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Grundlagentexte zu zion. Strategie, Holocaust, Zeitgeschicht
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ekueku
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Anmeldedatum: 09.08.2005
Beiträge: 1603
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BeitragVerfasst am: 03 Sep 2006, 14:50    Titel: Grundlagentexte zu zion. Strategie, Holocaust, Zeitgeschicht Antworten mit Zitat

Artikel-URL:
http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=7083#7083


edit 02.01.2009: In loser Folge ab nun einige zeitgeschichtliche, teils wenig verbreitete Texte. Sofern diese aus engl.-sprachigen Quellen stammen, wurden sie hier meist von mir übersetzt, alte Drucke in heute nicht mehr üblichen Schriften wurden von mir gescannt und mittels OCR aufbereitet usw. Wie auch immer, der geschätzte Zeitgenosse kann hiermit bequem so manche der ihm bisher unbekannten Lücken in seinem Schulwissen schließen. Alle Quellen sind angegeben, Buchseiten gelegentlich gescannt und zum Download angeboten und/oder verlinkt.

Seit Beginn der 'Sammeltätigkeit' vor über 2 Jahren hat diese Textesammlung einigen Umfang angenommen, sie wird weiterhin gepflegt und ergänzt, d.h. u.a., es werden nicht nur neue Artikel hinzugefügt, sondern zu schon bestehenden Artikeln kommen evtl. Textergänzungen/Übersetzungen hinzu. Daher könnte es für den Interessierten gegeben sein, einen Artikel von Zeit zu Zeit auf inzwischen hinzugekommene und kenntlich gemachte Erweiterung zu untersuchen]

Beginnen wir mit einem Text, übernommen von der Webseite "jewsagainstzionism" (JudengegenZionismus). Der jüdische Autor beschäftigt sich mit den zionistischen Machenschaften. Der ultra-orthodoxe (=sehr strenggläubige) Autor aus dem traditionellen Judentum richtet seine Erklärung zuförderst an die abtrünnigen (=zionistisch/weltlich beeinflußten bzw. weniger orthodoxen) Juden, welche er im Sinne des authentischen, frommen Judentums zurückzugewinnen sucht. Anmerkungen im Text in [eckigen Klammern] stammen von mir [eku].

[edit 16.12.2009: Link zu katholischen Märtyrern hinzugefügtam Ende des bestehenden Artukels:
http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=9144#9144 ]

Zionismus and Anti-Semitismus

Wir flehen und ersuchen unsere jüdischen Brüder darum, zu erkennen, daß die Zionisten nicht die Retter der jüdischen Leute und die Garanten ihrer Sicherheit, sondern eher die Anstifter und Ursache der jüdischen Leiden im Heiligen Land und weltweit sind.

Der Einfall, daß Zionismus und der Staat "Israel" die Beschützer der Juden seien, ist wahrscheinlich der größte Schabernack [im Originaltext steht "Hoax", Anm. eku], der jemals gegen das jüdische Volk verübt wurde.

In der Tat, wo anders seit 1945 standen Juden in solch großer Gefahr, wie in dem Staat der Zionisten?!

Juden ist es durch ihre religiösen Gesetze auferlegt, loyal zu den Ländern zu stehen, in denen sie Bürger sind.

Immer seit der Zerstörung des Heiligen Tempels in Jerusalem und dem Exil des jüdischen Volkes über 2000 Jahre, waren wir verpflichtet, uns peinlich loyal zu den Ländern unseres Aufenthaltes zu verhalten.

Einer der großen biblischen Propheten, Jeremiah, proklamierte in Kapitel 29 seines Buches Gottes Botschaft an alle Verbannten; in Vers 7 lesen wir [laut Luther-Übersetzung, Anm. eku], "Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe lassen wegführen, und betet für sie zum HERRN; denn wenn's ihr wohl geht, so geht's auch euch wohl." [1]

Dies ist unsere ganze Geschichte hindurch ein Eckstein jüdischer Moral gewesen, bis zum heutigen Tage.

Thora-treue Juden wünschen in Frieden und Harmonie mit ihren Nachbarn zu leben, in jedem Land der Gemeinschaft der Nationen, einschließlich im historischen Palästina.

Sie mißbilligen Handlungen und Taktiken der Gewalt, ausgeübt durch Jene, unter Mißbrauch des Namens Israel unserer Vorväter, welche die ewigen Werte der Thora, das ewige gottgewidmete Erbe des jüdischen Volkes, ersetzt haben durch das Ideal des chauvinistischen Nationalismus.

Es ist die immerwährende Absicht des Zionismus, vorsätzlich und überall, wo irgend möglich, Antisemitismus zu erregen und sogar noch häufiger, einen Nutzen aus jeglichem jüdischen Leiden zu ziehen um in der Tat seine Sache zu fördern. Hass gegen Juden und jüdisches Leiden ist der Treibstoff der zionistischen Bewegung, und von Anfang an wurde ganz bewußt und vorsätzlich Hass gegen Juden angestachelt um dann, in geheucheltem Entsetzen, dies zu gebrauchen, um die Existenz des zionistischen Staates zu rechtfertigen - dies ist, natürlich, Machiavellismus, zum höchsten Grade getrieben.

Das Gedeihen des Zionismus auf Hass und den Leiden der Juden, und dem Bestreben, davon zu profitieren, indem die Juden in beständiger Furcht gehalten werden, verursacht ihre Ignoranz gegenüber der wahren Natur des Zionismus und stattdessen den zionistischen Staat als ihre Erlösung zu betrachten.


ANTISEMITISMUS DURCH DEN POLITISCHEN ZIONISMUS

Obwohl Zionisten und Andere [noch?] darüber streiten, ist es eine unabweisbare Tatsache, daß revolutionäre, säkulare und abtrünnige Elemente aus der jüdischen Gesellschaft Europas nach dem Ersten Weltkrieg einen großen Beitrag zur Feindschaft gegen Juden leisteten. Diese erregten ganz allgemein den Judenhass unter vielen Nicht-Juden.

Während Hitler 1924 als Häftling in der Festung Landsberg am Lech einsaß, schrieb er sein Buch 'Mein Kampf'. Als er im Jahr 1933 Reichskanzler von Deutschland wurde, standen ihm Goebbels, Rosenberg und Streicher bei.

Von ihnen kamen die Erklärungen, "Die Juden Deutschlands verursachten die Niederlage Deutschlands im Krieg 1914-1918;"

"die Juden Deutschlands waren verantwortlich für die schrecklichen Bedingungen, die in Deutschland dem Krieg folgten";

"die Juden Deutschlands sind Fremde und sie wünschen, Fremde zu bleiben";

"sie haben keine Treue zum Land ihrer Geburt";

"sie sind keine Menschen";

"sie sind dreckige Hunde";

"sie haben kein Recht, sich in die Angelegenheiten Deutschlands einzumischen";

"es gibt zu viele Juden in Deutschland".


Soweit es den Zionismus betraf, versuchte der Begründer des Zionismus und Abtrünnige [Herkunfts-Jude. Zur Definiton s.a. berühmte judenfreundliche Rede d. Dr. Martin Hohmann, CDU. Anm. eku], Theodor Herzl, den Hass auf die Juden zu verstärken, um die Sache des politischen Zionismus zu unterstützen.

Hier einige seiner "Perlen":

"Es ist unerlässlich, daß die Leiden der Juden ... schlimmer werden ... dies wird die Verwirklichung unserer Pläne unterstützen ... Ich habe eine exzellente Idee ... Ich werde die Antisemiten dazu verleiten, den Wohlstand der Juden auszulöschen ... Die Antisemiten werden uns dabei unterstützen, weil sie die Verfolgung und Unterdrückung der Juden verstärken werden. Die Antisemiten werden unsere besten Freunde sein." (Aus seinem Tagebuch, Teil 1, ab Seite 16,)

[Anm. eku: der Autor zitiert hier offenbar die engl. Ausgabe der Herzl-Tagebücher, diese liegt mir nicht vor]

Weitere Worte aus dem anschaulichen Einfallsreichtum dieses Träumers von Seite 68, Teil 1 seines Tagebuchs:

[Anm.: Angaben des Autors zu Band und Seite beziehen sich wohl ebenfalls auf die engl. Ausgabe der Tagebücher, darum hier zunächst meine Rückübersetzung aus dem Englischen]

"Daher wird der Antisemitismus, welcher eine tief verwurzelte Kraft im Unterbewußtsein der Massen ist, den Juden nicht schaden. Ich finde ihn sogar nützlich, um den Judencharackter zu stärken, Erziehung durch die Massen, welche zur Assimilation führen wird. Diese Erziehung kann nur mittels Leiden erfolgen und die Juden werden sich anpassen."

[Anm. eku: hier nun Originaltext aus dem in Deutschland erschienenen Tagebuch, Leipzig 1922/23, Band 1, Seite 12:

"Der Antisemitismus, der in der großen Menge etwas Starkes und Unbewußtes ist, wird aber den Juden nicht schaden. Ich halte ihn für eine dem Judencharakter nützliche Bewegung. Er ist die Erziehung einer Gruppe durch die Massen und wird vielleicht zu ihrer Aufsaugung führen. Erzogen wird man nur durch Härten. Es wird die Darwinsche Mimikry eintreten. Die Juden werden sich anpassen."

http://www.literature.at/webinterface/library/ALO-BOOK_V01?objid=12794&zoom=3&ocr=&page=19&gobtn=Go%21
Originalscan der betr. Buchseite. Die Tagebücher wurden 2 Jahrzehnte nach dem Tode Herzls (+1904) von dessen überlebenden Vater editiert und herausgegeben. Im Vergleich der beiden Zitate stimmt also der engl. u. d. deut. Text inhaltlich weitgehend überein, allerdings wohl nicht die Paginierung]


Hassvolle Sichtweisen auf Juden als Untermenschen mußten Nazi-Theoretiker wie etwa Hitler, Goebbels, Rosenberg und Streicher nicht neu erfinden. Diese Ideologie wurde einfach angepaßt aus Erklärungen politischer Zionisten, wie man sie z.B. in den Schriften des Zionisten Yehezkel Kaufman im Jahr 1933 vorfand.

Im Jahr 1920 tauchten an der Universität Heidelberg judenfeindliche Erklärungen auf.

Diese Erklärungen argumentierten damit, daß die Juden Deutschlands den Aufruhr in der Folge des Krieges verursacht hatten. Daß die Juden von Deutschland nichts gemeinsam mit den Deutschen haben und daß die Deutschen das Recht haben, die Juden Deutschlands aus den Angelegenheiten betreffend ihres Volkes herauszuhalten wurde nicht etwa von Adolf Hitler in 'Mein Kampf' geäußert, sondern von Nahum Goldman, der zum Präsidenten der Zionistischen Weltorganisation [WZO] und zum Führer des Zionistischen Weltkongress [WJC] aufstieg und der - unstrittig - der einflußreichste politische Zionist der Welt wurde, gleich an zweiter Stelle hinter dem Premierminister des Staates Israel.

Im Jahr 1921 wurde den Juden in Deutschland erklärt:

"Wir Juden sind Feinde ... ein fremdes Volk in eurer Mitte und wir ... wollen dies bleiben. Ein Jude kann niemals ein loyaler Deutscher sein; wer immer das fremde Land sein Vaterland nennt ist ein Verräter am jüdischen Volk".

Wer sprach diese hinterfotzigen Worte?

Es war Jacob Klatzkin, die Nummer Zwei der politischen zionistischen Ideologen in Deutschland, zu einer Zeit, als sich die Juden Deutschlands der vollen politischen und bürgerlichen Rechte erfreuten.

Er war es, welcher die Untergrabung der jüdischen Gemeinden verfocht, als dem einzigen sicheren Weg, einen eigenen Staat zu erwerben.

"Sie hatten keine Skrupel dahingehend, die existierenden jüdischen Gemeinden zu zerstören."

Wer erklärte in einer öffentlichen Ansprache auf einem Treffen der politischen Zionisten in Berlin, daß "Deutschland ... zu viele Juden hat"? War es Hitler oder Goebbels?

Nein, das war Chaim Weizman, welcher später der erste Präsident des Staates Israel wurde.

Diese Ansprache wurde im Jahr 1920 veröffentlicht, und dies sogar vier Jahre, bevor Hitler sein Buch 'Mein Kampf' schrieb.

Wie viele zionistische Juden wissen von dem teuflischen Verrat, geäußert von den rangältesten zionistischen Führern, diesen Abtrünnigen des jüdischen Volkes?

Im Nürnberger Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher, bezeugte Nazi-Propagandist Julius Streicher: "Ich tat nicht mehr, als zu wiederholen, was die führenden Zionisten erklärt hatten" - es ist klar, Streicher sagte die Wahrheit.

Neben Hitler, Rosenberg, Goebbels und Streicher, gebrauchten viele weitere Nazi-Führer Erklärungen von Zionisten, um ihre Anklagen gegen die Juden Deutschlands zu bestätigen.

Darin bestehen die Anstrengungen der zionistischen Führer bis zum heutigen Tag, einen hohen Grad des Antisemitismus aufrecht zu erhalten um ihnen mittels geheucheltem Abscheu zu ermöglichen, von dem so angespitzten Antisemitismus Unterstützung ihrer idolatrischen und anti-jüdischen Sache zu erhalten.

Im Jahre 1963 erklärte Moshe Sharett, damals Präsident der Jewish Agency, vor der 38. Jahrestagung der Skandinavischen Jugendorganisation, daß die Freiheit, welcher sich die Mehrheit der Juden erfreut, den Zionismus gefährdet und auf dem 26. Zionistischen Weltkongress wurde den Delegierten erzählt, daß die Juden vom Nachlassen des Antisemitismus in den USA bedroht seien, "Wir sind in Gefahr durch die Freiheit", erklärte er.

Wie schon weiter oben erwähnt, floriert der Zionismus durch den Antisemitismus.

Ben Gurion erlärte, "... nicht immer und nicht überall stelle ich mich gegen den Antisemitismus".

Die Zionisten spielen regelmäßig die handliche "Antisemiten"-Rassenkarte aus, gegen jederman, sei er Jude oder Nicht-Jude, welcher seine Stimme gegen die Boshaftigkeit der Zionisten erhebt.

Während des 2. Weltkrieges [1941, über türk. u. liban. diplom. Kanäle, Anm. eku] suchte die Lehi-Organisation, Ableger von Begins 'Irgun' unter Führung von Yitzchak Shamir, ein Bündnis mit den Nazis einzugehen! Folgend ein Zitat aus dem Brief der Lehi im Kontakt mit den Nazis:

"Die Errichtung des historischen Judenstaates auf nationaler und totalitaerer Grundlage, der in einem Vertragsverhaeltnis mit dem Deutschen Reiche stuende, im Interesse der Wahrung und Staerkung der zukuenftigen deutschen Machtpositionen im Nahen Orient sei...
... tritt die N.M.O. in Palaestinam ... mit denn Angebote einer aktiven Teilnahme am Kriege an der Seite Deutschlands heran...
... Die Kooperation der Israelitischen Freiheitsbewegung wuerde auch in der Linie einer der letzten Reden des deutschen Reichskanzler liegen, in der Herr Hitler betonte, dass er jede Kombination und Koalition benutzen werde um England zu isolieren und zu schlagen."



[Anm. eku: folgender Link hinzugefügt, im engl. Original dieses Textes hier nicht vorhanden.

http://www.marxists.de/middleast/ironwall/irgunazi.htm

"Aus David Yisraeli, The Palestine Problem in German Politics, 1889-1945, (Phd.), Bar Ilan University, Ramat Gan, Israel, 1974. Die Rechtschreibung wurde nicht geändert."
Das militärisch-politische Bündnisangebot der 'LEHI' an das 3. Reich liegt unter dem obigen Link im deutschen Volltext vor, von dort ist auch die engl. Version verlinkt]


Für jene, welche den Zionisten unterstellen, sie würden auf der Seite von Freiheit und Gleichheit stehen, klingen diese Worte befremdlich. Jenen jedoch, welche die Wurzel des Zionismus verstanden haben, welche die Transformation und Ausrottung der Auffassung vom traditionellen Juden und Judentum umfaßt, sind diese Erklärungen überhaupt nicht absonderlich. Sie [die zion. Worte, Anm. eku] sind so zu erwarten.

Die Zionisten stimmten mit den Nazis im Allgemeinen überein, sogar schon vor dem Aufschwung des Nazismus. Sie glaubten, daß Juden nicht in Harmonie in irgendeiner anderen Gesellschaft in der Welt leben könnten und nicht sollten und daß die Trennung von diesen Gesellschaften ein Vorteil für diese Gesellschaften sei.


Sie glaubten, daß die neue jüdische Existenz in ihrem eigenen Staat das Bild vom Juden als "nutzlos" und "Parasit" umkrempeln würde. Diese Ideen existierten lange vor Adolf Hitler!

Es gibt eine große Anzahl Literatur darüber, die beschreibt, wie die Zionisten es sehr erschwerten, während und nach dem 2. Weltkrieg Juden zu retten. Während verschiedene Personen und Organisationen versuchten, die Ausreise von Juden in die westlichen Ländern zu arrangieren, investierten die Zionisten in Überstunden, um eben dies zu verhindern.

In der Tat, Yitzchak Greenbaum, ein berühmter Zionist, proklamierte, daß "eine Kuh in Palästina mehr Wert sei, als all die Juden in Polen."

Der schändliche David Ben-Gurion erklärte im Dezember 1938:

"Wenn ich wüßte, es wäre möglich all die [jüdischen] Kinder in Deutschland nach England zu retten, jedoch nur die Hälfte der Kinder, indem sie nach Eretz Israel gebracht würden, ich würde die zweite Lösung wählen. Wir dürfen nicht nur das Leben dieser Kinder berücksichtigen, sondern auch die Geschichte des Volkes Israel."

Nach dem Krieg, am 2. Mai 1948, präsentierte der zionistische "religiöse" Führer, Rabbi Klaussner, welcher mit der Sache der 'Displaced Persons' befaßt war, einen Bericht vor der Jewish American Conference:

"Ich bin überzeugt davon, daß die Leute gezwungen werden müssen, nach Palästina zu gehen... Für die scheint ein amerikanischer Dollar das höchste aller Ziele zu sein. Mit dem Wort 'Zwang' schlage ich ein Programm vor. Dies dient der Evakuierung der Juden in Polen und diente in der Geschichte dem 'Exodus' [Anm. eku: aus Ägypten] ... Zur Ausführung dieses Programms müssen wir, statt den 'Displaced Persons' Behaglichkeit zu bringen, ihnen die größtmöglichen Unannehmlichkeiten bereiten ... in einer zweiten Stufe folgt dann die Methode, die Haganah aufzufordern, die Juden zu drangsalieren."

Es ist eine Ironie, daß die Zionisten ihren Staat als den sicheren Hafen der Juden proklamieren, wenn doch seit dem 2. Weltkrieg kein Platz auf der Erde derart gefährlich für Juden ist, wie der zionistische Staat, in spiritueller Hinsicht wie physisch.

Nachdem der zionistische Staat gegründet war, wirkten die Zionisten unbarmherzig dahin, um Furcht bei den Juden in den arabischen Ländern zu erzeugen. Ihre Taktik funktionierte höchst erfolgreich im Yemen, Marokko, Irak, Algerien, Lybien, Tunesien.

Es ist unter irakischen Juden allgemein bekannt, daß während 1949 und 1950 der berühmte Zionist, Mordechai ben Porat, welcher den Spitznamen Morad Abu al-Knabel (Mordechai Bomber) bekam, nach der zionistischen Staatsgründung dabei half, irakische Offizielle zu bestechen, damit sie Gesetze verabschiedeten, welche die Auswanderung der Juden aus dem Irak förderten.

Dies wurde dadurch verstärkt, indem die Zionisten im März 1950 Bomben in Baghdads Synagogen pflanzten. Informationen darüber liegen griffbereit im Internet.

Die Schrift von Herrn Naim Giladi dokumentiert im Detail, was die Zionisten im Jahr 1950 in Baghdad anrichteten um die Flucht der Juden in den zionistischen Staat zu provozieren.

[Hinweis: d. aus dem Engl. übersetzte Schrift liegt auf 'Aussenpolitikforum' bereits vor, hier bitte: http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?t=397
"Die Juden des Irak", von Herrn Giladi erstellte Zusammenfassung bzw. Auszug seines Buches Ben-Gurion Scandals]

Die Zionisten machen sich keine Sorgen um die Effekte, welche ihre Taktiken auf die jüdischen Gemeinden überall in den Ländern haben. Wenn sie die europäischen Nationen jeder Sünde unter der Sonne anklagen, kümmerts die Zionisten, daß dies Feindschaft gegenüber den Juden produzieren wird? Nein! Nicht im geringsten. Ganz im Gegenteil, wie oben behandelt, ihr Geschäft blüht unter solchen Umständen, sie klammern sich an die vergebliche Hoffnug, daß diese jüdischen Gemeinden zur "Erlösung" in den "sicheren Hafen" des zionistischen Paradieses hineindrängeln, wo sich die Juden in permanenter Gefahr befinden, da das zionistische Regime jede Form der grausamen Provokation gegen Nicht-Juden unternimmt.

In der Vergangenheit haben die Zionisten jede Gelegenheit gesucht, die Juden zum Verlassen ihrer Heimatländer zu drängen. Jedesmal, wenn auch nur der geringste judenfeindliche Vorfall auf den Fersen der zionistischen Taktik folgt, oder wenn Anzeichen ökonomischer Not und Verwerfung auftauchen, verstärken die Zionisten dies ums Tausendfache, suchen sie rücksichtslos die betroffenen Nationen zu erniedrigen und hetzen die Juden auf, zu dem zionistischen Staat zu gehen, der sogenannten "natürlichen Heimat" des jüdischen Volkes.

Dies war so der Fall in Ländern wie Frankreich, Argentinien, Uruguay, der früheren Sowjet-Union und Ägypten.



"Die Verheißungen der Thora werden sich immer verwirklichen." Dieser Vers aus der Thora legt dar, daß jene, welche Seine Feinde sind, einen Preis zahlen werden, wenn das Königreich Gottes herrschen wird.

Deuteronomium 32:43 [Anm. eku: Fünftes Buch Mose 32,43, nach der Eberfelder-Übersetzung]: Jubelt, ihr Nationen, mit seinem Volke! Denn er wird rächen das Blut seiner Knechte und wird Rache erstatten seinen Feinden, und seinem Lande, seinem Volke, vergeben.

Quellen:

* Guardian Volume two Issue 7
* Satmar Grand Rebbe Joel Teitelbaum
* The Jews of Batna, Aleria: A Study of Identity and Colonialism by Elizabeth Friedman.
* The Jewish Communities of Morocco and the AIU by M. Laskier, State University, Albany, N.Y.
* The Impact of Western European Education on the Jewish Millet of Baghdad by Maurice Sawdayee.
* Outcaste Jewish Life in Southern Iran by Laurence D. Loeb. Gordon and Breach.
* The Last Arab Jews. The Communities of Jerba, Tunisia by Abraham Udovitch and Lucette Valensi. Harwood Academic Publishers.
* The GENOCIDE IN THE HOLY LAND (available for purchase on the site)
* Ben Gurion's Scandals by Naeim Giladi (available for purchase on the site)

http://www.jewsagainstzionism.com/zionism/zanda.cfm
(Quelle: Webseite des traditionellen, orthodoxen und natürlich anti-zionistischen Judentums)


edit: der obige übersetzte Text wird hin und wieder von mir auf Tip- und Übersetzungsfehler durchgesehen und unterliegt daher künftig evtl. leichten Änderungen! Für Hinweise auf Fehler danke ich schon mal (PN).


edit: 03.01.2009, Ergänzung:

Zitat:

[1] Am Beginn des jüdischen Exils nach Babylon proklamierte der Prophet Jeremia in Kapitel 29 seines Buches die Botschaft G-ttes gegenüber allen Exilierten. Der Vers 7 sagt: „Und suchet das Wohl der Stadt, dahin Ich euch weggeführt habe, und betet um sie zu dem Ewigen; denn in ihrem Wohle wird euch wohl sein.“ Dies war immer ein Eckpfeiler jüdischer „Außenpolitik“, nach dem man sich in den Ländern der Nationen während unserer folgenden Exile bis zum heutigen Tage zu verhalten hat.

http://www.der-jid.org/index-Dateien/Page295.htm
(Quelle: Der Jid, "Erklärung des Central Rabbinical Council der USA und Kanada")

_________________
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somit ist der Arsch fähig, der Menschheit die Welt zu erklären! zwinkern
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lachtot 2 daumen hoch applaus
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Zuletzt bearbeitet von ekueku am 20 Dez 2009, 20:09, insgesamt 29-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 11 Sep 2006, 03:11    Titel: Der Zionist ist ein Rassist! Antworten mit Zitat

Artikel-URL:
http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=7260#7260


Der Jude ist ein dreckiger Hund

Folgend Kapitel 2 aus dem Buch 'Zionismus im Zeitalter der Diktatoren' von Lenni Brenner, Herkunftsjude. Der Mann ist dem marxistischen Lager zuzurechnen, m.W. lebt er als Journalist in Tel Aviv [edit: nach letzten Infos lebt er in USA, 15.10.2007]. Das Kapitel ist nun vollständig übersetzt, aber mancher Satz und Tipfehler wartet noch auf eine Korrektur... (Anm. eku: heute wieder was korrigiert, 16.12.06)

Meines Wissens aber im Internet die erstmalige Übertragung dieses Textes ins Deutsche

*************************************************************************


Lenni Brenner

Zionismus im Zeitalter der Diktatoren
(Zionism in the Age of the Dictators)


2. Blut und Boden (Blood and Soil)


Die Wurzeln des zionistischen Rassismus


Es war der Antisemitismus - alleine - welcher den Zionismus begründete. Herzl konnte seine Bewegung in keiner Weise auf irgendeinem positiven jüdischen Selbstverständnis aufbauen.

Obwohl er die Unterstützung durch die Rabbiner anstrebte, war er persönlich nicht gläubig. Er hatte kein besonderes Interesse an Palästina, dem antiken Heimatland; er war ganz erpicht darauf, daß das kenianische Hochland akzeptiert wird, zumindest auf einer zeitweiligen Grundlage. Er hatte kein Interesse an Hebräisch; er betrachtete seinen jüdischen Staat als ein sprachliches Abbild der Schweiz.

Der Rassengedanke lag für ihn in der Luft; die deutschen Antisemiten sprachen von den Juden als Rasse, bald jedoch verwarf er diese Doktrin und nutzte in einer paradoxen Diskussion Israel Zangwill, einen seiner frühesten Gefolgsleute, als ein Beispiel für seine Ablehnung dieser Idee. Er beschrieb den englisch-jüdischen Autor so:

"... vom langnasigen Neger-Typ, mit wolligem, tief-schwarzem Haar ... er stützt jedoch den Rassegedanken [durch sein Aussehen, Anm. eku] - manches daran kann ich gelten lassen, ich muß lediglich ihn und dann wieder mich anschauen. Alles was ich sagen kann: wir sind eine historische Einheit, eine Nation mit anthropologischer Vielfalt." [1]


Unbekümmert von religiösen Überlegungen, schlug er einen Atheisten, den damals weltberühmten Autor Max Nordau, als seinen Nachfolger als Präsident der WZO (Zionistische Weltorganisation) vor.


Und wieder waren die Jünger weniger liberal als ihr Herr.

Nordau war mit einer Christin verheiratet und befürchtete, daß sich die Orthodoxen auf allen Ebenen daran stoßen würden. Er war bereits verheiratet, als er zum Zionismus konvertierte und wurde bald, trotz seiner nichtjüdischen Ehefrau, ein anerkannter jüdischer Rassist.

Am 21. Dezember 1903 gab er Eduard Drumonts radikal antisemitischer Zeitung 'La Libre Parole' ein Interview, in welchem er sagte, daß der Zionismus keine Sache der Religion sondern der Rassen-Exklusivität sei und "es gibt keinen, mit welchem ich in größerer Übereinstimmung in diesem Punkt stehe, als M. Drupont". [3]

Obwohl sich nur ein einziger nationaler Ableger der WZO (der holländische Verband im Jahr 1913) jemals darum bemühte, die Juden, welche in gemischten Ehen lebten, auszuschließen, starb der kosmopolitische Zionismus einen frühen Tod mit Herzl im Jahr 1904. [4]


Die Bewegung in Osteuropa, ihre Massenbasis, teilte die spontanen volks-religiösen Vorurteile der orthodoxen Gemeinden ihres Umfeldes.

Obwohl die traditionellen Juden Missionierung kannten und Ehen mit Nicht-Juden als Verstärkung ihrer Glaubenskraft ansahen, brachte später von der katholischen Kirche ausgehender Druck die Rabbiner dazu, Konvertierungen als "lästiges Jucken" zu betrachten und sie stellten die Missionierung ein.

Im Laufe der Jahrhunderte, wurde die Selbst-Abgrenzung zum Kennzeichen der Juden. Mit der Zeit betrachteten die Massen Mischehen als Verrat an der Orthodoxie. Obwohl im Westen nur manche Juden die Religion abwandelten und "Reform"-Sekten bildeten und andere sich vom Gott ihrer Vorväter gänzlich abwandten, ging der Lauf im Wesentlichen weg vom Judaismus.

Wenige nur stießen zur jüdischen Welt hinzu, entweder durch Konvertierung oder Heiraten.

Obschon der westliche Zionismus sich in einer mehr säkularen Atmosphäre entwickelte als jener Ost-Europas, betrachtete die Masse seiner Mitglieder Misch-Ehen eher als Wegführung der Juden von der Gemeinde denn als Hinzufügung zu ihr.

Die deutschen Akademiker, welche die zionistische Bewegung nach Herzls Tod übernahmen, entwickelten die modernistisch-rassistische Ideologie vom jüdischen Separatismus [Loslösungsstreben].

Sie waren stark beeinflußt von ihren pan-germanischen Studenten-Kollegen der 'Wandervögel' (Zugvögel oder Freigeister), welche den deutschen Campus vor 1914 dominierten. Diese Chauvinisten wiesen die Juden als nicht von germanischem Blut zurück; folglich konnten sie niemals Teil des Deutschen Volkes sein und waren grundsätzlich Fremde auf deutschem Boden. Alle jüdischen Studenten waren gezwungen, sich mit diesen Konzepten, welche sie umringten, auseinander zu setzen.

Ein paar bewegten sich nach links und wurden Sozialdemokraten. Für jene war dies [der Wandervögel-Chauvinismus, Anm. eku] nur ein mehr bourgeoiser Nationalismus und war als solcher zu bekämpfen.

Die meisten blieben herkömmlich kaisertreu, standhafte Nationalisten, welche darauf beharrten, daß tausend Jahre auf deutschem Boden aus ihnen "Deutsche mosaischen Glaubens" gemacht hatten.

Aber ein Anteil der jüdischen Studenten eignete sich die 'Wandervögel'-Ideologie an und übertrug sie einfach in zionistische Terminologie.

Sie stimmten mit den Antisemiten in mehreren Punkten überein: die Juden waren kein Teil des Deutschen Volkes und, natürlich, Juden und Deutsche sollten sich nicht geschlechtlich vermischen, nicht aus den traditionell religiösen Gründen, sondern um der Reinheit ihres eigenen einzigartigen Blutes willen.

Da nicht von deutschem Blut, hätten sie zwangsläufig ihren eigenen Boden zu bekommen: Palästina.

Auf den ersten Blick schien es befremdlich, daß jüdische Studenten aus der Mittel-Klasse derart beeinflußt durch antisemitisches Gedankengut sein sollten, besonders, da zur selben Zeit der Sozialismus mit seiner assimilationistischen Haltung gegenüber den Juden beträchtliche Unterstützung in der Gesellschaft um sie herum gewann.

Der Sozialismus appellierte jedoch vorwiegend an die Arbeiter, nicht an die Mittel-Klasse; in ihrer Umwelt herrschte der Chauvinismus vor, obwohl intellektuell, lehnten sie ihre Verbindung zum Deutschen Volk ab, und in der Tat, niemals emanzipierten sie sich von der deutschen Kapitalistenklasse, den ganzen Ersten Weltkrieg hindurch unterstüzten sie leidenschaftlich ihre eigene Regierung.


[Anm. eku: s.a. "Max-Bodenheimer-Archiv". Deutsche Zionisten bilden im 1. WK mittels maßgeblicher Beteiligung der Kölner Fam. Bodenheimer (=zionistisches Establishment) Unterstützungskommitee, dieses reist an die Ostfront, bildet Judenräte in den befreiten Gebieten Polens, nennt die Juden Europas "Deutsche" oder "deutschenfreundlich" und - nicht zuletzt - sitzt buchstäblich als Ehren-Gast an Kaisers Esstisch! Statt den Patriotismus der damaligen deutschen Zionisten auf dieser Basis behutsam in die richtige Richtung zu lenken und zu festigen, haben sich weite (nicht-jüdische) deutsche sog. intellektuelle Kreise in den 1920er Jahren idiotischerweise für eine zionistische Staatsgründung auf arabischem Boden in Palästina stark gemacht. Und diese Kreise kommen wohl nicht mehr herunter von ihrer lebensgefährlichen, menschenfeindlichen Idiolatrie...]

In all ihrem grandiosen intellektuellen Anspruch, war ihr völkischer Zionismus doch nur einfach eine Imitation der deutschen nationalistischen Ideologie. Deshalb war der junge Philosoph Martin Buber fähig, während dem Ersten Weltkrieg den Zionismus mit inbrünstigem deutschen Patriotismus zu verbinden.

In seinem Buch 'Drei Reden über das Judentum', veröffentlicht im Jahre 1911, sprach Buber über einen Jugendlichen, der:

"einen Sinn hat für die Unsterblichkeit der Generationen einer Blutgemeinschaft, welche er als Vorgänger seines Ich empfindet, dessen Ausdauer wird unendlich währen.

Hinzu kommt die Entdeckung, befördert durch sein Bewußtsein, daß Blut eine tief verwurzelte, nährende Kraft im Inneren jedes einzelnen Menschen ist;

daß die tiefsten Schichten unseres Seins vom Blut bestimmt sind;

daß unser innerstes Denken und unser Wille davon gefärbt sind.

Jetzt findet er heraus, daß die Welt um ihn eine Welt der Eindrücke und Einflüsse ist, wohingegen Blut das Reich einer beeinflußbaren und beeindruckbaren Substanz ist, einer Sustanz die alles in ihre eigene Form aufnimmt und anpasst, und, wer auch immer, vor die Wahl, Umgebung oder Blut gestellt, sich für die Substanz entscheidet, fortan ein wahrer Jude aus seinem Innersten sein muß, um zu leben als ein Jude mit all den Widersprüchen, der Tragödie und all der späteren Verheißung seines Blutes" [5]

[naturgemäß unvollkommene Rückübersetzung, ich werde noch versuchen, den Originaltext Bubers zu bekommen... Anm. eku]

Die Juden leben in Europa seit Jahrtausenden, weit länger, sagen wir mal, als die Ungarn. Niemand träumte davon, sich auf die Ungarn als Asiaten zu beziehen, jedoch, so Buber, die Juden Europas wären noch Asiaten und würden es voraussichtlich immer bleiben.

"Du kannst den Juden aus Palästina rauskriegen, aber niemals Palästina raus aus dem Juden."


Im Jahr 1916 schrieb Buber, daß der Jude:

"vertrieben wurde aus seinem Land und über die Länder des Abendlandes verstreut wurde, jedoch, trotz all dem, blieb er ein Orientale. Man kann all dies im noch so sehr assimlierten Juden entdecken, wenn man Zugang zu seiner Seele gewinnt ... der unvergängliche, allen Juden gemeinsame Trieb - dieser wird in das Sein einkehren nach einer Fortdauer des Lebens in Palästina ... Sobald der Trieb mit seiner Mutters Scholle in Berührung kommt, wird er wieder schöpferisch." [6]

Bubers völkischer Zionismus, mit seinen ausgesuchten Strängen mystischen Überschwangs, war jedoch zu vergeistigt um ein breites Publikum anzusprechen.

Was gebraucht wurde, war eine populäre zionistische Version des Sozial-Darwinismus, welcher die bourgoise intellektuelle Welt des aufbrechenden europäischen imperialen Wettbewerbs nach Afrika und nach Osten überschwemmte.

Die zionistische Version dieser Auffassung wurde von dem österreichischen Anthropologen Ignatz Zollschan entwickelt. Für ihn war der verborgene Nutzen des Judaismus, daß jener, obgleich unabsichtlich, das Wunder der Wunder bewirken würde:

"Eine Nation von reinem Blut, unverdorben von den Krankheiten des Exzesses oder der Unmoral, von einem hoch entwickelten Sinn für familiäre Reinheit und von tief verwurzelten tugendhaften Gewohnheiten würde eine außergewöhnliche geistige Regsamkeit entwickeln. Darüberhinaus sorgt das Verbot der Mischehen dafür, daß dieser höchst-ethische Schatz nicht durch reinmixen von weniger umsichtig hervorgebrachten Rassen verloren geht ... daraus resultiert eine naturgemäße Auswahl, welche keine Parallele in der Geschichte der menschlichen Rasse findet ... Wenn eine Rasse, die so hoch beschenkt ist, die Gelegenheit bekommt, erneut ihre ursprüngliche Kraft zu entwickeln, kann dem nichts gleichkommen, soweit es den kulturellen Wert anbelangt." [7]

Sogar Albert Einstein unterschrieb die zionistischen Rassenkonzepte, damit verstärkte er den Rassismus und verlieh ihm das Prestige seiner Reputation. Seine eigenen Beiträge zur Diskussion klingen entsprechend tiefsinnig, sie beruhen jedoch auf dem selben Unsinn.

"Nationen mit rassischen Unterschieden scheinen Instinkte zu besitzen, welche gegen ihre Verschmelzung wirken. Die Assimilation der Juden in die europäischen Nationen ... konnte nicht das Gefühl eines Mangels an Verwandtschaft zwischen ihnen und jenen, unter denen sie lebten, beseitigen. Letzten Endes ist das instinktive Gefühl des fehlenden Verwandschaftsverhältnisses auf das Gesetz der Energieerhaltung zurückzuführen. Aus diesem Grund kann es [das instinktive Mangelgefühl, Anm. eku] durch keinen noch so wohlmeinenden Druck ausgerottet werden." [8]

Buber, Zollschan und Einstein waren nur drei der klassischen Zionisten, welche hochtrabend gelehrt über Rassen-Reinheit redeten. Jedoch konnte der schiere Fanatismus Einiger nicht den des Amerikaners Maurice Samuel einholen.

Als ein gut bekannter Autor jener Zeit - später, in den 1940er Jahren arbeitete er mit Weizman an dessen Autobiographie - wendete sich Samuel im Jahre 1927 in seinem Werk, 'Ich, der Jude' [I, the Jew], an die amerikanische Öffentlichkeit. Er denunzierte mit Horror eine Stadt, der er bereitwillig zugestand, daß er sie nur vom Hörensagen kannte - und von der uns die vorgelegten Hinweise nahelegen, daß es sich um die ungebunden lebende Künstler-Kolonie bei Taos, Neu-Mexiko, handelt:

"Auf diesem kleinen Platz kamen Repräsentanten der afrikanischen Neger, der Amerikaner und der chinesischen Mongolen zusammen, der Semite und der Arier ... freie Mischehen setzen sich durch ... Warum erfüllt mich dieses Bild, teils wirklich, teils phantastisch, mit einem befremdenden Abscheu, suggeriert es das Ekelerregende, das düstere Bestialische? ... Wieso ruft dieses Dorf, wie meine Phantasie heraufbeschwört, den Gedanken an einen Haufen Reptilien hervor, die hässlich in einem Wasserkübel brüten?" [9]



"Um ein guter Zionist zu sein, muß man ein bißchen Antisemit sein"


Obwohl 'Blut' ein wiederkehrendes Thema in der zionistischen vor-Holokaust-Literatur war, war dieses nicht so zentral wie die Botschaft vom 'Boden'.

Solange Amerikas Grenzen offen blieben, fragten Europas Juden: wenn der Antisemitismus nicht in seiner Heimat bekämpft werden konnte, warum sollten sie nicht einfach der Menge nach Amerika folgen?

Die zionistische Antwort war doppelt gewappnet: Antisemitismus würde die Juden begleiten, wohin immer sie auch gingen, und, darüberhinaus, es waren die Juden selbst, welche den Antisemitismus durch ihre eigene Charackteristik hervor riefen.

Die Wurzel des Antisemitismus, beharrten die Zionisten, war die jüdische Exil-Existenz.

Die Juden lebten parasitär von ihren "Wirten". Es gäbe so gut wie keine jüdischen Bauern in der Diaspora. Die Juden lebten in den Städten, sie waren der manuellen Arbeit entfremdet, oder, um es unverblümt zu sagen, sie mieden diese und beschäftigten sich lieber mit intellektuellen oder kommerziellen Angelegenheiten. Ihre Beanspruchung des Patriotismus war bestenfalls hohl, da sie ewig von Land zu Land wanderten. Und als sie selbst sich einbildeten, sie wären Sozialisten und Internationalisten, waren sie in Wirklichkeit nicht mehr als die Mittelsmänner der Revolution, welche die "Schlachten anderer Leute" ausfochten.

Diese zusammengefaßten Lehren waren bekannt als 'Shelilat Ha'galut' [Die Verneinung der Diaspora], an der sich das gesamte Spektrum der Zionisten festhielt, nur in Details variiert.

Sie wurden in der zionistischen Presse energisch vertreten, in der die ausgeprägte Qualität vieler Artikel aus der Feindseligkeit gegenüber dem gesamten jüdischen Volk bestand. Wenn irgendjemand diese Stücke ohne Kenntnis der Quellen las, würde er automatisch vermuten, daß sie der antisemitischen Presse entstammten.

Die 'Weltanschauung' der Jugendorganisation 'Hashomer Hatzair' [Junge Wächter], ursprünglich verfaßt im Jahr 1917, allerdings erst 1936 wieder neu veröffentlicht, war typisch für diese Art Ergüsse:

"Der Jude ist die Karikatur eines normalen, natürlichen Menschen, in physischer wie spiritueller Hinsicht. Als Einzelwesen in der Gesellschaft rebelliert er und wirft die gesellschaftlichen Bindungen ab, er kennt weder Ordnung noch Disziplin." [10]


Ganz ähnlich konnte so im Jahre 1935 Ben Frommer, ein Autor der ultra-rechten zionistisch-revisionistischen Bewegung, nicht weniger als 16 Millionen seiner Mit-Juden [offenbar wurde seine Erklärung weltweit verbreitet, Anm. eku] erklären, daß:

"Die Tatsache ist unabweisbar, daß die Juden kollektiv krank und neurotisch sind. Jene Berufs-Juden, welche nun erschüttert diese Wahrheit entrüstet zurückweisen, sind die größten Feinde ihrer Rasse, denn sie führen sie dadurch auf die Suche nach falschen Lösungen oder zumeist nur nach Beschönigungen." [11]
[zum Begriff "Berufs-Juden" s.a. meine Fußnote **), Anm. eku]

Diese Art des jüdischen Selbsthasses durchsetzte einen großen Teil des zionistischen Schrifttums.

Im Jahre 1934 erregte Yehezkel Kaufman - damals berühmt als Gelehrter für biblische Geschichte an der Hebräischen Universität zu Jerusalem, und obwohl selbst Zionist, dennoch ein Gegner der bizarren Theorie der Negation der Diaspora - wütende Kontroversen durch eine Auswahl der hebräischen Literatur mit noch schlimmeren Beispielen.

Auf Hebräisch konnten die pathetischen Schreiber ihre Mit-Juden ohne Furcht vor dem Vorwurf, den Judenhassern Munition zu liefern, regelrecht zur Sau machen. Kaufmans 'Hurban Hanefesh' (Holokaust der Seele) zitiert dazu drei der klassisch-zionistischen Vordenker.

Für Micah Yosef Berdichevsky waren die Juden "keine Nation, kein Volk, keine Menschen".

Für Yosef Chaim Brenner waren sie nicht mehr als "Zigeuner, dreckige Hunde, nicht-menschlich, erbärmliche Hunde".

Für Aaron David Gordon war sein Volk nicht besser als "Parasiten, grundsätzlich unnütze Leute". [12]

[Anm. eku: dieses Buch Kaufmans, wohl als eine Kritik an den zionistischen Pöbeleien gemeint, hatte Julius Streicher lt. Text der Webseite der frommen, ultra-orthodoxen Juden, JewsAgainstZionism, gekannt (siehe Artikel oberhalb), aus dieser Quelle hatte Streicher offenbar eine Reihe seiner Beschreibungen und Ausdrücke für die Juden gewonnen]

Natürlich mußte Maurice Samuel seine Schönschrift einbringen, um Verleumdungen gegen seine Mit-Juden zusammen zu brauen.

Im Jahr 1924 fabrizierte er in seinem Werk 'Ihr Nicht-Juden' (You Gentiles) eine von ihrem eigenen bösartigen Schöpfer gegen die christliche Ordnung angetriebene Judenheit:

"Wir Juden, wir, die Zerstörer, werden für immer die Zerstörer bleiben. Egal was ihr macht, nie wird es unserem Anspruch genügen. Ewig werden wir zerstören, denn wir brauchen unsere eigene Welt, eine Gottes-Welt, zu deren Erschaffung ihr nicht veranlagt seid ... jene von uns, welche diese Wahrheit nicht begreifen, werden sich immer wiederfinden in Allianz mit euren rebellischen Gruppen, bis die Desillusionierung kommt, unser elendes Schicksal, welches uns in eurer Mitte verstreute, hat uns diese unwillkommene Rolle aufgedrängt." [13]


Der Labour-Zionismus [linke, nicht-marxistische Strömung] brachte seine eigene einzigartige Sorte des jüdischen Selbsthasses hervor.

Trotz seines Namens und Anspruches, war der Labour-Zionismus niemals fähig, einen signifikanten Anteil der jüdischen Arbeiterklasse in auch nur irgendeinem Land der Diaspora für sich einzunehmen.

Seine Mitglieder führten ein selbst-widerlegendes Argument an: sie behaupteten, daß die jüdischen Arbeiter nur in "marginalen" Industrien beschäftigt seien, in solchen wie der Nadel-Industrie [Nadeln für Textilherstellung und Grammophone, Anm. eku], welche keine wesentliche Bedeutung für die Volkswirtschaften der "Wirts"-Nationen hatten, daher würden die jüdischen Arbeiter immerwährend marginal für die Arbeiterbewegung in den Ländern ihres Aufenthalts bleiben.

Jüdische Arbeiter, so wurde behauptet, könnten einen "gesunden" Klassenkampf nur in ihrem eigenen Land wagen.

Arme Juden zeigten natürlich wenig Interesse an einer sogenannten Arbeiter-Bewegung, welche ihnen nicht etwa erzählte, mit allem was sie vermochten für die Verbesserung der gegenwärtigen Bedingungen zu kämpfen, sondern sich eher um das weit entfernte Palästina zu sorgen.

Der Ruf der zionistischen Arbeiter-Bewegung richtete sich paradoxerweise primär an jene jungen Mittelklasse-Juden, welche den Bruch zu ihrer Herkunfts-Klasse suchten, war jedoch nicht bereit, sich dann den Arbeitern der Länder ihres Aufenthalts zu zuwenden.

