et coagula / diaballo, metaballo, symballo.
ODER die einen jeglichen Dualismus widerlegende Ur-Bedeutung von Mephistopheles und Mae phaistos ODER: "Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten". Die einzig logische Konsequenz der Dualismen-Absurdität kann nur lauten: FALLS der liebe Gott die Welt (als DIE Esszenz des Lebendigen) erschaffen hat, DANN doch nicht DESHALB, damit der Teufel sie holen soll!!!
"mae-phainon" DEUTET kontextuell auf die oben angesprochene unkontrollierbare Unberechenbarkeit entfesselter Kräften der Dynamik HINTER DEM HORIZONTE der Theo-Dramatik des Sichtbaren, des Phaino-menon, der Handlungen und der Taten (der erga), ALSO das DEUTENDE auf NOCH eine andere Welt, die der en-ergeia, der Web- Wirk- und Werde-Kräfte, die Welt des Mae-Phainon - des Un-Aufscheinenden. Die Welt unter - und vor - dem Ur- Sprung ODER auf das A-peiron (= zentraler Begriff der vorsokrat. griech. Philosophie: Das A. als Urmaterie gilt als unbegrenzt und garantiert ein scheinbar endloses und verschwenderisches Werden in der Welt!!!
E P I L O G: Die THEOLOGIEN ähnlen einer Kuh:
Die Kuh aber ist ein Säugetier, wie die Menschen auch.
Eine Kuh hat sechs Seiten: rechts, links, oben, unten, vorne und hinten.
Hinten hat sie einen Schwanz. An dem hängt ein Pinsel. Mit dem Pinsel vertreibt sie die Fliegen, damit sie nicht in die Milch f~~~~n.
Sie hat einen Kopf für die Hörner und das Maul. Mit den Hörnern kann sie schubsen und mit dem Maul muhen.
Unter der Kuh hängt die Milch. Die ist zum Melken da. Wenn die Leute melken, kommt die Milch raus, und die Milch geht nie zu Ende. Ich weiß nicht, wie die Kuh das macht.
Die Kuh ißt nicht sehr viel, aber wenn sie ißt, ißt sie zweimal, damit sie satt wird. Wenn sie hungrig ist, macht sie „muh“, und wenn sie nichts sagt, ist ihr Bauch voll mit Gras u n d Methangas!!!
Die Hölle sind die Anderen, ABER kein ORT, ou-topos (= pseudoreligiöse Utopie), sondern oft und meistes NUR EIN Zustand, DENN ~~~~ PROBLEME SIND NUR Beziehungsprobleme. Sobald aber die Grenze des Unerträglichen (= IGNORANTIA AFFECTATA SEU INVINCIBILIS) erreicht ist, muß im SINNE der Epike gehandelt werden, damit sich die "BANALITÄTEN DES BÖSEN" nicht ideologisch oder gar mystagogisch, idolatirisch oder diktatorisch verselbständigen, quod modi zionnismi dämonischst DAE MONstrandum est: BESSESENHEIT wie seit Jesus Zeiten: Un sie verwandelten sich in wilde Schweinen! Vgl. Dämonen Austreibung.
Als Hannah Arendt Israel samt Palästina als DIE Staatelnose verlassen musste, schrieb sie: Man sei von "Antisemitismus" NICHT EINMAL AUF DEM MOND sicher! Tanz der Vampiere DAUERT aber immer noch an!
Leszek Kolakowski argumentiert und plädiert in einer seiner Reden:
"~~~~ moralischen Gebote sind gewissermaßen naturwidrig, sie wären ja überflüssig, wenn ihre Aufgaben ohnehin völlig durch die Instinkte erfüllt würden. Daß so viele von uns im Bösen leben, macht keinen einzigen von uns weniger böse, wenn es im übrigen auf der anderen Seite gewiß ist, daß wir imstande sind, unsere naturwüchsigen Leidenschaften zu zügeln. Wir wären sicher in einer schlimmeren Lage, wenn wir der Lutherschen Meinung zustimmten, nach der uns Gott Gebote gibt, denen wir überhaupt nicht nachkommen können, nach der also Gott von uns Leistungen verlangt, die ganz einfach unausführbar sind. Sobald wir feststellten, daß das moralische Gesetz unsere Fähigkeiten grundsätzlich überschreitet, müßten moralische Unterschiede zwischen den Menschen fast verschwinden, wie sehr wir uns auch auf das göttliche Erbarmen verlassen. ... Wenn wir wissen, daß wir etwas nach moralischem Gesetz tun sollen, wissen wir auch, daß wir es tun können; ja nur daraus, daß wir es tun sollen, erfahren wir, daß wir es auch können, obwohl wir nicht notwendig wissen, ob wir unsere Pflicht tatsächlich im Moment der Prüfung erfüllen werden. Ob die Welt ohne Haß überhaupt möglich ist oder ob es natürliche Ursachen gibt, die sie ausschließen, darüber haben wir kein sicheres Wissen. Falls wir aber die Vorwegnahme einer solchen Welt nicht ernst nehmen, falls wir also überzeugt sind, daß der Haß auf Erden nie getilgt werden kann, so rechtfertigt dies unseren eigenen Haß, das heißt jenen, der in jedem von uns brodelt, nicht. Das Böse muß auf der Welt sein; wehe aber dem, durch den es kommt - auch diese Warnung gehört zu den härtesten Ziegeln im Gebäude der christlichen Zivilisation. Ohne sie, das heißt ohne die Überzeugung, daß die Statistik des Bösen das Böse in mir nicht entschuldigt, wäre der Begriff der Verantwortung eitel und überflüssig." - So weit Leszek Kolakowski in seiner Dankesrede anläßlich der Verleihung des Friedenspreises, Börsenverein des deutschen Buchhandels 1978.
"FALLS ES KEINEN GOTT GIBT", der in der Lage ist, den WAHN und die Gräultaten des Zionismus zu stoppen, dann wird die IGNORANZ-ZEIT-DAUER der Völker ein Ende nehmen, denn dieses KREBSGESCHWÜR muss endlich gestoppt und notfalls apokalyptischst annuliert bzw. neutralisiert werden, auf daß der HALBARKEITS-DATUM des Begriffes der Verantwortung nicht eitel und überflüssig wird.
betreffs Hiobsdichtung schrieb ich bereits:
»Nun aber hat dich mein Auge gesehen« Wie hat er ihn gesehen? Er hat ihn mit dem inneren Auge wahrgenommen. Als den »lieben Gott»? Als »unseren Vater»? Nein, Hiob hat in Gottes anderes, schreckliches Antlitz geschaut, noch mehr, der Ewige ist ihm OHNE ANGESICHT erschienen, und Hiob hat ihn so deutlich gesehen, daß er OB DIESEM ANBLICK STARR geworden und beinahe gestorben ist. Jedenfalls vergißt er die Stimme aus dem Gewitter nie, nie mehr. Er fühlte sich von Gott verschlungen und hätte wie der Baalschem zu seinem Leibe sprechen können: »Ich wundere mich, Leib, daß du noch nicht zerbröckelt bist, aus Furcht vor deinem Schöpfer.« ~~~~r Überwältigung zum Trotz hat Gott mit ihm gesprochen, er hat aus dem Gewitter sein Wort an ihn persönlich gerichtet und ist ihm real begegnet. Kann der Mensch Größeres erleben? Die Antwort auf ~~~~ ausgestandene Gottesqual liegt in der wirklichen Begegnung mit dem Ewigen. Das Erleben, daß der Allmächtige mit ihm gesprochen hatte, überzeugte Hiob weit mehr von der Unrichtigkeit seines Aufruhrs als die Vorführung der rätselhaften Tierwelt. Durch die unmittelbare Anrede Gottes erfuhr Hiob etwas vom unauslotbaren Geheimnis Gottes, das ~~~~s menschliche Denken und Reden weit übersteigt. Auf diese Erfahrung kommt es an, denn die kleinste Erfahrung auf religiösem Gebiet ist unendlich viel bedeutsamer als das umfangreichste Nachreden, weil dadurch der Begriff in eine Realität verwandelt wird. Es geht nicht um die betrüblichen und oft überaus enttäuschenden Lebenserfahrungen mit dem Menschen, sondern um die realen Gotteserfahrungen, denn sie ~~~~in überzeugen uns von der Existenz Gottes.
Hiob erfuhr von Gott nicht nur durch ein bloßes Hörensagen; er ist zum erlebten Gott vorgedrungen und hat sich mit ihm so stark eingelassen, daß er dessen Atem fühlte und vor ihm durchsichtig geworden war. Auf das eigene Erleben und Erfahren Gottes kommt es an, es ~~~~in vermittelt dem Menschen eine innere Stärke und Gewißheit, die durch nichts mehr ausgelöscht wird.
Der Epilog enthält noch eine Aussage über die Freunde Hiobs. Sie sind aufmarschiert, haben sich Hiob gegenübergesetzt und sich in eine ellenlange Diskussion eingelassen. Von dem Gott, der in Gegensatz zu Gott geraten kann und deswegen Hiob die Fassung raubte, haben sie nichts verstanden. Man mag sich fragen, für wen sie Gott eigentlich halten. Ist er für sie ein Gegenstand ihrer Theologie, die die These vertritt, den Frommen gehe es immer gut auf Erden und bestraft würden zuletzt unfehlbar die Gottlosen? Ein einfaches, allzu einfaches Denkschema das nicht stimmt und im Leben schon tausendfach widerlegt wurde. Die Frommen geben diese Widerlegung nicht zu und stehen deswegen immer, offen oder heimlich, auf der Seite der Freunde Hiobs. Sie finden die Freunde gut und schön, unterstreichen ihre frommen Worte und vergessen, daß Hiob darob in Wut geraten ist. Der Dichter teilt aber die Auffassung der drei Freunde eindeutig nicht. Ausdrücklich läßt er Gott im Epilog sagen: »Mein Zorn ist entbrannt über die drei Freunde, denn ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob.« Wo wird recht geredet? Auf unseren Kanzeln? Wie fragwürdig ist doch das Argumentieren und Behaupten! Weil es nicht richtig ist, ist es auch wirkungslos, denn anders lassen sich die leeren Kirchen nicht erklären. Nicht nur die GANZE THEOLOGIE SPRICHT NUR DOGMATISCH KORREKT, aber religiös unfruchtbar, so geschieht es auch heute immer noch, wenn es um politische Annpassungs-Korrektheiten, Worthülsen-Diplomatie und polit. Wort-Fetischismen-Anpassungs-(un)Moral geht. Wie redet man aber richtig? Wäre es nicht am besten, zu verstummen, weil ~~~~ Aussagen den Redner überfordern? jedenfalls haben die Freunde nicht nur unrichtig, sondern unaufrichtig gesprochen, verteidigend, salbungsvoll, selbstgerecht, so wie man von Gott und angesichts des »Eben-Bildlich-Göttlichen« bei ~~~~r Frömmigkeit nicht reden darf!
»Die Freunde haben nicht recht geredet wie mein Knecht Hiob«, sagte Gott. Hat Hiob in seiner Auflehnung richtig gesprochen? Wenigstens hat er EHRLICH von Gott geredet und das ist schon viel. UND Gott verlangt, daß Hiob für seine drei ihm übel mitspielenden Freunde Fürbitte einlege, nur diese Fürbitte nehme er an und keine andere.
ALSO:
Es ist überaus schwer, sowohl von Gott als auch von lebens- und zuKUNFT- tragenden sozialen und Ma’at-Wahrheiten zu reden, die übliche fromme bzw. angepasste Sprache entspricht ihm nicht und die neue haben wir noch nicht gefunden. Man muß schon anders reden, und der Dichter versuchte sie auszudrücken durch die ungeheure Spannung zwischen der betenden Auflehnung und der Ablehnung der wohlgeformten Freundestheologie und FreundesIDEOLOGIE. Das ist mehr als bloße Paradoxielust; in der Verbindung der stärksten Gegensätze kündet sich das neue Sprechen von Gott an, das vielleicht vom Allmächtigen nicht ganz als unwürdig empfunden wird.
»Da wandte Gott Hiobs Gefängnis.« Was bedeutet die ungebräuchliche Formulierung? Nachdem die Prüfung zu Ende war, schenkte Gott ihm ~~~~s wieder, was ihm früher genommen worden war: die Kinder, die Gesundheit und den Besitz. Hiob ist wieder gesegnet und hat ~~~~s doppelt bekommen. Diese Wendung nennt man eine Wiederholung, was mehr als das Wort »Erinnerung« aussagt. So gibt es denn also eine Wiederholung. Wann tritt sie ein? ja, in irgendeiner menschlichen Sprache läßt sich das nicht gut sagen. Wann ist sie eingetreten für Hiob? Als ~~~~ denkbare menschliche Gewissheit und Wahrscheinlichkeit für die Unmöglichkeit sprach.« Hiob erblühte ein neues Glück, und dies gab auch einiges zu reden. Noch einmal mischt sich der räsonierende Verstand in das Geschehen: »Es vergehen viele Jahre, und er hat neue Kinder, andere Kinder, und er liebt sie. Mein Gott! Wie konnte er, sollte man wohl meinen, diese neuen lieben und die anderen, die ersten, vergessen? Wie konnte er, wenn er an jene ersten dachte, vollkommen glücklich sein mit den neuen, wie lieb er diese auch haben mochte?« So rätselt unser Verstand, nicht aber derjenige Hiobs, dessen Auge Gott gesehen hat und der nach seinem großen Erleben die Tage in stummer Dankbarkeit verbrachte, weil »des Herrn Vertraulichkeit wiederum in Hiobs Hütte wohnt wie in vergangenen Tagen.»
Spielte im Prolog die Frau von Hiob eine Rolle, so im Epilog die Töchter. Die Söhne werden nicht genannt, aber die Töchter mit ihren Namen Täubchen, Zimtduft und Schminkbüchschen, damit auch eine humoristische Note in die Dichtung hineinkommt. Von ihnen wird ausgerechnet ihre Schönheit erwähnt, man »fand im ganzen Lande keine Frauen, so schön wie Hiobs Töchter« Der Dichter hat die Schönheit der Töchter keiner bloßen Äußerlichkeit gleichgestellt. Schönheit ist Abglanz des Göttlichen.
Nach all dem Schrecken und den bestandenen Prüfungen Hiobs empfindet man die wohltuende Schönheit seiner Töchter doppelt und freut sich an ihr vorbehaltlos.
Die Wiederherstellung von Hiobs früherem Zustand pflegt man in der Romanliteratur als Happy End zu bezeichnen, dies entspricht dem Publikumsgeschmack. Der Mensch verlangt offenbar nach einem glücklichen Ende, sonst ist er nicht befriedigt. Begreiflich, doch hat der Epilog des Hiob-Buches einen tieferen Sinn. Im Verlangen nach dem glücklichen Ende steckt ein Harmoniebedürfnis des Menschen, der es nicht ertragen würde, wenn er zuletzt auf ein TRÜMMERFELD DES LEBENS zurückschauen müßte. Der Wunsch nach dem versöhnlichen Schimmer ist nichts anderes, als die geheime Sehnsucht nach der Wiederkehr des verlorenen Paradieses, der verlorenen Ma’at, das zuletzt ebenfalls ~~~~ Schrecken der Weltgeschichte in Freude und Liebe ausklingen läßt. Diesem Bedürfnis kam der Dichter mit seinem Epilog entgegen.
Ist nun DAMIT die Hiobdichtung vollends erläutert? Niemals, denn wer von Hiob eine kleine Ahnung bekommen hat, weiß, daß man mit ihm nie zu Ende kommt. Hiob ist und bleibt eine zeitlose Gestalt der Weltliteratur, nicht anders wie Odysseus, Ödipus, Don Quijote usw. Er zählt zu den ewigen Gefährten, die den Menschen durch sein ganzes Leben begleiten.
Der letzte Satz der Dichtung lautet: »Und Hiob starb alt und lebenssatt.« Der Mensch muß sterben, aber es fragt sich immer, WIE er stirbt. Ist ihm ein sanfter Tod beschieden oder fährt er unerlöst von hinnen?
Kommt es noch zu einem schweren Todeskampf oder darf er still hinüberschlummern? Diese Fragen sind nicht nebensächlich, besonders nicht, wenn man an das eigene Ende denkt.
Der Name »Hiob« und der biblische Anleihe-Konstrukt der Hiob-Dichtung ist VIEL ÄLTER als das Alte Testament. So wie die Psalmen, das Hohe Lied und etliche Themen des AT wurde Hiobs-Leiden aus bereits vorhandener ägyptischer Hiob-Redaktion übernommen, jedoch stehen sich die Dichtung und Wahrheit in keinem Werk der Weltliteratur so überlappend nahe wie hier.
EPILOG:
DIE »WARUM FRAGE« DES ÜBERWUNDENEN ÜBERWINDERS
»Nun aber hat dich mein Auge gesehen« Wie hat er ihn gesehen? Er hat ihn mit dem inneren Auge wahrgenommen. Als den »lieben Gott«? Als »unseren Vater«? NEIN, Hiob hat in Gottes anderes, schreckliches Antlitz geschaut, noch mehr, der Ewige ist ihm ohne Angesicht erschienen, und Hiob hat ihn so deutlich gesehen, daß er ob diesem Anblick starr geworden und beinahe gestorben ist. Jedenfalls vergißt er die Stimme aus dem Gewitter nie, nie mehr. Er fühlte sich von Gott verschlungen und hätte wie der Baalschem zu seinem Leibe sprechen können: »Ich wundere mich, Leib, daß du noch nicht zerbröckelt bist, aus Furcht vor deinem Schöpfer.« ~~~~r Überwältigung zum Trotz hat Gott mit ihm gesprochen, er hat aus dem Gewitter sein Wort an ihn persönlich gerichtet und ist ihm real begegnet. Kann der Mensch Größeres erleben?
"Ich habe (also doch NICHT???) geredet in Unverstand,
Dinge, die zu wunderbar für mich,
die ich nicht begriff.
Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört;
NUN aber hat dich mein Auge gesehen.
Darum widerrufe ich und bereue (NICHTS)
in Staub und Asche,
denn Du erschufst mich nicht nur Deinem Bilde nach, weil Du mir wechselwirkend immer wieder signalisierst: "Werde!, der Du werden sollst, Nur so kommst mir (dem fleischgewordenen Gott in DIR) nahe!"
Scopus:
Lieber ein Hirnregen im Sinne "revelatio naturalis" (=natürlicher Offenbarung) als jedwede kurzschlüssige Kapitulation in der auswegsloser Trostlosigkeit und/oder Unbegreiflichkeit unserer Endlichkeit.
DIE »WARUM FRAGE« DES ÜBERWUNDENEN ÜBERWINDERS oder Kennedys »zu neuen Ufern« Ruf:
Sich angesichts der mannigfachen Schwierigkeiten des Lebens, die auf den Menschen einstürmen und ihn zu zermalmen drohen, dem Opportunismus, Ideokratien oder gar FundamentalISMEN zu ergeben, ist eine allzu kurzschlüssige Kapitulation. Gott ist jenes Wesen, das mit dem Verstand nicht bewältigt werden kann, an dem ~~~~ Vernunftschlüsse zusammenbrechen, gegen den man nicht ankommt und an dem wir mit unserem unterentwickelten metaphysischen Sinn nur zuschanden werden. Gott ist nicht logisierbar; das versuchten die Freunde und sind damit jämmerlich gescheitert. Aus diesem Grunde sind ~~~~ dickbändigen Dogmatiken mit ihrer unverschämten Gotteswisserei unpassend; schon Hiob war außerstande, auf die gestellten Fragen Gottes zu antworten und vermochte nur seine Inkompetenz zuzugeben. In der Abgrundnacht der Verzweiflung hadert der Mensch nur mit Gott; besser wäre es, zu ihm zu beten und, als letzte Möglichkeit, sich kopfüber in die Unbegreiflichkeit Gottes f~~~~n zu lassen. Gott ist unbegreiflicher als unbegreiflich dies muß sich der Mensch immer wieder sagen, und einen anderen Weg der Begegnung gibt es nicht.
Mit den Fragen, die Gott aus dem Gewitter an Hiob richtet, will der Dichter eindeutig sagen: Wenn Gott auf ~~~~s Wüten des Menschen beharrlich schweigt, sind wir schon gar nicht fähig, das Leidensproblem zu beantworten. Es ist zu hoch für uns und übersteigt unsere Denkfähigkeit. Damit verbindet der Verfasser des Hiob Buches keineswegs die Meinung: also ist das Leiden sinnlos. Nach seiner Auffassung hat es unstreitig einen Sinn, doch ist es für den Menschen nicht einsehbar. Ist das eine schwächliche Lösung, mit der man nicht viel anzufangen weiß? Gähnt hier der Abgrund des Agnostizismus , der immer nur konstatiert: Wir wissen es nicht und werden es nie wissen! Dies ist nicht die Meinung des Dichters. Für ihn bedeutet die Antwort einen Hinweis auf das kreatürliche Sein des Menschen, der sich seiner Grenzen bewußt geworden ist und sich zu bescheiden gelernt hat.
Das Thema der Hiob-Dichtung und des Kreuzes berührt die Frage nach dem Sinn des Leidens. Warum bleibt der Fromme nicht weniger verschont als der Gottlose? Hiob ist der leidende, der angefochtene und der geprüfte Mensch und möchte wissen, warum ihm ein derart grausames Schicksal beschieden ist. ~~~~n Menschen legt sich diese Frage auf die Lippen und kaum einer ist da, der ohne Leiden wäre. Immer wird sich der Mensch in solchen Situationen fragen: Warum gerade ich und womit habe ich das verdient? Mit den Fragen, die Gott aus dem Gewitter an Hiob richtet, will der Dichter eindeutig sagen: Wenn Gott auf ~~~~s Wüten des Menschen beharrlich schweigt, sind wir schon gar nicht fähig, das Leidensproblem zu beantworten. Es ist zu hoch für uns und übersteigt unsere Denkfähigkeit. Damit verbindet der Verfasser des Hiob- Buches keineswegs die Meinung: also ist das Leiden sinnlos. Nach seiner Auffassung hat es unstreitig einen Sinn, doch ist es für den Menschen nicht einsehbar. Ist das eine schwächliche Lösung, mit der man nicht viel anzufangen weiß?
»Ich habe geredet in Unverstand,
Dinge, die zu wunderbar für mich,
die ich nicht begriff.
Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört;
nun aber hat dich mein Auge gesehen.
Darum widerrufe ich und bereue
in Staub und Asche.«
Das eigentliche Weltendrama: Anthropo- und Theodramatik angesichts des eschatologischen, apokalyptischen und gewissens- bzw. MIT-wissens- Vorbehalts, denn das Mit-Wissen steht für constientia = cum alio stientia, also mit anderem wissen.
FAZIT:
~~~~ Religionen sind nur Gestelle, KEIN Ziel also, nur eine Möglichkeit des Unterwegs-Seins sich SELBST oder seinem ureigenen SELBST entgegen. Wie ~~~~ Gestelle prmär nur entlastende Konstrukte sind, so hatten und haben die Kirchen des Abendlandes nur eine ENTLASTENDE, gemeinschaftsstiftendne und kulturbildende Funktion.
ZUM LICHT-THEMA:
Martin Heidegger schreibt in "Was ist Metaphysik?":
In der hellen Nacht des Nichts der Angst ersteht erst die ursprüngliche Offenheit des Seienden als eines solchen: daß es Seiendes ist - und nicht Nichts. Dieses von uns in der Rede dazugesagte »und nicht Nichts« ist aber keine nachgetragene Erklärung, sondern die vorgängige Ermöglichung der Offenbarkeit von Seiendem überhaupt.
Und der heilige Martin schreibt weiter:
In der Angst geschieht keine Vernichtung des ganzen Seienden an sich, aber ebensowenig vollziehen wir eine Verneinung des Seienden im Ganzen, um das Nichts ~~~~rerst zu gewinnen. Abgesehen davon, daß der Angst als solcher der ausdrückliche Vollzug einer verneinenden Aussage fremd ist, wir kämen auch mit einer solchen Verneinung, die das Nichts ergeben sollte, je derzeit zu spät. Das Nichts begegnet vordem schon. Wir sagten, es begegne » in eins mit« dem entgleitenden Seienden im Ganzen.
In der Angst liegt ein Zurückweichen vor . . ., das freilich kein Fliehen mehr ist, sondern eine gebannte Ruhe. Dieses Zurück vor ... nimmt seinen Ausgang vom Nichts. Dieses zieht nicht auf sich, sondern ist wesenhaft abweisend. Die Abweisung von sich ist aber als solche das entgleitenlassende Verweisen auf das versinkende Seiende im Ganzen. Diese im Ganzen abweisende Verweisung auf das entgleitende Seiende im Ganzen, als welche das Nichts in der Angst das Dasein umdrängt, ist das Wesen des Nichts: die Nichtung. Sie ist weder eine Vernichtung des Seienden, noch entspringt sie einer Verneinung. Die Nichtung läßt sich auch nicht in Vernichtung und Verneinung aufrechnen. Das Nichts selbst nichtet.
Das Nichten ist kein beliebiges Vorkommnis, sondern als abweisendes Verweisen auf das entgleitende Seiende im Ganzen offenbart es dieses Seiende in seiner vollen, bislang verborgenen Befremdlichkeit als das schlechthin Andere - gegenüber dem Nichts.
In der hellen Nacht des Nichts der Angst ersteht erst die ursprüngliche Offenheit des Seienden als eines solchen: daß es Seiendes ist - und nicht Nichts. Dieses von uns in der Rede dazugesagte »und nicht Nichts« ist aber keine nachgetragene Erklärung, sondern die vorgängige Ermöglichung der Offenbarkeit von Seiendem überhaupt. Das Wesen des ursprünglich nichtenden Nichts liegt in dem: es bringt das Da-sein zuerst vor das Seiende als ein solches.
Nur auf dem Grunde der ursprünglichen Offenbarkeit des Nichts kann das Dasein des Menschen auf Seiendes zugehen und eingehen. Sofern aber das Dasein seinem Wesen nach zu Seiendem, das es nicht ist und das es selbst ist, sich verhält, kommt es als solches Dasein je schon aus dem offenbaren Nichts her.
Da-sein heißt: Hineingehaltenheit in das Nichts. Sich hineinhaltend in das Nichts ist das Dasein je schon über das Seiende im Ganzen hinaus. Dieses Hinaussein über das Seiende nennen wir die Transzendenz. Würde das Dasein im Grunde seines Wesens nicht transzendieren, d.h. jetzt, würde es sich nicht im vorhinein in das Nichts hineinhalten, dann könnte es sich nie zu Seiendem verhalten, also auch nicht zu sich selbst. Ohne ursprüngliche Offenbarkeit des Nichts kein Selbstsein und keine Freiheit.
Damit ist die Antwort auf die Frage nach dem Nichts gewonnen. Das Nichts ist weder ein Gegenstand noch überhaupt ein Seiendes. Das Nichts kommt weder für sich vor noch neben dem Seienden, dem es sich gleichsam anhängt. Das Nichts ist die Ermöglichung der Offenbarkeit des Seienden als eines solchen für das menschliche Dasein. Das Nichts gibt nicht erst den Gegenbegriff zum Seienden her, sondern gehört ursprünglich zum Wesen selbst. Im Sein des Seienden geschieht das Nichten des Nichts.
~~~~in, jetzt muß endlich ein allzu lange zurückgehaltenes Bedenken zu Wort kommen. Wenn das Dasein nur im Sichhineinhalten in das Nichts zu Seiendem sich verhalten, also existieren kann und wenn das Nichts ursprünglich nur in der Angst offenbar wird, müssen wir dann nicht ständig in dieser Angst schweben, um überhaupt existieren zu können? Haben wir aber nicht selbst zugestanden, diese ursprüngliche Angst sei selten? Vor ~~~~m aber, wir existieren doch ~~~~ und verhalten uns zu Seien dem, das wir nicht selbst und das wir selbst sind - ohne diese Angst. Ist sie nicht eine willkürliche Erfindung und das ihr zugesprochene Nichts eine Übertreibung?
Doch was heißt es: Diese ursprüngliche Angst geschieht nur in seltenen Augenblicken? Nichts anderes als: Das Nichts ist uns zunächst und zumeist in seiner Ursprünglichkeit verstellt. Wodurch denn? Dadurch, daß wir uns in bestimmter Weise völlig an das Seiende verlieren. Je mehr wir uns in unseren Umtrieben an das Seiende kehren, um so weniger lassen wir es als solches entgleiten, lim so mehr kehren wir uns ab vom Nichts. Um so sicherer aber drängen wir uns selbst in die öffentliche Oberfläche des Daseins.
Und doch ist diese ständige, wenngleich zweideutige Abkehr vom Nichts in gewissen Grenzen nach dessen eigenstem Sinn. Es - das Nichts in seinem Nichten - verweist uns gerade an das Seiende. Das Nichts nichtet unausgesetzt, ohne daß wir mit dem Wissen, darin wir im alltäglich bewegen, um dieses Geschehen eigentlich wissen.
Was zeugt eindringlicher für die ständige und ausgebreitete, obzwar verstellte Offenbarkeit des Nichts in unserem Dasein als die Verneinung? Diese bringt aber das Nicht keineswegs aus sich als Mittel der Unterscheidung und Entgegensetzung zum Gegebenen hinzu, um es gleichsam dazwischenzuschieben. Wie soll auch die Verneinung das Nicht aus ihr selbst aufbringen, wo sie doch nur verneinen kann, wenn ihr ein Verneinbares vorgegeben ist? Wie soll aber ein Verneinbares und Zu- verneinendes als ein Nichthaftes erbückt werden können, es sei denn so, daß ~~~~s Denken als solches auf das Nicht schon vorblickt? Das Nicht kann aber nur offenbar werden, wenn sein Ursprung, das Nichten des Nichts überhaupt und damit das Nichts selbst, der Verborgenheit entnommen ist. Das Nicht entsteht nicht durch die Verneinung, sondern die Verneinung gründet sich auf das Nicht, das dem Nichten des Nichts entspringt. Die Verneinung ist aber auch nur eine Weise des nichtenden, d.h. auf das Nichten des Nichts vorgängig gegründeten Verhaltens.
Hierdurch ist in den Grundzügen die obige These erwiesen: Das Nichts ist der Ursprung der Verneinung, nicht umgekehrt. Wenn so die Macht des Verstandes im Felde der Fragen nach dem Nichts und dem Sein gebrochen wird, dann entscheidet sich damit auch das Schicksal der Herrschaft der »Logik« innerhalb der Philosophie. Die Idee der »Logik« selbst löst sich auf im Wirbel eines ursprüngficheren Fragens.
So oft und vielfältig nun auch die Verneinung - ob ausgesprochen oder nicht - ~~~~s Denken durchsetzt, so wenig ist sie ~~~~in der voRgültige Zeuge für die zum Dasein wesenhaft gehörige Offenbarkeit des Nichts. Denn die Verneinung kann weder als das einzige, noch gar als das führende nichtende Verb alten angesprochen werden, darin das Dasein vom Nichten des Nichts durchschüttert bleibt. Abgründiger als die bloße Angemessenheit der denkenden Verneinung ist die Härte des Entgegenhandelns und die Schärfe des Verabscheuens. Verantwortlicher ist der Schmerz des Versagens und die Schonungslosigkeit des Verbietens. Lastender ist die Herbe des Entbehrens.
Diese Möglichkeiten des nichtenden Verhaltens - Kräfte, in denen das Dasein seine Geworfenheit trägt, wenngleich nicht meistert - sind keine Arten des bloßen Verneinens. Das verwehrt ihnen aber nicht, sich im Nein und in der Verneinung auszusprechen. Dedurch verrät sich freilich erst recht die Leere und Weite der Verneinung. Die Durchdrungenheit des Daseins vom nichtenden Verhalten bezeugt die ständige und freilich verdunkelte Offenbarkeit des Nichts, das ursprünglich nur die Angst enthüllt. Darin liegt aber: Diese ursprüngliche Angst wird im Dasein zumeist niedergehalten. Die Angst ist da. Sie schläft nur. Ihr Atem zittert ständig durch das Dasein: am wenigsten durch das »ängstliche« und unvernehmlich für das »Ja Ja« und »Nein Nein« des betriebsamen; am ehesten durch das verhaltene ...
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Diese Möglichkeiten des nichtenden Verhaltens - Kräfte, in denen das Dasein seine Geworfenheit trägt, wenngleich nicht meistert - sind keine Arten des bloßen Verneinens. Das verwehrt ihnen aber nicht, sich im Nein und in der Verneinung auszusprechen. Dedurch verrät sich freilich erst recht die Leere und Weite der Verneinung. Die Durchdrungenheit des Daseins vom nichtenden Verhalten bezeugt die ständige und freilich verdunkelte Offenbarkeit des Nichts, das ursprünglich nur die Angst enthüllt. Darin liegt aber: Diese ursprüngliche Angst wird im Dasein zumeist niedergehalten. Die Angst ist da. Sie schläft nur. Ihr Atem zittert ständig durch das Dasein: am wenigsten durch das »ängstliche« und unvernehmlich für das »Ja Ja« und »Nein Nein« des betriebsamen; am ehesten durch das verhaltene; am sichersten durch das im Grunde verwegene Dasein. Dieses aber geschieht nur aus dem, wofür es sich verschwendet, um so die letzte Größe des Daseins zu bewahren.
37 Die Angst des Verwegenen duldet keine Gegenstellung zur Freude oder gar zum behaglichen Vergnügen des beruhigten Dahintreibens. Sie steht - diesseits solcher Gegensätze - im geheimen Bunde mit der Heiterkeit und Milde der schaffenden Sehnsucht.
Die ursprüngliche Angst kann jeden Augenblick im Dasein erwachen. Sie bedarf dazu keiner Weckung durch ein ungewöhnliches Ereignis. Der Tiefe ihres Waltens entspricht das Geringfügige ihrer möglichen Veranlassung. Sie ist ständig auf dem Sprunge und kommt doch nur selten zum Springen, um uns ins Schweben zu reißen.
Die Hineingehaltenheit des Daseins in das Nichts auf dem Grunde der verborgenen Angst macht den Menschen zum Platzhalter des Nichts. So endlich sind wir, daß wir gerade nicht durch eigenen Beschluß und Willen uns ursprünglich vor das Nichts zu bringen vermögen. So abgründig gräbt im Dasein die Verendlichung, daß sich unserer Freiheit die eigenste und tiefste Endlichkeit versagt.
Die Hineingehaltenheit des Daseins in das Nichts auf dem Grunde der verborgenen Angst ist das Übersteigen des Seienen im Ganzen: die Transzendenz.
Unser Fragen nach dem Nichts soll uns die Metaphysik selbst vorführen. Der Name »Metaphysik« stammt aus dem griechischen ~te-r& -ro'c q)uatxq't. Dieser wunderliche Titel wurde später gedeutet als Bezeichnung des Fragens, das lirrck - trans »über« das Seiende als solches hinausgeht.
Metaphysik ist das Hinausfragen über das Seiende, um es als ein solches und im Ganzen für das Begreifen zurückzuerhalten.
In der Frage nach dem Nichts geschieht ein solches Hinausgehen über das Seiende als Seiendes im Ganzen. Sie ist somit als eine »metaphysische« Frage erwiesen. Von den Fragen solcher Art gaben wir zu Beginn eine doppelte Charakteristik: Jede metaphysische Frage urngreift einmal je das Ganze der Metaphysik. In jeder metaphysischen Frage wird sodann je das fragende Dasein mit in die Frage hineingenommen.
Inwiefern durchgreift und umspannt die Frage nach dem Nichts das Ganze der Metaphysik?
Über das Nichts spricht sich die Metaphysik von altersher einem freilich mehrdeutigen Satz aus: ex nihilo nihil fit, aus Nichts wird Nichts. Wenngleich in der Erörterung des Satzes das Nichts selbst nie eigentlich zum Problem wird, so bringt er doch aus dem jeweiligen Hinblick auf das Nichts die dabei leitende Grundauffassung des Seienden zurn Ausdruck. Die antike Metaphysik faßt das Nichts in der Bedeutung des Nichtseienden, d. h. des ungestalteten Stoffes, der sich selbst nicht zurn gestalthaften und demgemäß ein Aussehen (stgod;) bietenden Seienden gestalten kann. Seiend ist das sich bildende Gebilde, das als solches im Bilde (Anblick) sich darstellt. Ursprung, Recht und Grenzen dieser Seinsauffassung werden so wenig erörtert wie das Nichts selbst. Die christliche Dogmatik dagegen leugnet die Wahrheit des Satzes ex nihilo nihil fit und gibt dabei dem Nichts eine veränderte Bedeutung im Sinne der völligen Abwesenheit des außergöttlichen Seienden: ex nihilo fit ens ereaturn. Das Nichts wird jetzt der Gegenbegriff zum eigentlich Seienden, zum sununum ens, zu Gott als ens increatum. Auch hier zeigt die Auslegung des Nichts die Grundauffassung des Seienden an. Die metaphysische Erörterung des Seienden hält sich aber in derselben Ebene wie die Frage nach dem Nichts. Die Fragen nach dem Sein und dem Nichts als solchen unterbleiben beide. Daher bekümmert auch gar nicht die Schwierigkeit, daß, wenn Gott aus dem Nichts schafft, gerade er sich züm Nichts muß verhalten können. Wenn aber Gott Gott ist, kann er das Nichts nicht kennen, wenn anders das »Absolute« ~~~~ Nichtigkeit von sich ausschließt.
Diese rohe historische Erinnerung zeigt das Nichts als Gegenbegriff des eigentlich Seienden, d.h. als dessen Verneinung. Wird aber das Nichts irgendwie Problem, dann erfährt dieses Gegenverhältnis nicht etwa nur eine deutlichere Bestimmung, sondern es erwacht erst die eigentlich metaphysische Fragestellung nach dem Sein des Seienden. Das Nichts bleibt nicht das unbestimmte Gegenüber für das Seiende, sondern es enthüllt sich als zugehörig zum Sein des Seienden. hinausgehaltenen Daseins offenbart.
ENSCHULDIGUNG OB DER WIEDERHOLUNG, denn ich wiederhole NICHT um zu langweilenn, sondern um das Geschriebene zu ÜBER-holen, auf daß man MUT zum EIGENSTEM und authentischem STANDPUNKT zu finden.
ALSO: »Nun aber hat dich mein Auge gesehen« Wie hat er ihn gesehen? Er hat ihn mit dem inneren Auge wahrgenommen. Als den »lieben Gott»? Als »unseren Vater»? Nein, Hiob hat in Gottes anderes, schreckliches Antlitz geschaut, noch mehr, der Ewige ist ihm OHNE ANGESICHT erschienen, und Hiob hat ihn so deutlich gesehen, daß er OB DIESEM ANBLICK STARR geworden und beinahe gestorben ist. Jedenfalls vergißt er die Stimme aus dem Gewitter nie, nie mehr. Er fühlte sich von Gott verschlungen und hätte wie der Baalschem zu seinem Leibe sprechen können: »Ich wundere mich, Leib, daß du noch nicht zerbröckelt bist, aus Furcht vor deinem Schöpfer.« ~~~~r Überwältigung zum Trotz hat Gott mit ihm gesprochen, er hat aus dem Gewitter sein Wort an ihn persönlich gerichtet und ist ihm real begegnet. Kann der Mensch Größeres erleben? Die Antwort auf ~~~~ ausgestandene Gottesqual liegt in der wirklichen Begegnung mit dem Ewigen. Das Erleben, daß der Allmächtige mit ihm gesprochen hatte, überzeugte Hiob weit mehr von der Unrichtigkeit seines Aufruhrs als die Vorführung der rätselhaften Tierwelt. Durch die unmittelbare Anrede Gottes erfuhr Hiob etwas vom unauslotbaren Geheimnis Gottes, das ~~~~s menschliche Denken und Reden weit übersteigt. Auf diese Erfahrung kommt es an, denn die kleinste Erfahrung auf religiösem Gebiet ist unendlich viel bedeutsamer als das umfangreichste Nachreden, weil dadurch der Begriff in eine Realität verwandelt wird. Es geht nicht um die betrüblichen und oft überaus enttäuschenden Lebenserfahrungen mit dem Menschen, sondern um die realen Gotteserfahrungen, denn sie ~~~~in überzeugen uns von der Existenz Gottes.
Hiob erfuhr von Gott nicht nur durch ein bloßes Hörensagen; er ist zum erlebten Gott vorgedrungen und hat sich mit ihm so stark eingelassen, daß er dessen Atem fühlte und vor ihm durchsichtig geworden war. Auf das eigene Erleben und Erfahren Gottes kommt es an, es ~~~~in vermittelt dem Menschen eine innere Stärke und Gewißheit, die durch nichts mehr ausgelöscht wird.
Der Epilog enthält noch eine Aussage über die Freunde Hiobs. Sie sind aufmarschiert, haben sich Hiob gegenübergesetzt und sich in eine ellenlange Diskussion eingelassen. Von dem Gott, der in Gegensatz zu Gott geraten kann und deswegen Hiob die Fassung raubte, haben sie nichts verstanden. Man mag sich fragen, für wen sie Gott eigentlich halten. Ist er für sie ein Gegenstand ihrer Theologie, die die These vertritt, den Frommen gehe es immer gut auf Erden und bestraft würden zuletzt unfehlbar die Gottlosen? Ein einfaches, allzu einfaches Denkschema das nicht stimmt und im Leben schon tausendfach widerlegt wurde. Die Frommen geben diese Widerlegung nicht zu und stehen deswegen immer, offen oder heimlich, auf der Seite der Freunde Hiobs. Sie finden die Freunde gut und schön, unterstreichen ihre frommen Worte und vergessen, daß Hiob darob in Wut geraten ist. Der Dichter teilt aber die Auffassung der drei Freunde eindeutig nicht. Ausdrücklich läßt er Gott im Epilog sagen: »Mein Zorn ist entbrannt über die drei Freunde, denn ihr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob.« Wo wird recht geredet? Auf unseren Kanzeln? Wie fragwürdig ist doch das Argumentieren und Behaupten! Weil es nicht richtig ist, ist es auch wirkungslos, denn anders lassen sich die leeren Kirchen nicht erklären. Nicht nur die GANZE THEOLOGIE SPRICHT NUR DOGMATISCH KORREKT, aber religiös unfruchtbar, so geschieht es auch heute immer noch, wenn es um politische Annpassungs-Korrektheiten, Worthülsen-Diplomatie und polit. Wort-Fetischismen-Anpassungs-(un)Moral geht. Wie redet man aber richtig? Wäre es nicht am besten, zu verstummen, weil ~~~~ Aussagen den Redner überfordern? jedenfalls haben die Freunde nicht nur unrichtig, sondern unaufrichtig gesprochen, verteidigend, salbungsvoll, selbstgerecht, so wie man von Gott und angesichts des »Eben-Bildlich-Göttlichen« bei ~~~~r Frömmigkeit nicht reden darf!
»Die Freunde haben nicht recht geredet wie mein Knecht Hiob«, sagte Gott. Hat Hiob in seiner Auflehnung richtig gesprochen? Wenigstens hat er EHRLICH von Gott geredet und das ist schon viel. UND Gott verlangt, daß Hiob für seine drei ihm übel mitspielenden Freunde Fürbitte einlege, nur diese Fürbitte nehme er an und keine andere.
Es ist überaus schwer, sowohl von Gott als auch von lebens- und zuKUNFT- tragenden sozialen und Ma’at-Wahrheiten zu reden, die übliche fromme bzw. angepasste Sprache entspricht ihm nicht und die neue haben wir noch nicht gefunden. Man muß schon anders reden, und der Dichter versuchte sie auszudrücken durch die ungeheure Spannung zwischen der betenden Auflehnung und der Ablehnung der wohlgeformten Freundestheologie und FreundesIDEOLOGIE. Das ist mehr als bloße Paradoxielust; in der Verbindung der stärksten Gegensätze kündet sich das neue Sprechen von Gott an, das vielleicht vom Allmächtigen nicht ganz als unwürdig empfunden wird.
»Da wandte Gott Hiobs Gefängnis.« Was bedeutet die ungebräuchliche Formulierung? Nachdem die Prüfung zu Ende war, schenkte Gott ihm ~~~~s wieder, was ihm früher genommen worden war: die Kinder, die Gesundheit und den Besitz. Hiob ist wieder gesegnet und hat ~~~~s doppelt bekommen. Diese Wendung nennt man eine Wiederholung, was mehr als das Wort »Erinnerung« aussagt. So gibt es denn also eine Wiederholung. Wann tritt sie ein? ja, in irgendeiner menschlichen Sprache läßt sich das nicht gut sagen. Wann ist sie eingetreten für Hiob? Als ~~~~ denkbare menschliche Gewissheit und Wahrscheinlichkeit für die Unmöglichkeit sprach.« Hiob erblühte ein neues Glück, und dies gab auch einiges zu reden. Noch einmal mischt sich der räsonierende Verstand in das Geschehen: »Es vergehen viele Jahre, und er hat neue Kinder, andere Kinder, und er liebt sie. Mein Gott! Wie konnte er, sollte man wohl meinen, diese neuen lieben und die anderen, die ersten, vergessen? Wie konnte er, wenn er an jene ersten dachte, vollkommen glücklich sein mit den neuen, wie lieb er diese auch haben mochte?« So rätselt unser Verstand, nicht aber derjenige Hiobs, dessen Auge Gott gesehen hat und der nach seinem großen Erleben die Tage in stummer Dankbarkeit verbrachte, weil »des Herrn Vertraulichkeit wiederum in Hiobs Hütte wohnt wie in vergangenen Tagen.»
FAZIT:
Das Hiobsche NARRATIVE VERMÄCHTNIS deutet auf das SEIN an und für sich als die Größe hin, die uns im Unterwegssein zu UNS SELBST und mit ANDEREN durch GEGESEITIG-INDUKTIVES-WAHRNEHMEN, sinnliches Erfahren zum intimsten und TIEFSTEN Seins-Ur-GRUND und SINN des Lebens anführt!
GOTT ist keine Bibel, kein Koran! Höchstens das LICHT am Ende des Tunnels, das - wonach wir SCHEIEN, wenn wir LEIDEN MÜSSEN, wenn wir nach Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit DÜRSTEN, wenn wir SÜNDIGEN mussten, um das Gegenteil von dem Sündigseins zu ERFAHREN! "Heloi, Heloi (Helios, Helios!) lhama sabaktani: Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen?" schrie Jesus am Kreuze, ALS DIE S O N N E von Wolken des Ungewitters VERDECKT wurde, als es ALSO am Ort des Erfahrenen DUNKEL UND FINSTER wurde.
Herzlichen Gruß!!!
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| ekueku hat Folgendes geschrieben: | Das ist doch keine Antwort!
| Zitat: |
"Jahwe" bedeutet ja in gutem Lutherdeutsch "Herrgott".
Nun wollen wir einmal darauf warten, daß uns noch plausibel erklärt wird, wie Gottes überlieferte Worte (sprich: Gebote bzw. Befehle) ausgerechnet den Bibel-Verächtern - sprich: den Zions - den Vorwand zur Weltherrschaft liefern sollen
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Daß das Judentum eine christliche Erfindung sein soll - deine Meinung sei dir unbenommen - das Narrativ lautet anders und nur dies ist hier relevant.
Noch mal:
Wie sollen gemäß einigen vorhergehenden Postulaten die Ungläubigen ihre Weltherrschaftspläne auf die Bibel gründen können?
Was ist an dieser Einfachst-Fragestellung nun noch schwer zu verstehen?
LG,
eku |
_________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim)
Zuletzt bearbeitet von MataHari am 26 Jul 2010, 11:15, insgesamt einmal bearbeitet |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 26 Jul 2010, 10:55 Titel: gelöscht, weil doppelt |
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| gelöscht, da doppelt! |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 26 Jul 2010, 12:56 Titel: Re: Caprice - Während andere sich um des Kaisers |
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| Caprice hat Folgendes geschrieben: | Nein, wie können sie den aufmerksamen Lesern nur soetwas zumuten, soetwas lesen zu sollen?.
Ja aber, wer aber hat sich - wohinter - denn versteckt, des Castings Welt-Puppen-Theaters und erinnert an:
Da Da Da ich seh dich nicht du siehst mich nicht aha aha aha. - Oder so ähnlich. |
Liebe und werteste Caprice!,
Während andere sich um des Kaisers Bärtlein streiten, ritt Papst MARTIN V. mit wesentlich mehr als NUR 500 Haremsdamen via Konstannz!!! O tempora o mores!!! Welch ein Zeitgeist!
Ich zitiere eine Leserzuschrift dazu:
http://www.badische-zeitung.de/meinung/leserbriefe/der-papst-koennte-sich-entschuldigen--33197229.html
600 Jahre Konstanzer Konzil
Der Papst könnte sich entschuldigen
Die Stadt Konstanz will für 2014 eine große Landesausstellung bewilligt haben, zum Gedenken an 600 Jahre Konstanzer Konzil. Wobei sich die Frage stellt, ob man auch der Verfeuerung des Reformators Jan Hus gedenkt, der unter Zusicherung freien Geleits nach Konstanz gelockt wurde. Natürlich war das Konzil damals ein Spektakel, wenn man bedenkt, dass Papst Martin V. mehr als 300 Bischöfe meldet und auch 700 öffentliche Huren zugegen waren, nicht gerechnet jene, welche die Konzilsväter gleich selber mitgebracht hatten. Ob der Heilige Geist bei der Hus-Verfeuerung, die gleich darauf die Hussitenkriege hervorbrachte, zugegen war, ist unwahrscheinlich. Ich glaube, es war der Zeitgeist.
Die Einladung von Papst Benedikt XVI. zum Konzilsjubiläum ist vielleicht nicht ganz passend. Aber der Papst könnte sich ja für die Hus-Verfeuerung entschuldigen oder als notwendig für die Einheit der Kirche darstellen.
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Die Mönche des frühen Christentums waren eines der vielen Lichtblicke des Christentums. Dann aber gings es rauf und runter!
Erst dem hl. Franziscus von Assisi gelang es für eine längere Zeit die römische Kurie zu diziplinieren, und ZULETZT der Jesuitenorden.
ABER: Die Religionen waren NIE ein End- bzw. Selbstzweck, sondern immer schon REFORM- und gar selbst Heils-BEDÜRFTIGEN Institutionen, die immerhin das Menschliche ein WENIG entlasteten!, ALSO ein PLACEBO UND NOCEBO zugleich.
Ignatius von Loyla, Gründer des Jesuitenordens, hinterlies seinem Orden tröstendes Vermächtnis: "Sollte die Kirche oder der Papst den Jesuitenorden auflösen oder gar verbieten, möge ein jeder Jesuit nicht länger als 15 Minuten darüber traurig sein."
Dies geschah dann auch auf das Betreiben des portugies. Ministers Pombal. Jesuiten landeten in Gefängnissen. NUr Katharina die Große ERLAUBTE die Arbeit der Jesuiten in Rußland. Als der Orden restauiriert wurde, entleß man die noch lebenden Jesuiten aus den Gefängnissen; es waren nur noch wenige. Das erste was diese taten: Sie beerdigten den in Lisabon hingeworfenen Leichnahm Pombals in Ehre und Würde!!! - ABER stelle bitte fest, WER Pombal eigentlich war? Merkwürdige Begebenheit!!!
Nebenbei: Jesuiten gründeten in Uruguay und Paraguay selbstständige Reduktiones (eine Art Staatstaaten) für die Indios, um diese vor den Zugriffen der Portugiesen zu schützen. Pombal war aber dagegen!
Herzlichen Gruß!!! _________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
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Caprice Mitglied im Sicherheitsrat

Anmeldedatum: 16.04.2008 Beiträge: 1900 Wohnort: In den Weiten des Universums um uns herum
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Verfasst am: 27 Jul 2010, 17:36 Titel: Platzhalter |
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Der Mensch ist der Platzhalter des NICHTS. - Martin Heidegger
Du Null, du NICHTS, du Loch in der Natur. - Karl May
Starkes Stück:
Ich bin mehr, als nur ein Platzhalter.
Erst recht kein Loch in der Natur.
Dafür bekommt Ihr beide eine
Die wissende Heiterkeit
ist ein Tor zum Ewigen. - Martin Heidegger
Das ist heiter und nett gesagt, dafür gibt es ein
Dauert noch ein Momentchen  _________________ Man lernt ein Volk nicht durch seine Verräter kennen,
sondern durch seine Patrioten! - Friedrich Schlegel
*
Feigheit oder Mut?
Abendland oder Europa?
Freiheit oder Untergang?
Friss - oder stirb!
*
Wer Kritik nicht vertragen kann, der hat etwas zu verbergen. - Alt-kanzler Helmut Schmidt |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 27 Jul 2010, 19:29 Titel: Re: Caprice - Platzhalter |
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Liebe und werteste Caprice!,
angesichts der UNHEIMLICHKEITEN des Seins im Mit- oder ob des ~~~~in-SEINS, die sich mehr als OFT in deprtessiv bis manischen Zuständen "Melden", erfahren insbesondere wir Menschen, aber auch Flora und Fauna, SOWOHL unsere VÖLLIGE NOTWENDIGKEIT, wenn es um die Selbst-, Mit- Und Fremd-Verantwortung geht, ALS AUCH - wenn's ~~~~in NUR um uns selbst geht, unsere ABSOLUTE UNNÖTIGKEIT angesichts des Anspruchs des SEINS ZU TODE!!! ~~~~in DESHALB GAB UND GIBT ES sei es Natur- als aluch angeblichen KULTUR-RELIGIONEN.