Der Labour-Zionismus wurde so eine Art Gegenkultur-Sekte, welche die jüdischen Marxisten wegen deren Internationalismus und die jüdische Mittelklasse als parasitische Ausbeuter der "Wirts"nationen anprangerte.

Im Endeffekt übertrugen sie den traditionellen Antisemitismus ins Jiddische: die Juden waren in den falschen Ländern in den falschen Berufen und machten die falsche Politik.

Es brauchte den Holokaust, um diesem Gejammer einen Sinn zu geben.

Erst dann erkannten sie den gemeinsamen Nenner in ihrer eigenen Botschaft und der anti-jüdischen Propaganda der Nazis.

Im März 1942 gestand Chaim Greenberg, zu der Zeit Herausgeber des Labour-zionistischen Presse-Organs 'Jewish Frontier' in New York, schmerzlich ein, daß es tatsächlich

"eine Zeit [gegeben hat,] als es für zionistische Sprecher (einschließlich den Schreiber) modisch war, von ihrem Standpunkt aus zu erklären, 'um ein guter Zionist zu sein, muß man ein bißchen Antisemit sein'. Bis zu diesem Tag stehen die zionistischen Labour-Kreise unter dem Einfluß der Vorstellung, daß die Rückkehr nach Zion einen Prozeß der Reinigung von unseren ökonomischen Unsauberkeiten einschließt. Jeden, der keine sogenannte 'produktive' manuelle Arbeit ergreift, hält man für einen Sünder gegen das Volk Israel und gegen die Menschheit." [14]



"Wasser auf die Mühlen der Nazi-Propaganda"

Wenn irgendjemandem ohne weitere Fakten erzählt würde, daß die ersten Zionisten Rassisten waren, würde derjenige automatisch vermuten, daß dies ein Teil der kolonialistischen Seite des Zionismus in Palästina sei.

Tatsächlich ist dem nicht so; Der 'Blut-Zionismus' hätte sich auch entwickelt, wenn Palästina komplett unbewohnt gewesen wäre. Die Begeisterung für 'Blut und Boden' war bereits Teil des Zionismus, bevor der erste moderne Zionist jemals Europa verließ.

Der Rassen-Zionismus hingegen war ein merkwürdiger Ableger des Rassen-Antisemitismus.

Gewiß, so argumentierten die Zionisten, die Juden waren eine reine Rasse, bestimmt reiner als, sagen wir mal, die Deutschen, die einen großen Zuschlag slawischen Blutes besaßen, wie sogar die All-Deutschen eingestanden. Für diese Zionisten konnte jedoch noch nicht mal ihr Glaube an die Rassen-Reinheit den einen Makel der jüdischen Existenz überspielen: die Juden verfügten nicht über ihren eigenen jüdischen Boden.

Wenn die teutonischen Rassisten sich als 'Übermenschen' sehen konnten, sahen diese hebräischen Rassisten die Juden eben nicht in diesem Licht; eher war das Gegenteil der Fall.

Sie glaubten, daß wegen des Fehlens eines eigenen Bodens die Juden "Untermenschen" wären, daher wären diese, aus der Sicht ihrer "Wirte", wenig mehr als Blutsauger: die Welt-Pest eben.

Wenn man an den Wahrheitsgehalt der rassischen Exklusivität glaubt, fällt es schwer, etwas gegen den Rassismus von irgendjemand anderem einzuwenden.

Wenn man weiters daran glaubt, daß es für ein Volk unmöglich ist, gesund zu bleiben, außer in seinem eigenen Heimatland, kann man nichts gegen irgendeinen anderen einwenden, der "Fremde" von seinem Territorium ausschließt.

Tatsächlich jedoch dachte der Durchschnitts-Zionist selbst niemals daran, das zivilisierte Europa zu verlassen, um es gegen die Wildnis Palästinas einzutauschen. In Wirklichkeit ist es offensichtlich, daß ihm die zionistische 'Blut und Boden'-Ideologie eine vortreffliche Begründung lieferte, den Antisemitismus nicht auf dessen Heimatboden zu bekämpfen: Es war nicht der Fehler der Antisemiten, es kam von dem eigenen Pech der Juden, ihrem Dasein im Exil.

Die Zionisten konnten tränenreich darlegen, daß in dem Verlust Palästinas die Wurzel des Antisemitismus lag und die Wiedergewinnung Palästinas die einzige Lösung der Judenfrage wäre. Alles andere könne nur Beschönigung sein oder zwecklos.

Walter Laqueur, Wortführer der zionistischen Historiker, fragte in seinem Buch, 'A History of Zionism' [Die Geschichte des Zionismus], ob das zionistische Beharren auf der Naturgegebenheit des Antisemitismus nicht doch das "Wasser auf die Mühlen der Nazi-Propaganda" war. [15]

Sicher war es das.

Laqueurs Frage kann jedoch am besten mit einer anderen Frage beantwortet werden: ist es schwierig, den leichtgläubigen Leser einer Nazi-Zeitung zu verstehen, der daraus schloß, daß das, was die Nazis erklärten und welchem die Zionisten - Juden - zustimmten, richtig sein müsse?

Und es kam noch schlimmer: jede jüdische Bewegung, welche über die Naturgegebenheit des Antisemitismus schwätzte, geradeso, als wäre jener "natürlich", strebte nach vertraglichen Übereinkommen mit den Nazis, als diese an die Macht kamen.

--------

Fußnoten und Quellen:

1. Marvin Lowenthal (ed.), The Diaries of Theodor Herzl, p.78.

2. Amos Elon, Herzl, p.255.

3. Desmond Stewart, Theodor Herzl, p.322.

4. The WZO is structured by national states, and elections are held on a national basis for the World Zionist Congress; the various ideological tendencies which are world-wide in their structure, run in the various national elections for delegates.

5. Martin Buber, On Judaism, pp.15-19.

6. Ibid., pp.75-7.

7. Ignatz Zollschan, Jewish Questions (1914) pp.17-18.

8. Solomon Goldman, Crisis and Decision (1938), p.116.

9. Maurice Samuel, I, the Jew, pp.244-6.

10. Our Shomer “Weltanschauung”, Hashomer Hatzair (December 1936), p.26.

11. Ben Frommer, The Significance of a Jewish State, Jewish Call (Shanghai, May 1935), p.10.

12. Yehezkel Kaufman, Hurban Hanefesh: A Discussion of Zionism and Anti-Semitism, Issues (Winter 1967), p.106.

13. Maurice Samuel, You Gentiles, p.155.

14. Chaim Greenberg, The Myth of Jewish Parasitism, Jewish Frontiers (March 1942), p.20.

15. Walter Laqueur, A History of Zionism, p.500.



************************************************************************
http://www.marxists.de/middleast/brenner/ch02.htm


eku


Fußnote(n) eku:

**) Den Usern von dict.Leo.org möchte ich an dieser Stelle für die bisherige Unterstützung beim Übersetzen dieses Beitrages herzlichst danken!
http://dict.leo.org/forum//viewWrongentry.php?idThread=192046&idForum=3
(interessante Diskussion über meine "Berufs-Eskimos"!) big grin

-------------------------------------------------------------------------------


[edit, 11.03.2008] Fundstück auf "cine-holocaust", einer Sparte des Fritz-Bauer-Institutes. Man setzt sich hier mit einem NSDAP-Propagandafilm auseinander, der nur erwachsenen NSDAP-Mitgliedern vorgeführt werden durfte, Titel: 'Juden ohne Maske'. Inhalt (Auszug):

Zitat:

=== Szenenfolge / Einstellungsprotokoll des erhaltenen Fragments (- m):
=== Rolle 1 (Akt 1, Rolle 1, Ton ohne Bild):
- 000,00-257,00 Kommentarton hetzt gegen angeblichen jüdischen Einfluß auf Entwicklung des Films seit dem ersten Weltkrieg. Auszug K-Ton: "Eine wahre Schmutzwelle ergoß sich über das deutsche Volk. [...] Mit dem Gift des Verbrechens und der Waffe des Bolschewismus führte der Jude seinen Vernichtungskampf, Kampf gegen alles Gute und Edle in der Welt. Der Jude ist die Verkörperung des Bösen, der sich gegen Gott und die Natur empört. Wohin sein Pesthauch trifft, wirkt er vernichtend. Wer mit den Juden kämpft, kämpft mit dem Teufel. Wir halten uns hier im folgenden an gegebene Tatsachen. Wir sehen die Verbrechen auf jedem Gebiet so, wie sie gesehen werden müssen. Nur so ist jüdischer Zersetzungsgeist erkenntlich"

http://www.cine-holocaust.de/cgi-bin/gdq?efw00fbw000813.gd
(Quelle: Juden ohne Maske, Berlin 1937, Regie Walter Böttcher, Leo von der Schmiede)

Nichts Besonderes im NS, man merkt deutlich die Handschrift, man könnte meinen, der anti-jüdische Hetzkommentar wäre aus dem national-zionistischen Schrifttum über die rebellischen, zerstörerischen Pestjuden, abgekupfert - und wahrscheinlich war das auch der Fall, wie Lenni Brenner oben anmerkt.


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 27 Feb 2010, 03:42, insgesamt 46-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 17 Sep 2006, 05:55    Titel: Arbeit macht frei! Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=7335#7335


Arbeit macht frei! (Teil 1)
(oder: Aaron David Gordon - Die Genesis der Befreiung big grin )

Nachfolgender Kommentar stammt aus marxistischer Quelle. Der Autor übertreibt dabei ein wenig, wenn er die zionistische Bewegung als echte "Befreiungsbewegung" präsentiert ...


Zitat:
[...] Jüdische Immigration nach Palästina und die Vorstellung der Produktivierung

Die jüdische nationale Befreiungsbewegung, der Zionismus, folgte in besonderer Weise der Ideologie der Arbeit und der Produktivierung. Die frühen Einwanderungsideologien waren proletarisch-bäuerlich, volkstümlich, kollektivistisch. Die Erfahrung vieler Juden (besonders in Osteuropa) mit dem Antisemitismus radikalisierte diese fast allen Befreiungsbewegungen inhärenten Ziele. Man wollte das von den Antisemiten als »unproduktiv« verfolgte eigene Volk »produktivieren« und arbeitete an einer umfassenden Berufsumschichtung, die im neuen Land einen neuen Menschen zur Folge haben sollte. In den Vorstellungen von Aaron David Gordon steigerte sich dies zur Erlösung durch Arbeit: die Juden seien Parasiten, von der wahren Quelle des Lebens - der Arbeit - entfremdet, durch eigene Arbeit werde der Jude aber zum Menschen und könne seine »Händler«-Existenz mittels Selbsterziehung und Selbstverwirklichung in der Arbeit beenden.


http://www.wildcat-www.de/zirkular/62/z62aufhe.htm
(Quelle: Wildcat-Zirkular Nr. 62 - Februar 2002, 'Hintergründe der Intifada im 21. Jahrhundert' - zitiert nach Redaktions-"kollektiv wildcat" aus dem Nachwort/Kommentar. Aaron David Gordon war und ist ein einflußreicher Vordenker/"Philosoph" des Zionismus bzw. der nationalzionistischen Bewegung)

"Erlösung durch Arbeit" = "Arbeit macht frei!"

Damit dürfte endlich das Motiv zur Anbringung am Arbeits- und Umerziehungslager Dachau [1] und des dort berühmt gewordenen Slogans offenliegen, nachdem dort auch einige Juden untergebracht worden waren: Stichwortgeber war der National-Zionismus!

Damit signalisierte das NS-Regime auf einer bedeutenden Grundlage der nationalzionistischen Ideologie deren Kennern und Anhängern [2] die folgende Botschaft:

Schaut her, liebe Freunde! Der jüdische Parasit muß nach unserer national-zionistisch/-sozialistischen Auffassung vom Fleiß nicht unbedingt den langen Weg zum Arbeitsplatz nach Palästina oder gar nach Madagaskar antreten, um von seinem Schmarotzertum befreit zu werden - hier (Bahnfahrt nach Dachau) verläuft die Kurzstrecke zur Arbeit! Ist doch so in Ordnung, nicht wahr!

Tja, so plakativ lief halt die Kommunikation damals gelegentlich, gab noch kaum eMail- und Internetanschlüsse...

Aaron David Gordon wurde 1856 in Podolia/Rußland geboren, leitete 2 Jahrzehnte als Verwalter das Gut eines Verwandten. Der Zionismus infizierte den ursprünglich frommen Mann, der allerdings schon früh im Streit mit den orthodoxen Rabbinern seiner Umgebung lag, nach dem Verkauf des Gutes ging er 1903 nach Palästina, entwickelte eine "Religion der Arbeit" (religion of labour) und beeinflußte ideell stark die weitere Entwicklung des Zionismus. Am Ende bestritt er die Notwendigkeit jeder Religion, was für einen echten Juden absolut unmöglich wäre. Er starb 1922 in Palästina in einem sog. Kibbutz an Kehlkopfkrebs.


http://www.answers.com/topic/a-d-gordon

http://www.jafi.org.il/education/100/people/BIOS/agordon.html

http://www.zionism-israel.com/bio/biography_gordon.htm

http://www.wzo.org.il/en/resources/view.asp?id=1348

http://www.reference.com/browse/wiki/A._D._Gordon

http://jafi.jewish-life.de/zionismus/people/AD_Gordon.html



[1] Am Arbeits- und Umerziehungslager bei Dachau hing das berühmte Erlöser-Motto "Arbeit macht frei!" 1937 erstmalig aus.

[2] Angesichts des von marxistischen Unruhestiftern ausgehenden "jüdischen Bolschewismus" wollte man vll. auch diese ansprechen.


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 20 Dez 2009, 20:18, insgesamt 19-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 29 Sep 2006, 03:52    Titel: Adolf Hitler, der Judenfreund Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=7578#7578


Nachfolgend ein Auszug aus dem Buch "Hitlers Wien - Lehrjahre eines Diktators" (Piper Verlag) der renommierten Historikerin Brigitte Hamann (S. 496 bis 503).

Vorbemerkung: Weiter oben haben wir Artikel frommer und marxistischer Juden über die antisemitischen Vorstellungen der Zionisten gelesen ("der Jude ist ein dreckiger Hund" usw.), um diese Ladung Antisemitismus etwas auszugleich, nun ein paar erfreuliche Zeilen über

Adolf Hitler, Freund der Juden

Zur gleichen Zeit nämlich, als der zionistische Vordenker Aaron David Gordon (+1922) das Bild vom Diaspora-Juden als nichtmenschlichem Parasiten zeichnete, vertrat der bis 1912 in Wien lebende junge Adolf Hitler vehement ganz andere Vorstellungen über die Juden wie er sie kannte. Die im folgenden Text verstreuten Ziffern ab "81" beziehen sich auf Fußnoten der Autorin:

************************************************************

War der junge H. Antisemit?

Kein Zweifel kann darüber bestehen, daß sich der junge H. in Wien
auch mit dem Antisemitismus beschäftigte. Jene vier Politiker, die
als seine politischen Vorbilder gelten können, Schönerer, Lueger,
Wolf und Stein, waren extreme Antisemiten. Viele Zeitungen, die H.
in Wien las, und viele Broschüren, mit denen er sein Selbststudium
bestritt, waren antisemitisch. H.s Ausdrucksweise hatte noch in
Reichskanzlerzeiten eine wienerische Färbung, wenn er sich über
»die Juden« verbreitete. Er zeigte damit, daß er das antisemitische
Vokabular seiner Wiener Zeit mit allen gängigen Klischees voll-
kommen beherrschte. Manche spätere Beobachter, wie etwa Albert
Speer, hielten dementsprechend anfangs H.s Antisemitismus »für
ein etwas vulgäres Beiwerk, ein Relikt aus Wiener Tagen..., und Gott
mochte wissen, weshalb er davon nicht loskam.« 81
So scheint eine geradlinige Entwicklung von H.s Antisemitismus
klar zu sein, zumal H. in MEIN KAMPF schildert, wie er in Wien zum
Antisemitismus gekommen sei: Es war für mich die Zeit der größten
Umwälzung gekommen, die ich im Innern jemals durchgemacht hatte.
Ich war vom schwächlichen Weltbürger zum fanatischen Antisemiten

496



geworden.« 82 Zu dieser seiner antisemitischen Erweckung habe
Wien entscheidend beigetragen: In der Zeit dieses bitteren Ringens
zwischen seelischer Erziehung und kalter Vernunft hatte mir der
Anschauungsunterricht der Wiener Straße unschätzbare Dienste
geleistet. 83
Als das entscheidende Erlebnis seiner Wende zum Antisemitis-
mus nennt H., wohlgemerkt 1924 in MEIN KAMPF, die Begegnung
mit einem Ostjuden. Aber nicht etwa, daß dieser ihn betrogen hätte,
nein: es passiert gar nichts. Die Erscheinung in langem Kaftan mit
schwarzen Locken läßt den jungen Mann lediglich zweifeln: Ist dies
auch ein Jude? war mein erster Gedanke. So sahen sie freilich in Linz
nicht aus. Und: Ist dies auch ein Deutscher? Dies habe ihn - wieder
einmal - zur Lektüre geführt: Ich kaufte mir damals um wenige Hel-
ler die ersten antisemitischen Broschüren meines Lebens. 84 Und dann
sei bei ihm das ausgebrochen, was man die übliche Obsession radi-
kaler Antisemiten nennen kann: Seit ich mich mit der Frage zu be-
schäftigen begonnen hatte, auf den Juden erst einmal aufmerksam
wurde, erschien mir Wien in einem anderen Licht als vorher. Wo immer
ich ging, sah ich nun Juden, und je mehr ich sah, um so schärfer sonder-
ten sie sich für das Auge von den anderen Menschen ab. 85 Schlußpunkt
der dramatischen Entwicklung sei die Erkenntnis vom angeblichen
jüdischen Charakter der Sozialdemokratie gewesen: Indem ich den
Juden als Führer der Sozialdemokratie erkannte, begann es mir wie
Schuppen von den Augen zu fallen. Ein langer innerer Seelenkampf
fand damit seinen Abschluß. 86
Nun ist MEIN KAMPF bekanntlich keineswegs als Autobiographie
zu lesen, im Sinne einer Auseinandersetzung mit der eigenen Ver-
gangenheit, oder als Bekenntnis und Aufarbeitung eigener Er-
fahrungen, als »confessiones«. Das Buch ist eindeutig eine politische
Propagandaschrift, in der ein machthungriger auf strebender Politi-
ker seine politischen Parolen, als »Weltanschauung« aufbereitet,
durch die passende Lebensgeschichte untermauert.
H. schafft sich in MEIN KAMPF eine angeblich organisch gewach-
sene antisemitische Karriere, die die für ihn politisch brauchbaren
antisemitischen Feindbilder in die Schlüsselszenen setzt. MEIN
KAMPF ist so auch als die Entwicklungsgeschichte eines germani-
schen Führers zu lesen, der immer recht hat und in seiner Jugend
schon den rechten Weg fand.

497


Um diesen seinen Mythos zu verteidigen, mußte der Politiker
H. seine Wiener Spuren, vor allem die zum Männerheim, ver-
tuschen. Denn die Realität, wie sie aus den Wiener Augenzeugen-
berichten hervorgeht, hat wenig gemein mit den legendenhaften Ge-
schichten aus MEIN KAMPF. Abgesehen vom Sonderfall des Zeugen
Kubizek (siehe S. 82f.) ist keine antisemitische Bemerkung des
jungen H. überliefert. [Kubizeks Ausage S. 82 ist bedeutungslos, Anm. eku]
Reinhold Hanisch, ein deutlicher Antisemit, ist fassungslos, als
er in den dreißiger Jahren von H. ausgerechnet als extremem anti-
semitischen Politiker hört. Denn immerhin zerstritten sich Hanisch
und H. 1910 im Männerheim, weil sich H. ganz seinen jüdischen
Freunden Josef Neumann und Siegfried Löffner zuwandte. In seiner
Wut enthüllt Hanisch in den dreißigerJahren H.s alles andere als an-
tisemitische Jugend, um die Unglaubwürdigkeit des Politikers H. zu
zeigen (siehe S. 239ff.).
Mit diesen Aussagen steht Hanisch keineswegs allein. Auch der
Brünner Anonymus schreibt über 1912: »Mit Juden hat sich Hitler
äußerst gut vertragen und sagte einmal, sie seien ein kluges Volk, das
besser zusammenhält als die Deutschen.« Auch der Männerheim-
kollege Rudolf Häusler war ratlos, als ihn seine Tochter über den
Antisemitismus seines damals 23- bis 24jährigen Freundes Adolf
ausfragte: In Wien hätte er gar nichts dergleichen bemerkt, so Häus-
ler. Aber er wisse, daß sich H. in München von einem jüdischen
Trödler übervorteilt gefühlt habe, und vielleicht könnte dies ein
Grund für H.s späteren Antisemitismus gewesen sein - wahrlich
kein schlüssiger Beweis. 87
Bemerkenswert ist, daß H. bei all seinen Wiener Leidensgeschich-
ten nie ein schlimmes Erlebnis mit einem Juden erwähnt. Die Be-
gegnungen des jungen H. mit Juden in Linz und Wien seien hier noch
einmal kurz in Erinnerung gerufen:
Dem jüdischen Hausarzt seiner Familie in Linz, Dr. Eduard
Bloch, der die Mutter bis zum Tode begleitete, zeigt H. noch als
Reichskanzler seine Dankbarkeit. Sehr deutlich betont Dr. Bloch im
amerikanischen Exil, daß der junge H. in Linz sicher noch kein Anti-
semit war: »he had not yet begun to hate the Jews«. 88 Die Theorie,
H.s Antisemitismus gehe auf einen jüdischen Professor zurück, der
ihn bei der Akademieprüfung hätte durchfallen lassen, ist ebenso
haltlos wie die Sensationsgeschichte, daß H. sich bei einer jüdischen.

498



Hure in der Leopoldstadt mit Syphilis angesteckt habe. Als in der
Wiener Oper 1908 antisemitische Hetzkampagnen gegen den frü-
heren Operndirektor Gustav Mahler wüten, hält H. an seiner
Verehrung für Mahler als Wagner-Interpret fest. In Kubizeks Be-
gleitung erlebt der 19jährige H. bei Hausmusikabenden im Hause
Jahoda das Familienleben und die Kultur einer jüdischen Familie des
Bildungsbürgertums, ist beeindruckt und macht nicht die leiseste
antisemitische Bemerkung. Uberdies hat er allen Grund, jüdischen
Wohltätern dankbar zu sein. Als er 1909 obdachlos ist - und wahr-
scheinlich auch früher und später -, profitiert er vielfach von jüdi-
schen Sozialeinrichtungen, von öffentlichen Wärmestuben bis zu
kostenlosen Suppenausgaben und den Spenden jüdischer Bürger
für das Meidlinger Obdachlosenasyl und das Männerheim in der
Brigittenau.
Im Männerheim hat H., was Hanisch so wütend macht, vor allem
jüdische Freunde. Sein bester Freund, der Glaubensjude Neumann,
ein gelernter Kupferputzer, schenkt ihm einen Rock, als er nichts
anzuziehen hat, und leiht ihm Geld. Mit ihm verschwindet H. eine
Woche lang aus dem Männerheim. Hanisch: »Neumann war ein
gutherziger Mann, der Hitler sehr gerne hatte und den Hitler hoch
achtete.« Mit Neumann diskutiert H. lange auch über Fragen des
Antisemitismus und des Zionismus, und dies keineswegs haßerfüllt
wie mit den sozialdemokratischen Männerheimkollegen, sondern
freundschaftlich scherzend. Er versteigt sich sogar dazu, den von
Antisemiten angegriffenen Heine zu verteidigen, Lessings Ring-
parabel zu zitieren und die Leistungen jüdischer Komponisten wie
Mendelssohn und Offenbach zu würdigen.
Der jüdische Männerheimkollege Siegfried Löffner aus Mähren
schleppt sogar H.s Erzfeind Hanisch auf die Polizei, um dessen Be-
trug an H. anzuzeigen. Der einäugige jüdische Schlosser Simon
Robinson aus Galizien, der eine kleine Invalidenrente bezieht, hilft
H. mit Geld aus. Als weiteren jüdischen Männerheimbekannten
erwähnt Karl Honisch für 1913 Rudolf Redlich aus Mähren. Daß
im Männerheim vielleicht besonders viele Juden gewohnt hätten,
trifft nicht zu. Laut Statistik waren es zwischen acht und zehn
Prozent und damit dem Wiener Durchschnitt entsprechend.
Daß Hanisch dort nicht der einzige Antisemit war, mag man H.s
späterer Bemerkung über seine Wiener Zeit entnehmen: »viele

499



Arbeiter, mit denen er zusammen war, seien scharf antisemitisch
gewesen« 89
Seine Bilder verkauft H. fast ausschließlich an jüdische Händler:
Morgenstern, Landsberger und Altenberg. Hanisch: »Die christ-
lichen Händler... zahlten nicht besser als die Juden. Außerdem kauf-
ten sie nur nach, wenn sie das frühere verkauft hatten, während die
Juden weiter kauften, gleichgültig, ob sie etwas verkauft hatten oder
nicht.« Als das Archiv der NSDAP 1938 nach frühen H.-Bildern
forschte, fanden sie sowohl in Morgensterns wie Altenbergs Ge-
schäft nach mehr als 25 Jahren noch unverkaufte Stücke. Hanisch:
»Hitler sagte oft, daß man nur mit den Juden Geschäfte machen
könne, weil nur sie bereit waren, ein Risiko einzugehen.« Der aus
Galizien stammende Rahmenmacher Jakob Altenberg kann sich
später an keine antisemitische Außerung des jungen H. erinnern. 90
Mit Samuel Morgenstern hat H. auch engen persönlichen Kon-
takt; dieser vermittelt den jungen Mann an Privatkunden weiter, so
an den jüdischen Rechtsanwalt Dr. Josef Feingold, der H. seinerseits
fördert.
Daß der junge H. so außergewöhnlich gute Kontakte zu Juden
hat, kann auch ein Zeichen dafür sein, daß er die Juden als »etwas
Besseres« empfindet. Schon auf dem Stehparterre der Oper hat er ja
Gelegenheit, das besonders starke kulturelle Interesse von Juden -
und das Desinteresse der typischen »Wiener« zu beobachten, wie
Kubizek berichtet. H. kennt sehr genau die unterschiedlichen Stu-
dentenzahlen von Christen und Juden an den Universitäten und auch
die beliebten Witze von den »gescheiten«, »intellektuellen« Juden,
die die »braven« Christen mit Leichtigkeit überspielen.
Im Männerheim spricht er anerkennend von der jüdischen Tra-
dition, die es zustande gebracht habe, die Reinheit der »jüdischen
Rasse« über Jahrtausende zu bewahren. Bei List wie bei Lanz von
Liebenfels *) gilt ja nicht die fremde Rasse als gefährlich und ver-
derblich, sondern allein die Rassenmischung, die den Wert des ari-
schen »Edelvolkes« mindere und daher unbedingt zu meiden sei.
Um 1930 noch verbreitet sich H. gegenüber Otto Wagener über die
jüdische Fähigkeit, die Rasse mit Hilfe der Religion und strikten
Lebensregeln, darunter Eheverboten mit Nichtjuden, zu bewahren.
H.s Formulierung schließt an die Lists nahtlos an, wenn er zu
Wagener sagt: Der jüdische Volksstamm hat durch Moses... eine zur

500



Religion erhobene Lebens- und Lebensführungsvorschrift erhalten,
die völlig auf das Wesen seiner Rasse zugeschnitten war und einfach
und klar, ohne Dogmen und zweifelhafte Glaubensregeln, nüchtern
und rein realistisch das enthalten, was der Zukunft und der Selbst-
behauptung der Kinder Israels diente. Alles ist auf das Wohl des eige-
nen Volkes abgestellt, nichts auf die Rücksicht auf andere. H. kommt
nach weiteren Ausführungen zu dem Schluß, daß wir... diese unge-
heure Stärke der jüdischen Rassenerhaltung zweifellos bewundernd
anerkennen müssen. 91
H. nahm die jüdische »Rassenreinheit« geradezu zum Muster für
seine Weltanschauung von der nötigen arischen Rassenreinheit.

Der Politiker H. erst stilisierte die Juden zu »Schmarotzern«, die
durch intellektuellen Einfluß, Demokratie, Sozialdemokratie, Pres-
se, Kapital, Parlamentarismus, moderne Kunst, Pornographie,
Pazifismus und vieles andere den Ariern die Kraft raubten. H. zu
Wagener um 1930: Das ist eben der Schmarotzerinstinkt, den nicht
schmarotzende Pflanzen nicht haben. Eine besondere Begabung! Ein
sechster Sinn! Ein Geschäftssinn, sadistischen Ursprungs zwar, aber
eine Uberlegenheit der Schmarotzerwesen! 92 Bei nicht genügender
Gegenwehr der »Wirtsvölker« würden, so H., die Juden als die
Stärkeren überleben: Und die letzten, Gott sei`s geklagt, die noch
wuchern werden, wenn der Menschheit Ende einmal gekommen ist,
das werden dann trotz allem noch die Juden sein. Und: Sollte diesem
Volke... die Erde als Belohnung zugesprochen sein? 93 All die ange-
lesenen und für Wahrheit gehaltenen Theorien eines Zweikampfes
der Rassen um »Sein oder Nichtsein« wurden beim Politiker H., der
sich als Retter des deutschen Volkes stilisierte, zum antisemitischen
Syndrom.
Speer kommt erst in seinen Spandauer Tagebüchern zu dem
Schluß, daß »der Judenhaß der Motor und Zentralpunkt Hitlers«
war, »ja mitunter kommt es mir heute sogar so vor, als sei alles andere
nur Verbrämung dieses eigentlichen bewegenden Elements ge-
wesen.« Dafür spräche, daß H. gegen Ende des Krieges »sogar bereit
war, seine Eroberungspläne aufs Spiel zu setzen jener Ausrottungs-
manie wegen«. 94
Wie sehr schließlich H.s ganzes Denken um »die Juden« kreiste,
offenbart sein »Politisches Testament«, diktiert am 29. April 1945,

501



um vier Uhr früh, knapp vor dem Selbstmord. Es schließt mit dem
Befehl zur peinlichen Einhaltung der Rassengesetze und zum unbarm-
herzigen Widerstand gegen den Weltvergifter aller Völker, das inter-
nationale Judentum.
Die entscheidende Frage aber, wann der Antisemitismus für
H. zum Kern- und Angelpunkt wurde, kann aus seiner Linzer und
Wiener Zeit nicht beantwortet werden. Diese Entwicklung ist späte-
ren Jahren zuzuordnen. Als H. 1919 als Politiker in München in die
Öffentlichkeit trat, operierte er jedenfalls bereits mit aggressiven
antisemitischen Parolen. So muß dieser große Bruch in die Welt-
kriegsjahre, vor allem aber in die Umbruchszeit 1918/19, zu verlegen
sein, also mit jener Zeit zusammenfallen, in der sich H. entschloß,
Politiker zu werden.
Gerade diese Zeit war für jene Thesen anfällig, die H. aus
Wien genauestens kannte. Wieder ging das Schlagwort einer »jüdi-
schen Weltrevolution« als Beginn einer kommenden »jüdischen
Weltherrschaft« um, die ihren Anfang in Rußland habe. Diesmal
aber, im Gegensatz zu 1905, siegte die russische Revolution:
Die Bolschewisten stürzten 1917 den Zarenthron und übernahmen
die Macht. Ein Jahr später brach die Revolution in Deutschland
und in Osterreich-Ungarn aus. Hohenzollern wie Habsburger
verloren die Herrschaft. Sozialdemokraten übernahmen die Re-
gierung, die »Novemberverbrecher«. Es folgte der »Schandfriede
von Versailles«, aufoktroyiert von »internationalen Mächten«,
also nach antisemitischer Propaganda ebenfalls ein die Deutschen
demütigendes Werk »der Juden«. Hunger und Verzweiflung, Wur-
zel- und Orientierungslosigkeit herrschten. Dazu kamen Mas-
sen von Emigranten und Flüchtlingen, darunter auch viele Ost-
juden.
Wie in allen Notzeiten bot sich der Antisemitismus als wirksame
Parole für Volksredner an, denn sie fiel auf bereiten Boden. Radikale
Politiker, die »von unten« kamen, »aus dem Volk«, sahen ihre
Chance. Diese Chance der wirren Zeit nutzte der nun 30jährige H.,
der nichts zu verlieren hatte, da er nichts besaß, noch nicht einmal
einen Beruf. Jetzt konnte er all das brauchen, was er in Wien gelernt
hatte unter dem Motto: »Die Juden sind an allem schuld.«
Unterstützt und gefördert wurde er vor allem von seinem »väter-
lichen Freund«, dem Schriftsteller Dietrich Eckart, dem H. am Ende

502



von MEIN KAMPF ein bemerkenswertes Denkmal setzt. 96 Eckart
stellte insofern eine Verbindung zu H.s Wiener Jahren dar, als er
Mitglied der Thule-Gesellschaft war, die wiederum mit der List-
Gesellschaft und Lists Geheimorden HAO verbunden war. Auf
Eckart auch dürfte die frühe Stilisierung H.s als kommender Führer
der Germanen zurückgehen, der als moderner Messias im Alter von
30 Jahren in die Öffentlichkeit geht. Diesen Entschluß schildert
H. in MEIN KAMPF hochdramatisch: Als er wegen seiner Gasverlet-
zung fast erblindet im Lazarett von Pasewalk in Pommern lag, sei die
Nachricht von der Novemberrevolution und der Abdankung Kai-
ser Wilhelms II. eingetroffen. Die Konsequenz war die sofortige
Schuldzuweisung an »den Juden«: Mit dem Juden gibt es kein Pak-
tieren, sondern nur das harte Entweder-oder. Ich aber beschloß,
Politiker zu werden.
Nach den Erfahrungen mit H.s ständiger nachträglicher Selbst-
stilisierung und der konsequenten Verhüllung seiner frühen Biogra-
phie (in der wohl auch dieser Vorgang sehr viel zögerlicher und we-
niger heldenhaft vor sich ging) sei auf die große Ähnlichkeit mit der
Erweckungsgeschichte Guido von Lists hingewiesen. Auch er wurde
ja während einer zeitweiligen Erblindung »sehend« und »empfing«
angeblich in diesem Zustand die Offenbarung der Geheimnisse der
Runen. Die schlagartige Erkenntnis, Politiker werden zu wollen,
und zwar in einem Zustand der Blindheit, machte also H., wie er
»Wissenden« signalisierte, zu einem »Auserwählten«, einem »Mann
der Vorsehung«, zum »Starken von Oben«.

503

*************************************************************

Soweit der Buchauszug.

Hitler mit seinem besten Freund, dem orthodoxen Juden Neumann, eine Woche aus dem Wohnheim verschwunden. Da kaum anzunehmen ist, daß sie am Ufer der Donau gecampt und Fische geangelt haben (aber denkbar wäre das schon), dürften die beiden in dieser Zeit wohl bei Neumanns jüdischen Verwandten oder Freunden eingeladen gewesen sein. Seine jüdischen Freunde schleppen Hitlers Feind Hanisch (dieser hatte ein von Hitler gemaltes Bild unterschlagen) zum Wachzimmer (Polizei) usw. Hitler wird mit Sicherheit wegen seiner innerlich und äußerlich vorliegenden judenfreundlichen Haltung von Teilen seines Umfelds als "Judenknecht" beschimpft usw.

Hitler, ein Freund der Juden - so, wie unser nachmaliger Führer seinerzeit die Juden kannte bzw. zu kennen glaubte.

Und die Juden, die Adolf Hitler kannten, die ihn gut kannten - die hatten ihren Addi lieb: "Hitler leiwand!"

Anders läßt sich diese Beziehung kaum beschreiben.


eku


*) "Der Mann, der Hitler die Ideen gab" - Jörg Lanz von Liebenfels

_________________
Letzte Neuigkeit: Das Jetzt hat seine Wurzeln im Vergangenen!
Allerletzte Neuigkeit: Das Jetzt ist die Vergangenheit der Zukunft!
Allerallerletzte Neuigkeit: Hänschenklein ist weltgrößter Arsch -
somit ist der Arsch fähig, der Menschheit die Welt zu erklären! zwinkern
[UPDATE]exSPD-Tauss:
'Viele Abgeordnete können sich unter "Internet" weniger vorstellen als unter einer Kuh'
lachtot 2 daumen hoch applaus
A. d. Handbuch d. Bundeswehr:
"Ist jaa schelik mikonam!"
(Halt oder es knallt!)
"Dastaajetaan raa ruye kaaput bersaarid!"
(Pfoten auf die Motorhaube!)
"Dscheloye dahanetuno begirid!"
(Klappe halten!)
lachen
Obacht Leute!
Es ist die Demokratie, welche Euch bespitzelt und
es sind Demokraten, die Euch verprügeln!
Freiheit statt Angst! - Freiheit statt Demokratie!
+
Obacht Leute!
Es ist die Demokratie, welche die Völker überfällt und
es sind Demokraten, die Kinder und Frauen bomben!
Frieden statt Demokratie!


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 20 Dez 2009, 20:19, insgesamt 6-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 16 Dez 2006, 22:36    Titel: Arbeit macht frei! (Teil 2) Antworten mit Zitat

Artikel-URL:
http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=8868#8868


Arbeit macht frei! (Teil 2)

Nun habe ich mir einmal ein paar Bücher zum Thema "Arbeit macht frei" besorgt. Darunter Original-Texte von dem schon weiter oben erwähnten Aaron David Gordon und das gewichtige Büchlein einer Vorlesung an der Katholischen Universität Eichstätt von Wolfgang Brückner zum Thema, Titel - wie sollte er auch anders lauten? - "Arbeit macht frei" (Leske-Budrich Verlag, Opladen 1998). Demnach tauchte der Slogan so gegen 1937 erstmalig am Tor eines KZ (Dachau) auf. Der Spruch selbst war schon einige Jahrzehnte vorher bekannt, so Brückner, verschwand aber lange Zeit - anders als das sozialdemokratische "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!" - in der Versenkung.

Zunächst einmal einige Zitate aus dem Werk "Erlösung durch Arbeit", Zionistischer Bücherbund, Leipzig 1929, dem nationalzionistischen Äquivalent bzw. Vorbild zu dem nationalsozialistischen Motto "Arbeit macht frei". Es enthält eine ganze Reihe Schriften aus dem OEuvre des zionistischen Vordenkers A.D. Gordon, sein Übersetzer aus dem Neo-Hebräischen war Viktor Kellner (eine Art nationalzionistischer Marxist), der dem Sammelwerk auf der Grundlage der Gordonschen Philosophie auch den deutschen Titel "Erlösung durch Arbeit" verpasst hat.

(edit, 16.03.2007: wie ich kürzlich gelesen habe, soll das Buch Teil einer 4- oder 5-Bändigen Werksausgabe von Gordons Schriften sein)


Vorab möchte ich schon mal festhalten, daß die darin verbreitete national-zionistische Philosophie über weite Strecken zu 100 Prozent der dt. national-sozialistischen Weltanschauung (NS) entspricht bzw. dazu kompatibel ist, und zwar mindestens im Vergleich zu den Feststellungen, die Brückner in seinem Buch über die NS-Ideologie trifft, Nationalisierung der Arbeit, - des Bodens, - der Sprache, - des Denkens usw. Ich sage nicht: zu 80 oder 90 Prozent, auch nicht zu 150 Prozent - sondern zu 100 Prozent!

Einige Zitate dazu aus dem Vorwort zu dem Konvolut Gordonscher Äußerungen aus der Feder dessen Übersetzers Viktor Kellner aus dem Jahre 1929 (der funktionierende Link zum gescannten Buch-Original findet sich ziemlich ganz unten in diesem Artikel):

Zitat:

Aus dem Glauben an die ewige Wesenheit des Volkes
und an seine Schöpferkraft strömt Gordons "Nationalis-
mus". Für ihn ist alles Große und Edle im Volke be-
schlossen. Die wahre Gemeinschaft ist die naturgegebene,
das Volk. Daher die Ablehnung des Wortes "Sozia-
lismus" durch Gordon, diesen echten Sozialisten,...

(Seite 8 )

Zitat:

Wahrer Nationalismus ist nicht nationaler Egoismus.
Die Ehrfurcht des Volkes vor seiner eigenen höheren
Wesenheit führt es notwendig dahin, die Wesenheit an-
derer Völker zu achten und zu ehren und in friedlichem,
harmonischen Wettstreit mit ihnen die ihm gestellten
besonderen Aufgaben zu leisten. So führt der wahre Na-
tionalismus zu wahrem Internationalismus, der die Gren-
zen zwischen den Völkern nicht verwischt oder auf-
hebt, sondern ein jedes in seiner Besonderheit erkennt
und anerkennt, zu jenem Universalismus, den die jüdi-
schen Propheten zuerst die Menschheit gelehrt haben.
Nur indem ein Volk sich und sein innerstes Wesen lebt,
lebt es für die Menschheit und wirkt in sie hinein.

Aus diesem Nationalismus heraus verwirft Gordon den
Klassenkampf und den internationalen Sozialismus, die
- nach seiner Meinung - den Menschen von der Pflicht
unmittelbarer Gestaltung des eigenen Lebens auf das
fiktive Gebiet der bloß politischen Stellungnahme ab-
lenken. Indem das Volk ein schaffendes und arbeitendes
zu werden strebt, kämpft es gegen die Parasiten in sei-
ner Mitte; ein solcher Kampf für die große sittliche Idee
der Arbeit, deren Eigenwert Gordon immer von neuem
nachdrücklich hervorhebt, ist kein Klassenkampf. Das
Volk hat als solches um die Verwirklichung der sozia-
len Gerechtigkeit in seiner eigenen Mitte zu ringen. In
solchen Gedankengängen spürt man den Gegensatz zwi-
schen Organischem und Organisatorischem, zwischen hi-
storisch Gewordenem, ewig Werdendem und bloß künst-
lich Gemachtem.

(Seite 9)

Zitat:

Auch die Bewegung, in der er selbst steht, den Zionis-
mus, kann sich Gordon nicht verwirklicht denken, wenn
er sein Ziel durch politische Aktionen allein erreichen
will. Die Erlösung des Volkes, so betont er immer wie-
der, kann nur durch Erlösung des Einzelnen kommen,
die nationale Wiedergeburt nur durch menschliche Wie-
dergeburt. Und diese Erneuerung des Lebens von Grund
auf erwartet er von der Verbindung des Menschen und
des Volkes mit der Natur durch das Medium der Ar-
beit. Der Heimatboden Palästinas kann nur durch die
Arbeit jüdischer Hände wieder jüdisches Land werden.
Darum gilt Gordons Kampf den jüdischen Kolonisten,
welche ihren Boden von arabischen Arbeitern bearbei-
ten lassen.

(Seite 10)


Zitat:

Es scheint freilich, daß Gordon, dessen Nationalismus
- oder Sozialismus; beides ist im Grunde bei ihm iden-
tisch - so ganz aus seinem Innersten kommt, die gro-
ßen menschheitlichen, ja religiös-kosmischen Antriebe
und Zielsetzungen verkennt, die im internationalen So-
zialismus, ihm selber vielleicht oft unbewußt, gegeben
sind.

(nochmal Seite 10)


Zitat:

Mag auch dieser
Weg, der Weg lebendigen Geistes, der Weg der Wand-
lung und Umwandlung des eigenen Lebens, der Weg per-
sönlicher Verantwortlichkeit der konkreten Wirklich-
keit gegenüber, der Weg der Erziehung zu nationalem
Menschentum der wichtigere sein, so hat doch auch der
umgekehrte Weg, der Weg der Institutionen und Orga-
nisationen, seine Berechtigung - wenn nicht an sich, so
doch zur Ergänzung des andern.

(Seite 11)

Diesem Vorwort, welches eine summarische Wiedergabe der national-zionistischen Ideenlage Gordons präsentiert, muß man jetzt nur noch den anderwärts beschriebenen nationalzionistischen Rassengedanken ("Die jüdische Rassenreinheit müssen wir anstreben!") bzw. das Anstreben der nationalzionistischen Rassen-Exklusivität hinzufügen und schon könnte obiges Gedankengut (vll. sogar unter Erwähnung "Unser Vorbild: die National-Juden!) komplett im Programm der NSDAP gestanden haben, "Punkt 1, 2 und 3 - Rasse, Blut und Boden"!

Allerdings war der NS nach Praxis und Literatur bei weitem nicht so rassenexklusiv wie der notorische Nationalzionismus, Rassenhass war bspw. unserem Führer eigentlich fremd, denn obwohl im Fall der Russen diese nur zu etwa 50 Prozent arisch waren, lobte Hitler die Russen als "großes Volk", wegen dessen Leiden unter dem massenmörderischen Verbrechermarxismus er großes Mitgefühl äußerte und dessen Befreiung Hitler anstrebte.

Wie auch immer:

Heutzutage müßte man allerdings im Parteiprogramm der NSDAP-neu vll. noch den Gedanken der nationalen Umerziehung der Volksgenossen etwas mehr in den Vordergrund schieben.

NS-Führer Adolf Hitler, in der Wissenschaft bekannt als Judenfreund und Verehrer der jüdischen Rasse, hätte bestimmt nicht viel gegen den Vorschlag eingewandt, abgesehen davon, daß unser deutscher NS viele Rassen und Völker, gerade jene der angrenzenden Länder, auf seiner Seite vereinte, übrigens aus tiefem Herzen heraus, wie man schon alleine an der weltweit freundlichen Aufnahme der vom NS-OK veranstalteten Olympischen Spiele 1936 und an den vielen ausländischen Freunden ersehen kann, die an der Seite NS-Deutschlands wie die Wehrmacht heroisch gegen den verbrecherischen Sowjet-Bolschewismus kämpften.

Das ist beileibe kein Witz oder Ironie - Nationalismus und Sozialismus liegen auch in der urdeutschen NS-Idee sehr nahe beieinander, Sozialismus ist demzufolge auf naturgegebene Art und Weise im wahren Nationalismus unmittelbar enthalten bzw. sind auf untrennbare Weise damit verknüpft, daher könnte dieses Wort als Anhängsel in dem Begriff 'National-Sozialismus' eigentlich weg gelassen werden, übrig bliebe das Wesentliche: "Nationalismus" - als Gefühl und Äußerung gelebter Treue und Hingabe und des Einstehens zur und für das Wohlergehen der 'eigenen' "Großfamilie".


Dazu nochmal aus dem national-zionistischen Grundwerk über den "echten Sozialisten" weiter oben zitiert:

"Gordon, dessen Nationalismus - oder Sozialismus; beides ist im Grunde bei ihm identisch - so ganz aus seinem Innersten kommt"


Genau, Aaron David Gordon hatte den zionistischen Sozialismus voll in seinen Nationalismus verinnerlicht - so ähnlich auch seine Jünger!

Was sich kaum einer öffentlich auszusprechen getraut. irre

Die bekehrte Merkel aus der Ostzone war doch kürzlich mit Unterstützung ihrer gesamten Regierung bei den Zions zu Besuch, hätte ihr Ghostwriter den Nationalzionismus doch mal loben können! lachtot


Naja, wir jedoch sind geistig gesund und bleiben natürlich bei dem vollen national-sozialistischen Wortlaut, gerade, weil er einen sooo schönen Klang besitzt und der dt. NS in Zukunft noch sehr viel Heil bringen soll! Deutschland und dem Rest der Welt.



Der Gegensatz oder vll. auch nur die Störung des natürlichen National-Sozialismus ist der künstliche, angestiftete und organisierte Klassenkampf, also der kriegs-verbrecherische Marxismus-Bolschewismus, mit dessen gefährlicher Spaltungs- und Zerstörungstendenz hinsichtlich der jeweils betroffenen Großfamilie 'Volk':

http://rapidshare.com/files/263343542/Klassenkampf_u_Buergerkrieg_2009.JPG
(Bürgerkrieg heute - 2009: Beim Hitler hätt's das net gegeben...)

Wenn es also in gewisser Literatur heißt, "Die Sozialisten verlassen die NSDAP" (zum Austritt der Gebrüder Strasser aus der NSDAP um 1930), bedeutete dies nicht, daß hier Marxisten aus der NSDAP ausgetreten waren, wie uns gewisse Zecken gerne weißmachen wollen, sondern das waren anti-marxistisch/anti-bolschewistische National-Sozialisten, und der Anlaß zum Parteiaustritt der Strassers und deren Freunde war hauptsächlich die Duldung des englischen Imperialismus durch den Führer, was die konsequent anti-imperialistischen NS-Strassers nicht mitmachen wollten.

Meiner Ansicht nach etwas kleingeistig von den beiden Brüdern, aber naja, vll. hätte ihr Weg mehr Erfolg gehabt. Die englische Herrenmenschen- und Imperialistenklasse jedenfalls mochte sich von bekennenden deutschen Freunden nicht "dulden" lassen.

Denn die Idee des natürlichen Sozialismus (NS) ist nach dem Austritt der Strassers durchaus in der Partei verblieben, wenn man bspw. die Anhänglichkeit der führenden NS-Schicht an das Verbleiben Fritz Langs in Deutschland als eine Art Reichs-Filmverweser bedenkt.

Dem Regisseur Fritz Lang gelang es mit seinem damals wie heute zu recht bewunderten, monumentalen Filmwerk "Metropolis"...


Fritz Lang, "Metropolis", filmische Verkörperung der NS-Philosopie seit 2001 Weltkulturerbe der UNESCO:
http://www.unesco.de/mow-metropolis.html?&L=0

Bundestag: Bewahrung unseres NS-Erbe vorbildhaft!
http://www.heise.de/newsticker/Bundestagsfraktionen-sorgen-sich-ums-Kinofilm-Erbe--/meldung/105111


... zumindest den grundlegenden Teil der NS-Ideenlage den einfachen wie den gehobenen Volksgenossen zu verdeutlichen, über eine städtebauliche Architektur-Vision hinaus, daß nämlich der nationale Sozialismus nicht in dem vom Bolschewismus erklärten Bürgerkrieg ("Klassenkampf") verwirklicht werden kann, sondern nur mittels dem vom Herzen bestimmten Aufeinanderzugehen aller Volksgenossen, der menschentümlichen Brüderlichkeit folgend, indem sich jeder an seinem ihm zugewiesenen Platz dem gemeinsamen Wohlergehen der Nation widmet, egal, ob er nun 'oben' am Schreibtisch des Unternehmers sitzt oder 'unten' am Fließband in der Fabrik steht.

Etwa so, wie in "Metropolis" dieser wahre Nationalismus der Massen auf geschmackvolle, ja, wunderbare Weise verklärt wird. Also, im Kern, in der zentralen Aussage, ist Metropolis durch und durch ein NS-Film. Daher hätte der Führer es gerne gesehen, daß Fritz Lang der Leitende Reichs-Filmregisseur geworden wäre, er hätte von dieser bedeutenden Position im NS-Reich nach Lust und Laune die deutsche Filmwirtschaft schalten und walten können und gewiß noch mehr Gutes bewirkt. Sehr traurig, um nicht zu sagen: ärgerlich, daß uns weitere erfolgreiche NS-Filme aus der Hand des großartigen Kineasten Fritz Lang versagt blieben, weil letzterer aus unbekannten Gründen zur Konkurrenz der UFA nach Amerika übersiedelte! weinen

Zitat:

Einen Fritz Lang darf man nicht gehen lassen. Goebbels bestellt ihn im April 1933 ins Propagandaministerium und bietet dem Sohn einer jüdischen Mutter die Führung des neuen, des nationalsozialistischen Filmwesens an.

http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=13495518&top=SPIEGEL
("So wahr ich der liebe Gott bin" - aus jüdisch-religiöser Sicht war Fritz Lang von der Herkunft her Volljude, vom nationalsozialistischen bzw. nationalzionistischen Rassenstandpunkt her jedoch nur Halbjude)

Demnach kein Wunder, daß neben der Arbeiterschaft sich der deutsche hohe und niedere Adel so widerspruchslos auf seinen Platz in den vom NS angestrebten "Volksstaat" (Götz Aly) stellte. Der Adel hatte nämlich die Deutschen jahrhundertelang vergleichsweise recht gut regiert, sah ein, daß die Kaiserzeit zumindest für den Augenblick vorüber war und strebte jetzt danach, unter dem NS-Regiment seine ererbten Führungs- und Verwaltungserfahrungen zum Wohle und Nutzen der Deutschen Nation einzubringen, welcher auch die Adeligen sich zurechneten.


Ok, soweit einmal heute dieser naturgemäß nur summarische "Seitensprung" [28.12.2008 u. 03.08.2009].


Also, von diesen Petitessen einmal abgesehen entspricht Gordons nationalzionistische Sichtweise vom Juden als extremen Parasiten am Wirtsvolk sehr gut dem Bild vom Juden, welches extreme "Antisemiten" im NS zeichneten... big grin

Kein Wunder, daß man Gordons Werk in den Bibliotheken suchen muß...

Fast komplette Nähe zum dt. NS, nur unser NS ist noch verboten, während man dem nationalzionistischen Gordon unterstellen würde, daß er es gut mit den Juden meinte.

Allerdings, könnte man ihn denn befragen, würde unser Führer dazu breit grinsend argumentieren: "ICH hab's noch viel besser gemeint!" (mit den Juden). Da bin ich mir sicher!



Gordon ging als knapp 50-jähriger 1903 von Rußland weg nach Palästina und starb dort 1922 an Halskrebs. Die Vita des bis heute im National-Zionismus hoch verehrten Philosophen wurde ja bereits weiter oben mehrfach verlinkt, diese stimmt mit den Angaben in "Erlösung durch Arbeit" überein.


Soweit dies. Über seine Mit-Juden im Allgemeinen schreibt Gordon ziemlich heftig:


Zitat:

Wir nehmen unter ihnen [die Juden unter den anderen
Völkern, Anm. eku] keinen Rang ein als Volk, als
besonderer nationaler Körper; wir sind kein Glied in
der Kette der Menschheit, kein Organ ihres Leibes,
sondern Parasiten am Körper anderer Völker.
(S. 144)


Das böse Bild, welches der Autor hier vom Juden schlechthin zeichnet, ist übrigens in keiner Weise distanzierend gemeint!

Gordon fragt die zion. "Kolonisten" nach ihrem Verhältnis zu der Arbeit der palästinensischen Araber, die zu Beginn des zion. Unternehmens vor einem Jahrhundert auf den national-zionistischen Plantagen und Stadt-Baustellen arbeiteten, ob wirklich auf der Hände Arbeit eines fremden Volkes nationale Schöpfung beruhen kann (wenn auch unter "nationaljüdischer" Anleitung):

Zitat:

Kann wirklich ein Parasitentum, mag es auch
riesenhaft sein, ein Parasitentum, wie es in keinem Volke
seinesgleichen hat - denn bei anderen gehört schließ-
lich der Ausbeuter wie der Ausgebeutete dem gleichen
Volke an - kann wirklich nationales Parasitentum als
nationale Schöpfung gelten? Beruht wirklich unsere
Kraft nur auf Parasitentum und wird auch unsere Re-
naissance nur parasitisch von der heiligen Reinheit der
jüdischen Moral und des absoluten Rechtes zehren?
Doch da hast du schon die zarten Gefühle unserer schö-
nen Seelen angetastet. So zu fragen ist einfach Schimpf
und Schande. Wie darf man denn Menschen Parasiten
nennen, die nicht von Almosen leben, sondern "Schöp-
fungen" schaffen, danach angetan, durch fremde Arbeit
ihre Beutel mit Gold und Silber zu füllen?
(S. 47)


Zitat:

Uns [den Diaspora-Juden] fehlt das Wesentliche: die Arbeit [...]

Zwar arbeiten auch bei anderen Völkern nicht
alle, auch bei ihnen gibt es viele, die die Arbeit ver-
schmähen und sich Wege suchen, um durch anderer Ar-
beit zu leben [...]

Ein lebendiges Volk hat stets eine große Mehr-
zahl von Menschen, denen die Arbeit zweite Natur ist.
Nicht so ist es bei uns. Wir verschmähen alle die Arbeit,
und auch die Arbeitenden arbeiten nur aus Zwang und
in der steten Hoffnung, sich ihr mit der Zeit zu ent-
ziehen, um ein "gutes Leben" [des Parasiten, eku]
zu führen.

Wir dürfen uns
nicht selbst täuschen, wir müssen mit offenen Augen
sehen, wie schlecht es mit uns in dieser Hinsicht bestellt
ist, wie sehr die Arbeit unserem Geiste in individueller
und nationaler Beziehung fremd geworden ist. Charak-
teristisch genug ist der Satz: "Solange Israel den Willen
Gottes tut, arbeiten andere für es." Das ist nicht bloß
ein Wort. Dieser Gedanke ist - bewußt oder unbe-
wußt - in uns zu einem instinktiven Gefühl, einer zwei-
ten Natur geworden.
Gesetzt, wir hätten schon irgendwo eine jüdische
Volksmasse, wird sich dies dann von selbst ändern? Wird
auch ohne radikale Heilung eine Änderung in der Natur
unserer Seele eintreten? Werden unsere Juden nicht stets
kaufmännische Tätigkeit, Pedlartum, Finanzgeschäfte
und besonders solche Berufe bevorzugen, wobei andere
arbeiten und sie das Geschäft führen?
(S. 66)


Gordons Fazit:

Zitat:

Ein Volk von Händlern, Krämern, Agenten,
Spekulanten und Preistreibern müssen wir in ein leben-
des, arbeitendes und schaffendes Volk verwandeln. - ...
(S. 141)


Zitat:

Man nimmt
nicht wahr, daß unsere Rückkehr zum Leben neue
Schöpfung ist, wie sie noch nie gewesen ist, die Schöp-
fung eines neuen Menschen durch die Schöpfung eines
neuen Lebens, eines neuen Volkes. Ein Volk im echten
Menschensinn, ein Mensch-Volk wollen wir schaffen!
(S. 142)


(Gordon verbindet mit "Rückkehr zum Leben" die sog. Rückkehr der Juden nach Palästina)

Zitat:

Wir haben zuerst verkündet, daß
der Mensch im Ebenbilde Gottes geschaffen wurde, und
wir müssen weiter gehen und sagen: das Volk muß im
Ebenbilde Gottes geschaffen werden.
(S. 143)


Ein neues Volk schaffen! Mindestens In den Händen seiner zionistischen Nachgänger bzw. Jünger ist diese Idee fürchterlich pervertiert. Pol-Pot läßt grüßen!

Zitat:

All unsere Anstrengungen müssen
vor allem darauf konzentriert sein, daß wir die Schmach
des Parasitentums und des Losgerissenseins von der Na-
tur von uns tun und zur Arbeit, zur Natur zurückkehren.
(S. 133)


Eben! Durch eigenhändiges schaffen gehen in Palästina:

Zitat:

aber [...] das Volk geht dem Lande vor,
und ein parasitisches Volk ist kein Volk, d. h. kein leben-
des Volk. Das Volk können wir nur schaffen, wenn jeder
einzelne von uns durch Arbeit und natürliches Leben sich
selbst neu schafft. Und wenn ihm diese Neuschöpfung nicht
restlos gelingt, dann werden sich auf diesem Wege
seine Söhne oder seine Nachfolger immer weiter vervoll-
kommnen. So werden wir im Laufe der Zeit gute Bauern,
gute Arbeiter, gute Juden und gute Menschen haben;
aber wenn wir uns hier im Leben der Galuth *) vervoll-
kommnen, auf dem Wege des Schachers in all seinen
(S. 56)

Formen, dann werden unsere Söhne oder unsere Nach-
folger es darin zu noch größerer Vollendung bringen.
Das bedarf keines Beweises.
Schwer ist der Weg der Wiedergeburt, sehr schwer,
aber einen anderen Weg gibt es nicht.
(S. 57)



Zitat:

Nur ein Weg, wirkliche Arbeit der Hände, Freilegen
all unserer nationalen Kraft, seelische Hingabe an unsere
Idee und unsere Arbeit und, wo es nötig ist, für unsere
Idee und unsere Arbeit - nur dieser Weg führt uns zur
Wiedergeburt. [in Palästina, Anm. eku]
(S. 56)



Zitat:

Aber bei uns ist es möglich, daß man aus allen Län-
dern der Diaspora und auch aus Palästina zusammen-
kommt, um darüber zu beraten, was für unsere Wieder-
belebung und Erlösung zu tun sei, daß man von einer
lebendigen Kultur spricht und es dabei niemand ein-
fällt, über den Urgrund aller Kultur, über das Wesent-
liche, das uns fehlt, etwas zu sagen: die Arbeit.
(S. 70)


Fanatiker der Arbeit tun uns not, natürlich Fanatiker
im besten Sinne des Wortes.
(S. 75)


Die Idee der Arbeit muß das ganze Leben umfassen und
vor allem das Leben der Familie.
(S. 87)


Folgenden Ausschnitt habe ich sinnerhaltend gekürzt:

Zitat:

Die [nationale] Arbeit
an der Wiedergeburt [der Juden] in Erez Israel ist [...]

eine von den Formen des Lebens und für jene, die die
Wiedergeburt anstreben, die erhabenste, ersehnteste
Form. [...]

Diese Lebensform verlangt [von jedem einzelnen Juden,
Anm. eku] eine radikale Änderung, eine völlige
Revolutionierung unserer Galuthbegriffe *) und -gefühle
und unserer Galuthauffassung vom Leben. [...]

[Diese Lebensform] fordert von ihm, daß er den Galuthjuden, der
in ihm steckt, in einen freien Juden umwandle, den
schadhaften, zerrissenen, unnatürlichen Menschen in
ihm - in einen natürlichen, gesunden, sich selbst treuen
Menschen,
[...]
- in ein
natürliches, erfülltes, vollkommenes, weites Leben. Das
ist sehr schwer zu verwirklichen. Es ist ein Emporsteigen
auf steilem, schweren Wege, voll von Dornen und Hin-
ternissen - aber es ist ein Emporsteigen, es ist -
Leben. So reich, so tief ist das Leben auf diesem Wege,
daß ich es gar nicht schildern könnte, ohne den An-
schein zu erwecken, als übertriebe ich.
(S. 58 )


Die Analyse des in dem Artikel weiter oben zitierten Marxisten (Arbeit macht frei, Teil 1) trifft vollkommen zu:

Zitat:

In den Vorstellungen von Aaron David Gordon steigerte sich dies zur Erlösung durch Arbeit: die Juden seien Parasiten, von der wahren Quelle des Lebens - der Arbeit - entfremdet, durch eigene Arbeit werde der Jude aber zum Menschen und könne seine »Händler«-Existenz mittels Selbsterziehung und Selbstverwirklichung in der Arbeit beenden.



Oder hier, das ist auf den ersten Blick echt behämmert, was Gordon fabriziert:

der Jude wurde in der Diaspora versklavt und verfolgt und hat sich aus der Position des Sklaven letztendlich in der Position des Herren und Parasiten am Wirtsvolk etabliert - super raffiniert, diese versklavten Ausbeuter-Juden und super-blöd, das Wirtsvolk:

Zitat:

Die Tatsache, daß wir von unseren Wurzeln, von un-
serem natürlichen Nährboden, von Erez Israel losgeris-
sen und daß wir in der Diaspora versklavt und verfolgt
wurden, hat uns von der Natur, von allem natürlichen
(S. 125)

Leben und aller produktiven Arbeit entfernt, uns zu
einem parasitischen Volke gemacht, einem Volk, das der
Möglichkeit beraubt ist, unmittelbar aus der Natur ma-
terielle und geistige Nahrung für Leib und Seele aufzu-
nehmen: wir sind verkümmert am Leib, verkümmert im
Materiellen, in unserem wirtschaftlichen Leben, und
auch im Geistigen. Unser nationaler Geist, unser natio-
nales Wesen hat sich im Verlauf unseres Diaspora-Da-
Seins nur von den Überresten der Vergangenheit oder
von den Brosamen genährt, die vom Tisch anderer fie-
len; daher ist auch das eigene Gewand unseres Geistes
zerrissen und er hat Fetzen fremden Geistes angetan.
(S. 126)


Und jetzt Obacht: Folgende Behauptung des Gordon und anderer Zionisten vom "schlechten Deutschen" hat sich später als brandgefährlich für die Masse der Reichs-Juden wie für einzelne deutsche Juden bestätigt, es gibt dazu konkrete Fälle, bspw. den Fall des Historikers Hans Rothfels, national-konservativer Herkunftsjude, der 1939 zur Emigration gezwungen wurde:
http://kuerzer.de/GmobVO2KX
http:// hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/forum/id=525&count=12&recno=12&type
=artikel&sort=datum&order=down&segment_ignore=128#note241 (Link mit Umbruch für Restaurierungszwecke)
(Christian Blume, 'Transformationen eines Historikers - Hans Rothfels...'

Dem Mann wurde der "Ehrenarier" verweigert, man fragt sich, warum er in Anbetracht seiner konservativen, deutsch-nationalen Gesinnung - ihm wird heute sogar unterstellt, ein Vordenker des deutschen Faschismus gewesen zu sein - überhaupt Deutschland verlassen mußte, so ein Zitat aus dem oben verlinkten Text! Die Zionsmischpoke und Typen wie Emil Ludwig hatten schweres Mißtrauen über die deutschen Juden bei der NS-Führung gesät, keine Frage.

(Habe noch ein böses Zitat aus 'A Treath from Within' von Prof. Yakov Rabkin, bringe ich später noch hier an)

Zitat:

Der Jude kann kein ganzer Mensch sein, ohne ein gan-
zer Jude zu sein. Der Assimilant irrt, wenn er meint,
daß er um so mehr Mensch ist, je weniger er Jude ist;
die Sache ist gerade umgekehrt: er ist weniger Mensch
und im selben Maße ist er weniger Jude. Einen Men-
schen schlechthin gibt es in der Welt nicht - es gibt
Russen, Deutsche, Engländer usw. In dem Maße, als der
Jude in seiner Seele das jüdische Element zerstört, setzt
er nicht ein schlechthin menschliches Element, das es
nicht gibt, an seine Stelle, sondern ein russisches Ele-
ment in Rußland, ein deutsches in Deutschland, ein
englisches in England und Amerika, ein nicht natür-
liches nationales Element, d. h. statt gut und natürlich
zu sein, wird er ein schlechter, unnatürlicher Russe,
Deutscher, Engländer.
(S. 132)



Mit anderen Worten: Selbst mit der Knarre von vorne rechts unterm linken Arm hindurch gelangt und von hinten ins Knie geschossen...
Damit ist bewiesen, das geht!

Solche hochbrisanten zionistischen Tret-Minen wurden offenbar nicht nur von A.D. Gordon gelegt.

[edit:] Ich komme jetzt direkt auf eine der zion. Tretminen zurück, mit denen die Zions "erfolgreich" starkes Mißtrauen nicht zuletzt unter führenden NS-Politikern säten, wahrscheinlich sogar gegenüber deutsch-nationalen Herkunftsjuden wie dem oben erwähnten Prof. Hans Rothfels. Und zwar, wie zweifellos jüdische Historiker diese Gefährdung betrachten. Folgendes Zitat spricht für sich selbst:

Zitat:

Rabbi Blau's widow would later add an historical footnote to the cause
and effect relationship between Zionism and the Shoah. Recalling the mes-
sage that Theodor Herzl and Max Nordau were actively propagating in the
early twentieth century among European leaders that "the Jews constitute
a foreign, destructive element for the countries in which they live," she
quoted a minister of Emperor Franz-Joseph's government: "If the mali-
cious propaganda that would cast the Jews as a danger to the world and as
revolutionaries continues, instead of establishing a Jewish State the Zionists
will bring about the destruction of the Jews of Europe." She concluded:
"Hitler, less than fifty years later, unfortunately would make the Austrian
minister's fear a reality" (Blau, R., 296).

deutsche Übersetzung:

Rabbiner Blaus Witwe fügte später eine historische Fußnote zur Ursache- und Wirkung-Beziehung zwischen Zionismus und Holokaust hinzu.

Die Botschaften in Erinnerung rufend, welche Theodor Herzl und Max Nordau zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter den europäischen Führern vehement verbreiteten, daß nämlich "die Juden ein fremdes, zerstörerisches Element für die Länder, in welchen sie lebten, darstellten", zitierte sie einen Minister aus Kaiser Franz-Josephs Regierung: "Wenn die heimtückische Propaganda, welche die Juden als eine Weltgefahr und als Revolutionäre präsentiert, andauert, werden die Zionisten, anstatt der Etablierung eines jüdischen Staates, die Vernichtung über die europäischen Juden bringen."
Sie folgert: "Unglücklicherweise machte Hitler keine fünfzig Jahre später die Befürchtungen des österreichischen Ministers wahr" (Blau, Ruth., S. 296)

http://www.nkusa.org/books/index.cfm
http://rapidshare.com/files/168811450/zitat-ruth-blau_a-threat-from-within.png
(Quelle: Prof. Yakov M. Rabkin, 'A Threat From Within - A Century of Jewish Opposition to Zionism', Seite 174, ISBN 1-84277-699-1. Rabkin ist Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte an der Universität Montreal, Kanada)

Interview mit Prof. Rabkin:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Rassismus/zionismus.html

Der ultra-orthodoxe Rabbiner Amram Blau, Jerusalem, schickt am 18.07.1949 einen Brief an den damaligen Generalsekretär der UNO, New York:
http://www.kritische-stimme.de/Vermischtes/orthodoxjewry.html
"Daher bitten wir Sie, uns von der zionistischen Herrschaft zu befreien"


Also, es wird schon aus den wenigen Zitaten klar, warum STÜRMER-Herausgeber Julius Streicher sich im Nürnberger Tribunal als Vertreter des Zionismus herausgestrichen hat, Streicher kannte nicht zuletzt den Inhalt des Gordon-Werkes (und natürlich der Führer kannte den wesentlichen Inhalt damit auch) und konnte das meiste darin unterschreiben:

Juden raus aus dem Reich, ab nach Palästina, damit sie dort von den gutwilligen national-zionistischen Freund-Feinden des NS von Parasiten zu anständigen, fleißigen Menschen umerzogen werden!

Wie schon angedeutet soll damit nicht behauptet werden, daß Gordon hier bewußt auf einen anti-jüdischen Gebrauch seiner Werke bzw. Fetzen daraus im NS hin bestrebt war.

Tja, jedoch kann sich ein Autor seit Beginn des Zeitalters des Buchdruckes kaum mehr aussuchen, wer seine Ratgeber-Werke liest und appliziert...

Übrigens wurde das komplette Werk "Erlösung durch Arbeit" (Original von 1929) bereits gescannt und steht hier der interessierten Allgemeinheit zum Download zur Verfügung, knapp 300 locker bedruckte Seiten, moderne Schrift, man liest es in wenigen Stunden durch:

Download Arbeit_macht_frei.exe
(Aaron David Gordon, 'Erlösung durch Arbeit', ca. 16,5 MB, selbstanzeigende Datei: "Nationalismus und Sozialismus sind bei Gordon identisch", Seite 10 zwinkern )

eku

*) Galuth=Verbannung, Leben in der Verbannung, im Exil, in der Diaspora, in der Fremde.


P.S.: wie/wo hängt man denn jetzt eine Datei hier dran? Hätte eine nette 50-KB-Grafik...

Außerdem scheint mir beim Umzug des Forums ein Artikel hier in diesem Thema verloren gegangen zu sein, nämlich der Text über die frommen Rabbiner im Osten, die ihre Gemeinden im Holokaust nicht im Stich lassen wollten.


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 02 Feb 2010, 10:14, insgesamt 90-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 17 Dez 2006, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

"Die verbotene Wahrheit" als PDF-Version.

"Die verbotene Wahrheit"

Betrachtungen zu einer Vergangenheit, die nicht vergehen will
Fragen zu einer Offenkundigkeit, die weder offen noch kundig ist.


Wer sich den Artikel noch nicht durchgelesen hat, sollte es unbedingt noch machen. Es ist ein seriöser, ausführlich dokumentierter Artikel über den Holocaust und die Fragen, die er aufwirft.

_________________
"Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie."

Aldous Huxley
engl. Schriftsteller und Kritiker
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BeitragVerfasst am: 17 Dez 2006, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=8884#8884


adversarius hat Folgendes geschrieben:
"Die verbotene Wahrheit" als PDF-Version.

"Die verbotene Wahrheit"

Betrachtungen zu einer Vergangenheit, die nicht vergehen will
Fragen zu einer Offenkundigkeit, die weder offen noch kundig ist.


Wer sich den Artikel noch nicht durchgelesen hat, sollte es unbedingt noch machen. Es ist ein seriöser, ausführlich dokumentierter Artikel über den Holocaust und die Fragen, die er aufwirft.


Danke für deinen Kommentar, advers.

Meiner schwachen Erinnerung nach, könnte es sein, daß ich diesen Artikel "Die verbotene Wahrheit" schon einmal gelesen habe, allerdings hat er aus meiner Sicht leider kaum Relevanz. Außerdem führe ich über diese Thematik ungern Diskussionen, zumal in diesem Thema, ich bemühte mich, dieses freizuhalten von Diskursen und versuche, hier überwiegend nur unangefochtene und unanfechtbare Quellen zu zitieren, bei Bedarf leicht kommentiert aus Verständnisgründen.

Aber da wir jetzt schon mal dabei sind...

Ich darf einmal aus dem von dir verlinkten Dokument zitieren:

Zitat:

Die Zahlen für die jüdische Bevölkerung in Europa sind besonders auffällig: Erst 1955, also nachdem die
ersten „einmaligen und endgültigen“ Wiedergutmachungsgelder an den neu gegründeten Staat Israel
überwiesen wurden, verschwanden auf unerklärliche Weise rund sechs Millionen europäische Juden aus
den Statistiken zahlreicher Publikationen und Nachschlagewerke.
2.3 Zahlen-Akrobatik à la Auschwitz

„A Glick hot unz getrofen! Sechs Millionen Juden wurden umgebracht und wir bekommen Geld dafür!“
(Shmuel Dayan, Knesset-Abgeordneter)14

(PDF-Seite 5)

Der Text insinuiert, daß die 6 Millionen erfunden wurden, damit die Zions Geld dafür kassieren.

Denkbar ist aber auch - und das denke ich -, daß die Opfer-Zahl 6 Millionen zunächst verschleiert wurde, um vor dem durch Zahlungen bestätigten deutschen Schuld-Anerkenntnis durch deutsche Politiker die heute unzweideutige Ur-Schuld der zionistischen Bewegung am Holokaust, u.a., indem sie den Hitler schwer angespitzt haben, zu verheimlichen. Jedenfalls mußte die zionistische Verbrecher-Bagage damals damit rechnen, daß ihr gegenüber diese sachlich zutreffende Anklage erhoben würde, dann hätte der Abschaum mit Hinweis auf solche Statistiken leicht argumentieren können: "Schaut her, es fehlt doch kaum ein Jude, damit gibts auch keine zion. Schuld!" (im Verhältnis zum damit angestrebten höchstwichtigen Ziel, der Errichtung eines zionistischen Staates) "Also, was wollt ihr?". Dieses Risiko schien mit Beginn der deutschen Zahlungen überwunden, also konnte man die zunächst unterdrückte Zahl, 6 Millionen Opfer, nennen...

Das Interesse der Zions an der Vernichtung der Juden war unzweideutig höher, als das Adolf Hitlers [1], das beweisen die historischen Akten, man muß sie nur mal richtig lesen, und mit dieser Erkenntnis stehe ich nicht alleine! Man mußte also - vorsorglich - eine seit Karl dem Großen über Martin Luther zu Hitler in Mitteleuropa herangewachsene Intention am Judenmord herbeiphantasieren, um ausgerechnet einen von "den Deutschen" begangenen Holokaust an einigen wesentlichen und daher unterdrückten Tatsachen vorbei (ich meine nicht die HK-Zahlen) scheinplausibel zu erklären. Plausibel und immer plausibler werdend, jedoch nur für die im Laufe der Jahrzehnte abgerichteten, gerne auch scheißefressenden Pisa-Jünger, klar. Mit dem Internet und der dadurch möglichen eminenten Verbreitung von Informationen und schnellen Erreichbarkeit ernsthaft interessierter Rezipienten, selbst im hintersten Winkel der Welt, die fast richtig forschen, hat aber keiner der Täter gerechnet. Auch bspw. der Berufsverbrecher im Weißen Haus nicht, daß ihm das I-Net solch ein Stolperstein bei seinen kriminellen Plänen für den Irak werden würde, jedenfalls entnehme ich verstohlenen Meldungen den tiefsitzenden Ärger darüber. Kein Wunder, daß das einige endlich in den Griff zu bekommen wünschen...
Das nur nebenbei.

Die deutschen Zahlungen begannen, als sich Adenauer wg. der Absolution zur sog. Wiederbewaffnung bei den Zions darum bemühte, daß von denen dagegen keine Einwände erhoben werden. Das waren also Bestechungsgelder, die vll. nicht nötig gewesen wären, hätte man sich damals deutscherseits einen festen Standpunkt zugetraut *). In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, daß das ultra-orthodoxe Judentum **), die den Juden verbliebene "moralische Elite", die Forderung bzw. Annahme von solchen Geldern auf dem Wege über den "Staatshaushalt" des zionistischen Verbrechergebildes, bis auf den heutigen Tag verweigert, die verkaufen ihre Toten nicht. So sagen (schreiben) deren Rabbiner selbst. Und diese gebildeten Leute sind darüber hinaus über die Rolle der Zions zu Zeiten des HK gut informiert, die haben mehrfachen Grund, das Unternehmen abzulehnen.

Und übrigens denke ich ein bißchen voraus: ich denke gar nicht dran, die Holokaustzahlen runterzurechnen, nachher wird der wahre Schuldige gar noch verurteilt - wegen läppischen achtzigtausend toten Juden und kriegt wg. schwieriger Jugend nur drei Monate auf Bewährung (Sozialarbeit) mit gänzlichem Straferlass nach 6 Wochen Fleiß und doch schon lang zurückliegender Straftat! Neen, nee, daran werde ich nicht Schuld sein!!

LG,
eku


Fußnoten:

*) Der Fairness halber sei hier noch eine positive Sichtweise auf diese Vorgänge nachgetragen, aus einer Rede von Dr. Martin Hohmann, Zitat:

Bemerkenswert ist auch die von Adenauer eingeleitete Wiedergutmachungspolitik gegenüber Israel. Diese Politik war klug und richtig angelegt. Sie trug dazu bei, daß Deutschland nach dem Krieg und den NS-Verbrechen schneller ein normales Verhältnis zu den Staaten der Welt fand. Andererseits sollten die in den fünfziger und früheren sechziger Jahren geleisteten Wiedergutmachungszahlungen nach Adenauers Vorstellungen endgültig und abschließend sein. Zudem war Adenauer nicht bereit, sich immer wieder einseitig die Last der Vergangenheit vorhalten zu lassen. So führte beim Abschiedsbesuch Adenauers in Israel im Jahre 1966 der damalige israelische Ministerpräsident Eshkol aus: "Wir können nicht vergessen und werden nicht vergessen".
In diesem Augenblick, wird berichtet, verlor Adenauer die Geduld. Er verzichtete darauf, einen vorbereiteten Text zu verlesen und erklärte: "Die Nazis haben nicht weniger Deutsche als Juden ermordet. Ich sage das nicht, um irgend jemand zu entschuldigen. Ich möchte nur sagen, daß wir alles getan haben, um unseren Willen zu zeigen, die Schrecklichkeiten der Vergangenheit zu überwinden, die man nicht auslöschen kann. Es ist aber die Zeit gekommen, diese Angelegenheit in der Vergangenheit zu belassen. Ich erheben mein Glas nicht, da das in so schweren Zeiten zu banal wäre."
Außenminister Abba Eban habe sich anschließend mit Adenauer unter vier Augen unterhalten und danach erstmalig eine offizielle Ansprache gehalten in der das Thema der Judenmorde nicht mehr aufgegriffen, dafür aber die Rolle Adenauers hinsichtlich der Unterstützung des neuen Staates Israel betont wurde. Adenauer habe anschließend erklärt, er betrachte damit den Zwischenfall als erledigt.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich stelle mir vor, was unsere heute Ton angebenden Medien aus diesem diplomatischen Vorfall hätten machen können. Soviel Offenheit gegenüber einem israelischen Politiker wäre wohl nicht ohne Konsequenzen geblieben. Am Ende hätte vielleicht gar die CDU-Vorsitzende den Vorschlag gemacht, Adenauer wegen antisemitischer Äußerungen aus der CDU auszuschließen.
http://www.swg-hamburg.de/Im_Blickpunkt/Gedanken_zum_Nationalfeiertag.pdf
(Dr. Martin Hohmann, Neuhaus, "Gedanken zum Nationalfeiertag", Rede am 7. Oktober 2005 vor der SWG Schleswig-Holstein in Kiel)



**) Meiner Ansicht nach gibt es den Begriff "ultra" erst, seitdem sich einige bis dahin orthodoxe Juden von den vermeintlichen Annehmlichkeiten des Zionismus "überzeugen" ließen, ohne jedoch gänzlich un-orthodox zu werden, "ultra-" dient also zur Unterscheidung der Gruppierungen, wobei es in Angelegenheiten, die nicht die Haltung zum zion. Unternehmen etc. betreffen, großtenteils Gemeinsamkeiten zwischen "orthodox" und "ultra-orthodox" gibt.

[1] Der ultra-orthodoxe Herr Ober-Rabbiner M. A. Friedman aus Wien hat vor einiger Zeit in einer öffentlich gehaltenen Rede (ich meine, es war in Teheran) erklärt: "Die Zionisten hatten das größte Interesse am Holokaust!" Gelegentlich suche ich die Quelle aus dem Internet raus.


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 27 Feb 2010, 03:40, insgesamt 11-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 05 Jan 2007, 02:20    Titel: Tapfere Glaubens-Juden - Hasidic Responses to the Holocaust Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?p=9144#9144


Tapfere Glaubens-Juden - Hasidic Responses to the Holocaust


Jetzt sei erst mal mein Artikel nachgetragen, welcher beim Umzug vom "alten" zum "neuen" Außenpolitikforum (neuer Hoster) vergessen wurde. Der stand im "Alten" seit 6. Nov. 2006 zur Verfügung, jetzt also auch hier (editiert):

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Heute wollen wir uns einmal von einer weniger bekannten Perspektive her der Zeitgeschichte widmen. In diesem Bereich wird nämlich viel zu wenig relativiert, das muß sich ändern.

Zunächst soll mit einer kurzen Buchbesprechung Y. Gershom zu Wort kommen. Der rührige Mann lebt in USA, hat eine eigene Webseite, war auch schon mal in Deutschland zu Besuch und hat hier Freunde, versteht unsere Sprache, ein Buch von ihm in deutscher Sprache ist auch schon hier erschienen.


Also hier seine Buch-Rezension bei Amazon.com:
*************************************************************

"Hasidic Responses to the Holocaust in the Light of Hasidic Thought" (Chassidische Reaktion auf den Holokaust im Licht der chassidischen Lehre) von Pesach Schindler, erschienen bei Hoboken, New Jersey, 1990, 204 Seiten.


Rezensent: Rabbi Yonassan Gershom (Minnesota, USA)
(Top 500 Reviewer)


Ein bahnbrechender Durchbruch! 22. Dezember 1999

Dieses exzellente Buch verdient wirklich viel mehr Bekanntheit, als es hat.

Ich fand es nicht bis zum neunten Jahr nach seiner Veröffentlichung, und nun, da ich es habe, empfehle ich es jedem, von dem ich sein Interesse am Holokaust kenne.

Pesach Schindler erledigte eine exzellente Arbeit und legt uns eine Perspektive vor, welche - bis jetzt - von säkularen Holokaustforschern meistens übersehen wurde.

Dieses Pionierwerk historischer Studien zeigt uns die chassidische Seite der Geschichte, welches einige allgemeinverbreitete Mißverständnisse über die Reaktion der orthodoxen Juden auf Hitler in Frage stellt.

Der gängigen Meinung zufolge werden chassidische Juden (und orthodoxe Juden ganz allgemein) oft als Feiglinge betrachtet, welche nicht zurückschlagen, und werden von der zionistischen Bewegung üblicherweise als "nutzlos" oder "überholt" abgeschrieben, weil sie keine Waffen ergriffen, um die Nazis umzubringen.

Aus den "Hasidic Responses" lernt der Leser jedoch, das viele chassidische Juden den Nazis widerstanden -- nicht mit Waffen, sondern sie zogen ihre Stärke aus der inneren Festigkeit der chassidischen Lehren über die äußerste Güte Gottes, der Ehre und das Privileg des Martyriums und der Heiligung jeden Moments des Lebens durch das jüdische Gesetz und die 5 Bücher Moses.

Hoffentlich wird dieses Buch dabei helfen, das allgemeine Mißverständnis zu ändern, daß die Orthodoxen "wie Schafe zum Metzger gingen".

Der Autor präsentiert vielfältige Wege, auf denen chassidische Juden auf den Holokaust reagierten und erforscht einiges von der Moral und den theologischen Gründen, warum sie so handelten, wie sie es taten.

Er hebt hervor, daß viele Chassidim durch gewaltfreie Nicht-Beteiligung und Verweigerung, den Nazi-Verordnungen zu gehorchen, widerstanden, weil dies zu tun bedeutet hätte, die Gesetze ihres Glaubens zu verletzen.

Beispielsweise gibt es keinen Beleg dafür, daß jemals ein orthodoxer Jude ein "Kapo" oder Aufseher in den Konzentrationslagern gewesen ist.

Die Chassidim nahmen das Gebot sehr ernst, ihren Nächsten zu lieben wie sich selbst und empfanden deswegen, es sei unmoralisch und verboten, sich bei den Wächtern auf Kosten ihrer Mitgefangenen einzuschmeicheln.

Wurde begonnen, die Juden zusammenzutreiben, verweigerten die chassidischen Juden es energisch, Mit-Juden zu nennen oder deren Verstecke preiszugeben -- und viele zahlten mit ihrem Leben für diese Verweigerung.

Andere entschieden einfach, sich überhaupt nicht registrieren zu lassen und gingen in Verstecke, verweigerten es, den gelben Stern zu tragen oder zu "Selektionen" anzutreten.

Diese Untergrund-Chassidim setzten ihre Studien der Thora fort, trugen ihre chassidischen Kleider und praktizierten ihren Glauben, obgleich dies nun verboten war.

Ja, sie verstanden, daß sie bei Entdeckung getötet würden, sie verstanden aber auch, daß jederman irgendwann stirbt und daß es für einen besser ist, mit Fassung zu sterben als auf Kosten des menschlichen Anstandes zu überleben.

Selbst ein chassidischer Jude, ist es meine Hoffnung, daß der Leser dieses Buches versteht, daß die im Holokaust gestorbenen Chassidim -- viele, weil sie zu ihrem Glauben standen und sich ihrer Entmenschlichung verweigerten -- getreue Märtyrer waren und nicht die hilflosen Opfer gewesen sind, als die sie so oft porträtiert werden.

Nach meiner Ansicht sollte das Lesen dieses Buches für jeden, der in Holokaust-Studien verwickelt ist, vorgeschrieben sein. Wäre es möglich, ich würde dem Buch 10 Sterne geben!

***********************************************************
http://www.amazon.com/exec/obidos/tg/detail/-/0881253103/103-3548734-6019813?v=glance
(engl. Originalfassung der Rezension von Y. Gershom)

-----------------------------------------------------------------------------

Soweit also Reb. Gershoms Rezension zu dem Buch 'Hasidic Responses', aus dem wir weiter unten einige beeindruckende ins Deutsche übersetzte Zeilen zu lesen finden.

Das oben besprochene Werk hatte ich mir vor ca. 2 Jahren einmal durchgelesen, ca. 12 od. 14 Kapitel, jedes mit ca. 20, 30 Fußnoten. Offenbar für Nicht-Juden geschrieben. IdR ist das englischsprachige Werk nur Fach-Wissenschaftlern und ihren Studenten inhaltlich bekannt.

Aus Kapitel 10 des Büchleins nun einige Zitate, die ich schon vor längerer Zeit ins Deutsche übersetzt habe, ich möchte diese einmal User "Leibele" vom Politikforum widmen (der leider schon längere Zeit nicht mehr im Internet aufgetaucht ist [5.1.07, edit: er schreibt dort wieder!]), er ist ein Bekannter von Y. Gershom. Das ganze Buch zu übersetzen ist mir nicht möglich, aber doch einige Sätze. Sie zeugen unbezweifelbar von der verbreiteten, beispiellosen Tapferkeit der orthodoxen, ultra-frommen, chassidischen Juden, eine Tapferkeit und Glaubenstreue, wie man sie wohl seit den Tagen der Christenverfolgung im antiken Rom in Europa nicht findet. Wie weggeblasen erscheinen die pauschalen Verleumdungen aus dem zionistischen Schrifttum, der Jude sei ein kranker, unnatürlicher, nutzloser Histeriker, offenbar beschreiben sich die Zions damit selbst, sowie eine Reihe weiterer ebenso ungünstig assimilierter Herkunftsjuden! Am Ende meines Artikels zitiere ich dann noch weltlich-wissenschaftliche Erkläuterungen zum Chassidismus. Zu Beginn des betr. Buch-Kapitels befindet sich ein Index, in welchem die im Kapitel 10 behandelten Themen aufgeführt sind, die Redewendungen, welche der Buchautor Pesach Schindler dort findet, verraten dem aufmerksamen Leser sein Gefühl der Hochachtung. An einigen Stellen der Übersetzung ist von mir die Original-Paginierung eingestreut. Zadiken sind die Führer der chassidischen Gemeinden (Chassid=Der Fromme, und ultra-orthodox).


Zitat:
***********************************************************

Hasidic Responses to the Holocaust in the Light of Hasidic Thought
("Chassidische Antwort auf den Holokaust im Lichte der chassidischen Überzeugung")
von Pesach Schindler


Kapitel 10

Zadik und Chassid


Die wechselseitige brüderliche Bindung in der chassidischen Gemeinschaft und die einzigartige Beziehung des Zadiken oder Rebbe zu seinen Chassidim führte, ganz naturgemäß, zu einer sehr interessanten Reihe von Reaktionen auf den Holokaust...

[...]

2. Weigerung, die Gemeinde während der Krise zu verlassen. Weigerung der chassidischen Führer, ihre Chassidim zu verlassen, trotz Gelegenheiten zur Flucht.

3. Beistand und Errettung. Hilfs- und Rettungsaktionen, organisiert durch die Bemühungen des Rebbe.

4. Hingabe der Chassidim zu ihren Rebbe. Handlungen der Chassidim mit dem Bestreben, ihre Rebbe vor Gefahr zu beschützen.

[...]



WEIGERUNG DES REBBE, SEINE GEMEINDE ZU VERLASSEN


Ein bedeutendes Reaktionsmuster, welches die Forschung ans Tageslicht bringt, ist die wiederholte Weigerung zahlreicher Rebbes, ihre Gemeinden in der Zeit des Holokaust im Stich zu lassen.


Außerordentliche Vorkehrungen zur Rettung, Flucht und zum Verstecken, in und außerhalb Europas, wurden nicht ausgenutzt.


Typisch für diese Reaktion war die Antwort des Komarner Rebbe, Rabbi Baruch Safrin, als er bei zwei Gelegenheiten zurückwies, herausgeholt zu werden:

"Imam anokhi betzarah" [Ich bin mit ihnen in ihrer Bedrängnis]

"Ich bin nisht besser vun zei" [Jiddisch, Ich bin nicht besser als sie]


Eine ähnliche Erklärung gab Rabbi Eliyahu Lifshitz ab, der Rabbi von Grizah.

"Es ist mir nicht erlaubt, meine Herde in der Zeit der Krise zu verlassen."


Die Antwort des Triskers, als er eine seltene Gelegenheit zur Flucht zurückwies, war:

"Ein Kapitän verlässt kein sinkendes Schiff, bis alle Passagiere gerettet sind ... Ich will Teil des Schicksals der Juden in Polen sein."


Der Piazesner Rebbe hatte lange geplant, nach Eretz Yisrael zu übersiedeln.

Als sich zu Beginn der Belagerung Warschaus eine Gelegenheit bot, zu fliehen, weigerte er sich, seine Chassidim im Stich zu lassen.


Ein anderer Plan, den Rebbe in das relativ sichere Stolin zu schmuggeln, den Sitz der chassidischen Dynastie seines Onkels, welcher zu der Zeit unter sowjetischer Herrschaft stand, wurde ebenfalls zurückgewiesen.

In einem Bericht, welcher den "Jewish Daily Forward" in New York erreichte, wurde der Rebbe mit der Äußerung zitiert:

"Ich werde meine Chassidim in diesen schweren Zeiten nicht im Stich lassen. Wo immer meine Chassidim sind, dort werde ich ebenfalls sein. Ich bin nicht einverstanden, mich zu retten und meine Chassidim im Stadium der Unordnung zurück zu lassen."


Der Brezener Rebbe, Rabbi Nahum Yehoshua Halevi Pechenik, lehnte es ab, seine Gemeinde in Dombrowitz zu verlassen, als die nicht-jüdischen Einwohner der Stadt ihm ihre Fluchthilfe anboten.


Unter großen Mühen besorgten die Chassidim des Grodzisker Rebbe, Rabbi Yisrael Shapiro, falsche Papiere, um den Rebbe aus dem Warschauer Ghetto heraus zu schmuggeln.

Er weigerte sich, aus dem Zentrum der Krise herausgebracht zu werden.


Der Zvoliner Rebbe, Zabner Rebbe, Lisker Rebbe, Slonimer Rebbe und Karliner Rebbe, alle wiesen Fluchtpläne zurück.


Vorbereitungen waren abgeschlossen, den Radomsker Rebbe raus aus Lodz nach Italien zu bringen, aber er lehnte ab.


Rabbi Avraham Weinberg, ein führender chassidischer Gelehrter in Warschau, welcher den Kotzker und Sochochover Schulen des Chassidismus nahe stand, wurde eine seltene Arbeits-Erlaubnis im Warschauer Ghetto angeboten; er selbst verweigerte die Trennung von seiner verbotenen Studiengruppe [für religiöse Studien, Anm. eku] junger Chassiden.