Wenn SICH DAS NICHTEN DES NICHTS plötzlich, ob im Albtraume, Betroffenheiten, Gebrechlichkeiten oder in NULL und NICHTIGKEITEN der BEVORSTEHENDEN VERGEBLICHKEIT als das ABSURDE meldet, obatmen wir den VER-WESUNGS-GERUCH aus dem eigenen Munde. Vor Jahrzehnten gab es den Film "Von der UNERTRÄGLICHKEIT der LEICHTIGKEIT DES Seins"! Das kontextuelle Wort "der Leichtigkeit" läßt mich manches assozieren undn all das mündet meistens im LEICHT- und LEER-Sein wie das zur LEICHE geboren zu werden. - Deshalb schrieb ich von der ENTLASTENDNEN Funktion des RELIGIÖSEN, daurm das HOFFEDE Zuversichtlich-Sein-Wollen ob der Auferstehung, Reinkarnation und WIEDERGEBURT, deshalb der sexuell-triebhafte Option ob der Genen Weitergabe an die kommenden Generationen und der Ich-Reproduktions- und VOLLENDUNGS-DRANG noch vor dem Tode! Bisher jedoch überdauerten nur die pharaonischen Pyramiden und BE-ZEUGEN samt der Sphinx, daß nicht nur die Materie und der Geist eine ästhetische Einheit bilden können, welche uns doch offensichtlichst signalisiert bzw. signalisieren sollte, DASS DER TOD, DAS NICHTEN DES NICHTS und das ISTEN des So-Seins NICHT das LETZTE WORT BEHALTEN sollen. AUCH diese "META-TRANSPARENZ" des Ästhetischen im KMPFE UMS ÜBER-LEBEN IST GENAU SO ENTLASTEND UND qualitativ wichtig wie das ENTLASTENDE DER RELIGIONEN.
Es gibt's und es ist so das der Seelen, liebe Caprice, wenn es mal so weit ist: Morgens fort - abends DORT, vo WO das WOHER ~~~~n Seins-Formen und ARTEN seinen UR-KN~~~~NDEN UR-ANFANG nahm! Dies ist die Botschaft Hiobs!!! Die KERN-BOTSCHAFT Jesu lautet aber: Ihr seid der Tempel des "Herrn" (= des Göttlichen), deshalb SEIN Zentral-Vermächtnis: "Frieden ~~~~n, die GUTEN Willens sind." ODER: "Seelig die Friedensstiftenden, denn SIE werden Söhne Gottes genannt!" und SEELIG DIE LEIDENDEN, denn sie sollen (= mögen von euch noch Lebenden) getröstet werden!" (vgl. meine Anspiellungen an Brahm's "Ein DEUTSCHES Requiem" und an das ewige Singen der Wälder!)
Zum "Dauert ein Momentchen": Schau doch mal die Aga-Killer-Kröte der Todes-Parade in Duisburg an! Die Worte von Eva Herrmann waren mit meinen gedanklichen Reaktionen IDENTISCH! Fritz Pleitgens Eingeständnis von "moralischer Schuld" anlässlich des Geschehenen, deutet aber AUF MASSIVEN POLITISCH-IDEOLOGIESCHEN Druck ob des um jenden Preis STATTFINDES DER AGA-KRÖTEN-TODESVERANSTALTUNGEN: Pleitgen sah dies als großen Beitrag betreffs. der Demokratie und übte SELBST im Sinne Joschka Fischers Wahns von der "genetischen Verdünnungen" den Druck auf die tragenden Instanzen der Stadt Duisburg.
Du kannst es Dir WOHL denken, was die eigentlichen Panik-Ursachen in der Tat waren: Die Zudringlichkeiten der freienden "Freibeuter"!!! Nicht nur die loch-artige ENGE des Tunnels. Es DAUERTE aber nur ein MOMENTCHEN und es geschah so und DARUM, wie Eva Herrmann es dargelegt hat!!! - Die VERDAMMTE Scheiß-Demo-DIKTATUR des FASCHISTOIDEN VERÜNNUNGS-Dreck-Packs der 68-ger!!!
Herzlichen Gruß!!!
| Caprice hat Folgendes geschrieben: | Der Mensch ist der Platzhalter des NICHTS. - Martin Heidegger
Du Null, du NICHTS, du Loch in der Natur. - Karl May
Starkes Stück:
Ich bin mehr, als nur ein Platzhalter.
Erst recht kein Loch in der Natur.
Dafür bekommt Ihr beide eine
Die wissende Heiterkeit
ist ein Tor zum Ewigen. - Martin Heidegger
Das ist heiter und nett gesagt, dafür gibt es ein
Dauert noch ein Momentchen  |
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Caprice Mitglied im Sicherheitsrat

Anmeldedatum: 16.04.2008 Beiträge: 1900 Wohnort: In den Weiten des Universums um uns herum
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Verfasst am: 28 Jul 2010, 02:32 Titel: Re: MataHari - Während andere sich um des Kaisers |
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| MataHari hat Folgendes geschrieben: | | Caprice hat Folgendes geschrieben: | Nein, wie können sie den aufmerksamen Lesern nur soetwas zumuten, soetwas lesen zu sollen?.
Ja aber, wer aber hat sich - wohinter - denn versteckt, des Castings Welt-Puppen-Theaters und erinnert an:
Da Da Da ich seh dich nicht du siehst mich nicht aha aha aha. - Oder so ähnlich. |
Liebe und werteste Caprice!,
Während andere sich um des Kaisers Bärtlein streiten, ritt Papst MARTIN V. mit wesentlich mehr als NUR 500 Haremsdamen via Konstannz!!! O tempora o mores!!! Welch ein Zeitgeist!
Ich zitiere eine Leserzuschrift dazu:
http://www.badische-zeitung.de/meinung/leserbriefe/der-papst-koennte-sich-entschuldigen--33197229.html
600 Jahre Konstanzer Konzil
Der Papst könnte sich entschuldigen
Die Stadt Konstanz will für 2014 eine große Landesausstellung bewilligt haben, zum Gedenken an 600 Jahre Konstanzer Konzil. Wobei sich die Frage stellt, ob man auch der Verfeuerung des Reformators Jan Hus gedenkt, der unter Zusicherung freien Geleits nach Konstanz gelockt wurde. Natürlich war das Konzil damals ein Spektakel, wenn man bedenkt, dass Papst Martin V. mehr als 300 Bischöfe meldet und auch 700 öffentliche Huren zugegen waren, nicht gerechnet jene, welche die Konzilsväter gleich selber mitgebracht hatten. Ob der Heilige Geist bei der Hus-Verfeuerung, die gleich darauf die Hussitenkriege hervorbrachte, zugegen war, ist unwahrscheinlich. Ich glaube, es war der Zeitgeist.
Die Einladung von Papst Benedikt XVI. zum Konzilsjubiläum ist vielleicht nicht ganz passend. Aber der Papst könnte sich ja für die Hus-Verfeuerung entschuldigen oder als notwendig für die Einheit der Kirche darstellen.
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Lieber MataHari,
das wird ja immer weniger jugendfrei. Was hatte sich dieser Martin V dabei nur gedacht. Waren seine Augen vielleicht größer als seine Potenz? Das war jetzt ein wenig frech und sollte mich dafür vielleicht entschuldigen, da ohnehin die große Entschuldigungswelle ausgebrochen scheint. WANN würde sich endlich einmal beim deutschen Volk entschuldigt? Und wieso eigentlich, sollte sich nun Papst Benedikt entschuldigen? ER war doch nicht jener welcher, und auch nicht mit Hunderten von Damen vor Jahrhunderten,,, siehe oben. Über 300 Bischöfe, 700 Damen? Wo sie nur so viele herbekommen haben. Vor allem, dass es so viele überhaupt gegeben hatte. Dabei hatte die Kirche immer moralgepredigt. Mensch MenschSEIN lassen, das sind am Ende die Widersprüche mancher Übertriebenheit.
Obiger Leserzuschrift entnommen:
| Zitat: | | Natürlich war das Konzil damals ein Spektakel, wenn man bedenkt, ,,,,, |
Wenn man bedenkt, gibt es auch heute Spektakel, nur etwas anderen Art und bezeichnen sich: Loveparaden(Sodom und Gomorrha), Massen-Party. Dort nicht nur zu 'Koksen', vor allem mit Sicherheit ebenso zu vielen Alkohols, manches folgt daraus. Als ob Jugendliche soetwas nötig hätten, ihren Körper damit so früh zum Verschleiß zu bringen. Mehr als bedenklich, wenn Mädchen es den Jungen inzwischen gleichtun. Oftmals mehr sogar, als sich nur zu entwürdigen. Ein wenig mehr wert sein, als das Gegenteil oftmals zeigt, sollten sie sich schon.
.
Das erste Lebenszeichen, welches in dem jungen Menschenkinde die
aufkeimende Seele von sich gibt, ist die Offenbarung der Selbstliebe.
Ob Menschenliebe daraus wird oder Selbstsucht, das entscheidet die
Erziehung. --- Peter Rosegger
HG
Caprice
| MataHari hat Folgendes geschrieben: | Die Mönche des frühen Christentums waren eines der vielen Lichtblicke des Christentums. Dann aber gings es rauf und runter!
Erst dem hl. Franziscus von Assisi gelang es für eine längere Zeit die römische Kurie zu diziplinieren, und ZULETZT der Jesuitenorden.
ABER: Die Religionen waren NIE ein End- bzw. Selbstzweck, sondern immer schon REFORM- und gar selbst Heils-BEDÜRFTIGEN Institutionen, die immerhin das Menschliche ein WENIG entlasteten!, ALSO ein PLACEBO UND NOCEBO zugleich.
Ignatius von Loyla, Gründer des Jesuitenordens, hinterlies seinem Orden tröstendes Vermächtnis: "Sollte die Kirche oder der Papst den Jesuitenorden auflösen oder gar verbieten, möge ein jeder Jesuit nicht länger als 15 Minuten darüber traurig sein."
Dies geschah dann auch auf das Betreiben des portugies. Ministers Pombal. Jesuiten landeten in Gefängnissen. NUr Katharina die Große ERLAUBTE die Arbeit der Jesuiten in Rußland. Als der Orden restauiriert wurde, entleß man die noch lebenden Jesuiten aus den Gefängnissen; es waren nur noch wenige. Das erste was diese taten: Sie beerdigten den in Lisabon hingeworfenen Leichnahm Pombals in Ehre und Würde!!! - ABER stelle bitte fest, WER Pombal eigentlich war? Merkwürdige Begebenheit!!!
Nebenbei: Jesuiten gründeten in Uruguay und Paraguay selbstständige Reduktiones (eine Art Staatstaaten) für die Indios, um diese vor den Zugriffen der Portugiesen zu schützen. Pombal war aber dagegen!
Herzlichen Gruß!!! |
Lieber MataHari,
hier hast Du mir wieder einmal einiges zum Denken aufgegeben, Franz von Assisi, - hl. Franziscus von Assisi, war mir nicht bekannt, dass er in Wahrheit als Giovanni (Johannes) Bernadone geboren war. Weil sein Vater, Tuchgroßhändler(was der Sohn einst übernehmen sollte), französische Handelskontakte pflegte, das Franösische liebte, nannte er seinen Sohn nicht Giovanni, sondern Francesco(Franziskus), vielleicht wurden darüber auch schon manche Dissertationen geschrieben.
Aber erst mal zu dem zu werden, der er dann geworden war, ein selbstloser Mensch, kam es auch nicht so von ungefähr und entstand aus einer Depression heraus, wie in seiner Biografie zu lesen. Einer wird vom Blitz getroffen, bei Franziskus von Assisi war dieser Blitz ein wenig anderer Art. Nur diese Art Menschen werden heute immer weniger möglich sein. Sie werden heute mit zu vielem Propaganda-, Kriegs-, Werbemüll, dazu oftmals wenig bekömmlicher Musik, die ihnen im Grunde das Hirn und Seele zerhämmert, laut und bunt vollgedröhnt. Dass sie oftmals nicht zu sich selbst fänden, ähnlich Erziehung von Sklaven(wer es zuließe). Denn nur in der Ruhe liegt die Kraft der oftmals nicht NUR Selbstwahrnehmung, vor allem der Erkenntnis.
Wenn Ursprungs, die Religionen nie einen Selbstzweck hatten, nur was mancherorts und auch Zeit, oftmals der Jahrhunderte über daraus gemacht wurde. Sodoch gehörten Religionen und Kirche der Jahrhunderte über zum vor allem seelischen Zufluchtsort der Menschen vor uns, all ihrer Nöte, Ängste, Existenz- und Lebensängste, und waren ihnen oftmals die wichtigste Lebensstütze. Es lag aber in der Hand der Kirche, die Menschen, mit Zeit gehend aufzuklären, aber das seinerzeit auch nicht gern gemocht.
In der heutigen modernen Welt geht es meist zum Psychiater, als Eintrittspreis: 10,00 €. Dazu vielleicht noch teure Pillengifte, womit oftmals das Gegenteil erreicht wird, fühlen sich die meisten Menschen oftmals noch desolater als zuvor. Oder sie gehen in Meditationsgruppen und ist so ähnlich, wie in Kirche gehen und beten, jedem so, was er meint an-/beten zu wollen und sei es im Ingedank Mutter Natur, Muße der Selbstbesinnung. Was also regte man sich über Kirche auf?
Oder ich sehe es wieder einmal zu unkompliziert. Wichtig ist, wie es der Mensch für sich selbst empfindet, soetwas kann ihm niemand vorschreiben. Und gehöre ganz sicher nicht zu jenen, sich vollends darüber lustig zu machen wer in die Kirche mag. Ich verstehe sehr gut, wenn Menschen in seelische oder auch Lebensnöte gerieten, ihrer Seele Schutz, Seelen-HeilsBedürfnis, vielleicht nicht wüssten, wo sie sich erleichtern, Rat und Hilfe holen könnten, vielleicht sogar stillerer Art, vor allem in der heutigen Zeit, der oftmals sogar kaltschnäuzigen Lebensverachtung. Wo oft gemeint, alles verlacht werden könne, oft sogar über den eigenen Tod gewitzelt wird, als alles Nichts.
Dabei wird nicht gemerkt, welche Schäden ihre Seelen dabei erfahren. Es wird garnicht erst wahrgenommen, bei anderen oftmals vieles verächtlich als Schwäche abgetan. Großmundig vielleicht jene, die sich vielleicht noch niemals in einer seelischen Enge oder Nöte befunden haben, zum Beispiel noch niemals Hunger gelitten oder bannig gefroren zu haben. Sie haben leicht über alles Lachen, wissen aber nicht, wie weh Hunger tut, da geht es schon los. Da lernt der Mensch beten für den nächsten Tag; woher das Brot kommen solle. Schön wäre endlich: “Es ist Krieg und keiner geht hin.“ --- Denn an den Folgen der verlogenen Ausraubung, hat Deutschland heute noch zu tragen. Gelitten, wegen anderer, vor allem gieriger Diebe. Soetwas ist schwer zu vergessen und höchste Zeit, die Verräter aus dem Reichstag zu jagen. Sie haben es nicht anders verdient. Weil, anderen dienend, zu allem Ja und Amen gesagt zu haben, egal welche Forderungen von anderen gestellt, die im Grunde übnerhaupt nicht zu fordern haben.
Betreffs Ignatius von Loyola und der Jesuiten, dass sie 1534 gegründet wurden, so dachte ich sie bestünden schon vor dieser Zeit. Als Papst Clemens XIV, 1773 den stärksten Orden aufhob und raubte er dem Papsttum damit eine wichtige Stütze.
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Wer wäre Pombal?
Lieber MataHari,
ich begebe mich mit Dir in Denkprozesse, die mir zuvor nicht einmal in den Sinn gekommen wären. Was ich aber inzwischen gelesen habe ist dieser Pombal eine ziemlich interessante Persönlichkeit und war erster Minister (Regierungschef) Portugals während der Herrschaft König Joseph I. und bedeutendste portugiesische Staatsmann des 18. Jahrhunderts. Ausgehend vom Denken der Aufklärung versuchte er mit einem umfangreichen Reformprogramm das in vielen Dingen noch immer mittelalterliche Portugal den Bedürfnissen der Moderne anzupassen.
1738 wurde er portugiesischer Botschafter in London, sieben Jahre später portugiesischer Gesandter in Wien. 1750 wurde er vom König Joseph I. (D. José I.) zum Außenminister ernannt.
Am Vormittag des 1. November 1755 wurde die Hauptstadt Lissabon von einem katastrophalen Erdbeben fast völlig zerstört. Der Marquis von Pombal organisierte den Wiederaufbau. Nachdem er so sein organisatorisches Geschick unter Beweis gestellt hatte, wurde Pombal 1756 zum ersten Minister ernannt. Der König war an den Regierungsgeschäften nicht sonderlich interessiert und gewährte Pombal weitestgehend freie Hand, so dass dieser zum eigentlichen Herrscher des Landes wurde. Pombal legte den Grundstein für das Eintreten Portugals in die Moderne. An die Stelle der traditionellen klerikalen Politik setzte der Marquis einen aufgeklärten Absolutismus.
Das rief bald den Widerstand der katholischen Kirche hervor. Die Jesuiten predigten, dass das Erdbeben Gottes Strafe für die Reformen gewesen sei. Am 3. September 1758 kam es zu einem Attentat auf Joseph I. Der König war auf dem Heimweg nach Ajuda, wo er in einer Zeltstadt residierte, da sein Schloss beim Erdbeben von 1755 zerstört worden war. Er kam von einem Schäferstündchen mit seiner Mätresse und war daher ohne Eskorte. Unterwegs wurde er überfallen und angeschossen. Die Täter wurden gefasst und gestanden unter der Folter, von der Familie Tavora beauftragt worden zu sein. Die Tavoras gehörten zum Hochadel und standen in scharfer Opposition zum Marquis von Pombal. Pombal nutzte die Gelegenheit, die gesamte Familie des Hochverrats anzuklagen. Sogar der Lehrer von Leonora de Tavora, der Jesuitenmönch Gabriel Malagrida, wurde verhaftet und später auf dem [u]Scheiterhaufen verbrannt. Am 13. Januar 1759 wurde fast die gesamte Familie exekutiert, ihr Besitz konfisziert und ihr Name aus dem Adelsverzeichnis gestrichen. Nur der Königin war es zu verdanken, dass nicht alle Tavoras getötet wurden. 1759 wurde der Jesuitenorden in Portugal und Brasilien aufgelöst, und er erhielt im gleichen Jahr vom König für sein Wirken nach dem Erdbeben den Titel "Conde de Oeiras". Pombal schaffte 1761 die Sklaverei in Portugal und in den indischen Kolonialgebieten ab – nicht aber in Brasilien; sämtliche noch bestehenden rechtlichen Diskriminierungen zwischen den Cristãos-Novos (Neu-Christen, den getauften Juden) und den Cristãos-Velhos (Alt-Christen) wurden aufgehoben, die Zensur wurde von der Kirche auf den Staat übertragen, die Inquisition der Aufsicht des Staates unterstellt. An der Universität Coimbra wurde eine naturwissenschaftliche Fakultät gegründet, ein staatliches Schulwesen entstand, die Indianer in Brasilien wurden emanzipiert.
Mittels protektionistischer Maßnahmen versuchte Pombal, nationale Manufakturen zu stärken und die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Ausland, namentlich von England, zu überwinden. Er gründete staatliche Monopolunternehmen, verlieh Konzessionen an einheimische Unternehmer und rief verschiedene unter staatlicher Kontrolle stehende Handelsgesellschaften mit Monopolcharakter ins Leben. Des Weiteren legte er einen Schwerpunkt auf die Reform des Finanzsystems des Landes.
Pombal sorgte dafür, dass verstärkt portugiesische Siedler in Brasilien angesiedelt wurden und förderte den Brasilienhandel durch die Gründung von Handelsgesellschaften, darunter der Ostindischen Kompanie. Sowohl die Landwirtschaft als auch der Handel erlebten in dieser Zeit einen Aufschwung, die finanzielle Lage des Staates verbesserte sich erheblich, das Außenhandelsdefizit mit England wurde ausgeglichen.
Im Jahre 1769 wurde Sebastião José de Carvalho e Mello zum ersten "Marquês de Pombal" ernannt, er erhielt den Marquistitel von Lissabon. 1777 starb Pombals großer Gönner, König Joseph I., und seine Tochter Maria I. bestieg zusammen mit ihrem Ehemann und Onkel, Peter III. den portugiesischen Thron. Die neue Königin war sehr fromm, die antiklerikale Politik des Marquis war ihr deshalb ein Gräuel. Kaum auf dem Thron, entließ sie Pombal und stellte ihn auf seinem Landsitz unter Hausarrest.
Das Wirken des Marquis von Pombal ist bis heute umstritten. Einerseits ging er als großer Modernisierer in die portugiesische Geschichte ein, der unbestreitbar die Grundlage für den modernen portugiesischen Staat gelegt hat. Andererseits ging er bei der Erreichung seiner Ziele buchstäblich über Leichen und war bereit,seine Politik mit Brachialgewalt gegen beharrende Elemente durchzusetzen.
So hat Portugal ihm noch heute eine Menge zu danken. Denn was er als einzelner bewegt, fertigbekommen hat, das schafft in Deutschland nicht einmal ein ganzer Bundestag, samt Landesregierungen nicht. Heute wird viel geredet, Versammlungen/Sitzungen abgehalten, ständig neue Gesetze beschlossen, dazu viele überflüssige, mit den Finanzen gehen sie schludrig um, packen Rettungsschirme für die geleiste Misere anderer. Geben mal so 100 Mrd. für Estate-Bankenpfusch, 400 Mio. für die BigBrothers in USA, ein paar Hundert Mio. für U-Boote an Israel, was Deutschland überhaupt nichts anzugehen hat. Dazu sind ihnen(und das ist die größte Frechheit)andere wichtiger, als die eigenen Landsleute. Landleute, die für deren Pfusch auch noch geradestehen sollen. Besteht die Frage, was meinten sie, vom deutschen Volk noch erwarten zu können.
HG
Caprice
| MataHari hat Folgendes geschrieben: |
Liebe und werteste Caprice!,
Während andere sich um des Kaisers Bärtlein streiten, ritt Papst MARTIN V. mit wesentlich mehr als NUR 500 Haremsdamen via Konstannz!!! O tempora o mores!!! Welch ein Zeitgeist!
Ich zitiere eine Leserzuschrift dazu:
http://www.badische-zeitung.de/meinung/leserbriefe/der-papst-koennte-sich-entschuldigen--33197229.html
600 Jahre Konstanzer Konzil
Der Papst könnte sich entschuldigen
Die Stadt Konstanz will für 2014 eine große Landesausstellung bewilligt haben, zum Gedenken an 600 Jahre Konstanzer Konzil. Wobei sich die Frage stellt, ob man auch der Verfeuerung des Reformators Jan Hus gedenkt, der unter Zusicherung freien Geleits nach Konstanz gelockt wurde. Natürlich war das Konzil damals ein Spektakel, wenn man bedenkt, dass Papst Martin V. mehr als 300 Bischöfe meldet und auch 700 öffentliche Huren zugegen waren, nicht gerechnet jene, welche die Konzilsväter gleich selber mitgebracht hatten. Ob der Heilige Geist bei der Hus-Verfeuerung, die gleich darauf die Hussitenkriege hervorbrachte, zugegen war, ist unwahrscheinlich. Ich glaube, es war der Zeitgeist.
Die Einladung von Papst Benedikt XVI. zum Konzilsjubiläum ist vielleicht nicht ganz passend. Aber der Papst könnte sich ja für die Hus-Verfeuerung entschuldigen oder als notwendig für die Einheit der Kirche darstellen.
------------------
Die Mönche des frühen Christentums waren eines der vielen Lichtblicke des Christentums. Dann aber gings es rauf und runter!
Erst dem hl. Franziscus von Assisi gelang es für eine längere Zeit die römische Kurie zu diziplinieren, und ZULETZT der Jesuitenorden.
ABER: Die Religionen waren NIE ein End- bzw. Selbstzweck, sondern immer schon REFORM- und gar selbst Heils-BEDÜRFTIGEN Institutionen, die immerhin das Menschliche ein WENIG entlasteten!, ALSO ein PLACEBO UND NOCEBO zugleich.
Ignatius von Loyla, Gründer des Jesuitenordens, hinterlies seinem Orden tröstendes Vermächtnis: "Sollte die Kirche oder der Papst den Jesuitenorden auflösen oder gar verbieten, möge ein jeder Jesuit nicht länger als 15 Minuten darüber traurig sein."
Dies geschah dann auch auf das Betreiben des portugies. Ministers Pombal. Jesuiten landeten in Gefängnissen. NUr Katharina die Große ERLAUBTE die Arbeit der Jesuiten in Rußland. Als der Orden restauiriert wurde, entleß man die noch lebenden Jesuiten aus den Gefängnissen; es waren nur noch wenige. Das erste was diese taten: Sie beerdigten den in Lisabon hingeworfenen Leichnahm Pombals in Ehre und Würde!!! - ABER stelle bitte fest, WER Pombal eigentlich war? Merkwürdige Begebenheit!!!
Nebenbei: Jesuiten gründeten in Uruguay und Paraguay selbstständige Reduktiones (eine Art Staatstaaten) für die Indios, um diese vor den Zugriffen der Portugiesen zu schützen. Pombal war aber dagegen!
Herzlichen Gruß!!! |
_________________ Man lernt ein Volk nicht durch seine Verräter kennen,
sondern durch seine Patrioten! - Friedrich Schlegel
*
Feigheit oder Mut?
Abendland oder Europa?
Freiheit oder Untergang?
Friss - oder stirb!
*
Wer Kritik nicht vertragen kann, der hat etwas zu verbergen. - Alt-kanzler Helmut Schmidt |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 28 Jul 2010, 07:50 Titel: Deutschland, du Lamm Gottes, höre auf zu schweigen |
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Liebe und werteste Caprice!,
Deutschland, du Lamm Gottes, das die Sünden des Zionismus, Polakentums und der Welt IMMER noch lammfromm wegnimmst, vgl.Joh. 1, 29, HÖRE ENDLICH AUF, OB WAHRHEITS-, Geschichts- und Kriegsergebnis-FÄLSCHUNGEN F E I G L I N G A R T I G S T zu schweigen! Erhebe DIE Herzen deiner Völker und RICHTE DIE ERNEUTEN BARBARISMEN jener zunichte, die dein Volk verraten haben! Vergiß ein jegliches "SPRACHGEFÜHL", wenn es UMM DIE WAHRHAFTIGKEIT geht, denn "IM DEUTSCHEN L Ü G T man, wenn man höflich ist!" (Goethe im Faust II).
Herzlichen Gruß!!!
| Caprice hat Folgendes geschrieben: |
So hat Portugal ihm noch heute eine Menge zu danken. Denn was er als einzelner bewegt, fertigbekommen hat, das schafft in Deutschland nicht einmal ein ganzer Bundestag, samt Landesregierungen nicht. Heute wird viel geredet, Versammlungen/Sitzungen abgehalten, ständig neue Gesetze beschlossen, dazu viele überflüssige, mit den Finanzen gehen sie schludrig um, packen Rettungsschirme für die geleiste Misere anderer. Geben mal so 100 Mrd. für Estate-Bankenpfusch, 400 Mio. für die BigBrothers in USA, ein paar Hundert Mio. für U-Boote an Israel, was Deutschland überhaupt nichts anzugehen hat. Dazu sind ihnen(und das ist die größte Frechheit)andere wichtiger, als die eigenen Landsleute. Landleute, die für deren Pfusch auch noch geradestehen sollen. Besteht die Frage, was meinten sie, vom deutschen Volk noch erwarten zu können.
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_________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 28 Jul 2010, 19:58 Titel: Caprice - Viele widen Eber im Weinberge des Herrn |
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Liebe und werteste Caprice!,
im Weinberge des Herrn und ob der Ernten gab es schon immer viele wilden Eberchen und Hängebauchschweinchen Bertas!!!
Es kann sein daß Martin V. in der Tat ein Potenzometer oder gar "Begründer" der Love-making Parade war, daß er ZU EHRLICH und NUR konsequent GEGEN das Zwangs-Zöllibat PROTESTIERTE! Jedenfals starb von seiner Love-Parade keine einzige der Damen. Wir Katholen sind eigentlich keine Puritansisten und/oder Tugendterroristen. Außerdem ist der Zeit-Geist der Renaissance** nicht zu vergessen! Mir hätte der DICKLICHE Brummer Martin V. so oder so NICHT imponiert, weil ich die aufrichtige Liebe zwischen Mann und Frau(en) für 700 Damen für schwer teil- und mitteilbar halte. Ich nehme an, daß die Damen nach seinem Tode als Äbtissinen in Klöstern GLÜCKLICHER WAREN!!!
Lexikalischer Hinweis:
**Renaissance, kulturgeschichtl. Begriff, bezeichnet zunächst die Zeit von etwa 1350 bis in die Mitte des 16.Jh. als die Zeit der Wiedererweckung des klass. Altertums und des Wiederaufblühens der Künste, dann den kulturellen Zustand der Übergangszeit vom MA zur Neuzeit, bes. in Italien (ital. Rinascimento). Der Begriff steht in Beziehung zum Humanismus, richtet sich aber auf die Gesamtkultur des Zeitraums. Seit dem 19.Jh. ist er auch gebräuchlich für geistige und kulturelle Bewegungen, die bewusst an ältere Traditionen anknüpfen (z.B. die karoling. R.).- R. als Epochenbegriff ist im 19.Jh. u.a. von J.Michelet und J.Burckhardt geprägt worden. Die damit verbundene Vorstellung der ›Wiedergeburt‹ ist bereits im 14./15.Jh. in Italien belegt.
Bildende Kunst:
Die charakterist. Züge der R. sind am deutlichsten in der bildenden Kunst verwirklicht, bes. in der Italiens. Hier löste der neue, an der Antike geschulte Stil um 1420 die Gotik ab (Frührenaissance), erreichte um 1500 seinen Höhepunkt (Hochrenaissance) und ging ab 1520 seinem Ende entgegen (Spätrenaissance, meist dem Manierismus gleichgesetzt). F.Brunelleschi entwickelte in Florenz, ausgehend von Euklids mathemat. Optik, die Gesetze der Zentralprojektion. Brunelleschi und L.B. Alberti schufen mit ihren theoretisch fundierten Bauten Hauptwerke der Florentiner Frührenaissance. L.Ghiberti und Donatello bzw. Masaccio eröffneten der Plastik und Malerei neue Möglichkeiten. Während Donatello nach dem Vergleich antiker Statuen frei stehende Figuren schuf, übertrug Masaccio die von Brunelleschi entwickelten Regeln der Zentralprojektion auf die Malerei (Zentral-, Linearperspektive). Der junge Michelangelo erhielt Zugang zur Antikensammlung der Medici. Das Studium der Perspektive und der menschl. Anatomie nahm einen bes. breiten Raum ein. Die Florentiner Frührenaissance in ihrer Verbindung von Humanismus und neuer Kunst hatte unmittelbare Auswirkungen auf weitere norditalien. Städte, wo Maler wie A.Mantegna oder Piero della Francesca im Auftrag fürstl. Mäzene wirkten. Am Hof in Mantua z.B. spielte die Gemahlin des Markgrafen Francesco II. Gonzaga (?1484-1519), Isabella d'Este, eine bed. Rolle als Mäzenatin. An diesem Kunst liebenden Hof wirkte v.a. Mantegna, der den Auftrag zur Ausmalung der Camera degli Sposi erhielt (1471-74). Der Hof der Este von Ferrara war v.a. unter Hzg. Ercole I. (?1471-1505), Alfons I. (?1505-34) und seiner Gemahlin Lucrezia Borgia und Ercole II. (?1534-59) sowie seiner Gemahlin Renata (*1510, †1575) ein Glanzpunkt der R. In Mailand, das im 14.Jh. unter den Visconti ein Zentrum des Humanismus war (F.Petrarca), entstanden während der kurzen Regierungszeit von Herzog Ludwig aus dem Hause Sforza (?1494-99) und seiner Gemahlin Beatrice d'Este (*1475, †1497) bed. Werke der beginnenden Hochrenaissance: Leonardo da Vincis ›Abendmahl‹ (1495-97) in Santa Maria delle Grazie, deren Chor Bramante errichtete (1492-97). Im Kgr. Neapel sorgte Alfons V., der Weise, von Aragonien (?1416-5 für eine großzügige Förderung der humanist. Wiss. In Venedig kam es zu bed. Leistungen, sowohl auf dem Gebiet der Philologie als auch der Drucker- und Verlegertätigkeit (A.Manutius). In der venezian. Malerei setzte die R. mit dem Werk von Giovanni Bellini ein. In der Folge blieben dann in den Werken Giorgiones, Tizians, Tintorettos und Paolo Veroneses die ästhet. Vorstellungen der Renaissancemalerei länger wirksam als im übrigen Italien, was auch für die Baukunst (Sansovino, A.Palladio) gilt.
Voraussetzung für die Verlagerung des Schwerpunktes des humanist. und künstler. Wirkens von Florenz nach Rom war die polit. Festigung des röm. Papsttums nach dem Ende des Abendländ. Schismas (1417) und die Stabilisierung der päpstl. Finanzen. Bereits mit Papst Nikolaus V. (1447-55) hatte der Humanismus in Rom eine bed. Stellung erringen können (Gründung der Vatikan. Bibliothek). Pius II. (1458-64) trat selbst als Humanist hervor, bes. mit geograph.-histor. Werken. Der Auftrag Sixtus' IV. (1471-84) zum Bau der nach ihm ben. päpstl. Kapelle war der Beginn einer großzügigen Förderung der Künste durch das Renaissancepapsttum, die unter Julius II. (1503-13) ihren Höhepunkt fand; Großprojekte: Neubau der Peterskirche (Entwurf Bramantes 1506), Auftrag für sein Grabmal (Michelangelo), die Fresken Raffaels in den Stanzen des Vatikans (1508-17) und das Deckenfresko Michelangelos in der Sixtin. Kapelle (1508-12). Die Einfachheit und Klarheit dieser Werke werden seit etwa 1520 sowohl im Spätstil Raffaels wie Michelangelos (das ›Jüngste Gericht‹ auf der Altarwand der Sixtin. Kapelle, 1534-41) durch einen zunehmend schwierigeren Bildaufbau, eine kompliziertere Formensprache und Themendeutung abgelöst.
Literatur:
Mit Petrarca begann die Rückbesinnung auf das klass. Latein und die Erneuerung der antiken Gatt. und Formen (u.a. Epistel, Biographie, Satire, Ode, Elegie). Gleichzeitig setzte eine Hinwendung zur Volkssprache ein, deren Ebenbürtigkeit mit den antiken Sprachen etwa seit dem 15.Jh. anerkannt wurde, und die Bildung moderner Nat.-Literaturen. Das antike Epos wurde wieder belebt (Ariost, Tasso, Camões). In der Dramatik begann mit dem Rückgriff auf die antiken Tragödien und Komödien das moderne europ. Theater; Neuschöpfungen der R. waren das höf. Festspiel, die Oper und das Schäferspiel. Einen Höhepunkt erreichte die Literatur der R. mit dem elisabethan. Drama (Marlowe, Shakespeare). Auch der europ. Roman erlangte durch Cervantes und Rabelais eine neue Qualität; seit dem großen Erfolg von Boccaccios ›Decamerone‹ verbreitete sich die neue Gattung der Novelle in England (Chaucer), Frankreich (Margarete von Navarra) und Spanien (Cervantes). In Deutschland ist die Literatur der R. fast ausschließlich von humanist. Gelehrsamkeit bestimmt (K.Celtis, U.von Hutten, N.Frischlin, Erasmus von Rotterdam). Erst die Bibelübertragung Luthers legte den Grund für eine Lit. in der Nat.-Sprache.
Musik:
In der Musik der R. waren nicht italien., sondern frz. und niederländ. Künstler richtungweisend. Im Sinne der R. wird die Linienführung geglättet, der Klang wird ausgewogen, die Sprachdeklamation in der Vokalmusik ausdrucksreich. Hauptform ist das polyphone Gesangswerk, das der musikal. Andeutung des Textes dient (Messe, Motette, Chanson, Madrigal, Lied); Hauptmeister sind Josquin Desprez, A.Willaert und ihre Zeitgenossen. Bezeichnend für die R. ist ferner die sich von den vokalen Formen ablösende Instrumentalmusik (Ricercare, Kanzone und Tokkata, bes. für Tasteninstrumente). Aus der Fam. der Violen entwickelten sich im 16.Jh. die Violinen und die monod. Violinmusik. Eine besondere Ausprägung erfuhr die Orgelmusik (J.P. Sweelinck), daneben verselbstständigten sich Lauten- und Klaviermusik (Clavichord, Cembalo). Im reformator. Deutschland entstand die ev. Kirchenmusik.
Weitere gewichtige Vertreter der Renaissance:
• Albrecht Altdorfer
• Lucas Cranach d.Ä.
• Albrecht Dürer
• Hans Holbein
• Donatello
• Giorgione
• Fra Filippo Lippi
• Raffael
• Tizian
• Andrea del Verrocchio
------------------
Ohne der Wiedergeburt der Antike wäre Europa in jeder Hinsicht arm geworden: Stil, kulturelle Bewegung in Europa im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit, von Italien ausgehend u. gekennzeichnet durch eine Rückbesinnung auf Werte u. Formen der griechisch-römischen Antike in Literatur, Philosophie, Wissenschaft u. bes. in Kunst u. Architektur; b) Epoche der Renaissance (1 a) vom 14. bis 16. Jh.
2. geistige u. künstlerische Bewegung, die bewusst an ältere Traditionen, bes. an die griechisch-römische Antike, anzuknüpfen versucht (z. B. die karolingische Renaissance).
3. Wiederaufleben, neue Blüte.
All die folgenden Kunst-RICHTUNGEN und auf ihr aufbauenden EPOCHEN wären ohne Renaissance kaum vorstellbar:
Malerei, Gemälde, Bildwerk, Bemalung in Wasserfarben: Aquarell in Ölfarben: Ölbild, Ölgemälde in Wasserdeckfarben in Verbindung mit Bindemitteln: Guasch, Gouache auf frischem Kalkmörtel: Fresko, Freske in Pastellfarben: Pastell zierliche, kleine: Miniatur an der Wand: Wandmalerei an der Decke: Deckengemälde im Freien: Freilichtmalerei, Pleinairmalerei in den verschiedenen Epochen: karolingisch-ottonische Malerei, romanische Malerei, gotische Malerei, Renaissancemalerei, Barockmalerei, Rokokomalerei, klassizistische Malerei, romantische Malerei moderne Malerei Impressionismus, Pointillismus, Neoimpressionismus, Kubismus, Jugendstil, Symbolismus, Expressionismus, Fauvismus, Orphismus, Futurismus, Kubismus, Dadaismus, Konstruktivismus, Surrealismus, naive Malerei, fantastischer Realismus, abstrakte / gegenstandslose / gegenstandsfreie / ungegenständliche / nonfigurative / absolute / konkrete Kunst, sozialistischer Realismus, Neue Sachlichkeit, informelle Kunst, Tachismus, Minimalart, Pop-Art, Op-Art, Hardedge, kinetische Kunst, Art brut, Actionpainting, Moderne, Postmoderne, Neue Wilde, Junge Wilde;
Andachtsbild, Baustil, Bild, Bildnis, Farbkasten, Felszeichnung, Kritzelei, Kunstmaler, Literaturepochen, Maler, Maltechnik, Zeichner;
malen, zeichnen.
1Musik, Tonkunst zum Film: Soundtrack frühchristliche Musik mittelalterliche Musik, Renaissancemusik, Barockmusik, Rokokomusik, klassische Musik, romantische Musik neue Musik, moderne Musik, Zwölftonmusik, elektronische Musik, Musique concrète, serielle Musik, aleatorische Musik, Aleatorik absolute Musik Gebrauchsmusik, Programmmusik, Inhaltsmusik Minimalmusic geistliche Musik, Kirchenmusik weltliche Musik Volksmusik, volkstümliche Musik, Folklore, folkloristische Musik, Countrymusic Kunstmusik ernste Musik, E-Musik Unterhaltungsmusik, U-Musik Funk, Soul, Reggae, Rockmusik, Rock and Roll, Jazzmusik, Jazz, Blues Instrumentalmusik, Klaviermusik, Orgelmusik, Orchestermusik, Kammermusik, Streichmusik, Blasmusik, Blechmusik Vokalmusik, Chormusik Bühnenmusik, Opernmusik, Operettenmusik, B~~~~ttmusik, Schauspielmusik, Filmmusik Militärmusik, Marschmusik, Feldmusik, Regimentsmusik;
ZÄHLT MAN DIE SÄMTLICHE BE-REICHERUNGEN, die infolge der Renaissance entstanden, WAREN ES V I E L mehr als die 700 Begleitdamen bzw. Grazien der FREIEN KÜNSTEN AN DER ZAHL!!! Nomen est OMEN! Die KÜNSTE kennen aber KEINEN NUMMERUS CLAUSUS!!!
Der gute Papst Benedikt ist schlicht und einfach zu GUT, um ein Papst jener Epoche zu sein.
DIE FROH-BOTSCHAFT darf NIE zu einer DROH-BOTSCHAFT degradiert werden! Dehalb Jesu Zuspruch: "Damit ihr das Leben IN FÜLLE habt!" - Außerdem setzt DIE Gnade (= Gratia) die MENSCHLICHE NATUR voraus, unterdrückt und verbiegt sie NICHT!!!
Ein uriges Urviech (= ugs. scherzh. für urwüchsiger, etwas komisch wirkender Mensch) wie Martin V. war, lässt sich kaum etwas VERBIETEN!, deshalb KEIN Asket(ISMUS)!!!
Herzlichen Gruß!!!!
[quote="Caprice"]
das wird ja immer weniger jugendfrei. Was hatte sich dieser Martin V dabei nur gedacht. Waren seine Augen vielleicht größer als seine Potenz? Das war jetzt ein wenig frech und sollte mich dafür vielleicht entschuldigen, da ohnehin die große Entschuldigungswelle ausgebrochen scheint. WANN würde sich endlich einmal beim deutschen Volk entschuldigt? Und wieso eigentlich, sollte sich nun Papst Benedikt entschuldigen? ER war doch nicht jener welcher, und auch nicht mit Hunderten von Damen vor Jahrhunderten,,, siehe oben. Über 300 Bischöfe, 700 Damen? Wo sie nur so viele herbekommen haben. Vor ~~~~m, dass es so viele überhaupt gegeben hatte. Dabei hatte die Kirche immer moralgepredigt. Mensch MenschSEIN lassen, das sind am Ende die Widersprüche mancher Übertriebenheit. _________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 28 Jul 2010, 19:59 Titel: Caprice - Viele widen Eber im Weinberge des Herrn |
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Liebe und werteste Caprice!,
im Weinberge des Herrn und ob der Ernten gab es schon immer viele wilden Eberchen und Hängebauchschweinchen Bertas!!!
Es kann sein daß Martin V. in der Tat ein Potenzometer oder gar "Begründer" der Love-making Parade war, daß er ZU EHRLICH und NUR konsequent GEGEN das Zwangs-Zöllibat PROTESTIERTE! Jedenfals starb von seiner Love-Parade keine einzige der Damen. Wir Katholen sind eigentlich keine Puritansisten und/oder Tugendterroristen. Außerdem ist der Zeit-Geist der Renaissance** nicht zu vergessen! Mir hätte der DICKLICHE Brummer Martin V. so oder so NICHT imponiert, weil ich die aufrichtige Liebe zwischen Mann und Frau(en) für 700 Damen für schwer teil- und mitteilbar halte. Ich nehme an, daß die Damen nach seinem Tode als Äbtissinen in Klöstern GLÜCKLICHER WAREN!!!
Lexikalischer Hinweis:
**Renaissance, kulturgeschichtl. Begriff, bezeichnet zunächst die Zeit von etwa 1350 bis in die Mitte des 16.Jh. als die Zeit der Wiedererweckung des klass. Altertums und des Wiederaufblühens der Künste, dann den kulturellen Zustand der Übergangszeit vom MA zur Neuzeit, bes. in Italien (ital. Rinascimento). Der Begriff steht in Beziehung zum Humanismus, richtet sich aber auf die Gesamtkultur des Zeitraums. Seit dem 19.Jh. ist er auch gebräuchlich für geistige und kulturelle Bewegungen, die bewusst an ältere Traditionen anknüpfen (z.B. die karoling. R.).- R. als Epochenbegriff ist im 19.Jh. u.a. von J.Michelet und J.Burckhardt geprägt worden. Die damit verbundene Vorstellung der ›Wiedergeburt‹ ist bereits im 14./15.Jh. in Italien belegt.
Bildende Kunst:
Die charakterist. Züge der R. sind am deutlichsten in der bildenden Kunst verwirklicht, bes. in der Italiens. Hier löste der neue, an der Antike geschulte Stil um 1420 die Gotik ab (Frührenaissance), erreichte um 1500 seinen Höhepunkt (Hochrenaissance) und ging ab 1520 seinem Ende entgegen (Spätrenaissance, meist dem Manierismus gleichgesetzt). F.Brunelleschi entwickelte in Florenz, ausgehend von Euklids mathemat. Optik, die Gesetze der Zentralprojektion. Brunelleschi und L.B. Alberti schufen mit ihren theoretisch fundierten Bauten Hauptwerke der Florentiner Frührenaissance. L.Ghiberti und Donatello bzw. Masaccio eröffneten der Plastik und Malerei neue Möglichkeiten. Während Donatello nach dem Vergleich antiker Statuen frei stehende Figuren schuf, übertrug Masaccio die von Brunelleschi entwickelten Regeln der Zentralprojektion auf die Malerei (Zentral-, Linearperspektive). Der junge Michelangelo erhielt Zugang zur Antikensammlung der Medici. Das Studium der Perspektive und der menschl. Anatomie nahm einen bes. breiten Raum ein. Die Florentiner Frührenaissance in ihrer Verbindung von Humanismus und neuer Kunst hatte unmittelbare Auswirkungen auf weitere norditalien. Städte, wo Maler wie A.Mantegna oder Piero della Francesca im Auftrag fürstl. Mäzene wirkten. Am Hof in Mantua z.B. spielte die Gemahlin des Markgrafen Francesco II. Gonzaga (?1484-1519), Isabella d'Este, eine bed. Rolle als Mäzenatin. An diesem Kunst liebenden Hof wirkte v.a. Mantegna, der den Auftrag zur Ausmalung der Camera degli Sposi erhielt (1471-74). Der Hof der Este von Ferrara war v.a. unter Hzg. Ercole I. (?1471-1505), Alfons I. (?1505-34) und seiner Gemahlin Lucrezia Borgia und Ercole II. (?1534-59) sowie seiner Gemahlin Renata (*1510, †1575) ein Glanzpunkt der R. In Mailand, das im 14.Jh. unter den Visconti ein Zentrum des Humanismus war (F.Petrarca), entstanden während der kurzen Regierungszeit von Herzog Ludwig aus dem Hause Sforza (?1494-99) und seiner Gemahlin Beatrice d'Este (*1475, †1497) bed. Werke der beginnenden Hochrenaissance: Leonardo da Vincis ›Abendmahl‹ (1495-97) in Santa Maria delle Grazie, deren Chor Bramante errichtete (1492-97). Im Kgr. Neapel sorgte Alfons V., der Weise, von Aragonien (?1416-5 für eine großzügige Förderung der humanist. Wiss. In Venedig kam es zu bed. Leistungen, sowohl auf dem Gebiet der Philologie als auch der Drucker- und Verlegertätigkeit (A.Manutius). In der venezian. Malerei setzte die R. mit dem Werk von Giovanni Bellini ein. In der Folge blieben dann in den Werken Giorgiones, Tizians, Tintorettos und Paolo Veroneses die ästhet. Vorstellungen der Renaissancemalerei länger wirksam als im übrigen Italien, was auch für die Baukunst (Sansovino, A.Palladio) gilt.
Voraussetzung für die Verlagerung des Schwerpunktes des humanist. und künstler. Wirkens von Florenz nach Rom war die polit. Festigung des röm. Papsttums nach dem Ende des Abendländ. Schismas (1417) und die Stabilisierung der päpstl. Finanzen. Bereits mit Papst Nikolaus V. (1447-55) hatte der Humanismus in Rom eine bed. Stellung erringen können (Gründung der Vatikan. Bibliothek). Pius II. (1458-64) trat selbst als Humanist hervor, bes. mit geograph.-histor. Werken. Der Auftrag Sixtus' IV. (1471-84) zum Bau der nach ihm ben. päpstl. Kapelle war der Beginn einer großzügigen Förderung der Künste durch das Renaissancepapsttum, die unter Julius II. (1503-13) ihren Höhepunkt fand; Großprojekte: Neubau der Peterskirche (Entwurf Bramantes 1506), Auftrag für sein Grabmal (Michelangelo), die Fresken Raffaels in den Stanzen des Vatikans (1508-17) und das Deckenfresko Michelangelos in der Sixtin. Kapelle (1508-12). Die Einfachheit und Klarheit dieser Werke werden seit etwa 1520 sowohl im Spätstil Raffaels wie Michelangelos (das ›Jüngste Gericht‹ auf der Altarwand der Sixtin. Kapelle, 1534-41) durch einen zunehmend schwierigeren Bildaufbau, eine kompliziertere Formensprache und Themendeutung abgelöst.
Literatur:
Mit Petrarca begann die Rückbesinnung auf das klass. Latein und die Erneuerung der antiken Gatt. und Formen (u.a. Epistel, Biographie, Satire, Ode, Elegie). Gleichzeitig setzte eine Hinwendung zur Volkssprache ein, deren Ebenbürtigkeit mit den antiken Sprachen etwa seit dem 15.Jh. anerkannt wurde, und die Bildung moderner Nat.-Literaturen. Das antike Epos wurde wieder belebt (Ariost, Tasso, Camões). In der Dramatik begann mit dem Rückgriff auf die antiken Tragödien und Komödien das moderne europ. Theater; Neuschöpfungen der R. waren das höf. Festspiel, die Oper und das Schäferspiel. Einen Höhepunkt erreichte die Literatur der R. mit dem elisabethan. Drama (Marlowe, Shakespeare). Auch der europ. Roman erlangte durch Cervantes und Rabelais eine neue Qualität; seit dem großen Erfolg von Boccaccios ›Decamerone‹ verbreitete sich die neue Gattung der Novelle in England (Chaucer), Frankreich (Margarete von Navarra) und Spanien (Cervantes). In Deutschland ist die Literatur der R. fast ausschließlich von humanist. Gelehrsamkeit bestimmt (K.Celtis, U.von Hutten, N.Frischlin, Erasmus von Rotterdam). Erst die Bibelübertragung Luthers legte den Grund für eine Lit. in der Nat.-Sprache.
Musik:
In der Musik der R. waren nicht italien., sondern frz. und niederländ. Künstler richtungweisend. Im Sinne der R. wird die Linienführung geglättet, der Klang wird ausgewogen, die Sprachdeklamation in der Vokalmusik ausdrucksreich. Hauptform ist das polyphone Gesangswerk, das der musikal. Andeutung des Textes dient (Messe, Motette, Chanson, Madrigal, Lied); Hauptmeister sind Josquin Desprez, A.Willaert und ihre Zeitgenossen. Bezeichnend für die R. ist ferner die sich von den vokalen Formen ablösende Instrumentalmusik (Ricercare, Kanzone und Tokkata, bes. für Tasteninstrumente). Aus der Fam. der Violen entwickelten sich im 16.Jh. die Violinen und die monod. Violinmusik. Eine besondere Ausprägung erfuhr die Orgelmusik (J.P. Sweelinck), daneben verselbstständigten sich Lauten- und Klaviermusik (Clavichord, Cembalo). Im reformator. Deutschland entstand die ev. Kirchenmusik.
Weitere gewichtige Vertreter der Renaissance:
• Albrecht Altdorfer
• Lucas Cranach d.Ä.
• Albrecht Dürer
• Hans Holbein
• Donatello
• Giorgione
• Fra Filippo Lippi
• Raffael
• Tizian
• Andrea del Verrocchio
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Ohne der Wiedergeburt der Antike wäre Europa in jeder Hinsicht arm geworden: Stil, kulturelle Bewegung in Europa im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit, von Italien ausgehend u. gekennzeichnet durch eine Rückbesinnung auf Werte u. Formen der griechisch-römischen Antike in Literatur, Philosophie, Wissenschaft u. bes. in Kunst u. Architektur; b) Epoche der Renaissance (1 a) vom 14. bis 16. Jh.
2. geistige u. künstlerische Bewegung, die bewusst an ältere Traditionen, bes. an die griechisch-römische Antike, anzuknüpfen versucht (z. B. die karolingische Renaissance).
3. Wiederaufleben, neue Blüte.
All die folgenden Kunst-RICHTUNGEN und auf ihr aufbauenden EPOCHEN wären ohne Renaissance kaum vorstellbar:
Malerei, Gemälde, Bildwerk, Bemalung in Wasserfarben: Aquarell in Ölfarben: Ölbild, Ölgemälde in Wasserdeckfarben in Verbindung mit Bindemitteln: Guasch, Gouache auf frischem Kalkmörtel: Fresko, Freske in Pastellfarben: Pastell zierliche, kleine: Miniatur an der Wand: Wandmalerei an der Decke: Deckengemälde im Freien: Freilichtmalerei, Pleinairmalerei in den verschiedenen Epochen: karolingisch-ottonische Malerei, romanische Malerei, gotische Malerei, Renaissancemalerei, Barockmalerei, Rokokomalerei, klassizistische Malerei, romantische Malerei moderne Malerei Impressionismus, Pointillismus, Neoimpressionismus, Kubismus, Jugendstil, Symbolismus, Expressionismus, Fauvismus, Orphismus, Futurismus, Kubismus, Dadaismus, Konstruktivismus, Surrealismus, naive Malerei, fantastischer Realismus, abstrakte / gegenstandslose / gegenstandsfreie / ungegenständliche / nonfigurative / absolute / konkrete Kunst, sozialistischer Realismus, Neue Sachlichkeit, informelle Kunst, Tachismus, Minimalart, Pop-Art, Op-Art, Hardedge, kinetische Kunst, Art brut, Actionpainting, Moderne, Postmoderne, Neue Wilde, Junge Wilde;
Andachtsbild, Baustil, Bild, Bildnis, Farbkasten, Felszeichnung, Kritzelei, Kunstmaler, Literaturepochen, Maler, Maltechnik, Zeichner;
malen, zeichnen.