Geiseln wurden festgehalten wegen dem Ostrovzer Rebbe und der Mezibezer Rebbe war in schwerer Gefahr. Die Rebbes wiesen alle Rettungspläne zurück und wurden, nachdem sie sich gestellt hatten, zusammen mit ihren Familien ermordet.
[Seite 74]


Unter Ablehnung der Ansicht, er sei ein privilegierter Jude, verweigerte der Bianer Rebbe, Avraham Yaakov Friedman aus Belshez, sich zu verstecken. [Die Rabbiner der ultra-frommen, orthodoxen Juden wurden als Zentren des Ungehorsams betrachtet und dementsprechend verfolgt, Anm. eku]


Der Bukwassker Rebbe, Rabbi Alter Reuven Schapiro im Samboer Ghetto erlaubte dem Judenrat nicht, ihn aus einer gewaltsamen Juden-Razzia vor den Todes-Lagern zu retten, da sonst irgend ein anderer ihn ersetzen müsse, um die angeforderte Quote zu erreichen.


Rabbi Alter Perlow, der Koidenever Rebbe, im Ghetto von Vilna, zitierte in seiner Erwiderung ein talmudisches Gebot:
" 'Der Mensch ist bestimmt für den Weg seiner Wahl'.
Ich wähle die Begleitung all dieser Juden und darum bin ich hier."


Der Slonimer Rebbe erklärte seine Weigerung, Barenowich zu verlassen, mit den Worten:

"Vielleicht irre ich mich, wenn ich hier verbleibe. Aber was kann ich machen, wenn meine kleinen Kinder [seine Gemeinde, Anm. eku] von mir abhängen?"


Ein ungewohnt widersprüchliches Bild zeichnet sich vom Alexander Rebbe ab, Rabbi Yitzchak Menahem Danziger, im Warschauer Ghetto.

Huberband schildert ihn als bei Fluchtversuchen beständig die chassidische Tracht abwerfend.

Ein abweichendes Bild wird von dem Augenzeugen Yitzchak Farber, einem Chassidim des Rebbe, gezeichnet.

Offenbar bot sich dem Rebbe die Gelegenheit, zu Beginn des Holokaust nach Palästina zu fliehen, lehnte jedoch ab, um bei seinen Chassidim zu bleiben.
[Seite 75]


Die Rebbes leisteten ebenso unmittelbare Hilfe.


Der Vishiver Rebbe, Rabbi Baruch Hager, Vishiv in Ungarn, nutzte die zeitweise Sicherheit des unbesetzten Ungarn aus, um eine Operation zu leiten, bei welcher ungarische Geburtsurkunden für polnische Juden gefälscht wurden.


Ein Gerer Chassid, Velvel Krutka, nutzte Verbindungen zum Warschauer Judenrat aus, um den Kranken im Ghetto beizustehen.
[...]


Zahlreiche Berichte dokumentieren die besonderen Bemühungen der Rebbes im Interesse der Waisen und Flüchtlinge.

Eliezer Hager, der Sohn des Vishnizer Rebbe, unterstützte heimlich jüdische Waisen im Nazi-besetzten Rumänien.


Der Belzer mobilisierte Beistandsbemühungen in Belz, welches im Herbst 1940 mit Flüchtlingen überfüllt war.


Meshulam Uri und Alter Yitzhak, die Söhne des Stier-Samboer Rebbe, Rabbi Yeshaya Asher Hacohen Yoles, wurden erwischt und erschossen wg. verstecken und versorgen von Waisen in den Kellern des Stier Ghettos mit Lebensmitteln. Der Vater setzte das Werk seiner gemarterten Söhne fort...
[Seite 76]


Der chassidische Schwerpunkt auf Ahavat Yisrael (=die Liebe und Hingabe zu und Identifikation mit den jüdischen Glaubensgenossen) fand seinen vollen Ausdruck während des Holocaust.
[Seite 79]


Zur Zeit des Holocaust wurde Ahavat Yisrael einmal treffend zusammengefaßt von dem Brezener Rebbe. Das Schicksal seiner Glaubensbrüder beklagend, sagte er:
"Ohne das Volk Israel will und kann ich nicht leben."
[Seite 81]

***********************************************************
Ende Zitat der "Reihe sehr interessanter Reaktionen auf den Holokaust"


Nun noch für die Wissbegierigen wissenschaftliche Erläuterungen zum Chassidismus:

http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1494/Galizien.html
(ewig langer Text, runterscrollen zum Stichwort "Chassidismus")


Zitat daraus:

EdH 3, 1621f.
IV. Einzelkomplexe:

Chassidismus

Der Chassidismus ist nicht nur eine pietistische Frömmigkeitsbewegung des 18. Jahrhunderts im osteuropäischen Judentum, der Chassid (Fromme) ist vielmehr ein allgemeiner Typus der biblischen Religiosität, der zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten immer wieder in Erscheinung tritt. Das Adjektiv »Chassid« entspricht dem Substantiv »Chessed«, das in der Bibel »Güte«, »Gnade« oder »Gunst« bedeutet. Die Wortwurzel bedeutet aber auch »Schande«. Als Chassid bezeichnet man denjenigen, der »Chessed« übt, das heißt mehr leistet, als von ihm erwartet wird, und sich durch Großzügigkeit und Hingabe auszeichnet. In den Psalmen wird Gott selbst »Chassid« genannt, und die Chassidim, die ihm rückhaltlos dienen, sind seine Lieblinge. Es ist kein Zufall, dass später gerade der Psalter, dessen Autor sich ebenfalls als »Chassid« bezeichnet, zum Lieblingsbuch der Chassidim wurde. Als Gruppe begegnen die Chassidim erstmals in den Makkabäerbüchern und zeichnen sich hier durch radikalen Gesetzesgehorsam und Bereitschaft zum Martyrium aus.

In der rabbinischen Literatur ist von den »früheren Frommen« die Rede, die insbesondere im klassischen Gebiet der Frömmigkeit, im Gebet, durch religiöse Sonderleistungen auffallen...

... Die Sittenlehre der »Mischne Thora« von Maimonides erhebt wie Aristoteles das Mittelmaß zum Ideal und bestimmt die ethische Tugend als mittleren Weg zwischen den Extremen. Der Mittelmäßige ist nach Maimonides der Weise (Chacham); wer sich dagegen vom mittleren Weg entfernt und sich ein Übermaß an Frömmigkeit abfordert, wird »Frommer« genannt.

Der Chassidismus begegnet später auch als religiöses Ideal im Deutschland des 12. und 13. Jahrhunderts, vor allem im Rheinland, als dort unter anderem auch die christliche Mystik blühte...

... Das penible Sündenbewußtsein und die exzessiven Bußtarife sind offensichtlich von zeitgenössischen christlichen Praktiken beeinflußt. Im »Buch der Frommen« wird etwa die Kasteiung eines Chassid, der sich im Sommer zwischen die Flöhe legte und im Winter seine Schuhe mit Wasser füllte, als höchst verdienstlich veranschlagt. Die Historiker sind sich darüber einig, daß die Chassidim in diesem Punkt mit christlichen Asketen wetteiferten...

... Die chassidische Religiosität ist Märtyrerreligiosität...

... Die chassidische Bewegung, die im 18. Jahrhundert in Polen in Erscheinung trat und bis heute fortlebt, unterscheidet sich von allen früheren Spielarten des Chassidismus durch ihren populären Charakter...

... Wenn von dem »populären Charakter« des polnischen Chassidismus die Rede ist, dann heißt das allerdings nicht, dass diese Erlösungsarbeit jedermann zugetraut wird; sie bleibt vielmehr die Aufgabe religiöser Spezialisten, der Gerechten, der Zadikim, die sie für die gewöhnlichen Chassidim und das Volk übernehmen.
Dr. Daniel Krochmalnik


Soweit die Erläuterungen aus der profanen wissenschaftlichen Literatur.

Klar, daß es zu der bekundeten außerordentlichen Tapferkeit und Hingabe der Glaubensjuden auch ein Gegenstück zionistischer, säkularer Elemente geben muß, welches dem von Beginn an verkommenen und verbrecherischen Charackter des zionistischen Unternehmens entspricht. [edit 25.04.2008: s. weitere auf dieser Webseite eingefügte Übersetzungen aus Lenni Brenners Buch 'Zionismus im Zeitalter der Diktatoren']

Übrigens glaube ich nicht, daß unser Führer von dieser Gesinnung und diesem Verhalten der Ultra-Frommen wußte, die Literatur legt diesen Verdacht nahe, da sich Hitler dagegen verwahrte, mit Einzelheiten aus der Vernichtungskampagne behelligt zu werden (Hitlerbiographie bis 1923 v. Prof. Werner Maser), andernfalls glaube ich doch, daß ihn das Wissen darüber milder gestimmt hätte, da Hitler in anderen Fällen großen Respekt vor Tapferkeit gezeigte hatte:

Zitat:

Als Korczak seine Kinder ruhig zu den Viehwaggons führte, machte die jüdische Polizei einen Weg für sie frei und salutierte instinktiv. Remba brach in Tränen aus, als die Deutschen fragten, wer dieser Mann sei. Ein einziger Klageschrei löste sich von denen, die noch auf dem Platz warteten. Korczak ging mit hocherhobenem Kopf, an jeder Hand ein Kind haltend, und seine Augen hatten diesen ihm eigenen Ausdruck, als ob sie auf ein Ziel in weiter Ferne gerichtet wären.

http://www.korczak.com/korczak/leben-37.htm
Der letzte Marsch: 6. August 1942 (Henryk Goldszmit)
Janusz Korczak Communication - Center

Also auch Korczak war ein Frommer


eku



edit, 16.12.2009:
Die oben beschriebene Märtyrer-Haltung der Frommen zu ihren Lämmern findet sich auch unter bspw. katholischen Pfarrern:

http://www.ostpreussen.de/preussische-allgemeine-zeitung/nachrichten/artikel/der-gute-hirte-verliess-seine-schafe-nicht.html

(Artikel i.d. Preuss. Allgem. Zeitung: Der Gute Hirte verließ seine »Schafe« nicht - PAZ-Serie über ostpreußische Märtyrer (Teil 4): Pfarrer Georg Hippel – Im Juni 1945 auf dem Transport in den Ural verdurstet)

Zitat:

Wohl hätte er sich noch über Königsberg und die Ostsee retten können, aber Erzpriester Wilhelm Thater redete ihm mit dem Hinweis auf den Guten Hirten zu, der seine „Schafe“ nicht verlassen dürfe, wenn der „Wolf“ käme. So kehrte er wenig später in seine Pfarrgemeinde zurück, um seinen Gläubigen in dieser Schreckenszeit beizustehen.


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 27 Feb 2010, 03:39, insgesamt 14-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 08 Jan 2007, 00:38    Titel: Zionistic Responses to the Holocaust in the Light of Zionism Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?p=9173#9173


Folgender Textauszug aus dem Buch 'Zionism in the Age of the Dictators', Kapitel '21. Zionism in Holocaust Poland' des jüdisch-marxistischen Autors Lenni Brenner gibt uns eine weitere Vorstellung zwischen den weiter oben beschriebenen Prioritäten der (ultra)frommen Juden bzw. ihrer Rabbiner (Hasidic Responses to the Holocaust) sowie den ganz anders gelagerten Prioritäten ihrer säkularen, unfrommen, zionistischen Counterparts.

Der im Text erwähnte Begin stieg um 1980 zum Anführer des zionistischen Unternehmens auf (Präsident des "state of Israel", wie man in frommen Kreisen verächtlich zu dem Gebilde sagt), der Mann war eben "normal" oder typisch für zionistische Verhältnisse...

*************************************************************

Die zionistischen Führer verdünnisieren sich
[Anm. eku: zur Zeit des deutschen Einmarschs in Polen, Herbst 1939]


Die meisten der prominenten zionistischen Führer verließen Warschau, als die [polnische] Armee die Stadt evakuierte, jedoch, im Gegensatz zu den Bundisten, kehrte keiner von ihnen zurück, als sie hörten, daß die Hauptstadt zu halten sei.

Nachdem die Sowjets die Grenze überschritten hatten, flohen sie entweder nach Rumänien oder nordwärts nach Vilna, als sie vernahmen, daß die Sowjets dieses an Litauen übergeben hatten.

Zwischen den Flüchtlingen waren Moshe Sneh, der Präsident der zionistischen Organisation in Polen, Menachem Begin, damals der Führer der Betar in Polen sowie seine Freunde Nathan Yalin-Mor und Israel Scheib (Deckname Eldad).[2]

Sneh ging nach Palästina und war von 1941 bis 1946 der Kommandand der Haganah.

Schließlich wurde Begin in Litauen durch die Russen verhaftet und, nach einer Tortur in Stalins sibirischen Lagern, entlassen, als Deutschland in die Sowjetunion einmarschierte.

Er verließ die UdSSR als Soldat der polnischen Exil-Armee und erreichte Palästina im Jahr 1942; später führte er die Irgun in die Revolte von 1944 gegen die Briten.

Nathan Yalin-Mor und Israel Scheib (Eldad) stiegen später auf zu zwei der drei Kommandanten der "Stern Bande", einer Gruppe, welche sich von der Irgun abgespalten hatte.

Von den Zionisten sandten nur die Hashomer-Jugend und HeChalutz Organisatoren zurück in den polnischen Strudel.

Die anderen erstrebten - und einige erhielten - Zertifikate für Palästina und verließen das Gemetzel in Europa.

Gaben sie ihre Leute preis um nach Palästina zu drängeln? Begin zufolge wäre die Akte klar.

1977 erzählte er einem Interviewer:

"Mit einer Gruppe von Freunden erreichten wir Lvov (Lemberg), nach einem verzweifelten und erfolglosen Versuch, die Grenze zu überschreiten um Eretz Yisroel zu erreichen - alleine, dies mislang. Zu diesem Zeitpunkt hörten wir, daß Vilna von den Russen zur Hauptstadt der unabhängigen Republik Litauen gemacht würde." [3]

1940, zu Begins Verhaftung, beabsichtigte er, seine Reise nach Palästina fortzusetzen und hatte keine Pläne für eine Rückkehr nach Polen.

In seinem Buch 'Weiße Nächte' (White Nights) schrieb er, daß er seinen russischen Wärtern im Vilnaer Lukishki-Gefängnis erklärte:

"Ich hatte einen Passierschein für meine Frau und mich in Kovno erhalten und auch Visas für Palästina. Wir waren gerade dabei, abzureisen und es war nur meine verhaftung, welche das verhinderte."

Einige Seiten später fügt er hinzu: "Wir waren dabei, abzureisen ... jedoch mußten wir unsere Plätze einem Freund überlassen." [4]

Zwei seiner nächsten Biographen, die Mit-Revisionisten Lester Eckman und Gertrude Hirschler, haben aufgezeichnet, daß er von seiner Bewegung zu seiner Flucht bestimmt wurde, sie behaupten jedoch, daß er an Rückkehr dachte:

"er erhielt einen Brief aus Palästina, der ihn wegen seiner Flucht aus der polnischen Hauptstadt kritisierte, als dort andere Juden festsaßen. Als Kapitän der Betar, so der Brief, sollte er der letzte sein, welcher das sinkende Schiff verließ. Begin wurde hin- und hergerissen von Schuldgefühlen; es bedurfte energischer Bemühungen seitens seiner Kameraden, ihn von dieser impulsiven Handlung zurückzuhalten, welche ihn wahrscheinlich das Leben gekostet hätte." [5]

Begin erwähnt nichts davon in 'Weiße Nächte', erklärt jedoch, daß "kein Zweifel darüber besteht, daß ich einer der ersten Hingerichteten gewesen wäre, hätten mich die Deutschen in Warschau erwischt". [6]

In Wirklichkeit gab es keine besondere Verfolgung gegen Zionisten im Allgemeinen oder im Besonderen gegen Revisionisten, weder in Warschau noch irgendwo anders.

Im Gegenteil, sogar noch so spät wie 1941, nach dem Beginn der Invasion gegen die Sowjetunion, ernannten die Deutschen Josef Glazman, den Kopf der litauischen Betar, zum Aufseher der jüdischen Polizei im Ghetto von Vilna.

Begin wollte nach Palästina gehen, weil er derjenige war, der auf dem 1938er Betar-Kongress am lautesten für dessen sofortige Eroberung geschrien hatte.


Eine interessantes Postskriptum tauchte dazu am 2. März 1982 während einer Debatte des israelischen Parlaments auf.

Begin fragte feierlich: "Wie viele Leute in diesem Parlament gibt es hier, welche den Davids-Stern tragen müssten?

Ich bin so einer!" [7]


Begin floh vor den Nazis, aber es gab in Litauen gar keine gelben Sterne, als er dort als Flüchtling war.



Fußnoten:

2. Yitzhak Arad, The Concentration of Refugees in Vilna on the Eve of the Holocaust, Yad Vashem Studies, vol.IX, p.210.

3. Hyman Frank, The World of Menachem Begin (Jewish Press, 2 December 1977)

4. Menachem Begin, White Nights, pp.84-5, 87.

5. Lester Eckman and Gertrude Hirschler, Menachem Begin, p.50.

6. Begin, White Nights, p.79.

7. David Shipler, Israel Hardening Its Stand on Visits, New York Times (3 March 1982), p.7.

**************************************************************
http://www.marxists.de/middleast/brenner/ch21.htm#1
(Quelle: Lenni Brenner, 'Zionism in the Age of the Dictators', Kapitel 21, 'Zionism in Holocaust Poland'. Hervorhebung von mir)

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Die Zions 'verkaufen' alles, am liebsten Juden-Leichen!

Lenni Brenner
Kapitel 23 - Illegale Immigration

Die Briten, welche jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit den Zionisten besaßen, entschieden, die zionistischen Ambitionen für einen jüdischen Staat [in Palästina] dazu auszunutzen, die illegale Immigration dorthin [während des Krieges] zu unterbinden.

Sie wußten, daß die WZO [Zionistische Weltorganisation] hoffte, der Nachkriegs-Friedenskonferenz mit eindrucksvoller Teilnahme am Kriege aufzuwarten, daher heckten sie einen raffinierten Plan aus.

Dem Mossad, die Organisation hinter der WZO-Immigration, gehörte ein Schiff, die DARIEN II.

Im Jahr 1940 wurde arrangiert, dieses Schiff die Donau hinauf zu schicken, um eine Anzahl in Jugoslawien gestrandeter Flüchtlinge aufzunehmen.

Die Briten schlugen nun stattdessen vor, das Schiff mit Eisenschrott und Sprengstoff zu beladen.

Jüdische Flüchtlingsschiffe gehörten inzwischen zum Alltagsbild des Flusses, niemand würde die DARIEN verdächtigen.

Nachdem sie eine Flußenge stromaufwärtes erreicht hätte, würde sie in die Luft gejagt werden und dadurch den Transport rumänischen Erdöls und Getreides ins Reich blockieren.

Die logische Folge würde sein, daß es Flüchtlingsschiffen nicht weiter möglich wäre, die Donau runter zu fahren und die Nazis, welche bisher mit dem Mossad zusammen zionistische Trainingslager [u.a. bei Weimar] betrieben, würden diesem die Schuld an der Explosion geben.

Trotz der grausamen Rache, welche die Nazis voraussehbar üben würden, entschied sich die Führung der WZO, die List anzuwenden.

Es gab jedoch ein Problem.

Eines der involvierten Mossad-Mitglieder verweigerte seine Teilnahme.

Das Schiff war auf den Namen eines seiner Mitglieder registriert, einen Amerikaner, und der verweigerte die Überschreibung des Schiffes auf die Briten.

David HaCohen, ein Mitglied der Jewish Agency Executive, eilte nach Istanbul, um zu versuchen, diesen zu überreden.

Ruth Kluger, die beim Mossad dabei war, gab HaCohens Argumente später in ihren Memoiren, The Last Escape [19], wieder: [...]


[hier in der Übersetzung weggelassen: HaCohens "Argumente" hatten keinen Erfolg bei dem Amerikaner]


Der örtliche Mossad-Agent würde nicht einwilligen und die WZO mußte die DARIEN für eine weitere Reise nutzen, um einige ihrer eigenen Mitglieder in Sicherheit zu bringen.

Jedoch war diese letzte Reise die letzte erfolgreiche illegale Expedition während des Krieges.

William Perl [Hauptorganisator der Rettungsbemühungen bei den sog. Revisionisten] ist der festen Überzeugung, daß das DARIEN-Projekt dazu ausersehen war, die WZO in eine Lage zu verführen, durch welche das Flüchtlings-Rinnsal von den Nazis gestoppt worden wäre.

HaCohen konnte es zweifellos nicht stärker auf den Punkt bringen: "die DARIEN-Sache hätte sogar einer der Stützpfeiler unserer Nachkriegs-Ambitionen werden können." [20]

Der britische Geheimdienst hatte die einfache Wahrheit verstanden, daß die WZO ihr eigenes Rettungs-Unternehmen aufs Spiel setzen würde, wenn sie meinte, einen wichtigen Schritt bei ihrer obersten Ambition voranzukommen.


Fußnoten:
19. Ruth Kluger and Peggy Mann, The Last Escape, pp.456-7.
20. Perl, The Four Front War, p.193.


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


Engl. Original-text:


Lenni Brenner
Zionism in the Age of the Dictators

23. Illegal Immigration

The British, who had learnt from the experience of having worked with the Zionists for decades, decided to use the Zionist ambition for a Jewish state to eliminate illegal immigration. They knew the WZO hoped to attend the post-war peace conference with an impressive war record, so British Intelligence concocted an ingenious plan. The Mossad, the organisation behind the WZO immigration, owned one boat, the Darien II. In 1940, it had been arranged that the vessel would be sent up the Danube to pick up some refugees stranded in Yugoslavia. The British proposed instead that the ship should be loaded with scrap iron and explosives. Jewish refugee boats had become part of the river’s life, and no one would suspect the Darien. When it reached a narrow point upstream, it would blow up, thereby blocking Romanian oil and grain from getting to the Reich. The corollary to this would be that refugee boats would no longer be able to come down the Danube, and the Nazis, who had been co-operating with the Mossad by clearing out Zionist training camps, would blame them for the explosion. Despite the grisly revenge which the Nazis were likely to exact, the WZO leadership decided to agree to the ploy being executed. However, there was a hitch. Some of the Mossad workers involved refused to cooperate. The ship was registered in the name of one of their number, an American, and he refused to sign the boat over to the British. David HaCohen, a member of the Jewish Agency Executive, was rushed to Istanbul to try to persuade them to agree. Ruth Kluger, who was present with the Mossad, later gave HaCohen’s arguments in her memoir, The Last Escape [19]:

[...]

The local Mossad agents would not comply, and the WZO had to use the Darien for one more voyage to save some more of its own members. However, that last voyage was the last successful illegal expedition during the war.

William Perl is of the strong conviction that the Darien proposal was designed to ensnare the WZO into a situation whereby the trickle of refugees would be stopped by the Nazis. [20] Certainly HaCohen could not have put the point more forcefully: “the matter of the Darien is one which might even have a bearing on our post-war future”. British Intelligence had appreciated the simple truth that the WZO would compromise their rescue operation, if it meant a significant step towards their supreme ambition.

19. Ruth Kluger and Peggy Mann, The Last Escape, pp.456-7.
20. Perl, The Four Front War, p.193.

http://www.marxists.de/middleast/brenner/ch23.htm
(Lenni Brenner, Zionism in the Age of the Dictators)

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++


edit 24.03.2009:

Dazu weitere Quellen-Literatur: (das Schiff "Darien" ist auch unter dem Namen "Mary" gefahren)



Kapitel 2.1. Die Einwanderung nach Palästina über See von 1934 bis 1940

[...]

Die planmäßige Vorbereitung von Fahrten wurde für die »Mosad"-Agenten
nach dem Kriegsausbruch in Europa immer schwieriger, wie das Beispiel des
griechischen Dampfers "Hilda" zeigt. Als Ersatz für den ausgewiesenen Agenten
Bar-Gilad war aus Jugoslawien Ehud Avriel nach Wien geschickt worden. Er hatte
Ende 1939 einen Transport von 600 Juden aus Wien, der Slowakei und Deutschland
von Preßburg mit einem Donau-Schiff nach Rumänien durchgebracht. Die britische
Regierung, die nun nach Kriegsausbruch noch mehr an der Aufrechterhaltung von
Ruhe und Ordnung in Palästina interessiert war und deshalb Zwischenfälle durch
die illegale Einwanderung vermeiden wollte, hatte inzwischen begonnen, auf diplo-
matischem Wege einen Druck auf die griechische und rumänische Regierung aus-
zuüben, um diese zu entsprechenden Maßnahmen gegen die Ausfahrt illegaler
Schiffe aus ihren Häfen zu veranlassen. Als eine der Folgen dieser britischen An-
strengungen bestimmte der griechische Konsul in Konstanza die Besatzung der
Hilda, das Schiff zu verlassen. Mit großer Mühe mußten türkische Seeleute herbei-
gebracht werden, ehe die Hilda schließlich im Januar 1940 von dem Hafen Baicic
auslaufen und ihre 600 Passagiere nach Haifa bringen konnte.

Um zu zeigen, wie schwierig es ist, die Zusammenhänge dieser Fahrten voll zu
durchschauen und in welchem Maße sich die Wege der verschiedenen Agenten,
Geheimdienste und Geschäftemacher gerade bei der illegalen Einwanderung nach
Palästina auf dem Seeweg immer wieder verschlangen und überkreuzten, sei zum
Schluß dieses Kapitels der Fall des Dampfers "Mary" erwähnt. Die "Mosad" arbei-
tete, wenn es ihr nutzbringend schien, nicht nur mit der Gestapo wie im Falle
Colorado oder mit Agenten Eichmanns, wie im Falle der noch zu erwähnenden
Schiffe Milos, Pacific und Atlantic, sondern auch mit dem britischen Geheimdienst,
ihrem größten Widersacher zusammen, sobald die beiderseitigen Interessen sich
vereinigen ließen.
Der britische Geheimdienst war daran interessiert, den für den
Öltransport der Achsenmächte sehr wichtigen Donau-Weg durch die Versenkung
eines Blockschiffes in der Donau-Mündung zu sperren. Bei der Suche nach einem
geeigneten Schiff war man auf die Idee verfallen, eines der illegalen Einwanderer-
schiffe zu verwenden, die sicher zuletzt in den Verdacht geraten konnten, mit dem
britischen Geheimdienst zusammenzuarbeiten. Man trat an den "Mosad"-Agenten
Bar-Gilad heran, der sich bereit erklärte, das gerade in Griechenland gecharterte,
unter der Flagge von Panama fahrende Schiff Mary (1542 BRT) zur Verfügung zu
stellen, wenn es vorher die beabsichtigte Fahrt mit 700 Einwanderern von Sulina
aus unbehindert durchführen dürfte. Die Briten waren einverstanden. Als das
Schiff nach Rumänien zurückkehrte, war gerade ein neuer Transport von 800 Juden
eingetroffen, für die kein Schiff vorhanden war. Bar-Gilad schickte die Mary auf
eigene Faust auf eine zweite nun illegale Fahrt. Das Schiff landete seine Passagiere
unbemerkt und wurde erst dann an die Engländer abgegeben, die ihren Plan jedoch
wegen der veränderten Lage nach der Einbeziehung der Ägäis in das Kriegsgebiet
fallenlassen mußten.


Im Text genannte Quelle:
Kimche, Jon and David: The Secret Roads. The "illegal" Migration of a
people 1938-1948. London: Secker & Warburg 1954. Seiten 49-52.

Zitiert nach:

Die Versenkung der jüdischen
Flüchtlingstransporter Struma und Mefkure
im Schwarzen Meer
(Februar 1942, August 1944)
Historische Untersuchung
bearbeitet von Dr. Jürgen Rohwer


(anlässlich seines 80. Geburtstages vor einigen Jahren fand zu Ehren des bescheiden auftretenden jedoch national und international höchst angesehenen emeritierten Professors für Geschichte an der Landesbibliothek Stuttgart eine Feier mit Gästen aus Deutschland und dem Ausland, darunter Akademiker und Bundeswehrleute, statt. Der Prof. betreibt eine eigene Webseite über den Seekrieg 1939/45)

Untersuchung erschienen bei:

Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte, Weltkriegsbücherei, Heft 4 - Stuttgart 1964, BVWG - Bernard & Graefe, Verlag für Wehrwesen, 1964, Seite 28, Verlagsort war damals Frankfurt am Main, heute (2004) in: D-53123 Bonn, Heilsbachstr. 26, Tel. 0228-6483-0, Fax 0228-6483-106



Lenni Brenner zieht oben das zutreffende Fazit aus dem Fall des Schiffes Mary/Darien:

Zitat:

Der britische Geheimdienst hatte die einfache Wahrheit verstanden, daß die WZO ihr eigenes Rettungs-Unternehmen aufs Spiel setzen würde, wenn sie meinte, einen wichtigen Schritt bei ihrer obersten Ambition voranzukommen.


Nämlich nach dem Krieg, falls die Alliierten den Krieg gewannen und die Welt neu aufteilen würden, wollten die Zions auf "ihre Leistungen" dazu insistieren um als Gegenleistung Palästina für sich zu reklamieren, ihre oberste Ambition! Das Schicksal der europäischen Juden und deren Leid und Blutopfer hatte kein eigenes Gewicht bei den führenden Zions, sondern diente den Führungskadern der Zions nur der Erfüllung der zionistischen Ambitionen.

eku

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somit ist der Arsch fähig, der Menschheit die Welt zu erklären! zwinkern
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lachtot 2 daumen hoch applaus
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"Dastaajetaan raa ruye kaaput bersaarid!"
(Pfoten auf die Motorhaube!)
"Dscheloye dahanetuno begirid!"
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lachen
Obacht Leute!
Es ist die Demokratie, welche Euch bespitzelt und
es sind Demokraten, die Euch verprügeln!
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es sind Demokraten, die Kinder und Frauen bomben!
Frieden statt Demokratie!


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 03 Mai 2009, 12:32, insgesamt 32-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 24 Jan 2007, 22:48    Titel: Der rassenreine Jude = NS-Rassenlehre Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=9373#9373


Unser höchstes Ziel: Der rassenreine Jude!

Der Rassenadel der Juden
(Der Schlüssel zur Judenfrage)
von
Dr. Alexander Schueler
Jüdischer Verlag, Berlin, 1912
Seiten 24, 25 u. 26

[vergleiche Dr. Ignaz Zollschan, "Das Rassenproblem u. bes. Berücks. d. theor. Grundl. d. jüd. Rassenfrage", Verlag W. Braumüller, Wien & Leipzig, 1.-5. unveränd. Aufl., zul. 1925, Seite 50 ff. Anm. eku]


Zwei Beweisdokumente einwandfreiester Art für die Rassenidentität der heutigen Juden mit dem Judenvolk des Altertums sind: Erstens das anthropologische Verhalten der Kohanim, und zweitens das der Samaritaner.

Die Kohanim, das Priestergeschlecht der Juden, bildeten stets insofern eine abgeschlossene Kaste im Judentum, als für sie Ehen mit Nichtjuden, auch mit zum Judentum übergetretenen, strengstens verboten sind; bei diesen kann also von Rassenmischung kaum die Rede sein; das gleiche gilt von den Samaritanern, die die Überreste des Volkes Israel darstellen und seit Jahrtausenden nur untereinander heiraten, also den altjüdischen Urtypus zweifellos rein bewahrt haben.

Beide Gruppen aber unterscheiden sich anthropologisch durch nichts von der großen Masse der übrigen Juden; und daraus können wir den berechtigten Schluss auf die Unvermischtheit der heutigen jüdischen Rasse ziehen.

Auch in der Geschichte finden wir keine Anhaltspunkte für eine stattgehabte Vermischung blutsfremder Elemente mit Juden; wenigstens nicht in so grossem Masse, dass sie auf die Gestaltung eines Volkes von 7 - 10 Millionen einen Einfluss hätte haben können. Stets waren die Juden isoliert durch ihren sie abschliessenden Glauben, durch die Macht der überlieferten Gefühle, - später auch durch das gemeinsame Elend und die Riegel des Ghetto. Und alle die zeitweisen Anschlüsse an das Judentum (Chazaren usw.) sind denselben bald wieder verloren gegangen. Die Tatsache, dass das Prozentverhältnis der Kohanim und Leviten zu der übrigen Menge des Judenvolkes heute dasselbe ist, wie vor 2000 Jahren, beweist schon zur Genüge, dass grössere Anschlüsse rassefremder Elemente an das Judentum nicht erfolgt sein können, weil sich sonst diese Prozentverhältnisse hätten verschieben müssen.

Aus all dem Gesagten schließen wir auf die Einheitlichkeit der jüdischen Rasse sowie auf Rassenidentität der heutigen Juden mit denen des Altertums, also auf ihre Rassenreinheit! Welche Bedeutung diese Feststellung für die Einschätzung der Geistes- und Charackteranlagen eines Volkes hat, wird aus den folgenden Erörterungen hervorgehen.

Ganz besonders bemerkenswert und lehrreich für uns Juden ist der Standpunkt, den die moderne Wissenschaft gegenüber den wichtigen Fragen der Rassenmischung und der Inzucht einnimmt. Während man früher geglaubt hat, dass bei der Mischung zweier verschiedener Rassen sich die Eigenschaften der beiden Komponenten in dem Mischling summiert zeigen müssten, wissen wir jetzt, dass es bei der Rassenmischung lange nicht so einfach zugeht. Nur ganz nahe verwandte Elemente können durch Kreuzung eine Verbesserung erfahren. Dagegen bringt die Vermischung stark verschiedenartiger Völker einen Bastardtypus hervor, dessen Charakter unter dem Niveau der beiden Eltern-Komponenten steht.

Die historischen Beispiele für diese Tatsache der Depravierung [=Verschlechterung, Entartung, Der große Duden, 10. Aufl., 3. verb. Nachdruck, S. 102, Leipzig 1932, Anm. eku] sind ungemein häufig.

Man denke an all die blühenden Nationen des alten Orients, von den Indern und Persern bis zu den Aegyptern und Hellenen, und vergleiche ihr früheres Schaffen und Wirken mit demjenigen von der Zeit angefangen, wo die Fluten der Völkerwanderung über sie hereinbrachen. Wie tüchtig waren die alten Römer, wie fähig zeigte sich später die germanische Rasse, die sich mit ihnen mischte, und wie elend war das Produkt dieser Kreuzung. Eines Jahrtausends ungefähr bedurfte es, bis nach der Barbarei des Mittelalters wieder Männer von moralischer und geistiger Bedeutung erstanden und der Volkscharackter wieder innerlich gefestigt und harmonisch dastand. -- Wie veränderten sich die Bewohner Griechenlands, als dieses slawische Volksstämme in sich aufnahm!

Auf dem Boden Englands erfolgten Kreuzungen zwischen Briten, Angelsachsen und Normannen; man erinnere sich an die rohe und kulturlose Zeit nachher, bis in die Zeit der Kriege zwischen der weissen und roten Rose. -- Man denke an das Durcheinander von Germanen, Slawen und Tartaren in Russland, und das Schwankende und Haltlose des russischen Volkscharackters wird erklärlich.

Dagegen haben einzelne kleinere Völker, die seit Jahrtausenden sich rein erhielten, wie Armenier und Juden, ihre Kulturfähigkeit bewahrt und vermehrt.

Auch in der Gegenwart lässt sich die ungünstige Wirkung der Kreuzung in Ländern mit Mischlingsbevölkerung beobachten.

In Indien ist mit dem Fortschritt der Rassenkreuzung die Kultur zurückgegangen. -- Trostlose Zustände herrschen in den mittel- und südamerikanischen Mischlingsstaaten, deren kulturelle Stagnation und politische Haltlosigkeit in einem auffallenden Gegensatz zu der raschen und zielstrebigen Entwicklung der Vereinigten Staaten und Kanadas steht. Diese Zustände in Mittel- und Südamerika können sicherlich als Folge der Rassenkreuzung gelten. Die Kolonisation hat eben überall dort Erfolge gehabt, wo, wie in Nordamerika, die erobernde Rasse eine Kreuzung vermieden hat. In Brasilien herrscht dagegen ein unbeschreiblicher Mischtypus, dessen körperliche, geistige und vor allem moralische Energie jämmerlich geschwächt ist.

Bei den Eingeborenen Südafrikas gibt es ein Sprichwort: Gott hat den weissen Menschen gemacht, Gott hat den schwarzen Menschen gemacht, aber der Teufel hat den Mischling gemacht!

Als Analogon ergeben die Experimente der Tierzüchter, dass grosse Unähnlichkeit der Rasse und des Charackters zur Bildung unharmonischer, schwankender Characktere führt, und dass viele Generationen verstreichen müssen, ehe ein neuer, einheitlicher und stabiler Charackter sich ausbildet.

Und damit kommen wir auf den richtigen Kern aller Rassentheorien: nicht das Rassenchaos, die Rassenreinheit müssen wir anstreben, Geistes- und Charackterhöhe, in ihrer höchsten Stufe Genialität, kann nur dem reichen Fonds von Instinkten entquellen, der in einer reinen Rasse vorhanden ist. Wenn also ein Volk für sich und die Menschheit Grosses und Mächtiges bedeuten will, dann kann seine, im Hinblick auf die Zukunft handelnde Politik nur ein Ziel haben: Von der Rassenlosigkeit zur Rassenreinheit durchzudringen!

(Hervorhebungen vom Autor!)

http://www.jupi.homepage.t-online.de/palaestina%20israel%20zionazis%20judenmission/zollschan/zollschan.html
Titel der HP: "Was nicht in euren Lesebüchern steht"
"Unter diesem Satz von Erich Kästner veröffentlichen wir an dieser Stelle Klassiker des deutschsprachigen Zionismus in Selbstäußerungen.
Der eine oder andere Text ließe sich auch unter die Überschrift stellen: Was ihr kaum oder gar nicht in euren Bibliotheken findet"



Einige Anmerkungen (eku)

Zitat aus dem Artikel weiter oben, "Adolf Hitler, Freund der Juden", aus dem Buch von Brigitte Hamann, 'Hitlers Wien':

Zitat:

Im Männerheim spricht er anerkennend von der jüdischen Tra-
dition, die es zustande gebracht habe, die Reinheit der »jüdischen
Rasse« über Jahrtausende zu bewahren. Bei List wie bei Lanz von
Liebenfels gilt ja nicht die fremde Rasse als gefährlich und ver-
derblich, sondern allein die Rassenmischung, die den Wert des ari-
schen »Edelvolkes« mindere und daher unbedingt zu meiden sei.
Um 1930 noch verbreitet sich H. gegenüber Otto Wagener über die
jüdische Fähigkeit, die Rasse mit Hilfe der Religion und strikten
Lebensregeln, darunter Eheverboten mit Nichtjuden, zu bewahren.
H.s Formulierung schließt an die Lists nahtlos an, wenn er zu
Wagener sagt: Der jüdische Volksstamm hat durch Moses... eine zur

S. 500

Religion erhobene Lebens- und Lebensführungsvorschrift erhalten,
die völlig auf das Wesen seiner Rasse zugeschnitten war und einfach
und klar, ohne Dogmen und zweifelhafte Glaubensregeln, nüchtern
und rein realistisch das enthalten, was der Zukunft und der Selbst-
behauptung der Kinder Israels diente. Alles ist auf das Wohl des eige-
nen Volkes abgestellt, nichts auf die Rücksicht auf andere. H. kommt
nach weiteren Ausführungen zu dem Schluß, daß wir... diese unge-
heure Stärke der jüdischen Rassenerhaltung zweifellos bewundernd
anerkennen müssen. 91
H. nahm die jüdische »Rassenreinheit« geradezu zum Muster für
seine Weltanschauung von der nötigen arischen Rassenreinheit.

S. 501

So, wie Hitler und die Zionisten (Nationaljuden) die "jüdische Rassenreinheit" verstanden! Fromme und liberale anti-zionistische Juden sahen das allerdings ganz anders. Später mehr dazu.

(edit 31.08.2008: siehe dazu nachfolgender Artikel, 'Nationaljudenthum - ein Wahnjudenthum' Abschnitt '4. Liberales Judentum und Zionismus' http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=9382#9382 )

Zitat aus Schuelers obiger Schrift:

Zitat:

Trostlose Zustände herrschen in den mittel- und südamerikanischen Mischlingsstaaten, deren kulturelle Stagnation und politische Haltlosigkeit in einem auffallenden Gegensatz zu der raschen und zielstrebigen Entwicklung der Vereinigten Staaten und Kanadas steht. Diese Zustände in Mittel- und Südamerika können sicherlich als Folge der Rassenkreuzung gelten.


RICHTIG! (Chavez, igitt) big grin:


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 02 Mai 2010, 02:20, insgesamt 14-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 25 Jan 2007, 21:26    Titel: Zionismus ist Wahnjudentum! Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=9382#9382


Nun einige Zitate aus älterer jüdischer Literatur. Zunächst Auseinandersetzung eines orthodoxen deutschen Rabbiners mit dem Zionismus und seinen Anhängern:

Nationaljudenthum - ein Wahnjudenthum!


Zitat:

Nationaljudenthum – ein Wahnjudenthum!
Ein Wort zur Verständigung.
Von Rabbiner Raphael Breuer aus Aschaffenburg
(Joh. Wirth'sche Hofbuchdruckerei A.G., Mainz, 1903)

... Da versammelt ihr euch von Zeit zu Zeit in einer gastfreundlichen Stadt der Schweiz oder des britischen Reiches, um über eure Angelegenheiten zu beraten und die Aufmerksamkeit der Welt auf euer Thun und Treiben zu lenken. Von allen Enden der Welt strömt ihr zusammen, in Kaftan und Streimel der eine, in modernem Anzug der Andere, und was das Judenthum an Lebenssaft noch besitzt, das glaubt ihr auf euren Kongressen vereinigt zu haben. Ihr, die ihr bis vor Kurzem das Judenthum verleugnet habt, wollet es jetzt vor den Augen der Welt vertreten. Judentum ist Zionismus. Das ist eure Überzeugung. Und wenn es jemandem einfällt, euch nach der Berechtigung eines solchen Auftretens zu fragen, flugs seit ihr mit der Verketzerung zur Hand, ihr werfet ihn in die Söldnerschaar der Protzjuden, oder erlaubet euch, seine Zugehörigkeit zum Judenthum, zum eigentlichen Nationaljudenthum in Frage zu stellen...
S. 5

... Wann und wo waren wir Juden auf Rosen gebettet? Eine solche Zeit und ein solcher Ort gab und gibt es nicht. Seien wir doch froh mit dem, was wir bereits besitzen, und was uns keiner mehr entreißen wird, entreißen kann. Müssen wir Scheiterhaufen besteigen, um den Namen Gottes zu heiligen? Wo wäre heute der Jude, die Jüdin, die freudig sich hinschlachten ließen, um auch nicht den leisesten Verstoß gegen die Fundamentalgesetze des traditionellen Judenthums auf ihr Gewissen zu laden, wo wäre der Jude, wo wäre die Jüdin, die mit verklärten Blicken, mit aufjauchzender Stimme den letzten Schma-Jisroel-Ruf auf dem Scheiterhaufen zu sagen - heute, in unserer märtyrerarmen Zeit - zu sagen im Stande wären! Wir glauben, solche Juden gibt es wohl noch hie und da, und man pflegt ihnen den schmeichelhaften Namen wahnsinniger Chassidim beizulegen, ein solcher Opfermuth, eine solche rücksichtslose Hingabe an die Erfüllung des göttlichen Wortes findet sich wohl zuweilen noch versteckt, unbekannt, verlacht und verspottet - aber nach Hunderten, nach Tausenden zählen die jüdischen Märtyrer des neunzehnten, des zwanzigsten Jahrhunderts wohl nicht.
S. 7

... Weinet nicht über das Unrecht, das euch geschieht, nicht über das Vorurtheil, mit dem man euch allenthalben begegnet - jammert nicht über das in Nacht und Dunkel versunkene Europa - es ist nicht das größte und einzige Unrecht, das auf Erden geschah und geschieht, nicht das einzige Vorurtheil, das sich in den Gemüthern so vieler "Kulturmenschen" festgenistet, schon größeres Unrecht ward gesühnt und gerichtet, - seht nach Spanien hinüber, es ist heute der Schatten seiner einstigen Größe, es war einst der Winkel, wo sich der dickste mittelalterliche Nebel zusammengeballt, daher tönten die entsetzlichsten Schreie hingemordeter Juden und sonstiger Ketzer über
S. 8

die schaudernden Länder und Staaten, und sie schrien alle nach Rache und jammerten über den grausigen Frevel, der da ward begangen an den unschuldigsten Menschen, weil sie nicht glauben wollten an das, woran ihre Peiniger geglaubt...
S. 9


Ich fasse das Weitere zusammen:

Der orthodoxe Rabbiner verlacht nun im Verlauf seiner Schrift das Reformjudentum, welches mit der Aufgabe jüdischer Sitten, Bräuche, der hebräischen Sprache und Übernahme deutschen Gebets, Orgelspiel und Assimilation das Judentum beinahe verlassen und das Kind mit dem Bade ausgeschüttet habe und wenn die Vordenker des Reformjudentums aus ihren Gräbern auferständen, würden sie dumme Gesichter ziehen, wenn sich nun (um 1900) vor ihren Augen Männer aus dem Schoß des alleinseligmachenden assimilierten Reformjudentums erhöben, welche beabsichtigten, die alten Verhältnisse wiederherzustellen, Assimilation zum feigen Verrat erklären und nach Zion und Jerusalem umziehen möchten.
S. 10.