1Musik, Tonkunst zum Film: Soundtrack frühchristliche Musik mittelalterliche Musik, Renaissancemusik, Barockmusik, Rokokomusik, klassische Musik, romantische Musik neue Musik, moderne Musik, Zwölftonmusik, elektronische Musik, Musique concrète, serielle Musik, aleatorische Musik, Aleatorik absolute Musik Gebrauchsmusik, Programmmusik, Inhaltsmusik Minimalmusic geistliche Musik, Kirchenmusik weltliche Musik Volksmusik, volkstümliche Musik, Folklore, folkloristische Musik, Countrymusic Kunstmusik ernste Musik, E-Musik Unterhaltungsmusik, U-Musik Funk, Soul, Reggae, Rockmusik, Rock and Roll, Jazzmusik, Jazz, Blues Instrumentalmusik, Klaviermusik, Orgelmusik, Orchestermusik, Kammermusik, Streichmusik, Blasmusik, Blechmusik Vokalmusik, Chormusik Bühnenmusik, Opernmusik, Operettenmusik, B~~~~ttmusik, Schauspielmusik, Filmmusik Militärmusik, Marschmusik, Feldmusik, Regimentsmusik;
ZÄHLT MAN DIE SÄMTLICHE BE-REICHERUNGEN, die infolge der Renaissance entstanden, WAREN ES V I E L mehr als die 700 Begleitdamen bzw. Grazien der FREIEN KÜNSTEN AN DER ZAHL!!! Nomen est OMEN! Die KÜNSTE kennen aber KEINEN NUMMERUS CLAUSUS!!!
Der gute Papst Benedikt ist schlicht und einfach zu GUT, um ein Papst jener Epoche zu sein.
DIE FROH-BOTSCHAFT darf NIE zu einer DROH-BOTSCHAFT degradiert werden! Dehalb Jesu Zuspruch: "Damit ihr das Leben IN FÜLLE habt!" - Außerdem setzt DIE Gnade (= Gratia) die MENSCHLICHE NATUR voraus, unterdrückt und verbiegt sie NICHT!!!
Ein uriges Urviech (= ugs. scherzh. für urwüchsiger, etwas komisch wirkender Mensch) wie Martin V. war, lässt sich kaum etwas VERBIETEN!, deshalb KEIN Asket(ISMUS)!!!
Herzlichen Gruß!!!!
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[quote="Caprice"]
das wird ja immer weniger jugendfrei. Was hatte sich dieser Martin V dabei nur gedacht. Waren seine Augen vielleicht größer als seine Potenz? Das war jetzt ein wenig frech und sollte mich dafür vielleicht entschuldigen, da ohnehin die große Entschuldigungswelle ausgebrochen scheint. WANN würde sich endlich einmal beim deutschen Volk entschuldigt? Und wieso eigentlich, sollte sich nun Papst Benedikt entschuldigen? ER war doch nicht jener welcher, und auch nicht mit Hunderten von Damen vor Jahrhunderten,,, siehe oben. Über 300 Bischöfe, 700 Damen? Wo sie nur so viele herbekommen haben. Vor ~~~~m, dass es so viele überhaupt gegeben hatte. Dabei hatte die Kirche immer moralgepredigt. Mensch MenschSEIN lassen, das sind am Ende die Widersprüche mancher Übertriebenheit. _________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 29 Jul 2010, 09:45 Titel: Caprice - Beweis: VOR Christentum - KEIN Judentum!!! |
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Liebe und werteste Caprice!,
recherchiert man unter Suchkoordinaten "Portugal Altchristentum", DANKE DIR für das entscheidennde Pombal-Stichwort: "ALTCHRISTEN"!!, kommt man zum folgenden Ergebnios, welcher das bisher von mir dargelegte eindeutigst BESTÄTIGT!!!
ALSO: zunächst gab es ab 1200 vor Chr. NUR den Sanchuniathon, dann das Christentum und ab Papst Damasus und hl. Hieronymus die Vulgata-Übersetzung des Sanchuniathon unter dem Titel: Das Alte Testament!!!
Wer und was aber die "Altchristen" waren, läßt sich bei historisch-kritsicher Lektüre sehr präzise herausfiltern. Dies steht im Einklang mit meisten meiner bisherigen Beiträge.
Wenn Jesus nur bis nach Viterbo** kam, dann läßt sich Hieronymus MORDSARBEIT an der AT-Vulgata als der ERSTE MORDSBETRUG und GESAMTVERARSCHUNG des Abendlandes NUR tragischst-katastrophal erklären, WEIL dann die "Altchristen", also die URKATHOLIKEN diejenigen waren bzw. sein müssten, welche Hipathia und sämtliche antiken Bibliotheken verbrannten und womöglichst die Pyramiden und Pharaonen-Gräber ausraubten.
Vgl. DAZU meine Beitrags-Parodie über das römische VESUV-Christentum unter meinen ersten Forumsbeiträgen!!
**Viterbo, italien. Prov.-Hauptstadt im nördl. Latium, 59 700 E. Museum, Gemäldesammlung, Staatsarchiv; u. a. Herstellung von Käse-, Wurst- und Likörspezialitäten. Gut erhaltene Stadtmauer (13.-15. Jh.), roman. Dom (12. Jh.), roman. Kirche San Giovanni in Zoccoli (11. Jh.), got. Papstpalast (1266 ff.) mit offener Loggia. - Fiel 754/756 an den Papst; errang Ende des 11. Jh. kommunale Freiheit.
Herzlichen und sehr nachdenklichen Gruß!!!, denn weder dem postmodernen Papstum noch den Theologen ist KLAR genung, was sie mit lithurgisch-KULTISCHEN Frömmigkeits- und Glaubens-Metaphern anrichten!
Bis demnächst und MEHR davon!!!
www.dillum.ch/html/europa_ortsnamen_vesuv.htm
Die Namen der europäischen Länder, Berge, Flüsse und Orte
Diese Ortsnamen-Erklärungen Europas stellen einen Auszug dar aus dem Buch:
Christoph Pfister
Der Vesuv ist überall
Die vesuvianische Ortsnamenprägung der Schweiz. Mit einer Einführung über die Vesuv-Namen Europas.
Books on Demand; Norderstedt 2006
ISBN 3-8334-2288-2
Das Amphitheater von Pompeji mit dem Vesuv im Hintergrund
Die altchristliche vesuvianisch-trojanisch-neapolitanische und hebräische Ortsnamenprägung Europas
Hier soll ein Überblick über die vesuvianische Benennung der europäischen Geographie gegeben werden.
Die angeführten Beispiele beweisen die totale vesuvianische Namensprägung Europas und der Gebiete rund um das Mittelmeer. Sie umfassen ~~~~ wichtigen Bezeichnungen für Kontinente, Länder, Regionen, Berge, Täler, Flüsse, Seen, Meere und Orte.
Man wisse, daß die erhaltene Schriftlichkeit, also die „Antike“ und das „Mittelalter“, sogar die frühe Neuzeit mit der „Reformation“ und „Gegenreformation“, wie selbstverständlich diese Namen braucht, die vielleicht vor vierhundert Jahren noch nicht existierten.
Beginnen wir mit den Namen der Kontinente. Hier kommen wir bereits mitten in den Komplex hinein.
EUROPA wird als Name einer griechischen Göttin erklärt. Aber dahinter steckt in Tat und Wahrheit ivri, was hebräisch, Hebräer, lateinisch hebraicus bedeutet: Europa ist der Erdteil der Hebräer!
Es gibt nicht nur einen Kontinent, sondern auch ein Land der Hebräer: IBERIEN!
Wenn man Iberien von Norden her betritt, muß man nach den PYRENÄEN, dem PRIAMUS-Gebirge, zuerst den Hebräer-Fluß, den EBRO überqueren.
Die Katalanen kamen auch auf den Peloponnes. Dort erschufen sie ihre Geographie neu: Der bedeutendste Fluß Arkadiens heißt deshalb EVROTAS (VRT) = EBRO, also sehr ähnlich dem ivri(t) und Europa.
Später jedoch wollten die Herrscher des iberischen Hebräerlandes offenbar nichts mehr von den Juden wissen und vertrieben die Marranen (MR > RM = Römer), die getauften Hebräer.
Statt dessen erklärte sich SPANIEN zu einem Vesuvland: ESPAN(I)A, das enthält, nur leicht verschleiert, den römischen Vesuv-Kaiser VESPASIAN.
Die Portugiesen wollten eigene Vesuv-Leute sein und erfanden für ihr PORTUGAL den lateinischen Namen LUSITANIEN, den man leicht zu (VO)LUSITANIEN = VOLUSIUS-, also VESUV-Land ergänzt.
Die Katalanen oder Spanier drangen bis nach Mesopotamien vor, wo sie einen der beiden großen Flüsse Hebräer-Fluß benannten. Es ist der EUPHRAT. – Noch niemandem ist die auffällige Namensähnlichkeit mit Europa und mit dem Ebro aufgef~~~~n!
In Westeuropa fließt die MAAS, die ursprünglich MUSA genannt wurde, also deutlich einen MOSES-Fluß darstellt.
Neben dem großen Gewässer gibt es auch ein Moses-Flüßchen, lateinisch MOSELLA, die MOSEL.
Östlich von Europa liegt ASIEN. – Mit diesem Namen wurde zuerst eine römische Provinz im westlichen Kleinasien bedacht. Die christlich-römische Kolonie wurde angeblich „133 AC“ gegründet.
Der Name ASIAM (SM), Asien hat ein vorangestelltes V verloren und enthüllt sich damit als ursprüngliches VESUV-Land (SM > VSM = VESUVIUM, Vesuvius).
AFRIKA hingegen zeigt sich entvokalisiert als PRC(LT)M, damit als Kontinent des PARAKLETEN.
Ein großer Fluß entwässert Afrika nach Norden ins Mittelmeer. Es ist der NIL (NL). – Ein Wort mit nur zwei Konsonanten ist als Grundlage für einen Namen unmöglich. – Wir setzen ein V davor. Es ergibt sich VNL. – Doch das V muß man als P auffassen: PNL. –Setzt man die Konsonanten in die richtige Folge, so ergibt sich NPL = NEAPOLIS.
Der Nil ist ein Neapel-Fluß! – Deshalb wurde der gleichnamige Flußgott besonders in Rom und Neapel verehrt.
Zwischen Ägypten und dem westlichen Nordafrika liegt LIBYEN. Das ist ein NEAPEL-Land, wie die Analyse zeigt: LPN > NPL = NEAPEL.
Östlich des Mittelmeers liegen zwei Länder: Syrien und Palästina.
SYRIEN – aber ebenso ASSYRIEN – enthalten die Anrede des französischen Königs, nämlich SIRE. – Syrien ist also das HERREN-Land.
Folglich muß auch die Hauptstadt ähnlich heißen: DAMASKUS (französisch: DAMAS = DMS) enthält DOMINUS: die HERREN-Stadt im HERREN-Land.
Selbstverständlich ist der Herr auch der Herrgott. Die Franzosen nannten sich PERSER und haben PARIS als ihre Hauptstadt. – Und die antiken Franzosen oder Perser hatten deshalb KYRUS = SYRUS = SIRE als ihren König.
Der Perserkönig Kyrus griff Griechenland an, wurde aber zurückgeschlagen. – Das Land der GRIECHEN ist das Land der CHRISTEN.
PALÄSTINA, das ist PALESTRINA, eine Hügelstadt östlich von Rom. Das hügelige Gelände östlich des Mittelmeers erinnerte die italienischen Kreuzfahrer an jene römische Landschaft, weshalb sie ihm diesen Namen gaben. – In dem Länder-Namen fehlt nur ein R des Städtenamens. Trotzdem hat bisher noch niemand gewagt, die offensichtliche Ähnlichkeit zwischen Palästina und Palestrina zu thematisieren.
Südöstlich von Palästina beginnt das weite Land ARABIEN. Doch wie ~~~~ alten Namen muß diese Bezeichnung aus dem Westen stammen.
In ARABIAM (RPM) sehe ich NARBONNE, eine südfranzösische Stadt in einer gleichnamigen römischen Provinz. – Aber Arabien und Narbonne bedeuten beide NEAPEL: ARABIAM = (N)RPM > NLPM > NPLM = NEAPOLIM, Neapel.
Die Römer oder Franzosen drangen auf ihren Kreuzzügen bis ins Zweistromland vor. Hier benannten sie östlich des bereits genannten EUPHRAT den Tigris.
Der Fluß TIGRIS hat nichts mit dem Raubtier zu tun. Hier steckt LIGRIS, der Genitiv von LIGER drin. – Das ist der lateinische Name für die LOIRE.
An diesen Flüssen liegen bedeutende Städte, die Eigentümlichkeiten mit Orten der Provence haben:
BABYLON (PPL = PAPALIS = päpstlich), das ist die PAPST-Stadt Avignon.
Aber es gibt noch NINIVE (NNV), welches AVIGNON bedeutet: NNV ergibt rückwärts gelesen VNN! – Diese Konsonantenfolge aber liest sich als der lateinische Name für AVENNONEM, Avenno, das französische AVIGNON!
Ein AVIGNON (VNN) aber gibt es auch in der Westschweiz: Dort ist es die Römerstadt AVENTICUM.
Syrien wird vom Libanon durch den Fluß ORONTES getrennt. Der lateinische oder griechische Name verhüllt nur mühsam den bedeutenden westeuropäischen Fluß RHONE, deutsch ROTTEN.
Auf der Rückkehr vom heiligen Land Palästina machten die Pilger zuerst Station auf der Insel CYPRUM, Cyprus, ZYPERN (CPR). Doch die Konsonantenreihe weist klar auf die Herkunft von CAPRI, jener Insel, die dem heiligen Land Kanaan oder Kampanien vorgelagert ist.
Als zweite Station vor Griechenland bot sich die große Insel KRETA an: CRETAM = CR(S)TM = CHRISTUM, Christus. – Kreta ist eine CHRISTEN-Insel.
Von Griechenland herkommend landete man in Süditalien, das aus Apulien, Kalabrien, Bruttien und Sizilien besteht.
Süditalien allgemein galt als heiliges Land, als Land des Kreuzes. Deshalb wurden zum Beispiel die Sklaven des Spartakus nach ihrer Niederlage gegen die Römer dort gekreuzigt.
APULIEN ergibt über PLM = N/PLM = NEAPOLIM = Neapel. Die Region enthüllt sich als Hinterland jener Vesuvstadt.
KALABRIEN ist das CALVARIEN-Land.
BRUTTIEN, lateinisch BRUTTIUM (PRTTM) soll die antike Bezeichnung von Kalabrien gewesen sein. Tatsächlich kann dort nur der PARAKLET zu Hause gewesen sein.
BRITANNIEN ist ebenfalls ein Parakleten-Land. Aus England kommen folglich die SEVERER (lateinisch severus = streng), die Herrscher Septimius Severus und Caracalla. Diese sind PUNIER (lateinisch und italienisch punire = strafen).
Die Aufgabe jener Cäsaren war es, das Römische Reich für seine Sünden streng zu bestrafen.
Die Severer sollen aus dem Parakleten-Land Afrika gekommen sein. Aber weil sie Byzanz eroberten, wurden sie in Britannien, einem weiteren Parakleten-Land ansässig.
Vom Kalvarienland Süditalien kommt man auf die christliche Insel SIZILIEN. Diese Insel hat eine dreieckige Form und ähnelt deshalb einem christlichen Kreuz.
Zusätzlich gibt es auf der Kreuzesinsel einen mächtigen Vulkan, den Ätna. Auch dieser kann für den Vesuv genommen werden. SICILIAM = SCLM > SCTM = SANCTUM, sanctus ist folglich eine heilige Kreuzes-Insel.
Vesuv und Ätna rechtfertigen eine vesuvianische Bezeichnung für die große Halbinsel in Südeuropa.
Da ein alter Name nie mit einem Vokal beginnen konnte, so muß bei ITALIEN ein abgef~~~~ner Konsonant vorangestellt werden. – Wir suchen nicht lange und ergänzen (V)ITALIAM = VTLM > V(S)TLM. – Daraus ergibt sich ein VISTULIUM = VESULIUM = Vesuvius.
Das Vesuv-Land Italien wird im Westen durch das TROJANISCHE, das TYRRHENISCHE (TRNS = TROJANUS) Meer begrenzt.
Im Osten trennt ein gleichnamiges ADRIATISCHES Meer (ADRIAM = TRM = TROJAM; Troja) Italien von Dalmatien.
Das Küstenland DALMATIEN (TLMT) im Osten Italiens, hat den gleichen Namen wie ATLANTIS (TLNT), einer berühmten Sagenstadt am Meer mit einem großen Hafen.
Mit den vier Konsonanten von Dalmatien aber ergeben sich die bedeutenden Häfen von OTRANTO (TRNT) und TARENT (TRNT). – Die beiden Städte können sich rühmen, als Vorbild für Atlantis gedient zu haben.
In Dalmatien soll Julius Caesar auf dem Seeweg von Brindisi gelandet sein. Deshalb die einzigartige Bedeutung jener Küstenlandschaft in der europäischen geographischen Namensgebung.
An der Küste Dalmatiens gibt es einen großartigen Palast Salomos. Dieser steht in SALONA = SALOMONA. Heute heißt der Ort italienisch SPALATO. Darin steckt lateinisch palatium = Palast drin. Die weitläufige Anlage wird zwar dem römischen Kaiser Diokletian zugeschrieben. Doch dies ist kein Widerspruch: Jener Cäsar ist eine Salomo-Par~~~~lität!
Die Halbinsel ISTRIEN nördlich von Dalmatien verlangt nur nach einem vorangestellten V, womit sich VSTRM > VSTLM = VISTULIUM, also eine VESUV-Bedeutung ergibt.
Um klar zu stellen, daß Vesuv gemeint ist, heißt die Hauptstadt Istriens – die auch ein Amphitheater besitzt – POLA = (N)PL = NAPOLI.
Als THRAKIEN galt das Vorland von Konstantinopel. Dieses ist ein KREUZES-Land, von griechisch STAVROS, Adjektiv: STAVROTIKOS = Kreuz.
Später ließen sich in diesem Kreuzesland auch Anhänger von MOHAMMED, MAOMET nieder. – Mit dem Namen des religiösen Führers ließ sich die „antike“ Bezeichnung MAKEDONIEN kreieren.
Thrakien wird im Norden durch das BALKAN-Gebirge begrenzt. Die Konsonantenfolge jenes Namens (PLCN >NPLS) ergibt NEAPEL.
Westlich von Thrakien liegt ALBANIEN am adriatischen Meer. – Hier braucht es keine Analyse, um den Namen der Vesuv-Stadt ALBA, also NEAPEL herauszulesen.
Die englische Geschichte ist vollständig von der byzantinischen abgeschrieben. So verwundert nicht, daß der zweite Name von England ALBION = Albanien ist.
Nördlich von Thrakien liegt das ROM-Land RUMÄNIEN. Dieses haben die westlichen Kreuzfahrer auf einem Eroberungszug von Thrakien aus unterworfen und dort die romanische Sprache hinterlassen.
Abgegrenzt wird Rumänien durch den PRUTH gegen Osten: Das ist ein Priamus-Fluß, der auch in der Schweiz in der BROYE drin steckt.
Im Norden gegen Polen liegt das Grenzland GALIZIEN. Die Spanier, welche an dem Eroberungszug nach Rumänien beteiligt waren, haben damit den Namen ihres Landstrichs am Atlantik, im nördlichen Iberien hinterlassen. Gemeint ist mit diesem Ländernamen GALLICUS, also: zu Gallien gehörig.
Im iberischen Westen finden wir östlich von Galizien das Land der BASKEN (VSC > VSL), deutlich als VESUV-Land zu erkennen. Dieses liegt folglich am VESUV-Golf von BISCAYA (Vizcaya).
Im spanischen Baskenland liegt auch die historische Landschaft NAVARRA, aufzulösen als NPR > NPL, also NEAPEL-Land.
Über das Priamus-Gebirge der Pyrenäen geht es nach Südwestfrankreich mit der Hauptstadt BORDEAUX, deren „antiker“ Name BURDIGALA war und PORTUS GALLIAE = Hafen Galliens bedeutet.
Aber auch PORTUGAL bedeutet PORTUS GALLIAE!
Das Bordelais liegt in der historischen Landschaft der GASCOGNE, welche mit der Konsonantenfolge VSC beginnt und folglich wie das Baskenland ein VESUV-Gebiet bezeichnet.
Frankreichs „antiker“ Name soll GALLIA, Gallien gewesen sein. – Darin verstecke sich lateinisch gallus, der Hahn.
Aber wir glauben dem Märchen vom Hahnen-Land nicht und suchen weiter.
Frankreich und England waren am Anfang der Geschichte eine Nation, die sich dann unter kriegerischen Umständen getrennt hat.
Englands Hauptstadt heisst LONDON = (T)LNTM. Dahinter steckt DALMATIEN, das Land jenseits des Galiläischen Meers, dort wo Jesus oder Caesar gelandet ist.
Doch der englische Thronfolger nennt sich noch heute Prinz von WALES (VLS). – Das ist ein VESUV-Land.
Auf französisch heißt das walisische Gebiet Pays de G~~~~S. Damit wird offenkundig, daß Frankreich nicht GALLIA, sondern richtig VALLIA heißt und somit vom gleichen VESUV-Prestige zehrt wie das englische Wales oder die Tallandschaft des Wallis in der Schweiz.
Nördlich von Gallien liegt Belgien – auch dieses ein Vesuv-Land: lateinisch BELGICA = VLC > VLS = VOLUSIUS, Vesuvius.
Daneben sind die Franzosen PERSER. Deshalb heißt ihre Hauptstadt PARIS (PRS = PERSIA).
Den gleichen persischen Ursprung beanspruchte der im 17. Jahrhundert entstandene ostdeutsche Staat der PREUSSEN (PRS).
Und noch weiter im Osten liegt die RUS, das Gebiet, aus dem der Name RUSSLAND gebildet wurde. Auch darin erkennt man die PERSER: RUS = RS > (P)RS = PERSIA! – Zu Recht nannte sich der russische Zar deshalb Kaiser ~~~~r REUSSEN (RS > (P)RS = PERSIA, Persien):
Die Deutschen sollen in antiker Zeit GERMANEN gewesen sein. – Der Begriff beginnt mit den beiden sinnträchtigen Konsonanten CR, was CAESAR bedeutet – oder rückwärts gelesen CHRISTUS. – Die Germanen waren also keine Barbaren, sondern gute Christen, welche folglich ein christliches und germanisches Kaiserreich im Hochmittelalter für sich erfanden.
Die HABS-Burger waren ein neues Herrschergeschlecht (NAVAS = NOVUS = neu), das sich im vesuvianischen und trojanischen Österreich, Austria, AUSTRIAM = (V)STRM = V(L)S + TRM = VESULIUM TROJANUM = trojanischer Vesuv festsetzte.
Doch auch die Habsburger waren Neapolitaner, denn NOVUS (NPS) enthält NEAPOLIS (NPLS).
Der erste böhmische Fluß ist die MOLDAU, tschechisch VLTAVA (VLT > VLS > VOLUSIUS), als VESUV-Fluß zu erkennen. Dieser mündet in die ELBE, tschechisch LABE = ALBA, ein NEAPEL-Fluß.
Die Hauptstadt des Neapel-Landes Böhmen ist PRAG, tschechisch PRAHA. Darin steckt PRIAMUS, der Oberkönig von Neapel oder Troja am Fuße des Vesuvs. – Prag ist namensähnlich mit Bern.
Östlich von Böhmen beginnt der große Gebirgsbogen der KARPATEN. Wir lösen das Wort auf und erhalten CRPTM. Ein C kann auch ein S darstellen, also: SRPTM.
Wenn wir versuchen, die Mitlaut-Folge zu revokalisieren, kommen wir auf SAREPTAM, Sarepta. – Im Alten Testament (1. Könige, 17) trifft der Prophet ELIAS (LS > (V)LS = VOLUSIUS) bekanntlich auf die Witwe von Sarepta. – Aber was bedeutet der Name?
Der Name enthält vermutlich zwei Begriffe. Also zergliedern wir die Folge in CR/PTM.
CR ist wiederum CAESAR. Aber PTM? Hier sind zwei Buchstaben verändert. Die ursprüngliche Reihe muß PLM > POLIS = griechisch Stadt heißen.
SAREPTA bedeutet also KAISER-STADT. Gemeint ist damit Rom oder noch mehr Neu-Rom, also Konstantinopel. – Auch Jerusalem ist möglich.
Noch heute heißt Konstantinopel im Slawischen ZARGRAD, also Kaiserstadt = Sarepta.
Die Karpaten tragen einen stolzen, einen kaiserlichen Namen.
Das westliche Gebirgsmassiv der Karpaten nimmt die TATRA (TTR > TTL) ein. Dies ist der Berg des Vesuvkaisers TITULLUM (TTL), TITUM, Titus.
Am Titullus-Berg entspringt folgerichtig ein Vesuv-Fluß, die VISTULA, deutsch WEICHSEL. Dieses Gewässer bringt Wasser nach POLEN (PLN > NPL), ein NEAPEL-Land.
Die Hauptstadt jenes Landes heißt WARSCHAU, polnisch WARSZAWA, also VESUV-Stadt.
Und unter den vielen Städten im Neapel-Land Polen findet sich auch ein THORN, polnisch TORUN (TRM), leicht als TROJAM, Troja zu erkennen.
Das mächtigste Land Skandinaviens war SCHWEDEN. Dieses hat die gleiche Etymologie wie die SCHWYZER. – Folglich behaupteten die Humanisten ganz richtig, die Schwyzer seien aus dem hohen Norden eingewandert.
Der Ländername ENGLAND, ANGLIA, ist von Byzanz abgeleitet. Dort gab es angeblich einen Kaiser, der ANGELOS Lascaris hieß.
Von LASCARIS leitete sich das ruhmreiche Herrschergeschlecht der LANCASTER ab.
Italien als Land mehrerer Vulkane ist besonders reich an vesuvianischen Namen. Wir greifen nur einige Berg- und Gewässernamen heraus.
VERONA = BERN wird von der Etsch, italienisch Adige, lateinisch Atestis durchflossen. Aber dieser Fluß aus den Bergen muß ursprünglich SARNO geheißen haben.
Und tatsächlich! Südlich von Rovereto im Südtirol gibt es an der Etsch einen kleinen Ort, der San Bernardo in SARNIS heißt!
Die Etsch hat zwei Ursprünge – und beide führen zum gleichen Zusammenhang.
Der Paßübergang zwischen Etsch und Inn im Norden heißt BRENNER (PRM), klar als PRIAMUS-Name zu erkennen.
Und der andere Ursprung der Etsch liegt im VINTSCH-Gau neben dem schweizerischen Graubünden. VINTSCH ergibt VNTS > PNLS, also NEAPOLIS, Neapel.
Zusätzlich gibt es nördlich von Verona einen Vesuv. Der höchste Berg der LESSINISCHEN (LESSIN = LSM > VLSM = VESULIUM, Vesuvius) Alpen heißt Monte PASUBIO! – Zwischen Pasubio und Vesuvio gibt es kaum einen Unterschied. – Trotzdem hat bisher niemand gewagt, die Namensähnlichkeit auszudrücken.
Zwischen Frankreich und Italien liegt der Mont BLANC, der WEISSE Berg. – Auch östlich des Mittelmeers gibt es ein Weißes Gebirge: Weiß heißt hebräisch LAVAN, und danach haben die französischen und italienischen Kreuzfahrer den Bergzug des LIBANON benannt.
Ein weiterer hoher Berg in der Bergkette des Mont Blanc ist der Monte VISO, sofort als VESUV-Spitze zu erkennen.
An seinem Fuß entspringt der PO, lateinisch (J)ERIDANUS. Das ist der heilige JORDAN, dessen Name in die Levante exportiert wurde und heute den Fluß bezeichnet, der die Ostgrenze von Palästina bildet.
Cäsar überschritt nicht den unbedeutenden Rubicon bei Rimini, sondern zuerst den Jordan, welcher in „antiker“ Zeit die Grenze zwischen Gallien = Galiläa und Italien bildete.
Die beiden bedeutendsten oberitalienischen Städte neben Turin, Genua und Florenz sind Mailand und Venedig. Deren Namen verraten einiges.
MAILAND soll lateinisch MEDIOLANUM geheißen haben. Man braucht nur den weichen Mitlaut D zu verhärten und erhält ein METTIUM-LANUM. Die mächtige Stadt in Oberitalien war also der Ort des Vesuvkaisers METTIUS oder TITUS.
Mailand selbst liegt in der LOMBARDEI. Der alte deutsche Name dieser Landschaft war LAMPARTEN = LNP/RTM > NPL/TRM. Die beiden Wörter oder Konsonantenfolgen enthüllen mühelos den Doppelnamen NEAPEL + TROJA.
Nun behauptet die Geschichtsdichtung, die Lombardei habe ihren Namen von dem germanischen Stamm der LANGOBARDEN. – Das ist kein Widerspruch. Denn die Langobarden sollen von der ELBE, das ist ALBA, also NEAPEL stammen.
Südlich von Mailand liegt die alte Stadt PAVIA, ebenfalls der Sage nach eine der Hauptstädte des Ostgotenreiches. Der Ort bedeutet ebenfalls NEAPEL: PAVIAM > PVM > PNM > NP(L)M = NEAPOLIM, Neapolis.
Die erste Stadt in Italien, welche die aus Ostrom einf~~~~nden Ostgoten eroberten, war RAVENNA. Auch dieser Ort, im Alten Testament ausdrücklich als Wasserstadt RABBA genannt (2. Samuel, 12, 27), heißt Neapel: RAVEN, deutsch RABEN ergibt RVN. Daraus läßt sich durch Umwandlung RPN > NPR > NPL unschwer NEAPEL herauslesen.
Der hebräische Geistliche nennt sich noch heute ein Ravennate, ein RABBINER. – Die Juden haben die gleichen Wurzeln wie die Christen. Ursprünglich gab es nur Judenchristen oder Christenjuden.
Aus Ravenna entstand der Ortsname NAZARETH: RAVEN > RVN > NCR. – Jesus war ursprünglich Jude, oder besser gesagt Ravennate. – Sowohl das Christentum wie das Judentum sind in Italien und allgemein in Westeuropa entstanden.
Der ostgotische Sagenkönig Theoderich der Grosse war folglich König von Verona = Bern und von Lamparten = trojanisches Neapel. Zudem herrschte er auch über Ravenna und Pavia – ~~~~s trojanische Vesuv-Städte.
Die bedeutende Seefahrer-Stadt VENEDIG, italienisch VENEZIA oder FENICE ist eine echte NEAPEL-Stadt: Sowohl im Aosta-Tal wie am Bielersee gibt es den Burgnamen FENIS, eigentlich FENILS (PNLS > NPLS = NEAPOLIS). – Und der höchste Berg Österreichs trägt den gleichen Namen, es ist der Groß-VENEDIGER.
Die Venezianer waren bedeutende Seefahrer. Unter anderem suchten sie den Seeweg nach INDIEN. Aber dieses Land führt zu den Ursprüngen der berühmten Stadt an der nördlichen Adria: INDIAM = (V)NT(S)M > PNLS = NEAPEL. – Ob im Westen oder im Osten, in West-Indien oder in Ost-Indien, überall findet sich der gleiche Ort.
Die Stadt Rom wird vom TIBER, mit dem lateinischen Genitiv TIBERIM (TPRM > CPRM) durchflossen. – Wir wissen bereits, daß dies ein CAPRI-Fluß ist.
Östlich von Rom liegt zudem die Palaststadt TIVOLI, lateinisch TIBUR: Der Name stellt eine Verdoppelung von TIBER dar.
Und selbstverständlich muß eine bedeutende Stadt wie Rom ebenfalls einen Vesuv haben. Hier sind es die ALBANER Berge im Südwesten des Ortes.
Auf dem Weg von Rom nach Neapel muß man, um ins heilige Land Kampanien zu gelangen, den VOLTURNO überqueren: VL(S) + TRM. – Wir kennen diese häufige Verbindung von VOLUSIUM; Vesuv und TROJAM, Troja, so daß wir uns nicht mehr wundern.
Auch in Italien ist der PARAKLET gut vertreten. Wir nennen hier nur die piemontesische Stadt VERCELLI (PRCLT), die Gebirgslandschaft der ABRUZZEN (PRCS > PRC(L)T) und – schon erwähnt - die „antike“ süditalienische Landschaft BRUTTIUM (PRC(L)T).
Von PARAKLET ist auch BRITANNIEN abgeleitet, ebenso die BRETAGNE. England und Frankreich waren am Anfang der Geschichte bekanntlich ein einziges Land.
Unbedingt müssen im Tyrrhenischen = Trojanischen Meer zwei große Inseln erwähnt werden.
KORSIKA, CORSICAM = CRSCM > CRSTM zeigt sich in seinem Namen fast unverschleiert als CHRISTEN-Insel.
Der Name SARDINIEN schafft bei seiner Analyse eine Brücke nach Nordafrika: SARDINIAM ergibt SRTNM. Das Anfangs-S ist hier als C zu lesen; es ergibt sich CRTN/M = CR(S)TM = CHRISTUM, Christus.
Sardinien ist also wie Korsika eine durchaus christliche Insel. - Aber die Konsonantenfolge CRTN weist auch auf das alte KARTHAGO, CARTHAGINEM an der Stelle des heutigen Tunis.
Die angeblichen Karthager, die erbitterten Feinde der republikanischen Römer, waren ebenfalls Christen. – Doch mit den Karthagern sind die neuzeitlichen SARAZENEN (SRCM = CRTM = CARTHAGINEM) gemeint, jene Seeräuber, die im 17. und 18. Jahrhundert die Küsten des nördlichen Mittelmeers verheerten.
Von Karthago ist auch der Mönchsorden der KARTHÄUSER abgeleitet, ebenso die griechische Stadt KORINTH. – Sogar die Hafenstadt CATANIA = C(R)TN in Sizilien enthält dieses christliche Wort.
Einige Ortsnamen sollen den Reichtum an trojanisch-vesuvianischen Bezeichnungen in Europa illustrieren.
PARIS ist schon erwähnt worden. – Hier soll noch auf die weltberühmte Pariser Prachtstrasse der Champs Elysées eingegangen werden.
In der angeblichen altgriechischen Mythologie waren die Elysäischen Gefilde der Aufenthaltsort der Seligen. – Dabei muß es sich um das glückliche Kampanien (Campania felix) handeln. Denn ELYSIUM enthüllt durch die Entvokalisierung und Ergänzung (V)LSM = VOLUSIUM, also eine eindeutige Ableitung von VESUVIUS.
Der OLYMP ist heute ein allgegenwärtiger Begriff. Aber OLYMPIA heißt VESUV-STADT (LM/PLM = (VS)LM + PLM = VESULIUM + POLIM). – Bekanntlich veranstalteten die Trojaner und Griechen vor der Stadt am Fuße des Vesuvs Spiele und Turniere.
Von Paris kommt man ostwärts nach TROYES – eine TROJA-Stadt. Diese liegt im heiligen Land CAMPANIA = CHAMPA(G)NE.
Im Norden der Hauptstadt Paris liegt PÉRONNE, eine PRIAMUS-Stadt.
Noch weiter nördlich, im Departement Pas-de-Calais liegt die kleine Stadt SAINT-OMER. In ihr wurde HOMER geboren – der zuerst auf Altfranzösisch und Lateinisch dichtete.
Und Homer soll blind gewesen sein. Aber lateinisch CAECUS und SANCTUS = heilig sind ähnlich lautende Wörter. Saint-Omer ergibt also den heiligen Homer.
Südöstlich von Saint-Omer und südöstlich von LILLE = ILJUM = TROJA liegt die kleine Stadt BÉTHUNE. Diese hat der kleinasiatischen Provinz BITHYNIEN, jenseits von Konstantinopel, den Namen gegeben. – Es wird behauptet, Homer komme aus dem westlichen Anatolien.
Das ganze nördliche Frankreich war früher die Provinz BELGIEN, deren Name westlich von Athen in der griechischen Landschaft BÖOTIEN enthalten ist. – Bekannte alte belgische Städte sind DINANT, enthalten in dem böotischen Hauptort THEBEN, sowie LÜTTICH (LTC), enthalten in dem lateinischen Namen von Paris: LUTECIA (LTC).
Die römischen Belgier oder Franzosen waren auch in Ägypten. Auch dort gibt es folglich ein Dinant = Theben.
BESANÇON ist bekanntlich BYZANZ. Der lateinische Name der Stadt in der französischen Freigrafschaft ist VESONTIONEM (VSTM > VSLM), VESONTIO, also VESUVIUS.
Und umflossen wird die Stadt auf drei Seiten von einem Neapel-Fluß: Der DOUBS, lateinisch Dubis, DUBIM ergibt TPM, TPN > LPN > NPL = NEAPEL!
Nördlich von Besançon liegt die Stadt VESOUL, überdeutlich abgeleitet von VESULIUM: Der Burgberg überragt den Ort um über hundert Meter und sieht aus großer Entfernung aus wie ein Vulkan-Kegel.
Nikäa ist ein Ort in der erwähnten kleinasiatischen Provinz Bithynien. Hinter diesem Ort liegt ein OLYMPUS-Berg. – Aber der berühmte Berg heißt wiederum Vesuv-Stadt: OLYMPUM = (V)LM + PLM = VESULIUS + POLIS.
In Nikäa im Osten soll das erste christliche Konzil stattgefunden haben. - Warum nicht im Westen? Schließlich gibt es an der Côte d’Azur das berühmte NIZZA, französisch NICE.
Und in NIKÄA – NICE mündet ein Fluß mit Namen La VÉSUBIE aus den französischen Meeralpen. – Auch hier staunt man, weshalb niemandem der doch überdeutliche VESUV-Name aufgef~~~~n ist.
Konzilien fanden nicht nur am Anfang des Christentums statt, sondern auch nach der sagenhaften babylonischen, also päpstlichen Gefangenschaft der Kirche in Avignon = Ninive = Babylon.
Der Herrscher, welcher die Juden oder die christliche Kirche in die Heimat entließ, war der erwähnte KYRUS, also ein französischer König, der sich mit SIRE anreden ließ.
Zu Hause veranstalteten die Juden oder die Christen folglich PERSISCHE Konzilien. Wir nennen PISA = PS = P(R)S = PERSIA.
Aber auch das Konzil von TRIENT, die christliche TRINITÄT in Südtirol, soll erwähnt werden. Nördlich davon gibt es den Ort BRIXEN = PRSC = PERSICUS, persisch. – Und zwischen Verona und Mailand liegt BRESCIA = PRSC = PERSICUS, persisch.
In Italien soll noch auf die kleine Stadt NOLA am Nordfuß des Vesuvs hingewiesen werden. Nach der erfundenen Geschichte soll dort Kaiser Augustus gestorben sein. Weshalb gerade dort?
Nun, ein christlicher Kaiser suchte am Ende seines Lebens die Elysäischen Gefilde auf, das heilige Land Kampanien am Fuße des heiligen Vulkanberges Vesuv.
Und am Vesuv gibt es nur eine Stadt, diese heißt Neapel oder Troja oder Pompeji.
NOLA (NLM) läßt sich durch ein abgef~~~~nes P leicht zu NEAPEL ergänzen.
Ebenfalls gibt es an der Riviera di Ponente, westlich von Genua, ein Städtchen NOLI.
In jenem heiligen Land sollen schon vor Christus und vor dem Vesuv-Ausbruch die OSKER gelebt haben. Doch der Name (V)SC = VSL = VESULIUS verrät die vesuvianische Abkunft, kann also die allgemeine Namenprägung zeitlich nicht unterschreiten.
Wo wir auch hingehen in Europa, wir stolpern überall auf Troja, Neapel und den Vesuv. Die Lateiner, die Franzosen und die Hebräer haben ~~~~ wichtigen geographischen Bezeichnungen geprägt. Das Namen-Material ist überwältigend, aber noch nie in seinem Zusammenhang erkannt worden.
www.dillum.ch/html/europa_ortsnamen_vesuv.htm
Manuel I. der Glückliche König von Portugal (1495-1521)
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31.5.1469-13.12.1521
Lissabon Lissabon
Begraben: Kloster Belem
3. Sohn des Infanten Ferdinand, 1. Herzog von Beja, und der Beatrix von Portugal, Tochter von Infant Johann; Enkel des Königs Eduard I.
Lexikon des Mittelalters: Band VI Spalte 210
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Manuel I., König von Portugal aus dem Hause AVIS 1495-1521
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* 31. Mai 1469, + 13. Dezember 1521
Begraben: Kloster Belem
Jüngster Sohn des Infanten Ferdinand, eines Bruders Alfons‘ V. und der Beatrix, Tochter des Infanten Johann von Portugal
Unter König Johann II., seinem Schwager, mit höchsten Würden ausgezeichnet (Herzog von Viseu und Beja, Großmeister des Christusordens, Condestable u.a.), wurde Manuel (nach dem unerwarteten Tod des Thronfolgers Alfons, 1491) zum Erben des Reiches designiert. Wie die Katholischen Könige, deren Schwiegersohn er durch Heirat mit ihrer ältesten Tochter Isabella (Burgos, 30. November 1496) wurde, war auch Manuel I. auf die monarchische Einheit der Iberischen Halbinsel fixiert. Er befahl den Juden und Muslimen, im Zeitraum von 10 Monaten (bis Oktober 1497) das Reich zu verlassen oder aber sich taufen zu lassen. Diejenigen Juden, die sich unter Druck des Königtums zur (oft wohl nur nominellen) Konversion bereitfanden, blieben dem Staat als leistungsfähige Gruppe von Untertanen erhalten; der König achtete darauf, dass ihre Rechte nicht exzessiv beschränkt wurden, fand dafür aber bei der altchristlichen Bevölkerung nicht immer den erwarteten Widerhall (1506 blutiges Judenpogrom in Lissabon).
Die Katholischen Könige designierten, nach dem frühen Tod ihres Sohnes Johann (+ 6. Oktober 1497), Isabella und Manuel I. bzw. deren Sohn Miguel (* 1498 in Zaragoza) zu Erben ihrer Reiche. Das zum Teil schon mit den jeweiligen Cortes ausgehandelte Vorhaben einer Vereinigung der drei großen Reiche der Halbinsel scheiterte jedoch am Tode Isabellas (im Wochenbett), Miguels als Kleinkind (+ 1500). Aus der 2. Ehe Manuels I. mit Maria, der zweiten Tochter der Katholischen Könige (oo 30. Oktober 1500, + 7. März 1517), gingen 8 Kinder, unter ihnen der Nachfolger Johann III. und Isabella, Gemahlin Kaiser KARLS V., hervor. Am 24. November 1518 heiratete der gealterete Herrscher die (zunächst seinem Sohn Johann zugedachte) Schwester KARLS V., Eleonore; sie gebar ihm noch 1521 die Infantin Maria. Manuel hat KARL V. mit Geld und Munitionslieferungen im Kampf gegen den Cumuneros-Aufstand in Kastilien (1520-1521) unterstützt, sich aber nicht in die antifranzösischen Allianzen Kastiliens hineinziehen lassen. Sein Bemühen um das Wohlwollen der Kurie (Obödienzleistungen 1505 und 1513, letztere im Rahmen einer pompösen, mit exotischen Tieren arrangierten Delegation nach Rom) entsprachen den antitürkischen und generell überseeischen Interessen Portugals. Zu Manuels Zeit errangen portugiesische Seefahrer und Konquistatoren auf ~~~~n Weltmeeren die größten Triumphe (Brasilien, Afrika: Errichtung von Brückenköpfen an der Küste Marokkos, Arabien, Indien).
Portugals überseeische Expansion stellte auch die Großen des Reiches vor erfüllende Aufgaben, so daß der AVIS-König, weithin unbehelligt von hochadligen Revolten und ohne selbständige Mitwirkung der Cortes, als ein neuzeitlicher Souverän seinen Staat (Rechts-, Bildungs- und Gesundheitswesen) reformieren und modern verwalten konnte. Auch in der Literatur und in der Baukunst ("Manuelinischer Stil" brach damals für Portugal ein "Goldenes Zeitalter" an.
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Manuel I. der Glückliche wurde 1484 Herzog von Beja und Viseo und 1489 Connetable von Portugal, Senor de Covillan Villavicosa, Moura und Herr von Madeira. Er hielt sich in der Rebellion des Schwagers und Bruders ganz zurück, wurde daher geschont und durch das Wirken seiner Schwester letztlich als Thronerbe anerkannt. 1495 folgte er seinem königlichen Cousin Johann II. als König von Portugal und Algarve "dieseits und jenseits des Meeres", Herr von Guinea, ab 1499 "durch Eroberung, Schiffahrt und Handel" Herr von Äthiopien, Arabien, Persien und Indien. Er förderte die Universität von Coimbra, über die der Humanismus Eingang in Portugal fand, rüstete die Seereise des Vasco da Gama 1496-1498 aus, der den Seeweg nach Indien fand, wodurch Portugal zur ersten See- und Handelsmacht der Welt wurde. Lissabon erlebte seine Blüte, da es Stapelplatz für ~~~~ überseeischen Waren wurde. 1500 entdeckte Cabral Brasilien, 1502 wurde St. Helena und Ascension besetzt, ab 1503 wurden durch portugiesische Vizekönige von Indien Goa, Calikut, Ceylon, Malakka, Teile von Java, Sumatra und Celebes erobert, dazu Ormuz (Persien), in Afrika wurden Safi, Agadir und Almedina erobert, dazu die gesamte ostafrikanische Küste: 1506 Kilwa, 1507 Mosambique, 1505/ 28 Mombasa. Er erneuerte 1509 alte Grenzverträge mit Spanien, gründete 1499 das berühmte Kloster Belem und unterstützte Venedig gegen die Osmanen. 1495,1503,1514 und 1521 suchten Pestseuchen das Land heim, wobei Manuel der letzten zum Opfer fiel.
Manuel war hochgebildet, besonnen, von Rechtlichkeit und Redlichkeit durchdrungen, sorgte für eine zweckmäßige Rechtsprechung und eine gute Währungspolitik, ordnete die Verwaltung, förderte traditionell Städtewesen und Landwirtschaft, besaß das Gewürzmonopol ("Pfefferwährung"), schützte zuerst die Juden, ließ sie später jedoch unter dem Einfluß seiner ersten Frau rücksichtslos verfolgen und verjagen. Er liebte ein häusliches Familienleben, aber auch große Feste, Musik, Pferderennen und Picknicks, hielt orientalisch-prachtvoll Hof, wurde nach dem Tod der zweiten Frau träge und ließ sich hängen, wurde feist und zerstritt sich wegen seiner 3. Ehe mit dem Sohn. Seine Regierung markierte die höchste kulturelle Blüte Portugals ("Manuelstil"). Er war eine stattliche, leutselige, leicht zugängliche Persönlichkeit; sein Tod wurde allgemein sehr betrauert. Durch seine Heiratspolitik hoffte er die spanische Krone für seine Nachkommen zu erwerben.
1497
1. oo 2. Isabella von Aragon, Tochter des Königs Ferdinand II.
2.10.1470-23.8.1498 (im Kindbett)
Toledo
Ersterbin
30.10.1500
2. oo Maria von Aragon, Tochter des Königs Ferdinand II.
29.6.1482-7.3.1517
sehr glückliche Ehe
7.3.1519
3. oo Eleonore von Habsburg-Kastilien, Tochter des Königs Philipp I.
15.11.1498-18.2.1558
Kinder:
1. Ehe
Michael Thronerbe von Spanien und Portugal
23.8.1498-20.7.1500
Tamussino Ursula: Margarete von Österreich. Diplomatin der Renaissance Verlag Styria Graz Wien Köln 1995 Seite 77,82,94,103 -
2. Ehe
Johann III.
6.6.1502-11.6.1557
Isabella
4.10.1503-1.5.1539 (im Kindbett)
Lissabon Toledo
10.3.1526
oo KARL I. König von Spanien
24.2.1500-21.9.1558
Beatrix
31.12.1504-8.1.1538
26.3.1521
oo Karl III. Herzog von Savoyen
10.10.1486-17.8.1553
Ludwig Herzog von Beja
3.3.1506-27.11.1555
Ferdinand Herzog von Guarda
5.6.1507-7.11.1534
1530
oo Guyomare de Coutinho, Tochter des Grafen Francesco
-9.12.1534
Alfons Erzbischof von Lissabon (1523-1540)
23.4.1509-21.4.1540
Heinrich I. König von Portugal
21.1.1512-31.1.1580
Marie
1513- jung
Eduard I. Herzog von Guimaraes
7.9.1515-20.10.1540
Anton
9.9.-9.9.1516
3. Ehe
Karl
18.2.1520-15.4.1521
Maria Nonne zu Torres Vedras
1521- 1577
Die "verlassene portugiesische Braut" Philipps II. von Spanien
Literatur:
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Brouwer Johan: Johanna die Wahnsinnige. Glanz und Elend einer spanischen Königin. Eugen Diederichs Verlag München 1995 Seite 12, 20 - Ferdinandy Michael de: Philipp II. Bechtermünz Verlag Augsburg 1996 Seite 55,181,333,337,371 - Giardini Cesare: Don Carlos. Infant von Spanien. Eugen Diederichs Verlag München 1994 Seite 17,24 - Leicht Hans: Isabella von Kastilien. Königin am Vorabend der spanischen Weltmacht. Verlag Friedrich Pustet Regensburg 1994 Seite 214,249,254 - Perez Joseph: Ferdinand und Isabella: Spaniens Katholische Könige. Eugen Diederichs Verlag München 1995 Seite 100,250,303 - Schnith Karl: Frauen des Mittelalters in Lebensbildern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1997 Seite 449,465 - Tamussino Ursula: Margarete von Österreich. Diplomatin der Renaissance. Verlag Styria Graz Wien Köln 1995 Seite 66,68,73,203,245 - Tamussino Ursula: Maria von Ungarn. Ein Leben im Dienst der Casa de Austria. Verlag Styria Graz Wien Köln 1998 Seite 36,257 - Treffer Gerd: Franz I. von Frankreich. Herrscher und Mäzen. Verlag Friedrich Pustet Regensburg 1993 Seite 19,81,98 -
Altchristen
Kosmopolitische Lebensentwürfe
Portugiesische Juden in Deutschland
Von Peter Koj *
Als es im strengen Winter 1657/1658 der schwedischen Armee gelang, bis vor die Tore Hamburgs zu rücken, flohen die Juden des damals noch dänischen Altona in die Hansestadt, um bei „Portugiesen und anderen Bürgern“1 Schutz zu suchen. Wer waren diese Portugiesen? Was hatte sie in den fernen Norden verschlagen? Und was brachte sie dazu, die in der Freien und Hansestadt unerwünschten Juden aufzunehmen?
Es gab Mitte des 17. Jahrhunderts in Hamburg eine starke portugiesische Präsenz. Die „natio lusitana“, wie sie in den Urkunden der Zeit genannt wurde, war mit etwa 600 Seelen die größte Ausländergemeinde der damals 30 000 Einwohner zählenden Elbmetropole.2 Mit zwei Prozent der Gesamtbevölkerung waren die Portugiesen des 17. Jahrhunderts sogar anteilmäßig stärker vertreten als die 7000 Portugiesen, die heute in Hamburg leben. Diese stellen zwar die größte Portugiesen-Niederlassung in der Bundesrepublik dar, machen aber kaum ein halbes Prozent der Millionenstadt Hamburg aus.
Ganz andersartig sind auch der soziale Hintergrund und die Motive für die Emigration der ersten Hamburger Portugiesen. Sie präsentierten sich bei ihrer Ankunft an der Elbe zwar als Katholiken, waren aber in Wirklichkeit Nachkommen iberischer Juden, auch Sefarden genannt (im Gegensatz zu den Aschkenasim, den Ost- oder hochdeutschen Juden). Sie waren Neuchristen („cristãos novos“), davon eine Reihe nur zum Schein (Marranen).
Juden auf der iberischen Halbinsel: ein Rückblick
Zum besseren Verständnis der Präsenz portugiesischer Sefarden in Hamburg muß ein kurzer Rückblick auf die gesamtiberische Entwicklung getan werden. Juden hatte es auf der iberischen Halbinsel schon seit Römerzeiten gegeben. Während der langen Besiedlung durch die Araber (seit 711), mit denen sie weitgehend in friedlicher Symbiose lebten, blühten jüdische Kultur und Geistesleben. Toledo löste Babylon als Hauptstadt der jüdischen Diaspora ab.
Nach der Vertreibung der Araber durch die sogenannte Reconquista wurden die des Arabischen mächtigen Juden zu Vermittlern all des Wissens, in dem die Araber damals führend waren: von der Medizin über die Mathematik zur Geographie, Kartographie, Astronomie und Nautik. Ohne diesen judeo-arabischen Beitrag ließe sich die frühe maritime Expansion Portugals nur sehr schwer erklären.
Sefarden waren maßgeblich beteiligt an Portugals „Öffnung der Welt“, so der Entdecker Madeiras, João Gonçalves Zarco, der Kartograph Jehuda Cresques, die Astrologen und Mathematiker Abraham und Samuel Zacuto, die Kartographen Rui Faleiro und José Vizinho, der Seefahrer und Chronist Fernão Mendes Pinto („Peregrinação“). Kolumbus selbst war mit einer hochgestellten portugiesischen Sefardin, der Tochter des Gouverneurs von Madeira, Filipa Moniz Perestrelo, verheiratet.3
Es hat auch Spekulationen über die zeitliche Koinzidenz des Unternehmens Kolumbus und der Vertreibung der Sefarden aus dem Machtbereich der spanischen Könige Isabel und Ferdinand (August 1492) gegeben.4 Damals mußten schätzungsweise 200 000 Sefarden die iberische Halbinsel verlassen.
Einen solchen Massenexodus hat es in Portugal nie gegeben. Hier lebten die Juden bis Ende des 15. Jahrhunderts respektiert und teilweise schon stark assimiliert. Man betrachte nur die Figur des Oberrabbiners auf dem rechten Flügel des berühmten Altarbildes der Anbetung des S. Vicente, wie er stolz das Pentateuch emporhält (um 1460 entstanden, Nuno Gonçalves zugeschrieben).
Als „urban middle class“, die das Vakuum zwischen der armen Landbevölkerung und dem „faulen“ Adel füllte, spielten die portugiesischen Sefarden eine gesellschaftlich wichtige Rolle. Kein Berufszweig war ihnen verschlossen, und so finden wir Juden ebenso als einfache Handwerker wie auch als reiche Kaufleute, Seefahrer, Ärzte, Minister. Ihre Wohnviertel, die „judiarias“, waren keine Gettos, sondern lagen in bester Wohnlage in den Ortszentren. Sie liebten die Prachtentfaltung, was häufig den Neid und Unwillen ihrer christlichen Nachbarn hervorrief.Sie waren zumeist gebildet und beherrschten mehrere Sprachen.
Der Prozeß der allmählichen Assimilierung der portugiesischen Sefarden durch freiwillige Konversion und/oder Einheirat in christliche Familien wurde durch Manuel I. gewaltsam beschleunigt, als er am Pessachfest 1497 „seus judeus“, wie er seine Juden nicht ganz uneigennützig nannte, zwangstaufen ließ, um damit sein eigenes, unter dem Druck seiner spanischen Schwiegereltern Isabel und Ferdinand erlassenes Vertreibungsedikt zu unterlaufen. Die dadurch eingeleitete Vermischung mit der altchristlichen Bevölkerung führte zu einer fast völligen Zerstörung jüdischer Identität, so daß schon der Padre Vieira sagen konnte: „Portuguezes e judeus já são synónimos“.5
Die ehemaligen Sefarden wurden durch die Zwangskonversion gesellschaftlich noch aufgewertet, Einheirat oder Adoption in altchristliche Familien waren keine Seltenheit. Durch ihre Weltgewandtheit und Sprachenkenntnisse spielten die Neuchristen eine Schlüsselrolle bei der Erschließung der durch die portugiesischen „Entdeckungen“ entstehenden Märkte in Afrika, Asien und Südamerika.
Auswanderungsbewegungen
Soweit sie als Marranen noch jüdische Glaubenselemente bewahrt hatten, mußten sie ~~~~rdings vor der Inquisition auf der Hut sein, die 1536, also ein halbes Jahrhundert nach ihrer Einführung in Spanien, auch in Portugal ihre unheilvolle Tätigkeit aufnahm. Für die portugiesische Inquisition, angeblich weniger grausam als ihr spanisches Pendant, war die Bewahrung des reinen Glaubens nur ein Vorwand, mit den Mitteln eines totalitären Geheimdienstes (Bespitzelung, Folterung, Schauprozesse und öffentliche Hinrichtungen) die unbequeme „lntelligentsia“ des Landes in Schach zu halten.6
Diese sich weitgehend aus neuchristlichen Kreisen rekrutierende „Intelligentsia“ geriet zusätzlich unter Druck, als 1580 die Dynastie der Aviz erlosch und Portugal in Personalunion vom spanischen Königshaus regiert wurde. Insbesondere die „limpieza de sangre“, ein früher Vorläufer des „Arier“-Nachweises, hätte den inzwischen erreichten sozialen Standard in Frage gestellt.
So lassen sich seit den Achtziger Jahren des 16. Jahrhunderts verstärkt Auswanderungsbewegungen unter den Portugiesen sefardischer Herkunft beobachten. Bezeichnenderweise suchten diese jedoch weniger die blühenden sefardischen Gemeinden auf, die ihre spanischen Glaubensbrüder nach der Flucht von 1492 im Mittelmeeraum, vor ~~~~m im Osmanischen Reich, aufgebaut hatten. Offensichtlich waren religiöse Gründe weniger entscheidend für die Wahl ihres Zufluchtsortes.
Die Portugiesen, die Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts ihre Heimat verließen, waren häufig Überseekaufleute, und so war es für sie das Natürlichste, die Häfen entlang der von ihnen bisher befahrenen Handelsrouten anzusteuern. Das waren zum einen die ultramarinen portugiesischen Niederlassungen in Afrika, Asien und Südamerika. Zum anderen waren es die Häfen im nordwestlichen Europa.
Hauptanziehungspunkt war Antwerpen, das Brügge als traditionellen Handelspartner Portugals abgelöst hatte. Ende des 15. Jahrhunderts gab es an der Schelde die erstaunliche Präsenz von fast 100 portugiesischen Firmen, die sowohl in altchristlichem als auch in neuchristlichem Besitz waren.7 Doch die Wirren des flämisch-spanischen Krieges vertrieben die in Antwerpen ansässigen Portugiesen.
Einige wie zum Beispiel die Familien Rodrigues d’Évora, Ximenes, Dinis und Álvares Caldeira gingen nach Köln, wo sie ein kurzes, aber beeindruckendes Gastspiel als Bankiers und Juwelenhändler gaben.8 Die meisten zogen weiter nach Amsterdam und Hamburg. In der Hansestadt präsentierten sie sich jedoch keineswegs als arme Flüchtlinge mit der sprichwörtlichen „mala de cartão“ ihrer Landsleute des 20. Jahrhunderts unter dem Arm. Auf ihren Schiffen führten sie ein stattliches Gepäck, reich an materiellen und kulturellen Gütern, mit, das sie als Leute von Welt auswies, die für ihre neue Heimat nur eine Bereicherung darstellen konnten.9
Die „Lisbon Connection“
So wurde sehr schnell die belebende Wirkung der Portugiesen auf den nach dem Niedergang der Hanse ins Stocken geratenen Seehandel spürbar. Lissabon hatte bekanntlich Venedig als Drehscheibe des Welthandels abgelöst. An der Tejomündung wurden nun die Schätze des Nahen und Fernen Ostens, aus Afrika und Brasilien umgeschlagen, ~~~~n voran natürlich Gewürze, aber auch Gold, Edelsteine, Kor~~~~n, Elfenbein, Porzellan, Zucker und – Sklaven.
Die Schiffslisten zu Beginn des 17. Jahrhunderts zeigen, wie sehr Hamburg von der „Lisbon Connection“ profitierte.10 Zur Tarnung, um die kostbare Fracht nicht zu gefährden und die Geschäftsfreunde oder Familienangehörigen in Portugal und den portugiesischen Kolonien nicht zu kompromittieren, deutschten die Hamburger Sefarden ihre portugiesischen Namen ein. So wurde aus João Francês Hans Frantzen, aus Álvaro Dinis Albrecht de Nies, aus Belmonte Schönberg.
Die Hamburger Portugiesen importierten nicht nur „Kolonial“-Waren, sondern auch die Erzeugnisse ihrer alten Heimat: Wein, Kork, Wolle, Trockenfrüchte, Meeressalz und Fayencen. Diese werden aufgrund einer irrigen Annahme von Justus Brinckmann noch heute in den Hamburger Museen als „Hamburger Fayencen“ geführt.11 Der Importtätigkeit der Hamburger Portugiesen verdanken wir offensichtlich auch eines der wenigen portugiesischen Wörter in der deutschen Sprache: Marmelade (aus portugiesisch „marmelada“, Quittenmus).
Die Portugiesen erwiesen sich nicht nur als belebendes Element im Überseehandel, sie setzten auch ihr finanzielles Geschick gewinnbringend für die Hansestadt ein. So gehörten 30 Portugiesen zu den Gründungsmitgliedern der ersten Hamburger Bank (1619), und seit den zwanziger Jahren widmeten sie sich überwiegend dem Makler- und Assekuranzgeschäft. Noch im Jahre 1692 waren von den 120 vereidigten Hamburger Maklern ~~~~in 20 Portugiesen.
Ihr Reichtum erlaubte es den Portugiesen, Fürsten und Potentaten mit Subsidiengeldern bei der Finanzierung von Feldzügen unter die Arme zu greifen. Dabei spielten politische oder religiöse Interessengegensätze keine Rolle, wie das Beispiel von Diogo Teixeira zeigt, der offizieller „paguista“ des spanischen Königs war.
Die Kosmopoliten
Doch die ausländischen Fürsten machten sich nicht nur die Finanzkraft der Hamburger Portugiesen zunutze. Sie ernannten einige von ihnen zu ihren „Residenten“, das heißt konsularischen Vertretern, und so werteten die Portugiesen Hamburg, das bekanntlich heute noch der weltweit größte konsularische Standort ist, gesellschaftlich auf. Als Beispiel sei nur Diogo Teixeiras Sohn Manuel genannt, Resident der Königin Christine von Schweden und Besitzer eines prachtvollen Stadtpalais, „in dem mancher hohe Herr verkehrte und eine Atmosphäre der freien Geistigkeit herrschte ...“12
Voll Bewunderung schreibt ein Zeitgenosse: „Wie herrlich die Portugiesische Juden daselbst leben siehet man mit Verwunderung; der sogenannte reiche Jude Manuel Texeira, der zu meiner Zeit anno 1684 und folgenden Jahren lebte/war der Königin in Schweden CHRISTINA Resident/fuhr in einer kostbaren Carosse, darauf hinten und vorn einige/und gemeiniglich Christliche/Diener stunden/welche mit grosser Reverenz bey dem Ein- und Aussteigen ihn bedienten/fuhr er über den grossen Neuen Marckt/so stunde ihm die gantze Haupt-Wache im Gewehr/er wohnte in einem fürtrefflichen Pallast/grosse Herren gaben ihm Visiten und spielten mit ihm.“13
Doch Hamburg profitierte nicht nur von den kaufmännischen, finanziellen und diplomatischen Aktivitäten seiner Portugiesen. Von großer Bedeutung waren auch die sefardischen Ärzte, ~~~~n voran Rodrigo de Castro (geboren 1546 in Lissabon). Er galt als „Fürst der Medicin seiner Zeit“14 und hat in seinen mehrfach nachgedruckten Büchern fortschrittliche Ideen zur Frauenheilkunde, Pestbekämpfung und gesellschaftlichen Rolle des Arztes entwickelt.
Durch seinen unerschrockenen Einsatz bei der Bekämpfung der Hamburger Pest von 1596 erwarb er sich große Sympathien unter den Hamburgern. Er durfte ausnahmsweise ein Haus in der Altstadt erwerben, während andere Portugiesen das entsprechende Verbot mit Hilfe von Strohmännern umgehen mußten. Sein Sohn Benedikt setzte die – übrigens bis heute ununterbrochene15 – medizinische Tradition fort und war ein gesuchter Leibarzt an den europäischen Fürstenhöfen.
Die Portugiesen bereicherten auch als Schriftsteller, Philosophen, Theologen und Buchdrucker die geistig-kulturelle Szene an der Elbe. Laut Gershom Scholem war Hamburg eine der Hochburgen des Mitte des 17. Jahrhunderts die ganze Welt bewegenden Streites um den falschen Sabbatai Zwi.16 In Hamburg schrieb Uriel da Costa seine aufklärerischen“Propostas contra a tradição“, und noch Ende des 18. Jahrhunderts verfaßte Abraham Meldola seine voluminöse „Grammatica portugueza“.17
Für Weltläufigkeit sorgten auch die sefardischen Rabbiner, die im Stile von modernen Managern den Standort wechselten. Als extremes Beispiel sei Yoseph Shlomo Delmedigo genannt, der auf seinem Prager Grabstein als Hamburger Rabbi ausgewiesen wird, aber folgende Stationen durchlaufen hat: Kreta (Geburt), Padua, wieder Kreta, Ägypten, Konstantinopel, Polen, Rußland, Litauen, Hamburg, Glückstadt, Amsterdam, Frankfurt am Main, Worms und Prag.18
Ähnlich weltweit mußten auch die Heirats-vermittler agieren, da die Hamburger Portugiesen-Gemeinde doch relativ klein war und lange Zeit eine Verbindung mit einer Aschkenasin bzw. einem Aschkenasen oder gar einer Christin bzw. einem Christen undenkbar war. So wurde Hamburg durch familiäre Bande seiner Portugiesen mit der ganzen Welt verknüpft, von der Karibik über Surinam und Brasilien bis nach Afrika und Indien.
Hamburg nennt sich heute gerne das Tor zur Welt. Doch im 16. und 17. Jahrhundert waren die Portugiesen die eigentlichen Hamburger Kosmopoliten. Die Hamburger Bevölkerung hatte eher Schwierigkeiten mit diesen „Exoten“. Das begann mit den unaussprechlichen portugiesischen Namen, ging über die neidisch registrierte äußere Prachtentfaltung und endete mit dem vom protestantischen Klerus angeheizten Antijudaismus.19
Animositäten und Übergriffe
Hamburg war weit entfernt von Amsterdams Liberalismus und der im Utrechter Frieden (1579) verankerten Toleranz. Es gab zwar keine Pogrome, aber Schikanen und Übergriffe, so wenn der greise Dr. Benedikt de Castro mit Steinen beworfen wurde oder den portugiesischen Kaufleuten in der Börse die Mäntel zerschnitten wurden.20 Häufig genügte nur ein kleiner Funke wie in der berühmten Episode, als die zum Katholizismus übergetretene Christine von Schweden am Haus ihres Residenten Manuel Teixeira ein Transparent entfalten ließ, auf dem Papst Clemens IX. gefeiert wurde. Die wütende Menge stürmte daraufhin das Haus, dessen Bewohner und ihr königlicher Gast nur mit knapper Not durch einen Hinterausgang entrinnen konnten. Dieser hieß daher im Volksmund noch lange „Christinenpförtchen“.21
Eifrig imitiertes Vorbild waren die Portugiesen, die ihre farbigen Diener mit an die Elbe brachten.22 Auch aschkenasische Diener, die „criados da nação“, waren ihnen gegönnt, und diese durften sogar während der eingangs erwähnten Schweden-Belagerung intra muros der ansonsten „judenfreien“ Hansestadt bei ihren portugiesischen Herrschaften bleiben. Doch bei christlichen La kaien hörte der Spaß auf! Der Senat, der aus naheliegenden wirtschaftlichen Gründen seine Hand schützend über die Portugiesen hielt, sah sich gezwungen, diesen vom Neid diktierten Animositäten Rechnung zu tragen. Schon im ersten Fremdenvertrag (19. Februar 1612) war den Portugiesen auferlegt worden, sich „friedlich und eingezogen“ zu verhalten. Im Reglement von 1650 wurden die Portugiesen erneut aufgefordert, „keine ärgerliche Uppigkeit“ zu treiben und ihre Toten mit „keinen Gepreng“ zu bestatten.
Da nützte es den Portugiesen wenig, sich als Menschen von Welt zu erweisen und die freundschaftlichen Beziehungen zum Senat mit kleinen Geschenken zu versüßen: Besonders beliebt waren Puder oder Kandiszucker oder auch Pralinen. Der reiche Manuel Teixeira stiftete gar das Kupferdach der neuerbauten St. Michaelis-Kirche, als „Michel“ bekanntes Ex-libris der Hansestadt. Das neue Reglement von 1697 fiel dennoch so restriktiv aus, daß eine Reihe von Portugiesen, unter anderen die Familie Teixeira, der Hansestadt den Rücken kehrte.
Die benachbarten Städte Altona und Glückstadt stellten trotz großzügiger Privilegien des dänischen Königs keine Alternative dar. Sie waren den Portugiesen einfach zu provinziell, wie aus dem schönen Bonmot des Arztes Yoseph Shlomo Delmedigo hervorgeht: „Glückstadt ist keine Stadt und Glück hat es uns auch nicht gebracht.“ Es gab Einzelabwanderungen in die östlichen Landesteile wie nach Berlin, die aber nicht zur Gründung von portugiesisch-jüdischen Gemeinden reichten. Auch in Berlin spielten die Portugiesen eine glänzende Rolle. Erinnert sei nur an Henriette Herz, geborene de Lemos, die zehn Sprachen beherrschte und mit ihren Freundinnen Rahel Varnhagen von Ense und Dorothea Schlegel zu den führenden Figuren der Frauenemanzipation und der Berliner literarischen Salons gehörte.23
Die größte Attraktion übte ~~~~rdings das geschäftige und liberale Amsterdam aus, das mit 3500 Sefarden endgültig zum „Jerusalem des Nordens“ avancierte.24 Die großen Tage der Hamburger Portugiesen-Gemeinde waren hingegen gezählt. Die Mitgliederzahl stagnierte bei 200 bis 300. Das endgültige Aus kam durch die braunen Machthaber.25 Nachfahren der kosmopolitischen Hamburger Portugiesen trifft man, wenn überhaupt, ~~~~nfalls im Ausland an, so zum Beispiel Portugals Chefdirigenten Álvaro Cassuto. Obwohl bereits in Portugal geboren (1938 in Porto als Sohn des 1933 emigrierten Alfonso Cassuto), fühlt er sich als Hamburger. Er spricht fließend Deutsch, ~~~~rdings mit amerikanischem Akzent, dafür Portugiesisch mit deutschem Akzent.26
Nur noch steinerne Zeugen
In Hamburg selbst trifft man heute nur noch auf steinerne Zeugen seiner portugiesischen Vergangenheit: Auf dem portugiesisch-jüdischen Friedhof an der Königstraße finden sich etwa 2000 Grabplatten, deren üppig-künstlerische Gestaltung (Familienwappen, Putten, Bibelszenen) eher an einen christlich-barocken Friedhof erinnern. Im starken Kontrast zu den schlichten Steinen des aschkenasischen Teiles manifestiert sich hier, ähnlich wie auf den portugiesisch-jüdischen Friedhöfen in Ouderkerk (bei Amsterdam) und Curaçau, das Selbstbewußtsein einer elitären Minderheit.
* Der hier abgedruckte Essay von Peter Koj erschien erstmals 1994 in der Zeitschrift für Kulturaustausch, 44. Jahrgang 1994/1, (Titel: „Ein Blick aus weiter Ferne – Zu den Kulturbeziehungen zwischen Deutschland und Portugal, Teil 1“) des Instituts für Auslandsbeziehungen, Stuttgart.Der Text ist hier ungekürzt und unverändert wiedergegeben worden. Die in den Anmerkungen als „im Druck“ genannten Bücher sind inzwischen erschienen.
1Denkwürdigkeiten der Glückel von Hameln. Frankfurt am Main 1980, S. 17
2Peter Koj: Die ersten Portugiesen in Hamburg. In: lberoamericana, 12. Jahrgang (1988) Nr. 2/3 (34/35), S.69-92
3Eine sefardische Herkunft von Christoph Kolumbus, alias Cristobal Colon, versuchen nachzuweisen: Sarah Leibovici (Christophe Colomb Juif. Paris 1986) und Augusto Mascarenhas Barreto (O Português. Lissabon 1988, engl. Übersetzung London 1992).
4Simon Wiesenthal: Segel der Hoffnung. Berlin/Frankfurt am Main 1991. Dazu mein Artikel „Mein Vater war portugiesischer Jude“. Die Sefarden und das Jahr 1992. In: Tranvía Nr. 28 (März 1993), S. 33 f.
5Zitiert nach Yosef Hayim Yerushalmi: From Spanish Court to Italian Ghetto. Seattle/London 1981, S. 10. Und noch bei Theodor Fontane heißt es: „De Mezas Vater war ein portugiesischer Jude, ~~~~ Portugiesen sind eigentlich Juden ... „ (Unwiederbringlich. Zürich 1987, S. 111).
6S. dazu die Einleitung von Yosef Kaplan zu seinem Buch über Isaac Orobio de Castro („From Christianity to Judaism“. Oxford University Press 1989).
7Hans Pohl: Die Portugiesen in Antwerpen (1567-1648) Zur Geschichte einer Minderheit. Wiesbaden 1977
8Hermann Kellenbenz: History of the Sephardim in Germany. In: The Sephardi Heritage, Volume II. London 1989, S. 26-40, S. 27
9Peter Koj: A bagagem dos primeiros portugueses vindos para Hamburgo. In: Actas do 4o Congresso da Associação Internacional de Lusitanistas (im Druck)xt
10Hermann Kellenbenz: Unternehmerkräfte im Hamburger Portugal- und Spanienhandel 1590-1625. Hamburg 1954
11Rafael Salinas Calado: Faiança Portuguesa da Primeira Metade do Séc. XVII. In: Cerâmicas Ano I - No 2 (März 1989), S. 15 bis 18.
Dazu mein Artikel „Ein Hamburger Museum irrt“ in: taz hamburg vom 11.5.1990, S.27.
12Hermann Kellenbenz: Sephardim an der Unteren Elbe. Ihre Wirtschaftliche und Politische Bedeutung vom Ende des 16. bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts. Wiesbaden 1958, S. 392
13Johann Jacob Schudt: Jüdische Merckwürdigkeiten Bd. V Franckfurt und Leiptzig 1714, S. 374
14Meyer Kayserling: Biblioteca Española-Portugueza-Judaica. Strasbourg 1890, S. 280
15Der 1943 in Theresienstadt umgekommene Dr. Alfonso de Castro war Tropenmediziner. Sein Sohn Hans, ebenfalls Tropenarzt, überlebte Dachau, während sein Sohn Alfonso (geb. 1932) in Hamburg praktizierender Zahnarzt ist.
16Gershom Scholem: Sabbatai Zwi. Der mythische Prophet. Frankfurt am Main 1992, S. 625-647
17Zu den einzelnen Manifestationen des literarischen und kulturellen Schaffens der Hamburger Portugiesen sei auf den im Druck befindlichen Aufsatzband „Die Sefarden in Hamburg“ (hrsg. von Michael Studemund Halévy im Felix MeinerVerlag, Hamburg) hingewiesen.
18Isaac Barzilay: Yoseph Shlomo Delmedigo. Leiden 1974
19Joachim Whaley: Religiöse Toleranz und sozialer Wandel in Hamburg 1529-1819. Hamburg 1992
20Günther Böhm: Die Sephardim in Hamburg. In: Die Juden in Hamburg 1590-1990. Wissenschaftliche Beiträge der Universität Hamburg zur Ausstellung „Vierhundert Jahre Juden in Hamburg“, hrsg. von Arno Herzig. Hamburg 1991, S. 21-40, S. 24 f.
21„Hamburgs berühmte und berüchtigte Häuser in historischer, criminalistischer und socialer Beziehung“. Dargestellt von Dr. Bernhard Heßlein. Hamburg 1850, Kapitel 4, S. 97-111
22Peter Martin: SchwarzeTeufel, edle Mohren. Afrikaner in Bewußtsein und Geschichte der Deutschen. Hamburg 1993, S. 64-66
23Ein Zitat aus ihrer Autobiographie hat den Titel für eine interessante Ausstellung von Sabine Kruse und Bernt Engelmann ergeben: „Mein Vater war portugiesischer Jude...“ Katalog im Steidl Verlag, Göttingen o.J. (1992)
24Zum Beitrag der Sefarden zum Merkantilismus der Zeit im allgemeinen und zur Bedeutung Amsterdams als liberale Handelsmetropole im besonderen seien hier nur zwei Standardwerke neueren Datums aufgeführt: Jonathan I. Israel: European Jewry in the Age of Mercantilism (1550-1750). Oxford 1985, und Henri Méchoulan: Amsterdam au temps de Spinoza, Argent et Liberté. Paris 1990 (deutsche Übersetzung: Das Geld und die Freiheit, Amsterdam im 17. Jahrhundert. Stuttgart 1992).
25Michael Studemund-Halévy und Peter Koj: ZAKHOR. Erinnerungen und Gedenken an die Hamburger Portugiesen zur Zeit der Shoa. In: Tranvía Nr. 28 (März 1993), S. 35 bis 40
26Peter Koj: Sechzig Jahre danach. Gespräch mit Álvaro Cassuto. In: Die Sefarden in Hamburg (im Druck)
| Caprice hat Folgendes geschrieben: | | MataHari hat Folgendes geschrieben: | | Caprice hat Folgendes geschrieben: | Nein, wie können sie den aufmerksamen Lesern nur soetwas zumuten, soetwas lesen zu sollen?.
Ja aber, wer aber hat sich - wohinter - denn versteckt, des Castings Welt-Puppen-Theaters und erinnert an:
Da Da Da ich seh dich nicht du siehst mich nicht aha aha aha. - Oder so ähnlich. |
Liebe und werteste Caprice!,
Während andere sich um des Kaisers Bärtlein streiten, ritt Papst MARTIN V. mit wesentlich mehr als NUR 500 Haremsdamen via Konstannz!!! O tempora o mores!!! Welch ein Zeitgeist!
Ich zitiere eine Leserzuschrift dazu:
http://www.badische-zeitung.de/meinung/leserbriefe/der-papst-koennte-sich-entschuldigen--33197229.html
600 Jahre Konstanzer Konzil
Der Papst könnte sich entschuldigen
Die Stadt Konstanz will für 2014 eine große Landesausstellung bewilligt haben, zum Gedenken an 600 Jahre Konstanzer Konzil. Wobei sich die Frage stellt, ob man auch der Verfeuerung des Reformators Jan Hus gedenkt, der unter Zusicherung freien Geleits nach Konstanz gelockt wurde. Natürlich war das Konzil damals ein Spektakel, wenn man bedenkt, dass Papst Martin V. mehr als 300 Bischöfe meldet und auch 700 öffentliche Huren zugegen waren, nicht gerechnet jene, welche die Konzilsväter gleich selber mitgebracht hatten. Ob der Heilige Geist bei der Hus-Verfeuerung, die gleich darauf die Hussitenkriege hervorbrachte, zugegen war, ist unwahrscheinlich. Ich glaube, es war der Zeitgeist.
Die Einladung von Papst Benedikt XVI. zum Konzilsjubiläum ist vielleicht nicht ganz passend. Aber der Papst könnte sich ja für die Hus-Verfeuerung entschuldigen oder als notwendig für die Einheit der Kirche darstellen.
------------------ |
Lieber MataHari,
das wird ja immer weniger jugendfrei. Was hatte sich dieser Martin V dabei nur gedacht. Waren seine Augen vielleicht größer als seine Potenz? Das war jetzt ein wenig frech und sollte mich dafür vielleicht entschuldigen, da ohnehin die große Entschuldigungswelle ausgebrochen scheint. WANN würde sich endlich einmal beim deutschen Volk entschuldigt? Und wieso eigentlich, sollte sich nun Papst Benedikt entschuldigen? ER war doch nicht jener welcher, und auch nicht mit Hunderten von Damen vor Jahrhunderten,,, siehe oben. Über 300 Bischöfe, 700 Damen? Wo sie nur so viele herbekommen haben. Vor ~~~~m, dass es so viele überhaupt gegeben hatte. Dabei hatte die Kirche immer moralgepredigt. Mensch MenschSEIN lassen, das sind am Ende die Widersprüche mancher Übertriebenheit.
Obiger Leserzuschrift entnommen:
| Zitat: | | Natürlich war das Konzil damals ein Spektakel, wenn man bedenkt, ,,,,, |
Wenn man bedenkt, gibt es auch heute Spektakel, nur etwas anderen Art und bezeichnen sich: Loveparaden(Sodom und Gomorrha), Massen-Party. Dort nicht nur zu 'Koksen', vor ~~~~m mit Sicherheit ebenso zu vielen Alkohols, manches folgt daraus. Als ob Jugendliche soetwas nötig hätten, ihren Körper damit so früh zum Verschleiß zu bringen. Mehr als bedenklich, wenn Mädchen es den Jungen inzwischen gleichtun. Oftmals mehr sogar, als sich nur zu entwürdigen. Ein we _________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 29 Jul 2010, 14:32 Titel: Herr Broder, warum die Furcht&FLUCHT v. der Wahrheit? |
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Werter Herr Broder!,
es geht mir um das letzte SPIEGEL-GESPRÄCH mit Prof. der Antike Christian Meier, welcher sich in seinem letzten Buch "MIT DEM ÖFFENTLICHEN UMGANG MIT SCHLIMMER VERGANGENHEIT" befasst. Haupttenor Prof. Meier's ist aber NICHT das "Erinnern", SONDERN das HEILENDE VERGESSEN, so wie dies in der griech. Antike praktiziert wurde.
Die Photos von qualvoll Hingerichteten der angeblichen NS-Kriegsverbrecher SIGNALISIEREN, Herr Broder, IHRE UNSENSIBILITÄT; Ignoranz und den einschüchternden Provokations-WILLEN betreffs eines von den ZIONISTISCHEN IDEOLOGEN aus der ANTIKE übernommenen MYTHOS, welchen A. Rosenberg seinerzeit so TREFFENDST betitelte: "MYTHOS DES 20. JAHRUNDERTS"!, also des ZIONISTISCH PLANETAR ORGANISIERTEN VÖLKERMORDENDEN VERBRECHENS. Das Nürnberger Kriegsverbrecher Tribunal BESEITIGTE schnell die ZION-Nazistischen SCHLÜSSEL-ZEITZEUGEN, ´nicht nur deshalb, um die DIRKETHEITEN DER ZIONISTISCHEN DIREKTIVEN der ENGST KONSPIRATIVEN KOLLABORATION zum V E R G E S S E N zu bringen. Was dann aber und insbesondere nach dem Sechs-Tage-Krieg folgte war der GLATTESTE RÜCKFALL ZIONISTISCHER SYSTEM-IDEOLOGEN IN DIE ANTIKE MYTHOLOGIE, diesmal aber NICHT ob des Vergessens, SONDERN OB des PSYCHZIDALEN MACHT- und WORUM-WILLENS!
Hinweis: Der LEBENSNERV, die KULTUR und das GEMEINWESEN der Minoer wurden von Minotauros-Mythos wurden derart systematisch destruktiv getroffen, daß diese KULTUR U N T E R G I N G!!! Erst zu Platons Zeit kam die wirkliche Wahrheit heraus!! Wollen Sie wissen welche? ALS DIE ATHENER, also die GEGENSPIELER der Minoer die Wahrheit erfuhren, war es bereits ZU SPÄT!
Kennen Sie das Versprechen des Zionismus, noch unter dem Skolnik, angebl. Levi Eshkol? ) "ZU EINEM SPÄTEREN ZEITPUNKT" - Er, also Herr Skolnik, war GEGEN DIE Hinrichtung Adolf Eichmann's, WEIL er GENAU wusste, daß EICHMANN ~~~~S ANDERE ALS "DER BUCHHALTER DES TODES" war, er - Skolnik - war es, der die DIPLOMATISCHE BEZIEHUNGEN des angebl. Israels mit Deutschland vermittelte. Sein unehelicher Enkel-Sohn heißt aber Skolnik Hitler und lebt in den USA! So wahr Winifried Wagner mit seinem Spitznamen USA (= Unser Seeliger Adolf) einst hatte.
250 bis 300 MILLIONEN Opfer kostete das ZIONISTSCHE JHDT. die Menschheit!!!, auf daß dann die ANTIKE MÄR nach der ERMORDUNG Robert F. Kennedy's in die Welt katapultiert wird. Schauen Sie sich bittte im www und in den kathol. Martyrologien unter dem Stichwort "holocaustum" um.
Dies ist erst die Einleitung!
Die Fortsetzung folgt, falls mich der Mossad noch am Leben lässt!
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Warum fürchten Sie sich vor dem Wahrheit-Postulat? Warum verdrängen Sie die INNERE STIMME DER INTUITION (besser: vor DEM Gesetz der INTUITION)?
Herr Broder, VERSÖHNEN UND VERGESSEN - weshalb aber soll man sich überhaupt versöhnen, wenn man schon so oder so ~~~~S schon vergessen hat, wenn das Land der Dichter und Denker NICHT MEHR WIEDER ZU ERKENNEN ist, wenn die GEBURTEN-RATEN ausbleiben und NUR DIE LEICHENFLEDERER DER HOLOCAUSTIADEN samt verzionisierter Polit- und Lobby-HYÄNEN-ELITEN am HYÄNISIERN sind???
Mein Rat:
Habe Mut und Kraft dies zu LESEN, das zu ÄNDERN und zu BEWEGEN, was DU bewegen und konstruktiv ändern kannst, und NUR das HIN-ZU-NEHMEN, woran und worauf DU NICHT GLAUBEN mußt.
Habe DIE Weisheiht zwischen den BEIDEN zu unterscheiden, denn NUR DIE WAHRHEIT aus Intuition, also aus dem HERZEN geboren und mit VER-NUN-ft in der der Wirklichkeiten WIEDER-ANKUNFT kann uns ~~~~, also die Deutschen und DIE dt. JUDEN, und die Zukunft dieses HERRLICHEN deutschen Volkes noch RETTEN!!!
GESETZ DER INTUITON = WAS MAN TEIF IN SEINEM HERZEN BESITZT, KANN MAN WEDER DURCH DIE VERORDNETEN HOLOCAUSTIADEN NOCH DURCH DEN TOD VERLIEREN.
Ich warnte das ZdJ rechtzeitig (Frau Krüger versprach mir damals die Warnung weiter zu geben!!!!) vor dem Demjanuk-Prozeß!!! Was, Herr Broder, HÄTTEN Sie ann Demjanjuk's Stelle, falls er überhaut der Täter war, angesichts des TROTZKISTISCHEN Hinmordens der UKRAINER anders getan???
Ihr Redaktions-VORGÄNGER Fritjof Meier hat die mörderische Holocaustiaden auf ein Maß von etwa über 400 bis 450 Tausend zurückgestzt, Norman Finkelstein auf höchstens 56 Tausend! Was soll man dazu noch sagen?
Verrgessen wir LIEBER diese DUNSTKÄSEGLOCKE ÜBER DAS DEUTSCHE VOLK!
Herzl. und nachdenklichen Gruß!!!
Ludwig Tieck
Der getreue Eckart und Der Tannenhäuser
http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=2864&kapitel=2&cHash=4f0acc32972#gb_found
In zwei Abschnitten
Erster Abschnitt
»Der edle Herzog groß
Von dem Burgunder Lande
Litt manchen Feindesstoß
Wohl auf dem ebnen Sande.
Er sprach: ›Mich schlägt der Feind,
Mein Mut ist mir entwichen,
Die Freunde sind erblichen,
Die Knecht geflohen seind!
Ich kann mich nicht mehr regen,
Nicht Waffen führen kann:
Wo bleibt der edle Degen,
Eckart der treue Mann?
Er war mir sonst zur Seite
In jedem harten Strauß,
Doch leider blieb er heute
Daheim bei sich zu Haus.
Es mehren sich die Haufen,
Ich muß gefangen sein,
Mag nicht wie Knecht entlaufen,
Drum will ich sterben fein!‹ -
So klagt der von Burgund,
Will sein Schwert in sich stechen:
Da kommt zur selben Stund
Eckart, den Feind zu brechen.
Geharnischt reit't der Degen
Keck in den Feind hinein,
Ihm folgt die Schar verwegen
Und auch der Sohne sein.
Burgund erkennt die Zeichen,
Und ruft: ›Gott sei gelobt!‹
Die Feinde mußten weichen
Die wütend erst getobt.
Da schlug mit treuem Mute
Eckart ins Volk hinein,
Doch schwamm im roten Blute
Sein zartes Söhnelein.
Als nun der Feind bezwungen,
Da sprach der Herzog laut:
›Es ist dir wohl gelungen,
Doch so, daß es mir graut;
Du hast viel Mann geworben
Zu retten Reich und Leben,
Dein Söhnlein liegt erstorben,
Kann's dir nicht wiedergeben.‹ -
Der Eckart weinet fast,
Bückt sich der starke Held,
Und nimmt die teure Last,
Den Sohn in Armen hält.
›Wie starbst du, Heinz, so frühe,
Und warst noch kaum ein Mann?
Mich reut nicht meine Mühe,
Ich seh dich gerne an,
Weil wir dich, Fürst, erlösten,
Aus deiner Feinde Hohn,
Und drum will ich mich trösten,
Ich schenke dir den Sohn!‹
Da ward dem Burgund trübe
Vor seiner Augen Licht,
Weil diese große Liebe
Sein edles Herze bricht.
Er weint die hellen Zähren
Und fällt ihm an die Brust:
›Dich, Held, muß ich verehren‹,
Spricht er in Leid und Lust,
›So treu bist du geblieben,
Da ~~~~s von mir wich,
So will ich nun auch lieben
Wie meinen Bruder dich,
Und sollst in ganz Burgunde
So gelten wie der Herr,
Wenn ich mehr lohnen kunnte,
Ich gäbe gern noch mehr.‹
Als dies das Land erfahren,
So freut sich jedermann,
Man nennt den Held seit Jahren
Eckart den treuen Mann.«
Die Stimme eines alten Landmanns klang über die Felsen herüber, der dieses Lied sang, und der getreue Eckart saß in seinem Unmute auf dem Berghang und weinte laut. Sein jüngstes Söhnlein stand neben ihm und fragte: »Warum weinst du also laut, mein Vater Eckart? Wie bist du doch so groß und stark, höher und kräftiger, als ~~~~ übrige Männer, vor wem darfst du dich denn fürchten?«
Indem zog die Jagd des Herzogs heim nach Hause. Burgund saß auf einem stattlichen, schön geschmückten Rosse, und Gold und Geschmeide des fürstlichen Herzogs flimmerte und blinkte in der Abendsonne, so daß der junge Conrad den herrlichen Aufzug nicht genug sehn, nicht genug preisen konnte. Der getreue Eckart erhob sich und schaute finster hinüber, und der junge Conrad sang, nachdem er die Jagd aus dem Gesichte verloren hatte:
»Wann du willt
Schwert und Schild,
Gutes Roß,
Speer und Geschoß
Führen:
Muß dein Mark
In Beinen stark,
Dir im Blut
Mannesmut
Gar kräftiglich regieren!«
Der Alte nahm den Sohn und herzte ihn, wobei er gerührt seine großen hellblauen Augen anschaute. »Hast du das Lied jenes guten Mannes gehört?« fragte er ihn dann.
»Wie nicht?« sprach der Sohn, »hat er es doch laut genug gesungen, und bist du ja doch der getreue Eckart, so daß ich gern zuhörte.«
»Derselbe Herzog ist jetzt mein Feind«, sprach der alte Vater; »er hält mir meinen zweiten Sohn gefangen, ja hat ihn schon hingerichtet, wenn ich dem trauen darf, was die Leute im Lande sagen.«
»Nimm dein großes Schwert und duld es nicht«, sagte der Sohn; »sie müssen ja ~~~~ vor dir zittern, und ~~~~ Leute im ganzen Lande werden dir beistehn, denn du bist ihr größter Held im Lande.«
»Nicht also, mein Sohn«, sprach jener, »dann wäre ich der, für den mich meine Feinde ausgeben, ich darf nicht an meinem Landesherren ungetreu werden, nein, ich darf nicht den Frieden brechen, den ich ihm angelobt und in seine Hände versprochen.«
»Aber was will er von uns?« fragte Conrad ungeduldig.
Der Eckart setzte sich wieder nieder und sagte: »Mein Sohn, die ganze Erzählung davon würde zu umständlich lauten, und du würdest es dennoch kaum verstehn. Der Mächtige hat immer seinen größten Feind in seinem eigenen Herzen, den er so Tag wie Nacht fürchtet: so meint der Burgund nunmehr, er habe mir zu viel getraut, und in mir eine Schlange an seinem Busen auferzogen. Sie nennen mich im Land den kühnsten Degen, sie sagen laut, daß er mir Reich und Leben zu danken, ich heiße der getreue Eckart, und so wenden sich Bedrängte und Notleidende zu mir, daß ich ihnen Hülfe schaffe; das kann er nicht leiden. So hat er Groll auf mich geworfen, und jeder, der bei ihm gelten möchte, vermehrt sein Mißtrauen zu mir: so hat sich endlich sein Herz von mir abgewendet.«
Hierauf erzählte ihm der Held Eckart mit schlichten Worten, daß ihn der Herzog von seinem Angesichte verbannt habe, und daß sie sich ganz fremd geworden seien, weil jener geargwohnt, er wolle ihm gar sein Herzogtum entreißen. In Betrübnis fuhr er fort, wie der Herzog ihm seinen Sohn gefangengenommen, und ihm selber, als einem Verräter, nach dem Leben stehe. Conrad sprach zu seinem Vater: »So laß mich nun hingehn, mein alter Vater, und mit dem Herzoge reden, damit er verständig und dir gewogen werde; hat er meinen Bruder erwürgt, so ist er ein böser Mann, und du sollst ihn strafen, doch kann es nicht sein, weil er nicht so schnöde deiner großen Dienste vergessen kann.«
»Weißt du nicht den alten Spruch«, sagte Eckart:
»Wenn der Mächtge dein begehrt,
Bist du ihm als Freund was wert,
Wie die Not von ihm gewichen,
Ist die Freundschaft auch erblichen.
Ja, mein ganzes Leben ist unnütz verschwendet: warum machte er mich groß, um mich dann desto tiefer hinabzuwerfen? Die Freundschaft der Fürsten ist wie ein tötendes Gift, das man nur gegen Feinde nützen kann, und womit sich der Eigner aus Unbedacht endlich selbst erwürgt.«
»Ich will zum Herzoge hin«, rief Conrad aus, »ich will ihm ~~~~s, was du getan, was du für ihn gelitten, in die Seele zurückrufen, und er wird wieder sein, wie ehemals.«
»Du hast vergessen«, sagte Eckart, »daß man uns für Verräter ausgerufen hat, darum laß uns miteinander flüchten, in ein fremdes Land, wo wir wohl ein besseres Glück antreffen mögen.«
»In deinem Alter«, sagte Conrad, »willst du deiner lieben Heimat noch den Rücken wenden? Nein, laß uns lieber ~~~~s andere versuchen. Ich will zum Burgunder, ihn versöhnen und zufriedenstellen; denn was kann er mir tun wollen, wenn er dich auch haßt und fürchtet?«
»Ich lasse dich sehr ungern«, sagte Eckart, »meine Seele weissagt mir nichts Gutes, und doch möcht ich gern mit ihm versöhnt sein, denn er ist mein alter Freund, auch deinen Bruder erretten, der in gefänglicher Haft bei ihm schmachtet.«
Die Sonne warf ihre letzten milden Strahlen auf die grüne Erde, und Eckart setzte sich nachdenkend nieder, an einem Baumstamm gelehnt, er beschaute den Conrad lange Zeit und sagte dann: »Wenn du gehen willst, mein Sohn, so gehe jetzt, bevor die Nacht vollends hereinbricht; die Fenster in der herzoglichen Burg glänzen schon von Lichtern, ich vernehme aus der Ferne Trompetentöne vom Feste, vielleicht ist die Gemahlin seines Sohnes schon angelangt und sein Gemüt freundlicher gegen uns.«
Ungern ließ er den Sohn von sich, weil er seinem Glücke nicht mehr traute; der junge Conrad aber war um so mutiger, weil es ihm ein leichtes dünkte, das Gemüt des Herzoges umzuwenden, der noch vor weniger Zeit so freundlich mit ihm gespielt hatte. »Kommst du mir gewiß zurück, mein liebstes Kind?« klagte der Alte, »wenn du mir verlorengehst, ist keiner mehr von meinem Stamme übrig.« Der Knabe tröstete ihn, und schmeichelte mit Liebkosungen dem Greise; sie trennten sich endlich.
Conrad klopfte an die Pforte der Burg und ward eingelassen, der alte Eckart blieb draußen in der Nacht ~~~~in. »Auch diesen habe ich verloren«, klagte er in der Einsamkeit, »ich werde sein Angesicht nicht wiedersehn.« Indem er so jammerte, wankte an einem Stabe ein Greis daher, der die Felsen hinabsteigen wollte, und bei jedem Schritte zu fürchten schien, daß er in den Abgrund stürzen möchte. Wie Eckart die Gebrechlichkeit des Alten wahrnahm, reichte er ihm die Hand, daß er sicher heruntersteigen möchte. »Woher des Weges?« fragte ihn Eckart.
Der Alte setzte sich nieder und fing an zu weinen, daß ihm die hellen Tränen die Wangen hinunterliefen. Eckart wollte ihn mit gelinden und vernünftigen Worten trösten, aber der sehr bekümmerte Greis schien auf seine wohlgemeinten Reden nicht zu achten, sondern sich seinen Schmerzen noch ungemäßigter zu ergeben. »Welcher Gram kann Euch denn so gar sehr niederbeugen«, fragte er endlich, »daß Ihr gänzlich davon überwältigt seid?«
»Ach meine Kinder!« klagte der Alte. Da dachte Eckart an Conrad, Heinz und Dietrich, und war selbst ~~~~s Trostes verlustig; »ja, wenn Eure Kinder gestorben sind«, sprach er, »dann ist Euer Elend wahrlich sehr groß.«
»Schlimmer als gestorben«, versetzte hierauf der Alte mit seiner jammernden Stimme, »denn sie sind nicht tot, aber ewig für mich verloren. O wollte der Himmel, daß sie nur gestorben wären!«
Der Held erschrak über diese seltsamen Worte, und bat den Greis, ihm dieses Rätsel aufzulösen, worauf jener sagte: »Wir leben wahrlich in einer wunderbarlichen Zeit, die wohl die letzten Tage bald herbeiführen wird, denn die erschrecklichsten Zeichen f~~~~n dräuend in die Welt herein. ~~~~s Unheil macht sich von den alten Ketten los, und streift nun frank und frei herum; die Furcht Gottes versiegt und verrinnt, und findet kein Strombett, in das sie sich sammeln möchte, und die bösen Kräfte stehn kecklich in ihren Winkeln auf, und feiern ihren Triumph. 0 mein lieber Herr, wir sind alt geworden, aber für dergleichen Wundergeschichten noch nicht alt genug. Ihr werdet ohne Zweifel den Kometen gesehen haben, dieses wunderbare Himmelslicht, das so prophetisch herniederscheint; ~~~~ Welt weissagt Übles, und keiner denkt daran, mit sich selbst die Besserung anzufahn und so die Rute abzuwenden. Dies ist nicht genug, sondern aus der Erde tun sich Wunderwerke hervor und brechen geheimnisvoll von unten herauf, wie das Licht schrecklich von oben herniederscheint. Habt Ihr niemals von dem Berge gehört, den die Leute nur den Berg der Venus nennen?«
»Niemalen«, sagte Eckart, »so weit ich auch herumgekommen hin.«
»Darüber muß ich mich verwundern«, sagte der Alte, »denn die Sache ist jetzt ebenso bekannt, als sie wahrhaftig ist. In diesen Berg haben sich die Teufel hineingeflüchtet, und sich in den wüsten Mittelpunkt der Erde gerettet, als das aufwachsende heilige Christentum den heidnischen Götzendienst stürzte. Hier, sagt man nun, solle vor ~~~~n Frau Venus Hof halten, und ~~~~ ihre höllischen Heerscharen der weltlichen Lüste und verbotenen Wünsche um sich versammeln, so daß das Gebirge auch verflucht seit undenklichen Zeiten gelegen hat.«
»Doch nach welcher Gegend liegt der Berg?« fragte Eckart.
»Das ist das Geheimnis«, sprach der Alte, »daß dieses niemand zu sagen weiß, als der sich schon dem Satan zu eigen gegeben, es fällt auch keinem Unschuldigen ein, ihn aufsuchen zu wollen. Ein Spielmann von wunderseltner Art ist plötzlich von unten hervorgekommen, den die Höllischen als ihren Abgesandten ausgeschickt haben; dieser durchzieht die Welt, und spielt und musiziert auf einer Pfeifen, daß die Töne weit in den Gegenden widerklingen. Wer nun diese Klänge vernimmt, der wird von ihnen mit offenbarer, doch unerklärlicher Gewalt erfaßt, und fort, fort in die Wildnis getrieben, er sieht den Weg nicht, den er geht, er wandert und wandert und wird nicht müde, seine Kräfte nehmen zu wie seine Eile, keine Macht kann ihn aufhalten, so rennt er rasend in den Berg hinein, und findet ewig niemals den Rückweg wieder. Diese Macht ist der Hölle jetzt zurückgegeben, und von entgegengesetzten Richtungen wandeln nun die unglückseligen verkehrten Pilgrime hin, wo keine Rettung zu erwarten steht. Ich hatte an meinen beiden Söhnen schon seit lange keine Freude mehr erlebt, sie waren wüst und ohne Sitten, sie verachteten so Eltern wie Religion; nun hat sie der Klang ergriffen und angefaßt, sie sind davon und in die Weite, die Welt ist ihnen zu enge, und sie suchen in der Hölle Raum.«
»Und was denkt Ihr bei diesen Dingen zu tun?« fragte Eckart.
»Mit dieser Krücke habe ich mich aufgemacht«, antwortete der Alte, »um die Welt zu durchstreifen, sie wiederzufinden, oder vor Müdigkeit und Gram zu sterben.«
Mit diesen Worten riß er sich mit großer Anstrengung aus seiner Ruhe auf, und eilte fort so schnell er nur konnte, als wenn er sein Liebstes auf der Welt versäumen möchte, und Eckart sah mit Bedauern seiner unnützen Bemühung nach, und achtete ihn in seinen Gedanken für wahnwitzig. -
Ludwig Tieck
Der getreue Eckart - der Tannenhäser
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Inhaltsverzeichnis
Es war Nacht geworden und wurde Tag, und Conrad kam nicht zurück; da irrte Eckart durch das Gebirge und wandte seine sehnenden Augen nach dem Schlosse, aber er ersah ihn nicht. Ein Getümmel zog aus der Burg daher, da trachtete er nicht mehr, sich zu verbergen, sondern er bestieg sein Roß, das frei weidete, und ritt in die Schar hinein, die fröhlich und guter Dinge über das Blachfeld zog. Als er unter ihnen war, erkannten sie ihn, aber keiner wagte Hand an ihn zu legen, oder ihm ein hartes Wort zu sagen, sondern sie wurden aus Ehrerbietung stumm, umgaben ihn in Verwunderung, und gingen dann ihres Weges. Einen von den Knechten rief er zurück, und fragte ihn: »Wo ist mein Sohn Conrad?« »O fragt mich nicht«, sagte der Knecht, »denn es würde Euch doch nur Jammer und Wehklagen erregen.« »Und Dietrich?« rief der Vater. »Nennt ihre Namen nicht mehr«, sprach der alte Knecht, »denn sie sind dahin, der Zorn des Herrn war gegen sie entbrannt, er gedachte Euch in ihnen zu strafen.«
Ein heißer Zorn stieg in Eckarts Gemüt auf, und er war vor Schmerz und Wut sein selber nicht mehr mächtig. Er spornte sein Roß mit ~~~~r Gewalt und ritt in das Burgtor hinein. ~~~~ traten ihm mit scheuer Ehrfurcht aus dem Wege, und so ritt er vor den Palast. Er schwang sich vom Rosse und ging mit wankenden Schritten die großen Stiegen hinan. »Bin ich hier in der Wohnung des Mannes«, sagte er zu sich selber, »der sonst mein Freund war?« Er wollte seine Gedanken sammeln, aber immer wildere Gestalten bewegten sich vor seinen Augen, und so trat er in das Gemach des Fürsten.
Der Herzog von Burgund war sich seiner nicht gewärtig, und erschrak heftig, als er den Eckart vor sich sah. »Bist du der Herzog von Burgund?« redete dieser ihn an. Worauf der Herzog mit ja antwortete. »Und du hast meinen Sohn Dietrichen hinrichten lassen?« Der Herzog sagte ja. »Und auch mein jüngstes Söhnlein Conrad«, rief Eckart im Schmerz, »ist dir nicht zu gut gewesen, und du hast ihn auch umbringen lassen?« Worauf der Herzog wieder mit ja antwortete.
Hier ward Eckart übermannt und sprach in Tränen: »O antworte mir nicht so, Burgund, denn diese Reden kann ich nicht aushalten, sprich nur, daß es dich gereut, daß du es jetzt ungeschehen wünschest, und ich will mich zu trösten suchen; aber so bist du meinem Herzen überall zuwider.«
Der Herzog sagte: »Entferne dich von meinem Angesichte, ungetreuer Verräter, denn du bist mir der ärgste Feind, den ich nur auf Erden haben kann.«
Eckart sagte: »Du hast mich wohl ehedem deinen Freund genannt, aber diese Gedanken sind dir nunmehr fremd; nie hab ich dir zuwidergehandelt, stets hab ich dich als meinen Fürsten geehrt und geliebt, und behüte mich Gott, daß ich nun, wie ich wohl könnte, die Hand an mein Schwert legen sollte, um mir Rache zu schaffen. Nein, ich will mich selbst von deinem Angesichte verbannen, und in der Einsamkeit sterben.«
Mit diesen Worten ging er fort, und der Burgund war in seinem Gemüte bewegt, doch erschienen auf seinen Ruf die Leibwächter mit den Lanzen, die ihn von ~~~~n Seiten umgaben, und den Eckart mit ihren Spießen aus dem Gemache treiben wollten.
Es schwang sich auf sein Pferd
Eckart der edle Held,
Und sprach: »In ~~~~r Welt
Ist mir nun nichts mehr wert.
Die Söhn hab ich verloren,
So find ich nirgend Trost,
Der Fürst ist nur erbost,
Hat meinen Tod geschworen.«
Da reitet er zu Wald
Und klagt aus vollem Herzen
Die übergroßen Schmerzen,
Daß weit die Stimme schallt:
»Die Menschen sind mir tot,
Ich muß mir Freunde suchen
In Eichen, wilden Buchen,
Ihn'n klagen meine Not.
Kein Kind, das mich ergötzt,
Erwürgt von schlimmen Leuen
Blieb keiner von den dreien,
Der Liebste starb zuletzt.«
Wie Eckart also klagte,
Verlor er Sinn und Mut,
Er reit't in Zorneswut,
Als schon der Morgen tagte.
Das Roß, das treu geblieben,
Stürzt hin im wilden Lauf,
Er achtet nicht darauf
Und will nun nichts mehr lieben.
Er tut die Rüstung abe,
Wirft sich zu Boden hin,
Auf Sterben steht sein Sinn,
Sein Wunsch nur nach dem Grabe.
Niemand in der Gegend wußte, wohin sich der Eckart gewendet, denn er hatte sich in die wüsten Waldungen hineinverirrt, und vor keinem Menschen ließ er sich sehen. Der Herzog fürchtete seinen Sinn, und es gereute ihn nun, daß er ihn von sich gelassen, ohne ihn zu fangen. Darum machte er sich an einem Morgen auf, mit einem großen Zuge von Jägern und anderm Gefolge, um die Wälder zu durchstreifen und den Eckart aufzusuchen, denn er meinte, daß dessen Tod nur ihn völlig sicher stellte. ~~~~ waren unermüdet, und ließen sich den Eifer nicht verdrießen, aber die Sonne war schon untergegangen, ohne daß sie von Eckart eine Spur angetroffen hätten.
Ein Sturm brach herein, und große Wolken flogen sausend über dem Walde hin, der Donner rollte, und Blitze fuhren in die hohen Eichen; von einem ungestümen Schrecken wurden ~~~~ angefaßt, und einzeln in den Gebüschen und auf den Fluren zerstreut. Das Roß des Herzogs rannte in das Dickicht hinein, sein Knappe vermochte nicht, ihm zu folgen; das edle Roß stürzte nieder, und der Burgund rief im Gewitter vergeblich nach seinen Dienern, denn es war keiner, der ihn hören mochte.