Orthodoxie und Reform hätten sich spinnefeind gegenüber gestanden, der Zionismus würde nun die Reform als Schwindel widerlegen, glänzender, als es die Orthodoxie jemals vermochte, aber seien die National-Juden wirklich besser als jene und nicht sogar gefahrbringender für das Judentum? Mit Juden, die jedoch eben erst sich ihres Judentums bewußt worden seien, ließe sich kein Staat machen, daher bräuchte der National-Zionismus die Orthodoxie, da er ja die Orthodoxie auch nicht zu seinem Hauptfeind erklärt habe. Gerade das ließe jedoch den Zionsmus aus der Sicht der Orthodoxie verwerflich erscheinen. Denn wer von den National-Juden behaupte, er achte die Orthodoxie, wolle aber selber nicht orthodox sein, der habe sich aus der Sicht der Orthodoxie vom wahren Judentum losgesagt und klammere sich an eine in weiter Ferne liegende Nationalkultur, welche notdürftig aus auf Zion beruhenden Idealen zusammengezimmert sei - derjenige folge einem Wahnjudentum! Jude sei man nicht von Geburt, sondern von der Bestimmung her und von der Treue zum jüdischen Gesetz - der National-Zionismus erkläre jedoch die Religion zur Privatsache! Diese religiöse Indifferenz, die bei der Sozialdemokratie ihren Platz habe, solle den Zionismus jedoch nur bei Freund und Feind beliebt machen, nur Zion, Zion solle als Leitstern voranleuchten, dies jedoch würde die Verwerflichkeit des ganzen Zionismus offenbaren, wenn die Enkel Abrahams, eines Gottes- und Religionsvolkes par Excellence welches ausschließlich Religion war und Religion ist, ein Volk, das vor die Menschheit tritt und verkündet: Ja, es gibt einen Gott! - für dieses Judentum sei Religion keine Privatsache, da die Enkel, die Zionisten, nun genau das Gegenteil verkünden. Das Volk Israel habe solch Schmach und Niedergang noch niemals erlebt, dies habe sogar noch nicht einmal das Reformjudentum beabsichtigt.
S. 11 bis S. 15


http://kuerzer.de/gvZipJscF
(Text Rabbiner Raphael Breuer, PDF-Datei)

SIK Originallink, gefaltet
http : //www.jupi.homepage.t-online.de/
palaestina%20israel%20zionazis%20judenmission/
zollschan/zollschan.html#raphaelbreuer


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edit 12.07.2009:

Der bekannte Soziologe, Buchautor und Herkunftsjude Dr. Hersch Fischler charackterisiert das ungläubige Möchtegernjoddntum in einem Interview mit der Berliner TAZ sehr treffend,

Zitat:

...Juden, wenn sie gläubige Juden sind (und andere sind ja im Grunde keine Juden)...

http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2003/11/13/a0130
(Quelle: TAZ-online vom 13.11.2003, "Das ist eine Ideologisierung der Shoah")


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Nun aus den Schriften des zionistischen Philosophen und Vordenkers Aaron David Gordon (siehe auch die obigen Artikel "Erlösung durch Arbeit - Arbeit macht frei", Teil 1 und 2). Im Vergleich zu der eingangs zitierten Schrift des Herrn Rabbiner Breuer, eine Textstelle aus dem Kapitel 'Selbstbesinnung' Gordons.

Gordon stellt hier den Glaubens-Juden dem National-Juden gegenüber, dessen religiöse Hingabe, dessen Verzichts- und Opferbereitschaft bei Treue zum jüdischen Gesetz und zur Thora, dem letzteren als Vorbild bei der "nationalen Schöpfungsarbeit" zu dem Zweck der "nationalen Wiedergeburt" dienen soll. "Wiedergeburt" ist als durch die Zionisten bewirkte Neuschaffung der Juden nach der glaubensmäßigen Ausrottung des Judentums zu verstehen(!):

Zitat:

Auch der Religiöse verlangt nach Leben; auch er ar-
beitet für seinen Lebensunterhalt, für die Notwendig-
keiten des "Lebens" manchmal mehr als genug. Aber
für den Religiösen - natürlich wenn er aufrichtig und
kein Heuchler ist - hat diese Herrschaft des "Lebens"
eine Grenze. Wenn du einen einfachen, gewöhnlichen,
doch aufrichtigen und reinen religiösen Juden triffst
(vor dreißig, vierzig Jahren waren solche Juden der ge-
wöhnliche Typus; jetzt sind ihrer wenige, aber sie exi-
stieren auch heute) und ihm sagst: "Ich weiß, daß dir
das tägliche Brot fehlt, daß du viele Kinder hast und
von Leiden geplagt bist. Willst du dich aus der Bedräng-
nis retten - du kannst eine leichte und angesehene
S. 51

Stelle bekommen bei einem Gehalt von hundert oder
zweihundert Rubel monatlich, aber unter der Bedin-
gung, daß du an Sabbaten schreibst." Was würde ein
solcher Jude auf einen solchen Vorschlag antworten? Er
würde überhaupt nicht verstehen, wie ein Jude, der sei-
nen Verstand nicht verloren hat, ihm etwas derartiges
vorschlagen kann. Wohl ist es für den Menschen schwer,
seine Nahrung zu finden, man muß leben; aber das geht
nur bis zu einer gewissen Grenze; hat er doch die Kraft
jenes Lebens erkannt, das er gewählt hat. Darüber
hinaus -- entweder Jude bleiben oder sterben.
[...]
Ja, die Religion ist etwas anderes - sie ist kein Sport,
kein Spiel mit Idealen, sie weiß Pflichten aufzuerlegen
und ihr Recht zu wahren.
S. 52

(Quelle: David Aaron Gordon, 'Erlösung durch Arbeit', Zionistischer Bücher-Bund, Berlin, 1929 /Jüdischer Verlag, Seite 51 u. 52. Dem echten Thora-Juden ist geboten, am Sabbath nicht mehr als drei Worte oder max. 3 Buchstaben zu schreiben!)

http://rapidshare.com/files/168370912/Arbeit_macht_frei.exe.html
(Buch-Download, 'Erlösung durch Arbeit' (Originalscan), selbstanzeigende Datei Arbeit_macht_frei.exe, ca. 16,5 MB)

Die Erläuterungen Gordons zur nationalen Schöpfungsarbeit lasse ich jetzt wegen deren Langatmigkeit einfach mal weg, der Zionist soll jedenfalls selber arbeiten und die nationale Schöpfung nicht durch andere (die arabischen Arbeiter auf den zionistischen Baustellen und Plantagen in Palästina) erledigen lassen, nur weil dem zionistischen Pionier das Gehalt als Bauarbeiter zu niedrig scheint, er solle Verzicht leisten, wie der Glaubensjude.


Herr Rabbiner Raphael Breuer aus Aschaffenburg:

Zitat:

Und da wundert man sich noch, daß so viele orthodoxe Rabbiner, so viele begeisterte Anhänger des traditionellen Judenthums dem Zionismus nicht sympathisch gegenüberstehen! Im Leben des orthodoxen Juden ist alles, jeder Schritt, jedes Wort, jeder Gedanke Religion. Will er ein Geschäft abschließen, so muß er sich fragen: darf ich's denn, was sagt die Thauroh [die Thora] dazu? Will er ein Amt bekleiden, wird er auf den Posten eines Staatsdieners, eines Lehrers, eines Bureauschreibers, eines Portiers berufen, so fragt er sich und muß er sich fragen, wenn er gewissenhaft über seinen jüdischen Beruf denkt: Wie wird mein Judenthum dabei wegkommen, wenn ich dieses Amt bekleide? Wird es dabei keinen Schaden leiden? Werde ich Schabbos [Sabbath] halten können von Anbeginn dieses, so viele und so schwere Opfer heischenden Tages vollkommener Werkeinstellung bis zum Schluß? [Anm. eku: 'Werkeinstellung' meint gemäß dem jüd. Gesetz die Unterlassung aller verbotenen Tätigkeiten am Schabbes] Werde ich angeschmiedet sein mit grausamen Fesseln in jeder Sekunde an mein Amt, oder wird mir auch Zeit bleiben für geistige Beschäftigung und Thaurohstudium? Und wenn er im Leben auf etwas stößt, was in irgend einer Beziehung mit dem Höchsten und Heiligsten, mit seiner Thauroh kollidiert, dann geht er diesem gefährlichen Ding lieber vorsichtig aus dem Wege, um sich überflüssigen Kampf zu ersparen. Und da ist es ganz gleichgültig, in welcher sozialen und materiellen Lage er sich befindet, ob sein Geldbeutel gefüllt oder leer, ob er niedrig steht oder hoch.

Da ist ein armer, kranker Mann - zu Hause sitzt ihm ein hungerndes Weib, und hungernde Kinder jammern nach Brod. Es ist Schabbos. Er hat Aussicht, heute auf irgend eine mit dem Schabbos kollidierende Weise ein vermögender Mann zu werden, und so für immer mit einem Schlage sich und seine darbende Familie aus Noth und Elend zu befreien. Läßt er den Schabbos ungenützt vorüberstreichen, verliert er auch die günstige Gelegenheit hierzu. Darf er den Schabbos entweihen? Nein, sagt die Orthodoxie, erst die Religion, dann der Magen - lieber Bettler und gesetzestreu, als Fürst und abtrünnig - Nein, sagt die Orthodoxie, bleibe Bettler, bleibe arm,
(Seite 15)

und hättest Du niemals Aussicht, vom Elend befreit zu werden, bewahre die am Sinai beschworene Treue Deinem Gotte, der Dir das Elend schickt. - Und dieses "Nein" der Orthodoxie, dieses halsstarrige, unerbittliche "Nein" - es hat das Judenthum erhalten bis auf den heutigen Tag, trotz Kerker, Folter und Scheiterhaufen, trotz Judenblut und Judenthränen.
(Seite 16)

(Quelle: Rabbiner Raphael Breuer, 'National-Judenthum - ein Wahnjudenthum)

Im Textvergleich offenbart sich, daß der Zionismus auch das orthodoxe Sujet der jahrtausendebewährten Treue, Hingabe und Opferbereitschaft zum Jüdischen Gesetz und die Treue zur Thora (also der Treue zum Herrgott) regelrecht gestohlen hat und ummodelt in Preisung von Verzicht und Opferbereitschaft hinsichtlich eines pathetisch beweihräucherten Nationalismus, einer Beweihräucherung übrigens, unter der sich in der Praxis ein perverser Primitiv-Nationalismus unterster Sorte versteckt, weit primitiver, sagen wir mal, als der NS.

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Das Reformjudentum schmeißt den Herrn aus seinem Haus!


[edit:] Heute, 3.2.2008, einmal ein paar Worte aus einer Predigt von Herrn Marc Gellman. Gellmann versteht sich als Reform-Rabbiner, er leitet den "Temple Beth Torah in Dix Hills, New York". Gellman ist Buchautor, seine Werke werden auch ins Deutsche übersetzt (siehe Amazon), darunter Erklärungen und Neufassung von Bibeltexten für Kinder und Jugendliche.

Er spricht hier u.a. von der Entmystfizierung im Glauben, welcher auch das Judentum nach der sog. "Aufklärung" nicht entgehen konnte und kritisiert dabei zu Recht die sog. Reform, das Reformjudentum, das vorwiegend in Norddeutschland (=Preussen) verbreitet war und 1823 wohl so eine Art Gründungskonvent in Frankfurt am Main abhielt. Es dürfte kein Zufall sein, daß auch die deutschen Zionisten Frankfurt am Main später zu einer Art zentralen Versammlungsort und Hauptqartier ihrer sektiererhaften Bewegung machten! Die "Reform", welche in dem Text weiter oben der orthodoxe Rabbiner Raphael Breuer aus Aschaffenburg kritisiert, breitete sich übrigens aus Deutschland stammend bis nach Nordamerika aus (so Prof. Yakov M. Rabkin, 'A Treath From Within'). Nicht nur meiner Ansicht nach taten aus dieser "Reform", welche schon bedeutende Element des Judentums verwarf - die Reformrabbiner warfen buchstäblich den Herrn aus seinem Haus(!), wie Gellman in dem nachfolgenden Abschnitt seines Sermon nahelegt - letztendlich im Westen die völlig säkularisierten Zionisten den konsequenten Schritt aus dem Judentum heraus! Und hinein ins "Nationaljudentum - ein Wahnjudentum"! (Breuer) Bei den frommen Ostjuden ging diese Loslösung vom Judentum hin zum Zionistentum wohl etwas anders, unmittelbarer vonstatten, aber das werden wir später besprechen. (Die zionistische Politsekte hatte im Vorkriegsjudentum niemals mehr als 5 Prozent Gefolgsleute unter Ost- wie Westjuden, in Deutschland und Österreich gar nur 2 Prozent!). Zunächst ein Ausschnitt aus Gellmans Sermon, den ich gelegentlich einmal ins Deutsche übersetzen werde, [edit: ist übersetzt! 27.03.2008)


Deutsch:

What Are You Looking For? Genesis 37:15
Nach was suchst Du?

Sermon, von Rabbiner Marc Gellman

... Ich weiß, man riskiert als eine Art New-Age-Spinner zu erscheinen oder als "Big-Brother"-Kandidat, wenn du sagts, du glaubst an Engel, jedoch, ich glaube, wie früher alle Anhänger des Judaismus an Engel glaubten, bis jene deutschen rationalistischen Reformjuden auftraten, die im Jahre 1823 in Frankfurt am Main wohl eine Menge guter Sachen in den Judaismus einbrachten aber auch eine Menge guter Sachen, die der Judaismus bereits enthielt, hinaus warfen.

Die Sachen, die wir entfernten, waren alle jene, welche mit den historisierenden und rationalistischen und idealistischen Philosophien Deutschlands des 19. Jahrhundert nicht zusammenpassten.

Die Vorstellung, daß Gott die Thora offenbart hatte, wurde verworfen, der jüdische Mystizismus wurde abgelehnt, die kommende Welt [der Erlösung] wurde abgelehnt, Engel wurden abgelehnt; in der Tat, für eine Weile wurde die Aufbewahrung der Thorarolle in einem Reformtempel zurückgewiesen!

Sofern du nicht dachtest, daß Hegel, Fichte, Schelling und Kant das letzte Wort der menschlichen Weisheit wären und der preussische Staat der Inbegriff der menschlichen Kultur sei, mußtest du deinen Reformjudaismus fortentwickeln, wie es unsere Bewegung daselbst getan hat, und, wie unsere Bewegung, ignorant die Wiedergewinnung des echten jüdischen Glauben zurückweisen, und dies ließ uns nackt dastehen gegenüber den schlimmsten Räubereien des säkularen Humanismus, Positivismus, und die spirituelle Austrocknung setzte den Judaismus mit politischem Aktivismus gleich...



Das heißt: politischer Aktivismus einer säkularen Partei! Die Juden dieser Art waren von einer spirituellen Glaubensgemeinschaft zur gewöhnlichen, weltlichen Partei verkommen. Siehe auch "Zentralrat der Juden"...


engl. Originaltext:

What Are You Looking For? Genesis 37:15
By Rabbi Marc Gellman

[...] I know that one risks appearing like some kind of new age goofball, or candidate for Geraldo if you say you believe in angels, but I do believe in angels along with all of Judasim up to those German rationalist Reform Jews who starting in Frankfort in 1823 introduced a lot of good things into Judaism and also killed a lot of good things that were already in Judaism. The things we killed was everything that did not fit with the historicist and rationalist and idealist philosophies of 19th century German. The idea that God revealed the Torah was rejected, Jewish mysticism was rejected, the world to come was rejected, angels were rejected; indeed for a while having a Torah scroll in a Reform Temple was also rejected. Unless you think Hegel, Fiche, Shelling and Kant are the last word of human wisdom, and that the Prussian state was the epitome of human culture, you are going to have to move on in your Reform Judaism, as our movement itself has done and reclaim the authentic Jewish beliefs our movement ignorantly rejected and in doing so left us naked to the worst predations of secular humanism, positivism, and the spiritually desiccating equation of Judaism with political activism.

Marc Gellman is Rabbi of Temple Beth Torah in Dix Hills, New York. This sermon is from a series of sermons entitled “All the Great Questions Are Short” which Dr. Gellman preached at Yom Kippur.

http://kuerzer.de/l6LUFHBLw
Quelle: Christian Ethics Today - Journal of Christian Ethics, 16.04.2001
(Reformjude Marc Gellman bereut den Verlust an Jüdischkeit, welchen die 'Reform' mit sich brachte!)

SIK Originallink, gefaltet:
[url]http : //www.christianethicstoday.com/
Issue/010/What%20Are%20You%20Looking%20For%
20By%20Rabbi%20Marc%20Gellman_010_5_.htm[/url]

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[edit: 24.08.2008]

Aus einer Informationsschrift zum deutschen "religiös-liberalen" Judentum ist die folgende Stellungnahme zum Zionistentum entnommen:

[...]

[Kapitel] 4. Liberales Judentum und Zionismus

Das liberale Judentum ist eine religiöse Richtung, die die Erhaltung der jüdischen Religion auf einem anderen Wege sucht, als es das orthodoxe Judentum tut; daher ist ein geistiger Kampf, eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Anschauungen unvermeidlich. Anders steht es mit dem Zionismus: der ist eine nationale und politische Bewegung. darüber läßt er keinen Zweifel, wenn er in dem Baseler Programm als seinen Zweck die Schaffung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina hinstellt. Da das liberale Judentum lediglich religiöse Ziele verfolgt und sich mit Politik schlechterdings nicht befaßt, steht es ursprünglich dem Kampf zwischen Zionisten und Nichtzionisten völlig fern. Dieser Kampf bewegt sich auf rein politisch-nationalem Boden, indem die große Mehrheit der deutschen Juden national-deutsch empfindet, während die zionistischen Kreise ein national-jüdisches Empfinden für sich in Anspruch nehmen. Ob es eine jüdische Rasse gibt oder nicht, ob man im üblichen Sinne des Wortes von einem jüdischen Volk sprechen kann oder nicht, ob es für die deutschen Juden zweckdienlich ist, sich jüdisch-national zu betätigen, oder ob sie damit den Antisemiten in die Hände arbeiten, das sind Fragen, mit denen das liberale Judentum sich nicht zu beschäftigen hat. Noch viel weniger kümmert es die Frage, ob ein Zionist ein guter Deutscher sein kann; wie kämen wir denn auch dazu, uns als Richter über die Vaterlandsliebe anderer aufzuspielen? Wir dürfen uns auch von dem unvornehmen Auftreten mancher Zionisten besonders in den letzten Jahren vor dem Kriege in unserer Stellungnahme nicht beirren lassen. Wenn Zionisten vielfach so gesprochen und geschrieben haben, als ob sie allein Verständnis und Liebe für das Judentum besässen, so werden wir solche Anmaßung gewiß in ihre Schranken zurückweisen; aber wir werden uns davor hüten, die ernste Bewegung des Zionismus zum Sündenbock für Verfehlungen seiner Anhänger zu machen. Wir haben hier lediglich festzustellen, ob und inwiefern der Zionismus imstande ist, den Gedanken und Zielen des liberalen Judentums etwa Abbruch zu tun; von diesem Gesichtspunkt allein hätte der Liberalismus Veranlassung, ihm entgegenzutreten.

Wenn liberales Judentum und Zionismus zwei Erscheinungen sind, die sich auf ganz verschiedenem Boden bewegen, wenn es zwei Kreise sind, die sich nicht schneiden, so kann es sehr wohl Zionisten geben, - und es gibt deren sogar recht viele - die im Punkte der Religion der liberalen Richtung huldigen, wie es auch religiös-liberale Juden geben kann und gibt, die sich zum Zionismus bekennen. Die "Richtlinien zu einem Programm für das liberale Judentum in Deutschland" nehmen denn auch zu der zionistischen Bewegung keine Stellung; sie stimmen ihr nicht zu und lehnen sie nicht ab.

Und doch dürfte es angebracht sein, in dieser Schrift einige Worte über das Verhältnis des Liberalismus zum Zionismus zu sagen; vielleicht werden sie dazu beitragen, Irrtümer aufzuklären und Mißverständnisse zu beseitigen. Der Zionismus als politisch-nationale Bewegung steht religiösen Fragen mehr oder weniger gleichgültig gegenüber. Sein Verdienst, zahlreiche Juden zu jüdischem Selbstbewußtsein zurückgeführt zu haben, ist bedingungslos anzuerkennen. Aber das jüdisch-nationale Bewußtsein ist es, was er in ihnen erweckt hat, nicht das jüdisch-religiöse; und jene Juden glauben nun, ihren Pflichten gegen das Judentum damit zu genügen, daß sie sich als Nationaljuden bekennen. Der Zionismus als solcher hat kein Interesse an religiöser Betätigung; das religiöse Moment im Judentum ist ihm etwas Unwesentliches, etwas Beiläufiges, etwas Untergeordnetes. Hier ist der Punkt, wo sich unsere Wege von denen des Zionismus scheiden: uns ist die Religion das Wesentliche, das Hauptsächliche; das Stammesgefühl ist uns ein Mittel zur Erhaltung der jüdischen Religion, nicht aber Selbstzweck. In dieser Auffassung begegnet sich übrigens der Liberalismus mit der Orthodoxie: auch in ihren Reihen bekämpft man vielfach den Zionismus aus dem erwähnten Grunde. Und würde denn auch durch die Wiederaufrichtung eines jüdischen Staates die jüdische Religion gewinnen? Mancher religiöse Brauch ließe sich wohl in einem jüdischen Staate leichter üben; aber würde der Schaden nicht doch größer sein als der Vorteil? "Wir setzen das Judentum gegenüber den anderen Religionen und Bekenntnissen herab, wenn wir das in den körperlichen Nations- oder Staatsbegriff einzwängen, was ein universeller Religions- und Sittlichkeitsbegriff ist". *)

In diesem Punkte also begegnen sich Liberalismus und Orthodoxie: beide erblicken in der Hintansetzung des Religiösen hinter das Nationale eine Gefahr für die Erhaltung der jüdischen Religion. Wenn gleichwohl die Zionisten sich gegen den Liberalismus mit größerer Schärfe wenden, als gegen die Orthodoxie, so dürfte auch das seine guten Gründe haben. Da ist zunächst die Stellung zu den religiösen Erscheinungsformen: die Zionisten reden ihnen häufig auch dann das Wort, wenn sie nach ihrer Meinung ihren religiösen Wert eingebüßt haben; die Formen sollen erhalten bleiben, damit nicht durch ihr Schwinden ein Stück jüdischer Eigenart verloren gehe. Diesen Standpunkt kann der Liberalismus natürlich nicht teilen; für ihn besitzen die religiösen Bräuche
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*) Fuchs in seiner Abhandlung: "Glaube und Heimat". Abschnitt 6


nur insofern und nur so lange Wert, als sie uns als Verkörperung religiöser Gedanken und Gefühle dienen können, wie dies oben ausführlich erörtert worden ist. Dazu kommt noch ein anderes: der religiöse Messiasgedanke hat bei den Orthodoxen noch einen nationalen Einschlag: sie ersehnen die Rückkehr nach Palästina, die ihnen als eine Vorstufe und Vorbedingung gilt für das von den Propheten verkündete messianische Zeitalter; hier liegt also ein Berührungspunkt vor zwischen Zionismus und Orthodoxie. Der Liberalismus dagegen hat den Messiasgedanken seines nationalen Einschlags entkleidet; er glaubt nicht, daß der messianischen Zeit eine Sammlung der Juden im Heiligen Lande vorangehen wird. Er denkt sich die messianische Zeit vielmehr so, daß einst eine Verbrüderung unter den Völkern auf religiöser Grundlage stattfinden wird. Israel als der "Diener des Ewigen" hat die Aufgabe, "ein Licht für die Völker" zu sein, ihnen die Lehre von dem einzigen Gott zu verkünden und sie den messianischen Tagen näher zu führen. Der Erfüllung dieser Aufgabe würde eine Abschließung der Juden zu einem besonderen Staate vielleicht eher hinderlich sein als förderlich. Der weltumspannende Gedanke einer Aufwärtsentwicklung der Menschheit, den das liberale Judentum so scharf betont, der Gedanke einer stetigen Aufwärtsentwicklung bis zur Erreichung des messianischen Zeitalters mit seiner Menschenverbrüderung und seinem Völkerfrieden steht im Gegensatz zu der vom Zionismus vertretenen Lehre vom nationalen Judentum.

Hält nun der Zionismus die liberale Auffassung von der messianischen Zeit für verkehrt, will er unsern seines nationalen Einschlags entkleideten Messiasgedanken nicht als richtig anerkennen, so ist das sein gutes Recht. Wenn er aber uns Liberale, die wir der zionistischen Lehre nicht huldigen, daß dem Judentum nur durch die Befreiung aus einer bald zweitausendjährigen "Verbannung" (Goluß) und durch die Wiederaufrichtung eines jüdischen Staatswesens geholfen werden könne, wenn er uns Liberale deshalb als "Assimilanten" hinstellt, die die Absicht haben, das Judentum rückhaltlos und restlos in seiner Umgebung aufgehen und verschwinden zu lassen, so weisen wir diesen Vorwurf als eine schwere Verdächtigung und Kränkung der religiös-liberal Denkenden mit der größten Schärfe und Entschiedenheit zurück. Denn was uns auch immer von den zionistischen Gedankengängen trennen mag: in der Liebe zum Judentum und in dem unerschütterlichen Entschluß, es für die Geschlechter der Zukunft zu erhalten, lassen wir uns von keinem Zionisten überbieten.

Kurz zusammengefaßt ist ein Widerstreit zwischen Zionismus und liberalem Judentum in folgenden Punkten vorhanden: dem Zionismus ist das Judentum in erster Reihe ein nationales Gebilde; dem Liberalismus (auch der Orthodoxie) ist es vor allen Dingen Religion. Der Zionismus tritt für die Erhaltung der jüdischen Bräuche ein, wenn nicht aus religiösen, so doch aus nationalen Gründen; der Liberalismus fordert nur die Innehaltung derjeniger Bräuche, die nach seiner Ueberzeugung noch heute imstande sind, uns sittlich-religiös zu heben und zu kräftigen. Der Zionismus erblickt in der messianischen Hoffnung die Hoffnung auf eine nationale Wiederherstellung; dem Liberalismus eröffnet sich in dem Messiasglauben der Ausblick auf das goldene Zeitalter der allgemeinen Gotteserkenntnis und der allgemeinen Verbrüderung unter Menschen und Völkern.


Schlußwort.
Man hat der "Vereinigung für das liberale Judentum" vorgeworfen, sie zerstöre die Einheit des Judentums. Einheit des Judentums! Ein irreführendes Schlagwort, nur dazu bestimmt, gedankenlose Menschen gegen unsere Bestrebungen und Ziele einzunehmen. Als ob der Liberalismus mit seinen Anschauungen auf die Gründung unserer Vereinigung gewartet hätte! Man könnte doch höchstens sagen, daß durch die Gründung der Vereinigung, durch den Zusammenschluß der religiös-liberalen Elemente die Tatsache deutlicher in die Erscheinung tritt, daß es eine Einheit des Judentums im Sinne der Einförmigkeit der Ueberzeugung und der Gleichmäßigkeit der Betätigung nicht gibt. Das ist aber für den Kenner der jüdischen Geschichte nichts Neues. Einheit des Judentums im Sinne der Einheit der religiösen Auffassung hat es weder im Altertum noch im Mittelalter gegeben, und auch in unseren Tagen wird sie nicht erreicht werden; da helfen keine Bannstrahlen und keine Zeitungsartikel, keine Versammlungen und keine Entschließungen. Meinungsverschiedenheiten in religiösen Fragen sind stets in Hülle und Fülle vorhanden gewesen und zwar nicht nur in geringfügigen, sondern ebensosehr in schwerwiegenden und grundlegenden Fragen. Nie hat bei uns der Geist sich fesseln anlegen lassen; die bedeutendsten Geister des Judentums haben zu allen Zeiten die Ueberzeugungstreue höher gestellt als die Einheit. So wird auch heute das Schlagwort von der bedrohten Einheit des Judentums nicht verfangen; keinen einzigen überzeugt liberalen Juden wird es in seiner religiösen Ueberzeugung erschüttern, keinem einzigen selbständig Denkenden und mit der Geschichte des Judentums vertrauten Andersmeinenden wird es den Liberalismus aus diesem Grunde in ungünstigem Lichte erscheinen lassen.

Und bedürfen wir denn der Einheit? Ist denn nicht gerade die Mannigfaltigkeit der religiösen Anschauungen ein sichtbares Zeichen der lebendigen Kraft, die unserem Judentum innewohnt? Nicht der Einheit der religiösen Anschauungen bedürfen wir, sondern der Einigkeit und Geschlossenheit unter den Bekennern des Judentums. Die tut uns not. Bitter not, wie hier nicht näher ausgeführt zu werden braucht. Wie aber werden wir Juden Einigkeit und Geschlossenheit erzielen? Niemals dadurch, daß wir einander verketzern, niemals dadurch, daß wir uns gegenseitig unlautere Beweggründe unterschieben, niemals dadurch, daß die eine Richtung die religiöse Auffassung der anderen als minderwertig hinstellt. Zur Einigkeit und Geschlossenheit werden wir nur dann gelangen, wenn jeder die ehrliche Ueberzeugung des anderen achtet und ehrt, nur dann, wenn wir die hohe Auffassung jenes Talmudwortes uns zu eigen machen, das einst mit Bezug auf die tiefgreifenden religiösen Meinungsverschiedenheiten der Schulen Schammais und Hillels gesprochen worden ist:
"elu woelu diwre elauhim chajim hen", *) mögen wir dieser oder jener Richtung huldigen, die eine wie die andere ist eine Verkörperung des lebendigen Gottesgeistes.
----------------------------
*) Talmud, Erubin 13 b


http://judaica-frankfurt.de/content/pageview/116448
(Quelle: zitiert nach 'Grundlagen und Ziele des religiös-liberalen Judentums'. Im Auftrag d. Vereinigung f. d. liberale Judentum in Deutschland, verf. v. Rabbiner Dr. Joseph Norden, Elberfeld, 1918. Seite 42 ff)

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[edit: 06.02.2009]

Hier ein interessanter Text vom Machtkampf zwischen traditionellem, religiösen Judentum und der Zionistenpartei:

http://thisiszionism.blogspot.com/
http://www.ihr.org/jhr/v06/v06p389_John.html#ftn19#ftn19

Autor: Robert John
Titel: Behind the Balfour Declaration: Britain's Great War Pledge To Lord Rothschild
Quelle: The Journal for Historical Review (http://www.ihr.org)
Datum: Winter 1985-86
Ausgabe: Band 6 Nr. 4


... Although the United States was now a belligerent [1917, Kriegserklärung der USA], no
declaration of support had been made for the Zionist program for Palestine, either by Britain or
the United States, and some of the richest and most powerful Jews in both countries were
opposed to it.

The exception among these Jewish merchant princes was, of course, the House of Rothschild.

From London on 25 April 1917, James de Rothschild cabled to Brandeis that Balfour was
coming to the United States, and urged American Jewry to support "a Jewish Palestine under
British Protection", as well as to press their government to do so. He advised Brandeis to meet
Balfour.[134]

The meeting took place at a White House luncheon, "You are one of the
Americans I wanted to meet," said the British Foreign Secretary.[135]
Brandeis cabled Louis de Rothschild: "Have had a satisfactory talk with
Mr. Balfour, also with Our President. This is not for Publication. " [136]

On the other hand, a letter dated 17 May 1917 appeared in The Times (London) signed by
the President of the Jewish Board of Deputies and the President of the Anglo-Jewish
Association (Alexander and Montefiore, both men of wealth and eminence) stating their
approval of Jewish settlement in Palestine as a source of inspiration for all Jews, but adding
that they could not favor the Zionist's political scheme. Jews, they believed, were a religious
community and they opposed the creation of "a secular Jewish nationality recruited on some
loose and obscure principle of race and ethnological peculiarity."
They particularly took
exception to Zionist Pressure for a Jewish chartered company invested with political and
economic privileges in which Jews alone would participate, Since this was incompatible with
the desires of world Jewry for equal rights wherever they lived.[137]

A controversy then ensued in the British press, in Jewish associations and in the corridors of
government, between the Zionist and non-Zionist Jews. In this, Weizmann really had less
weight, but he mobilized the more forceful team. The Chief Rabbi dissociated himself from the
non-Zionist statement and charged that the Alexander-Montefiore letter did not represent the
views of their organizations.[138]

Lord Rothschild wrote: "We Zionists cannot see how the establishment of an autonomous
Jewish State under the aegis of one of the Allied Powers
could be subversive to the loyalty of Jews to countries of which they were citizens. In the letter
you have published, the question is also raised of a chartered company." He continued: "We
Zionists have always felt that if Palestine is to be colonized by the Jews, some machinery must
be set up to receive the immigrants, settle them on the land and develop the land, and to be
generally a directing agency. I can only again emphasize that we Zionists have no wish for
privileges at the expense of other nationalities, but only desire to be allowed to work out our
destinies side by side with other nationalities in an autonomous state under the suzerainty of
one of the Allied Powers." [139]

This letter stressed the colonialist aspect of Zionism, but detracted fmm
the strong statist declaration of Weizmann. The Zionist body in Palestine was to be of a more
organizational character for the Jewish community. Perhaps feeling that his statement bad
been a little too strong for liberal acceptance, Weizmann also joined this correspondence in the
Times. Writing as President of the English Zionist Federation, he first claimed that,
"it is strictly a question of fact that the Jews are a nationality. An overwhelming majority of
them had always had the conviction that they were a nationality, which has been shared by
non-Jews in all countries."

The letter continued:

The Zionists are not demanding in Palestine monopolies or exclusive privileges, nor are they
asking that any part of Palestine should he administered by a chartered company to the
detriment of others.
It always was and remains a cardinal principle of Zionism as a democratic
movement that all races and sects in Palestine should enjoy full justice and liberty, and
Zionists are confident that the new suzerain whom they hope Palestine will acquire as a result
of the war will, in its administration of the country, be guided by the same principle.[140]
(emphasis supplied) The competition for the attention of the British public and British Jewry by
the Zionists and their Jewish opponents continued in the press and in their various special
meetings. A manifesto of solidarity with the opinions of Alexander and Montefiore was sent to The Times
on 1 June 1917; and in the same month at Buffalo, N.Y., the President of the
Annual Convention of the Central Conference of American Rabbis added his weight against
Jewish nationalism: "I am not here to quarrel with Zionism. Mine is only the intention to declare
that we, as rabbis, who are consecrated to the service of the Lord ... have no place in a movement in which Jews band together on racial or national grounds, and for a political State or even for a legally-assured Home." [141]

But while the controversy continued, the Zionists worked hard to produce a draft document which could form a declaration acceptable to the Allies, particularly Britain and the United States, and which would be in the nature of a charter of international status for their aims in Palestine. This was treated as a matter of urgency, as Weizmann believed it would remove the support from non-Zionist Jews [142] and ensure against the uncertainties inseparable from the war...


Der Autor gibt folgende Quellen an:

[134] Mason, Brandeis, A Free Man's Life, p.452.
[135] Dugdale, Blanche E.C., Arthur James Balfour, (London, Hutchinson, 1936), Vol, II. p. 231.
[136] Mason, Brandeis, A Free Man's Life, pp. 452-453.
[137] The Times, (London), 24 May 1917.
[138] Ibid., 28 May 1917.
[139] Jeffries, Palestine: The Reality, p. 148.
[140] Ibid., p 149.
[141] Ibid., p 153.
[142] Weizmann, Trial and Error, p. 179.


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[edit: 01.08.2008]

Aus Wikipedia, engl. version, über den Hass der Zionisten auf den Gottesglauben:

Viel wichtiger war jedoch die Animosität, in welche der politische und kulturelle Zionismus der damaligen Zeit gegenüber jeder Manifestation von Religion fiel. Angespornt durch den Sozialismus verhöhnten sie Religion als ein überholtes Relikt, welches angesichts des jüdischen Nationalismus verschwinden (oder, gemäß einer etwas extremen Sichtweise, sogar ausgerottet werden) sollte. Die Haredim-Juden [Anmerkung ekueku: das sind die sog. orthodoxen Juden, also die frommen Juden] betonten, daß gerade solche Liberalen [1] wie Theodor Herzl, der Begründer des modernen, politischen Zionismus, einmal die Massen-Konversion der Juden zum Christentum in Erwägung zog, als eine Maßnahme, den Anti-Semitismus zu eliminieren. Einhergehend mit der Bewegung des Reform-Judaismus des neunzehnten Jahrhunderts bestand das Resultat in wechselseitigen Beschuldigungen, Ablehnung und barschen verbalen Angriffen. Für die Zionisten waren die Haredim entweder "Primitivlinge" oder "Parasiten"; für die Haredim-Juden waren die Zionisten tyrannische Häretiker [Ketzer].

http://en.wikipedia.org/wiki/Haredi_Judaism

[1] die Beschreibung "Liberale" in dem Wikipedia-Text insinuiert nicht unbedingt einen Zusammenhang mit dem weiter oben erwähnten "religiös-liberalen" Judentum, sondern kann sich eigentlich nur auf die Nicht-Religiosität bzw. religiöse Indifferenz Herzls & Co. beziehen, da Herzl auch vom orthodoxen Judentum als völlig assimiliert und als ungläubig beschrieben wird, der vom Judentum keine Ahnung hatte (so der ultra-orthodoxe Oberrabbiner M.A. Friedman aus Wien in einem Vortrag)


[engl. Original:]
More importantly, however, was the animosity that the political and cultural Zionism of the time felt toward any manifestation of religion. Spurred on by socialism, they taunted religion as an outdated relic, which should disappear (or, according to some extreme views, even be eradicated) in the face of Jewish nationalism. The Haredi Jews point out that even such liberals as Theodor Herzl, the founder of modern political Zionism, at one time contemplated the mass conversion of the Jews to Christianity as a means of eliminating anti-Semitism. As with the nineteenth century Reform Judaism movement in Germany, the result was mutual recriminations, rejection, and harsh verbal attacks. To Zionists, Haredi Jews were either "primitives" or "parasites"; to Haredi Jews, Zionists were tyrannizing heretics.

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HASKALA - Die "jüdische Aufklärung"


Dazu ein Auszug aus einem Interview mit Prof. Christof Schulte, erschienen in dem politischen Kulturmagazin "Gazette" am 18.11.2003:

Zitat:

Was ist der Unterschied zwischen der deutschen und der jüdischen Aufklärung?

Die jüdische Aufklärung, die Haskala, verfolgt viel weiterreichende, radikalere Ziele, die mit der Situation der Juden im damaligen Preußen zu tun haben. Anders als bei der deutschen Aufklärung geht es hier nicht in erster Linie um Bildungsziele, sondern auch um Politik: Die Haskala forderte die bürgerliche und juristische Gleichstellung der Juden, das heißt: alle Bürgerrechte, die auch für Nicht-Juden galten: freie Berufswahl, freien Zugang zu allen Bildungseinrichtungen inklusive der Universitäten, freie Wahl des Wohnortes, das Recht, sich zu verheiraten wo und wann man will, gesellige Kontakte mit Nicht-Juden. Die Salons sind ein Beispiel dieses Anliegens: Denn wenn ein jüdisches Haus von Nicht-Juden besucht wurde, war das ein Beispiel für gesellschaftliche und intellektuelle Anerkennung.

Gab es aber nicht gerade zur preußischen Aufklärung, die eine protestantische war, im Hinblick auf Religiosität auch Gemeinsamkeiten?

Absolut! Die deutsche Aufklärung hat nämlich im Gegensatz etwa zu der viel radikaleren französischen Aufklärung niemals die Befreiung von der Religion zum Ziel, sondern die Befreiung und Modernisierung der Religion. Das war für die jüdische Aufklärung ein zentraler Punkt, denn hätte sie die Religion abgeschafft, hätte sie sich als jüdische Aufklärung selbst erledigt, weil ihre Vertreter keine Juden geblieben wären. Es ging aber darum, die eigene Identität zu behalten: aufgeklärt zu sein und Jude zu bleiben.


http://www.gazette.de/Archiv/Gazette-Aug03-Jan04/Schulte.html

"Christoph Schulte ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Moses-Mendelssohn-Zentrum in Potsdam sowie Professor für Philosophie und Jüdische Studien an der Universität Potsdam. "Die Jüdische Aufklärung" erschien 2002 im C.H. Beck-Verlag, München; sie kostet 24,90 Euro (ISBN 3-406-48880-3)."

"DIE GAZETTE ist den Werten der Aufklärung, den Menschenrechten und der gelebten Demokratie verpflichtet."

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edit, 27.07.2009:

Nun einige Auszüge aus einem bedeutenden Konversationslexikon vor über einem Jahrhundert, zum Stichwort "Judentum" (dies auch im Sinne von "Judaismus"):

(jüdische, israelitische, auch mosaische Religion) bezeichnet den religiösen und sittlichen Lehrinhalt des Alten Testaments, der in dem spätern, daran sich anschließenden Schrifttum, wie überhaupt in dem Geistesleben der Judenheit seine Ausgestaltung erlangt hat. Die letzten Wurzeln des Judentums führen schon auf die Stammväter, die Vorbilder des Glaubens, Duldens und Kämpfens, die Träger des monotheistischen Gedankens, der, wie ihr Familienleben, ein charakteristisches Moment der jüdischen Religion ist. Sie erhält nach der Erlösung Israels aus Ägypten und der ihm zuteil gewordenen sinaitischen Offenbarung in dem nach allen Seiten hin ausgebildeten Gesetz seinen umspannenden Rahmen.

Die Grundidee dieses Glaubens ist der Monotheismus. Er lehrt einen einzigen, universalistischen Gott, den Schöpfer, Leiter und Richter der Welt, und diese Lehre wird von der geschichtlichen Erfahrung befestigt. Dieser Gott will, daß der in seinem Ebenbild, d. h. mit einer freien, zurechnungsfähigen Seele geschaffene Mensch heilig werde, sich durch den Wandel in Ehrfurcht, Liebe und Gerechtigkeit zur sittlichen Vollkommenheit hinanarbeite. Nach diesen Grundgedanken, welche die Bibel und das jüdische Schrifttum durchziehen, regelt sich das Leben Israels, auf ihnen erheben sich die religiösen Institutionen, sie offenbaren sich in der theokratischen Verfassung, den Staats-, Priester- und Tempelgesetzen, im Kultus, den ritualen, sanitären und volkswirtschaftlichen Vorschriften, in der Lehre vom Messias und der Unsterblichkeit der Seele, wie in allen ethischen Forderungen.

Mit der Einwanderung der Israeliten in Kanaan erhält das J. eine nationale Fessel, weil es vor fremden Einflüssen bewahrt bleiben, erstarken und sich bewähren soll. Aber Angriffe von außen und heidnische Elemente im Innern verhindern die Kräftigung. Diese bewirken erst die von Samuel gegründeten Prophetengenossenschaften, die Hebung des Kultus durch David und die Errichtung eines Nationaltempels durch Salomo. Die Reichsspaltung schlägt dem J. tiefe Wunden. Das Zehnstämmereich geht am heidnischen Kultus zugrunde, und der Religionsverfall beschleunigt mit den Untergang des Reiches Juda. Ihn vermögen die Propheten nicht aufzuhalten. Aber ihr Verdienst bleibt es, daß sie dem J. die nationalen Fesseln abnahmen, Werkheiligkeit und Formendienst geißelten, die Volksreligion zur Weltreligion erhoben und einen Fond universaler religiöser Ideen für die Zukunft anlegten. In der babylonischen Gefangenschaft vollzog sich die sittliche Wiedergeburt der Juden...

Mit der Zerstörung Jerusalems und des Tempels sowie mit dem letzten Versuch unter Bar-Kochba, die nationale Selbständigkeit zu retten, vollzieht sich die Zerstreuung Israels über die Erde. Daß damals das J. nicht verkümmerte, ist den Gelehrten zu danken, die das politische Volk der Juden zu einem Religionsvolk umbildeten, indem sie die Erforschung und Pflege des J. als Hauptaufgabe deklarierten...

Die Früchte des Gesetzstudiums, niedergelegt im Talmud (s. d.), gaben dem J. der Diaspora Norm und Einheitlichkeit. Doch löste sich im 8. Jahrh. die antitalmudische Sekte der Karäer (s. d.) vom J. ab...

[An dieser Stelle eine Anmerkung: im Schrifttum des echten Judentums wird die anti-talmudische Zionistenpartei immer wieder mit den Karäern verglichen. eku]

In den Schreckenszeiten des Mittelalters und unter politischem Druck verkümmerte das Geistesleben der Juden, aber ihre Treue zum J. war unverwüstlich...

[Judentum. Meyers Großes Konversations-Lexikon (1905), S. 95185 ff d. digitalen Ausgabe
(vgl. Meyer Bd. 10, S. 342 ff.)
http://www.digitale-bibliothek.de/band100.htm ]


Zum Stichwort "Juden" finden wir dort weiter:

Mit einer Zähigkeit sondergleichen halten die J. zumeist an dem Glauben und den Überlieferungen ihrer Väter fest: sie üben durchweg die Beschneidung, halten Sabbatruhe, befolgen die Reinigungsgesetze und z. T. auch die Speiseverbote, verrichten beim Gottesdienste die gleichen Riten wie ihre Altvordern u. a. m.

[Juden. Meyers Großes Konversations-Lexikon (1905), S. 95103
(vgl. Meyer Bd. 10, S. 330)
http://www.digitale-bibliothek.de/band100.htm ]


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 27 Feb 2010, 03:36, insgesamt 103-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 28 Jan 2007, 16:29    Titel: Leichter als Luft Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?p=9397#9397


Zur Abwechslung einmal ein kleiner Exkurs zum teils fehlgeleiteten Natürlichkeitswahn Adolf Hitlers, seine Haltung zur Leichter-als-Luft-Technologie (Zeppelin und CargoLifter, CL), beschrieben in dem Buch einer rennomierten Historikerin, danach zum Vergleich die Meinung des national-zionistischen Philosophen A.D. Gordon:

Leichter-als-Luft-Technologie in der Zeitgeschichte

Zitat:

um stets über die neuen Entwicklungen und Ereignisse zu infor-
mieren. Daß sich auch der junge H. für die Luftfahrt interessiert,
zeigt seine Ansichtskarte mit dem Zeppelin-Luftschiff, die er im
Sommer 1908 an August Kubizek schickt.26 Der Flugpionier Ferdi-
nand Graf von Zeppelin stieg am 1. Juli 1908 zu seiner berühmten
zwölfstündigen Fahrt über der Schweiz auf. Die europäischen
Zeitungen feierten ihn als Helden. Nur wenige Wochen später, am
4. August, zerstörte eine Explosion das Zeppelin-Luftschiff Nr. 4
am Boden.
Uber die Gründe des spektakulären Unfalls wurde in Wien viel
diskutiert, über das Für und Wider der Konstruktion sogar in Tages-
zeitungen gestritten, nicht viel anders als nach dem spektakulären
Brand eines solchen Luftschiffs in Lakehurst 1937. Es dürfte ein
Nachhall dieser Diskussionen sein, wenn H. 1942 über die Erfolg-
losigkeit Zeppelins meinte: »Auch für die Luftfahrt gelte der Grund-
satz, daß richtig nur das sei, was den Vorgängen der Natur ent-
spreche. Eine total verrückte Konstruktion sei deshalb der >Zeppe-
lin<. Daß das Prinzip, auf das seine Konstruktion sich gründe, das
Prinzip des >leichter als Luft<, falsch sei, beweise allein schon die Tat-
sache, daß die Natur keinen einzigen Vogel mit einer Blase aus-
gestattet habe, wie wir sie wohl bei Fischen kennten.« Deshalb lehne
er, H., es auch ab, jemals in einem Zeppelin zu fliegen, während er
vor Flugzeugen auch bei schlechtem Wetter keine Angst habe.27

Tatsächlich war H. einer der ersten Politiker, der das Flugzeug vor
allem in Wahlkämpfen intensiv benutzte. Er erweckte gerne den Ein-
druck einer Allgegenwart, wenn er an einem Tag an mehreren weit
voneinander entfernten Orten auftrat.
Sein besonderes Interesse an Flugtechnik ist vielfach bezeugt -
und begann schon in seiner Wiener Zeit, als die Aeronautik die Mas-
sen bewegte. Im März 1909 strömten die Wiener in eine »Aeroplan-
Ausstellung« auf der Ringstraße. Im Oktober 1909 erlebten 300 000
Zuschauer, darunter der Kaiser, das Schaufliegen des französischen
Flugpioniers Louis Bleriot auf der Simmeringer Haide am Wiener
Stadtrand. Im März 1910 probte die Flugmaschine »Etrich-Taube«
den Flug von Wien nach Wiener Neustadt. Die größte Flugsensation
war im Juni 1912 der Wettfernflug von elf reichsdeutschen und
österreichischen Fliegern von Berlin über Breslau nach Wien. Einige
Teilnehmer verirrten sich, andere mußten notlanden, gerieten in

Seite 552


(Quelle: das schon weiter oben in dem Artikel "Hitler, der Judenfreund" erwähnte und zitierte Werk der Historikerin Brigitte Hamann, 'Hitlers Wien - Lehrjahre eines Diktators'. Die eingestreuten Zahlen beziehen sich auf Fußnoten im Buch)


Selbstverständlich basiert das Zeppelin/CL-Prinzip auf der Natur, die damaligen Luftschiffe flogen nicht im, sondern fuhren bzw. schwebten im Luftmeer, ganz ähnlich wie ein U-Boot im Wassermeer (und Unterwasserschiffe ließ Hitler viele bauen), und ein U-Boot hat durchaus "technologische" Ähnlichkeiten mit einem Fisch. Wenn Luft so schwer wie Wasser wäre, könnte auch der Fisch mit einer gasgefüllten Blase in die Stratosphäre aufsteigen. Übrigens übernehmen die heutigen, modernisierten Luftschiffe unserer Tage (der Zeppelin-NT, beim CL weiß ich's nicht) zusätzlich in kleinem Umfang gewisse tragende Elemente des Vogelfluges, sodaß man jetzt durchaus von einer Vermischung der physikalischen Prinzipien von Vogelflug und Unterwasserschiffahrt sprechen kann.