Wie ein wildes Tier war Eckart umhergeirrt, ohne von sich, von seinem Unglücke etwas zu wissen, er hatte sich selber verloren und in dumpfer Betäubung seinen Hunger mit Kräutern und Wurzeln gesättigt; unkenntlich wäre der Held jetzt jedem seiner Freunde gewesen, so hatten ihn die Tage seiner Verzweiflung entstellt. Wie der Sturm aufbrach, erwachte er aus seiner Betäubung, er fand sich in seinen Schmerzen wieder und erkannte sein Unglück. Da erhub er ein lautes Jammergeschrei um seine Kinder, er raufte seine weißen Haare und klagte im Brausen des Sturmes: »Wohin, wohin seid ihr gekommen, ihr Teile meines Herzens? Und wie ist mir denn so ~~~~ Macht genommen, daß ich euren Tod nicht mindestens rächen darf? Warum hielt ich denn meinen Arm zurück, und gab nicht dem den Tod, der meinem Herzen den tödlichsten Stich zuteilte? Ha, du verdienst es, Wahnsinniger, daß der Tyrann dich verhöhnt, weil dein unmächtiger Arm, dein blödes Herz nicht dem Mörder widerstrebt! Jetzt, jetzt sollte er so vor mir stehn! Vergeblich wünsch ich jetzt die Rache, da der Augenblick vorüber ist.«
So kam die Nacht herauf, und Eckart irrte in seinem Jammer umher. Da hörte er aus der Ferne wie eine Stimme, die um Hülfe rief. Er richtete seine Schritte nach dem Sch~~~~, und traf endlich in der Dunkelheit auf einen Mann, der an einen Baumstamm gelehnt, ihn wehmütig bat, ihm wieder auf die rechte Straße zu helfen. Eckart erschrak vor der Stimme, denn sie schien ihm bekannt, und bald ermannte er sich und erkannte, daß der Verirrte der Herzog von Burgunden sei. Da erhub er seine Hand und wollte sein Schwert fassen, um den Mann niederzuhauen, der der Mörder seiner Kinder war; es überfiel ihn die Wut mit neuen Kräften, und er war des festen Willens, jenem den Garaus zu machen, als er plötzlich innehielt, und seines Schwures und des gegebenen Wortes gedachte. Er faßte die Hand seines Feindes, und führte ihn nach der Gegend, wo er die Straße vermutete.
Der Herzog sank darnieder
Im wilden dunkeln Hain,
Da nahm der Helde bieder
Ihn auf die Schultern sein.
Er sprach: »Gar viel Beschwerden
Mach ich dir, guter Mann«;
Der sagte: »Auf der Erden
Muß man gar viel bestahn.«
»Doch sollst du«, sprach Burgund,
»Dich freun, bei meinem Worte,
Komm ich nur erst gesund
Zu Haus und sicherm Orte.«
Der Held fühlt' Tränen heiß
Auf seinen alten Wangen,
Er sprach: »Auf keine Weis
Trag ich nach Lohn Verlangen.«
»Es mehren sich die Plagen«,
Sprach der Burgund in Not;
»Wohin willst du mich tragen?
Du bist wohl gar der Tod?« -
»Tod bin ich nicht genannt«,
Sprach Eckart noch im Weinen,
»Du stehst in Gottes Hand,
Sein Licht mag dich bescheinen.«
»Ach, wohl ist mir bewußt«,
Sprach jener drauf in Reue,
»Daß sündvoll meine Brust,
Drum zittr' ich, daß er dräue.
Ich hab dem treusten Freunde
Die Kinder umgebracht,
Drum steht er mir zum Feinde
In dieser finstern Nacht.
Er war mir recht ergeben,
Als wie der treuste Knecht,
Und war im ganzen Leben
Mir niemals ungerecht.
Die Kindlein ließ ich töten,
Das kann er nie verzeihn,
Ich fürcht, in diesen Nöten
Treff ich ihn hier im Hain:
Das sagt mir mein Gewissen,
Mein Herze innerlich,
Die Kind hab ich zerrissen,
Dafür zerreißt er mich.«
Der Eckart sprach: »Empfinden
Muß ich so schwere Last,
Weil du nicht rein von Sünden
Und schwer gefrevelt hast.
Daß du den Mann wirst schauen,
Ist auch gewißlich wahr,
Doch magst du mir vertrauen,
So krümmt er dir kein Haar.«
So gingen sie in Gesprächen fort, als ihnen im Walde eine andre Mannsgestalt begegnete, es war Wolfram, der Knappe des Herzogs, der seinen Herrn schon seit lange gesucht hatte. Die dunkle Nacht lag noch über ihnen, und kein Sternlein blickte zwischen den schwarzen Wolken hervor. Der Herzog fühlte sich schwächer, und wünschte eine Herberge zu erreichen, in der er die Nacht schlafen möchte; dabei zitterte er, auf den Eckart zu treffen, der wie ein Gespenst vor seiner Seele stand. Er glaubte nicht den Morgen zu erleben, und schauderte von neuem zusammen, wenn sich der Wind wieder in den hohen Bäumen regte, wenn der Sturm von unten herauf aus den Bergschluften kam und über ihren Häuptern hinwegging. »Besteige, Wolfram«, rief der Herzog in seiner Angst, »diese hohe Tanne, und schaue umher, ob du kein Lichtlein, kein Haus, oder keine Hütte erspähst, zu der wir uns wenden mögen.«
Der Knappe kletterte mit Gefahr seines Lebens zum hohen Tannenbaum hinauf, den der Sturm von einer Seite zur andern warf, und je zuweilen fast bis zur Erde den Wipfel beugte, so daß der Knappe wie ein Eichkätzlein oben schwankte. Endlich hatte er den Gipfel erklommen und rief - »Im Tal da unten seh ich den Schein eines Lichtes, dorthin müssen wir uns wenden!« Sogleich stieg er ab und zeigte den beiden den Weg, und nach einiger Zeit sahen ~~~~ den erfreulichen Schein, worüber der Herzog anfing, sich wieder wohl zu gehaben. Eckart blieb immer stumm und in sich gekehrt, er sprach kein Wort und schaute seinen innern Gedanken zu. Als sie vor der Hütte standen, klopften sie an, und ein altes Mütterlein öffnete ihnen die Tür; sowie sie hineintraten, ließ der starke Eckart den Herzog von seinen Schultern nieder, der sich alsbald auf seine Knie warf und Gott in einem brünstigen Gebete für seine Rettung dankte. Eckart setzte sich in einen finstern Winkel nieder und traf dort den Greis schlafend, der ihm unlängst sein großes Unglück mit seinen Söhnen erzählt hatte, welche er aufzusuchen ging.
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Was ALSO DEN ZIONISTEN ÜBERHAUPT NOCH ÜBRIGBLEIBT?
»Ich habe geredet in Unverstand,
Dinge, die zu wunderbar für mich,
die ich nicht begriff.
Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört;
nun aber hat dich mein Auge gesehen.
Darum widerrufe ich und bereue
in Staub und Asche.«
--------------------------------------
[size=18][size=18]denn das planetare ENDE DER GEDULD NAHT IMMER NÄHER!!![/size][/size] _________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
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Caprice Mitglied im Sicherheitsrat

Anmeldedatum: 16.04.2008 Beiträge: 1900 Wohnort: In den Weiten des Universums um uns herum
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Verfasst am: 30 Jul 2010, 11:13 Titel: Re: Deutschland, du Lamm Gottes, höre auf zu schweigen |
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| MataHari hat Folgendes geschrieben: | Liebe und werteste Caprice!,
Deutschland, du Lamm Gottes, das die Sünden des Zionismus, Polakentums und der Welt IMMER noch lammfromm wegnimmst, vgl.Joh. 1, 29, HÖRE ENDLICH AUF, OB WAHRHEITS-, Geschichts- und Kriegsergebnis-FÄLSCHUNGEN F E I G L I N G A R T I G S T zu schweigen! Erhebe DIE Herzen deiner Völker und RICHTE DIE ERNEUTEN BARBARISMEN jener zunichte, die dein Volk verraten haben! Vergiß ein jegliches "SPRACHGEFÜHL", wenn es UMM DIE WAHRHAFTIGKEIT geht, denn "IM DEUTSCHEN L Ü G T man, wenn man höflich ist!" (Goethe im Faust II).
Herzlichen Gruß!!! |
Lieber MataHari,
Dein GEBET in GOTTES-Gehörgang, denn man sollte bekanntlich die Hoffnung niemals aufgeben und hat die Nase bis zum Eichstrich voll, in unserer TagesPresse schon wieder folgendes zu lesen:
Zentralrat der Juden für Kita-Nachweis
Berlin/DPA - Der Zentralrat der Juden in Deutschland will künftig bundesweit von Kita-Betreibern einen Nachweis, dass sie keine Rechtsextremen beschäftigen. Die Initiative Mecklenburg-Vorpommern sei "ein starkes Beispiel für einen kämpferischen demokratischen Staat, der sich wehren will und den Todfeinden der Freiheit keinesfalls unsere Kinder überlassen darf", sagte der Vizepräsident des Zentralrats Dieter Graumann. Meckenburg-Vorpommern will mit dem Nachweis verhinern, dass Rechtsextreme Einfluss auf Kindereinrichtunge bekommen.
Tagespresse - 20.Juli 2010, Seite 6
Überall steckt dieser sogenannte Zentralrat seinen Rüssel rein, vielem, was ihnen überhaupt nichts anzugehen hat. Wenn, dann doch einmal dahingehend, WER Deutschland beide Weltkriege einst aufgedungen hat. Oder haben sie Angst vor der Wahrheit? Ihre ständig sich immer wiederholenden gleichlautenden Floskeln, wen würden sie damit wohl noch verdummen wollen. Denn die sogenannte NPD hat die gleichen RECHTE nicht mehr, vor allem NICHT weniger, wie alle anderen auch.
Wie kämpferisch - dürfte das deutsche Volk denn sein? - nur soweit, wie es von dem sich einbildenden sogenannten Zentralrat zugelassen? Es reicht ganz einfach mit ihnen.
Und wie als Abschreckung, wird ein 90jähriger, sogenannter Kriegsverbrecher vor das Tribunal gezerrt. Soetwas scheint auch nur in der sogenannt westlichen Hemisphäre möglich.
Und Wieder: Wem hatte die Welt, ganz besonders Deutschland, beide verlogen eingefädelten Weltkriege zu verdanken? Hinter diesem Dunstschleier, neue und weitere Untaten, natürlich wieder auf Lügen, wie fast schon in Vergessenheit geratenen Angriffskriege: Jugoslawien(Schande, inzwischen wie totgeschwiegen, vor allem was kostet es Deutschland immer noch? sollen es doch die NATO und die USA allein bezahlen), - Irak, Afghanistan, wie auf zu neuen Ufern(Kriegen), nachdem sich reichlich einst an Deutschland über sogenannten Reparationen und - vielen Hunderttausenden Patenten gigantischst bedient, wie an einem Selbstbedienungsladen. Und genau damit scheint nicht nur die sogenannte NPD NICHT einverstanden, wie die überwiegende Masse des Volkes ebenso nicht.
Vor allem, wie 1973 bestätigt, das Deutsche Reich(1871 gegründet) noch immer besteht. Auch hat Deutschland niemand etwas vorzuschreiben, ob es sich weiterhin so oder anders bezeichnen würde. Nein, man hat Angst vor der WAHRHEIT, was sich mit Deutschland geleistet wurde. Wieviel an Wiedergutmachung müsste an Deutschland gezahlt werden? Weil der DDR vieles und MEHR bekannt, und auch aus genau diesen Gründen hatte sie, musste sogar, gemauert.
Eine Parallele die sich angemaßter Mauer auf Palästinser Land, waren da vielleicht auch wieder deutsche Steuergelder miteinzementiert, ähnlich Zahlungen für U-Boote Israels?
Ein Orwell'sches Überwachungsregime- Checkpoints, Sperrgitter und Überwachungskameras im besetzten Palästina. <------
Wie schaute es hierbei einmal mit diesem sogenannten Zentralrat denn aus, wollen sie sich nicht einmal kämpferisch demokratisch für die so geschundenen Palästinenser einsetzen?
Die Mauer der einst DDR, stand zumindest auf eigenem Grund und nicht geklautem Boden. Und ebenso hatte sie der Bürgern der DDR eine Menge gekostet und viele schimpften, wenn der Zement in der DDR knapp wurde.
Solch ein verdrehtes Chaos wie derzeit, die Leute verdummen zu wollen, was bilden sie sich überhaupt ein!
.
Und ebenso KÖNNTE man auf Herrn Broders Antwort hierzu doch einmal gespannt sein. <----
HG
Caprice
| Caprice hat Folgendes geschrieben: |
So hat Portugal ihm noch heute eine Menge zu danken. Denn was er als einzelner bewegt, fertigbekommen hat, das schafft in Deutschland nicht einmal ein ganzer Bundestag, samt Landesregierungen nicht. Heute wird viel geredet, Versammlungen/Sitzungen abgehalten, ständig neue Gesetze beschlossen, dazu viele überflüssige, mit den Finanzen gehen sie schludrig um, packen Rettungsschirme für die geleiste Misere anderer. Geben mal so 100 Mrd. für Estate-Bankenpfusch, 400 Mio. für die BigBrothers in USA, ein paar Hundert Mio. für U-Boote an Israel, was Deutschland überhaupt nichts anzugehen hat. Dazu sind ihnen(und das ist die größte Frechheit)andere wichtiger, als die eigenen Landsleute. Landleute, die für deren Pfusch auch noch geradestehen sollen. Besteht die Frage, was meinten sie, vom deutschen Volk noch erwarten zu können. |
Laut MataHari:
NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) _________________ Man lernt ein Volk nicht durch seine Verräter kennen,
sondern durch seine Patrioten! - Friedrich Schlegel
*
Feigheit oder Mut?
Abendland oder Europa?
Freiheit oder Untergang?
Friss - oder stirb!
*
Wer Kritik nicht vertragen kann, der hat etwas zu verbergen. - Alt-kanzler Helmut Schmidt
Zuletzt bearbeitet von Caprice am 30 Jul 2010, 18:37, insgesamt einmal bearbeitet |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 30 Jul 2010, 18:28 Titel: Re: Caprice - das sehr, SEHR armselige ZdJ-Zionistan |
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Liebe und werteste Caprice!,
das sehr, SEHR armselige ZdJ-Zionistan-Sextopus samt planetarer zionistisch-organisierten Verbrechen kann halt nichts anderes als POLARISIEREN, volksverhetzerischst und wie der Pawlosche Hund konditioniert NUR HERUMSCHLEIMEND PROVOZIEREN, um eben jene SYMBOLE und SYMBOLISMEN TOTEM-TABUISIERND isolativ zu sakralisieren, welchen die WZO samt Ben Gruchen bereits DAMALS global sei es als Bolschewiken (= BÖSESST-SCHREKLICHSTE Menschen), Kommunisten, Faschismen, YEDIOTISMEN und lange davor dank der ALTCHRISTEN sich selbst als fiktive Ethnie mißgebaren. Es sind die letzten Zappelein dieses MONSTERS, denn die bisher aufgebrachte Geduld(samkeiten) nahen dem EXODUS (= Ausgange!)
Deute Graumanns Provokationen EHER als einen HILFE-RUF vor dem UNTERGANG!!!
Soll man den die Linksradikalinskis mit Pampers in Hosen in die KITAS delegieren, damit DIESE den Baby-DINOS beibringen: Papa- und Mama-Dino seien die Nazischweine??? - Dies gab es bereits in der Tat!! Da kommt so ein liebes kleines Bißchen aus dem Kindergarten und beschimpft Oma samt Eltern und Opa als die Nazis, als der Papa eingreift pöbelt das Dino-Monsterle: "Halt's Maul Arschloch"!!!
Bevor das Graumännle weiter JODELT, möge es sich bedenken selbst beanworten:
Wer verschenkte den Chinesen die "Weltformel" für den Atombomben-Bau? - Siehe denn zionist. PSYCHOPATEN Fuchs!!!
Wer verschenkte der UdSSR die Wasserstoff-Bombe? Vgl. Edward Teller's Verrat!!! und den Fall Rosenbergs auf dem Elektrischen Stuhl!!! - WARUM wollte Stalin unbedingt der ERSTE IN Berlin sein???
Wer verhalf den Franzosen zum Bau der Atombombe?
Wer den USA?
Wer dem Pakistan?
Wer DEFORMIERTE und TRANSFIGURIERTE die USA? vgl. den CIA-Chaos!!!
WER waren das "neue Navigations System" der USA-Flugzeug-Bomber über die deutschen Städte? - Vgl. die Aussagen Meyer-S(L)ansky's und weiterer zuionist. glorious Bastarden: "Wir waren die Trojaner.", also die Kopiloten, denen die BRENNBAREN STÄDTE und STADT-TEILE bekannt waren. Brndbomben-HOHLO!!!
Ceterum censeo: Wenn Nord-Korea samt Israelistan weiterhin eine Weltfriedensngefährdung darstellen bzw. provozieren, müssen diese Monster entsprechend diszipliniert und/oder im Notfall chirurgisch aus der Weltgeschichte herausoperiert bzw. solviert werden.
Warum bestanden die Zionistenn auf dem VERBOT sämtl. NAZI-Symbolen??? - Ich kenne DIE Antwort!!! Sogar die Nationalhymne wurde fast per Diktat verboten!
Herzlichen Gruß!!!
| Caprice hat Folgendes geschrieben: | | MataHari hat Folgendes geschrieben: | Liebe und werteste Caprice!,
Deutschland, du Lamm Gottes, das die Sünden des Zionismus, Polakentums und der Welt IMMER noch lammfromm wegnimmst, vgl.Joh. 1, 29, HÖRE ENDLICH AUF, OB WAHRHEITS-, Geschichts- und Kriegsergebnis-FÄLSCHUNGEN F E I G L I N G A R T I G S T zu schweigen! Erhebe DIE Herzen deiner Völker und RICHTE DIE ERNEUTEN BARBARISMEN jener zunichte, die dein Volk verraten haben! Vergiß ein jegliches "SPRACHGEFÜHL", wenn es UMM DIE WAHRHAFTIGKEIT geht, denn "IM DEUTSCHEN L Ü G T man, wenn man höflich ist!" (Goethe im Faust II).
Herzlichen Gruß!!! |
Lieber MataHari,
Dein GEBET in GOTTES-Gehörgang, denn man sollte bekanntlich die Hoffnung niemals aufgeben und hat die Nase bis zum Eichstrich voll, in unserer TagesPresse schon wieder folgendes zu lesen:
Zentralrat der Juden für Kita-Nachweis
Berlin/DPA - Der Zentralrat der Juden in Deutschland will künftig bundesweit von Kita-Betreibern einen Nachweis, dass sie keine Rechtsextremen beschäftigen. Die Initiative Mecklenburg-Vorpommern sei "ein starkes Beispiel für einen kämpferischen demokratischen Staat, der sich wehren will und den Todfeinden der Freiheit keinesfalls unsere Kinder überlassen darf", sagte der Vizepräsident des Zentralrats Dieter Graumann. Meckenburg-Vorpommern will mit dem Nachweis verhinern, dass Rechtsextreme Einfluss auf Kindereinrichtunge bekommen.
Tagespresse - 20.Juli 2010, Seite 6
Überall steckt dieser sogenannte Zentralrat seinen Rüssel rein, vielem, was ihnen überhaupt nichts anzugehen hat. Wenn, dann doch einmal dahingehend, WER Deutschland beide Weltkriege einst aufgedungen hat. Oder haben sie Angst vor der Wahrheit? Ihre ständig sich immer wiederholenden gleichlautenden Floskeln, wen würden sie damit wohl noch verdummen wollen. Denn die sogenannte NPD hat die gleichen RECHTE nicht mehr, vor ~~~~m NICHT weniger, wie ~~~~ anderen auch.
Wie kämpferisch - dürfte das deutsche Volk denn sein? - nur soweit, wie es von dem sich einbildenden sogenannten Zentralrat zugelassen? Es reicht ganz einfach mit ihnen.
Und wie als Abschreckung, wird ein 90jähriger, sogenannter Kriegsverbrecher vor das Tribunal gezerrt. Soetwas scheint auch nur in der sogenannt westlichen Hemisphäre möglich.
Und Wieder: Wem hatte die Welt, ganz besonders Deutschland, beide verlogen eingefädelten Weltkriege zu verdanken? Hinter diesem Dunstschleier, neue und weitere Untaten, natürlich wieder auf Lügen, wie fast schon in Vergessenheit geratenen Angriffskriege: Jugoslawien(Schande, inzwischen wie totgeschwiegen, vor ~~~~m was kostet es Deutschland immer noch? sollte es doch die NATO und die USA ~~~~in bezahlen), - Irak, Afghanistan, wie auf zu neuen Ufern(Kriegen), nachdem sich reichlich einst an Deutschland über sogenannten Reparationen und - vielen Hunderttausenden Patenten gigantischtst bedient, wie an einem Selbstbedienungsladen. Und genau damit scheint nicht nur die sogenannte NPD NICHT einverstanden, sondern überwiegende Masse des Volkes ebenso nicht.
Vor ~~~~m, wie 1973 bestätigt, das Deutsche Reich(1871 gegründet) noch immer besteht. Auch hat Deutschland niemand etwas vorzuschreiben, ob es sich weiterhin so oder anders bezeichnen würde. Nein, man hat Angst vor der WAHRHEIT, was sich mit Deutschland geleistet wurde. Wieviel an Wiedergutmachung müsste an Deutschland ezahlt werden? Weil der DDR vieles und MEHR bekannt, und auch aus genau diesen Gründen hatte sie, musste sogar, gemauert.
Eine Par~~~~le die sich angemaßter Mauer auf Palästinser Land, waren da vielleicht auch wieder deutsche Steuergelder miteinzementiert, ähnlich Zahlungen für U-Boote Israels?
Ein Orwell'sches Überwachungsregime- Checkpoints, Sperrgitter und Überwachungskameras im besetzten Palästina. <------
Wie schaute es hierbei einmal mit diesem sogenannten Zentralrat denn aus, wollen sie sich nicht einmal kämpferisch demokratisch für die so geschundenen Palästinenser einsetzen?
Die Mauer der einst DDR stand zumindest auf eigenem Grund und nicht geklautem Boden. Und ebenso hatte sie den einst Bürgern der DDR eine Menge gekostet und viele schimpften, wenn der Zement in der DDR knapp wurde.
Solch ein verdrehtes Chaos wie derzeit, die Leute verdummen zu wollen, was bilden sie sich überhaupt ein!
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Und ebenso KÖNNTE man auf Herrn Broders Antwort hierzu, doch einmal gespannt sein. <----
HG
Caprice
| Caprice hat Folgendes geschrieben: |
So hat Portugal ihm noch heute eine Menge zu danken. Denn was er als einzelner bewegt, fertigbekommen hat, das schafft in Deutschland nicht einmal ein ganzer Bundestag, samt Landesregierungen nicht. Heute wird viel geredet, Versammlungen/Sitzungen abgehalten, ständig neue Gesetze beschlossen, dazu viele überflüssige, mit den Finanzen gehen sie schludrig um, packen Rettungsschirme für die geleiste Misere anderer. Geben mal so 100 Mrd. für Estate-Bankenpfusch, 400 Mio. für die BigBrothers in USA, ein paar Hundert Mio. für U-Boote an Israel, was Deutschland überhaupt nichts anzugehen hat. Dazu sind ihnen(und das ist die größte Frechheit)andere wichtiger, als die eigenen Landsleute. Landleute, die für deren Pfusch auch noch geradestehen sollen. Besteht die Frage, was meinten sie, vom deutschen Volk noch erwarten zu können. |
Laut MataHari:
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 30 Jul 2010, 18:32 Titel: Re: Caprice - das sehr, SEHR armselige ZdJ-Zionistan |
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Liebe und werteste Caprice!,
das sehr, SEHR armselige ZdJ-Zionistan-Sextopus samt planetarer zionistisch-organisierten Verbrechen kann halt nichts anderes als POLARISIEREN, volksverhetzerischst und wie der Pawlosche Hund konditioniert NUR HERUMSCHLEIMEND PROVOZIEREN, um eben jene SYMBOLE und SYMBOLISMEN TOTEM-TABUISIERND isolativ zu sakralisieren, welchen die WZO samt Ben Gruchen bereits DAMALS global sei es als Bolschewiken (= BÖSESST-SCHREKLICHSTE Menschen), Kommunisten, Faschismen, YEDIOTISMEN und lange davor dank der ALTCHRISTEN sich selbst als fiktive Ethnie mißgebaren. Es sind die letzten Zappelein dieses MONSTERS, denn die bisher aufgebrachte Geduld(samkeiten) nahen dem EXODUS (= Ausgange!)
Deute Graumanns Provokationen EHER als einen HILFE-RUF vor dem UNTERGANG!!!
Soll man den die Linksradikalinskis mit Pampers in Hosen in die KITAS delegieren, damit DIESE den Baby-DINOS beibringen: Papa- und Mama-Dino seien die Nazischweine??? - Dies gab es bereits in der Tat!! Da kommt so ein liebes kleines Bißchen aus dem Kindergarten und beschimpft Oma samt Eltern und Opa als die Nazis, als der Papa eingreift pöbelt das Dino-Monsterle: "Halt's Maul Arschloch"!!!
Bevor das Graumännle weiter JODELT, möge es sich bedenken selbst beanworten:
Wer verschenkte den Chinesen die "Weltformel" für den Atombomben-Bau? - Siehe denn zionist. PSYCHOPATEN Fuchs!!!
Wer verschenkte der UdSSR die Wasserstoff-Bombe? Vgl. Edward Teller's Verrat!!! und den Fall Rosenbergs auf dem Elektrischen Stuhl!!! - WARUM wollte Stalin unbedingt der ERSTE IN Berlin sein???
Wer verhalf den Franzosen zum Bau der Atombombe?
Wer den USA?
Wer dem Pakistan?
Wer DEFORMIERTE und TRANSFIGURIERTE die USA? vgl. den CIA-Chaos!!!
WER waren das "neue Navigations System" der USA-Flugzeug-Bomber über die deutschen Städte? - Vgl. die Aussagen Meyer-S(L)ansky's und weiterer zuionist. glorious Bastarden: "Wir waren die Trojaner.", also die Kopiloten, denen die BRENNBAREN STÄDTE und STADT-TEILE bekannt waren. Brndbomben-HOHLO!!!
Ceterum censeo: Wenn Nord-Korea samt Israelistan weiterhin eine Weltfriedensngefährdung darstellen bzw. provozieren, müssen diese Monster entsprechend diszipliniert und/oder im Notfall chirurgisch aus der Weltgeschichte herausoperiert bzw. solviert werden.
Warum bestanden die Zionistenn auf dem VERBOT sämtl. NAZI-Symbolen??? - Ich kenne DIE Antwort!!! Sogar die Nationalhymne wurde fast per Diktat verboten!
Herzlichen Gruß!!!
| Caprice hat Folgendes geschrieben: | | MataHari hat Folgendes geschrieben: | Liebe und werteste Caprice!,
Deutschland, du Lamm Gottes, das die Sünden des Zionismus, Polakentums und der Welt IMMER noch lammfromm wegnimmst, vgl.Joh. 1, 29, HÖRE ENDLICH AUF, OB WAHRHEITS-, Geschichts- und Kriegsergebnis-FÄLSCHUNGEN F E I G L I N G A R T I G S T zu schweigen! Erhebe DIE Herzen deiner Völker und RICHTE DIE ERNEUTEN BARBARISMEN jener zunichte, die dein Volk verraten haben! Vergiß ein jegliches "SPRACHGEFÜHL", wenn es UMM DIE WAHRHAFTIGKEIT geht, denn "IM DEUTSCHEN L Ü G T man, wenn man höflich ist!" (Goethe im Faust II).
Herzlichen Gruß!!! |
Lieber MataHari,
Dein GEBET in GOTTES-Gehörgang, denn man sollte bekanntlich die Hoffnung niemals aufgeben und hat die Nase bis zum Eichstrich voll, in unserer TagesPresse schon wieder folgendes zu lesen:
Zentralrat der Juden für Kita-Nachweis
Berlin/DPA - Der Zentralrat der Juden in Deutschland will künftig bundesweit von Kita-Betreibern einen Nachweis, dass sie keine Rechtsextremen beschäftigen. Die Initiative Mecklenburg-Vorpommern sei "ein starkes Beispiel für einen kämpferischen demokratischen Staat, der sich wehren will und den Todfeinden der Freiheit keinesfalls unsere Kinder überlassen darf", sagte der Vizepräsident des Zentralrats Dieter Graumann. Meckenburg-Vorpommern will mit dem Nachweis verhinern, dass Rechtsextreme Einfluss auf Kindereinrichtunge bekommen.
Tagespresse - 20.Juli 2010, Seite 6
Überall steckt dieser sogenannte Zentralrat seinen Rüssel rein, vielem, was ihnen überhaupt nichts anzugehen hat. Wenn, dann doch einmal dahingehend, WER Deutschland beide Weltkriege einst aufgedungen hat. Oder haben sie Angst vor der Wahrheit? Ihre ständig sich immer wiederholenden gleichlautenden Floskeln, wen würden sie damit wohl noch verdummen wollen. Denn die sogenannte NPD hat die gleichen RECHTE nicht mehr, vor ~~~~m NICHT weniger, wie ~~~~ anderen auch.
Wie kämpferisch - dürfte das deutsche Volk denn sein? - nur soweit, wie es von dem sich einbildenden sogenannten Zentralrat zugelassen? Es reicht ganz einfach mit ihnen.
Und wie als Abschreckung, wird ein 90jähriger, sogenannter Kriegsverbrecher vor das Tribunal gezerrt. Soetwas scheint auch nur in der sogenannt westlichen Hemisphäre möglich.
Und Wieder: Wem hatte die Welt, ganz besonders Deutschland, beide verlogen eingefädelten Weltkriege zu verdanken? Hinter diesem Dunstschleier, neue und weitere Untaten, natürlich wieder auf Lügen, wie fast schon in Vergessenheit geratenen Angriffskriege: Jugoslawien(Schande, inzwischen wie totgeschwiegen, vor ~~~~m was kostet es Deutschland immer noch? sollte es doch die NATO und die USA ~~~~in bezahlen), - Irak, Afghanistan, wie auf zu neuen Ufern(Kriegen), nachdem sich reichlich einst an Deutschland über sogenannten Reparationen und - vielen Hunderttausenden Patenten gigantischtst bedient, wie an einem Selbstbedienungsladen. Und genau damit scheint nicht nur die sogenannte NPD NICHT einverstanden, sondern überwiegende Masse des Volkes ebenso nicht.
Vor ~~~~m, wie 1973 bestätigt, das Deutsche Reich(1871 gegründet) noch immer besteht. Auch hat Deutschland niemand etwas vorzuschreiben, ob es sich weiterhin so oder anders bezeichnen würde. Nein, man hat Angst vor der WAHRHEIT, was sich mit Deutschland geleistet wurde. Wieviel an Wiedergutmachung müsste an Deutschland ezahlt werden? Weil der DDR vieles und MEHR bekannt, und auch aus genau diesen Gründen hatte sie, musste sogar, gemauert.
Eine Par~~~~le die sich angemaßter Mauer auf Palästinser Land, waren da vielleicht auch wieder deutsche Steuergelder miteinzementiert, ähnlich Zahlungen für U-Boote Israels?
Ein Orwell'sches Überwachungsregime- Checkpoints, Sperrgitter und Überwachungskameras im besetzten Palästina. <------
Wie schaute es hierbei einmal mit diesem sogenannten Zentralrat denn aus, wollen sie sich nicht einmal kämpferisch demokratisch für die so geschundenen Palästinenser einsetzen?
Die Mauer der einst DDR stand zumindest auf eigenem Grund und nicht geklautem Boden. Und ebenso hatte sie den einst Bürgern der DDR eine Menge gekostet und viele schimpften, wenn der Zement in der DDR knapp wurde.
Solch ein verdrehtes Chaos wie derzeit, die Leute verdummen zu wollen, was bilden sie sich überhaupt ein!
.
Und ebenso KÖNNTE man auf Herrn Broders Antwort hierzu, doch einmal gespannt sein. <----
HG
Caprice
| Caprice hat Folgendes geschrieben: |
So hat Portugal ihm noch heute eine Menge zu danken. Denn was er als einzelner bewegt, fertigbekommen hat, das schafft in Deutschland nicht einmal ein ganzer Bundestag, samt Landesregierungen nicht. Heute wird viel geredet, Versammlungen/Sitzungen abgehalten, ständig neue Gesetze beschlossen, dazu viele überflüssige, mit den Finanzen gehen sie schludrig um, packen Rettungsschirme für die geleiste Misere anderer. Geben mal so 100 Mrd. für Estate-Bankenpfusch, 400 Mio. für die BigBrothers in USA, ein paar Hundert Mio. für U-Boote an Israel, was Deutschland überhaupt nichts anzugehen hat. Dazu sind ihnen(und das ist die größte Frechheit)andere wichtiger, als die eigenen Landsleute. Landleute, die für deren Pfusch auch noch geradestehen sollen. Besteht die Frage, was meinten sie, vom deutschen Volk noch erwarten zu können. |
Laut MataHari:
NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
_________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
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Caprice Mitglied im Sicherheitsrat

Anmeldedatum: 16.04.2008 Beiträge: 1900 Wohnort: In den Weiten des Universums um uns herum
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Verfasst am: 01 Aug 2010, 00:36 Titel: @MataHari - Folgen nicht nur schlimmer, oftmals sogar dümmer |
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Lieber MataHari,
bitte einmal folgendes zu lesen, für die meisten wie fast nicht zu glauben. Nicht nur, dass Deutschland über zwei Weltkriege sich hat von diesem Zionistengepacks gigantischst und verlogen hat ausrauben lassen, bis auf den heutigen Tag und noch immer. Was aber nur möglich war, jeweils sogenannte Politiker gehabt zu haben, die in Wahrheit keine sind: sondern Erfüllungsgehilfen als Diener fremder Herren. Herren? - wohl eher Gangster - Gauner und Ganoven!!! Wer also wären nun die INsekten? - Gehören Zecken nicht auch zu jener Kategorie?
Überall nur noch Diebe, Heuchler und verlogene Verräter!
Ostpreußen – die verspielte Chance
02.07.2010 | von Dr. Kersten Radzimanowski | Kategorie: Deutschland
Unglaublich: Wie die Kohl-Regierung Deutschlands Vereinigung hintertrieb
Im Osten hat Deutschland keine Feinde«, sagte einst Bismarck im Blick auf den russischen Verbündeten. Lang ist es her, daß diese Worte ihre Gültigkeit besaßen, obwohl Rußland 1990 und danach immer wieder Versuche unternommen hat, das aus den »Bruderkriegen« schwer beschädigte deutsch-russische Verhältnis auf einen neuen Sockel des Vertrauens zu stellen.
So schreibt der russische Generalleutnant Klokotow in seinem 1997 erschienenen Buch »Die geopolitische Zukunft Rußlands«: »Heute stellt sich Deutschland als ein wirtschaftlicher Gigant dar und erweist sich als ein politischer Zwerg. Rußland ist ungefähr das Gegenteil: ein politischer Gigant und ein wirtschaftlicher Krüppel. Die Achse Moskau-Berlin würde die Leiden beider Länder heilen und Rußland und Deutschland eine verheißungsvolle Perspektive bieten.«
Als eine Grundvoraussetzung dafür sieht der russische Geopolitiker die Beendigung der Annexion Ostpreußens (Königsberg) durch Rußland. Dabei handelt es sich nicht um die irrwitzige Ansicht eines durchgeknallten Militärs, sondern ist vielmehr Teil strategischer Überlegungen einer reformorientierten russischen Elite, die Rußland nicht wie einst unter Jelzin den US-amerikanischen Konzernen und jüdischen Banken ausliefern wollen.
Kein geringerer als Michail Gorbatschow soll 1991 der Bundesregierung angeboten haben, für 70 Milliarden D-Mark das Königsberger Gebiet an Deutschland zurückzugeben. Daß ein ähnliches Angebot bereits im Prozeß der deutschen Vereinigung auf den Tisch kam, hat das Auswärtige Amt bislang stets unter den Teppich gekehrt. Ende Mai ließ der Spiegel nun diese Bombe platzen.
»Frage des nördlichen Ostpreußen«
Demnach signalisierte der sowjetische Generalmajor Geli Batenin im Sommer 1990 gegenüber einem Bonner Diplomaten Interesse an Verhandlungen über den sowjetischen Teil Ostpreußens. Das geht aus einem geheimen Fernschreiben der Botschaft in Moskau vom 2. Juli 1990 hervor. Batenin traf sich mit Joachim von Arnim, dem Leiter des politischen Referats der Botschaft. Dem Fernschreiben zufolge erklärte Batenin, es gebe eine »Frage des nördlichen Ostpreußens« und fügte hinzu: «Dieses Problem werde sich für die Sowjetunion und Deutschland über kurz oder lang stellen.«
Der deutsche Diplomat Arnim antwortete ganz im Sinne von Kohl und Genscher mit dem Hinweis, die Bonner Haltung sei bekannt: »Bei der Vereinigung gehe es um die Bundesrepublik Deutschland, die DDR und das ganze Berlin.« Wenn die Sowjetunion »Probleme mit der Entwicklung des nördlichen Ostpreußens habe, so sei das ihre Sache.«
Die Bombe, die der Spiegel platzen ließ, stellte sich als Blindgänger heraus. Die Detonation ließ weder Regierung noch Systemparteien erzittern – jegliche Resonanz auf den Sprengsatz blieb aus. Die Systemmedien nahmen diesen ungeheuerlichen Hochverrat der Regierung Kohl und Genscher am deutschen Volk wohlweislich nicht zur Kenntnis.
Das erspart Probleme mit der jetzigen schwarz-gelben Regierung und scheint die Deutschen ohnehin nicht zu interessieren. Die mühen sich eher darum, wie sie ihre Euros am schnellsten zu den Schuldenstaaten und Großbanken in Griechenland, Frankreich, Spanien oder Italien schaffen. Soviel Solidarität muß eben sein…
Unser Autor Dr. Kersten Radzimanowski war letzter geschäftsführender Außenminister der DDR.
http://www.deutsche-stimme.de/ds/?p=3421
*****
Also Königsberg ein 70-Milliarden-Angebot? Wobei diese Summe sich eigentlich kein Problem hätte darstellen sollen. Sich hierbei wieder einmal der 100 Milliarden-Estate-Bankenpfusch zu erinnern, sowie BigBrothers in USA(was ging dem deutschen Steuerzahler deren Pfusch an), wie genausowenig Israels U-Boote dem deutschen Steuerzahler auch nichts anzugehen haben. Rettungsschirme - wohin man schaut, was für ein finanz-polit. Pfusch. Also; nicht nur Gegenwarts-Verschuldung,nein, so Verschulden sie die künftige Generation gleich mit. So raubten sie der deutschen Jugend - Zukunft.
.
Nur, wie hätte in dem DANN zurückgekauften, EINST geklauten Teil, gelebt werden sollen: Leben dann ähnlich einer Enklave? - Wie einst, als in Polen die Volksdeutschen ermordet wurden, Hitler sich DANN gezwungen sah, diesem Morden in Polen GEGEN die Deutschen ein Ende setzen zu müssen, SOMIT war der zweite Weltkrieg eröffnet!!!
WER nun HATTE in WAHRHEIT den Krieg begonnen, waren es nicht Polen? Aber sicher doch! Oder hätte Hitler weiterhin zuschauen sollen, wie sie deutschen Landsleute ermordeten? Das war MEHR als nur gemein hinterlistig von ihnen, von wen bauftragt?
Vielen Dank der vielen, den Deutschen aufgetischter Lügen!
Wer hatte nun wahrhaft Schuld am zweiten Weltkrieg? Die Deutschen? Irrtum, hätte Hitler weiterhin zuschauen sollen, wie man die Deutschen "schlachtete"? Die Polen waren mehr als übel vorgegangen, der Ur-Onkel eines Bekannten war von ihnen erschlagen worden, obwohl er NICHTS gemacht, nie jemandem etwas getan hatte. Was sie sich noch so alles Brutale an den Deutschen geleistet hatten, das sollte den jüngeren Generationen, beidseitig, einmal mitgeteilt werden. Von wegen sich ständig anzumaßen, die Deutschen als die Übelsten der Welt hinstellen zu wollen. Da einmal nach Palästina zu schauen, jaja, Israel, kritikgeschützt? - unter einer Glocke? Bilden sie sich ein.
Außerdem war Deutschland zu Hitlerszeit nicht einmal annähernd aufgerüstet wie einst England, Frankreich, Sowjetunion - sie mit Unterstützung des deutschenVerächters Rooselts und Freund Stalins. Also Cliquenwirtschaft inenational. Hauptsache man konnte die Deutschen ausrauben. Am Ende das Volk, besonders dem deutschen, einer weiteren Volks-Zwangsneurose verpassen zu wollen, ja nicht zuviel Denken, es strengt an. Zumindest bilden es sich diese betreffenden Ganoven ein, mal so per Lach- und Schwulenparaden die Jugend verblöden zu wollen. Bis 89 wurde angenommen, soetwas wäre nur in Holliwolli möglich.
.
Vielleicht aber handelte es sich sogar - wie bei so vielem- um Absprache, den Leuten etwas vorzumachen, wie gewissenhaft ab-gehandelt, '89 alles bedacht wurde. Denn ich habe beider Mienen noch sehr gut dieser gemachten Äußerung in Erinnerung, betreffs Ablaufs 89. Und zwar; während Kohl und Gorbatschow eines gemachten Ausfluges, ganz locker und gelöst an einem Ufer eines Gewässers stehend, Statements von sich gaben, wobei einem das Gefühl aufkam, als handele es sich um Mitglieder eines Golf-Klubs. Wer also glaubte ihnen denn diese Show, die wie nach dem Motto schien:
Ver'rschen wir weiterhin die Welt!!!
Wie aber könnte es sich um eine verspielte Chance handeln, wenn ohnehin BEIDE Weltkriege auf Lüge basierten, deren Folgen inzwischen bekannt, so aber NICHT mehr weiter hinnehmbar. MORD und DIEBSTAHL am deutschen Volk auf LÜGE grundelt. Um weiterhin lügen zu können - als weitere Anmaßung - es mit einer sich einbildenden Holterdipolter EU verdecken zu wollen, um dann auf zur sogenannten NWO, sich anmaßenden alte Herrenklubs? Weshalb sich soetwas weiterhin bieten zu lassen, sind sehr wohl die Völker gefordert, GEGEN angedachter Ver-Sklaverei vorzugehen, nachdem sie von diesen Gangstern sich haben ausrauben lassen.
Kommt man wieder dahin; viele Politiker, aus Unkenntnis der Geschichte, dann oftmals zu Verrätern werden!!! aber manache auch tun es ganz freiwillig, der Karriere Willens, Hauptsache Prestige. Prestige? - übergeschnappt.
SO ALSO - ward Deutschland von Auserwählten, auserwählt, gigantischst ausgeraubt, betrogen worden!!!
.
Interessant, vor allem wissenswert aufklärend broschiert: Wahrheiten über Gorbatschow - von Justus von Denkmann
Wie kam der Namen Michail Gorbatschows auf:
The Georgia Guidestones- Monument? <--------
wo zu Zeiten 1979, noch tiefster kalter Krieg herrschte?
"Die Botschaft .... des amerikanischen Stonehenge auch das aktuelle Laufwerk für Nachhaltige Entwicklung vorgezeichnet. Jedes Mal, wenn Sie hören den Ausdruck "nachhaltige Entwicklung" verwendet, sollte man den Begriff "Sozialismus" ersetzen zu können, zu verstehen, was gemeint ist. Später in diesem Lehrplan werden Sie den vollständigen Text der Erd-Charta, die unter der Leitung von Michail Gorbatschow und Maurice Strong zusammengestellt wurde. In diesem Dokument wird ein Schwerpunkt auf die gleichen grundlegenden Fragen zu finden: [u]die Kontrolle der Vervielfältigung, Global Governance, die Bedeutung von Natur und Umwelt und einer neuen Spiritualität. Die Ähnlichkeit zwischen den Ideen der Georgia Guidestones graviert und die in der Erd-Charta spiegeln, vermählte die gemeinsamen Wurzeln beider".
http://www.radioliberty.com/stones.htm
HG
Caprice _________________ Man lernt ein Volk nicht durch seine Verräter kennen,
sondern durch seine Patrioten! - Friedrich Schlegel
*
Feigheit oder Mut?
Abendland oder Europa?
Freiheit oder Untergang?
Friss - oder stirb!
*
Wer Kritik nicht vertragen kann, der hat etwas zu verbergen. - Alt-kanzler Helmut Schmidt |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 01 Aug 2010, 16:28 Titel: Caprice: Folgen nicht nur schlimmer, oftmals sogar dümmer |
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Liebe und werteste Caprice!,
"Folgen nicht nur schlimmer, oftmals sogar dümmer" - nicht nur das, sondern die AMNESIE (= Vergessenheit) TOTAL, war das ZENTRALTHEMA des SPIEGEL GESPRÄCHS!, also JENE Erinnerungslosigkeit, Gedächtnisschwund und den Schleier der Vergessenheit über die HOLOKRATIE bzw. den Holocaust-BONZISMUS vertuschen breiten!!!, dies ABER dürfen sich NUR die DEMENZKRANKEN gönnen und leisten!
Ich muß den VERSCHUNGENEN Aufsatz erneut konzipieren.
Herzlichen Gruß!!!
| Caprice hat Folgendes geschrieben: | Lieber MataHari,
bitte einmal folgendes zu lesen, für die meisten wie fast nicht zu glauben. Nicht nur, dass Deutschland über zwei Weltkriege sich hat von diesem Zionistengepacks gigantischst und verlogen hat ausrauben lassen, bis auf den heutigen Tag und noch immer. Was aber nur möglich war, jeweils sogenannte Politiker gehabt zu haben, die in Wahrheit keine sind: sondern Erfüllungsgehilfen als Diener fremder Herren. Herren? - wohl eher Gangster - Gauner und Ganoven!!! Wer also wären nun die INsekten? - Gehören Zecken nicht auch zu jener Kategorie?
Überall nur noch Diebe, Heuchler und verlogene Verräter!
Ostpreußen – die verspielte Chance
02.07.2010 | von Dr. Kersten Radzimanowski | Kategorie: Deutschland
Unglaublich: Wie die Kohl-Regierung Deutschlands Vereinigung hintertrieb
Im Osten hat Deutschland keine Feinde«, sagte einst Bismarck im Blick auf den russischen Verbündeten. Lang ist es her, daß diese Worte ihre Gültigkeit besaßen, obwohl Rußland 1990 und danach immer wieder Versuche unternommen hat, das aus den »Bruderkriegen« schwer beschädigte deutsch-russische Verhältnis auf einen neuen Sockel des Vertrauens zu stellen.
So schreibt der russische Gener~~~~utnant Klokotow in seinem 1997 erschienenen Buch »Die geopolitische Zukunft Rußlands«: »Heute stellt sich Deutschland als ein wirtschaftlicher Gigant dar und erweist sich als ein politischer Zwerg. Rußland ist ungefähr das Gegenteil: ein politischer Gigant und ein wirtschaftlicher Krüppel. Die Achse Moskau-Berlin würde die Leiden beider Länder heilen und Rußland und Deutschland eine verheißungsvolle Perspektive bieten.«
Als eine Grundvoraussetzung dafür sieht der russische Geopolitiker die Beendigung der Annexion Ostpreußens (Königsberg) durch Rußland. Dabei handelt es sich nicht um die irrwitzige Ansicht eines durchgeknallten Militärs, sondern ist vielmehr Teil strategischer Überlegungen einer reformorientierten russischen Elite, die Rußland nicht wie einst unter Jelzin den US-amerikanischen Konzernen und jüdischen Banken ausliefern wollen.
Kein geringerer als Michail Gorbatschow soll 1991 der Bundesregierung angeboten haben, für 70 Milliarden D-Mark das Königsberger Gebiet an Deutschland zurückzugeben. Daß ein ähnliches Angebot bereits im Prozeß der deutschen Vereinigung auf den Tisch kam, hat das Auswärtige Amt bislang stets unter den Teppich gekehrt. Ende Mai ließ der Spiegel nun diese Bombe platzen.
»Frage des nördlichen Ostpreußen«
Demnach signalisierte der sowjetische Generalmajor Geli Batenin im Sommer 1990 gegenüber einem Bonner Diplomaten Interesse an Verhandlungen über den sowjetischen Teil Ostpreußens. Das geht aus einem geheimen Fernschreiben der Botschaft in Moskau vom 2. Juli 1990 hervor. Batenin traf sich mit Joachim von Arnim, dem Leiter des politischen Referats der Botschaft. Dem Fernschreiben zufolge erklärte Batenin, es gebe eine »Frage des nördlichen Ostpreußens« und fügte hinzu: «Dieses Problem werde sich für die Sowjetunion und Deutschland über kurz oder lang stellen.«
Der deutsche Diplomat Arnim antwortete ganz im Sinne von Kohl und Genscher mit dem Hinweis, die Bonner Haltung sei bekannt: »Bei der Vereinigung gehe es um die Bundesrepublik Deutschland, die DDR und das ganze Berlin.« Wenn die Sowjetunion »Probleme mit der Entwicklung des nördlichen Ostpreußens habe, so sei das ihre Sache.«
Die Bombe, die der Spiegel platzen ließ, stellte sich als Blindgänger heraus. Die Detonation ließ weder Regierung noch Systemparteien erzittern – jegliche Resonanz auf den Sprengsatz blieb aus. Die Systemmedien nahmen diesen ungeheuerlichen Hochverrat der Regierung Kohl und Genscher am deutschen Volk wohlweislich nicht zur Kenntnis.
Das erspart Probleme mit der jetzigen schwarz-gelben Regierung und scheint die Deutschen ohnehin nicht zu interessieren. Die mühen sich eher darum, wie sie ihre Euros am schnellsten zu den Schuldenstaaten und Großbanken in Griechenland, Frankreich, Spanien oder Italien schaffen. Soviel Solidarität muß eben sein…
Unser Autor Dr. Kersten Radzimanowski war letzter geschäftsführender Außenminister der DDR.
http://www.deutsche-stimme.de/ds/?p=3421
*****
Also Königsberg ein 70-Milliarden-Angebot? Wobei diese Summe sich eigentlich kein Problem hätte darstellen sollen. Sich hierbei wieder einmal der 100 Milliarden-Estate-Bankenpfusch zu erinnern, sowie BigBrothers in USA(was ging dem deutschen Steuerzahler deren Pfusch an), wie genausowenig Israels U-Boote dem deutschen Steuerzahler auch nichts anzugehen haben. Rettungsschirme - wohin man schaut, was für ein finanz-polit. Pfusch. Also; nicht nur Gegenwarts-Verschuldung,nein, so Verschulden sie die künftige Generation gleich mit. So raubten sie der deutschen Jugend - Zukunft.
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Nur, wie hätte in dem DANN zurückgekauften, EINST geklauten Teil, gelebt werden sollen: Leben dann ähnlich einer Enklave? - Wie einst, als in Polen die Volksdeutschen ermordet, Hitler sich DANN gezwungen sah, dieses Morden in Polen ein Ende setzen zu müssen,somit: war der zweite Weltkrieg eröffnet!!! vielen Dank der vielen Lügen.
Wer hatte nun wahrhaft Schuld am zweiten Weltkrieg? Die Deutschen? Irrtum, hätte Hitler weiterhin zuschauen sollen, wie man die Deutschen "schlachtete"? Die Polen waren mehr als übel vorgegangen, der Ur-Onkels eines Bekannten war von ihnen erschlagen worden, obwohl er NICHTS gemacht, nie jemandem etwas getan hatte. Was sie sich noch so ~~~~s Brutale an den Deutschen geleistet hatten, das sollte den jüngeren Generationen, beidseitig, einmal mitgeteilt werden. Von wegen sich ständig anzumaßen, die Deutschen als die Übelsten der Welt hinstellen zu wollen. Da einmal nach Palästina zu schauen, jaja, Israel, kritikgeschützt? - unter einer Glocke? Bilden sie sich ein.
Außerdem war Deutschland zu Hitlerszeit nicht einmal annähernd aufgerüstet wie einst England, Frankreich, Sowjetunion - sie mit Unterstützung des deutschenVerächters Rooselts und Freund Stalins. Also Cliquenwirtschaft inenational. Hauptsache man konnte die Deutschen ausrauben. Am Ende das Volk, besonders dem deutschen, einer weiteren Volks-Zwangsneurose verpassen zu wollen, ja nicht zuviel Denken, es strengt an. Zumindest bilden es sich diese betreffenden Ganoven ein, mal so per Lach- und Schwulenparaden die Jugend verblöden zu wollen. Bis 89 wurde angenommen, soetwas wäre nur in Holliwolli möglich.
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Vielleicht aber handelte es sich sogar - wie bei so vielem- um Absprache, den Leuten etwas vorzumachen, wie gewissenhaft ab-gehandelt, '89 ~~~~s bedacht wurde. Denn ich habe beider Mienen noch sehr gut dieser gemachten Äußerung in Erinnerung, betreffs Ablaufs 89. Und zwar; während Kohl und Gorbatschow eines gemachten Ausfluges, ganz locker und gelöst an einem Ufer eines Gewässers stehend, Statements von sich gaben, wobei einem das Gefühl aufkam, als handele es sich um Mitglieder eines Golf-Klubs. Wer also glaubte ihnen denn diese Show, die wie nach dem Motto schien:
Ver'rschen wir weiterhin die Welt!!!
Wie aber könnte es sich um eine verspielte Chance handeln, wenn ohnehin BEIDE Weltkriege auf Lüge basierten, deren Folgen inzwischen bekannt, so aber NICHT mehr weiter hinnehmbar. MORD und DIEBSTAHL am deutschen Volk auf LÜGE grundelt. Um weiterhin lügen zu können - als weitere Anmaßung - es mit einer sich einbildenden Holterdipolter EU verdecken zu wollen, um dann auf zur sogenannten NWO, sich anmaßenden alte Herrenklubs? Weshalb sich soetwas weiterhin bieten zu lassen, sind sehr wohl die Völker gefordert, GEGEN angedachter Ver-Sklaverei vorzugehen, nachdem sie von diesen Gangstern sich haben ausrauben lassen.
Kommt man wieder dahin; viele Politiker, aus Unkenntnis der Geschichte, dann oftmals zu Verrätern werden!!! aber manache auch tun es ganz freiwillig, der Karriere Willens, Hauptsache Prestige. Prestige? - übergeschnappt.
SO ALSO - ward Deutschland von Auserwählten, auserwählt, gigantischst ausgeraubt, betrogen worden!!!
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Interessant, vor ~~~~m wissenswert aufklärend broschiert: Wahrheiten über Gorbatschow - von Justus von Denkmann
Wie kam der Namen Michail Gorbatschows auf:
The Georgia Guidestones- Monument? <--------
wo zu Zeiten 1979, noch tiefster kalter Krieg herrschte?
"Die Botschaft .... des amerikanischen Stonehenge auch das aktuelle Laufwerk für Nachhaltige Entwicklung vorgezeichnet. Jedes Mal, wenn Sie hören den Ausdruck "nachhaltige Entwicklung" verwendet, sollte man den Begriff "Sozialismus" ersetzen zu können, zu verstehen, was gemeint ist. Später in diesem Lehrplan werden Sie den vollständigen Text der Erd-Charta, die unter der Leitung von Michail Gorbatschow und Maurice Strong zusammengestellt wurde. In diesem Dokument wird ein Schwerpunkt auf die gleichen grundlegenden Fragen zu finden: [u]die Kontrolle der Vervielfältigung, Global Governance, die Bedeutung von Natur und Umwelt und einer neuen Spiritualität. Die Ähnlichkeit zwischen den Ideen der Georgia Guidestones graviert und die in der Erd-Charta spiegeln, vermählte die gemeinsamen Wurzeln beider".
http://www.radioliberty.com/stones.htm
HG
Caprice |
_________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 02 Aug 2010, 11:34 Titel: Herrn Broder: Bevor SPIEGEL dementierte |
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Werter Herr Broder!.
seit jenen Zeiten hat sich
"Der Sündenbock hat ausgedient" nach "SPIGEL" vom 3.10.1997
Spiegelbezug betreffs. der Vergangenheitbewältigung
3.10.1997
..........
"Spiegel" 15/97, Seite 70 ff.: "Dabeisein ist ~~~~s" - Stichwörter: "... eine 100 mal 100 Meter große, 7 Meter dicke, schräg aus dem Boden aufsteigende Betonplatte, die 'auf faszinierende Weise Beklommenheit' vermitteln würde", "empathische Umarmung toter Seelen", verknüpft mit dem 'Sitzen' "auf einer historischen Goldader ..., deren Ausbeutung ein ebenso profitables wie risikoloses Geschäft ist" - usw. usw. - aber "... keine weiteren Diskussionen um die richtigen Denkmäler zugunsten der Sinti und Roma, der Homosexuellen und der Geisteskranken ..." - also (k)eine kategorisierbare "Opferpyramide" (vgl. S. 74). Oder: "Der Holocaust - eine munter sprudelnde Quelle, aus der deutsche Denker ihre Kraft schöpfen und das deutsche Gemeinwesen seine Stärke bezieht?" - Also, wenn dies der 'unverzichtbare Teil unserer Selbstdefinition' - in dem kontextuellen Sinne zitierter Äußerungen - sein sollte, dann stimme ich mit Rafael Seligmanns Feststellung völlig überein: "Nach Auschwitz verkehrten sich die Fronten. Da geriet das deutsch-jüdische Gespräch meist zur exibitionistischen Show bußbegieriger Judenfreunde." Der Spiegel 15/1997, S. 60.
...
So darf man weder mit den Toten noch mit den Überlebenden und/oder mit dem Volk nicht umgehen. Der gesamte Spiegel-Beitrag (Nr.15/1997), ab Seite 70ff, spricht dafür, daß es zum Thema "Vergangenheitsaufarbeitung" keine Deutungsmonopole, keine Vergleichsverbote und keine Tabus geben sollte ( vgl.auch Schwanitz in Focus 38/1997,S.171). Trotzdem und auch zum Tag der Deutschen Einheit: "Wir müssen also darüber nachdenken, ob unsere Fixierung auf unsere Unglücksgeschichte uns nicht wie Hamlet so neurotisiert, daß wir den Bezug zu einer gelungenen Gesellschaft verlieren." (Schwanitz in Focus 38/1997,S.171).
Wo von Schuld die Rede ist, geht mm davon aus, daß der Mensch in einer Spannung steht zwischen dem, was er tun sollte, und dem, was er nicht getan hat - entsprechend der Redewendung: "Der ich bin, grüßt traurig den, der ich sein sollte".
Auszüge aus dem SPIEGEL-Interviews mit dem franz. Anthropologen und Religionswissenschaftler Rene Girard, DER SPIEGEL, Nr. 35., S. 112 - 115, unter der Überschrift: "Der Sündenbock hat ausgedient":
"... in den letzten 50 Jahren war das deutsche Volk ... ein Sündenbock. Die Deutsche benahmen sich - moralisch, materiell - vorbildlich und sehnten sich nach Freispruch von der Schuld. Das ist niemals in Gänze anerkannt worden, ihre Schuld konnten sie damit nicht tilgen. Die anderen Nationen hielten diese Form der Buße für selbstverständlich, weil die Deutschen bestraft werden mußten. Wahrscheinlich ist dies sehr schädlich für die nächsten deutschen Generationen." (S. 114)
und zuletzt:
"... Da die Deutschen zu so schlimmen Sündenböcken gemacht worden sind, wollen sie nun womöglich auch auf zu schlimme Weise davon loskommen. ... Die Deutschen sind manisch-depressiv, entweder führen sie sich wie die Sieger auf oder fühlen sich als Verlierer." (S. 115)
Fazit:
Entscheidend ist natürlich der menschenwürdige Umgang mit diesem „Schicksalsknoten“, die moralische Verantwortung für das Hier und Jetzt, aber auch die Verantwortung der künftigen Generationen gegenüber.
Bereits 1979 sagte M. Walser, sinngemäße Wiedergabe, daß es zu unseren Lebzeiten kein richtiges und kein gutes Verhältnis zu Auschwitz geben würde. Damit meinte er - im kontextuellen Sinne -, daß der Auschwitz nicht nur Teil unserer Vergangenheit, sondern auch unserer Gegenwart ist. Wenn jedoch die Delikatheit der Problematik präsent ist, sollte es doch möglich und erstrebenswert sein, ohne „Keulen“ und ohne „Beißreflexe“, also menschenwürdiger, sowohl sowohl miteinader - im Hier und Jetzt als auch auf bilateral-offizieller Ebene umzugehen.
--------------
Keine Abwehrgesten und noch weniger krankhaft bedingt! Siehe meinen Hinweis auf das, was der Medienrummel daraus macht. Als Beispiel brachte ich bereits im Vergangenheitsforum das folgende Spiegelzitat ein und zitiere aus diesem Beitrag:
3.10.1997 08:19:49
..........
"Spiegel" 15/97, Seite 70 ff.: "Dabeisein ist ~~~~s" - Stichwörter: "... eine 100 mal 100 Meter große, 7 Meter dicke, schräg aus dem Boden aufsteigende Betonplatte, die 'auf faszinierende Weise Beklommenheit' vermitteln würde", "empathische Umarmung toter Seelen", verknüpft mit dem 'Sitzen' "auf einer historischen Goldader ..., deren Ausbeutung ein ebenso profitables wie risikoloses Geschäft ist" - usw. usw. - aber "... keine weiteren Diskussionen um die richtigen Denkmäler zugunsten der Sinti und Roma, der Homosexuellen und der Geisteskranken ..." - also (k)eine kategorisierbare "Opferpyramide" (vgl. S. 74). Oder: "Der Holocaust - eine munter sprudelnde Quelle, aus der deutsche Denker ihre Kraft schöpfen und das deutsche Gemeinwesen seine Stärke bezieht?" - Also, wenn dies der 'unverzichtbare Teil unserer Selbstdefinition' - in dem kontextuellen Sinne zitierter Äußerungen - sein sollte, dann stimme ich mit Rafael Seligmanns Feststellung völlig überein: "Nach Auschwitz verkehrten sich die Fronten. Da geriet das deutsch-jüdische Gespräch meist zur exibitionistischen Show bußbegieriger Judenfreunde." Der Spiegel 15/1997, S. 60.
...
So darf man weder mit den Toten noch mit den Überlebenden und/oder mit dem Volk nicht umgehen. Der gesamte Spiegel-Beitrag (Nr.15/1997), ab Seite 70ff, spricht dafür, daß es zum Thema "Vergangenheitsaufarbeitung" keine Deutungsmonopole, keine Vergleichsverbote und keine Tabus geben sollte ( vgl.auch Schwanitz in Focus 38/1997,S.171). Trotzdem und auch zum Tag der Deutschen Einheit: "Wir müssen also darüber nachdenken, ob unsere Fixierung auf unsere Unglücksgeschichte uns nicht wie Hamlet so neurotisiert, daß wir den Bezug zu einer gelungenen Gesellschaft verlieren." (Schwanitz in Focus 38/1997,S.171). Wo von Schuld die Rede ist, geht mm davon aus, daß der Mensch in einer Spannung steht zwischen dem, was er tun sollte, und dem, was er nicht getan hat - entsprechend der Redewendung: "Der ich bin, grüßt traurig den, der ich sein sollte".
Auszüge aus dem SPIEGEL-Interviews mit dem franz. Anthropologen und Religionswissenschaftler Rene Girard, DER SPIEGEL, Nr. 35., S. 112 - 115, unter der Überschrift: "Der Sündenbock hat ausgedient":
"... in den letzten 50 Jahren war das deutsche Volk ... ein Sündenbock. Die Deutsche benahmen sich - moralisch, materiell - vorbildlich und sehnten sich nach Freispruch von der Schuld. Das ist niemals in Gänze anerkannt worden, ihre Schuld konnten sie damit nicht tilgen. Die anderen Nationen hielten diese Form der Buße für selbstverständlich, weil die Deutschen bestraft werden mußten. Wahrscheinlich ist dies sehr schädlich für die nächsten deutschen Generationen." (S. 114)
und zuletzt:
"... Da die Deutschen zu so schlimmen Sündenböcken gemacht worden sind, wollen sie nun womöglich auch auf zu schlimme Weise davon loskommen. ... Die Deutschen sind manisch-depressiv, entweder führen sie sich wie die Sieger auf oder fühlen sich als Verlierer." (S. 115)
So weit das Zitat.
Fazit:
Entscheidend ist natürlich der menschenwürdige Umgang mit diesem „Schicksalsknoten“, die moralische Verantwortung für das Hier und Jetzt, wie auch die Verantwortung für die künftigen Generationen.
Zur Problematik einer krankhaften Fixierung nicht nur auf „unsere Unglücksgeschichte“ hier nur ein Wink von Max Frisch:
"... Unsere Meinung, daß wir das ~~~~s kennen, ist das Ende der Liebe, jedesmal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind - nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns. Er muß es sein. Wir können nicht mehr! Wir künden ihm die Bereitschaft, auf weitere VERWANDLUNGEN einzugehen. Wir verweigern ihm den Anspruch ~~~~s Lebendigen, das unfaßbar bleibt, und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, daß unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei."
So macht man sich ein Bildnis. Das aber ist das Lieblose, der Verrat am Menschsein. Und so landet man bei altem Bacon und seinen "idola" bzw. seiner Lehre von den Trugbildern:
"Da sind zunächst die »Trugbilder der Gattung« (idola tribus), die mit dem menschlichen Wesen im allgemeinen gegebenen Täuschungen, wonach wir in den Dingen immer Ordnung und Zweck vermuten, uns selbst zum Maß der Außenwelt machen, eine durch Eindrücke einmal erregte Vorstellungsrichtung blind innehalten und ähnl.; sodann die »Trugbilder der Höhle« (idola specus), vermöge deren jeder einzelne noch besonders mit seiner Anlage und seiner Lebensstellung sich in seine Höhle gesperrt findet; weiter die »Trugbilder des Markts« (= idola fori), die Irrtümer, die durch den Verkehr der Menschen, insbesondere durch die Sprache, durch das Kleben am Wort, das wir dem Begriff unterschieben, überall hervorgerufen werden; endlich die » Trugbilder der Bühne« (idola theatri), die Wahngebilde der Ansichten, welche wir aus der menschlichen Geschichte gläubig übernehmen und urteilslos nachsprechen. Hierbei findet Bacon Gelegenheit, so heftig wie nur irgend ein anderer gegen die Wortweisheit der Scholastik, gegen die Herrschaft der Autorität, gegen den Anthropomorphismus der früheren Philosophie zu polemisieren und Autopsie der Dinge, unbefangene Aufnahme der Wirklichkeit zu verlangen."
[Windelband: Lehrbuch der Geschichte der Philosophie, S. 822.]
Zwar diente das, was Bacon mit seiner damals neuen wissenstheoretischen Zielsetzung erstrebte, nicht gerade der Vermenschlichung des Menschen.
Wertvoller als die neue Zielsetzung waren die Methoden, die Bacon dem Wissen und Forschen vorzeichnete.
Fazit:
Die vier Idolen, die man häufig anbete und MEDIALST IMMER NOCH TUT, sind: die idola theatri, idola fori, idola specus und idola tribus.
Die Idole des Theaters sind Anschauungen, die man festhält, weil sie Schultradition sind; statt daß die Tatsachen entscheiden, läßt man sich von der Überlieferung etwas vormachen.
Die Idole des Marktes bestehen darin, daß der Mensch immer geneigt ist, den Worten zu glauben und nur Worte nachzusagen, statt zu denken, was gemeint ist, Begriffe nämlich und Sachen.
Die Idole der Höhle sind die persönlichen Lieblingsmeinungen, in die ein Mensch sich einzukapseln pflegt, um dann die Dinge nur noch durch seine Brille anzuschauen.
Die Idole des Stammes aber sind allgemein menschliche Vorurteile, durch die man das Objektive subjektiviert (Anthropomorphismen).
Die positiven Ratschläge, die Bacon für eine kommende Restauration der Wissenschaft macht, rücken die Induktion in den Mittelpunkt des Vorgehens.
[vgl. Hirschberger: Geschichte der Philosophie. Band II, S. 93.]
Nicht wegen Degussa fordert Rafael Seligman, das Berliner Holocaust-Mahnmal zu stoppen
Ein Interview in DIE WELT vom 30. Oktober 2003
Weil die Firma Degussa ein Schutzmittel gegen Graffitis auf den Betonstelen liefern sollte, sind die Bauarbeiten am Holocaust-Mahnmal in Berlins Mitte vorläufig unterbrochen worden. Eine Tochterfirma von Degussa hatte von 1941 – 1944 das Zyklon B geliefert, mit dem in Auschwitz bis zu einer Million Menschen vergast wurden. Über den Streit sprach Sven Felix Kellerhoff mit dem Schriftsteller und Journalisten Rafael Seligmann.
DIE WELT: Das Kuratorium der Mahnmal-Stiftung hat einen Baustopp verhängt. Eine richtige Entscheidung?
Rafael Seligmann: Taktisch ist es eine falsche Entscheidung, aber strategisch richtig. Ich bin überzeugt, die Arbeiten am Holocaust-Mahnmal sollten endgültig eingestellt werden.
DIE WELT: Eine Tochterfirma von Degussa ließ im Zweiten Weltkrieg Zyklon B herstellen. Grund genug, den Konzern heute vom Bau des Holocaust-Mahnmals auszuschließen?
Seligmann: Nein. Sonst müßte man in Deutschland mit einer Art ”Firmen-Selektion” beginnen. Man dürfte nicht mehr mit der Deutschen Bahn fahren, weil die Reichsbahn Juden in die Vernichtungslager transportiert hat, nicht mehr Mercedes fahren, nicht mehr die Banken in Anspruch nehmen.
DIE WELT: Degussa war 1999 Gründungsmitglied der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft, der Stiftungs-Chef ist ein beurlaubter Degussa-Manager. Kann ein Unternehmen die eigene Vergangenheit auf diese Art glaubhaft aufarbeiten?
Seligmann: Hier wird ohnehin ein falscher Weg beschritten. Entscheidend ist, sich mit den Lebenden auseinander zu setzen. Mit Jugendlichen, denen man die Vergangenheit und die Verantwortung für die Vergangenheit nahe bringen sollte, und mit lebenden Juden, besonders in Deutschland. Es ist ein Fehler, sich ausschließlich auf die ”Bewältigung” der Vergangenheit zu konzentrieren. Sie ist nicht zu ”bewältigen”. Aus dem Massenmord folgt eine Verantwortung, die wir wahrnehmen müssen – aber es geht an der Wirklichkeit von Juden und Nicht-Juden vorbei, sich auf den Holocaust zu beschränken.
DIE WELT: Wie sollen, wie können sich heutige Deutsche der Verantwortung stellen?
Seligmann: Indem sie mit dem Wissen um die Vergangenheit heute eine verantwortungsvolle Politik betreiben. Das darf sich nicht auf Juden beschränken – es ist ein Gebot der Humanität, sich gegen jede Diskriminierung wegen Religion, Geschlecht, Nationalität zu wehren.
DIE WELT: Wie sollte es mit dem Holocaust- Mahnmal weitergehen, wenn ein neuer Anbieter für Graffiti-Schutz gefunden ist?
Seligmann: Ich appelliere, den Bau des Mahnmals einzustellen. Die große Mehrheit der Berliner Bevölkerung trägt den Bau des Mahnmal nicht mit. Es ist die Kundgebung einer oktroyierten politischen Korrektheit des Kuratoriums und einer Reihe von Politikern, die auf die Weltmeinung schielen. Ihnen ist wichtig, was ”die” Amerikaner sagen, ”die” Israelis, ”die” Juden.
DIE WELT: Es gibt die Initiative, in Washington ein Memorial zur Erinnerung an die Leiden der Indianer zu errichten.
Seligmann: Die Errichtung von Mahnmalen muß von der Bevölkerung getragen werden. Wenn die Berliner mehrheitlich sagen: ”Wir finden es richtig, daß für die ermordeten Juden eine Gedenkstätte errichtet wird”, dann ist es legitim. Aber gegen den ausdrücklichen Willen der Mehrheit eine Gedenkstätte zu erzwingen, kann nur kontraproduktiv sein.
DIE WELT: Zu den meistbesuchten Ausstellungen Berlins gehört das Jüdische Museum. Das Interesse ist also eindeutig da.
Seligmann: Die verbreitete Fixierung auf den Holocaust läßt die breite Mehrheit der Bevölkerung gar nicht erfahren, daß Juden ein selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft und Kultur waren und sind. Genau das zeigt das Jüdische Museum: 1800 Jahre deutsch-jüdisches Leben, nicht nur den Massenmord.
DIE WELT: Ist das der Ruf nach ”Normalität ”?
Seligmann: Natürlich muß Normalität das Ziel sein. Sie läßt sich jedoch nicht verordnen. Die Forderung nach einem ”Schlußstrich” beweist ja, daß es noch keine Normalität gibt. Normalität ist das Wissen um Leid in der Vergangenheit und der Versuch, damit verantwortungsbewußt umzugehen – gegenüber ~~~~n Menschen.
DIE WELT: Ist Jörg Friedrichs Buch ”Brandstätten” über das Leid deutscher Opfer im Bombenkrieg ein Tabubruch?
Seligmann: Keineswegs. Im Gegenteil erscheint es mir notwendig, jegliches menschliche Leid zu dokumentieren. Es gibt keine Legitimation, Zivilisten zu bombardieren. Der Bombenkrieg gegen deutsche Städte hat den Zusammenbruch des Dritten Reiches nicht beschleunigt, er war daher ein Verbrechen. Mich stört es, wenn man solche Erkenntnisse nicht betonen ”darf”. Natürlich dürfen wir!
DIE WELT: Es ist ein Common Sense, derlei nicht zu äußern. Seligmann: Dieser Common Sense ist verlogen – wie die gesamte ”politische Korrektheit”. Wenn jemand Leid erlitten hat, ist es sein Recht, das zu beklagen.
DIE WELT: Relativiert die Darstellung deutschen Leids deutsche Verbrechen?
Seligmann: Nein. Die Infamie der Nazis bestand darin, Menschen verschiedenen Wert beizumessen – und ”lebensunwertes Leben” zu vernichten. Jüdisches Leben ist so wertvoll wie deutsches und palästinensisches. Nicht mehr und nicht weniger.
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DIE WELT
Zu: S. F. Kellerhoff, „Moralisch nicht einzuordnen, DIE WELT vom 16. Oktober 2003
Die Schuld an dem 2. Weltkrieg ~~~~in den Deutschen zuzuschreiben, ist nach den inzwischen allgemein bekannten Erkenntnissen über die internationale politische Entwicklung seit 1918 nicht nur falsch, sondern auch böswillig.
Die im 3. Reich durchgeführten Massenvernichtungen wurden nie im Einverständnis mit der deutschen Bevölkerung vollzogen. So waren die Existenz und der Zweck der Konzentrationslager das bestgehütete Geheimnis des Nazi-Regimes.
Daß die Nationalsozialisten überhaupt politische Bedeutung erlangen konnten, war das Ergebnis einer diskriminierenden Politik der Alliierten nach dem 1. Weltkrieg Deutschland gegenüber und dem Wissen um die Verbrechen des später mit ihnen liierten Bolschewismus.
In der amerikanischen Administration galt die Parole: Deutschland muß vernichtet werden, gleichgültig, ob es vom einem Kaiser oder einem Führer regiert wird. Es ist wohl einer sehr einseitigen Agitation angepaßt, das Verhalten der Roten Armee als Antwort auf die Kriegsführung der Wehrmacht zurückzuführen. Die zaristische Armee hatte sich bei ihrem Angriff auf Ostpreußen in 1914 nicht anders verhalten, obwohl noch kein deutscher Soldat russisches Terrain betreten hatte. „Die Russen kommen!“ war nicht erst seit 1944 ein Schreckensruf in Deutschland.
In dem Bildband von Götz Friedrich werden auch Bilder vom Angriff auf Kassel am 22. Oktober 1943 gezeigt. Es war mein 15. Geburtstag, als ich zum ‚Katastropheneinsatz’ am nächsten Morgen dorthin fuhr. Die Erfahrung mit Tod und Elend in den nächsten Tagen waren eine Prägung besonderer Art. Niemand wird mich davon überzeugen können, daß es auf Erden einen Ort geben könnte, der der Hölle ähnlicher sein könnte.
Wenn es auch nur einen Hauch von Mitschuld des gesamten deutschen Volkes an diesem Krieg und somit eine Rechtfertigung dieser Kriegführung gegeben haben sollte, haben sich die Alliierten auf das gleiche Niveau verbrecherischer Unmenschlichkeit begeben.
Stalin – Churchill – Roosevelt – Hitler: Ihre Verbrechen aufrechnen? Das ist unmöglich, weil ihre gemeinsame Quersumme den reziproken Wert des christlichen Menschenbildes ergibt. Wenn lediglich den Ermordeten eines dieser vier Gedenken und Erinnern gewidmet sein dürfen, werden Recht und Moral pervertiert. Die jüdische Mutter in Auschwitz kann nicht lauter in der Stunde ihres Todes geschrieen haben wie eine deutsche in dem Inferno von Dresden. Beide starben unschuldig ermordet.
Entweder reichen sich die Überlebenden und Nachkommen endlich in gegenseitigem Vergeben die Hände oder aber neue Hitlers und Stalins werden Argumente finden, das Morden fortzusetzen. In den Gebeten für die Opfer des Bombenterrors - aber auch der Vertreibung - ist die Bitte um Erkenntnis von Wahrheit und Gerechtigkeit zum Wohl der nach uns Lebenden eingeschlossen.
Herr Kellerhoff gab einem andern Leserbriefschreiber eine nicht befriedigende Antwort, die mich veranlaßte, einen Kommentar hinzuzufügen:
mit großer Genugtuung habe ich Ihren Leserbrief in DIE WELT vom 27.10.03 gelesen. Auch ich habe Herrn Kellerhoff nach dem Lesen seines Artikels über den Bildband von Götz Friedrich geschrieben. Mein Brief war von meinen eigenen Erlebnissen als Angehöriger der Feuerwehr-HJ während des Krieges gekennzeichnet. (Anlage). Herr K. hatte sich mit seinen Feststellungen über Kriegsbeginn und -schuld sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Die Diskrepanz in der Beurteilung der damaligen Zeit besteht doch darin, welchen Verbrecher man zum Maß einer pseudomoralischen Politik erheben will. Wer zweifelt denn heute an den Entscheidungen und Maßnahmen der Nationalsozialisten, die an Recht, Sitte und Moral vorbeigezogen sind. Ernst Nolte hat versucht, den deutschen Intellektuellen die bestehenden Identitäten der nationalen und internationalen Revolutionen am Anfang des 20. Jahrhunderts klar zu machen – verfiel dabei ~~~~rdings dem linken, kommunistischen Verdikt.
Ich widerspreche Herrn K. ganz entschieden, daß der 2. Weltkrieg ausschließlich das Werk A.Hs. war. Die Vorbereitungen liefen mit der Unterzeichnung des Versailler Diktats und der Vorstadtverträge an. Es war bis dahin völkerrechtlicher Usus gewesen, daß Sieger und Verlierer über einen Friedensvertrag quasi gleichberechtigt verhandelten. Daß die deutschen Nachkriegspolitiker lediglich zur Unterschriftsleistung anreisen durften, war ein Urverbrechen an dem Friedenszustand in Europa. Vergessen wir auch nicht, daß Wilson den Waffenstillstand am 9.11.1918 mit Zusicherungen ermöglicht hatte, die er später nicht gehalten hat. Keine damalige Siegermacht hat sich an die Rüstungsbegrenzungen gehalten, während man Deutschlands Kapazitäten restlos zerstörte: keine Handelsflotte, kein Flugzeug waren erlaubt. Völkerrechtswidriger Einmarsch französischer Truppen in das Rheinland. Vergessen wir nicht die gewaltsame Verteilung deutschen Bodens insbesondere im Osten.
Die erste Kriegserklärung wurde in 1934 von dem jüdischen Weltbund gegen das Deutsche Reich ausgesprochen. Wer auch nur ahnt, welche logenvernetzte Macht hinter diesem Ereignis stand, muß über den weiteren Verlauf der Geschichte gar nicht mehr streng nachdenken.
Hitler, das bestätigen die meisten Historiker, wollte 1. das Versailler Diktat beseitigen und 2. den Deutschen einen Nationalstaat errichten, in dem sie gleichberechtigt mit den übrigen Europäern leben konnten. Dazu gehörten die Regionen von Memel bis Südtirol und auch die deutschen, ehemals habsburgischen Gebiete der Kunstrepublik Tschechoslowakei. Kellerhoff hat recht, (von Süllwold u.v.a. bestätigt) wenn er konstatiert, daß die Deutschen dem „gewaltsamen Revisionskurs“ gefolgt sind. Der Anschluß Österreichs war der Sommernachtstraum in der deutschen Geschichte. Die Alliierten hatten ihn in ihrem Diktat verboten. Hitler wollte das Reich wieder zusammenführen, das mutwillig aus niederen (verbrecherischen) Beweggründen zerrissen worden war. Er wollte eine politische Entscheidung revidieren, die unmittelbar in seiner Gegenwart gef~~~~n war. Damit kommen wir zu einem anderen, sehr aktuellen Problem: wieso ist es im Sinne von Recht, Völkerrecht, Sitte und Moral, wenn nach einem 1400jährigen Exodus ein geschichtlicher Vorgang im Vorderen Orient auf der Basis einer sehr obskuren religiösen Verheißung korrigiert werden kann? Wenn die Völkergemeinschaft damals Hitler verwehrt hat, daß die Deutschen in dem ihnen angestammten Land gemeinsam leben konnten, stellt sich doch die Frage, wieso eine in ihrem zeitlichen Abstand kaum vergleichbare Entscheidung gerechtfertigt ist. Wie wird vor dem Tribunal der Geschichte entschieden, wenn darüber verhandelt wird, ob es rechtens war, Danzig heim ins Reich zu holen oder einen längst untergegangenen Staat Zion mit Waffengewalt und Terror auf dem Gebiet eines fremden Volkes zu errichten? In 1939 sollte kein „Gottesstaat“ einer Religionsgemeinschaft errichtet werden, sondern das Land der Deutschen.
Um nicht mißverstanden zu werden: diese o.a. Betrachtung hat nichts mit Hs menschenverachtender Einstellung zu tun – was ~~~~rdings nicht einzigartig in der Weltgeschichte ist. Wieviel Aber-Millionen Menschen sind wegen solcher immer wieder auftretenden pathologischer Erscheinungen in den Tod geführt worden?
gez. H. Gassen
Schon wieder steht das “Holocaust-Mahnmal” in Berlin im Brennpunkt der Kritik.
Heute eine Verquickung der Firma DEGUSSA mit diesem Bau herzustellen, ist so pervers wie degoutant. Das Baukomitee führt eine entwürdigende Burleske auf, geeignet Haß zu sähen, aber nicht zu versöhnen.
Holocaust und DEGUSSA
Als wir nach dem Krieg von unseren Siegern zu Gutmenschen umerzogen und dafür bestraft wurden, daß wir keinen Widerstand gegen Unrecht und Gewalt der Nazis geleistet hatten, schworen wir aus Einsicht und Scham, zukünftig nur einer ‚moralischen’ Politik die Hand zu reichen und uns mit den religiösen Höchstforderungen einer idealen Lebensführung zu identifizieren.
Deutsche hatten sich im 3. Reich von den christlichen Geboten abgewandt und sich in Hybris über ihren Gott erhoben. Das stand völlig im Gegensatz zu einer nicht wegzuleugnenden nationalen Leitkultur. Nach 1945 schickten wir uns an, diese Kultur wieder in Anstand und Sitte zu pflegen.
Aber bald schwanden die seligen Geister, und der Kampf der Menschen gegen Menschen wurde ohne deutsche Beteiligung fortgesetzt. Die Kriege und Opfer der Vergangenheit rührten niemanden mehr. Neue Friedhöfe wurden mit getöteten Soldaten und ermordeten Zivilisten gefüllt. Neue Scharen von Opfern zogen durch die Welt und suchten einen Platz, um wenigstens ihr Leben zu retten. Nur: Es gab keine Nazis mehr und ein unendliches Elend aus politischen Entscheidungen geboren legte sich trotzdem über die Menschen ~~~~r Erdteile. Einstmals hatte lediglich die Forderung der Zugehörigkeit der Stadt Danzig zum Deutschen Reich die ehrenwerte politische Elite der westlichen Demokratien in Allianz mit dem größten Massenmörder ~~~~r Zeiten, Stalin, so in Rage versetzt, daß sie einen Krieg bis zum bitteren Ende riskierten. Später waren ihnen die Versklavung Osteuropas und die blutreichen Machtspiele der Häuptlinge in Afrika so gleichgültig wie nur etwas. Sie hatten ihr Ziel erreicht: Deutschland war vernichtet.
Was von ihm übrigblieb und den Wiederaufbau zu einem Wunder gestaltete, sollte bald von den Kräften zersetzt werden, die die Menschen verherrlichten, die die Rote Weltrevolution in Gang gesetzt und durchgeführt hatten. Diesmal wurde nicht Gewalt, sondern feine, subtilere Mittel angewendet: der paradiesische Wunsch der Menschen nach Emanzipation, Güterverteilung und hemmungsloser Sexualität. Die Eleven der Frankfurter Schule taten ihre Pflicht und die Welt sieht ein in seiner nationalen Identität und seiner Wirtschaftskraft zerbrochenes Deutschland. Was die ‚Umerziehung’ in 1945 nicht bewirken konnte, vollendeten political correctness und Antifakeule.
Um ein letztes Aufbegehren nationalen Anstandes und Stolzes zu brechen, wurde dem Deutschen Volk mit dem Holocaust-Mahnmal ein Brandzeichen für ~~~~ Zukunft verpaßt. Es reichte nicht, daß wir Deutschen nach dem Krieg jede und ~~~~ Gelegenheiten wahrgenommen hatten, uns in tief empfundener Scham gerade von der Judenverfolgung zu distanzieren und nicht unbeträchtliche Mittel aufgewendet haben, um wenigstens auch im Materiellen eine Wiedergutmachung zu leisten.
Im 3. Reich haben viele Menschen unterschiedlichster Herkunft und Rasse unter einer verquasten Ideologie leiden müssen, auch Deutsche. Nur eine Gruppe von Opfern hob sich ganz besonders heraus. Ihre politischen Interessenvertreter stellten immerwährende und nie ablehnbare Forderungen. Im Gegensatz zu dem christlichen Gebot der Vergebung und Verzeihung wurde dem mosaischen Gesetz des Alten Bundes der Rache und Demütigung entsprochen. Daß heute von dem Komitee der Gedenkstätte eine Bauleistung der Firma DEGUSSA abgelehnt wird, weil Mitarbeiter vor 60 Jahren Aufträge der Nazis erfüllt hatten, läßt einen vor der Brutalität der Unversöhnlichkeit erstarren. Die Wochen der Brüderlichkeit werden zu Äonen der Rache.
Wir Christen sollten uns wieder der Gnade bewußt werden, daß uns Jesus, ein jüdischer Rabbi, von einem väterlichen Gott des Erbarmens lehrte und dafür starb.
gez. H. Gassen
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Nicht wegen Degussa fordert
Rafael Seligman,
das Berliner Holocaust-Mahnmal
zu stoppen
Ein Interview in DIE WELT vom 30. Oktober 2003
Weil die Firma Degussa ein Schutzmittel gegen Graffitis auf den Betonstelen liefern sollte, sind die Bauarbeiten am Holocaust-Mahnmal in Berlins Mitte vorläufig unterbrochen worden. Eine Tochterfirma von Degussa hatte von 1941 – 1944 das Zyklon B geliefert, mit dem in Auschwitz bis zu einer Million Menschen vergast wurden. Über den Streit sprach Sven Felix Kellerhoff mit dem Schriftsteller und Journalisten Rafael Seligmann.
DIE WELT: Das Kuratorium der Mahnmal-Stiftung hat einen Baustopp verhängt. Eine richtige Entscheidung?
Rafael Seligmann: Taktisch ist es eine falsche Entscheidung, aber strategisch richtig. Ich bin überzeugt, die Arbeiten am Holocaust-Mahnmal sollten endgültig eingestellt werden.
DIE WELT: Eine Tochterfirma von Degussa ließ im Zweiten Weltkrieg Zyklon B herstellen. Grund genug, den Konzern heute vom Bau des Holocaust-Mahnmals auszuschließen?
Seligmann: Nein. Sonst müßte man in Deutschland mit einer Art ”Firmen-Selektion” beginnen. Man dürfte nicht mehr mit der Deutschen Bahn fahren, weil die Reichsbahn Juden in die Vernichtungslager transportiert hat, nicht mehr Mercedes fahren, nicht mehr die Banken in Anspruch nehmen.
DIE WELT: Degussa war 1999 Gründungsmitglied der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft, der Stiftungs-Chef ist ein beurlaubter Degussa-Manager. Kann ein Unternehmen die eigene Vergangenheit auf diese Art glaubhaft aufarbeiten?
Seligmann: Hier wird ohnehin ein falscher Weg beschritten. Entscheidend ist, sich mit den Lebenden auseinander zu setzen. Mit Jugendlichen, denen man die Vergangenheit und die Verantwortung für die Vergangenheit nahe bringen sollte, und mit lebenden Juden, besonders in Deutschland. Es ist ein Fehler, sich ausschließlich auf die ”Bewältigung” der Vergangenheit zu konzentrieren. Sie ist nicht zu ”bewältigen”. Aus dem Massenmord folgt eine Verantwortung, die wir wahrnehmen müssen – aber es geht an der Wirklichkeit von Juden und Nicht-Juden vorbei, sich auf den Holocaust zu beschränken.
DIE WELT: Wie sollen, wie können sich heutige Deutsche der Verantwortung stellen?
Seligmann: Indem sie mit dem Wissen um die Vergangenheit heute eine verantwortungsvolle Politik betreiben. Das darf sich nicht auf Juden beschränken – es ist ein Gebot der Humanität, sich gegen jede Diskriminierung wegen Religion, Geschlecht, Nationalität zu wehren.
DIE WELT: Wie sollte es mit dem Holocaust- Mahnmal weitergehen, wenn ein neuer Anbieter für Graffiti-Schutz gefunden ist?
Seligmann: Ich appelliere, den Bau des Mahnmals einzustellen. Die große Mehrheit der Berliner Bevölkerung trägt den Bau des Mahnmal nicht mit. Es ist die Kundgebung einer oktroyierten politischen Korrektheit des Kuratoriums und einer Reihe von Politikern, die auf die Weltmeinung schielen. Ihnen ist wichtig, was ”die” Amerikaner sagen, ”die” Israelis, ”die” Juden.
DIE WELT: Es gibt die Initiative, in Washington ein Memorial zur Erinnerung an die Leiden der Indianer zu errichten.
Seligmann: Die Errichtung von Mahnmalen muß von der Bevölkerung getragen werden. Wenn die Berliner mehrheitlich sagen: ”Wir finden es richtig, daß für die ermordeten Juden eine Gedenkstätte errichtet wird”, dann ist es legitim. Aber gegen den ausdrücklichen Willen der Mehrheit eine Gedenkstätte zu erzwingen, kann nur kontraproduktiv sein.
DIE WELT: Zu den meistbesuchten Ausstellungen Berlins gehört das Jüdische Museum. Das Interesse ist also eindeutig da.
Seligmann: Die verbreitete Fixierung auf den Holocaust läßt die breite Mehrheit der Bevölkerung gar nicht erfahren, daß Juden ein selbstverständlicher Teil der deutschen Gesellschaft und Kultur waren und sind. Genau das zeigt das Jüdische Museum: 1800 Jahre deutsch-jüdisches Leben, nicht nur den Massenmord.
DIE WELT: Ist das der Ruf nach ”Normalität ”?
Seligmann: Natürlich muß Normalität das Ziel sein. Sie läßt sich jedoch nicht verordnen. Die Forderung nach einem ”Schlußstrich” beweist ja, daß es noch keine Normalität gibt. Normalität ist das Wissen um Leid in der Vergangenheit und der Versuch, damit verantwortungsbewußt umzugehen – gegenüber ~~~~n Menschen.
DIE WELT: Ist Jörg Friedrichs Buch ”Brandstätten” über das Leid deutscher Opfer im Bombenkrieg ein Tabubruch?
Seligmann: Keineswegs. Im Gegenteil erscheint es mir notwendig, jegliches menschliche Leid zu dokumentieren. Es gibt keine Legitimation, Zivilisten zu bombardieren. Der Bombenkrieg gegen deutsche Städte hat den Zusammenbruch des Dritten Reiches nicht beschleunigt, er war daher ein Verbrechen. Mich stört es, wenn man solche Erkenntnisse nicht betonen ”darf”. Natürlich dürfen wir!
DIE WELT: Es ist ein Common Sense, derlei nicht zu äußern. Seligmann: Dieser Common Sense ist verlogen – wie die gesamte ”politische Korrektheit”. Wenn jemand Leid erlitten hat, ist es sein Recht, das zu beklagen.
DIE WELT: Relativiert die Darstellung deutschen Leids deutsche Verbrechen?
Seligmann: Nein. Die Infamie der Nazis bestand darin, Menschen verschiedenen Wert beizumessen – und ”lebensunwertes Leben” zu vernichten. Jüdisches Leben ist so wertvoll wie deutsches und palästinensisches. Nicht mehr und nicht weniger.
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Seligmanns Appell gegen das Holocaust-Mahnmal
Überflüssig wie ein Kropf
Rafael Seligmanns Appell gegen das Holocaust-Mahnmal
Nach dem vorläufigen Baustopp ist die Diskussion um das geplante Holocaust-Mahnmal in Berlin am Wochenende noch kontroverser geworden. Zu den Kritikern der Gedenkstätte zählt Rafael Seligmann. In seinem Essay für die BZ erläutert der 1947 in Tel Aviv geborene Journalist und Schriftsteller (“Der Musterjude"), warum er das Mahnmal überflüssig findet.
In Deutschland geruhte man sich zuletzt über die Frage auseinander zu setzen, ob die Entscheidung richtig war, die Arbeiten am Bau der zentralen Gedenkstätte für die ermordeten Juden Europas zu unterbrechen. Denn, so die politisch Korrekten und Empfindsamen, die Firma Degussa habe eine Graffiti-Schutzschicht für die Stelen geliefert. Und das gehe nicht an. Schließlich habe eine der Tochterfirmen des Unternehmens, Degussa mit Namen, zur braunen Nazizeit das Gift Zyklon B produziert und vertrieben, mit dessen Hilfe die Juden vergast worden waren.
So weit, so schlecht. Und: vor ~~~~m so himmelschreiend falsch. Erstens, die Unternehmen Degussa und Degussa sind nicht mehr die gleichen wie dereinst. Die Besitzverhältnisse und die Ausrichtung der Firmen sind vollkommen neu. Was bleibt, sind die Namen. Unter diesen Marken geschah einst Furchtbares. Doch keineswegs nur unter diesen Namen und von dieser Seite. Die zum Tode bestimmten Juden wurden in Viehwagen der Reichsbahn in die Vernichtungslager transportiert. Dürfen wir also heute nicht mehr mit die Deutsche Bahn benutzen? Weder als Passagiere noch als Vehikel, um Bauteile für das Berliner Mahnmal zu verfrachten? Ist es statthaft, deutsche Autobahnen zu frequentieren, an deren Schaffung die Herren Hitler, Todt und Konsorten Anteil hatten? Auch Banken haben mit den Nazis kooperiert, zahllose Firmen. Bleiben sie gebannt?
Wird Lea Rosh, die Initiatorin des Förderkreises zur Errichtung der Gedenkstätte, zur Scharfrichterin eines neudeutschen Comments, der bestimmt, welche Firmen aufgrund ihrer Vergangenheit heute gelitten sind? Und wie lange wird der Bann von Frau Rosh und ihrem Kuratorium währen? Oder ist es nicht umgekehrt vielmehr so, dass Frau Rosh und ihre Mitstreiter Deutschland zur Geisel nehmen für ihre politische Bewertung? Und obendrein dem Land eine Gedenkstätte aufzwingen, die von der breiten Mehrheit der Bevölkerung nicht gewollt wird.
Die Deutschen sind heute keine besonderen Antisemiten. Sie lieben ihre “jüdischen Mitbürger" nicht mehr und nicht weniger als Franzosen, Briten, Italiener. Und gewiss stehen sie ihnen positiver gegenüber als die Bevölkerung in Russland und Polen, von einer Reihe islamischer Länder ganz zu schweigen.
Länger als ein halbes Jahrhundert bemühten sich Deutsche, Juden wie Nichtjuden; die Wunden der Vergangenheit zu heilen, Verständnis zu schaffen und Versöhnung auf den Weg zu bringen. Dieser wichtigen und diffizilen Arbeit droht nun unwiederbringlich Schaden. Der Bundestag hat die Errichtung eines Mahnmals für die ermordeten Juden beschlossen, stimmt. Ausschlaggebend waren hier jedoch weniger versöhnliche Motive als vielmehr das Bedürfnis, im Ausland, vor ~~~~m in den Vereinigten Staaten und Israel, nicht in den Verdacht des Antisemitismus zu geraten.
Das Mahnmal ist überflüssig und gefährlich wie ein Kropf. Auf Dauer droht es, Deutschen und Juden die Luft zum Miteinanderleben zu rauben. Der gegenwärtige Baustopp, ein Akt der Hysterie mehr als des guten Willens, sollte als Menetekel verstanden werden. Lasst ab von der Fertigstellung des Mahnmals! Es gibt in Berlin genügend Gedenkstätten an Nazi-Terror und Völkermord: Wannseevilla, Topographie des Terrors, vor den Toren der Stadt das ehemalige KZ Sachsenhausen. Die Menschen, die deutschen und die ausländischen, die Alten und vor ~~~~m die Jugendlichen, sollen begreifen, dass die deutsch-jüdische Geschichte mehr als 1800 Jahre währt. Die Juden sind Teil der deutschen Gesellschaft, Kultur, Geschichte, Wirtschaft etc.
Dieses Wissen darf nicht unter Tausenden von Todesstelen begraben werden. Geschichte wird in der Demokratie vom ganzen Volk geschrieben. Wir brauchen keine Diktatur. Nicht die des schlechten Geschmacks und schon gar nicht jene einer polltical correctness von Gnaden Lea Roshs und ihrer eilfertigen Unterstützer.
BZ Montag, 3. November 2003, Seite 29
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Unser fünftes Buch des Jahres 2000:
Norman Finkelstein:
Die Holocaust-Industrie: Reflektionen über die Ausbeutung jüdischen Leidens
Da uns das Buch (englisch: the Holocaust Industry) nicht vorliegt und wir mit anderen Themen überlastet sind, begnügen wir uns vorerst mit der Kritik von Rafael Seligmann in der "Welt am Sonntag" vom 23.7.2000 ("Wird der Holocaust vermarktet?", Seite 31 und 32) an dem Buch von Finkelstein, der jüdische Interessenverbände bezichtigt, mit dem Leid der Juden Geschäfte zu machen. Für den jüdischen Politologen Finkelstein war die Schoah kein einmaliges Ereignis der Weltgeschichte.
Zusammenfassung aus:
Welt am Sonntag
Zitat Finkelstein:
"Die Abnormalität des Nazi-Holocausts rührt nicht von diesem Ereignis, sondern von der Ausbeutungs-Industrie, die darum herum entstanden ist."
Rafael Seligmann zitiert einige Thesen Finkelsteins, die er zu widerlegen versucht, doch können wir jetzt auf Seligmann nicht auch noch eingehen, der das Buch immerhin als anregend und notwendig wie ein Reinigungsmittel bezeichnet. Bleiben wir bei Finkelstein:
Finkelstein behauptet, dass nur etwa 60 000 Juden die Konzentrations- und Todeslager überlebt hätten. ... Die von jüdischen Verbänden, vor ~~~~m der Jüdischen Claims Conference (JCC) gemachten Angaben, heute würden noch etwa 135 000 jüdische Überlebende der Schoah existieren, nennt Finkelstein eine gezielte Unwahrheit. Zweck dieser Behauptungen sei es, Deutschland zu höheren Entschädigungszahlungen zu nötigen.
Jüdische Funktionäre hätten nach dem israelisch-arabischen Krieg von 1967 damit angefangen, ein jüdisches Holocaust-Bewusstsein zu schaffen.
Als weiteren Grund der Solidarität des organisierten US-Judentums mit Israel sieht der Politologe ein schlechtes Gewissen, da die amerikanischen Juden ebenso wie die Zionisten im damaligen Palästina während der Schoah zum Treiben der Nazis geschwiegen hätten. Finkelstein bedient sich der Forschungsergebnisse des israelischen Historikers Tom Segev, der diese Versäumnisse in seinem Buch "Die siebte Million" exakt herausgearbeitet hat.
Die Vertretung der Interessen der Holocaustopfer ist nach Finkelstein heute ein lukratives Geschäft. Jüdische Organisationen, vor ~~~~m ..., würden gut am Holocaust verdienen.
Elie Wiesel sei ein schlechter Schriftsteller und ein Heuchler. Wiesel nennt die Schoah unbeschreiblich. Doch gegen Honorare von mindestens 25 000 Dollar (plus Fahrer) sei der Nobelpreisträger für Vorträge zu haben. Finkelsteins Mutter, eine Überlebende der Schoah, habe lediglich eine Entschädigung von 3500 Dollar erhalten...
In Amerika seien die Juden nicht Opfer, sondern eine privilegierte Gemeinschaft. Finkelstein: "Das jüdische Pro-Kopf-Einkommen ist fast doppelt so hoch wie das der Nichtjuden; 16 der 40 reichsten amerikanischen Familien sind Juden, 40 Prozent der amerikanischen Nobelpreisträger in Naturwissenschaften und Ökonomie sind Juden, ebenso wie 20 Prozent der Professoren an den wichtigsten Universitäten und 40 Prozent der Partner in führenden Rechtsnwaltskanzleien New Yorks und Washingtons".
Der Politologe will glauben machen, die Machtpolitik einzelner jüdischer Verbände, die Erfolge einzelner Juden oder ihre Arroganz würden Antisemitismus hervorrufen.
Aus: Die Welt am Sonntag, 23.7.2000
Etliche Leute regen sich auf, weil sie oder die Deutschen allgemein zu ständiger Büßerhaltung wegen der Völkermorde und sonstigen Schweinereien des Dritten Reiches angehalten würden. Ich sehe eigentlich nicht, wer hier die Demutshaltung einfordert.
Ich kann mir diese Aufregung nur so erklären, daß etliche Leute offenbar ein tiefsitzendes Bedürfnis haben, die Verbrechen des Dritten Reiches sich kleinzureden. Dazu dienen meist Vergleiche mit den Verbrechen anderer Leute und das Herunterrechnen der Leichenzahlen. Daß diese Schönredereien natürlich auf Widerstand stoßen, wird dann als Beleg für eingeforderte ständige Betroffenheit gewertet.
Dabei ist die Sache doch ganz einfach: Im Dritten Reich sind sehr scheußliche Verbrechen begangen worden, u.a. Völkermord an Juden und Zigeunern, und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit (ob das nun die ~~~~rscheußlichsten denkbaren Verbrechen waren oder nicht).
Diese Aussage ist und bleibt wahr, unabhängig davon, wie oft sie wiederholt wird. Wenn jemand diese Aussage 5000mal wiederholen möchte, nun, wir leben in einem freien Land, so kann er das tun.
Wenn jemand sagen würde: Du bist zwar 40 Jahre nach dem Dritten Reich geboren, aber fühl Dich gefälligst schuldig, dann ist das weder wahr noch unwahr, sondern eine sinnlose Aussage. Man kann schlicht und einfach darauf hinweisen, daß man weder im moralischen noch im rechtlichen Sinn für die Taten seiner Vorfahren verantwortlich sein kann.
Also wo liegen da die Probleme?
Was die angemessene Erinnerungshäufigkeit an die Naziverbrechen angeht: Auch einem nationalkonservativen rechten Patrioten wird einleuchten, daß die Naziverbrechen bei uns öfter diskutiert werden als die Kriegsverbrechen Dschingis-Khans (die massiv waren) oder der Völkermord bei der Landnahme in Amerika. Es liegt einfach einbisschen näher an uns dran.
Und ich möchte doch an jeden nationalkonservativen rechten Patrioten appellieren, die 'Verbrechen Anderer Leute' nicht zur Verharmlosung der Naziverbrechen einzusetzen.
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"Spiegel" 15/97, Seite 70 ff.: "Dabeisein ist ~~~~s" - Stichwörter: "... eine 100 mal 100 Meter große, 7 Meter dicke, schräg aus dem Boden aufsteigende Betonplatte, die 'auf faszinierende Weise Beklommenheit' vermitteln würde", "empathische Umarmung toter Seelen", verknüpft mit dem 'Sitzen' "auf einer historischen Goldader ..., deren Ausbeutung ein ebenso profitables wie risikoloses Geschäft ist" - usw. usw. - aber "... keine weiteren Diskussionen um die richtigen Denkmäler zugunsten der Sinti und Roma, der Homosexuellen und der Geisteskranken ..." - also (k)eine kategorisierbare "Opferpyramide" (vgl. S. 74). Oder: "Der Holocaust - eine munter sprudelnde Quelle, aus der deutsche Denker ihre Kraft schöpfen und das deutsche Gemeinwesen seine Stärke bezieht?" - Also, wenn dies der 'unverzichtbare Teil unserer Selbstdefinition' - in dem kontextuellen Sinne zitierter Äußerungen - sein sollte, dann stimme ich mit Rafael Seligmanns Feststellung völlig überein: "Nach Auschwitz verkehrten sich die Fronten. Da geriet das deutsch-jüdische Gespräch meist zur exibitionistischen Show bußbegieriger Judenfreunde." Der Spiegel 15/1997, S. 60.
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So darf man weder mit den Toten noch mit den Überlebenden und/oder mit dem Volk nicht umgehen. Der gesamte Spiegel-Beitrag (Nr.15/1997), ab Seite 70ff, spricht dafür, daß es zum Thema "Vergangenheitsaufarbeitung" keine Deutungsmonopole, keine Vergleichsverbote und keine Tabus geben sollte ( vgl.auch Schwanitz in Focus 38/1997,S.171). Trotzdem und auch zum Tag der Deutschen Einheit: "Wir müssen also darüber nachdenken, ob unsere Fixierung auf unsere Unglücksgeschichte uns nicht wie Hamlet so neurotisiert, daß wir den Bezug zu einer gelungenen Gesellschaft verlieren." (Schwanitz in Focus 38/1997,S.171). Wo von Schuld die Rede ist, geht mm davon aus, daß der Mensch in einer Spannung steht zwischen dem, was er tun sollte, und dem, was er nicht getan hat - entsprechend der Redewendung: "Der ich bin, grüßt traurig den, der ich sein sollte".
Auszüge aus dem SPIEGEL-Interviews mit dem franz. Anthropologen und Religionswissenschaftler Rene Girard, DER SPIEGEL, Nr. 35., S. 112 - 115, unter der Überschrift: "Der Sündenbock hat ausgedient":
"... in den letzten 50 Jahren war das deutsche Volk ... ein Sündenbock. Die Deutsche benahmen sich - moralisch, materiell - vorbildlich und sehnten sich nach Freispruch von der Schuld. Das ist niemals in Gänze anerkannt worden, ihre Schuld konnten sie damit nicht tilgen. Die anderen Nationen hielten diese Form der Buße für selbstverständlich, weil die Deutschen bestraft werden mußten. Wahrscheinlich ist dies sehr schädlich für die nächsten deutschen Generationen." (S. 114)
und zuletzt:
"... Da die Deutschen zu so schlimmen Sündenböcken gemacht worden sind, wollen sie nun womöglich auch auf zu schlimme Weise davon loskommen. ... Die Deutschen sind manisch-depressiv, entweder führen sie sich wie die Sieger auf oder fühlen sich als Verlierer." (S. 115)
So weit das Zitat.