Aber Hitler liebte die vermeintlich unnatürlichen Dinger nicht und gab ihnen nach der Katastrophe von Lakehurst 1937 keine Chance mehr:

Zitat:

Lakehurst wird immer wieder als der flammende Schlusspunkt der Luftschiffära dargestellt, denn danach gab es keine gewerblichen Fahrten in Deutschland mehr, und anderswo auch nicht. Die LZ 127 blieb auf Anordnung von Luftfahrtminister Göring vorerst am Boden. Es wurde fieberhaft versucht, Helium zu beschaffen, aber ohne Erfolg. Die LZ 130 wurde wie die LZ 129 auch wieder für den Wasserstoffbetrieb konzipiert, allerdings mit den erwähnten Änderungen. Sie wurde noch fertig gestellt und nahm den Probebetrieb auf, kam aber nicht mehr zum Einsatz.

Aber die Luftschiffzeit war sowieso vorbei. Militärisch waren die Zeppeline völlig unbrauchbar. Daher ließ Göring im Jahre 1940 die Anlagen auf dem Frankfurter Flughafen zerstören. Die Aluminiumgerippe der noch vorhandenen Schiffe wurden eingeschmolzen und der Rüstungsproduktion zugeführt. Außerdem hatten die Flugzeuge inzwischen solche Fortschritte gemacht, dass sie auch im zivilen Sektor sehr bald die Luftschiffe verdrängt hätten.

http://www.dwv-info.de/publikationen/2000/dwv-info-4_2001.html#Lakehurst
http://www.zukunft-in-brand.de/hindenb.html?&L=0

Nun der zionistische Vordenker Aaron David Gordon, aus seinen Schriften, erschienen unter dem Titel 'Erlösung durch Arbeit', Zionistischer Bücher-Bund, Berlin 1929, Seite 96 und 99, zum Thema Nationalismus (=Volksseele=natürlich) und Sozialismus (=Kommunismus=unnatürlich, mechanisch, wie beim Zeppelin), der meinte zu den Luftschiffen:


Zitat:

Im Nationalismus ist ein kosmisches Element, etwa:
der Geist der Natur der Volksheimat, der sich mit
dem Geist des Volkes verschmolzen hat. Das aber ist die
Hauptsache. Das ist der Quell des Lebens und der Schöp-
fung, der Quell des erhabenen Reichtums des Volkes,
und darin liegt der Unterschied zwischen dem Volk,
einem Gemeinschaftskörper, der lebt und schafft, und der
Gesellschaft, einem mechanischen Körper, der sich be-
wegt und tätig ist. Für den Nationalismus ist dieses kos-
mische Element wesentlich. Ganz anders der Sozialismus.
Er ist geboren aus dem Überhandnehmen der Wissen-
schaft und der Technik einerseits und des Kapitalismus
andererseits. Er ist wohl ein Kind des Zwielichts, ein We-
[...]
(Seite 96)

Freilich ist nicht der Materialismus die treibende Kraft im
Sozialismus, wie viele von denen meinen, die diesen An-
trieb empfinden, sondern das Mechanische in ihm. Dieses
Mechanische fühlt man in allen Handlungen und im gan-
zen Parteileben der Sozialisten und auch in allem, was
sie schreiben. Mitunter vermeint man dort Weite, Hoch-
flug und Musik wahrzunehmen; aber wenn man die Sache
aus der Nähe betrachtet, sieht man, daß es die Weite einer
großen Ausstellung ist, eines gewaltigen Kampfplatzes,
eines ausgedehnten Feldes für einen festlichen Umzug,
aber nicht die Weite der Welt; der Flug eines Luftschif-
fes, eines vollendeten Zeppelin mit all seinem Lärm und
Geknatter, aber nicht der Flug eines Adlers, auch nicht
der einer Taube, nicht einmal der einer kleinen Schwalbe;

die Musik eines Grammophons, einer ausgezeichneten
Singmaschine, doch nicht die Musik der lebenden Men-
schenseele.
Kurz: zwischen Nationalismus und Sozialismus besteht
ein radikaler Gegensatz, ein Widerspruch, der nicht auf-
zulösen ist...
(Seite 99)

http://rapidshare.com/files/168370912/Arbeit_macht_frei.exe.html
(Quelle: Aaron David Gordon, 'Erlösung durch Arbeit'. Schriften Konvolut, übersetzt durch Viktor Kellner, Berlin 1929. Gordon starb bereits 1922. Es handelt sich oben um eine ausführbare, selbstdarstellende Grafik-Datei, ca. 16,5 MB)


Also, das Geknatter beim Zeppelin muß aufhören, sonst wird dat nix mehr...

Es scheint, der pathetische Gordon störte sich nur am unnatürlichen Lärm der Luftschiffe - man merkt, daß auch beim National-Zionismus eine Art fehlgeleiteter Natürlichkeitswahn vorliegt, denn viele andersdenkende Zeitgenossen mögen, ja geniesen gerade das Brummen und Knattern irgendwelcher Maschinen, die empfinden das als Musike, als ein "Es singen die Maschinen"!


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 27 Feb 2010, 03:52, insgesamt 8-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 15 Okt 2007, 05:08    Titel: Der Post-Uganda-Zionismus vor Gericht Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=16092#16092


Folgt Brief des "Privatforschers" Shabatei Beit-Zvi, veröffentlicht in seinem Werk
"Der Post-Uganda-Zionismus vor Gericht":
[Anm. eku: hat nix mit der "Post" und Briefbeförderung zu tun, sondern ist ein Bezug auf die einige Zeit in Zionskreisen verfogte Idee, ihren Staat in Uganda zu gründen]

EINFÜHRUNG
(Schriftwechsel und Gespräche mit David Ben-Gurion & Moshe Sharett)


13. Mai 1962
An den Premier-Minister von Israel,
Jerusalem.

Herr Premier-Minister,
der Unterzeichnete, S. Beit-Zvi, ist Einwohner Tel Avivs und von Beruf Lehrer.

Vor einigen Jahren publizierte ich unter dem Pseudonym B. Shvivi Artikel in der Presse.

In den vergangenen Jahren war ich in der Organisation Maoz aktiv, einer Gesellschaft zur Unterstützung der russischen Juden.

Mein politisches Interesse führte mich zur Erstellung einer detailierten Studie über die Rettungsbemühungen von Juden, insbesondere jener der zionistischen Bewegung, während der Jahre des Holocaust in Europa (1939-1945).

Diese Forschung wurde von einer Untersuchung der Presse und Literatur von oder über diese Periode begleitet, sowie von Gesprächen mit Personen, welche mir helfen konnten und wollten.

Die große Menge an Material, das ich während der Jahre meiner Studien über den Gegenstand durchlas, führte mich zu dem Schluß, daß sich die zionistische Bewegung und der jüdische Yishuv [Anm. eku: Immigranten-Bevölkerung in Palästina] in Eretz-Israel schwer an ihren Brüdern in Europa versündigten - zweifach, indem sie versäumten, das Notwendige zu ihrer Rettung zu tun sowie durch Begehung von Handlungen, die bestehende Rettungsmöglichkeiten ernsthaft beschädigten.

Folgend einige diese Unterlassungen und Verfehlungen:

Nach dem Ausbruch des Krieges wurde die Juden-Rettung nicht als wichtigstes Ziel der zionistischen Bewegung und des Yishuv gesetzt.

In der Tat wurde dieses Ziel nicht mal nebenher zu den beiden Hauptzielen verzeichnet, welche Sie selbst zum Ausbruch des Krieges proklamierten (der Krieg gegen Hitler und der Krieg gegen das Weißbuch).
[Anm. eku: "Weißbuch"=steht für engl. Immigrations-Beschränkungen für Palästina]

Niemals während der Jahre des Holocaust, nicht mal, nachdem das Ausmaß der Vernichtung bekannt und öffentlich wurde, wurde die Rettungs-Mission als solche in das Zentrum der zionistischen Aktivitäten gestellt und niemals war dies eine Voll-Zeit-Sorge der wichtigsten Anführer der Bewegung (Sie selbst, Dr. Weizmann, B. Katznelson).

Allenfalls in der Haupt-Periode [Anm. eku: der Judenvernichtung 1942-44] wurde dies von einigen zionistischen Führern und einigen am Rande stehenden Institutionen der zionistischen Bewegung auf der Basis eines Teil-Zeit-Jobs behandelt.

Die WZO [=Welt-Zionismus-Organisation], welche damals DAS breite jüdische Instrument in der Welt war, fähig zum Handeln und zur Mobilisierung von Anderen, widmete sich nicht in selbstloser Weise der Rettung der europäischen Judenheit.

Und ohne selbstlose Hingabe war die Rettungs-Aktivität zum Scheitern verurteilt.

Doch damit nicht genug, noch schwerer wiegt, daß die zionistische Bewegung die Rettung von Juden nachteilig beeinflusste.

Unter der mit Ausbruch des Krieges hervorgerufenen Notsituation betrieb der Zionismus unvermindert seinen Krieg gegen die Territorialisten weiter. [1]

Die zionistische Bewegung erklärte jedem Juden den Krieg, der aus Europa flüchten und irgendwo anders als in Eretz-Israel einen Unterschlupf finden würde.

Sie selbst erklärten auf der Biltmore-Konferenz, daß die Bedeutung von diesen Schiffen PATRIA und STRUMA ganz einfach ist: Eretz-Israel oder Tod.

Diese Erklärung, obgleich sie als Beschreibung der objektiven Realität gemeint war, war tatsächlich ein Ausdruck der politischen Leitlinie der zionistischen Bewegung. [2]


Diese politische Linie trieb die britische Regierung (welche auf jeden Fall nicht aus Heiligen bestand) dazu, Hitlers fester Bündnispartner in der Kampagne zur Vernichtung der europäischen Juden zu werden (siehe auch Lord Craneborns schändliche Erklärung im britischen Parlament sowie Anthony Edens Argument gegen die Rettung der bulgarischen Juden während seinem Treffen mit Roosevelt (R. Sherwood, Roosevelt und Hopkins, Kapitel 28 ). [3]

Die zion. Bewegung - mit ihrem grausamen Verhalten gegenüber der europäischen Judenheit - zögerte auch nicht, deren Elend zugunsten ihrer eigenen Zwecke auszubeuten, sie plante dies sogar öffentlich und kündigte dessen Ausnutzung in der Nach-Kriegs-Periode an, falls, wie erhofft, ein überlebender Rest verbleiben würde, dessen Not die Verwirklichung des Zionismus voranbringen könnte. [Anm. eku: der Autor Beit-Zvi meint die Verwirklichung der zionistischen Hauptziele: Alliierte Genehmigung zur Staatsgründung "Israels" mittels kalkuliertem Holokaust und Import des allfällig verbliebenen "Menschenmaterials" = zion. Sprachregelung für Juden, s. Prof. Yakov M. Rabkin, 'A Thread From Within'. Weizmann verwendet den Begriff "Menschenmaterial" öfters in seiner Autobiographie "Trial an Error"]

(Sie werden hervorstechende Beispiele dieser Betrachtungsweise in Ihrem eigenen Buch wiederfinden, "In the Campaign", Band 3, Seiten 123, 134, Band 4, S. 31, 90, 102, Band 2, S. 255, 268)

Die Hoffnung wurde erfüllt, daß jedoch irgendjemand überlebte, war keinesfalls den Bemühungen der zionistischen Bewegung zu verdanken.

Überwiegend waren alle diese Missetaten eine Sünde, verübt von den zionistischen Institutionen und dem Yishuv, welche Goebbels Propaganda- und Verschleierungs-Apparat in den kritischen Jahren direkte Beihilfe anboten.

Im September 1944 erklärten Sie selbst, daß uns die Berichte aus Polen über die Metzelei spät erreichten und sogar nachdem sie uns erreichten - niemand würde sie glauben.

Leider konnte ich keine Bestätigung dieser Erklärung finden.

Die Wahrheit ist, daß für über drei Jahre, bis Ende November 1942, DAVAR (und einige andere Zeitungen) eine energische und systematische Kampagne gegen "Übertreibungen" unternahmen, die Palästina aus verschiedenen Quellen über die Vernichtung der Juden erreichten.
[Anm. eku: zur Erinnerung, die Wannsee-Konferenz fand Ende Januar 1942 statt]

Sie selbst, wenn ich mich nicht irre, waren im August und September 1942 in London (oder New York), als Zygelboim und die polnische Regierung die breite Öffentlichkeit mit vielen zuverlässigen Berichten über die Geschehnisse in Polen informierte; dennoch wurde es Ende November, daß dieselben Berichte, jetzt unbegleitet von Vorbehalten und Dementies, dem Yishuv bekannt gemacht wurden. [4]

Bis dahin war der Yishuv jedoch derart immunisiert gegen Greuel-Propaganda, daß er es fortführte, allem was ihm erzählt wurde, einen Grad von Übertreibung beizumessen, obgleich Hinweise über die Geschehnisse in Europa gelegentlich in Bemerkungen von Yishuv-Führern auftauchten (solche etwa, wie Ihr eigener Kommentar im März 1943 über ein großes Massaker an Juden - zehn- und hunderttausende, wenn nicht gar Millionen!).

Diese und andere Fakten, mit welchen ich Sie nicht ermüden möchte, führten mich zu der anfangs dieses Briefes erwähnten Schlußfolgerung.

Mir scheint, daß ich auch den Grund für das Verhalten der WZO [Zion. Welt-Organisation] verstanden habe - der Grund liegt in einem bösen Trieb des Zionismus, jedoch nicht in seiner grundsätzlichen Veranlagung.

[Anm. eku: bin kein professioneller Übersetzer, daher an dieser Stelle einmal der Text der engl. Vorlage: "It seems to me that I also understand the reason for the behavior of the WZO--a reason rooted in Zionisms instinct, not in its nature". Der ca. 1993 verstorbene zionistische Autor war offenbar der irrigen Ansicht, das beklagte Verhalten der WZO wäre nur ein Fehltritt des ansonsten guten Zionismus gewesen. Es sollte noch vermerkt werden, daß der Original-Text von Beit-Zvi in Neo-Hebräisch verfasst wurde, aus dessen englischer Übersetzung liest man hier jetzt die deutsche Übersetzung]

Ich muß sagen, daß ich schweren Herzens zu diesen Schlüssen gekommen bin, und falls ich sie nicht übertrieben habe, ist deren Gewicht schlechterdings ausschlaggebend.

Da ich besorgt bin, daß ich vielleicht etwas Grundsätzliches, was meiner Aufmerksamkeit entgangen ist, unbeachtet gelassen oder mißverstanden habe, bitte ich Sie höflich darum, mich für ein Gespräch über diesen Gegenstand zu empfangen.

Hochachtungsvoll und
vielen Dank im Voraus,
S. Beit-Zvi


hinzugefügte Fußnoten:(eku)

[1] Zionistische Strategien
Die anfängliche Strategie der WZO [Zion. Weltorganisation] bestand darin, zu versuchen, von dem ottomanischen Sultan die Erlaubnis für eine systematische jüdische Besiedelung Palästinas zu erhalten.
Beim deutschen Kaiser Willhelm II. wurde die Außenhandels-Vertretung angestrebt, aber es kam nichts heraus dabei.
Stattdessen verfolgte der WZO nun eine Strategie des Aufbaues einer Heimstätte durch beharrliche Immigration in kleinem Umfang sowie durch Gründung solcher Körperschaften wie den Jüdischen Nationalfonds und die Anglo-Palästina-Bank im Jahr 1903.
Vor 1917 unterbreiteten einige zionistische Führer ernsthafte Vorschläge für eine jüdische Heimstätte in anderen Welt-Territorien als Palästina.
Herzls "Der Judenstaat" argumentierte für einen jüdischen Staat entweder in Palästina, "unsere unvergessliche historische Heimat", oder Argentinien, "eines der natürlich reichsten Länder der Erde". [Anm.: Herzl, Der Judenstaat, Allgemeiner Teil]
Im Jahr 1903 schlugen Minister der britischen Regierung einen jüdischen Staat auf dem Gebiet von Uganda (eigentlich in Kenia) vor.
Herzl, der Palästina als Heimstätte bevorzugte, wies diese Idee anfangs zurück, nach dem Kishinev-Pogrom im April 1903 brachte Herzl auf dem 6. Zionisten-Kongress jedoch den kontrovers diskutierten Vorschlag ein, dieses Angebot als eine vorübergehende Maßnahme für die gefährdeten russischen Juden zu betrachten.
Ungeachtet der Notfall-Situation und der vorübergehenden Natur, erwies sich der Vorschlag als stark entzweiend und löste den Auszug der Kongress-Delegation der russischen Zionisten aus.
Nichtsdestotrotz stimmte eine Kongress-Mehrheit dafür, ein Kommittee zur Erkundung dieser Möglichkeit zu gründen und dieses wurde erst auf dem 7. Zionisten-Kongress im Jahr 1905 aufgelöst.
Als Erwiderung dazu spaltete sich die von Israel Zangwill geführte jüdische Territorialisten-Organisation von der Hauptströmung der zionistischen Bewegung ab.
Die Territorialisten versuchten, wo immer möglich, eine jüdische Heimstätte zu begründen, entwickelten sich jedoch nach 1917 abwärts und wurden 1925 aufgelöst. [In den 1930er Jahren vorübergehend wiederbelebt, Neo-Territorialisten]
Von da ab stand alleine Palästina im Fokus der zionistischen Aspirationen.
Einige Juden nahmen die Etablierung einer Autonomen Jüdischen Republik durch die Sowjet-Union im fernen Osten Rußlands ernst.
http://www.freeglossary.com/Zionism


Spiel: Schiffchen versenken
[2]Auszug Buch von Rabbi Moshe Shonfeld:
Der Untergang des Schiffes PATRIA, mit seinen Passagieren im Hafen von Haifa, welche die Engländer gerade zu entfernten Orten befördern wollten, dient auf einer kleinen Skala als ein tragisches Symbol dafür, was die Zionisten in Übereinstimmung mit ihrer Grundregel Zehntausenden antaten:

Der Vorzug der Rettung steht einem Juden nur in Eretz Yisroel zu, und ist dies nicht möglich, ist es besser, sein Tod und großes Leid wird mit der Errichtung des künftigen Staates verbunden. [d.h., um den Tod der Juden für die politischen Ambitionen der Zions propagandistisch auszunutzen - Anmerkung eku]

Am 1. bzw. 3. November 1940 wurden die beiden Dampfschiffe "Pacific" und "Milos" von den Briten vor der Küste Palästinas mit 1771 Immigranten an Bord abgefangen. Am 20. November wurde die offizielle Entscheidung verkündet, sie zusammen mit künftig eintreffenden Passagieren [andernorts hin] zu überführen. Entsprechende Vorbereitungen wurden getroffen, die Pacific- und Milos-Passagiere auf der S.S. PATRIA, die im Hafen von Haifa lag, nach Mauritius zu überführen. In der Zwischenzeit näherte sich ein drittes Schiff Palästina, die "Atlantic", mit 1783 Juden an Bord. Das Schiff erreichte Palästina am 24. Nov. 1940 und die Briten trafen Vorbereitungen, soviele Passagiere auf die Patria zu verlegen, wie jene nur aufnehmen konnte.

Am Morgen des 25. November 1940, mit tausenden in Haifa auf ihre Abfahrt wartenden Menschen, wurde die Patria durch eine Explosion in die Luft gejagt und sank innerhalb von nur 15 Minuten. Zweihundertzweiundfünfzig (252) jüdische Flüchtlinge aus Hitlers brennender Hölle verloren ihr Leben.

Die zionistische Propagandamaschine lief auf volle Touren hoch und erklärte den Untergang des Schiffes als einen Massenselbstmord-Protest gegen die englische Verweigerung der Erlaubnis zur Einreise nach Palästina. Die anschließend einberufene Untersuchungskommission erklärte jedoch, daß die Havarie der Patria durch die Jabotinsky-Begin-Bande - der Irgun-Zvei-Leumi - in enger Kooperation mit der Haganah-Palmach-Bande verübt wurde.

Nur 10 Jahre später gestand der Generalstab der Haganah großspurig ein, daß er die Explosion befahl, um ihn der britischen Mandatsverwaltung an den Hals zu hängen. David Flinker schrieb am 27. November 1950 in der New Yorker Morgenzeitung "Freiheit" [Anm. eku: zu der Zeit größte jiddisch-sprachige Zeitung dort] über den Befehl der Haganah:

"Den Engländern mußte zu verstehen gegeben werden ... die Patria mußte hochgejagt werden. Die Entscheidung wurde Haganah-Mitgliedern auf der Patria übermittelt und in der Stille der Nacht begannen die Vorbereitungen für diesen tragischen Akt."

Die Opfer blieben bis zum achtzehnten Jahrestag ihres Todes vergessen, als sie sich plötzlich in Märtyrer für Zwecke des zionistischen Staates verwandelten. Auf einem Schiff, das an jenem Punkt in der Bucht von Haifa ankerte, an welchem die Patria einst sank, wurden Reden von Shertok (Untergrundname Sharett) und Ben Gurion, den zionistischen Führern zur Zeit der Explosion, gehalten.

"Es ist manchmal nötig, einige zu opfern um viele zu retten", sagte Shertok zu den Klängen der Fanfaren, als die zionistische Flagge auf dem noch sichtbaren Wrack gehisst wurde.

Jedoch wurden zu jener Zeit die Memoiren des Herzl Rosenblum veröffentlicht:

"Eine Sitzung des Kleinen Aktions-Kommitees, in dem ich Mitglied war, fand in Jerusalem statt. Am Tisch saß mir der Befehlshaber des Patria-Projektes gegenüber, A. Golamb, Haganah-Sprecher im zionistischen Schattenkabinett.

Als ich an der Reihe war zu sprechen, erhob ich mich und erzählte der Versammlung offen alles, was ich über den Akt dachte, und zwar, daß dies kein Anschlag gegen England war, sondern ein verantwortungsloser, nutzloser Massenmord an vor der europäischen Katastrophe geretteten Juden.

Ich fügte hinzu, daß, wenn einer von uns glaubte, wir gegen die Engländer durch Begehung von Hara-Kiri kämpfen müßten, dann laßt ihn Hara-Kiri begehen, Hara-Kiri ist Selbstmord und kein Akt des Mordes.

Ich erklärte geradeheraus, daß dieser Weg Herrn Golamb offen stände, er jedoch keine anderen Juden für seine Politik opfern könne, ohne jene zuerst zu fragen, besonders die Kinder unter ihnen -- ein Verbrechen, gegen das ich offen protestierte.

In diesem Moment sprang Herr Golamb auf und ging mit seinen Fäusten auf mich los. Aber die Leute neben ihm am Tisch hielten ihn zurück. Ich muß hinzufügen, daß Herrn Golambs Fäuste, welche ich niemals vergessen werde, mich nicht so sehr störten, wie die Unterwürfigkeit von allen Kommitee-Mitgliedern, keiner von denen unterstützte mich."
http://www.jewsagainstzionism.com/antisemitism/holocaust/index.cfm
(Quelle: Rabbi Moshe Shonfeld, "Holocaust-Opfer klagen an" - "Holocaust Victims Accuse", New York, 1977.
PDF-Datei, englisch, ca. 4 MB, Artikel auf der PDF-Seite 34, im gedruckten Original die Seite 62, Kapitel 5, neben der Grundriß-Zeichnung vom KZ Auschwitz, Birkenau. Der Download-Link zu "Holocaust Victims Accuse" findet sich in dem Kasten "Holocaust Stories" am linken Rand auf der Webseite. Oder eben CD-ROM bei den echten Juden bestellen, das Buch ist dort in höherer Auflösung erhalten)


noch [2] Artikel zu Hannah Arendt:
Dafür erhob sie [die zionistische Bewegung unter Ben Gurion & Co. auf der Biltmore-Konferenz im Mai 1942] erstmals die Forderung nach einem "jüdischen Gemeinwesen" in einem ungeteilten Palästina, wo für die arabische Mehrheit lediglich ein Minderheitenstatus bleiben sollte. [Hannah] Arendt ist außer sich, dies um so mehr, als die Nachrichten über den Massenmord an den Juden in Europa immer zweifelsfreier werden. Für sie ist es unfassbar, dass der Zionismus in und außerhalb Palästinas, statt alle Kräfte auf die Rettung der Juden zu verwenden, dem nationalstaatlichen Ziel den Vorrang gibt.
http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=4870&ausgabe=200204
(Quelle: Rezensionen von Alexandra Pontzen über zwei Werke mit Texten Hannah Arendts, die übrigens selbst eine Anhängerin des Zionismus war!)



[3] englische Armada
Nach einer militärgeschichtlichen Quelle im Internet stellten die Engländer eine "Armada von 700.000 Mann" auf, um die zionistische, illegale Immigration nach Palästina zu unterbinden, um sich die Araber nicht zu Feinden zu machen. Also Küstenwache an Land und auf See, Versorgungs- und Transporteinheiten, Schiffsbesatzungen usw. Leider habe ich momentan den Link verlegt...



[4] Selbstmord des S. Zygielbojm
Leon Fajner, der Führer des sozialistischen "Bunds" während des Kriegs, lebte auf der sog. "arischen Seite", also nicht im Ghetto. Er gab mir eine Botschaft für seine Partner Szmul Zygielbojm und für Dr. Schwarzbart, der in der polnischen Regierung die Zionisten vertrat, in London mit. Dabei sagt er mir: "Teilen Sie Zygielbojm mit, er soll damit aufhören, uns Botschaften zu senden, er tue, was er könne. Das ist doch offenkundig nicht genug. Wir sterben hier. Die jüdischen Führer, wo immer sie sind, sollen zu den Alliierten gehen, in Amerika, in England, sie sollen dort mehr Einsatz fordern, Hilfe, sie sollen auf der Straße warten, bis sie Einsatz bekommen. Sie sollen Nahrung, Wasser zurückweisen, sie sollen sogar sterben - die Juden brauchen gar keine Führer. Aber vielleicht wird deren Tod das Gewissen der Welt erschüttern". Ich traf Schwarzbart und Zygielbojm Anfang Dezember 1942, ein paar Tage nach meiner Ankunft in London.
http://www.shoa.de/p_jan_karski.html
(Bericht des poln. Agenten Jan Karski an die Alliierten, die poln. Exilregierung und an die jüdischen Vertreter in London über die Judenvernichtung in Polen. Zygielbojm hat sich als einziger jüd. Führer daraufhin tatsächlich unter Hinterlassung eines später berühmten gewordenen Abschiedsbriefes in diesem Sinne selbst umgebracht. Javascript in den Browsereinstellungen vorübergehend abschalten!)


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engl. written source:

INTRODUCTION
(Correspondence and conversations with David Ben-Gurion & Moshe
Sharett)
1
May 13, 1962
The Prime Minister of Israel,
Jerusalem.
Mr. Prime Minister,
The undersigned, S. Beit-Zvi, is a resident of Tel Aviv and a teacher by profession.
Some years ago I published articles in the press under the nom de plume B. Shvivi. In
recent years I have been active in Maoz, the association to aid Russian Jewry. My
public interest led me to make a detailed study of the rescue efforts made by Jews, and
by the Zionist movement in particular, during the years of the Holocaust in Europe
(1939-1945). The research was conducted by examining the press and literature of or
about that period and through conversations with persons who could help me and were
also willing to do so.
The great amount of material that I perused during my years of studying the
subject led me to conclude that the Zionist movement and the Jewish Yishuv in Eretz-
Israel sinned grievously against their brethren in Europe, both by omitting to do what
was necessary to save them, and by committing acts that seriously harmed rescue
possibilities. The following are some of these omissions and commissions:
Upon the outbreak of the war, the rescue of Jews was not posited as the primary
goal of the Zionist movement and the Yishuv. Indeed, this goal was not even listed
alongside the two main objectives which you yourself proclaimed upon the outbreak of
the war (the war against Hitler and the war against the White Paper).
Never during the years of the Holocaust, even after the scale of the destruction
was known and made public, was the rescue mission, as such, placed at the center of
Zionist activity, and never was it a full-time concern for the movements major
leaders (yourself, Dr. Weizmann, B. Katznelson). At most, in the peak period, it was
dealt with on a part-time basis by a few Zionist leaders and a few of the movements
marginal institutions. The WZO, which was then the paramount Jewish instrument
in the world, capable of acting and mobilizing others, did not devote itself
selflessly to the rescue of European Jewry. And without selfless devotion, rescue
activity was foredoomed.
Yet with all that was not done, even graver is what the Zionist movement did do
that adversely affected the rescue of Jews.
In the emergency conditions that were generated with the war s outbreak,
Zionism pursued unabated its war against territorialism. The Zionist movement
declared war on every Jew who would escape from Europe and find shelter elsewhere
than in Eretz-Israel. You yourself declared at the Biltmore Conference that the
meaning of these ships Patria and Struma is simple: Eretz-Israel or death. This
statement, although meant as a description of objective reality, was in fact an
expression of the Zionist movement s political line. That line finally drove the British
government (which in any case was not made up of saints) to become Hitlers concrete
allies in the campaign to destroy Europes Jews (see Lord Cranborne s infamous
declaration in the British Parliament and Eden s argument, in his meeting with
Roosevelt, against the rescue of Bulgarian Jewry--R. Sherwood, Roosevelt and Hopkins,
Ch. 28 ).
Nor, with its cruel behavior toward European Jewry, did the Zionist movement
hesitate to exploit its calamity to aid and abet its own purposes, even planning openly
and publicly the utilization of the post-war period when, it was hoped, there would be a
surviving remnant whose plight could advance the realization of Zionism. (You will
find salient examples of this approach in your own book, In the Campaign, Vol. 3, pp.
8

BEIT-ZVI : Post-Ugandan Zionism

123, 134; Vol. 4, pp. 31, 90, 102; Vol. 2, pp. 255, 268.) This hope was fulfilled, but that
anyone survived was in no way due to the efforts of the Zionist movement.
Overweighing all of these misdeeds was the sin committed by the Zionist
institutions and the Yishuv in proffering direct aid to Goebbels propaganda and
deception apparatus in the critical years. In September 1944 you yourself declared that
the reports about the slaughter in Poland reached us late, and even when they did
reach us--no one would believe us. Unfortunately, I could find no confirmation of this
statement. The truth is that for over three years, until the end of November 1942,
Davar (and a few other papers) waged a vigorous and systematic campaign against the
exaggerations that reached Palestine from various sources concerning the
destruction of the Jews. You yourself, if I am not mistaken, were in London (or New
York) in August and September 1942, when Zygelboim and the Polish government
provided the general public with many authoritative reports about the events in
Poland; yet it was not until
the end of November that these same reports, unaccompanied by reservations
and denials, were made known to the Yishuv. Until then, so immunized was the
Yishuv against atrocity propaganda that it continued to attach a degree of
exaggeration to everything it was told, even though hints about the events in Europe
could occasionally be found in remarks by Yishuv leaders (such as your own comment
in March 1943 on a great massacre of the Jews--tens and hundreds of thousands --not
yet millions!).
These facts and others, with which I do not wish to weary you, led me to the
conclusions spelled out at the beginning of this letter. It seems to me that I also
understand the reason for the behavior of the WZO--a reason rooted in Zionisms
instinct, not in its nature. I need hardly say that it was with a heavy heart that I
arrived at these conclusions, and if I have not exaggerated them, their importance is
absolutely crucial. Since I am apprehensive that perhaps I did not take into account
something basic that may have escaped my notice, or that I failed to understand
something properly, I respectfully request that you receive me for a conversation on
this subject.
Yours sincerely and
thanking you in advance,
S. Beit-Zvi

--------------------------------------------------------------
(Quelle:
'Post-Ugandan Zionism On Trial: A Study of the Factors that Caused the Mistakes Made by the Zionist Movement during the Holocaust'
Book published 1977 in Hebrew by Bronfman, Tel Aviv, translated into English by Ralph Mandel et privately published in 1991. ISBN 0-9628843-0-8
Direktlink zum runterladen des Werkes, engl. version:
http://vho.org/aaargh/fran/livres4/Beitzvi.pdf
Rezension auf H-Net von Boaz Cohen (Juni 2000):
http://www.h-net.msu.edu/reviews/showrev.php?id=4289


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 07 März 2010, 13:15, insgesamt 22-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 12 Nov 2007, 12:29    Titel: Rabbiner Chaim Michael Dov Weissmandl, Teil 1 Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=17510#17510


Rabbi Michael Dov Weissmandl ist nicht so weitgehend bekannt, wie er es sein sollte.

Er sollte berühmt sein für sein Werk der Rettung von tausenden osteuropäischer Juden während des 2. Weltkrieges -- die Tatsache, daß er es nicht ist, beruht auf seiner leidenschaftlichen Kritik an den Zionisten, daß jene nicht genug taten, um die Juden zu retten.

Jedoch ist er in dem kleineren Kreis der ultra-orthodoxen Juden, welche Anti-Zionisten sind, aus verschiedenen Gründen gut bekannt: sein Rettungswerk, seine Forschungen auf dem Gebiet der Religion und die Tatsache, daß er der Leiter der Religionsschule Nitra war -- zunächst in der Slovakei und später, als er die Schule nach USA verlegte.

Weissmandl wurde 1903 in Debrecen geboren (liegt heute in Ost-Ungarn, damals jedoch in der österr.-ung. Donau-Monarchie), die Familie zog jedoch bald nach Trnava (liegt heute in der Slovakei, 50 km östlich von Bratislava, damals ebenfalls in der österr.-ung. Donaumonarchie).

Weissmandl zog 1931 nach Nitra (in der Slovakei -- 90 km östlich von Bratislava).

Mitte der 30er Jahre reiste er ausgiebig durch Europa um führende jüdische Gelehrte zu treffen und Bibliotheken aufzusuchen.

1935 reist er nach Palästina.

Er wurde schon vor dem Beginn des 2. Weltkrieges in die Rettung von Juden verwickelt.

Im Jahr 1938 stand er Juden aus dem Burgenland (Österreich) bei, welche durch die SS vertrieben und auf einer Sandbank mitten in der Donau gestrandet waren.

Während des 2. Weltkrieges rettete er tausende von slovakischen Juden, indem er verschiedene Rettungspläne entwarf, welche die Bestechung von Top-Nazis und slovakischen Beamten enthielten.

Gleich nach seiner Festnahme und Überführung zum KZ Sered (etwa 25 km hinter Nitra an der Straße nach Bratislava) Anfang 1944 schlich er sich aus dem Lager und eilte zu den Juden von Bratislava um sich dort zu verstecken.

Er wurde Ende September nach Auschwitz deportiert, sprang jedoch von dem Zug, der ihn zur Gaskammer bringen sollte -- seine Frau und seine Kinder starben in Birkenau.

Kurz bevor die Russen Bratislava erreichten, wurde Weissmandel in einen von Rudolf Kastner organisierten Transport aufgenommen, der in die Schweiz ging. (Rezsö Kasztner -- ein ungarischer Zionist, der nach dem Krieg beschuldigt wurde, Juden nur gerettet zu haben, wenn er sie als taugliches Material für die Emigration nach Palästina betrachtete).

Weissmandl war der Anführer der "Arbeitsgruppe", einer Gruppe Juden aus dem Raum Bratislava, die zusammen arbeiteten, um die Juden Osteuropas zu retten (trotz ihrer ansonsten gegensätzlichen Politik -- zog die Arbeitsgruppe orthodoxe, säkular assimilierte und zionistische Juden mit ein).

Die "Arbeitsgruppe" organisierte die slovakischen Arbeitslager, welche aufgebaut wurden, um der Deportation der slovakischen Juden nach Polen vorzubeugen, war jedoch auch in das Untergrundnetz verwickelt, das geschaffen wurde, um jüdische Flüchtlinge in Sicherheit zu schmuggeln.

Die "Arbeitsgruppe" war auch behilflich bei der Erstellung und Weitergabe des "Auschwitz Protokolls", den ersten detaillierten Bericht über das Vernichtungslager Birkenau.

(Rudolf Vrba und Alfred Wetzler, zwei jüdische Gefangene in Auschwitz, flüchteten am 7. April 1944 aus dem Lager und lieferten ausführliche Berichte über die dort verübten Morde.

Zwei Wochen später erreichten die Flüchtlinge die Slovakei und begegneten Andre Steiner, einem Vertreter der Arbeitsgruppe.

Auf Basis dieser Zusammenkunft schrieb Oscar Krasnansky einen 30-Tage-Bericht, die "Auschwitz Protokolle".

"Das Protokoll beschreibt im Detail die im Lager verübten mörderischen Aktionen, die Zahl der dort ermordeten Juden und die Vorbereitungen, die getroffen wurden, um rund 800.000 Ungarnjuden zu ermorden.

Am 16. Mai 1944 gelang es, das Wesentliche des 30-Tage-Berichtes an den Westen zu senden, nachdem mehrere vorhergehende Versuche gescheitert waren.

Nachdem sein Inhalt verbreitet war, begriff die Welt eindeutig, daß Auschwitz in Wirklichkeit ein Vernichtungslager war.

Die umstrittenste Aktion der "Arbeitsgruppe", welche bis heute ihre Einbeziehung in die wichtigsten jüdischen Widerstandsbewegungen verhindert, ist der als "Europa-Plan" bekannte Versuch, die Juden Europas zu retten.

Auf dem Höhepunkt des Krieges führte Weissmandl einen Stillstand der Deportation von 25.000 rumänischen Juden herbei, indem er Eichmanns zweite Riege für einen Betrag von U$ 50.000 bzw. 2 Dollar pro Kopf bestach.

Angespornt durch diesen Erfolg dachte sich Weissmandel einen anspruchsvolleren Plan aus:

wenn die Nazis empfänglich für Bestechung auf diesem relativ niedrigen Niveau waren, warum nicht im großen Stil?

Warum nicht versuchen, das Leben jedes Juden in Europa zu kaufen? Der sogenannte "Europa-Plan" war der Versuch, jeden der restlichen Juden mit einer massiven Bestechung der Nazis zu retten.

Weissmandl erkannte, daß der Kriegsverlauf umschlug und vermutete, daß jene Nazis, die immer noch hofften, den Krieg zu gewinnen, die Juden als Druckmittel gegenüber den Alliierten benutzen würden, während andere, welche die Bestrafung durch die Allierten nach der Niederlage fürchteten, solch einen Handel als Weg betrachteten, Gnade für sich herauszukämmen.

Jedenfalls war Weissmandls Absicht einfach die, daß die Nazis einzusehen begannen, daß lebende Juden nützlicher waren als tote.

Durch Zahlung großer Lösegeldsummen unmittelbar an die Nazis wären die Deportationen in ganz Europa zu stoppen gewesen und die Vernichtungszentren wären aufgelöst worden.

Die Mitglieder der "Arbeitsgruppe" waren davon überzeugt, daß sie die Deportationen durch direkte Bestechung der örtlichen SS- Repräsentanten stoppen könnten.

Sie glaubten, daß die Übergabe einer beträchtlichen Summe an die richtige Person das laufende Abschlachten stoppen könnte, daher hielten sie an Verhandlungen mit den SS-Vertretern fest, die verantwortlich für die sogenannte "Endlösung" waren, den Mord an den europäischen Juden.

Diese Aktivitäten erhielten niemals die erwartete Unterstützung von der Freien Welt.

Das selbe Verhandlungsmuster wurde durch die Arbeitsgruppe während der Deportation der Juden aus Ungarn vorgeschlagen, wo es zu den später vielfach publizierten, unmittelbaren Verhandlungen zwischen Joel Brand und Rudolf Kastner mit Adolf Eichmann kam.

Nach dem Krieg beschuldigten die Mitglieder der "Arbeitsgruppe" die Führer der freien Welt, die Augen vor dem Holocaust verschlossen zu haben, und so auch die aus Europa kommenden Bitten um Hilfe ignoriert wurden.

Weissmandl schloß die zionistische Führerschaft in die Reihen der Verräter mit ein.

Das Resultat war, daß alle sein Bemühungen als anti-zionistische Propaganda etikettiert wurden.

Auf diese Weise wurde die Geschichte der "Arbeitsgruppe" aus den offiziellen Geschichtsbüchern ausgeschlossen.

Eine Film-Trilogie, "Zwischen blinden Narren", wurde in den 1990ern über Weissmandl gedreht.

Die Filmemacher sagen, daß:

Im Westen die Gründe für das die Arbeitsgruppe umgebende Schweigen rein politisch waren.

Das Thema der jüdischen Verhandlungen mit den Nazis ist noch sehr aktuell in den Ländern mit substantiellen jüdischen Gemeinden und wird manchmal als Waffe benutzt im Machtkampf zwischen verschiedenen politischen Flügeln des neuzeitlichen Judentums:

das Thema Arbeitsgruppe wird meistens mißbraucht im Konflikt zwischen Zionisten und Orthodoxen [frommen Juden].

In diesem Zusammenhang fanden wir heraus, daß Claude Lanzmann einen ganzen Abschnitt über die Arbeitsgruppe in seinem berühmten Projekt "Shoah" plante.

Jedoch fällt im Endschnitt des Films kein Sterbenswörtchen über die Arbeitsgruppe.

Warum nicht, wenn er doch die damals meist noch lebenden Zeugen der Aktionen der Arbeitsgruppe kontaktete, wenn er doch sogar die Religionsschule "Nitra" in Mount Kisco (USA, Bundesstaat New York) besuchte?

Warum hielt er den Schriftwechsel mit den Überlebenden aufrecht und versicherte ihnen, daß in seinem Film die Arbeitsgruppe die ihr gebührende Ehre erhielte?

Warum brach er schließlich alle Verbindungen mit diesen Interviewten ab?

Wir wissen es nicht.

Die Zeugen selbst behaupten, daß dies durch das zionistische Geld verursacht wurde, welches Lanzmanns Projekt nur zu Bedingungen finanzierte, die Weissmandls Name und jede Erwähnung der Arbeitsgruppe auslöschen würden.

Nur wenige Studenten der Religionsschule von Nitra überlebten den 2. Weltkrieg, kehrten allerdings nach dem Krieg dorthin zurück.

Der fortgesetzte Antisemitismus dort ließ Weissmandl jedoch die Religionsschule 1946 in die USA verlegen.

Weissmandl verweigerte die Teilnahme am Kastner-Prozeß 1954 (Ein Film vom Prozeß, hebräisch mit engl. Untertiteln, wurde 1995 von der Israelischen Rundfunk Behörde angefertigt.)

Rabbi Weissmandl starb 1957 und ist begraben auf dem Adas Yiraim Friedhof, New Jersey (USA).

Drei Jahre nach seinem Tod, 1960, wurde ein von ihm geschriebenes Buch über seine Kriegszeit veröffentlicht -- dessen Titel lautete:
"Min Ha Metzar" (hebräisch, "Von der Enge" oder "Von den Tiefen der Verzweiflung"), eine Redewendung aus Psalm 118, "Min ha-metzar karati Yah, anani ba-merchav Yah", womit gemeint ist "Aus der Enge rief ich Gott, mit weitem Raum hat Jah geantwortet".

(Anm. eku: "Aus der Enge rief ich Gott, mit weitem Raum hat Jahwe geantwortet."="moderne" Bibelübersetzung, - "In der Angst rief ich den Herrn an, und der Herr erhörte mich und tröstete mich"=Lutherbibel von 1912, Psalm 118,5)

In seinem Buch klagt Weissmandl die Juden außerhalb des Einflußbereiches der Nazis an, weil sie den in Gefahr befindlichen Juden nicht genügend Hilfe leisteten.

In diesem Buch gab Weissmandl seine Erinnerung an einen Brief wieder, welchen er 1942 von Nathan Schwalb erhielt, mit dessen Ablehnung von Zahlungen zur Rettung von Juden.

Die Verwendung dieses Briefes durch Jim Allen in dem Schauspiel "Die Verdammnis" ("Perdition") führte 1987 zu einer Verleumdungsklage durch Schwalb, eine Klage, welche 1991 von den Gerichten abgewiesen wurde; siehe Sammlung von Belegen im Zusammenhang mit Schauspiel und Prozeß.