Fazit:
Zur Problematik einer krankhaften Fixierung nicht nur auf „unsere Unglücksgeschichte“ hier nur ein Wink von Max Frisch:
"... Unsere Meinung, daß wir das ~~~~s kennen, ist das Ende der Liebe, jedesmal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind - nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns. Er muß es sein. Wir können nicht mehr! Wir künden ihm die Bereitschaft, auf weitere VERWANDLUNGEN einzugehen. Wir verweigern ihm den Anspruch ~~~~s Lebendigen, das unfaßbar bleibt, und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, daß unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei."
So macht man sich ein Bildnis. Das aber ist das Lieblose, der Verrat am Menschsein. Und so landet man bei altem Bacon und seinen "idola" bzw. seiner Lehre von den Trugbildern:
"Da sind zunächst die »Trugbilder der Gattung« (idola tribus), die mit dem menschlichen Wesen im allgemeinen gegebenen Täuschungen, wonach wir in den Dingen immer Ordnung und Zweck vermuten, uns selbst zum Maß der Außenwelt machen, eine durch Eindrücke einmal erregte Vorstellungsrichtung blind innehalten und ähnl.; sodann die »Trugbilder der Höhle« (idola specus), vermöge deren jeder einzelne noch besonders mit seiner Anlage und seiner Lebensstellung sich in seine Höhle gesperrt findet; weiter die »Trugbilder des Markts«
(idola fori), die Irrtümer, die durch den Verkehr der Menschen, insbesondere durch die Sprache, durch das Kleben am Wort, das wir dem Begriff unterschieben, überall hervorgerufen werden; endlich die » Trugbilder der Bühne« (idola theatri), die Wahngebilde der Ansichten, welche wir aus der menschlichen Geschichte gläubig übernehmen und urteilslos nachsprechen. Hierbei findet Bacon Gelegenheit, so heftig wie nur
irgend ein anderer gegen die Wortweisheit der Scholastik, gegen die Herrschaft der Autorität, gegen den Anthropomorphismus der früheren Philosophie zu polemisieren und Autopsie der Dinge, unbefangene Aufnahme der Wirklichkeit zu verlangen."
[Windelband: Lehrbuch der Geschichte der Philosophie, S. 822.]
Zwar diente das, was Bacon mit seiner damals neuen wissenstheoretischen Zielsetzung erstrebte, nicht gerade der Vermenschlichung des Menschen.
Wertvoller als die neue Zielsetzung waren die Methoden, die Bacon dem Wissen und Forschen vorzeichnete.
Fazit:
Die vier Idolen, die man häufig anbete, sind: die idola theatri, idola fori, idola specus und idola tribus.
Die Idole des Theaters sind Anschauungen, die man festhält, weil sie Schultradition sind; statt daß die Tatsachen entscheiden, läßt man sich von der Überlieferung etwas vormachen.
Die Idole des Marktes bestehen darin, daß der Mensch immer geneigt ist, den Worten zu glauben und nur Worte nachzusagen, statt zu denken, was gemeint ist, Begriffe nämlich und Sachen.
Die Idole der Höhle sind die persönlichen Lieblingsmeinungen, in die ein Mensch sich einzukapseln pflegt, um dann die Dinge nur noch durch seine Brille anzuschauen.
Die Idole des Stammes aber sind allgemein menschliche Vorurteile, durch die man das Objektive subjektiviert (Anthropomorphismen).
Die positiven Ratschläge, die Bacon für eine kommende Restauration der Wissenschaft macht, rücken die Induktion in den Mittelpunkt des Vorgehens.
[vgl. Hirschberger: Geschichte der Philosophie. Band II, S. 93.]
Wer hat Israel gegründet?
Interview mit dem Schriftsteller Rafael Seligmann über Judentum und Antisemitismus, Assimilation und diverse Befangenheiten in Deutschland
Herr Seligmann, warum stellen Sie ausgerechnet Adolf Hitler in eine jüdische "Ruhmesreihe" mit Moses, Jesus, Einstein, Freud und Marx?
In diese Reihe gehört er zweifellos zumindest als indirekter Gründer des Staates Israel. Nicht Hitler ~~~~in. Aber er und seine Helfershelfer. Bis Hitler an die Macht kam, waren unter den 500 000 deutschen Juden etwa ein Prozent Zionisten. In Palästina selbst lebten rund 150 000 Juden. Damit kann man keinen Staat machen. Erst die Verfolgung und Vernichtung haben den jüdischen Staat im 20. Jahrhundert geschaffen. Hitler hat dem Zionismus zum Durchbruch verholfen.
Eine makabre historische Pointe.
Aber folgerichtig: Der Zionismus braucht den Antisemitismus. Was wir auch in diesem Herbst wieder erleben: Kaum wurde die Partei des Rechtspopulisten Jörg Haider bei den Nationalratswahlen zweitstärkste politische Kraft in Österreich, forderte Israels Staatspräsident Eser Weizman die Juden in Österreich auf, das Land zu verlassen und nach Israel zu emigrieren.
Glauben Sie deshalb, dass es ~~~~in der Antisemitismus ist, der die Juden seit dreitausend Jahren zusammenhalten lässt?
Das ist erwiesen! Ein Beispiel: In China gab es einige hundert Jahre lang Juden dann gingen sie unter. Weil sich keiner um sie gekümmert hat. Keiner hat sie verfolgt. Die Juden haben sich immer mehr vermischt irgendwann war s mal aus.
Ist das nicht eine allzu vordergründige Betrachtungsweise? Der jüdische Religionshistoriker Gershom Scholem hat beispielsweise die Kabbala, die jüdische Mystik, als etwas bezeichnet, "was eigentlich das Judentum als lebendige Kraft am Leben gehalten hat". Halten Sie die jüdische Kultur und Religion für so schwach, dass sie ohne äußeren Druck nicht überlebensfähig ist?
Die jüdische Religion ist gewaltig. Aber das äußere Wohlleben in der Gesellschaft, der Anpassungsdruck ist noch größer. Zu Zeiten des Römischen Reiches gab es rund vier Millionen Juden. Hätten wir Juden uns so vermehrt wie ~~~~ anderen, gäbe es heute mehr Juden als Chinesen. Warum ist das nicht so? Nicht nur wegen der Verfolgung, sondern vor ~~~~m auf Grund von Assimilation. Vor 40 Jahren haben 92 Prozent der Juden in Amerika jüdisch geheiratet. Heute sind es 25 bis 30 Prozent. In Deutschland haben heute mehr als zwei Drittel der Juden nicht jüdische Partner. Die Kinder sind zu 90 Prozent Nichtjuden. Auch die eingewanderten russischen Juden werden nach kurzer Zeit zu 70 bis 90 Prozent assimiliert. Die einzigen, die beim Judentum bleiben, sind jene, die sich ausschließlich über die Religion definieren. Das ist eine Minderheit. ~~~~ anderen brechen auf Dauer weg die Kultur-Juden: Sie interessieren sich für jüdische Geschichte, gehen in jüdische Konzerte, haben gewisse emotionale Bindungen. Dies tun inzwischen Millionen von Nichtjuden ebenfalls. Judentum ohne Religion geht auf Dauer nicht. Außer in Israel. Der einzige Ort, wo sich Juden dauerhaft durch die Sprache, die Geografie und die Araber definieren können. Eben durch den Antisemitismus.
Wie lange haben Sie an Ihrem neuen Roman "Der Milchmann" geschrieben?
Sieben Monate. Von Dezember 1998 bis Juli 1999.
Ein beachtliches Tempo.
Anders wäre es nicht gegangen. Sonst wäre ich verrückt geworden.
Woran verrückt geworden?
Am Schreiben, am Thema, an mir selbst. Ich hatte oft das Gefühl, als würden mir der Leib aufgerissen und die Innereien rausgerissen. Eine solche Thematik muss man sich von der Seele schreiben in einem Zug. Damit zwei, drei Jahre zu leben das hätte ich nicht ausgehalten. Diese Holocaust-Geschichten haben mich von Kindheit an begleitet. Ich habe sie aber bis dahin immer weggedrückt. Bis auf eine halbe Seite in "Rubinsteins Versteigerung", meinem ersten Roman, kommt in meinen Büchern nie etwas davon vor. Ich habe ganz bewusst immer nur Gegenwart beschrieben. Im neuen Roman habe ich auch Gegenwart beschrieben, aber mit dem Druck der Vergangenheit.
Weshalb war Ihnen das jetzt möglich?
Ich wollte, ich musste ein Lebensresümee schreiben. Ich bin jetzt 52 Jahre alt. Mir ist klar geworden: Wir leben, egal ob als Jude, Christ oder Muselmann, eingebettet in die Vergangenheit. Wir sind nie von den Eltern losgekommen. Sie waren Soldaten in der Wehrmacht, andere KZ-Häftlinge oder Denunzianten. Ich wollte diesen alten Kerlen mal auf die Spur kommen. Was sind das für Menschen? Mir fiel bei den Alten diese mitunter unglaubliche Aggression gegen ihre Umwelt, die deutsche Gesellschaft, auf. Sie fühlen sich noch immer als Fremde. Als Juden in Deutschland, aber nicht als deutsche Juden. Gefangen in einem Ghetto der Angst und Vorurteile. Sie beschweren sich zwar, wenn einer sagt: Du Jud! Aber selber sagen sie: Schickse, Goj, Nazi und Ähnliches. Einerlei ob das Nazis sind oder nicht. Das sind unsere Eltern! Die alten Opfer. Die alten Täter sind nicht anders. Sie haben ein noch gebrocheneres Verhältnis zu sich, zu ihrer Vergangenheit.
Die Nachkriegsbeschreibung der Shoa-Überlebenden ist ein literarisch noch weitgehend unbestelltes Feld.
Ich wollte hinter die Kulissen dieser Generation schauen: Wie wirkt es sich aus, wenn einer einen Genickschuss überlebt?
Hierzu haben Sie die Figur des vermeintlichen KZ-Helden Jakob Weinberg erfunden.
Ja. Weinberg ist ein deutscher Shylock, ein jüdischer Prototyp. Ich stelle die Frage: Wie lebt einer, der einen Mithäftling getötet hat, um selbst im KZ zu überleben? Wie lebt er damit, dass er schuldig wurde, während ihn seine Umwelt zum Helden ernennt? Denn im Nachkriegsdeutschland wurden ja ~~~~ Juden zu Helden stilisiert. Wir sehen, dass er sich äußerlich überhaupt nicht mit seiner Schuld auseinander setzt. Stattdessen spricht er dauernd von der deutschen Schuld. Seine eigene wird weggedrückt.
Nach Auschwitz, so heißt es in Ihrem Roman, durfte "Juden nicht an den Karren" gefahren werden. Gießen Sie damit nicht Öl aufs Feuer der Antisemiten?
Ich sehe das nicht. Antisemiten haben ein vorgefertigtes Bild: der Jude ist der Schlechte. Aber ich sage: Die Juden sind Menschen wie ~~~~ anderen auch das passt Antisemiten nicht. In deren Augen sind wir nicht wie ~~~~ anderen, sondern das Abgrundschlechte.
Eine Variante des Antisemitismus stellt doch gerade der Vorwurf an die Juden dar, sie hielten sich für etwas Besonderes, von Gott erwählt, seien jedoch gar nicht außergewöhnlich, sondern Menschen wie ~~~~ anderen.
Bis Auschwitz konnten Antisemiten wie Richard Wagner in "Das Judentum in der Musik" sagen: Die Juden sind anders, daher kann ich sie nicht leiden. Nach Auschwitz sind die Antisemiten in einem Dilemma: Denn jeder Judenhasser ist ein Verbrecher. Jeder Antisemit steht sozusagen an der Gaskammer und schüttet Zyklon B rein. Also muss er sich von diesem Odium befreien. Das tut er, indem er eben nicht sagt: Die Juden sind schlecht. Sondern er sucht nach objektiven Beweisen für diese Behauptung. Hierfür braucht er jüdische Kronzeugen. In diese Rolle schlüpft dann der "Musterjude", etwa Michael Wolffsohn. Der erklärt, Ignatz Bubis habe wohl unredliche Geschäfte getätigt. Komischerweise hat er sich nie darum gekümmert, ob der Jürgen Schneider ein Verbrecher ist oder andere. Dann wäre er für mich glaubwürdig. Wolffsohn verfährt ähnlich wie ein Antisemit: Er beschäftigt sich nur mit den Juden, um zu beweisen, dass sie schlecht sind. Das ist der Jude als Bestätiger des antisemitischen Klischees.
Findet dies in Ihrem Roman nicht ähnlich statt?
Nein, im Gegenteil. Ich sage, was wir ~~~~ wissen: Ein Jude ist weder der bessere noch der schlechtere Mensch.
Im Roman nehmen Sie die Eichmann-Diskussion dieses Sommers vorweg purer Zufall?
Das hat mich selbst verblüfft: Einen Monat nach Fertigstellung des Manuskripts wurde in den Feuilletons über Adolf Eichmann gestritten. Im Roman wird ausführlich über die Antwort auf die Frage gerungen: Wer war Eichmann? War er der banal Böse? In meinen Augen nicht. Eichmann war ein pathologischer Verbrecher, einer, der nicht normal war.
Ist der Begriff von der Banalität des Bösen, den Hannah Arendt geprägt hat, nicht eine ziemlich leere Hülse?
Ja. Es war ein schönes Schlagwort. Aber es sagt eigentlich gar nichts. Wir leben eben in einer Schwafel-Gesellschaft. Früher hat ein Philosoph einen Begriff klar definiert. Heute gibt s Journalismus Hannah Arendt ist ja nicht durch ihre philosophischen Werke bekannt geworden, sondern durch ihre Publizistik. Hier hat sie einen Begriff geprägt, der der Wirklichkeit in keiner Weise gerecht wird. Hannah Arendt hat Eichmann 1961 gesehen. Sie hat Glück gehabt, dass sie ihm nicht zwanzig Jahre früher begegnet ist. Dann hätte sie das Böse vermutlich als weniger banal empfunden.
Ist es aber nicht völlig unwichtig, ob das Böse nun banal oder diabolisch ist?
Richtig. Es ist auch bei Hitler unwichtig, ob er wie ein Teufel aussah, seinen Schäferhund geliebt hat oder zu Eva Braun zärtlich war. Es geht nicht um die private Haltung, es geht um die Tat. In der Bibel steht kein einziges Mal: Er dachte. Oder: Er glaubte. Sondern: Er tat. Das ist das Entscheidende. Wenn wir ~~~~ tun würden, was wir gerade denken oder wollen, dann würde jeder von uns wahrscheinlich im Gefängnis sitzen.
Welcher jüdischen Richtung fühlen Sie sich am nächsten?
Dem orthodoxen Judentum. Auch wenn ich nicht so lebe: Ich bin mit einer Nichtjüdin verheiratet, wir sitzen hier am Samstagmittag in einem Café, und ich bin mit dem Auto hergefahren. Aber was ich tatsächlich nicht tue: Ich arbeite am Samstag, am Sabbat, nicht. Und ich rasiere mich nicht.
Was reizt Sie denn dann an der jüdischen Orthodoxie, wenn nicht der Lebensstil?
Dass es keine Theologie gibt. Es ist vollkommen wurscht, warum Gott den Sabbat befohlen hat. Am siebten Tage sollst du ruhen aus, basta! In dem Moment, wo ich, wie im liberalen Judentum, über den Sinn von Geboten nachdenke, werden Wahrheiten, die wir womöglich gar nicht verstehen können, verwässert. Sobald es eine Theologie gibt, verlieren Wahrheiten an Kraft. Ganz zu schweigen von der sinnlosen Diskussion über Gottes Wesen.
Bringt diese Haltung nicht eher jenen geistlosen Tatmenschen hervor, den auch die Nazis propagiert haben?
Keineswegs. Denn in der biblischen Offenbarung sind die geistigen Werte und Ziele klar benannt. Das sind Gebote wie die Nächstenliebe, sogar die Feindesliebe. Du sollst nicht morden, heißt es. Eine zutiefst menschenfreundliche Ethik. Das Tun aber hilft, dieses Ziel zu erreichen, beziehungsweise das Verbrechen, die Untat zu verhindern. Weshalb tragen die Orthodoxen Kaftan und Schläfenlocken? Damit helfen sie zunächst niemandem. Aber es ist sozusagen eine Uniform. Die jüdischen Gesetze sind ebenfalls eine Art geistige Uniform. Die Orthodoxie gibt den Juden eine praktische Maßgabe für den ganzen Tag. In unseren Köpfen sind wir Bestien. Weil wir im Gegensatz zum Hund oder zur Katze wissen: Wir müssen sterben. Je älter wir werden, desto stärker wird der Druck. Wir brauchen daher einen Maulkorb für unsere Aggressionen. Die Religion ist dieser Maulkorb.
Am Berg Sinai wurde den Juden von Gott etwas aufgetragen. Gibt es diese jüdische Mission in der Geschichte? Gilt der Auftrag heute noch?
Ja. Wir Juden haben zwei weitere Weltreligionen hervorgebracht Christentum und Islam. Eines Tages wird jeder Jude, jeder Christ, jeder Moslem wissen, dass ~~~~ drei eine Einheit sind. Zwischen einem klaren Christentum und dem Judentum sehe ich ohnehin keinen moralischen Unterschied. Und dass Jesus Gottes Sohn war ich sehe in jedem Geschöpf Gottes Sohn.
Haben Sie eine Vorstellung vom Messias?
Nein. Der Messianismus sagt mir wenig. Das ist mir zu abstrakt. Ich weiß nicht, ob die orthodoxen Juden eine Vorstellung vom Messias haben. Vom Erlöser, ja aber mehr wird auch nicht über Gott gesprochen. Ich bin ein komischer Jude. Ich glaube ganz fest an Gott. Das ist ein Teil meines Wesens.
Ist das ein Glaube oder eine Gewissheit?
Glaube. Es kann keine Gewissheit sein. Wenn wir ~~~~ wüssten, es gibt Gott, würden wir kaum sündigen. Dann würden wir uns überwacht fühlen. Wie beim Bahnfahren: Sobald wir wüssten, es gibt keine Kontrolle, würden wir ~~~~ schwarzfahren. Wenn aber in jedem Waggon ein Schaffner stünde, würde das Schwarzfahren auf Null sinken.
Ist Ihr Glaube frei von jeglichem Zweifel?
Wo denken Sie hin! Ich hadere oft. Aber ich muss trotzdem glauben. Es hilft mir. Ich glaube an Gott und halte seine Gebote ein, aber ich erwarte keine Belohnung. Ich habe keine Vorstellung über den Tod hinaus. Gott verlangt etwas von mir. Er ist eine Kraft, die da ist, die mir in der Not hilft. Eine Kraft der Gerechtigkeit.
In Ihrem Roman erwähnen Sie den Begriff "semitische Herrenmenschen". Was ist das? Eine Art jüdischer Rassismus?
Im Sinne eines intellektuellen Elitebegriffs bei religiösen Juden: Du bist ein Goj! Ein Ungläubiger. Für religiöse Juden bin ich ein Goj. Es gibt im Judentum eine starke Autoaggression. Seit Beginn der Diaspora. Seit Juden in kleinen, abgeschlossenen Gemeinschaften leben. Diese Autoaggression richtet sich ins Judentum hinein, anstatt nach außen. Sie wird auch als jüdischer Selbsthass charakterisiert. Bei israelischen Juden äußert sich dieser Hass in einer mehrstufigen Verachtung: Zunächst gegen die Juden in der Diaspora. In der Steigerung gegen die Juden, die Israel verlassen haben. Sie sind, wie der Friedensnobelpreisträger Jitzhak Rabin sich auszudrücken beliebte, "Abschaum". Schließlich gegen Juden, die in Deutschland leben, die sind Dreck. Das ~~~~rletzte aber sind Juden, die nach Deutschland einwandern Abschaum, der zu den Nazis herüberschwappt.
Ein Feuilletonist schrieb unlängst von einer "Ur-Befangenheit" der Deutschen gegenüber den Juden. Womit er ganz nebenbei die antisemitische Trennung zwischen Deutschen, die selbstverständlich keine Juden sind, und Juden, die ebenso selbstredend keine Deutschen sind, aufrechterhält. Haben Sie eine solche "Ur-Befangenheit" wahrgenommen?
Ur-Befangenheit der Deutschen klingt schön griffig, wie die Banalität des Bösen. Also: Das "Ur" ist schon mal falsch. Man kann sagen: nach Adolf Hitler. Vor Hitler war kein deutscher Nichtjude gegenüber einem Juden befangen. Heute sind sicher Leute mit wenig Bildung und schlechtem Selbstbewusstsein Juden gegenüber befangen. Das ist gefährlich. Diese Befangenheit schlägt unmittelbar in Aggression um, sobald sie merken, dass Juden nicht nur die Opfer sind. Etwa gegenüber den Palästinensern, die sich von den Israelis unterdrückt fühlen und die Juden zu den neuen Nazis erklären.
Dennoch existiert in Deutschland zwischen Nichtjuden und Juden eine Beziehung des Ungeheuerlichen: die Shoa, die als Zäsur in der Menschheitsgeschichte gilt.
Was unterscheidet die Shoa von vergangenen und vielleicht zukünftigen Völkermorden? Die Systematik. Die Systematik ist gegeben durch den hohen Organisationsgrad, den erst das 20. Jahrhundert erlaubte. Das wäre früher in der Geschichte nicht möglich gewesen. Aber ich sehe nicht, dass die Herrschaften, die den Armenier-Mord zu Beginn dieses Jahrhunderts organisiert haben, oder auch Herr Pol Pot, besser oder schlechter waren als Hitler. Denen fehlten lediglich die technischen Mittel, um den Mord so zu perfektionieren. Es gab immer Mord und Totschlag, systematischen Mord, es wird ihn weiterhin geben.
Hat die Shoa für Sie nichts Einzigartiges?
Ich halte die Shoa lediglich aus einem Grund für bislang einzigartig. Wegen des hohen Organisationsgrads und weil so etwas in einem Kulturvolk geschehen konnte. J _________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
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MataHari UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 09.01.2009 Beiträge: 1480
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Verfasst am: 02 Aug 2010, 17:07 Titel: Broder - Yaltas Zionistlinge und Die WELT-TELUNG |
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Werter Herr Broder!,
bevor ich mit weiteren REAL-HOLOCAUSTIADEN des RABBINISCH systematisierten Pseudologien fortsetze, folgt noch ein Rückblick auf den SPIEGEL, als Ihr Redaktions Vorgänger Fritjoff Meyer gerade im Anmarsch war:
Polen für Moskau Frage auf Leben und Tod
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14335491.html
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11.01.1982
Polen - für Moskau Frage auf Leben und Tod
Der Westen stimmte zu, Polen dem Sowjetsystem einzuverleiben, Europa zu teilen - 1945 in Jalta. Die zwischen Stalin, Roosevelt und Churchill locker abgesprochene Teilung währt bis heute. Gegen die Abgrenzung beschloß Europa 30 Jahre später in Helsinki die Annäherung. Führt die neue Polen-Krise zurück zu Jalta?
Die Stimmung war fast ausgelassen, es gab Kaviar und kaukasischen Sekt die Menge. Zwischen Witzworten und Sticheleien wurde die Weltkarte geändert, Europa aufgeteilt, das Schicksal Polens entschieden.
Beim ersten Toast trank Churchill auf "einen hundertjährigen Frieden". Gastgeber Stalin erwiderte, nur die "Großen Drei" könnten den Frieden sichern - Amerika, England, Rußland.
Die Oberhäupter dieser drei Mächte waren unter sich im Februar 1945 in Jalta auf der vom Krieg verwüsteten und entvölkerten Krim, deren tatarische Einwohner vom NKWD vertrieben worden waren. Man tagte in der früheren Sommerresidenz der Zaren, dem Schloß Liwadija, nahe der heutigen Sommerresidenz des Generalsekretärs Breschnew.
Den Sieg über Deutschland fast in Händen, den über Japan greifbar nahe, verständigten sich die drei Herren darüber, was nach dem Krieg geschehen sollte. Hitler hatte dunkel gehofft, sie würden übereinander herf~~~~n.
Außer Deutschland, das zunächst unter den Siegern geteilt wurde, dann aber innerhalb des jeweiligen Blocks wieder S.77 aufstieg, fiel vor ~~~~m ein Land dem Konsens der Mächtigen zum Opfer: Polen, um dessen Existenz der Krieg überhaupt ausgebrochen war - gewiß eine absurde Wendung der Geschichte. Das stolze Volk, in Osteuropa beheimatet und nach Westeuropa orientiert, ging ins Eigentum seiner Erbfeinde über, der Russen - 1945, nicht erst 1981.
Und das Werk der drei Urheber polnischer Schmach wie russischer Grandeur war auch noch beständig, kaum voraussehbar angesichts des seltsamen Trios, das sich da zusammengefunden hatte.
Der eine Große war 1945 so groß nicht mehr: Englands Premier Winston Churchill, 70, suchte sein zerf~~~~ndes Empire zu retten. Der große Josef Wissarionowitsch Stalin, 65, meldete die Ansprüche seiner aufsteigenden Weltmacht Rußland an. Und der dritte, Amerikas Präsident Franklin Delano Roosevelt, 63, zog dabei voll mit, weil ihm die Gründung einer menschheitsbeglückenden Weltfriedensorganisation über ~~~~s ging. Doch er unterstellte dabei schon die beginnende bipolare Welt - Camouflage für die Doppelherrschaft Amerikas und Rußlands über den Erdball.
Und seltsam: In einem Augenblick, da diese Herrschaft von innen heraus auf beiden Seiten stärker bestritten wird als je seit 1945 - durch Polens Widerstand gegen Moskaus Herrschaftssystem und durch Westeuropas Widerrede gegen Amerikas Kommandogewalt -, taucht wie ein Schemen aus ferner Vergangenheit auch das Stichwort "Jalta" wieder auf, Fixpunkt der Ost-West-Beziehungen seit dem Zweiten Weltkrieg und kardinaler Rechtstitel, der auch heute vollstreckbar scheint. Oder etwa nicht?
Bonns Kanzler Helmut Schmidt kam auf Jalta zu sprechen, bevor er aus dem Neujahrs-Urlaub in Florida zum schwierigsten seiner zahlreichen Washington-Besuche aufbrach. In der "New York Times" sandte er den "merikanern die Vorausbotschaft: Vor fast 40 Jahren haben die " " Staaten auf einer Konferenz in Jalta beschlossen, Europa " " praktisch in Einflußsphären zu teilen. Inzwischen bedauern " " das viele, aber offensichtlich hat der Westen seit 40 Jahren " " respektiert, daß die Länder östlich der Elbe ... nicht unter " " westlicher Herrschaft stehen. "
Dankbar setzte Polens Armeezeitung "Zolnierz Wolnosci" über ihren Bericht zu Schmidts Äußerungen die Schlagzeile: "Man muß die Einflußsphären in Europa respektieren."
Gänzlich anders ließ sich Frankreichs Staatschef Francois Mitterrand zu Neujahr vernehmen, sowieso gegen Jalta, weil Frankreich damals als Siegermacht noch nicht akzeptiert war: Es sei "gefährlich, daß die beiden Mächte auf der Basis der schon 40 Jahre währenden Teilung Europas koexistieren" könnten.
Mithin: "~~~~s, was erlaubt, Jalta zu überwinden, ist gut, unter der Bedingung, daß wir niemals unseren Wunsch mit der Realität von heute verwechseln."
In dieselbe Richtung, aber ohne den Konditionalsatz, ging auch SPIEGEL-Gesprächspartner Seweryn Blumsztajn von der unterdrückten Polen-Gewerkschaft "Solidarität": "Was eine langfristige historische Perspektive betrifft, muß man berücksichtigen, daß der Jalta-Vertrag keineswegs für ~~~~ Ewigkeit vorgegeben ist" - Traumziel ~~~~r Revisionisten polnischer wie deutscher Zunge.
Sein Ex-Landsmann Zbigniew Brzezinski, der es zum Sicherheitsberater des Präsidenten Carter brachte, empfahl gleich, die USA sollten, wenn Moskau in Polen einmarschiere, das Abkommen von Jalta einfach kündigen.
Italiens KP-Chef Enrico Berlinguer, über Polen ''81 auf klaren Konfliktkurs zu Moskau gegangen, sah Jalta noch ganz anders: Die beiden Blöcke könnten miteinander koexistieren, ihr Vorhandensein sei keine unvermeidbare Konsequenz der Beschlüsse von Jalta und keine unabdingbare Notwendigkeit für das Ersticken von Freiheit, Unabhängigkeit und Reform.
Noch deutlicher befand Unterstaatssekretär Eagleburger vom State Department in Washington: "Polen ist kein Fall von Jalta, Polen ist ein Fall nach Helsinki."
Und in der Tat steht gegen Jalta 1945 Helsinki 1975, bewegt sich die Ost-West-Politik in der Entspannungszeit zwischen beiden Zielvorstellungen, Interpretationsunterschiede unbenommen.
Jalta: Offen proklamierte Partner Stalin die Vorrechte der Großmächte, die bald nur noch zwei sein sollten - "ich werde niemals zulassen, daß irgendeine Handlung einer der Großmächte der Beurteilung der kleinen Mächte unterworfen wird", erwiderte er Churchills Friedens-Toast.
Roosevelt wahrte angesichts solchen Hegemonie-Denkens gerade noch sein Gesicht: Schleunigst pries er mit einem Trinkspruch "die Rechte der kleinen Nationen". Doch beim nächsten Toast schon beharrte "talin: Jugoslawien, Albanien und ähnliche kleine Länder haben kei" " Recht, an diesem Tisch zu sitzen. Oder wünschen Sie für " " Albanien den gleichen Status wie für die Vereinigten Staaten? " " ... Wir drei sollten ~~~~in über die Sicherung des " " Weltfriedens bestimmen, und er läßt sich nur bewahren, wenn " " wir ~~~~ drei ihn sichern. "
Churchill, wohl noch im Blick, wegen welcher Nation Großbritannien die eigene Existenz riskiert hatte, griff mit einem Bonmot ein: "Der Adler sollte die kleinen Vögel singen lassen und nicht danach fragen, weswegen sie singen."
Doch als die Rede auf Argentinien kam, das dem gemeinsamen Feind Hitler-Deutschland noch immer nicht den Krieg erklärt hatte, empfahl Stalin: "Dafür muß es bestraft werden. Jedenfalls kann es von Glück sagen, daß es nicht in der russischen Interessensphäre liegt."
Da erwärmte sich Roosevelt noch einmal für die kleinen Nationen, auch die eine, um die es vor ~~~~m anderen auf diesem Gipfel ging - und er nannte auch noch den einzigen, nämlich innenpolitischen Grund seines Interesses an diesem Land: "In Amerika haben wir zum Beispiel eine Menge Polen, die ein vitales Interesse an Polens Zukunft haben."
Stalin wußte natürlich auch darauf eine Antwort: "Von Ihren sieben Millionen S.78 Polen haben nur 7000 in Polen Wahlrecht."
Rasch lenkte Churchill ab vom Dollpunkt der Konferenz, der Selbstbestimmung der polnischen Nation, und erhob sein Glas auf "die proletarischen Massen ~~~~r Länder". Da konnte auch Stalin mittrinken.
Dagegen Helsinki: In der finnischen Hauptstadt fand 30 Jahre nach Jalta für Europa statt, was Roosevelt in Jalta für die ganze Welt versprochen hatte - eine Versammlung gleichberechtigter Staaten (einschließlich so exotischer wie San Marino und des Heiligen Stuhls, nur Albanien fehlte), die gleiche Rechte für ~~~~ wirksam festlegte, und das mit Zustimmung Amerikas und sogar der Sowjet-Union.
Die in der Schlußakte der "Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" anvisierten Grundrechte ~~~~r Europäer (einschließlich der Verpflichtung, auch bei Nachbarstaaten auf Einhaltung dieser Freiheiten zu achten) mußten Dynamit sein für ein geschlossenes System wie das östliche: Gewissensfreiheit, Informationsfreiheit, Freizügigkeit und so fort, der ganze westlichliberale Menschenrechtskatalog der Uno, ein Unding, ein Anti-Jalta.
Die polnische Freiheit von 16 Monaten Dauer war ein Produkt der Helsinki-Proklamation, ihr Scheitern die Rückkehr zu Jalta, was indes nicht besagt, daß jenes Problem wieder einmal erledigt sei, das sich in der Vergangenheit durch Gewalt stets nur auf Frist kalmieren ließ: die polnische Frage, Schuld und Verstrickung Europas seit zwei Jahrhunderten und eine Leidensgeschichte ohne Ende.
Die skrupellosen Arrangements der Großen Drei des 18. und 19. Jahrhunderts - Rußland, Preußen, Österreich - über Polens Zerstückelung waren regelmäßig von polnischen Aufständen unterbrochen worden. Erst Rußlands und Deutschlands Niedergang am Ende des Ersten Weltkriegs, dazu die Ideen des US-Präsidenten Wilson von der Völkerfreiheit schufen Raum für den ersten selbständigen Staat Polen in der Neuzeit (der sich im Innern ~~~~rdings meist von Generälen diktieren ließ).
Nach außen hatte er sich der als Raubmächte neu erstehenden Nachbarn Rußland und Deutschland zu erwehren. Mit beiden schloß Polen Pakte, 1932 mit der UdSSR, 1934 mit Hitler-Deutschland - trotz des Bewußtseins der Risiken: "Mit den Deutschen laufen wir Gefahr, unsere Freiheit zu verlieren", resignierte Polen-Marschall Rydz-Smigly, "mit den Russen verlieren wir unsere Seele."
Das Schlimmste, es mit beiden zugleich zu verderben, trat 1939 ein: Die Kumpane Hitler und Stalin, vertreten durch ihre Außenminister Ribbentrop und Molotow, teilten sich Polen.
Stalins Rote Armee marschierte am 17. September 1939 freilich nur bis zu jener 1919 vom britischen Lord Curzon ermittelten ethnischen Grenze: Östlich von ihr siedelten überwiegend die belorussischen und ukrainischen Minderheiten des polnischen Staates. Diese Gebiete annektierte Stalin nun - er nannte es "Wiedervereinigung" -, Hitler überließ er die urpolnischen Stammlande.
Der deutsche Gewaltakt war den Briten wenigstens die Kriegserklärung wert, und um Hitler einzudämmen, war ihnen der Bund mit Stalin nicht zu riskant - obwohl zu erwarten stand, daß Rußlands Diktator nun das ganze Polen für sich fordern würde.
Diesen Preis, der im Grunde Englands Engagement zunichte machte, mochte die britische Regierung in den ersten Kriegsjahren nicht zahlen, noch nicht, zumal sie unter dem Druck der in London ansässigen polnischen Exil-Regierung stand.
Dieses Kabinett unter General Sikorski, später unter dem Bauernführer Mikolajczyk (geboren 1901 in Gelsenkirchen), setzte sich aus ~~~~n polnischen Parteien mit Ausnahme der Kommunisten zusammen. Polens KP hatte Stalin schon 1938 wegen ideologischer Abweichung aufgelöst, ihre Spitzenfunktionäre erschießen lassen.
Die Londoner Polen-Regierung verfügte über eine eigene Armee auf alliierter Seite und eine Untergrundarmee in der Heimat - nachdem die Sowjets in ihrem Teil des zerschlagenen Polen S.79 217 000 Mann der alten Armee gefangengenommen hatten. Aus ihnen machte Stalin, als Hitler 1941 die UdSSR angriff, eine dritte, sowjettreue Armee - der heutige Militärdiktator Jaruzelski war damals dabei, auch der heute im Westen lebende General Dubicki.
Die meisten Polen, die in Sowjetgewahrsam geraten waren, blieben jedoch verschwunden - mit unbekanntem Schicksal, bis die Deutschen in Katyn bei Smolensk über 4000 Leichen polnischer Offiziere fanden, laut Londoner Exil-Regierung offenkundig erschossen von den Sowjets: Sie beantragte eine Untersuchung durch das Internationale Rote Kreuz.
Das machte es Moskau leicht, empört die Beziehungen zu den Londoner Polen abzubrechen und in Moskau aus Kommunisten und Mitläufern einen "Verband polnischer Patrioten" zu organisieren, der sich später in Gestalt des "Lubliner Komitees" als Regierung verwenden ließ, der Sowjet-Union treu ergeben.
Ende 1943 trafen sich in Teheran zum ersten Mal Roosevelt, Stalin und Churchill. Sie redeten auch über die Nachkriegswelt. Roosevelt schlug Deutschlands "Zerstückelung" vor, aber Stalin befand: "Es gibt keine Maßnahmen, die die Möglichkeit einer Vereinigung Deutschlands ausschließen würden."
Er sagte auch: "Wir sind für die Wiederherstellung, für eine Stärkung Polens" - aber nicht unter der Londoner Exil-Regierung. Churchill machte sich für ein Polen stark, "das Rußland freundschaftlich gesinnt ist".
Dann wurde schon verteilt. Stalin ließ sich seine Erwerbung aus dem Pakt mit Hitler bestätigen: Polens Ostgrenze sollte die Curzon-Linie sein. Der britische Außenminister Eden bemerkte spitz, das sei "die als Ribbentrop-Molotow-Grenze bekannte Linie".
Darauf Stalin: "Nennen Sie es, wie Sie wollen, wir halten sie noch immer für gerecht und richtig." Schon hatte Polen annähernd die Hälfte seines Staatsgebietes verloren.
Als Ausgleich sollte Polen Ostdeutschland bis zur Oder erhalten, nach Churchills drei Streichhölzern, "von denen eins Deutschland, das zweite Polen und das dritte die Sowjet-Union darstellt. Diese Streichhölzer müssen ~~~~ nach Westen verschoben werden".
Dazu hatte Stalin noch einen kleinen Wunsch: "Die Russen haben keine eisfreien Häfen in der Ostsee" (keiner seiner Verhandlungspartner wußte, daß er mit Riga und Libau schon welche hatte); deshalb brauchten die Russen noch Königsberg und Memel, die sonst wohl den Polen zugekommen wären.
Von Stalins Appetit nicht im mindesten verschreckt, gewann Roosevelt den Eindruck: "Wenn ich Stalin ~~~~s gebe, was in meiner Macht steht, und keine Gegenleistung verlange, dann wird er sich - noblesse oblige - nichts einzuverleiben suchen und für eine Welt der Demokratie und des Friedens arbeiten." Und: "Stalin ist kein Imperialist", er habe "nicht vor, Polen seine Freiheit zu nehmen".
Es kündigte sich an, was dann in Jalta offenbar wurde - und schließlich das Amerika-Bild einer ganzen Generation bestimmen sollte, die heute, in ihren 50er und 60er Lebensjahren, in Europa Politik macht: die spezifisch amerikanische Politik aus einer Mischung von politischer Einfalt, moralischer Inbrunst und viel Arroganz.
Der alte Europäer Churchill, im übrigen ein Macchiavellist, erkannte die Gefahr, die in einem Kondominium von Amerikanern und Russen über den Rest der Welt lag.
1944 fuhr er ~~~~in nach Moskau, um die schiere Existenz Polens zu retten, mit welchen Konzessionen auch immer: Er verlangte die paritätische Besetzung der künftigen Regierung Polens aus Lubliner Komitee und Londoner Exil.
Doch da lehnten die Londoner Polen die Curzon-Linie ab, trotz Oder-Grenze - sie wollten beides, Ostpolen behalten und Ostdeutschland gewinnen. In althergebrachter Selbstüberschätzung verkündeten sie, sie würden "das Eindringen der Sowjets in polnisches Gebiet als Invasion betrachten", der Widerstand zu leisten sei. Diese Intransigenz wiederum machte es Churchill leichter, Polens Westverschiebung auch ohne Ja der London-Polen zuzustimmen.
"er polnische Sozialist Ciolkosz erklärte in London: Ja, ich weiß" " ich habe es gehört: Die Geographie sei gegen uns ... Ihr seid " " in einer schwierigen Lage, schließt euch der Sowjet-Union an. " " Dort werdet ihr nationale Freiheit, soziale Befreiung haben, " " und was ihr sonst noch wollt. Meine Antwort ist sehr kurz und " " sehr einfach: After you, Sir. "
Exil-Premier Mikolajczyk wurde zu Churchills Moskauer Gesprächen hinzugezogen. Stalin bestritt in seiner unnachahmlichen Verstellungskunst, Polen nach dem Krieg zu einem kommunistischen Staat machen zu wollen, und verkündete dann eine überzeugende Wahrheit, die ihn freilich nicht scherte: "Der Kommunismus paßt nicht zu den Polen; S.80 sie sind zu individualistisch und zu nationalistisch."
Polen werde "ein kapitalistischer Staat sein", log er. Er selbst werde anordnen, daß die (wiederbegründete) KP Polens keine Revolution mache.
Mikolajczyk stimmte schließlich der Curzon-Linie zu, wenn Lemberg bei Polen bleibe. Stalin sagte nein, und Mikolajczyk sagte auch "ein. Churchill bekam einen Wutanfall: Ich habe neulich mit Ihrem" " General Anders gesprochen. Er scheint zu hoffen, daß die " " Alliierten nach dem Sieg über Hitler Rußland schlagen würden. " Das ist Irrsinn! Niemand kann die Russen schlagen!
" Sie sehen in Ihrer Sturheit überhaupt nicht, was auf dem " " Spiel steht. Wir werden der Welt sagen, wie wahnsinnig Sie " " sind. Sie wollen einen Krieg anfangen, der 25 Millionen " " Menschen auslöschen wird. Die Russen werden durch Ihr Land " " fegen und Sie ~~~~ umbringen. Wir bekommen Sie ~~~~ satt, " " wenn Sie so weitermachen! "
Mikolajczyk erwiderte, die Alliierten hätten in Teheran unter Ausschluß der Polen das Schicksal Polens besiegelt. Darauf Churchill: "Polen wurde in Teheran gerettet!" Und in einem neuen "utanfall: Wir werden das Einvernehmen zwischen den Alliierten " " nicht durch euer Liberum Veto kaputtmachen lassen. Wenn Ihr " " Rußland erobern wollt, dann tut''s doch - aber ohne uns! Ihr " " gehört ja in ein Irrenhaus! "
Nach Kolonialherrenart verständigte sich Churchill mit Stalin damals schon über weite Teile des Sowjet-Glacis, Polen ausgenommen. Auf einem Zettel überreichte er ihm seinen Vorschlag, wie die beiderseitigen Interessen in Südosteuropa abgegrenzt werden könnten - in Rumänien sollten die Russen, in Griechenland die Briten zu jeweils 90 Prozent das Übergewicht haben, in Jugoslawien beide halbe/halbe machen, in Bulgarien die Relation 75 zu 25 für Moskau lauten.
So ein Verfahren gefiel Stalin. Churchill berichtete darüber: "Eine kleine Pause trat ein. Dann ergriff er seinen Blaustift, machte einen großen Haken und schob uns das Blatt wieder zu. Die ganze Sache beanspruchte nicht mehr Zeit, als sie zu schildern."
Plötzlich kamen dem Briten Skrupel: "Könnte man es nicht für ziemlich frivol halten, wenn wir diese Fragen, die das Schicksal von Millionen Menschen berühren, in so nebensächlicher Form behandeln? Wir sollten den Zettel verbrennen." - "Nein, behalten Sie ihn", sagte Stalin.
Am nächsten Tag schickte er Molotow zu Churchill, um nachzubessern: Bulgarien 90 zu 10 und nun noch Ungarn - 75 zu 25, immer für die Sowjet-Union. Churchill war einverstanden. Roosevelt behauptete später, Churchills Bericht über diese Teilung Osteuropas nicht durchgelesen zu haben.
Offen waren noch die Tschechoslowakei und Polen, über die Finnlandisierung Finnlands hatte man schon in Teheran Übereinstimmung erzielt. Um Prag brauchte Stalin sich nicht zu sorgen, da Exil-Regent Benesch bereits seinen Freundschaftsvertrag mit Moskau abgeschlossen hatte und Benesch wie sein Volk sich die Russen wirklich zu Freunden wünschten - anders als die Polen.
"Man muß sich vor Augen halten", schrieb Stalin unmittelbar vor Jalta an Roosevelt, "daß die Sowjet-Union mehr als irgendeine andere Macht ein Interesse daran hat, ein den Alliierten freundlich gesinntes demokratisches Polen zu stärken, nicht nur weil sie die Hauptlast des Kampfes für Polens Befreiung trägt, sondern auch, weil Polen an die Sowjet-Union grenzt und das polnische Problem vom Problem der Sicherheit der Sowjet-Union nicht zu trennen ist."
Das war''s. Daß Stalin unter einer "freundlichen" Gesinnung weniger ein Herzensgefühl als eine wie auch immer bestimmte politische Verhaltensweise verstand, daß es Moskau ausschließlich um Sicherheit ging, muß dem erfahrenen Politiker Roosevelt, seit zwölf Jahren Präsident der Vereinigten Staaten, als eine Selbstverständlichkeit erschienen sein - Staatsmänner unter sich.
Am 1. Januar, einen Tag nach der westlichen Zusage zum Treffen in Jalta, verwandelte sich das Lubliner Komitee, von niemandem außer den Russen dazu legitimiert, in die "Provisorische Regierung des befreiten demokratischen Polen".
Die Rote Armee hatte ganz Polen erobert und stieß über die deutsche Reichsgrenze vor, während die West-Alliierten den Rhein noch nicht erreicht hatten. Stalin konnte nun von einer Position der Stärke aus verhandeln.
Neben ihm verhandelte in Jalta Molotow. Er hatte sechs Jahre zuvor jenen Pakt mit Hitler geschlossen, für den Stalin nun eine neue Rechtfertigung fand, nämlich "den deutsch-polnischen Vertrag von 1934".
Molotow scheute sich auch nicht, mit seinen neuen Verbündeten auf die Niederlage jenes Japan zu trinken, mit dem ihn immer noch ein Neutralitätspakt verband, den Molotow 1941 geschlossen hatte, womit er der Sowjet-Union im Kampf mit Deutschland den Rücken freihielt und eine zweite Front ersparte.
Zur Sowjetdelegation gehörten Andrej Wyschinski, Generalankläger in den Schauprozessen der 30er Jahre, und der Botschafter in den USA, Andrej Gromyko, einziger Jalta-Teilnehmer, der heute noch ein Amt ausübt: Außenminister der UdSSR, Politbüromitglied.
Einmal tauchte bei den Beratungen auf einem Flur der damalige ukrainische Parteichef Chruschtschow auf, Gulag-Chef Berija nahm an einem Gastmahl teil. Unterstützt von Vizeaußenminister Maiski, dolmetschte jener Pawlow, der schon bei Ribbentrop gedolmetscht hatte.
Die Verhandlungen fanden in Roosevelts Herberge Liwadija statt, aus Rücksicht auf den Rollstuhl, den der US-Präsident wegen seiner Polio-Erkrankung kaum noch verlassen konnte. Die britische Delegation war in engen Räumen und acht Kilometer entfernt untergebracht. Da Roosevelt den Briten Churchill für den Repräsentanten eines überlebten Kolonialreichs hielt, schloß S.81 er gegen ihn ständig kleine Allianzen mit Stalin, dem er beinahe mehr vertraute als Churchill.
Roosevelt über Stalin, den er im Beraterkreis "Onkel Joe" nannte: "Ich habe ihn gern und glaube, er mag mich auch."
Der Linksintellektuelle Roosevelt, ausgewiesen durch grandiose Sozialprogramme während der Wirtschaftskrise in den USA, wollte vor ~~~~m Deutschland und Japan bestrafen. Sein Moralisten-Motto: "Das Recht ist ein weit kostbareres Gut als der Frieden." Hernach - und auch im Widerspruch dazu - spann er an seinem Trugbild von der Freiheit und Gleichheit ~~~~r Völker, für das Onkel Joe zu gewinnen sei.
Roosevelts konkretes Verhandlungsziel für Jalta war die Gründung der Uno, dazu der Eintritt Rußlands in den Krieg gegen das beinahe schon geschlagene Japan. Auf andere Themen war er kaum vorbereitet, er studierte ohnehin nur noch selten Akten. Auch physisch hatte ihn bereits die Krankheit gezeichnet, der er zwei Monate später erlag.
Sein Chefberater Harry Hopkins, einst Leiter der Tbc-Fürsorge unter dem New Yorker Gouverneur Roosevelt, war ebenfalls schwer krank. Er litt an Krebs, hatte einen künstlichen Magen und mußte auf einer Tragbahre ins Schloß Liwadija getragen werden.
Hopkins verabscheute Hitler und mit ihm ~~~~ Deutschen und unterstützte deshalb den Plan (den Roosevelt angeblich auch nicht durchgelesen hatte) des Finanzministers Morgenthau, das deutsche Volk auf den Agrar-Standard grüner Selbstversorger zu senken. Hopkins schätzte dafür die Sowjets.
"Zwischen uns und den Russen ist leicht zu verhandeln", meinte er. Zu den USA hätten sie "mehr Vertrauen als zu irgendeiner anderen Macht der Welt". Und: "Wir wissen oder glauben jedenfalls, daß die russischen Interessen ... keinen Anlaß zu größeren Differenzen mit unserer Außenpolitik bieten."
Außer auf Hopkins hörte Roosevelt in Jalta am meisten auf seinen außenpolitischen Koordinator Alger Hiss, der 1939 als Sowjet-Agent denunziert und in Zusammenhang damit 1950 wegen doppelten Meineids zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Er kämpft heute noch um seine Rehabilitierung.
Zu Roosevelts Beratern auf der Krim gehörten ferner der Außenminister und frühere Stahlindustrielle Stettinius, der Moskau-Botschafter und frühere Bankdirektor Harriman ("Stalin ist an der Weltrevolution nicht interessiert"), die Admiräle Leahy und King sowie General George C. Marshall.
Von Deutschland, von Polen gar, verstand keiner etwas. Der einzige Ostexperte, Charles Bohlen, späterer Botschafter in Moskau, diente als Dolmetscher und schrieb die Gespräche mit.
Die Konferenz dauerte vom 4. bis zum 11. Februar 1945. Ein beglaubigtes Protokoll existiert nicht. Es hätte einen kaum vorstellbaren Grad an Leichtfertigkeit offenbart, mit der die Mächtigen der damaligen Welt ihrer Ämter walteten.
Laut Roosevelt herrschte gelegentlich eine Atmosphäre "wie in einer Familie". Die Großen unterhielten sich bei ihren Dreiergesprächen - Militärs und Außenminister berieten in Sondergruppen - ohne Tagesordnung, hüpften von Thema zu Thema, vermieden Resultate, schoben Streitpunkte in Ausschüsse ab oder vertagten sie, verloren sich in Nebensächlichkeiten und Absurditäten.
Die Berater steckten ihnen Zettel mit Sonderbarem zu, etwa Hopkins an Roosevelt (gegen Churchill): "Die ganze Sache ist faul!" Churchill wiederum erhielt von einem seiner Ratgeber eine Notiz: "Achtung, Ihr Taubenschlag steht offen!" Nachdem er seine Kleider geordnet hatte, schrieb Churchill auf demselben Zettel zurück: "Aber der Vogel gehört zu der Gattung, die nicht wegfliegen kann."
Diesmal schlug Stalin "Maßnahmen zur Zerstückelung Deutschlands" vor S.82 und verlangte Reparationen durch Sachleistungen im Wert von 20 Milliarden Dollar, die Hälfte davon für die UdSSR.
Deutschland sollte in Besatzungszonen aufgeteilt werden. Stalin erkundigte sich bei Roosevelt nach der beabsichtigten Dauer der US-Präsenz. Antwort: "Höchstens zwei Jahre."
Zu einem Zentralthema wurde die französische Teilnahme an der Besatzung, der sich Stalin hartnäckig widersetzte. Als er endlich nachgab, holte er sich dafür Konzessionen in der Polen-Frage, die ihn nichts kosteten: Frankreichs Zone sollte ohnehin von den West-Zonen abgehen.
Stalin lehnte den Abzug seiner Truppen aus Persien ab, solange ihm kein Zugang zu den Ölquellen garantiert sei. Er sagte: "Die chinesischen Kommunisten sind keine richtigen Kommunisten" und, als Hopkins von einer Audienz beim Papst erzählte: "Der Papst! Wieviel Divisionen hat er?" Roosevelt stellte sich als ein Zionist vor, und Stalin versicherte: "Im Grunde bin ich auch einer. Aber in der Praxis läßt sich das schwer durchführen."
Churchill wehrte sich nebenher gegen jugoslawische Ansprüche auf Klagenfurt und empfahl, eine Liste der Haupt-Kriegsverbrecher aufzustellen, die sofort zu erschießen seien. Und Roosevelt warb immerfort für seine Uno.
Stalin hielt entgegen, die Großmächte sollten ihr Veto einlegen können, noch ehe Probleme auf die Tagesordnung kämen. Churchill, der stets an England, aber auch an Polen dachte, widersprach: Die kleinen Länder sollten ihre Beschwerden frei vortragen können. Stalin hielt einen Konfliktverhinderungs-Pakt der Großmächte für viel wichtiger, und weil ihn die Stimmengleichheit der Sowjet-Union mit Albanien wurmte, beantragte er drei zusätzliche Mitgliedsstimmen für die Sowjet-Ukraine, Sowjet-Belorußland und (wovon später nie mehr die Rede war) Sowjet-Litauen.
In einem Gespräch zwischen den beiden wirklich Großen, ohne Churchill, ersuchte der Amerikaner Stalin, in den Krieg gegen Japan einzutreten.
Stalin gab zu bedenken, für einen solchen Krieg im Fernen Osten, bei dem es nicht, wie gegen Deutschland, um Verteidigung gehe, lasse sich das russische Volk nur gewinnen, wenn dafür ein russisches Nationalinteresse nachgewiesen sei.
So schenkte ihm denn Roosevelt, was ihm nicht gehörte: die japanischen Kurilen und Südsachalin, den (eisfreien) chinesischen Hafen Dairen, und von einer Internationalisierung des britischen Hongkong sprach er gleichfalls.
Man einigte sich auch, Rußland für Japans Angriff "im Jahre 1904" zu entschädigen und die bis 1905 in Ostchina wahrgenommenen Eisenbahnrechte des Zarenreiches wiederherzustellen.