Eine Web-Seite zum Gedenken an Rabbi Weissmandl, welche verschiedene interessante Texte enhält, ist erstellt worden.

http://student.cs.ucc.ie/cs1064/jabowen/IPSC/authors/MichaelDovWeissmandl.php
(engl. version des obigen Textes)

http://www.weissmandl.org/index.htm
Auf dieser Webseite kann man u.a. im Volltext lesen: das erste Kapitel von Weissmandls Werk, sowie die Sache mit dem Schauspiel Perdition und dem Prozess, den Nathan Schwalb dagegen angestrengt hatte. Als die Zeitung "Aufbau" (NY) vor einigen Jahren finanziell in den letzten Zügen lag wurde auf deren Webseite noch schnell eine Aufforderung veröffentlicht, alle jene, die irgendwelche Belege etc. für Schwalbs Rettungsbemühungen zu Zeiten des Holokaust hätten, mögen sich bitte melden, Schwalb würde ein Buch darüber schreiben. Aber von dem geplanten Buch hat man bis heute nix gesehen, mir ist jedenfalls keine Veröffentlichung in Erinnerung, obwohl ich das eine Zeit lang verfolgt habe.

http://www.jewsagainstzionism.com/mediaclips/weissmandl/weissmandlvideo.cfm
Video u.a. mit Bildern von Rabbi Weissmandl. Er klagt dort in einer Tonaufnahme die Westmächte, aber auch alle Juden im freien Westen an wegen ihrer Indifferenz zu Zeiten des Holokaust. Der Rabbiner spricht auf Deutsch, gut verständlich, evtl. muß man es mehrmals anhören.

http://www.jewsagainstzionism.com/rabbi_quotes/weissmandl.cfm
Weissmandl und seine 10 Fragen an die Zionisten (10 rethorische Fragen, Zions verweigern Freikauf der Juden gegen geringes Lösegeld)


Für den Freikauf der von der Gaskammer bedrohten Juden wollten die Zions kein Geld sammeln, für die Finanzierung ihres zionistischen Paradieses jedoch brachten sie schnell Unsummen auf und waren permanent in Raubmördereien verwickelt:


nachfolgende Meldungen der New York Times am 02.01.2009 hinzugefügt

Lfd. Nr 63 - NYT, 21. Januar 1947, London.
Dr. Emmanuel Neumann, der Vizepräsident der Zionist Organization of America (Zionistenorganisation von Amerika), erklärte, US-Zionisten würden »Millionen« ausgeben, um die illegale Immigration von Juden nach Palästina zu finanzieren. Ein Sprecher der Haganah in Paris erklärte, daß in den vergangenen 15 Monaten 211.878 Juden illegal nach Palästina gekommen seien.
http://www.vho.org/VffG/2002/1/Eisen47-65.html
(Die ca. 200 Tagesmeldungen der NYT aus meistens Palästina sind auf dieser Webseite fortlaufend nummeriert)

Lfd. Nr. 124 - NYT, 19. Mai 1947, London.
Die britische Regierung protestierte bei der Regierung der Vereinigten Staaten gegen die Kampagnen zur Beschaffung von Geldmitteln für Terroristen-Banden in Palästina. Die Klagen bezogen sich auf einen »Brief an die Terroristen von Palästina« des Stückeschreibers Ben Hecht, des Mitpräsidenten der American League for a Free Palestine, der zuerst am 15. Mai in der New York Post veröffentlicht worden war. Die Anzeige besagt: »Wir wollen Millionen für euch einzusammeln.«
(Quelle: wie oben)

Lfd. Nr. 173 - NYT, 18. August 1947, Palästina.
Die Läden von fünf jüdischen Kaufleuten in Tel Aviv wurden von der Irgun zerstört, weil sich die Eigentümer weigerten, Geld an diese Organisation zu zahlen.
(Quelle: wie oben)

Lfd. Nr. 54 - NYT, 26. Dezember 1946, Palästina.
Bewaffnete jüdische Terroristen überfielen zwei Diamanten-Fabriken in Nathanya und Tel Aviv und entkamen mit Diamanten, Bargeld und Anleihen im Wert von fast $107.000. Diese Überfälle signalisierten das Ende einer zweiwöchigen Waffenruhe während des Weltkongresses der Zionisten.
(Quelle: wie oben)

Lfd. Nr. 80 - NYT, 13. März 1947, Jerusalem.
Britische Behörden teilten 78 Verhaftungen aufgrund von inoffizieller jüdischer Kooperation mit, aber zwei Eisenbahnen wurden angegriffen, mit zwei Opfern zur Folge, und acht bewaffnete Männer raubten von einer Bank in Tel Aviv $65.000.
(Quelle: wie oben)

Lfd. Nr. 89 - NYT, 29. März 1947, Palästina.
Ein britischer Armee-Offizier wurde von jüdischen Terroristen ermordet, die in der Nähe des Lagers Ramle einer Gruppe Reiter einen Hinterhalt legte. Ein Überfall von Terroristen auf eine Tel Aviver Bank erbrachte $109.000.
(Quelle: wie oben)

Lfd. Nr. 142 - NYT, 2. Juli 1947, Haifa.
Irgun-Mitglieder raubten von einer Bank in Haifa $3.200...
(Quelle: wie oben)

Lfd. Nr. 166 - NYT, 4. August 1947, Palästina.
Jüdische Terroristen beraubten die Barclays Bank in Tel Aviv um $5.200, und ein Haganah Mitglied wurde getötet.
(Quelle: wie oben)

Lfd. Nr. 169 - NYT, 8. August 1947, Palästina.
Aus der Bank von Sharon in Ramat Can wurden $8.000 durch jüdische Terroristen geraubt.
(Quelle: wie oben)

Lfd. Nr. 199 - NYT, 26. Dezember 1947, Palästina.
Bewaffnete jüdische Terroristen überfielen zwei Diamantenfabriken in Nazthanya und Tel Aviv und entkamen mit Diamanten, Bargeld und Anleihen im Wert von $107.000.
(Quelle: wie oben)

Lfd. Nr. 210 - NYT, 12. Januar 1948, Tel Aviv.
Mitglieder der Stern-Bande raubten bei der Barclays Bank in Tel Aviv $37.000.
(Quelle: wie oben)

Lfd. Nr. 251 - NYT, 27. April 1948, Palästina.
In Tel Aviv raubte die Stern-Bande von der Barclays Bank $1 Million
(Quelle: wie oben)

Usw. usf.


eku


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 27 Feb 2010, 03:57, insgesamt 25-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 17 Nov 2007, 11:08    Titel: R. Michael Dov (Bär) Weissmandl, Teil 2 Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=17708#17708


EIN toter Jude ist max. EIN nützlicher Jude - VIELE tote Juden sind bestimmt noch VIEL nützlicher! (zion. Holokaustmotto)


Über die Geschehnisse um R. Weissmandl wurde wie im vorhergehenden Artikel erwähnt auf der Grundlage seines Buches ein Theaterstück geschrieben ('Perdition', von Jim Allen), um dessen Ur-Aufführung in England ein erbitterter Streit von den Zions angezettelt wurde. Schwalb wollte selbstverständlich die Aufführung und Veröffentlichung des Manuskripts mittels Hilfe der Gerichte verhindern, was letztendlich mißlang. Hier ein übersetzter Auszug aus dem Bericht des Proponenten Uri Davis (engl. Originaltext nach unten geschoben):

Nochmal kurz über den historischen Zusammenhang: der orthodoxe Rabbiner Weissmandl und eine Gruppe weltlicher und weltlich-zionistischer Juden versucht ab 1942 die bedrohten Juden der Slovakei und darüber hinaus alle europäischen Juden zu retten, mittels dem altbewährten Konzept der klassischen Juden, Zahlung von Bestechungsgeld an die Judenfeinde, in diesem Fall an Eichmann bzw. an dessen Riege. Sie bitten mittels geheimer Botschaften den Schweizer Zionistenführer Schwalb um Hilfe (Lösegeld). Der lehnt schließlich ab, wie in den nachfolgenden Zeilen beschrieben wird, da die Juden, insbesondere die frommen, anti-zionistischen Ostjuden, nach Auffassung der zionistischen Führungsclique nützlicherweise umgebracht werden sollten, nämlich um gegen dieses Brandopfer nachher von den siegreichen Alliierten das Land Palästina für die Gründung ihres zionistischen Staates zu fordern und zugesprochen zu bekommen. Gegen die zutreffende Anklage in dem Schauspiel Perdition wehrt sich Schwalb mittels Verleumdungsklage vor Londoner Gerichten, jedoch letztlich blieb Schwalb damit erfolglos.

(english version bottom-mentioned)
Zitat:
Es war ein wunderbares Schauspiel.

Ich fand den Text sehr aussagekräftig. Es gab nichts im Text, Kontext, Vorstellung oder zwischen den Zeilen, was den Vorwurf des anti-jüdischen Rassismus (Anti-Semitismus) stützen könnte.

Im Grunde hatte das Schauspiel zwei wichtige Botschaften zu vermitteln.

Zuerst, jede politische und religiöse Organisation im Europa unter Nazi-Besetzung brachte das lobenswerte Phänomen des Widerstandes und das schändliche Phänomen der Kollaboration hervor.

Die zionistischen politischen Organisationen und jüdischen religiösen Organisationen, wie alle anderen in Europa, reagierten in der selben Weise. Den Zionisten genügte das, denn unter der Nazi-Besetzung und dem Holokaust wurden Juden als Juden schickaniert, sie konnten per Definition nicht mit den Behörden der Nazi-Besatzung kollaborieren (sogar, wenn sie dies zu tun wünschten). Dies war jedoch Unsinn.

Das Schauspiel basierte auf der Geschichte Rudolf Kasztners [Zionistenführer in Ungarn], der im Jahre 1954 als Zeuge in einem vor dem Jerusalemer Bezirksgericht unter dem Vorsitz von Richter Dr. Benjamin Halevi geführten Verleumdungsprozess auftauchte. Ein ungarischer Jude, Malkiel Greenwald beschuldigte Kasztner der Kollaboration mit den Nazis in Ungarn im Jahre 1944-45. Kasztner gelang es nicht, seinen Namen von der Anklage der Kollaboration mit den Nazis reinzuwaschen und die Grundlage für den Mord an den ungarischen Juden vorbereitet sowie einen Nazi-Kriegsverbrecher nach dem Krieg gedeckt zu haben.

Ein Anklagepunkt wurde nicht voll erwiesen - Teilhabe an Plünderungen mit einem Nazi-Kriegsverbrecher.

Die zweite Botschaft des Schauspiels war, daß die zionistische Ideologie und Praxis bedeutende Sektionen der Führung der Zionistischen Weltorganisation [WZO] und der Jewish Agency dazu führte, Priorität für die Errichtung des jüdischen Staates in Palästina den Vorrang vor der Judenrettung zu geben.

Um dies zu illustrieren zitiert der Text Rabbi Michael Dov Weissmandls Bericht von einem Brief in Hebräisch (obwohl, Weissmandl zufolge, in lateinischen Lettern geschrieben), gesandt von Nathan Schwalb. [Anmerkung eku: sozusagen Geheimschrift, um bei Entdeckung eine Entzifferung der Botschaft zu erschweren]. Zu dieser Zeit war Schwalb Vertreter der zionistischen He-Halutz (Der Pionier) -Organisation in Genf.

Der Brief vom Herbst 1942 war gerichtet an die jüdische Rettungs-Arbeitsgruppe in Bratislava [heute Slovakei], bei der Weissmandl ein Mitglied war, und lautete wie folgt:

Da ein Bote gefunden wurde, schreibt er [Schwalb] an die Gruppe, daß diese immer daran zu denken habe, daß der vordringlichste Sachverhalt ist, die Hauptsache, die für uns jederzeit im Vordergrund zu stehen hat, daß am Ende die Alliierten gewinnen werden.

Nach dem Sieg werden sie die Welt erneut unter den Nationen aufteilen, wie sie es am Ende des Ersten Weltkrieges taten.

Damit ebnen sie den Weg für unseren ersten Schritt. Jetzt am Ende des Krieges müssen wir alles dafür tun, damit aus Palästina der Staat Israel wird. Es wurden bereits wichtige Schritte in dieser Richtung unternommen. Und wegen dem Hilferuf aus unserem Land, sollten wir wissen, daß alle alliierten Nationen viel Blut vergießen.

Würden wir keine Opfer bringen, mit was sollten wir uns das Recht erkaufen, nach dem Krieg an dem Tisch zur Aufteilung von Völkern und Ländern Platz zu nehmen?

Und deswegen ist es Unsinn und sogar unverschämt von unserer Seite, die Nationen, welche ihr Blut verschütten, um Erlaubnis zu bitten, ihr Geld in das Land ihres Feindes zu bringen, um unser Blut zu schützen - denn nur mit Blut werden wir das Land bekommen.

Dies gilt, soweit die [jüdische] Gesellschaft als Ganzes betroffen ist.

Soweit es die Mitglieder der Arbeitsgruppe betrifft, macht Ihr einen Spaziergang [nämlich: flieht], und für diesen Zweck versorge ich Euch über diesen Boten mit illegalem Geld.
(Zitiert aus Michael Dov Weissmandl, Min ha-Meitzar - Aus tiefer Not, Emunah Press, 194 Division Avenue, Brooklyn, New York, 1960)

[...]

Jedoch endet die Geschichte von Perdition [Das Verderben] nicht an dieser Stelle. Schwalb leugnete, daß er den fraglichen Brief geschrieben hatte oder daß er die ihm in dem Brief zugesellten Ansichten äußerte.

Wir beabsichtigten für eine Berichtigung zu plädieren und die Beweise zu präsentieren, daß Schwalb dies eben doch tat. Es erforderte jedoch ein Jahr Arbeit, die Beweise zu sammeln und mehrere kostspielige Konferenzen mit unseren Rechtsanwälten.

Ein Beweisstück konnten wir nicht beschaffen, nämlich Schwalbs Brief. Der war im Krieg verloren gegangen. Weissmandl zitierte den Brief in seinem Buch Min ha-Meitzar aus dem Gedächtnis.

Er war berühmt für sein phenomenales Gedächtnis. Und Schwalb war unter den Holokaustforschern dafür berüchtigt, ihnen den Zutritt zu seinen Archiven zu verweigern.

Wir waren nach wie vor zuversichtlich, daß wir unsere Sache vor dem Gericht erfolgreich verteidigen würden.

Wir fanden die originalen Korrekturfahnen von Min ha-Meitzar bei Neturei Karta in London mit Weissmandls handschriftlichen Korrekturen.

------------------------

David Wolton fand Andre Steiner, ein Mitglied der Bratislava Arbeitsgruppe, welcher in einer beeideten schriftlichen Versicherung bezeugte, daß

"Ich [Steiner] kann mich jetzt nicht erinnern, wann dies genau war, obwohl es wahrscheinlich im Herbst 1942 gewesen war. Ich kann mich noch lebhaft erinnern, daß Frau [Gisi] Fleischmann uns informierte, daß Schwalbs Brief Worte ähnlich der Bedeutung 'Nationen werden oftmals nur mit Blut geboren' enthielt.

'Die Deportation und der Tod der Slovakischen Juden wird unser Beitrag zur Etablierung des Staates Israel sein'

Obwohl ich das Buch von Rabbi Weissmandl nicht gelesen habe, da ich kein Hebräisch lesen kann, glaube ich, daß der Brief, von dem Frau Fleischmann uns berichtete, der selbe Brief war, aus dessen Text Rabbi Weissmandl in seinem Buch aus dem Gedächtnis berichtete. Ich glaube nicht, daß er fälschlich eine Geschichte erfunden hat

Alle Anwesenden jener besonderen Zusammenkunft der Arbeitsgruppe waren natürlich enttäuscht über unsere Erfolglosigkeit, Geld heranzuschaffen nach so langer Zeit und so vielen Appellen. Viele von uns, ich eingeschlossen, fanden den Brief des Klägers [Schwalb] nicht unerwartet bzw. als nicht unbegründeten Ausdruck der politischen Prioritäten seiner Organisation [der zionistischen Hechalutz (Pionier) Bewegung] und nicht unerwartet für jemanden in seiner Position."


(Im Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof, Queen's Bench Division, 1987, D Nr. 1648, beeidete schriftliche Erklärung des Andrew Steiner, 02. November 1988.
http://www.hmcourts-service.gov.uk/cms/queens.htm
(Webseite des Obersten Gerichtshofes in London)
------------------------------------

Es ist gut bekannt, daß Schwalb Historikern den Zugang zu seinen Akten verweigerte (zum Beispiel Walter Laqueur, The Terrible Secret - Das schreckliche Geheimnis, Penguin Books, 1980, Seite 144) und daß er im Jahr 1987 sein Archiv von der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) und dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) in Zürich entfernte (Sheraga Elam, private Korrespondenz mit Davit Wolton, 23. Dezember 1987).

Akiva Orr, unser Forscher in Israel, legte dem Gericht eine beeidete schriftliche Versicherung vor, worin er seine beharrlichen Bemühungen zwischen November 1990 und Juni 1991 dokumentierte, Zugang zu den relevanten Unterlagen Schwalbs in den Zentralen Zionistischen Archiven (Jerusalem), der Nationalbibliothek (Hebräische Universität in Jerusalem), Yad Vashem (Jerusalem), Kibbutz Huldah, dem Lavon Institut (Tel Aviv) und dem Staatsarchiv (Jerusalem) zu erhalten.

Es war ihm unmöglich, Zugang zu erhalten.

(Im Verfahren vor dem Obersten Gerichtshof der Justiz, Queen's Bench Division, 1987, D Nr. 1648, beeidete schriftliche Erklärung des Akiva Orr, 27. Juni 1991)


Anmerkung eku: keine voreiligen Schlüsse ziehen aus der Meinung des Autoren wg. "Kollaboration" und "Widerstand", der Text wurde so von mir zitiert und übersetzt, weil ich ihn nicht zerfleddern wollte.


Weiter im Kontext:

Zitat:

Rede von Rabbi Friedman bei der Int. Conference Esfahan Iran:

[...]Wir orthodoxe antizionistische Juden sind die ersten Opfer des Holocaust und haben das größte Interesse daran, daß die Tabuisierung des Holocausts und seine politische Ausschlachtung zu Ende geht und die wahren Hintergründe des Holocausts vor der Weltöffentlichkeit ausgeleuchtet werden. Dann wird sich zeigen, daß die Zionisten einen großen Teil der Verantwortung für den Holocaust tragen, daß sie nicht nur nicht versucht haben, ihn zu verhindern, sondern ihn im Gegenteil sogar provoziert haben und selbst das größte Interesse an dem Massenmord an dem frommen osteuropäischen Judentum hatten. Damit wurde der vom glaubenstreuen Judentum getragene Widerstand gegen die Errichtung des Staates Israel gebrochen, damit wurde vor der Weltöffentlichkeit die moralische Legitimation für die Gründung dieses Staates erreicht und sogar die Duldung der Weltöffentlichkeit, was die Vertreibungsmaßnahmen gegenüber den Palästinensern betrifft. Damit wurden auch die finanziellen Grundlagen des Staates Israel gelegt, für die die deutschen Buße- und Entschädigungszahlungen einen bedeuteten Teil geliefert haben. Bis heute profitiert der Staat Israel vom Holocaust, etwa wenn man an die vor kurzem erfolgte Lieferung von atomwaffentauglichen U-Booten denkt, die Israel von Deutschland erhalten hat. Diese Unterstützung der nationalsozialistischen Politik durch die Zionisten ist von anerkannten Forschern detailliert untersucht und nachgewiesen worden. Nur als ein Beispiel möchte ich darauf verweisen, daß z. B. in Wien 1945 der gesamte Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde von der Roten Armee wegen Kollaboration mit Adolf Eichmann verhaftet wurde[...]
.
http://www.filastin.at/friedman.shtml
(Herr Ober-Rabbiner Friedman als legitimer Vertreter des anti-zionistischen orthodoxen Judentums in Wien und Österreich auf der Conference Of Constructive Interaction of Divine Religions, A Framework for Globel Order, Esfahan 18 und 19 März 2006, veranstaltet von der Organization Of Culture and Islamic Relations, Iran)


Die Bestie in Menschengestalt, standesamtl. Bezeichnung "Ariel Muzicant", lobt den Holokaust, den seine Spießgesellen anstrebten, weil es dessen aus Gründen der Ausrottung der orthodoxen, anti-zionistischen Führungsschicht sowie der Propaganda bedurfte, damit die Zions nach dem Holokaust ihren Staat realisieren konnten:

Zitat:

Der Präsident der Kultusgemeinde, Dr. Ariel Muzicant verwies darauf, das es von Herzls Vision bis zur ihrer Realisierung 52 Jahre und sechs Millionen Tote des Holocaust bedurft habe.


Wofür auch das größte Wiener Arschloch der Zeitgeschichte, "Kulturstadtrat" Mailath-Pokorny, sehr dankbar ist:

Zitat:

... eine politische Vision, getragen aus dem Geist des Humanismus ..., die Wirklichkeit geworden sei...

http://www.wien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink?SEITE=020040702012
(Quelle: Ein Platz für Theodor Herzl - Archivmeldung der Wiener Rathauskorrespondenz vom 2.7.2004. Pervers-sophistisches Lob des Holokaust, Preisung als Inkarnation des Humanismus, oder anders gesagt, Holokaust=humanistische Großtat!)





Karl Rudolf Augstein, SPIEGEL-Verleger, einige Sätze von ihm:

Zitat:

... Adolf Hitler. Seine Psyche können wir wie die eines Übriggebliebenen einer längst ausgestorbenen Menschenrasse nicht entschlüsseln...

... Und er allein betrieb und erreichte die Vernichtung von fünf bis sechs Millionen europäischer Juden...

... Unter dem Kennwort Auschwitz verstehen wir heute die von Hitler herbeigeführte Judenvernichtung insgesamt...

... Als in Berlin die Mauer fiel ... wurde den bewußt lebenden Israelis schmerzlichst in Erinnerung gerufen, daß Auschwitz mit konstituierend ... für ihr Selbstverständnis ist ... der Anteil, den Hitler an der Schaffung des Staates Israel wider Wissen und Wollen genommen hatte...

... Dem verrücktesten Feind ein Stück Staatsidee zu verdanken...

... Aber war es denn Hitler allein, der die Juden von diesem Planeten getilgt wissen wollte? Ja, so ist es...

... Diese mit Verstandeskräften kaum noch zu bewältigende Obsession hing in Ablauf und Idee eng mit Hitlers zweiter, nicht minder "verrückter" Obsession zusammen...

... diesem fanatischen Judenfeind...

... . Er mußte die Juden ausrotten...

... Wie es tollwütige Hunde gibt, so muß es auch eine Art geistigseelischer Tollwut geben. Sie ist nicht auf Anhieb erkennbar...

http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument.html?id=9157615
(Quelle: "Oh! That Inhumanity!" - Rudolf Augstein über das [angebliche] Schandmal deutscher Geschichte. DER SPIEGEL 4/1995 vom 23.01.1995, Seite 41-44)

Idiot Augstein phantasiert! Das nicht alle seine Aussagen so stimmen können und stimmig sind, hätte ein belesener Journalist, dem alle Quellen offenstanden, auch schon 1995 wissen können, Hitler kam aus seiner Jugendzeit von einer Position der Judenfreundschaft daher und die Zions waren von Beginn ihres Auftretens an judenfeindlich und ihr dissimilationistisches Bestreben galt der Presse als antisemitisch, s.a. Herzl in seinem Tagebuch über sein befriedigend verlaufenes Zusammtreffen mit dem Großherzog in Karlsruhe, daher das amtl. Verbot ihres Kongresses in Frankfurt am Main und Verlegung nach Basel in der Schweiz vor einem Jahrhundert, genau so, wie man heute versucht, NPD-Versammlungen zu verhindern. Außerdem vertritt der Zionismus ein extremistisch völkisch-rassistisches Konzept vom Judentum, im Gegensatz zum traditionell religiösen Konzept, d.h., Zions sind im Grunde, von der Ideenlage her betrachtet, gar keine Juden!


Außerdem möchte ich jedem interessierten Zeitgenossen dazu raten, sich das Buch "Der Madagaskar-Plan" von Prof. Hans Jansen, ein niederl. Historiker, zu besorgen (hier im Forum unter gleichem Titel stehen einige Seiten daraus zum nachlesen bereit). Der Prof. schreibt darin selbst, sein Werk sei auf dem neuesten Stand der Holokaustforschung (1998). Demnach hatte Hitler nicht das geringste Interesse gezeigt, die Juden auszurotten, er hatte lediglich dem "Weltjudentum", den weltlichen, unfrommen Juden, also hauptsächlich den Zionisten, damit gedroht, daß er ihnen den "Rassejuden" ausrotten wird, würden sie ihre, wie Hitler annahm, reichsfeindliche Kriegstreiberei in USA nicht einstellen, schließlich wußte der Führer bescheid, daß die Zions so sehr scharf auf die aufgrund der Religion rein gehaltenen Rassejuden waren, zur Auffüllung ihres zionistischen Unternehmens. Hitler nahm an, dies wäre eine nicht mehr überbietbare Drohung, er konnte nicht voraussehen, daß Weizmann, Ben-Gurion u.a. Führer dieser kriminellen Wahnsinnigen dieses Angebot aus Berechnung annehmen würden, um auf dieser "Leistung", auf diesem "Fundament" nachher von der Welt die Zustimmung zu dem zionistischen Staat zu verlangen und zu erhalten. Der frühere Judenfreund Adolf Hitler lehnte sich in Anbetracht des zu erwartenden Kriegseintritts der USA bequem in eine Pilatus-Haltung zurück und sagte sich: Bitteschön - IHR Zions habt es so gewollt: Meine angedrohte Hinrichtung der Rassejuden - Mach' ich! Ich steh' zu meinem Wort!

Historisches Analogon zu dieser deutschen Treue zu dem einmal gegebenen Wort eines Staatsmannes ist die in der Folge konsequente Reaktion deutscherseits auf den serbischen Mordanschlag gegen den österr. Thronfolger in Sarajewo 1914:
Zitat:


Kaiser Wilhelm nahm die serbische Bedrohung ernst, wollte aber keine Empfehlung über weitere Reaktionen geben, da "... wir mit allen Mitteln dagegen arbeiten müßten, daß sich der österreichisch-serbische Streit zu einem internationalen Konflikt auswachse."

Zugleich bekräftigte er aber auch seine Treue zum Bundesgenossen: "Kaiser Franz Joseph aber müsse wissen, daß wir auch in ernster Stunde Österreich-Ungarn nicht verlassen...

Kaiser Wilhelm war zu diesem Zeitpunkt noch überzeugt, daß Rußland sich ebenfalls nicht auf einen solchen Krieg einlassen, und daß Frankreich in diesem Sinne auf den russischen Zaren einwirken werde...

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. war ausdrücklich gegen einen Krieg - als es ernst wurde stand er jedoch zu seinem Bündnis mit Österreich...

http://histor.ws/seppdepp/022.htm
(Quelle: Der belesene Wissenschaftler Dr. Dietmar Nix, Preisverleihung "Sepp-Depp" Nr. 22, "Ursache des Ersten Weltkriegs")

Oder lassen wir den Juden- und Engländerfreund Adolf Hitler mittels der englischen Autorin Nesta H. Webster selber zu Worte kommen, die zitiert, wie man in London völlig verantwortungslos selbst auf offenkundig von Herzen kommenden, ganz außerordentlichen Sympathiebezeugungen des mächtigen deutschen Politikers herumtrampelte:

Zitat:

Hitler hat sich nie in der Vergangenheit als Feind Englands gezeigt.
Bereits in 'Mein Kampf' erklärte er es zu dem Land, zu welchem er
leidenschaftlichst die deutsche Freundschaft wünschte.

Dr. Hanfstängl, einer seiner frühesten Unterstützer und später sein Chef
für die Auslandspresse, erzählte mir kürzlich, daß in jenen Tagen des
Jahres 1923, Hitler, in Erinnerung seiner Erfahrungen als Soldat während
der fürchterlichen Jahre des Krieges, sagte, daß ihm in seinen Augen
nichts irrsinniger und beklagenswerter erschien, als die
Großschlächterei zwischen Deutschen und Engländern. Es war ihm sehr
schmerzlich, auf englische Menschen zu schießen
und in Momenten des
Anblicks der toten Körper der prächtigen Highlander fühlte er sich ganz
krank
.

Dies sind die Gefühle, welche die Kriegstreiber in unserer Mitte [in
England] zu zerstören versuchen durch kontinuierliche Attacken auf
Hitler, zu deren Vergeltung er sich natürlich berechtigt sieht. Wenn sie
mit Ausdauer Erfolg haben, ihn zu verärgern, bis zu einem Punkt, der ihn
aufschreien läßt: "DANN LASST KRIEG SEIN!", werden sie ihr Ziel erreicht
haben und wir werden denen zu danken haben für das folgende Welt-Chaos.

http://www.sweetliberty.org/issues/wars/germanyandengland/6.shtml
(Quelle: Nesta H. Webster 'Germany and England', Kapitel 'Hitler and the
Jews'. Reprinted from THE PATRIOT, OCTOBER and NOVEMBER, 1938, and
Revised. Webster war eine englische, politische Autorin jener Zeit, die
dem 3. Reich bedingt freundlich gegenüberstand, d.h., scharf-antijüdische
staatliche Maßnahmen des 3. Reiches ablehnte. Übrigens ruhig mal auf die
Startseite des Artikels gucken, was da der engl. Chefankläger des
Nürnberger Tribunals, Lord Sir Hartley Shawcross, bereut...)

Den engl. Originaltext der obigen Übersetzung füge ich einmal weiter unten an den Text mit der Geschichte über den Schwalb-Prozess in London an.


Die von den Zions verachteten jüdischen Mischlinge, Bodensatz aus einem Topf mit angebrannten Essensresten (das ist eine leicht abgewandelte Bemerkung aus einem Interview mit Prof. Yosef Grodzinsky, Autor von 'In the Shadow of the Holocaust'), ließ er aus Gemeinheit gegen die Zionisten am Leben. Mit dem oben gesagten und ein wenig Zeit- und Schulwissen wird eigentliche Ursache und Verlauf des Holokaust nachvollziehbar. Steht quasi offen in der Literatur, man muß nur mal richtig hineinschauen. Nicht umsonst bezeichnen die echten Juden die zionistische Verbrecherbande als nicht zur menschlichen Rasse gehörig (so nämlich Rabbiner Lieberman aus Australien). In Wien hat das kriminelle Ungeheuer Muzicant von der ständigen Vertretung der zionistischen Bewegung (IKG) am 1.7.2004 in einer öffentlichen Veranstaltung den Holokaust als erforderliche Voraussetzung für die Gründung ihres Staates befürwortet! (s. Pressemeldung wg. Umbenennung des Th.-Herzl-Platz, der Holokaust war eine Art herbeifabrizierte Propagandamaßnahme im Sinne der Zions, ohne das hätt's net geklappt mit ihrer 'Staatsgründung'). Gewiß haben die herumstehenden Idioten die zionistische Sophistik nicht erkannt - und der gepriesenen "Inkarnation des Humanismus" Beifall geklatscht! Das hätten diese Idioten aber vermeiden können

eku


Zitat:

engl. Originaltext zu dem Schauspiel 'Perdition' (engl., Verhängnis, Verderben):

It was a beautiful play. I found the text very powerful. There was nothing in the text, the context, the presentation, or the nuance that could support allegations of anti-Jewish racism (anti-Semitism). At bottom the play had two important messages to convey. First, every political and religious organization in Europe under Nazi occupation had produced the praiseworthy phenomenon of resistance and the shameful phenomenon of collaboration. The Zionist political organizations and Jewish religious organizations, like all others in Europe, responded in the same way. The Zionist contented that because under Nazi occupation and the Holocaust, Jews were victimized as Jews, they could not by definition collaborate with the Nazi occupation authorities (even had they wanted to). But this was nonsense. The play was based on the story of Rudolf Kasztner who, in 1954, appeared as witness in a libel action before the Jerusalem District Court presided by Dr Benjamin Halevi. A Hungarian Jew, Malkiel Greenwald accused Kasztner of collaborating with the Nazis in Hungary in 1944-45. Kasztner failed to clear his name of the charge of collaboration with the Nazis, of preparing the ground for the murder of Hungarian Jewry and of saving a Nazi war criminal after the war. One charge was not fully proven - that of sharing plunder with a Nazi war criminal) footnote 13.

The play's second message was that Zionist ideology and practice led important sections of the leadership of the world Zionist Organization/Jewish agency to put the priority of Jewish state building in Palestine before the priority of rescue. To illustrate this the text quotes Rabbi Michael Dov Weissmandl's account of a letter in Hebrew (although, according to Weissmandl, in Roman script) sent by Nathan Schwalb. At that time Schwalb was representative of the Zionist He-Halutz (The Pioneer) organization in Geneva. The letter was addressed to the Jewish rescue Working Group, of which Weissmandl was a member, in Bratislava, Czechoslovakia in about the autumn of 1942 as follows:

Since a messenger has been found he [Schwalb] writes to the Group that they must always remember that the most urgent issue, the main issue which must always be in front of us, is that in the end the Allies will win. After the victory they will divide the world again amongst the nations as they did at the end of the First World War. Then they paved the way for us to take the first step.

Now at the end of the war we must do everything so that Palestine will become the State of Israel. There have already been important steps made in this direction. And as for the outcry coming from our country, we should know that all the Allied nations are spilling much blood. If we shall not make sacrifices, with what shall we buy the right to sit at the table when the division of the nations and countries takes place after the war?

And therefore it is nonsense and even impudent on our part to ask from the nations who are spilling their blood that they permit their money to be brought into the land of their enemy to defend our blood - because only in blood shall we have the land.

This is as far as the community as a whole is concerned. As for your members of the Group, you take a walk [namely, escape], and for this purpose I provide you with money illegally by means of this messenger.
(Quoted from Michael Dov Weissmandl, Min ha-Meitzar (From the Depth of Distress), Emunah Press, 194 Division Avenue, Brooklyn, New York, 1960).

[...]



But the story of Perdition did not end there. Schwalb denied that he wrote the letter in question or that he expressed the views which he attributes to the letter. We intended to plead Justification and present the evidence to show that he did. But it required a year of work collecting evidence and several expensive meetings with the lawyers. One piece of evidence we could not produce, namely, Schwalb's letter. It was lost in the war. Weissmandl quoted the letter in his Min ha-Meitzar from memory. He was renowned for his phenomenal memory. And Schwalb was notorious among Holocaust researchers for his refusal to allow access to his archives. [ big grin zwinkern ] Still, we were confident that we could successfully defend our case in court. We had located the original proofs of Min ha-Meitzar with Neturei Karta in London with Weissmandl's hand written corrections. David Wolton found Andre Steiner, a member of the Bratislava Working Group, who testified in a sworn Affidavit that

I [Steiner] cannot now recall when exactly this was, although it is likely to have been in Autumn 1942. I can still vividly remember that Mrs [Gisi] Fleischmann informed us that Schwalb's letter contained words to this effect 'Nations are often born only with blood. The deportation and death of Slovak Jews will be our contribution to establishing a State of Israel'. Although I have not read the book by Rabbi Weissmandl as I do not read Hebrew, I believe that the letter reported to us by Mrs Fleischmann was the same letter the text of which Rabbi Weissmandl reported in his book from memory. I do not believe that he would have falsely made it up.

All present at that particular meeting of the Working Group were naturally disappointed at our failure to raise money after so long a time and so many appeals. Many of us including I myself found the Plaintiffs [Schwalb's] letter to be a not unexpected or unreasonable expression of his organization's [the Zionist Hechalutz (Pioneer) movement] political priorities and not unexpected for someone in his position
(In the High Court of Justice Queen's Bench Division, 1987 D No 1648, Affidavit of Andrew Steiner, 2 November 1988)

It was well known that Schwalb had refused historians access to his files (e.g. Walter Laqueur, The Terrible Secret, Penguin Books, 1980, p 144) and that in 1987 he removed his archives from the Israelitische Cultursgemeinde Zurich (ICZ) and the Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) in Zurich (Sheraga Elam, private correspondence to David Wolton, 23 December 1987).

Akiva Orr, our researcher in Israel submitted a sworn Affidavit to the Court documenting his persistent efforts between November 1990 and June 1991 to gain access to the relevant Schwalb documents at the Central Zionist Archives (Jerusalem); the National Library (Hebrew University in Jerusalem); Yad Vashem (Jerusalem); Kibbutz Huldah; the Lavon Institute (Tel Aviv); and the State Archives (Jerusalem). He was unable to gain access. (In the High Court of Justice Queen's Bench Division, 1987 D No 1648, Affidavit of Akiva Orr, 27 June 1991).

http://www.weissmandl.org/
(Quelle: Uri Davis. Crossing the Border; Published by 19??, ISBN: 1861020023, from full text of the "Perdition" section from the chapter: "In Exile: Judaism versus Zionism")

Direkt-Link, für jene, die den Weg nicht finden auf der Webseite:
http://www.weissmandl.org/Book_Text/Uri_Davis/CrossingTheBorder_pt1.htm

Hier der Link zu dem Autor Rabbiner Weissmandl:
http://www.nkusa.org/Historical_Documents/RakBedam.cfm


Originaltext Nesta H. Webster:
Zitat:

Hitler has never in the past shown himself the enemy of England. Already
in Mein Kampf he declared it to be the country with which he most
ardently desired German friendship.

Dr. Ernst Hanfstaengl, one of his earliest supporters and later his
Foreign Press Chief, told me recently that in those days of 1923,
Hitler, in recalling his experiences as a soldier during the terrible
years of the War, said that nothing in his eyes seemed more insane and
deplorable than the wholesale slaughter between the Germans and English.
It was very painful to him to have to fire on Englishmen and at moments
the sight of the dead bodies of the splendid Highlanders made him feel
quite sick.

These are the sentiments which the war-mongers in our midst are trying
to destroy by continued attacks on Hitler for which he naturally feels
he is justified in retaliating. If they succeed in exasperating him
beyond endurance, to the point of making him cry out: "Then let there be
war!" they will have gained their end and we shall have them to thank
for the world chaos that will follow.


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 27 Feb 2010, 10:18, insgesamt 69-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 26 Dez 2007, 21:36    Titel: interessante Texte Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=19092#19092


An dieser Stelle jetzt erst mal einige Zitate aus der Literatur und dem ernsthaften Teil des Internets. Es geht mir dabei vorwiegend um das Sammeln interessanter Texte bzw. Textstellen, man muß immer damit rechnen, daß Äußerungen und Dokumente mit den verwendeten Internet-Domains verschwinden, vergessen werden oder bewußt manipuliert/gelöscht werden usw.

Hier zunächst mal eine interessante, erhellende Äußerung einer Wissenschaftlerin des Projekts "Jiddisch-Kurs", betreffs Standpunkt des traditionellen Judentums zum "Judenstaat":

Zitat:
Wir möchten Sie ermuntern, einer Ihnen wahrscheinlich fremden Kultur zu begegnen, die mitten in Europa, im Rhein- und Donauraum, entstanden ist und an der während ihrer Hochzeit im ersten Drittel des 20. Jahrhundert zwischen 11-12 Millionen Menschen weltweit teil hatten. Sie ist jetzt fast völlig aus Europa verschwunden. Warum die besondere Anstrengung, Sie mit einer in Europa weithin vergessenen Kultur bekannt zu machen?
Diese Kultur hatte eine Besonderheit: Obgleich sie über alle Eigenschaften einer Hoch- und Nationalkultur verfügte (Schrifttradition, Nationalliteratur, Theater, kulturelle Einrichtungen, etc.) besaß sie kein Territorium, das man als ihr ‚Jiddischland' hätte bezeichnen können. Sie lebte immer mit anderen Kulturen zusammen - von Amsterdam bis fast nach Moskau, vom Po bis zum Golf von Riga - und sie war in ihrem Eigenverständnis von diesem Zusammenleben geprägt. In unseren Tagen, in denen in Europa wieder erörtert wird, was ein Volk, was ein Staat, was eine Nation ist, lohnt es sich, das Beispiel einer Kultur ins Auge zu fassen, der die Idee fremd ist, dass ein Volk ein Land, einen Staat und eine Kultur braucht.
Das Jiddische ist als Sprache in demselben Kulturverbund und ungefähr zur selben Zeit im Rheintal entstanden, in der sich auch das Deutsche entwickelte. Als Teilhaberin am germanischen Kontinuum ist Jiddisch dem Deutschen näher als zum Beispiel Holländisch oder Dänisch. Jiddisch und Deutsch sind - auch kulturell - ineinander verwoben.

http://www.jiddischkurs.org/index2.htm
(int. Projekt "Jiddisch zum Lernen")

Ich glaube, die Worte oben stammen von der Projekt(mit)leiterin Frau Dr. Ulrike Kiefer, aber genau weiß ichs nicht, ich werde einmal dort anfragen. Die Autorin oder der Autor sagt nämlich nichts aus über den Ur-Grund der oben fett markierten Fremd-Idee. Eine aufrichtige Antwort wäre: die echten Juden wollen keinen "Judenstaat", erst recht keinen zionistisch-säkularen, denn das echte Judentum definiert sich seit der Zerstörung der antiken jüdischen Staatlichkeit durch die Römer alleine nach dem Glauben an den Allmächtigen - jedoch diese Feststellung dürfte, so vermute ich, dem pervers-nationalistischen Zionsgesindel (Möchtegernjoddn) und dessen Komplizen und Möchtegernchristenschrott gar nicht gefallen...

LG,
eku

-------------------------------------------------------------------------------------

Und weiter gehts:

(edit 03.01.2009, nähere Erläuterung zum Literaturzitat hinzu gefügt:)
Die Zionistenclique nutzte die von ihr buchstäblich gezielt angefächelte und befürwortete Judenverfolgung, indem sie während dem Kriege unter dem Vorwand der "Rettung" über 100 Schiffe, Fischkutter und Paddelboote einsetzte, um die von ihren Schergen als rettungswürdig erachteten Juden über die Donau und das Schwarze Meer hinweg und ganz allgemein auf dem Weg über Süd-Ost-Europa in ihr geplantes zionistisches Paradies zu schippern. Die Russen schossen dabei im Schwarzen Meer einen dieser Donaukutter auf dessen wochenlanger Reise ab. Das Schiffchen war 16 Meter lang und zwischen Kiel und Mastspitze mit fast 800 Juden gut belegt, so daß der russische Torpedo und das Maschinengewehrfeuer des U-Bootes schön im Weichen landete und auf diese Weise eine lärm- und splittermäßig zufriedenstellende Dämmung erreicht wurde. Zuvor war der Kutter noch vor der rumänischen Küste von unserer tapferen Wehrmachtsmarine unter tagelangem Geleitschutz durch die Minenfelder geführt worden. Doch, doch! Sooo war das!

Der deutsche Historiker Dr. Jürgen Rohwer gab zu diesen meist zionistisch organisierten Aktionen im Jahr 1964 eine wissenschaftliche Untersuchung heraus, woraus die folgende Erörterung zum Punkt

JUDEN-SELEKTION

entnommen ist:

Zitat:

Tatsächlich ist die Struma am 12. Dezember 1941 um 14.00 Uhr unter der
Führung des bulgarischen Kapitäns G. T. Gorbatenko unter der Flagge von Panama
von Konstanza ausgelaufen. An Bord befanden sich 769 jüdische Flüchtlinge. Nach
Angaben des damaligen Generalsekretärs der "Jewish Agency" in Jerusalem, Mr.
Shertok, des späteren israelischen Außenministers M. Sharett, setzten sich die
jüdischen Flüchtlinge altersmäßig wie folgt zusammen:


bis zu 15 Jahren - 10,9 Prozent
16-17 Jahre - 2,3 Prozent
18-45 Jahre - 75,4 Prozent
über 45 Jahre - 11,4 Prozent

Der Prozentsatz der männlichen und weiblichen Flüchtlinge ist nicht genau
bekannt. Es wird jedoch angegeben, daß sich unter den Flüchtlingen zahlreiche
kräftige Männer im wehrfähigen Alter befanden, darunter viele gelernte Hand-
werker und auch 20 Ärzte. Der hohe Prozentsatz von Flüchtlingen zwischen 18 und
45 Jahren und die Tatsache, daß sich zahlreiche gelernte Handwerker und Ärzte
unter den Flüchtlingen befanden, läßt darauf schließen, daß die zionistischen Orga-
nisationen an der Auswahl der Flüchtlinge beteiligt waren, deren Interesse bei
den begrenzten Einwanderungsmöglichkeiten besonders dahin zielte, Personen
nach Palästina zu bringen, von denen aufgrund ihres Alters und ihrer Ausbildung
erwartet werden konnte, daß sie für den wirtschaftlichen Aufbau des Landes den
größten Nutzen bringen könnten.


Quelle:
Die Versenkung der jüdischen Flüchtlingstransporter Struma und Mefkure
im Schwarzen Meer (Februar 1942, August 1944), Seite 32 u. 33.
Historische Untersuchung bearbeitet von Jürgen Rohwer (heute emeritierter Prof. f. Geschichte). Schriften der Bibliothek für Zeitgeschichte, Weltkriegsbücherei, Heft 4, Stuttgart 1964, BVWG - Bernhard & Graefe, Verlag für Wehrwesen, damals Frankfurt am Main, heute (2004) Bonn, Heilsbachstr. 26 (Das Werk liegt mir vor).
http://rapidshare.com/files/179311664/Rohwer_Struma-u-Mefkure.png
(Original-Scan obiger Buchseiten als png-Datei bei RapidShare, 319 KB)

-----------------------------------------------------------------------------

Alte Leute waren offenkundig (siehe die obigen Prozentzahlen) nicht nützlich für die "Rettung" im zionistischen Sinne, alleine schon wegen deren tiefer Verwurzelung im Glauben, wie das überall in der Welt meist üblich ist, bei älteren Leuten, nicht nur bei den frommen Juden, und naturgemäß konnten diese Esser nur wenig an der von A.D. Gordon beschworenen Aufbauarbeit ('Arbeit macht frei', s. Artikel weiter oben) teilnehmen, volkswirtschaftlich unnütz bis volksschädlich halt, so ein gewisser Herr Weizmann zur auch und gerade während des Holokaust mutig durchgehaltenen "zionistischen Leitlinie" (= Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen...):

Zitat:

Chaim Weizmann, the first president of Israel, made this Zionist policy very explicit:
The hopes of Europe’s six million Jews are centered on emigration. I was asked: “Can you bring six million Jews to Palestine?” I replied, “No.” ... From the depths of the tragedy I want to save ... young people [for Palestine]. The old ones will pass. They will bear their fate or they will not. They are dust, economic and moral dust in a cruel world ... Only the branch of the young shall survive. They have to accept it.

Chaim Weizmann reporting to the Zionist Congress in 1937 on his testimony before the Peel Commission in London, July 1937. Cited in Yahya, p. 55.

deutsch:

Chaim Weizmann, der erste Präsident Israels, machte diese zionistische Politik höchst explizit:
Die Hoffnungen von sechs Millionen europäischer Juden konzentrieren sich auf Auswanderung. Ich wurde gefragt: "Können Sie sechs Millionen Juden nach Palästina bringen?" Ich gab zur Antwort, "Nein." ... Aus der Tiefe der Tragödie will ich retten ... junge Leute [für Palästina]. Die Alten werden sterben. Egal, ob sie ihr Schicksal tragen wollen oder nicht. Sie sind Staub, ökonomischer und moralischer Staub in einer grausamen Welt ... Nur der Anteil der jungen soll überleben. Sie müssen es akzeptieren.

Chaim Weizmann berichtet 1937 dem Zionistischen Kongress von seiner Aussage vor der Peel-Kommission in London, Juli 1937. Zitiert von Yahya, Seite 55.

http://www.jewsagainstzionism.com/antisemitism/holocaust/index.cfm
(The Brutal Zionist Role in the Holocaust - The price of Zionism. Die brutale zionistische Rolle im Holokaust - Der Preis des Zionismus. Siehe auch die zugehörige Grafik. "Yahya" ist ein britischer Historiker, übrigens mit marxistischem Hintergrund)


Prof. David Luban, ein kanadischer Historiker, erörtert den Fall Kasztner und geht dabei auf Tom Segevs Buch 'Die siebte Million' ein:

Zitat:

... Das erste, worauf sich Tom Segev in großen und deprimierenden Einzelheiten bezieht, ist die Geschichte, wie die Zionisten Palästinas, linke und rechte (Labor und Revisionisten) auf die Nazi-Krise reagierten.

Die Geschichte in aller Kürze erzählt ist die, daß sie diese fast ausschließlich von ihrem beschränkten politischen Standpunkt betrachteten.