Zum eigentlichen Problem der Jalta-Konferenz wußte Stalin ganz genau, was er sagte, ~~~~ Gespräche führten schließlich immer wieder zu diesem Thema, es war Gegenstand von sieben der acht Vollsitzungen: Polen.
Stalins Soldaten hatten das ganze Land bereits besetzt, seine Vertrauensleute vom Lubliner Komitee hatten die Verwaltung übernommen und verteilten die Beute der deutschen Ostgebiete.
Die Rotarmisten waren damit beschäftigt, die polnische "Heimatarmee" zu liquidieren: Bei deren Aufstand in Warschau sahen sie sich vom anderen Weichselufer mit an, wie die Deutschen ihn niederschlugen. Verbliebene Führer der Untergrundarmee wurden von den Sowjets gekidnappt, versprengte Partisanen in den Wäldern noch bis 1947 von sowjettreuen Truppen gejagt. Offizier Jaruzelski nahm an den Kämpfen teil.
Polens neue Ostgrenze war in Jalta praktisch abgehakt, für die Westgrenze verlangte Stalin - übrigens auf Wunsch der polnischen Kommunisten, die den Geruch der Vaterlandsfeindlichkeit hatten loswerden wollen - außer der Oder nun noch die westliche Neiße, also auch Niederschlesien, für Polen.
Churchill hielt es für einen "Jammer, die polnische Gans mit deutschem Futter zu mästen", auch Roosevelt äußerte Bedenken gegen die Neiße-Linie. Als Vorbehalte gegen eine Vertreibung der Deutschen aufkamen, behauptete Stalin, die meisten Deutschen seien aus diesen Gebieten bereits geflohen. Roosevelt bekam von seinem Außenminister Stettinius einen Zettel zugeschoben: "Haben wir die erforderliche Ermächtigung, ein Grenzproblem dieser Art zu behandeln und eine Garantie zu geben?"
Immerhin war dem Briten in Jalta wichtig, "daß ein starkes, freies und unabhängiges Polen entsteht", er wollte Polen als "Herr im eigenen Haus und als Kapitän seiner Seele" sehen. Deshalb verlangte er wieder eine Koalitionsregierung aus London- und Lublin-Polen sowie "so bald wie möglich allgemeine, geheime, freie, unbeeinflußte Wahlen".
Molotow bot an, die Lublin-Regierung zu "reorganisieren und mit den Führern aus dem Ausland zu ergänzen". Die von Churchill geforderte Kontrolle der Wahlen durch die Großmächte aber sei "eine Beleidigung des Stolzes und der Unabhängigkeit eines freien Volkes".
Für einen Augenblick schien auch Roosevelt sich zu widersetzen: "Ich möchte, daß die Wahlen in Polen über jeden Zweifel erhaben sind - wie Cäsars Weib. Ich habe Cäsars Weib zwar nicht gekannt, aber ihre Reinheit soll außer Zweifel gestanden haben." S.83
Darauf Stalin: "So war ihr Ruf, aber sicher ist, daß auch sie ihre Sünden hatte."
Eine polnische Regierung könnte man nicht hier in Jalta aufstellen, argumentierte er, dazu müßten die Polen erst selbst gefragt werden. "Ich werde ein Diktator genannt", sagte er, "aber ich habe genug demokratische Gefühle, um solche Gedanken zurückzuweisen."
Die Londoner Regierung benutze ihre Agenten in der polnischen Widerstandsbewegung, erzählte Stalin, um Rotarmisten zu töten und Sabotageakte gegen die Versorgungsbasen der Sowjettruppen zu verüben. Die Lubliner Regierung, erwiderte Churchill, könne sich gar nicht an der Macht halten, wenn das polnische Volk frei seine Meinung äußern dürfe.
Außerhalb des Verhandlungssaals bekam er danach einen seiner Wutanfälle. Er beruhigte sich, als ein Mitarbeiter berichtete, er habe am Abend zuvor den Russen vorgehalten, in dem schönen Aquarium in der Vorh~~~~ gebe es gar keine Fische, und jetzt schwämmen plötzlich lauter Goldfische darin.
US-Admiral Leahy trug Ähnliches bei: Er habe vergeblich um eine Scheibe Zitrone für seinen Tee gebeten. Am nächsten Morgen stand vor seiner Tür ein ganzer Zitronenbaum mit Früchten.
Als Molotow am nächsten Tag vorschlug, "einige demokratische Politiker aus polnischen Emigrantenkreisen" in die Polnische Provisorische Regierung, also das Lubliner Komitee, aufzunehmen, nahm Churchill nur noch an dem Wort "Emigrant" Anstoß. Er plädiere für "zeitweise im Ausland befindliche Polen", und so wurde es beschlossen.
Stalin wandte sich nochmals gegen eine Kontrolle der Wahlen, denn damit "würde man ein Volk kränken, das ~~~~s andere als rückständig ist. Die Polen haben große Gelehrte hervorgebracht, zum Beispiel Kopernikus". Auf die Wahlüberwachung verzichtete der Westen schließlich und gab sich mit einer "Berichterstattung über die Lage in Polen" durch die Botschafter zufrieden.
Churchill und Roosevelt hatten wenig gegen Stalins Grundthese sagen können, es gelte, Rußlands Sicherheit zu garantieren. Polnisches Territorium sei immer wieder das Durchmarschgebiet für Angriffe gegen Moskau gewesen, die deutschen Armeen hätten sich in den letzten 30 Jahren ~~~~in zweimal dieses Korridors bedient, weil Polen schwach gewesen sei.
Daß beim zweiten Mal Stalin selbst Hitler diesen Korridor geöffnet hatte, bedachte wohl auch nur er selbst, jedenfalls folgerte er: "Der polnische Korridor kann nicht mechanisch von außen durch die russischen Kräfte geschlossen werden. Er kann nur dann zuverlässig abgeschlossen werden, wenn es von innen durch eigene Kräfte Polens geschieht."
Und dann, sehr ernst: "Das ist nicht nur eine Frage der Ehre für Rußland, sondern eine Frage auf Leben und Tod." Er betreibe eine andere Politik als die Zaren, die Polen zu unterdrücken und zu assimilieren suchten.
Da sagte er sogar die Wahrheit. Er ließ die Polen hernach zwar kujonieren und ausbeuten, aber nicht russifizieren. Der polnische Staat mit ~~~~n seinen von den Polen so geschätzten nationalen Insignien blieb bestehen, angereichert um deutsche Provinzen, die viel weiter entwickelt waren als die im Tausch dafür verlorenen. Nachkriegspolen wurde ein Industriestaat, der zehnte auf der Weltrangliste, immer noch ausgestattet mit höherem Lebensstandard und auch mehr Freiheiten als in der Sowjet-Union.
Nur: Den Polen war das nicht genug, und die drei Großen wußten das.
Dennoch unterschrieben sie am 11. Februar 1945, nach katholischem Heiligenkalender der Tag des Sankt Adolf, die Kommunique-Texte ihres Weltgipfels, am Eßtisch zwischen beiseite geschobenen Tellern und Gläsern. Nie zuvor, erinnerte sich Churchill, hätten so wenige Personen Beschlüsse von solch ungeheurer Tragweite für die Zukunft so vieler Menschen gefaßt.
Die drei verkündeten die Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen mit einer Zentralen Kontrollkommission und die Beseitigung oder Kontrolle jeder für eine Rüstung verwendbaren Industrie. Aber: "Es ist nicht unsere Absicht, das deutsche Volk zu vernichten."
Sie beriefen die Gründungskonferenz der Uno ein (an der Polen dann nicht teilnahm, weil die Lublin-Regierung noch nicht um Auslands-Polen angereichert war). Sie gaben eine "Erklärung über das befreite Europa" ab mit dem Bekenntnis zum "Recht der Völker, diejenige Regierungsform zu wählen, unter der sie leben möchten", und "demokratische Einrichtungen nach ihrer eigenen Wahl zu schaffen".
Genauer: Die Befreiten sollten Regierungsbehörden bilden, "in denen ~~~~ demokratischen Elemente der Bevölkerung vertreten sind und die zur baldmöglichsten Einsetzung von frei gewählten und dem Willen des Volkes entsprechenden Regierungen verpflichtet sind". ~~~~s hing indes davon ab, was unter "demokratischen Elementen der Bevölkerung" zu verstehen war.
Die drei bekundeten auch erneut ihren "gemeinsamen Wunsch, ein starkes, freies, unabhängiges und demokratisches Polen errichtet zu sehen". Gleich daran anschließend gaben sie bekannt, wie Polens Stärke, Freiheit, Unabhängigkeit und Demokratie auszusehen hätten - "icht so wie in England oder den USA, sondern a la russe: Die " " provisorische Regierung, die jetzt in Polen amtiert (also das " " moskauhörige Lubliner Komitee) sollte daher auf breiterer " " demokratischer Basis unter Einschluß von demokratischen " " Führungskräften aus Polen selbst und von im Ausland lebenden " " Von Sowjets erobertes Warschau 1944: Polnische Gans mit " " deutschem Futter? Polen umgebildet werden. Diese " " Provisorische Polnische Regierung der Nationalen Einheit soll " " zur baldmöglichen Abhaltung freier und uneingeschränkter " " Wahlen auf der Grundlage des allgemeinen Wahlrechts und " " geheimer Abstimmung verpflichtet werden. "
Kandidaten sollten "~~~~ demokratischen und antinazistischen Parteien" aufstellen dürfen. Da Stalin den Londoner Emigranten aber vorgeworfen hatte, ihre Katyn-Kritik arbeite den Nazis in die Hände, waren sie mithin praktisch schon ausgeschlossen. England ließ die Exil-Regierung f~~~~n.
Polens Zugehörigkeit zum sowjetischen Machtbereich war somit auch hinsichtlich seiner inneren politischen Struktur festgelegt - bei geographischer Verschiebung seines Staatsgebiets nach Westen: Curzon-Linie und "beachtlicher territorialer Zuwachs" im Westen und Norden, wenn auch ohne endgültige Festlegung.
Am Ende gelobten die drei Weltherren noch, "Einigkeit im Ziel und im Vorgehen ... aufrechtzuerhalten und zu stärken" sei eine "heilige Verpflichtung". Diese heilige Allianz der Richter über Europa zuzüglich künftiger Uno sollte einen "soliden und fortdauernden Frieden" bringen.
Ein dünner Text, von Einflußsphären und Interessengrenzen war darin, anders als etwa im geheimen Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin-Pakt, nicht die Rede, nur in den Verhandlungen. Von einer Teilung Europas oder auch nur Deutschlands steht nichts im Kommunique und auch nichts Direktes über einen Anschluß Polens an das Sowjetsystem.
Dennoch war dieser Anschluß die Folge von Jalta, denn Stalin hat es in Jalta so gewollt und gesagt, und seine beiden West-Partner haben es gewußt und hingenommen. Churchill hat davor gewarnt und dennoch zugestimmt, Roosevelt hat die Konsequenzen ignoriert - entweder aus Naivität oder in der Absicht, Stalin, dem Sieger über Hitler, als moralische Belohnung tatsächlich die Hälfte Europas zu überlassen.
Stalins Interpretation der oberflächlichen Schlußtextformulierungen hat Roosevelt nicht widersprochen, Churchill hat dagegen protestiert, aber dann kapituliert. Beide wußten genau, daß Stalin unter dem Namen Demokratie etwas anderes praktizierte als ein westlicher Parlamentarier. Die Anerkennung seiner hausgemachten Regierung für Polen und der Verzicht auf Überwachung der Wahlen hieß, daß Polen, das Herzstück Osteuropas, verkauft worden war.
"Wer immer ein Gebiet besetzt, erlegt ihm auch sein eigenes gesellschaftspolitisches System auf", dozierte Stalin kurz nach Jalta vor jugoslawischen Besuchern. "Jeder führt sein eigenes System ein, soweit seine Armee vordringen kann. Es kann gar nicht anders sein."
Polen wurde wie die anderen Staaten Osteuropas mit Terror gleichgeschaltet. Da reiste Hopkins Ende Mai 1945 nach Moskau, um nachzubessern, er bestätigte Stalins Anspruch auf ein "befreundetes" Polen und bat - was so präzis in Jalta eben nicht festgelegt worden war -, den Polen Rede-, Versammlungs-, Bewegungs-, Glaubens- und Pressefreiheit zu geben.
Diese "speziellen Freiheiten", entschied Stalin, könnten nur in Friedenszeiten voll gewährt werden, "und selbst dann nur mit bestimmten Einschränkungen".
Mikolajczyk durfte zwar nach Polen zurückkehren und wurde Vizepremier, seine Bauernpartei bekam außerdem noch einen Ministerposten. Staatschef Bierut, Kommunist, versicherte treuherzig, Polen wolle "keineswegs das Sowjetsystem kopieren" und werde sich "nach den Grundsätzen der westlichen Demokratien entwickeln".
Das Ergebnis der Wahlen, die laut Bierut "noch freier vor sich gehen als die englischen" und erst im Januar 1947 stattfanden: Die kommunistisch gesteuerten Blockparteien erhielten 93,3 Prozent der Stimmen, 6,7 Prozent bekam die Bauernpartei (sie existiert heute noch als KP-Satellit). Die Engländer leisteten, als letzten Liebesdienst, Mikolajczyk Fluchthilfe.
"Wegen der Wahl wird es keinen Krieg geben", hatte Stalin einem polnischen Sozialisten 1946 vorausgesagt, "sie werden Protest erheben, aber dieser Protest wird nur auf dem Papier stehen." Die Westmächte protestierten. Polen war, so Churchill, im Sowjetimperium "begraben".
Nach außen schottete sich der Block ab. Churchill protokollierte bereits 1946 das Niedergehen eines "Eisernen Vorhangs" zwischen Ost- und Westeuropa. Der Kalte Krieg brach los - die Ideen von Jalta triumphierten.
So nachhaltig sich damit beide Teile konsolidierten, so gut zum Beispiel West- wie Ostdeutschland im Konflikt der Blöcke gediehen -, beide Fronten verzichteten nicht ganz darauf, in den anderen Bereich hineinzuwirken, mit Propaganda, Subversion, Lockungen.
Im Zuge der Containment-Politik bot US-Außenminister Marshall, Roosevelts Jalta-Berater, seinen Europa-Wiederaufbauplan mit Dollar-Krediten auch dem Osten an, der auf ein Machtwort Stalins hin verzichten mußte. US-Außenminister Dulles dachte 1950 an ein "Rollback" der Sowjetmacht, machte mit solchen Plänen aber nicht Ernst.
Der Lohn für Jalta und die Folgen war der Friede in Europa, den die Jalta-Allianz für nunmehr 36 Jahre gewahrt S.85 hat, und so gesehen, war Jalta gar nicht so schlecht. Der Geist der Abrede, der Text, ließ beide Weltmächte den Interessenbereich der anderen respektieren.
Deshalb, aus der Logik einer in Jalta begründeten bipolaren Welt, leisteten die Amerikaner den aufsässigen Ostdeutschen 1953, den Ungarn 1956, den Tschechoslowaken 1968 und nun den Polen keine Hilfe. Deshalb nahmen sie 1961 die Berliner Mauer hin. Deshalb auch empfahl Stalin nach dem Krieg Frankreichs und Italiens Kommunisten, keine Volksfrontregierungen zu errichten, verzichtete Breschnew auf Umsturzversuche in Spanien oder Portugal.
Selbst Sowjethasser Reagan hält sich an die Jalta-Logik: Trotz seines Protestes gegen das herrschende Kriegsrecht in Polen wolle er nicht, daß das polnische Volk "irgendwie zu der Ansicht gelangt, es erhalte Hilfe, und auf die Barrikaden geht", so der US-Präsident in einem Rundfunkinterview zu Jahresanfang.
Dabei hatten die Jalta-Drei, als sie die Welt wie eine Siegesbeute aufteilten, unwissentlich auch ein Scheitern dieses Konzepts einprogrammiert, weil sie die Betroffenen nicht fragten.
Der Friede blieb unstabil, da sich die Völker wehrten, Rußlands Zugewinn erwies sich als ein Danaergeschenk, was nicht einmal Churchill voraussah: Moskau besitzt seither ein Imperium, das es auf Dauer nicht zu halten vermag und mit dessen Konflikten es sich selbst in Gefahr bringt. Polen liefert den Beweis.
Stalins Epigonen empfanden die Natur des Danaergeschenks. Nachfolger Malenkow bot 1955 ein Ende der Blockspaltung an: kontrollierte freie Wahlen für ein gesamtdeutsches Parlament.
Als statt dessen die Bundesrepublik der westlichen Militärallianz beitrat und darauf in Warschau die Ost-Nato ("Warschauer Pakt") gegründet wurde, sah der Vertrag deren Auflösung vor, sobald ein System der kollektiven Sicherheit für ganz Europa gefunden werde. Der Ostblock holte den Vorschlag in Stunden der Gefahr immer wieder hervor, zuletzt elf Tage vor Jaruzelskis Coup.
Auch Helsinki, 30 Jahre nach Jalta, war als ein Schritt in diese Richtung gedacht. So lassen sich Moskaus Konzessionen erklären: Da wurden mitnichten Jalta-Grenzen festgeschrieben, wie rechte Helsinki-Kritiker behaupten, sondern nur gewaltsamen Veränderungen abgeschworen - nicht aber friedlichen, vertraglichen Korrekturen.
In Helsinki wurden westlich definierte Menschenrechte und sogar ein Stückchen Freizügigkeit zwischen Ost und West festgelegt. Die Ergebnisse forderten, so damals die Londoner "Times", "von der Sowjet-Union einen größeren Verhaltenswandel als von den westlichen Ländern", sogar mit praktischen Auswirkungen - Wandel durch Annäherung.
Die Brisanz der Helsinki-Akte im Angesicht der Polenkrise erkannte auch der Kreml. Seine "Prawda" berief sich rasch auf die ausdrückliche Helsinki-Garantie der Nichteinmischung - gegen Westkommentare und US-Sanktionen. US-Außenminister Haig will die Jaruzelski-Diktatur vor eine Konferenz der Helsinki-Außenminister bringen. Auch das Anti-Jalta Helsinki ist janusköpfig - sonst wäre es nicht zustande gekommen.
"In Jalta haben die Westmächte ihre Rechnungen mit Stalin beglichen, die Bezahlung war Polen", analysierte der polnische Rebell Jacek Kuron 1980, damals noch in einem Untergrundblatt. "Wir wurden der Gnade oder Ungnade der Sowjet-Union ausgeliefert, und seither gab es - wie in einer griechischen Tragödie - keine guten Lösungen mehr."
Zumindest den Polen ist diese Sicht erlaubt.
S.77
Vor fast 40 Jahren haben die Staaten auf einer Konferenz in Jalta
beschlossen, Europa praktisch in Einflußsphären zu teilen.
Inzwischen bedauern das viele, aber offensichtlich hat der Westen
seit 40 Jahren respektiert, daß die Länder östlich der Elbe ...
nicht unter westlicher Herrschaft stehen.
*
Jugoslawien, Albanien und ähnliche kleine Länder haben kein Recht,
an diesem Tisch zu sitzen. Oder wünschen Sie für Albanien den
gleichen Status wie für die Vereinigten Staaten? ... Wir drei
sollten ~~~~in über die Sicherung des Weltfriedens bestimmen, und er
läßt sich nur bewahren, wenn wir ~~~~ drei ihn sichern.
*
S.79
Ja, ich weiß, ich habe es gehört: Die Geographie sei gegen uns ...
Ihr seid in einer schwierigen Lage, schließt euch der Sowjet-Union
an. Dort werdet ihr nationale Freiheit, soziale Befreiung haben, und
was ihr sonst noch wollt. Meine Antwort ist sehr kurz und sehr
einfach: After you, Sir.
*
S.80
Ich habe neulich mit Ihrem General Anders gesprochen. Er scheint zu
hoffen, daß die Alliierten nach dem Sieg über Hitler Rußland
schlagen würden. Das ist Irrsinn! Niemand kann die Russen schlagen!
Sie sehen in Ihrer Sturheit überhaupt nicht, was auf dem Spiel
steht. Wir werden der Welt sagen, wie wahnsinnig Sie sind. Sie
wollen einen Krieg anfangen, der 25 Millionen Menschen auslöschen
wird. Die Russen werden durch Ihr Land fegen und Sie ~~~~ umbringen.
Wir bekommen Sie ~~~~ satt, wenn Sie so weitermachen!
*
Wir werden das Einvernehmen zwischen den Alliierten nicht durch euer
Liberum Veto kaputtmachen lassen. Wenn Ihr Rußland erobern wollt,
dann tut''s doch - aber ohne uns! Ihr gehört ja in ein Irrenhaus!
*
S.83
Die provisorische Regierung, die jetzt in Polen amtiert (also das
moskauhörige Lubliner Komitee) sollte daher auf breiterer
demokratischer Basis unter Einschluß von demokratischen
Führungskräften aus Polen selbst und von im Ausland lebenden Von
Sowjets erobertes Warschau 1944: Polnische Gans mit deutschem
Futter? Polen umgebildet werden. Diese Provisorische Polnische
Regierung der Nationalen Einheit soll zur baldmöglichen Abhaltung
freier und uneingeschränkter Wahlen auf der Grundlage des
allgemeinen Wahlrechts und geheimer Abstimmung verpflichtet werden.
*
S.76Am Tisch sitzend: 3. v. l. Sowjetbotschafter Gromyko, 5. v. l.US-Außenminister Stettinius. r. stehend britischer AußenministerEden.*S.81Bei seiner Rückkehr aus dem Exil im Juni 1945 in Posen.*S.84Stalin, Roosevelt, Churchill am 11. Februar 1945.*S.85Links: mit Landkarte der "Ribbentrop-Molotow-Linie" vom 17.September 1939; rechts: mit sowjetischer Gedenkbriefmarke zurAnnexion Ostpolens und der Parole: "1. 9. 1939 Deutsche / 17. 9.1939 UdSSR. 42. Jahrestag des Überfalls auf Polen."*
ICH VERWEISE DARAUF, daß der SPIEGEL-Verlag dieser rückblickenden "VERVIELFÄLTIGUNG" deshalb zustimmend genehmigt, WEIL für Herrn Broder und das ZdJ-Thema mehr als erheblich!!!
DER SPIEGEL 2/1982
~~~~ Rechte vorbehalten
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MataHari UNO-Botschafter


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Verfasst am: 03 Aug 2010, 09:54 Titel: Vom ZionISMUS schweigen = Faschismen totschweigen |
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Vom ZionISMUS schweigen müssen heißt auch die modernen Faschismen totzuschweigen!!!, denn für den Zionismus bedeuteten Revolutionen und der Krieg vom Anfang an Frieden, Zionisten betrachteten und nanntnen die Sklaverei Freiheit und die Demokratien wurden inn Lalo-Kratien umfunktionert, damit die NEMESIS der Entmündigten ausbleibt und die Vergessenheit (= AMNESIE) zur Unwissenheit hochstilisiert wird. Die Sprachherrschaft des "SCHWEIGEN-MÜSSENS" bedingte den totalen Traditions-, Mensch- und Welbild-VERLUST, auf daß DER Begriff Sammellager betreffs. der Umsetzung des "Ha'avara Abkommens" zum Marken-Zeichenhaften "made in germany", also: "Konzenntrantionslager" zum Sinnbild deutscher Vergangenheit sowohl grammatisch, pragmatisch als auch semantisch transformiert wurde: Wer vom 'Zionismus' nicht reden durfte, musste automatisch vom Faschismus schweigen, auf daß die NEUE Welt(UN)ordnung samt des kollateralst bedingten ethnischen, kulturellen, sozialen und ob des Selbstorganisations und Reproduktions-Willens obwalte. Die weiteren Selbsvertändnis-, Selbst-WERT und Identitäts-Grundbegriffe wurden zunehmend keulend und demagogischst durch Anglizismen, Amerikanismen und hybridisiert, auf daß die HYDREN der ZIONISTISCH VERSEUCHTEN NWO hingergrudierend (= agierend) und VOLKSHETZERISCH obwalten kann, denn DAS Wort "Volk" gab es plötzlich nicht mehr.
Es gibt keinen zionistisch-israelischen und keinen im Namen der NWO, also angloamerikanischen inclusiv sowjetischen, initiiert-INSZENIERTEN Krieg AB dem Jahre 1914 bis auf den HEUTIGE Tag hat, der NICHT DAMIT gerechtfertigt wurde, dass DIESE Kriege einem "Appeasement" gleichkämen, OBWOHL nach dem Motto Opfer-Beute entfacht, anzezettelt, geführt und umgesetzt wurden.
Fortsetzung folgt!!!
The Yalta Story UNGUARDED MOMENTS
Quelle: http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,937135,00.html
·
ON Stalin's night to play host at dinner, "The atmosphere," says the record, "was most cordial and 45 toasts in all were drunk." Under sparkling chandeliers at Yusupovsky Palace sat the men casually engaged in reshaping the globe.
Marshal Stalin, the cobbler's son who was on the way to inheriting a quarter of the earth, proposed a toast to the Prime Minister of Great Britain: "The bravest governmental figure in the world . . . fighting friend, and a brave man." Winston Churchill, the pink-cheeked giant of Western statesmen, who was about to be ousted from power, raised glass to Marshal Stalin, who, "in peace no less than in war, will continue to lead his people from success to success." Stalin drank to the health of the President of the U.S.. "the chief forger of the instruments [for] mobilization of the world against Hitler." Franklin Delano Roosevelt, gentleman by birth and democrat by career, who was soon to die, offered his toast, to "give every man, woman and child on this earth the possibility of security and well-being."
That was Yalta. More of it lay in the quips, anecdotes, frank confidences and muttered asides with which the Yalta-men laid onto the table their thoughts.
∙
"The President," said the transcript of a private Stalin-Roosevelt conversation, "said he would now tell the marshal something indiscreet, since he would not say it in front of Prime Minister Churchill—namely, that the British for two years have had the idea of artificially building up France into a strong power ... He said the British were a peculiar people and wished to have their cake and eat it, too."
∙
Prophetically, it turned out, Churchill remarked at a dinner that he was the only leader present who could be turned out of office by his people at any time. "Marshall Stalin ironically remarked that the Prime Minister seemed to fear . . . elections, to which the Prime Minister replied that he not only did not fear them, but he was proud of the right of the British people to change their government any time they saw fit."
But Stalin himself did not think Churchill had much to worry about. "Marshal Stalin remarked that he did not believe the Labor Party would ever be successful in forming a government in England."
Stalin, said Churchill, had a much easier political task, since he had only one party to deal with.
Yes, replied Stalin, experience has shown that one party is of great convenience to a leader of a state.
···
As the conference was about to break up, Roosevelt was impatient to leave. "I have three Kings waiting for me in the Near East," he explained.
∙
Stalin remarked that "the Jewish problem was a very difficult one, that the Russians had tried to establish a national home for the Jews in Birobidzhan, but they had only stayed there two or three years and then scattered to the cities."
I am a Zionist, said Roosevelt to Stalin. Are you?
Yes, said Stalin, but I recognize the difficulty.
···
At their first Yalta téte-à-téte, Roosevelt and Stalin rec~~~~d Stalin's toast at Teheran a year before to the idea of executing 50,000 German army officers as reprisal.
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"The President said he had been very much struck by the extent of German destruction in the Crimea, and therefore he was more bloodthirsty in regard to the Germans than he had been a year ago. And he hoped that Marshal Stalin would again propose a toast to the execution of 50,000 officers of the German army."
Everyone was more bloodthirsty, said Stalin. "He said the Germans were savages, and seemed to hate with a sadistic hatred the creative work of human beings. The President agreed ..."
∙
Indo-China, Stalin told Roosevelt at a private meeting, was a very important area. To the Russian dictator, who stood no higher than 5 ft. 4 in., the President said that "the Indo-Chinese were people of small stature, like the Javanese and Burmese, and were not warlike."
∙
Churchill exploded when the Big Three began to take up the U.S. idea of postwar trusteeships. "He did not agree with one word of the trusteeship report . . . Under no circumstances would he ever consent to 40 or 50 nations thrusting interfering fingers into the life's existence of the British Empire." Later Churchill said that the principles which had been incorporated in the Atlantic Charter were already in force throughout the British Empire. "I sent a copy of this interpretation to Wendell Willkie," he added.
The President: "Was that what killed him? (Laughter.)"
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Israel – ein jüdischer Schwindel
Vor der Beteiligung Amerikas am Zweiten Weltkrieg
Im Jahre 1941 war Amerika noch neutral, aber die Zionisten setzten Präsident Roosevelts Regierung unter Druck, die Pläne der Zionisten in Palästina zu unterstützen.
Seit 1922 gab es zwischen den Demokraten und Republikaner in Amerika einen Konkurrenzkampf. Jede der Parteien wollte den Zionisten als Gegenleistung für ihre Stimmen und Wahlkampfunterstützung am meisten versprechen.
Kurz nach dem Entschluß der Amerikaner in den Krieg einzutreten, einigte sich Roosevelt im Prinzip mit Churchill, daß man die steigende Wut der Araber besänftigen müsse. Nach langen Besprechungen in London und Washington, wurde ein gemeinsamer britisch-amerikanischer Text verfaßt zur Veröffentlichung verfaßt. Den Araber und Juden wurde versprochen, daß ~~~~ Lösungen des palästinensischen Problems bis Kriegsende warten müßten und daß keine Entscheidungen über die Zukunft Palästinas ohne vorherige Anhörung beider Parteien getroffen werden sollten.
Da aber Roosevelt daheim seine jüdischen Wähler nicht verstimmen wollte, wurde diese Erklärung zurückgehalten.
Im Jahre 1942 fand die erste Konferenz der amerikanischen Zionisten-Bewegung in New York statt. Dabei wurde folgendes Programm verabschiedet:
"1. Jüdische Einwanderung in Palästina sollte gefördert werden.
2. Das Jüdische Amt sollte mit der Kontrolle dieser Einwanderung beauftragt werden und die nötige Unterstützung erhalten, das Land aufzubauen und unbesetztes oder unbebautes Land zu entwickeln.
3. Ganz Palästina sollte als jüdische Nationengemeinschaft in die Struktur einer neuen demokratischen Welt integriert werden."
Im Dezember 1942 versuchten die amerikanischen Zionisten zum ersten Mal, Roosevelt nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen. Eine gemeinsame Erklärung wurde von 63 Senatoren und 181 Mitgliedern des Abgeordnetenhauses unterschrieben. Der Präsident wurde gebeten, sich für die Wiedereinrichtung eines jüdischen Heimatlandes einzusetzen. Stattdessen schickte Roosevelt einen speziellen Abgesandten nach Saudi Arabien, um mit Ibn Saud zu verhandeln. Dieser Mann war Oberst Harold B. Hoskins.
Präsident Roosevelt beteiligte sich an der Hoskin-Mission indem er vorschlug, Ibn Saud zu bitten, sich mit Weizmann zu treffen. Ibn Saud lehnte dies ab. Er berichtete Hoskins, daß Weizmann ihn während des ersten Kriegsjahres beleidigt hätte als er versucht hatte, Ibn Saud mit zwanzig Millionen englischen Pfund zu bestechen. Weizmann hatte damals gesagt, daß diese Summe von Präsident Roosevelt persönlich garantiert werde. Roosevelt war wütend über diese Anspielung aber möglicherweise war dies nicht die ganze Wahrheit.
Zu diesem Zeitpunkt waren die amerikanischen Zionisten nicht sonderlich beunruhigt durch Roosevelts Weigerung, sich zu ihrer Sache zu verpflichten.
Im Jahr 1944 sollten die Wahlen stattfinden und die Zionisten wußten, daß die Politiker und die Parteien während des Wahlkampfs besonders verwundbar sein würden. Zu dieser Zeit zeigte die offizielle Statistik, daß die Juden in Amerika etwa 3 Prozent der Bevölkerung ausmachten, aber fast fünfzig Prozent zu den Wahlkampfsmittel beitrugen.
Um den Wahlkampf unter Druck zu setzen, arrangierten die Zionisten die Vorlegung des Wright Compton-Beschlußes im Unterhaus. Demnach sollten ~~~~ Einschränkungen jüdischer Einwanderung in Palästina wegf~~~~n und dort eine jüdischer Nationengemeinschaft gegründet werden.
Das auswärtige Amt war über diesen Beschluß entsetzt und wollte Roosevelt dazu bringen, die gemeinsame britisch-amerikanische Erklärung doch noch zu veröffentlichen. Bevor dies aber geschehen konnte, empfing Roosevelt Besuch von zwei Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft, Rabbi Stephen Wise und Rabbi Abba Hillel Silver.
Die beiden Rabbis erklärten nach dieser Besprechung der wartenden Presse und somit der Welt, daß der Präsident seine Unterstützung der Zionisten bestätigt habe. In anderen Worten, Präsident Roosevelt habe sich für einen jüdischen Staat ausgesprochen.
Der Gouverneur von New York, Dewey, war ein politischer Gegner Roosevelts und wurde von Rabbi Silver unter Druck gesetzt. Er bestätigte daraufhin, daß die geplante Nationengemeinschaft eine jüdische sein sollte. Obwohl die amerikanischen Wähler zumeist nichts über das palästinensische Problem wußten, hatten sie nun die Wahl zwischen Zionismus und Zionismus.
Im vorigen Jahr hatte sich die britische Labour-Partei, die von Zionisten beherrscht wurde und nach Churchill die Macht übernahm, dafür eingesetzt, ~~~~ Araber aus Palästina wegzuschaffen. Während der Jalta-Konferenz hatten Churchill, Stalin und Roosevelt sich über die Gründung der Vereinten Nationen geeinigt, und ihre Charta trat am 24. Oktober 1945 in Kraft.
Roosevelt wußte so gut wie ~~~~ Anderen, daß eine Lösung des Problems durch die Vereinten Nationen, die zu dieser Zeit den Willen der internationalen Gemeinschaft verkörperte, nicht mit den Wünschen der Juden übereinstimmen würde, wenn überhaupt eine freie Abstimmung stattfinden könnte.
Auf dem Rückweg von Jalta, besuchte Präsident Roosevelt Ibn Saud und bestätigte ihm, daß keine Entscheidungen ohne Rücksprache mit Juden und Arabern getroffen werden sollten. Als er aber nach diesem Besuch in Washington eintraf, wies er Rabbi Wise an zu sagen, daß der Präsident nach wie vor für uneingeschränkte jüdische Einwanderung in Palästina und die Gründung eines jüdischen Staates dort seit.
Am 10. März erhielt Präsident Roosevelt Briefe von König Ibn Saud und anderen führenden Arabern in denen der Standpunkt der Araber verteidigt wurde.
In seinen Antworten an Ibn Saud und die Anderen, wiederholte Roosevelt schriftlich mehr oder weniger was er dem Saudi-Monarchen schon mündlich bestätigt hatte – daß es keine Entscheidung der palästinensischen Lage geben könne, ohne zuerst mit Arabern und Juden zu verhandelt, und daß er keine Schritte einleiten würde, die von den Arabern als feindlich interpretiert werden könnten.
Seine Briefe trugen das Datum des 5. Aprils 1945. Sie wurden aber erst am 10. April abgeschickt. Zwei Tage später war Roosevelt tot.
Wie ist Präsident Roosevelts Doppelspiel zu verstehen?
Ging es damals um Geldmittel für den Wahlkampf und um Stimmen, oder ging es um etwas Anderes?
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Die Juden und die Nazis
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Wenn schon die USA zugegeben hat, daß in Japan weit über 19 Millionen Menschen durch das Bombardieren ums Leben kammen, WIE HOCH müsste eigentlich die reale Anzahl der BOMBEN-BRAND-OPFER bei der deutschen Zivilbevölkerung sein???
Wird fortgesetzt!!! _________________ NUR noch die Wahrheit kann uns freimachen. - (nach Johannes Evangelim) |
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MataHari UNO-Botschafter


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Verfasst am: 03 Aug 2010, 10:59 Titel: Harry Truman und DER ZionISMUS |
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Die kürzlich entdeckten Tagebucheintragungen Harry Trumans werfen Schatten auf das Verhältnis des ehemaligen US-Präsidenten zu den Juden.
Von Peter Ephross
Einen Schock dürfte vielen amerikanischen Juden die Enthüllung der letzten Woche bereitet haben, wonach Präsident Harry Truman seinem Tagebuch antisemitische Bemerkungen anvertraut hat. Die Enthüllung war an der Truman-Bibliothek im Heimstaat Missouri des ehemaligen Präsidenten gemacht worden. «Wir ~~~~ hier sind sehr aufgeregt», sagte Deborah Dwork, Leiterin des Strassler-Familienzentrums für Holocaust- und Völkermordstudien an der Clark-Universität in Worcester, Massachusetts. «Es war so viel einfacher, ihn als Verteidiger und Beschützer von Juden und Israel hochleben zu lassen. Es hat immer gut getan, diese Haltung zu vertreten, doch nun steht sie einer neuen Herausforderung gegenüber.»
«Juden sind sehr egozentrisch»
Vor der Publikation der Tagebuchauszüge kannte man Truman in jüdischen Kreisen als den Präsidenten der USA, der 1948 als erster Politiker den soeben entstandenen Staat Israel anerkannte. Zudem ermöglichte er vielen in so genannten DP-Lagern internierten Personen die Einwanderung nach Israel. Das Tagebuch aber enthüllt andere Aspekte Trumans, der 1945 Franklin Roosevelt im Weissen Haus ablöste und bis 1952 dort blieb. «Die Juden sind», schrieb Truman 1947 in seinem Tagebuch, «sehr, sehr egozentrisch. Für sie spielt es keine Rolle, wie viele Estonier, Litauer, Finnen, Polen oder Griechen ermordet oder misshandelt werden, wenn nur sie in den Genuss einer Spezialbehandlung gelangen». «Ich rieche Antisemitismus gegen den Wind», sagte Deborah Lipstadt, Professorin für moderne jüdische und Holocaust-Studien an der Emory-Universität in Atlanta.
Truman war bekannt für seine oft undiplomatischen Bemerkungen. So soll er 1946 sein Kabinett gefragt haben, wie es ihm gelingen sollte, die Juden zufrieden zu stellen, wenn schon Jesus dies nicht tun konnte, so lange er auf Erden weilte. Warren Bass, Autor des Buches «Support Any Friend: Kennedy’s Middle East and the Making of the U.S.-Israel Alliance», meinte, Truman sei nicht unbedingt ein «hingebungsvoller Zionist» gewesen, doch wollte er unbedingt das Los der Flüchtlinge erleichtern. Und das tat er auch: 1948 und 1950 wurde weiteren 200000 europäischen Flüchtlingen die Einreise in die USA gestattet. Über 80000 von ihnen waren jüdisch. Abraham Foxman, Vorsitzender der Anti-Defamation League, erinnert sich denn auch daran, wie Passagiere auf einem Flüchtlingsschiff Geld sammelten, um Truman in einem Telegramm dafür zu danken, die Ufer der USA nach dem Krieg für sie geöffnet zu haben.
«Er war sicher antisemitisch»
Unmittelbar vor der Abstimmung über den Uno-Teilungsplan im November 1947 erhielt Truman 35000 Briefe von Juden, die den Plan unterstützten. Angeblich soll der Präsident über die Aktion nicht sonderlich begeistert gewesen sein. «Wenn die Juden sich nur ruhig verhielten, würde ~~~~s richtig werden», soll er gesagt haben. An seiner grundsätzlichen Befürwortung des Teilungsplans änderte das aber nichts.
Dessen ungeachtet dürften aber viele Leute, die Truman nahe gestanden haben, nicht sonderlich erfreut sein über die Tagebucheintragungen. «Die Juden haben kein Gefühl für Verhältnismässigkeit und können Weltpolitik nicht beurteilen», schrieb er etwa, als der ehemalige Finanzminister Robert Morgenthau ihn aufforderte, zu Gunsten der 4500 jüdischen Flüchtlinge an Bord der «Exodus» zu intervenieren. Die Briten wollten sie bekanntlich nicht in Palästina an Land gehen lassen.
Viele Juden wünschten sich heute, Truman hätte sich etwas mehr Zurückhaltung auferlegt. «Es wäre doch so schön gewesen», meinte Deborah Dwork, «sich Harry Truman als jenes Mannes zu erinnern, der geholfen hat, den Staat Israel zu gründen und das Los der jüdischen Flüchtlinge zu erleichtern». Die Wirklichkeit ist aber eine andere. «Er war sicher antisemitisch», meinte Dwork. «Bestimmt hegte er rassistische Gefühle gegen viele Menschen, doch gleichzeitig pflegte er persönlich freundschaftliche und kommerzielle Beziehungen zu Juden.»
Die Tagebuchenthüllungen scheinen Harry Truman etwas von seinem Podest heruntergezerrt zu haben, auf das Juden in ~~~~r Welt ihn nur allzu gerne gestellt haben. Abe Foxman vergleicht ihn mit einem Helden, der strauchelte. Truman sei immer noch ein Freund der Juden, beschwichtigt der ADL-Vorsitzende, ~~~~rdings ziere ihn jetzt eine Narbe.
Die ADL's sollten jedoch eher zum UMKEHR und Reue bewegt werden, denn dessen Systemagenten, wie R. Giordano, "DIE angebl. ACHSE des GUTEN" und ein Paar weiterer Schmierfinken lügen und pervertieren deutschtums-beschmutzend die real-geschichtlichen Wahrheiten.
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NB: Persönl. Meinung: Harry Truman wie einige der späteren US-Präsidenten DURCHSCHAUTEN den ZIONISTISCHEN SCHWINDEL! JFK und Ronald Wilson Reagan sehr EINDEUTIG!!!, denn bei seinem Deutschland-Besuch zu Bittburg sagte er in seiner Rede, ER KENNE DIE UNGERECHTIGKEITEN, die dem deutschen Volke angelasten wurden.
Die Birne-Kohl reagierte nicht darauf, da er ob seines Yad-Waschanlage entsprechernd eingeschüchtert und zusätzlich "UMPROGRAMMIERT" wurde.
FAZIT bzw. gewollte WIEDERHOLUNG betreffs. Truman und Zionismus:
Die kürzlich entdeckten Tagebucheintragungen Harry Trumans werfen Schatten auf das Verhältnis des ehemaligen US-Präsidenten zu den Juden.
Von Peter Ephross
Einen Schock dürfte vielen amerikanischen Juden die Enthüllung der letzten Woche bereitet haben, wonach Präsident Harry Truman seinem Tagebuch antisemitische Bemerkungen anvertraut hat. Die Enthüllung war an der Truman-Bibliothek im Heimstaat Missouri des ehemaligen Präsidenten gemacht worden. «Wir ~~~~ hier sind sehr aufgeregt», sagte Deborah Dwork, Leiterin des Strassler-Familienzentrums für Holocaust- und Völkermordstudien an der Clark-Universität in Worcester, Massachusetts. «Es war so viel einfacher, ihn als Verteidiger und Beschützer von Juden und Israel hochleben zu lassen. Es hat immer gut getan, diese Haltung zu vertreten, doch nun steht sie einer neuen Herausforderung gegenüber.»
«Juden sind sehr egozentrisch»
Vor der Publikation der Tagebuchauszüge kannte man Truman in jüdischen Kreisen als den Präsidenten der USA, der 1948 als erster Politiker den soeben entstandenen Staat Israel anerkannte. Zudem ermöglichte er vielen in so genannten DP-Lagern internierten Personen die Einwanderung nach Israel. Das Tagebuch aber enthüllt andere Aspekte Trumans, der 1945 Franklin Roosevelt im Weissen Haus ablöste und bis 1952 dort blieb. «Die Juden sind», schrieb Truman 1947 in seinem Tagebuch, «sehr, sehr egozentrisch. Für sie spielt es keine Rolle, wie viele Estonier, Litauer, Finnen, Polen oder Griechen ermordet oder misshandelt werden, wenn nur sie in den Genuss einer Spezialbehandlung gelangen». «Ich rieche Antisemitismus gegen den Wind», sagte Deborah Lipstadt, Professorin für moderne jüdische und Holocaust-Studien an der Emory-Universität in Atlanta.
Truman war bekannt für seine oft undiplomatischen Bemerkungen. So soll er 1946 sein Kabinett gefragt haben, wie es ihm gelingen sollte, die Juden zufrieden zu stellen, wenn schon Jesus dies nicht tun konnte, so lange er auf Erden weilte. Warren Bass, Autor des Buches «Support Any Friend: Kennedy’s Middle East and the Making of the U.S.-Israel Alliance», meinte, Truman sei nicht unbedingt ein «hingebungsvoller Zionist» gewesen, doch wollte er unbedingt das Los der Flüchtlinge erleichtern. Und das tat er auch: 1948 und 1950 wurde weiteren 200000 europäischen Flüchtlingen die Einreise in die USA gestattet. Über 80000 von ihnen waren jüdisch. Abraham Foxman, Vorsitzender der Anti-Defamation League, erinnert sich denn auch daran, wie Passagiere auf einem Flüchtlingsschiff Geld sammelten, um Truman in einem Telegramm dafür zu danken, die Ufer der USA nach dem Krieg für sie geöffnet zu haben.
«Er war sicher antisemitisch»
Unmittelbar vor der Abstimmung über den Uno-Teilungsplan im November 1947 erhielt Truman 35000 Briefe von Juden, die den Plan unterstützten. Angeblich soll der Präsident über die Aktion nicht sonderlich begeistert gewesen sein. «Wenn die Juden sich nur ruhig verhielten, würde ~~~~s richtig werden», soll er gesagt haben. An seiner grundsätzlichen Befürwortung des Teilungsplans änderte das aber nichts.
Dessen ungeachtet dürften aber viele Leute, die Truman nahe gestanden haben, nicht sonderlich erfreut sein über die Tagebucheintragungen. «Die Juden haben kein Gefühl für Verhältnismässigkeit und können Weltpolitik nicht beurteilen», schrieb er etwa, als der ehemalige Finanzminister Robert Morgenthau ihn aufforderte, zu Gunsten der 4500 jüdischen Flüchtlinge an Bord der «Exodus» zu intervenieren. Die Briten wollten sie bekanntlich nicht in Palästina an Land gehen lassen.
Viele Juden wünschten sich heute, Truman hätte sich etwas mehr Zurückhaltung auferlegt. «Es wäre doch so schön gewesen», meinte Deborah Dwork, «sich Harry Truman als jenes Mannes zu erinnern, der geholfen hat, den Staat Israel zu gründen und das Los der jüdischen Flüchtlinge zu erleichtern». Die Wirklichkeit ist aber eine andere. «Er war sicher antisemitisch», meinte Dwork. «Bestimmt hegte er rassistische Gefühle gegen viele Menschen, doch gleichzeitig pflegte er persönlich freundschaftliche und kommerzielle Beziehungen zu Juden.»
Die Tagebuchenthüllungen scheinen Harry Truman etwas von seinem Podest heruntergezerrt zu haben, auf das Juden in ~~~~r Welt ihn nur allzu gerne gestellt haben. Abe Foxman vergleicht ihn mit einem Helden, der strauchelte. Truman sei immer noch ein Freund der Juden, beschwichtigt der ADL-Vorsitzende, ~~~~rdings ziere ihn jetzt eine Narbe.
Die ADL's sollten jedoch eher zum UMKEHR und Reue bewegt werden, denn dessen Systemagenten, wie R. Giordano, w.p., illumina und ein Paar Schmierfinken lügen und pervertieren deutschtums-beschmutzend die real-geschichtlichen Wahrheiten.
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Persönl. Meinung: Harry Truman wie einige der späteren US-Präsidenten DURCHSCHAUTEN den ZIONISTISCHEN SCHWINDEL! JFK und Ronald Wilson Reagan sehr EINDEUTIG!!!
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Anthropologie statt zionistischer PsychologISMEN
Der bekannteste deutsche Anthropologe Arnold Gehlen urteilt über die unmenschlichste ~~~~r Sichtweisen: "[…] teuflisch ist, wer das Reich der Lüge aufrichtet und andere Menschen zwingt, in ihm zu leben. Das geht über die Demütigung der geistigen Abtrennung noch hinaus, dann wird das Reich der verkehrten Welt aufgerichtet. […] Der Teufel ist nicht der Töter, er ist Diabolos, der Verleumder, ist der Gott, in dem die Lüge nicht Feigheit ist, wie im Menschen, sondern Herrschaft. Er verschüttet den letzten Ausweg der Verzweiflung, die Erkenntnis, er stiftet das Reich der Verrücktheit, denn es ist Wahnsinn, sich in der Lüge einzurichten."
Jenes Geschwür aus den von Ihnen genannten Institutionen/Namen mit ehrenhaft in Verbindung zu bringen ist für mich dann doch ein kleines Rätsel. DÜRFTE WOHL JETZT GEKLÄRT SEIN??? - Denn "sine con-spiartio et SPIRITUUM DISCRETIO (= Unterscheidung der Geister, besser differenzielles Um- und Vorgehen mit dem Zeitgeist) ergibt sich keine Persprktive eines Durchbruchs des geschichtlichen Geistes-Umdenkens oder des organisch- denkenden ZURÜCKs in DIE ZUKUNFT!
Die Geschichtsbeuger werden eines Tages vulkanartig ob widerwärtigster Geschichtsverdrehungen erbrechen müssen.
"Es gibt Verbrechen, die die Nachkommen der Opfer nicht aushalten können. Verbrechen sind das, die den letzten Schutzraum durchbrechen Verbrechen wie Psychozid an einem Kulturvolk. Die Mehrheit der Kulturrussen empfand im Oktober das Einbrechen eines zerstörerischen Umgestaltungs-Prinzips. « Oktober», ein Synonym für tödliche Daseinsbedrohung." Zitat aus "Die schmutzige Revolution"
Hinweis: Die Organisierung ~~~~r Velkermorde beider Welt Kriege, ~~~~r Desinformationen, Deformationen und Transformationen verdanken die Völker der Nationen und Kontinnte der konzertiet-planmäßigsten Arbeits-UMSETZUNG der zionistischen Kommissare!
Jad euch ~~~~n Zionisten, denn die »Achse des Guten« ist aktenkundiger als der uralte Monumentale-Schriften-und Lügenkampf und Intrige: Kabbale und Hiebe!, ob »privilegia judaeorum«.
Nimmt sich mit diesem Verhalten der Zentralrat der Juden selbst noch ernst? Erinnert sei an Trumans Tagebucheintrag vom 21.Juli 1947
»Viel brisanter jedoch ist eine zweite Passage, so schockierend, daß sie in ersten Berichten der »Associated Press« und »New York Times« gar nicht erwähnt wurde. Nach einem Gespräch mit Henry Morgenthau, dem Finanzminister a.D. und Anwalt für eine gestrenge Behandlung Nachkriegsdeutschlands, schrieb Truman unter dem Datum des 21. Juli 1947: » Die Juden, finde ich, sind sehr, sehr selbstsüchtig. Sie bewegt es nicht, wie viele Esten, Letten, Finnen, Polen, Jugoslawen oder Griechen ermordet oder als D P (Displaced Persons, also Flüchtlinge) mißhandelt werden, wenn sie nur als Juden ihre besondere Behandlung bekommen. Wenn sie aber Macht besitzen, ob physischer, finanzieller oder politischer Art, haben ihnen weder Hitler noch Stalin an Grausamkeit oder schlechter Behandlung des Underdogs etwas voraus. Kommt ein Underdog nach oben, spielt es keine Rolle, ob er den Namen eines Russen, Juden, Negers, Unternehmers, Arbeitnehmers, Mormonen, Baptisten trägt - er dreht durch. Ich habe sehr, sehr wenige gefunden, die sich, wenn der Wohlstand kommt, ihrer früheren Verhältnisse erinnern.««
//www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~ E0A6B39B67CCA45B98D74776E25B9C7BF~ATpl~Ecommon~Scontent.html
So VIEL und nichts weniger betreffs. der "ACHSE DES vermeintlich GUTEN"!!!, weil diese dazu MASSIVST BEIGETRAGEN hat, daß das einstige Deutschland, als das VATER- und MUTTER-VOLK ~~~~r europäischen Völker, als Volk und Nation natürliche Nachfolge-GRÖSSE des antiken Imperium Romanum, DIE GEBURTSSTÄTTE des CHRISTENTUMS, ab 400 NACH Christus Übersezter des antiken SANCHUNIATHONS, welcher (= Übersetzung) der Titel "ALTES TESTAMENT" gegeben wurde UND DAMIT (= dem angeblichen "Alten Testament" der Idumäer) DIE EIGENTLICHEN URHEBER und/oder Erfinder des Altchristentums bzw. des Judentums!!!
WARUM ABER WURDE "SANCHUNIATHON" überhaupt übersetzt??? - darüber in einem späteren Beitrag AUSFÜHRLICHER! Vorwegnehmend nur dies: DAS Christentum TAUGTE NICHT, um ein IMPERIUM zu regieren, geschweige denn einen Staat zu verwalten! Vgl. Jesu Worte: "Richtet NICHT, damit ihr NICHT gerichtet werden." WER Jeusus auch immer war, wollte er KEIN neues weltliches Reich gründen, keine Kirche im heutigen Sinne und keine WELT(en)-MACHT entstehen lassen.
Warum aber hat man sowohl Jesus als ab 400 NACH Chr. nach Palästina VERLEGT? - War DURCH helenistische Nabathäa, Idumäa samt des Palmyra-REICHes, u.a. auch einstweillig unter Zenobia!!, die TRANSITWEGE passierten: Weihrauch-, Gewürz-(GURken)- und SEIDEN-STRASSE!!! DESHALB also all die Legenden um Betlehem, DREI hl. KÖNIGE, die dem Messiasle all die Gaben genannter "Gier-Güter" DARBRACHTEN, darum die KREUZZÜGE; heilig-GRAB-, GRAL's- und angebl. BIBLISCHEN-Legenden bis hin zum METHANJAHUS "grünen BIBLISCHEN GÜRTEL", Damaskus Tor und vom ZAUBERBERGE des Tempelbergs!!!
Dies, Herr Broder!!!, ist UNWIDERLEGBARE Tatsache! Sophokles "Ödipus", vgl. Kadmos Kinder!, läßt grüßen!
Dies SOLI INVICTI!!! - wird fortgesetzt!!!
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