Nichts veranschaulicht dies besser, als eine unglaubliche Erklärung von Ben-Gurion, welche Segev zitiert:

"Wenn ich wüßte, daß es möglich wäre alle [jüd.] Kinder in Deutschland durch Transporte nach England zu retten aber nur die Hälfte von ihnen durch Transporte nach Palästina, ich würde die zweite Lösung wählen ..." [Anm. eku: im Dez. 1938, nach der Reichskristallnacht geäußert]

Agenten beider zionistischen Flügel, Labor und Revisionisten, durchkämmten Europa, Ausschau haltend nach "dem besten Menschenmaterial" um dieses zu retten (und versuchten damit gleichzeitig sicher zu stellen, daß die Geretteten nach der Ankunft in Palästina die Politik der Retter unterstützten)

Ein Anführer des Rettungs-Kommittees [in Ungarn], welchem Kastner angehörte, fragte in einem Memorandum aus dem Jahr 1943, "Wen retten: ...Sollten wir allen in Not helfen, ohne Rücksicht auf die Qualität der Leute?

Sollten wir dieser Aktion keinen zionistischen Nationalcharackter verleihen und zuerst versuchen, jene zu retten, die nützlich sein können für das Land Israel und die Judenheit?"

[...]

Seine [Segevs] Sicht ist im Wesentlichen die, daß Kastner nur tat, was die zionistischen Funktionäre quer über das politische Spektrum taten - Kompromisse schließen, retten und selektieren auf der Grundlage der Erfordernisse ihrer [zionistischen] Bewegung


http://www.historycooperative.org/journals/lhr/19.1/luban.html
(Quelle: Law and History Review - Published by the University of Illinois Press for the American Society for Legal History, Vol. 19, Frühjahr 2001, Prof. David Luban, A Man Lost in the Gray Zone, Kapitel V. Tom Segev wird zu den "Neuen Historikern" gerechnet. Luban zitiert aus Segevs Buch "Die siebte Million". Kasztner war ungar. Zionist und stellte 1944 den sog. "Zug der Auserwählten" mit ca. 1684 ungarischen Juden zusammen, der gegen Bestechungsgeld für Himmler Richtung Schweiz rollen sollte)


Zitat:

David Ben Gurion, damals und in der Nachkriegszeit einer der wichtigsten zionistischen Politiker, erklärte anläßlich der Reichspogromnacht 1938 (von den Nazis "Reichskristallnacht" genannt), daß, wenn das "menschliche Gewissen" verschiedene Länder dazu bringen könnte, ihre Grenzen für jüdische Flüchtlinge aus Deutschland zu öffnen, dies ein Bedrohung für den Zionismus sei: "Der Zionismus ist in Gefahr!"[41]

http://www.marxismus-online.eu/debatte/antisemfasch/zionismusfaschismusvorwort.html
(Quelle: Zitiert nach Tom Segev, Die siebte Million, Reinbek bei Hamburg, 1995, S. 43)

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Über Ruth Blau, die Ehefrau und Witwe des ultra-ortodoxen Rabbiners Amram Blau ("Oh Herr, erlöse uns von den Zionisten!"), findet sich in einem Blog unter dem Titel "Blind Date" folgende Anmerkung:

Zitat:

Fuer Konvertiten ist es absolut unmoeglich einen gebuertigen Chassid zu heiraten. Obwohl einige Chassidim dieses manchmal abstreiten; hatte doch der ehemalige Leiter der Neturei Karta, Amram Blau, einmal die franz. Konvertitin Ruth geheiratet. Verschwiegen wird, dass es Amram Blaus zweite Ehe war und das er wegen dieser Ehe mit einer Konvertitin in grosse Schwierigkeiten geriet. Ich glaube, er musste sogar ins "Exil" nach Bnei Brak fluechten.
Beide sind mittlerweile verstorben, aber ich hoerte einmal, dass Ruth Blau ihre Biographie schrieb.

http://hamantaschen.blogspot.com/2006/11/blind-date.html
(Quelle: Miriam Wölke, in "hamantaschen", Jerusalem, 28.11.2006)

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Zitat:

Mr. Davidson
Danach fuhren wir den Wagen auf die wartende Fähre, nahmen tränenreichen Abschied und fuhren mit dem Zug zurück nach Jerusalem, währenddessen Mr. Davidson mir die Lebensgeschichte seiner Mutter Ruth Blau erzählte, der Witwe des Gründers der antizionistischen Neturei Karta Bewegung, einer französischen Katholikin, die Gadaffi und Arafat traf, als solches noch strafbar war...

http://www.ekiba.de/glaubeakt_7660.htm
(Quelle: "Jerusalemer Tagebuch (28.01.06)", irgendeine irrelevante Geschichte mit einem Autoimport in das zionistische Verbrechergebilde, mit Link zu NK-USA: http://www.nkusa.org/AboutUs/Zionism/greatgulf.cfm )

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Aus einer Amazon-Rezension:

Zitat:

Holocaust in Litauen. Krieg, Judenmorde und Kollaboration im Jahre 1941
von Vincas Bartusevicius

Eine besonders tragische Fehlentwicklung., 29. Mai 2004
Vom 22. Juni 1941 bis Jahresende 1941 sind fast alle Juden Litauens - über 200.000 Männer, Frauen und Kinder - unter der tatkräftigen Beteiligung litauischer Institutionen ermordet worden. Mit dieser Feststellung beginnt dieses Buch. Aber wie konnte es dazu kommen?
Als am 14. Juni 1940 die Rote Armee die baltischen Staaten besetzte, zeigten nicht wenige Juden ihre offene Begeisterung: S. 14: „Viele Litauer wissen zu berichten, daß die jüdische Jugend Blumen auf die Panzer geworfen habe." Schon am 24.6.1940 hieß [es] in einem Bericht der noch bestehenden litauischen Polizei: „Die Bolschewisierung schreitet voran. Die Stimmung ist so, daß die meisten Menschen sich den Einmarsch der Deutschen direkt wünschen. Und dann würde ein förmliches Gemetzel an den Juden beginnen. ... Waren die Stadtverwaltungen in jüdischer Hand, wurden die Pfarreien übernommen, und die Priester mußten ihre Wohnungen räumen." Auf diese Weise kam es dazu, daß sich die Stereotype vom „jüdischen Bolschewismus" in Litauen in dramatischer Weise verfestigte. Die von den Sowjets ab dem 14. Juni 1941 in Gang gesetzten Deportationen von 15.000 Personen nach Sibirien waren für die litauische Gesellschaft der nächste Schock. S.21: „Wenn der Lastwagen mit den russischen Soldaten ins Dorf kam, um die Leute einzusammeln, kam doch auch ein junger Jude mit, den roten Stern angeheftet." In dieser aufgewühlten Stimmung wirkte der deutsche Angriff am 21. Juni wie ein Fanal. In allen Teilen des Landes kam es zum Aufstand gegen die sowjetischen Besatzer, deren Herrschaft „wie ein Kartenhaus zusammenfiel". Wie auch in Nordostpolen (siehe „Jedwabne") und in Bessarabien kam es auch in Litauen schon Ende Juni zu spontanen Judenmorden großen Stils. „Die Tötungsorgie begann sofort, ohne vorbereitende Schritte. ... Eine schreckliche Rolle spielten dabei die litauischen Polizeibataillone." Die Täter waren sich ja sicher, daß sie von den neuen, den deutschen, Besatzern keinerlei Strafverfolgung zu befürchten hatten. Zwar wurden die Exekutionen im weiteren Verlauf von SS-Offizieren geleitet, aber ohne die Bereitschaft zahlreicher Litauer mitzumachen und die Juden zu erfassen, wäre eine derart fast restlose Vernichtungsaktion nicht durchführbar gewesen. Ein Sonderkapitel des Buches ist dem SS-Standartenführer Karl Jäger gewidmet, einem der größten Schlächter des Holocausts. Erschütternd sind die von seinem Kommando geführten Erschießungslisten, penibel nach Männern, Frauen und Kindern gegliedert. S. 2: „Eine Blutspur, die einem das Blut in den Adern gefrieren läßt, fast noch mehr Entsetzen aber hervorruft durch die Ignorisierung von Jägers Verbrechen in seiner badischen Heimat." --
Das vorliegende Gemeinschaftswerk von Historikern und Historikern aus verschiedenen Ländern ist das erste wissenschaftliche Werk über den Holocaust in Litauen. Erst in jüngster Zeit wurde die Front des Schweigens an einigen Stellen aufgebrochen. „Die Bereitschaft der Litauer, sich dem Kapitel ihrer Geschichte von 1941/42 zu stellen, war und ist denkbar gering", schreiben die Verfasser. Das Buch ist durch den Eintritt Litauens in die Europäische Gemeinschaft und den Warnungen vor einer damit zusammenhängenden neuen Welle des Antisemitismus von großer Aktualität.

http://www.amazon.de/Holocaust-Litauen-Krieg-Judenmorde-Kollaboration/dp/3412139025/ref=cm_cr-mr-title

# Taschenbuch: 337 Seiten
# Verlag: Böhlau; Auflage: 1 (September 2003)
# Sprache: Deutsch
# ISBN-10: 3412139025
# ISBN-13: 978-3412139025


"Die Täter waren sich ja sicher, daß sie von den neuen, den deutschen, Besatzern keinerlei Strafverfolgung zu befürchten hatten."

Man könnte auch etwa so formulieren:

"Die Täter waren sich ja sicher, daß sie von den bolschewistischen, Besatzern keinerlei Strafverfolgung zu befürchten hatten."
zwinkern


eku


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 27 Feb 2010, 03:59, insgesamt 27-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 28 Apr 2008, 17:47    Titel: Holokaust für Dummies Antworten mit Zitat

http://www.aussenpolitikforum.net/forum/viewtopic.php?p=24585#24585


Aus der Serie: "Holokaust für Dummies - Holokaust: knapp und richtig erklärt"

Kapitel:
Die echten Juden haben Recht!

Zitat:

Es ist die immerwährende Absicht des Zionismus, vorsätzlich und überall, wo irgend möglich, Antisemitismus zu erregen und sogar noch häufiger, einen Nutzen aus jeglichem jüdischen Leiden zu ziehen um in der Tat seine Sache zu fördern. Hass gegen Juden und jüdisches Leiden ist der Treibstoff der zionistischen Bewegung, und von Anfang an wurde ganz bewußt und vorsätzlich Hass gegen Juden angestachelt um dann, in geheucheltem Entsetzen, dies zu gebrauchen, um die Existenz des zionistischen Staates zu rechtfertigen - dies ist, natürlich, Machiavellismus, zum höchsten Grade getrieben.

(Quelle: 'jewsagainstzionism' - s. erster Artikel oben, 'Zionismus und Antisemitismus', in diesem Thema!)

Die irren Zions haben demnach vorsätzlich den Anti-Semitismus unter den Nichtjuden angestachelt.

Stimmt!


Am vergangenen Wochenende lief im TV, ich meine, es war im ZDF, eine Doku über die Besetzung Dänemarks durch die Wehrmacht. Die Besetzung Dänemarks war übrigens militärisch unumgänglich, um das Land präventiv vor dem geplanten Überfall und vor der Besatzung der feindlichen Alliierten und absehbaren veheerenden Auswirkungen zu bewahren. Um der Wehrmacht an dieser Stelle zu danken gehts mir aber nicht. Zu Beginn der Doku wollte der Autor entweder seine Idiotie oder seine Bauernschläue beweisen, indem er wie üblich und wie selbstverständlich in diesen Kreisen das Geschwätz von der sog. "Nazibarbarei" hineinmixte [1]. Wer jetzt glaubte, die Doku ginge in dem Stil weiter, irrte jedoch. In wenigen Sätzen hier der wesentliche Inhalt der Doku:

Der dänische König bleibt im Lande und unterstellt Regierung und Land der Besatzungsmacht, denn Dänemark wird trotz Neutralität kriegsvölkerrechtlich ordnungsgemäß besetzt. Wehrmacht, Gestapo etc. verantworten auf dem Boden des Kriegsvölkerrechtes stehend die innere Sicherheit des besetzten Landes. Die einige tausend Juden Dänemarks, darunter Juden aus Deutschland, werden weitgehend in Ruhe gelassen, die dänischen Fischer bspw. werden kaum eingeschränkt. Kein Däne muß ohne Essen und Trinken darben.

Dänische Terroristen meinen, es besser zu wissen und beginnen damit, aus der Anonymität heraus, Anschläge zu verüben, bspw. zünden sie Lagerhäuser in den dänischen Häfen an, sie sprengen Eisenbahngeleise usw.

Unserem Führer reißt nach einiger Zeit der Geduldsfaden und er befiehlt 1943, die dänischen Juden, zu deportieren. Ich vermute übrigens, daß er die andauernden Störungen erst nach geraumer Zeit zu Kenntnis nahm, es gab für ihn schließlich Wichtigeres zu tun.

Warum eigentlich macht unser Führer die Juden verantwortlich für die Anschläge einiger dänischer Terroristen, welche, so müssen wir annehmen, nicht-jüdischer Herkunft sind?

In Beantwortung dieser Frage werfen wir einen Blick auf die früheren Führer der zionistischen Bewegung, welche eine zersetzende Politik hinsichtlich der Integration der Juden in die Länder ihres Aufenhaltes betrieben, hierzu ein diese Politik kennzeichnendes Zitat aus der Fachliteratur:

Zitat:

... Rabbiner Blaus Witwe fügte später eine historische Fußnote zur Ursache- und Wirkung-Beziehung zwischen Zionismus und Holokaust hinzu.

Die Botschaften in Erinnerung rufend, welche Theodor Herzl und Max Nordau zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter den europäischen Führern vehement verbreiteten, daß nämlich "die Juden ein fremdes, zerstörerisches Element für die Länder, in welchen sie lebten, darstellten", zitierte sie einen Minister aus Kaiser Franz-Josephs Regierung: "Wenn die heimtückische Propaganda, welche die Juden als eine Weltgefahr und als Revolutionäre präsentiert, andauert, werden die Zionisten, anstatt der Etablierung eines jüdischen Staates, die Vernichtung über die europäischen Juden bringen."

Sie folgert: "Unglücklicherweise machte Hitler keine fünfzig Jahre später die Befürchtungen des österreichischen Ministers wahr (Blau, R., S. 296)

http://www.nkusa.org/books/index.cfm
(Quelle: Prof. Yakov M. Rabkin, 'A Threat From Within - A Century of Jewish Opposition to Zionism', Seite 174, ISBN 1-84277-699-1. Professor Rabkin ist Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte an der Universität Montreal, Kanada. Frau Ruth Blau ist die Witwe des Rabbiners Amram Blau aus Jerusalem, dessen anti-zionistischen Kampf sie in den 1950er Jahren fortsetzt, engl. Buchrezension v. Ludwig Watzal: http://www.watzal.com/YakovRabkin.pdf )

edit folgender Link am 30.11.2008 hinzugefügt:
http://rapidshare.com/files/168811450/zitat-ruth-blau_a-threat-from-within.png
(Original-Scan der Seite mit dem Blau-Zitat aus dem Buch des Prof. Rabkin. png-Datei, ca. 330 KB, wird im Browser angezeigt. Besser: Datei auf dem Desktop abspeichern und mit der Windows Bild- und Faxanzeige öffnen!)


Die Zionisten vertraten nämlich traditionell die Ansicht, die Juden wären neurotische Rebellen und Störenfriede und daß es besser für die Gesellschaften der Länder ihres Aufenthaltes sei, man vertriebe die Juden daraus, dies wäre gut für diese Juden und gut für diese Gesellschaften - ich verweise auf das weiter oben im Volltext übersetzte Kapitel aus dem Buch des marxistischen Herkunftsjuden Lenni Brenner (Zionismus im Zeitalter der Diktatoren).

Die Zionisten wünschten nämlich die Unterstützung der um die Sicherheit ihrer Länder besorgten Staatsführer herbei, in der Hoffnung, letztere würden die brandgefährlichen Juden Europas in den noch zu gründenden "Judenstaat" nach Palästina abschieben. Herzl und Nordau treiben sich zu diesem Zweck in Europas Hauptstädten herum.

Der gegenüber Aufrührern bekanntlich recht mißtrauische und kaum nachsichtige Hitler wendet also die Konzepte und Vorstellungen der zionistischen Ratgeber ganz einfach auf die dänischen Juden an (auch wenn er im Fall Dänemark damit scheitert, wie die TV-Doku beweist), er ist der begründeten Ansicht, diese geborenen, ewigen Zersetzer steckten hinter den Anschlägen gegen die Deutschen - und rausss mit dem Sicherheitsrisiko! Ab ins Auffanglager nach Polen, "Schutzhaft".


Der Führerbefehl zur Deportation wird jedoch von den Befehlshabern der Wehrmacht und Gestapo bewußt sabotiert, so die TV-Dokumentation. Die Juden werden von den deutschen Dienststellen über den aus Deutschland stammenden Oberrabbiner (meiner unmaßgeblichen Ansicht nach ein Reformrabbiner) in der Hauptstadt vorgewarnt um sich bei Nichtjuden verstecken zu können. Die Gestapo-Beamten bekommen von ihren Vorgesetzten den Befehl, die Türen von verriegelten Juden-Wohnungen nicht aufzubrechen, sofern die Bewohner nicht selber öffnen würden, wer also nachts um 10 ruhig und gelassen abwartet - wumm, wumm, wummer, POLIZEI, sofort aufmachen! - bis die Bullen wieder abziehen, bleibt demnach unbehelligt!

Warum verhalten sich die deutschen Sicherheitsdienste derart judenfreundlich und sabotieren die Befehle unseres Führers? Das ist immerhin lebensgefährlich! Die TV-Doku nennt das Verhalten der Gestapo in der Tat ungewöhnlich, gemessen an Verfolgungsmaßnahmen in anderen besetzten Ländern, verschweigt aber wohlweislich den Hintergrund.

Es gibt zu der Zeit in Dänemark nur ein paar tausend Juden, ich glaube, die TV-Doku nannte eine Zahl von 7000 oder 5000 oder noch weniger Juden. Die deutschen Behörden und ihre Befehlshaber vor Ort sind sich daher 100-prozentig sicher, daß sie diese paar Juden gut im Griff haben und daß von dieser Gruppierung die Terroranschläge gegen die Besatzungsmacht nicht ausgehen können, darum, so folgert man, die dänischen Juden weder personell noch hinter den Kulissen an den Anschlägen beteiligt sind! Andernfalls hätten die deutschen Sicherheitsbehörden in dem kleinen Land auch ihre totale Unfähigkeit bewiesen.

Darum also wurden die Juden vor den Sicherheitsmaßnahmen (Deportationen) so weitgehend verschont!
Die lokalen NS-Behörden des Besatzungsregimes wußten ganz einfach: Die warn's net!

Der Schutz der Juden vor dem mißtrauischen Hitler durch die mit der Sorge um die öffentliche Sicherheit beauftragten deutschen Dienststellen geht derart weit, daß man den Dänen erlaubt, die Juden unbehelligt von deutschen Patroullienbooten über die Ostsee-Meeresenge ins neutrale Schweden zu verfrachten. Die deutschen Patroullienboote werden - natürlich - ohne Wissen der Dänen auf Befehl des deutschen Kommandeurs in den Stützpunkten zurückgehalten. Abgesehen davon, daß also das Heldentum der für die Passagen gut bezahlten dänischen Fischer somit weitgehend auf Einbildung beruht und allenfalls von Heldentum bei den deutschen Saboteuren und Befehlsverweigerern gesprochen werden kann, wird damit sichergestellt, daß diese Juden auch künftig kein Sicherheitsproblem werden für das tief im Krieg gegen den Bolschewismus und dessen Freunde befindliche Deutschland.

Wenn man sich hingegen einmal die Situation im Jugoslawien jener Zeit betrachtet, geht es dort bereits rund - Judenerschießungen sind gang und gäbe, nachdem Hitler, der mit der zionistischen Anschauung vom Juden als Zersetzer und Revoluzzer vertraut ist, auf die immer störender wirkenden Aufstände dort aufmerksam wurde. Die Terroristen, wie man damals den Untergrund nennt, begehen Anschläge, für welche die Juden bluten müssen, d.h., die örtlichen Juden werden aufgrund der zionistischen Ratgeber vom Hitler zumindest als die umtriebigen Hintermänner der bolschewistischen Terroristen betrachtet, wenn nicht sogar als die hauptsächliche Täterschicht, welche besonders harte Bestrafung verdient. Wobei es auch dort Wehrmachtsoffiziere gibt, welche die Judenerschießungen durch Ausweisung der Juden in das ruhiger gelegene Rumänien zu verhindern trachten.

Es ist aber wegen der zionistischen Juden-Verhetzung und dem mittels der zionistischen Wühlarbeit herangezüchteten desintegrativen Mißtrauen nicht möglich, die Juden von Geiselerschießungen und Serienhinrichtungen gänzlich zu verschonen, die Präsentation dieser Verhältnisse in der Urteilsbegründung im Prozeß beim Landgericht Bamberg (1968) gegen den Legationsrat Franz Rademacher spricht Bände!
Zitat:

D. Die Judenerschiessungen in Serbien

1. Vorgeschichte

Am 6. April 1941 marschierten deutsche Truppen in Jugoslawien ein. Die jugoslawische Armee kapitulierte nach wenigen Tagen und Jugoslawien wurde in zwei selbständige Staaten aufgeteilt, nämlich Serbien - mit Belgrad als Hauptstadt - und Kroatien mit der Hauptstadt Agram.

In Serbien und Kroatien herrschte zunächst Ruhe. Als jedoch vor Ausbruch des Krieges gegen die UdSSR (22.6.1941) fast alle kampfkräftigen Truppen abgezogen worden waren, begann es in Serbien und Kroatien zu gären....

...Im September hatte die Aufstandsbewegung einen derartigen Umfang erreicht, dass sich Hitler zum Eingreifen veranlasst sah...

...In einem Befehl des Oberbefehlshabers des Heeres vom Mai 1941 ist ausgeführt, dass ausser den sonst bekämpften Widersachern der Truppe diesmal als besonders gefährliches und jede Ordnung zersetzendes Element aus der Zivilbevölkerung der Träger der jüdisch-bolschewistischen Weltanschauung entgegentrete...

[Anm. eku: diese nachvollziehbare Auffassung von Sicherheitspolitik pflegen unsere Behörden dann auch weiter östlich:]

...Sabotageakte seien, sofern der Täter nicht ermittelt werden könne, nicht den Ukrainern, sondern den Juden und Russen zur Last zu legen...

http://www1.jur.uva.nl/junsv/Excerpts/673004a.htm
(Quelle: Urteil des LG Bamberg vom 02.05.1968, 2 Ks 3/53, im Verfahren gegen den Legationsrat im RAM, Franz Rademacher. "Holokaust" rechnet man eigentlich erst ab Kriegsbeginn mit USA Dezember 1941)

Und das bedeutet: Geiselerschießungen und Vergeltungsmaßnahmen gegen (männliche) Juden im Verhältnis von ca. 1 : 50 bis 1 : 100. rattattattattattbumbumm...

Offenkundig trägt dort die von den antisemitischen Herzls und Nordaus gepflanzte Saat bösartigen Mißtauens gegen die Juden bereits ihre mörderischen Früchte, mit ganz konkreten Bezügen zum tatsächlichen oder vermeintlich wahren Leben und unabhängig von irgendwelchen rassischen Hirngespinnsten!

Zitat:

Artikel 50 der Haager Landkriegsordnung:

Keine Strafe in Geld oder anderer Art darf über eine ganze Bevölkerung wegen der Handlungen einzelner verhängt werden, für welche die Bevölkerung nicht als mitverantwortlich angesehen werden kann.

http://rk19-bielefeld-mitte.de/info/Recht/Haager_Landkriegsordnung/42-56.htm

Und die Juden wurden vom Führer offenkundig als hauptverantwortlich angesehen. Verständlich.


Abgesehen davon kann ich mir durchaus vorstellen, daß bei so manchem jugoslawischen "Partisanen" die Vorstellung im Hinterkopf schwebte, daß bei Vergeltungsmaßnahmen wegen seiner Tätigkeit in erster Linie die Juden dran sind und weniger seine eigene Gruppierung...
Na gut, das ist spekulativ. Jedoch kann man eigentlich der etablierten Geschichts"wissenschaft" gar nichts mehr glauben, insbesondere, wenn sie in D. ansässig ist, bis auf wenige Ausnahmen, da diese von Voreingenommenheit, Lügerei, Opportunismus, Abzockerei, Fabrizierungen und privaten wie politischen Zielen regelrecht durchseucht ist.

Abschließend noch eine Randbemerkung zur sog. "Barbarei". Die unbehelligt über den Krieg gekommenen Dänen nehmen sich am Kriegsende die "Ehre", als ein Mördervolk der Zeitgeschichte aufzutreten, indem sie nach Dänemark geflüchteten deutschen Kindern und Kleinkindern gezielt die medizinische Versorgung verwehren, damit jene schon an Bagatellkrankheiten sterben, wegen ansich harmlosen Entzündungen und Erkältungen bspw. Dadurch morden sie etwa 7000 hilflose deutsche Kinder hin, somit könnte man nun durchaus vom dänischen Kindermördervolk sprechen.


LG,
eku


[1] der gewisse Begriff in der Doku soll vll. als eine Art Schutzbehauptung dienen, wer weiß... zwinkern


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 20 Jun 2010, 17:29, insgesamt 27-mal bearbeitet
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soso
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BeitragVerfasst am: 14 Mai 2008, 01:10    Titel: Antworten mit Zitat

Grundlagentexte zu zion. Strategie, Holocaust, Zeitgeschicht

Unter diese Titelfahne gehört auch auch der Begriff

Birobidschan

soso
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soso
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BeitragVerfasst am: 16 Jun 2008, 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Wer oder was ist Israel!
Text v Wolfgang Grünhagen, 03.1.2002 , 22:57 Uhr,
FAZ-Forum

Es ist eine geschichtliche Tatsache, daß 95 %
der HEUTIGEN Juden des 20. Jahrhunderts
NICHT hebräischer, bzw. semitischer Abstammung
sind, sondern hunnisch-türkischer.

Sie kamen nicht vom Jordan, sondern von der
Wolga, nicht von Kanaan, sondern vom Kaukasus,
und sind genetisch nicht mit Abraham, Isaak und
Jakob verbunden, sondern mit den Hunnen, den
Uiguren und den Magyaren.

Wie kann das sein?
Nun, das jüdische Volk unterteilt sich in zwei
Kategorien, die Sephardim und die Ashkenazim.

Die Sephardim sind die Juden hebräischer Abstam-
mung und hatten seit der Antike in Spanien
(hebräisch=Sepharad) gelebt, bis sie Ende des
15. Jahrhunderts von dort vertrieben wurden.

In der 1960er Ausgabe der "Encyclopedia Judaica"
finden wir folgende Fakten: Im Jahre 1960 gab es
ganze 500.000 Juden hebräischer Abstammung auf
der Erde. Von den Ashkenazim oder khasarischen
Juden dagegen zählte man im gleichen Jahr
11 Millionen.


Wer sind die Khasaren?
Einen kurzen Ueberblick über deren Geschichte:


"Die Khasaren sind ein Volk türkischer Abstammung,
deren Leben und Geschichte mit dem Entstehen der
jüdischen Geschichte in Rußland verflochten ist.

Aus der Türkei kommend waren die Khasaren eine
Gruppe von Steppennomaden, deren Leben aus
Plünderungen und Rachefeldzügen bestand.

In der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts zogen
die Khasaren in Richtung Westen und ließen sich
im gesamten Süden Rußlands nieder, lange vor
dem Entstehen der russischen Monarchie der
Waräger (855 n. Chr.).

Zu diesem Zeitpunkt stand das khasarische
Königreich auf dem Höhepunkt seiner Geschichte
und befand sich ständig im Krieg. Es gab eigentlich
keinen Zeitpunkt seit dem Entstehen der Khasaren,
an dem sie NICHT im Krieg standen.

Das Reich der Khasaren beherrschte weite Gebiete
vom schwarzen bis zum kaspischen Meer und vom
Kaukasus bis zur Wolga.

[b]Ende des 8. Jahrhunderts traten der Chagan, der
König der Khasaren, seine Herren und ein großer
Teil seines Volkes der jüdischen Religion bei.


Der Grund dafür war eine prekäre Lage zwischen
dem oströmischen Reich und den siegreichen
Anhängern Mohammeds.
Beide verlangten von den Khasaren, ihrer Religion
(Christen oder Islam) beizutreten, doch die Kha-
saren wählten, beides ablehnend, den Judaismus.

In den folgenden zwei Jahrhunderten trat nicht
nur ein großer Teil des khasarischen Volkes der
jüdischen Religion bei, sondern bis Mitte des
9. Jahrhunderts hatten sogar alle Khasaren die
jüdische Religion angenommen.


Es war ein Thronfolger von Bulan, namens Obadiah,
der das Königreich auffrischte und die jüdische
Religion verstärkte. Er lud jüdische Gelehrte dazu
ein, sich in seinem Königreich niederzulassen
und gründete Synagogen und Schulen. Das Volk wurde
in die Bibel, in die Mischna und in den Talmud
eingeführt und die Khasaren verwendeten die
hebräische Schrift. In der Sprache behielt jedoch
die Muttersprache der Khasaren die Oberhand.

Obadiah gab seinen Thron an seinen Sohn Hezekiah
weiter, dieser seinen wiederum an seinen Sohn
Manasseh, und Manasseh an Hanukkah,
einen weiteren Sohn von Obadiah.

Hannukah übergab seinen Thron an seinen Sohn
Isaak, Isaak an seinen Sohn Moses (oder Manasseh
II.), der wiederum an seinen Sohn Nisi und Nisi
an seinen Sohn Aaron II..

König Joseph selbst war Sohn von Aaron und bestieg
den Thron nach dem Thronfolgerecht der Khasaren.

Die russischen Waräger etablierten sich in Kiew,
bis zur letzten Schlacht gegen die Khasaren.


Nach einer harten Schlacht besiegten die Russen
die Khasaren und vier Jahre später eroberten die
Russen das komplette khasarische Reich östlich
des Azov.

Viele Mitglieder der khasarischen Königsfamilie
sind nach Spanien ausgewandert, einige gingen
nach Ungarn, doch der Großteil des Volkes blieb
in seinem Reich. "
(Jewish Encyclopedia, Volume IV, article on Chazars, Seite l-5).


Der wohl maßgebendste Historiker auf dem Gebiet
der selbsternannten Juden von Osteuropa ist Professor
H. Graetz, Autor des Buches: "History of the Jews".

Auf Seite 44 erklärt er, daß "die Khasaren eine
Art fanatische Religion exerzierten, eine Mischung
aus Sinnlichkeit und Unzucht. Nach Obadiah kam
eine ganze Reihe khasarischer Könige (Chagans),
und nach dem fundamendalen Recht des Reiches
konnten nur jüdische Könige den Thron besteigen.
Und für eine geraume Zeit hatten die Herrscher
anderer Nationen kein Wissen über die Bekehrung
des mächtigen Königreiches zum Judaismus und

als sie die ersten Gerüchte darüber erfuhren,
waren diese der (Irr-)Meinung, daß das Khasarenreich
von dem Ueberrest der ehemaligen zehn Stämme
bevölkert worden war.


Diese Informationen sind kein Geheimnis, sondern
sind dem jüdischen Lexikon entnommen
(The Jewish Encyclopedia). Und es belegt, daß bis
auf einen geringen Anteil von 5 oder 6 % der
heutigen jüdischen Weltbevölkerung, KEINE Verbin-
dung oder Abstammung zu den Hebräern vorhanden ist.

Also keine Semiten!

Die heute berühmtesten khasarischen Juden sind
die Rothschilds.


Deren Name kommt, wie bereits erwähnt, von dem
roten Schild, dem Wappen der Khasaren, das auch
über dem Laden Mayer Amschel Bauers in der
Judengasse in Frankfurt hing.

"Warum haben gerade Juden die bolschewistische
Revolution geplant, finanziert und auch durchgeführt?

Was wollen die Juden gerade in Rußland?"

Nun, unter den eben genannten Gründen wird
verständlich, daß die von der russischen Monarchie
vertriebenen Khasaren auf diese Weise IHR Rußland
zurückerobert hatten.

Informationshalber an dieser Stelle die khasarisch/
jüdischen Originalnamen der Anführer der
bolschewistischen Revolution:

Chernoff - Von Gutmann
Trotzki - Bronstein
Martoff - Zederbaum
Kamhoff - Katz
Meshkoff - Goldenberg
Zagorsky - Krochmal
Suchanov - Gimmer
Dan - Gurvitch
Parvus - Helphand
Kradek - Sabelson
Zinovjeff - Apfelbaum
Stekloff - Nachamkes
Larin - Lurye
Ryazanoff - Goldenbach
Bogdanoff - Josse
Goryeff - Goldmann
Zwezdin - Wanstein
Lieber - Goldmann
Ganezky - Fürstenberg
Roshal - Solomon
(Die Absteiger, Des Griffin, S. 100)

Weiterhin waren und sind die Präsidenten der UDSSR,
Lenin, Stalin, Cchruschtschow, Gorbatschow, Jelzin,
sogar der "rechtsradikale" Schirinowski khasarische Juden.

Das ist sehr wichtig zu verstehen, denn es belegt,
daß der Begriff "Anti-Semitismus" so gut wie
nichts mit diesen Juden zu tun hat, also völlig
fehl am Platze ist, wogegen die gesamte arabische
Welt semitischem Ursprungs ist. Der richtige Begriff
wäre stattdessen "Judäophob".

Also haben doch die Recht, die behaupten, daß die
heutigen Juden keine Abstammung zu den Hebräern
zu verbuchen haben. Und sie haben gleich zehn mal
kein Anrecht auf einen Staat Israel in Palästina!


Im Klartext:
die heutigen Bewohner von Israel haben keinen,
aber auch gar keinen Grund und schon gar kein
Recht, in einem Staat Israel zu wohnen, da sie
keine hebräische oder israelitische Abstammung haben.

Die modernen Juden hätten allerhöchstens ein
Anrecht auf ein Stück Land irgendwo in Rußland.

(soso-Einwurf: Siehe Birobidschan)

Ein weiterer jüdischer Autor als Experte auf diesem
Gebiet ist Alfred Lilienthal, der in seinem Buch
"The Zionist Connection" kein Blatt vor den Mund
nimmt und beschreibt mit unheimlich vielfältigem
Dokumentationsmaterial, daß "die Etablierung des
israelischen Staates 1948 das Endresultat von mas-
siven politischen Intrigen zwischen hauptsächlich
khasarischen Juden und deren ruchlosen Kumpanen
in England und den USA war. "


Es ist kein Geheimnis, daß das Anrecht des zionisti-
schen Staates Israel auf sein Land weder auf der
hypothetischen Herkunft des jüdischen Volkes,
noch auf dem mythologischen Bund Abrahams mit
dem "Gott" Jahwe basiert, sondern rein auf internatio-
nalem Gesetz - den Beschluß der UNO 1947 zur
Teilung Palästinas!

Und dieser Beschluß wurde von den Khasaren
"erzwungen".

All die Beschlüsse kamen aus New York.

Es ist auch sicherlich den meisten bekannt, daß
mehr Juden in New York wohnen, als in Jerusalem,
daß New York fast vollständig im Besitz von khasa-
rischen Juden ist (nicht nur Banken oder die
Federal Reserve, sondern Häuser, Grundbesitz,
Supermärkte usw...

ENDE des Textes von Wolfgang Grünhagen
NUR typografisch bearbeitet
von soso langsamtipper


Denselben Grünhagen-Text gibts unter:

http://www.faktinfo.de/forum/messages/7288.htm
. [/b]

_________________
Menuhin, Gerard
Lebender Sohn des Meistergeigers und Edelmenschen
Sir Yehudi Menuhin
* 22. 4. 1916 New York, † 12. 3. 1999 Berlin;
(der auch gut Deutsch konnte)
http://www.gerard-menuhin.de/

Elliott Sharp, Jude, Musiker,
über sein Leben als Musiker in New York
und sein politisches Engagement
http://www.intaktrec.ch/sharpinterv-a.htm
http://www.unterfahrt.de/photos/200504/sharp_2.jpg

Vernünftigere Juden, Evelyn Hecht-Galinski
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Israel/korn-galinski.html

Autor: Abraham Melzer

Der Zentralrat der Juden versteht sich aber als der
"Protector Judaice", als Beschützer der Juden in Israel,
der nutzlosen und ergebnislosen Politik Sharons,
und Moralpolizei in Sachen Antisemitismus.

Juden haben zwar auch das Recht Dummheiten und Gemeinheiten
von sich zu geben. Aber andere Juden haben auch das
Recht dagegen zu protestieren.

Friedensarbeit - Auch unausgereifte Friedens-Ideen sind besser als garkeine
http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?t=169340
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BeitragVerfasst am: 02 Sep 2008, 06:12    Titel: Re: Tapfere Glaubens-Juden - Hasidic Responses to the Holoca Antworten mit Zitat

Verfasst von ekueku am: 05 Jan 2007, 03:20
hiervon gekürzter Wiedergabe(die Sicht der anderen Beiträge nicht unnütz lang zu versperren):

ekueku hat Folgendes geschrieben:
http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?p=9144#9144
[…]

Soweit die Erläuterungen aus der profanen wissenschaftlichen Literatur.

Klar, daß es zu der bekundeten außerordentlichen Tapferkeit und Hingabe der Glaubensjuden auch ein Gegenstück zionistischer, säkularer Elemente geben muß, welches dem von Beginn an verkommenen und verbrecherischen Charackter des zionistischen Unternehmens entspricht. [edit 25.04.2008: s. weitere auf dieser Webseite eingefügte Übersetzungen aus Lenni Brenners Buch ‚Zionismus im Zeitalter der Diktatoren’]

Übrigens glaube ich nicht, daß unser Führer von dieser Gesinnung und diesem Verhalten der Ultra-Frommen wußte, die Literatur legt diesen Verdacht nahe, da sich Hitler dagegen verwahrte, mit Einzelheiten aus der Vernichtungskampagne behelligt zu werden (Hitlerbiographie bis 1923 v. Prof. Werner Maser), andernfalls glaube ich doch, daß ihn das Wissen darüber milder gestimmt hätte, da Hitler in anderen Fällen großen Respekt vor Tapferkeit gezeigte hatte:
Zitat:

http://www.korczak.com/korczak/leben-37.htm


eku

Betreffs Werner Maser zum Beispiel und vor allem auch:
DER WORTBRUCH
HITLER, STALIN
und der ZWEITE WELTKRIEG

Werner Maser, ein Namensvetter von mir,
ob es daran liegen mag, in fast allem Überein-/Zustimmung
zu sehen, was er schrieb? Verstarb leider vergangenen Jahres.

Sehr zu empfehlen wäre auch(als PDF) vom J.G. Burg:
ZIONS TROJANISCHES GALAPFERD
Beitrag zu den Methoden
der Publizistik in der BRD

Ebenfalls J.G.Burg(sehr zu empfehlen - PDF):
ZIONAZI – Zensur in der BRD
Aha, und, was nicht genehm, dafür also diesen Paragraphen für alle FELLE.

Vor allem David Korn:
DAS NETZ
ISRAELS LOBBY in DEUTSCHLAND



Betreffs Hitler, um Irrungen diesen bezüglich - nicht unbedingt in Frage
stellen zu müssen - sollte halt jeder das von ihm bekannte Buch lesen.

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sondern durch seine Patrioten! - Friedrich Schlegel
*
Feigheit oder Mut?
Abendland oder Europa?
Freiheit oder Untergang?
Friss - oder stirb!
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BeitragVerfasst am: 28 Okt 2008, 08:21    Titel: Antworten mit Zitat

Die neoliberale Gleichschaltung und ihre
Meinungsmache(r) in Wissenschaft und Medien, in Wirtschaft und Politik


Termine Albrecht Müller 30.10. in Darmstadt und 31.10. in Braunschweig mit Blüm, Lafontaine, Schreiner …

Termine Albrecht Müller 30.10. in Darmstadt und 31.10. in Braunschweig mit Blüm, Lafontaine, Schreiner …
Wir machen Sie auf zwei hoffentlich interessante Veranstaltungen aufmerksam. Veranstalter in Darmstadt ist ein Bündnis aus DGB, VdK, AStA TUD, attac, AstA hochschule darmstadt, in Braunschweig die eigentlich notwendige große Pro-Sozialstaats-Koalition. Albrecht Müller

Darmstadt: Do., 30.10.2008 19:30 Uhr
Techn. Universität Darmstadt, Großer ET-Hörsaal, „Hexagon“
Einladung zum großen Diskurs. Thema:
Die neoliberale Gleichschaltung und ihre Meinungsmache(r)
in Wissenschaft und Medien, in Wirtschaft und Politik
Veranstalter: DGB, VdK, AStA TUD, attac, AstA hochschule darmstadt

Braunschweig: Freitag, 31.10.2008 18:00 Uhr
Stadthalle
Thema: Würde im Alter – Nein zur Rente mit 67!
Mit Norbert Blüm, Oskar Lafontaine, Ottmar Schreiner, Sven Kuntze, Albrecht Müller u.a.
Moderation: Dieter Dehm
Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

http://www.nachdenkseiten.de/?p=3545

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BeitragVerfasst am: 25 Dez 2008, 12:41    Titel: Der Zionsbande laufen die Mitglieder weg! :) Antworten mit Zitat

Rückkehr ins Exil!


Nun zurück zum Thema! Danke!


Meiner schwachen Erinnerung nach hatte ich folgenden Abschnitt aus dem Werk des Prof. Yakov M. Rabkin (A Threat From Within) hier irgendwo im Forum schon mal übersetzt eingefügt. Sollte nicht schaden, solche interessanten Textschnipsel in diesem Thema zu sammeln, falls jemand die deutsche Übersetzung findet, bitte um kurze Info (PM), dann trage ich die hier nach.


Der Professor, der an der Universität Montreal den Lehrstuhl für Geschichte inne hat, besuchte mehrfach eine Gruppe ehemaliger Angehöriger der zionistischen Terrorbande, die reumütig ins jüdische Exil zurückgekehrt waren und seit ein paar Jahren in einem Dorf nördlich von Montreal lebten. Die Leute gaben der hebräischen Sprache ihren heiligen Status zurück, benutzen im Alltagsleben Jiddisch (Hebräerdeutsch), welches sie auch ihren Kindern lehren. Sehr erstaunlich, welche Anziehungskraft doch die traditionelle jüdische Orthodoxie auf Religionsverächter ausüben kann! Ein Fall der sprichwörtlichen Rückkehr zur Vernunft.


Zitat:

One of the Hasidic groups most opposed to Zionism, Lev Tahor, the
headquarters of which was transferred to Canada in 2000, is largely made up
of former IDF officers who have embraced Hasidic Judaism, leaving behind
both the army and later, the State of Israel. Where once they wore green
uniforms, they now wear black frock coats and have grown long side-curls;
even their body language no longer resembles their former military bearing.
Significantly, several members of this group have been drawn from National
Religious circles. They have even learned Yiddish in order to avoid using
Hebrew in daily life. Settled in the Laurentian Mountains, north of Mon-
treal, they no longer teach Hebrew, which for most is their mother tongue,
to their children. Artificial though it may be, their determination can be
seen as a reaction to the efforts undertaken, more than a century ago, by Ben
Yehuda when he abandoned his homeland, Russia, and his mother tongue,
Yiddish, for Palestine and for the Hebrew that he had "desanctified" and
transformed into a vernacular. Today, die Hasidim of Lev Tahor are restoring
the "heavenly status" of Hebrew by using it exclusively for prayer and the
study of the Torah, but insist upon speaking Yiddish among themselves. On
my few visits to their rural setlement, their Rebbe granted them permission
to use "the Zionist language" to discuss with me their anti-Zionism. In and
through their lives they have turned back the clock, obliterating a century
of Zionism as if it had never existed. Today they embody, both collectively
and individually, the undoing of Israel called for by their spiritual leader
(see Chapter 7).

(Rabkin, A Threat From Within)


Die genauen Quellenangaben trage ich gelegentlich noch nach.


[img]http://www2.clustrmaps.com/stats/maps-no_clusters/www.aussenpolitikforum.net-viewtopic.php-t=1019-thumb.jpg[/img]


Zuletzt bearbeitet von ekueku am 27 Feb 2010, 09:17, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 02 Jan 2009, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

So wird im http://forum.politik.de/forum/showthread.php?p=8282455#post8282455
gegen unliebsame User vorgegangen:

Zitat:
Silvester 10:23 Uhr:

Sperre Jocelyne Lopez wegen Verleumdung anderer Nutzer

Sperre Elysian, es ist in diesem Forum nicht gestattet
die Tatsache des Holocaust anzuzweifeln,
der Holocaust fand statt egal welche Argumente
dagegen vorgebracht werden


Sperre Britta Relativierung des Holocaust



Was ist mit dem Holocaust und Ausraubung am deutschen Volk???
Sollte das Deutschlands Zukunft sein, einige maßen sich Überdrückung an.
Diese Typen arbeiten mit gezielten Unterstellungen. Man wird dort schonmal
mit Klarnamen angesprochen, einem sogar das Alter öffentlich mit-
geteilt, sehr bezeichnend, dass es sich nur Internetschnüffler handeln
kann.
Egal welcher Couleur, treiben sich ausreichend ausländische Dienste in
Deutschland herum, die hier kaum etwas zu suchen haben, weil sie hier
nichts verloren. Auch im Aushorchen groß. Ihnen ist sogar bekannt, im
APF unter Caprice zu schreiben.

Sie schüchtern ein, unterdrücken, veranlassen zu Sperrungen.

Wem gehört dieses besagte http://forum.politik.de/ ? Wenn nicht nach
Linie geschrieben wird, wird die Sperrung fällig, wie am Beispiel:
Club of Rome - will die Welt versklaven. – Schnell wurden die
sogenannten Schreibrechte dort entzogen.

Ist das nicht komisch; die Wahrheit brauchte die Lüge aber doch nicht
zu fürchten. Weshalb dann diese Hinterlist der Unterstellungen, stän-
digen Drohungen? Einige bilden sich ein, kritikgeschützt zu sein.

Vor allem ständig mit Gesetzen zu wedeln, die NICHT die unseren sind!!!
Das wissen sie sehr genau. Und auch, was bei der sogenannten
Vereinigung schon wieder und weiteres Mal sich fremd-angemaßt
wurde. Klar, haben einige die Absicht, sich unser Land krallen zu wollen.
Und wir? - Diener fremder Herren? Das könnte ihnen wohl so passen.
War mit der DDR nämlich nicht zu machen. Deshalb müssen Leute, die
ein wenig mehr erkennen, gedroht und unter Druck gesetzt werden. Für
derartige Leute gabs in der DDR einst eine Bezeichnung: Schlammolch.



"Wer nicht zum eigenen Vaterland steht, gleicht einem, der
die eigene Mutter verschmäht, der sie verleugnet und verhöhnen
läßt; man meidet solchen Schuft wie Pech und Pest!!!
"
Gerhard Schumann

Drum:
Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.
J.W.v.Goethe

Aus diesen Gründen:
Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um
uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen,
sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen
und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl
und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

J.W.v.Goethe

_________________
Man lernt ein Volk nicht durch seine Verräter kennen,
sondern durch seine Patrioten! - Friedrich Schlegel
*
Feigheit oder Mut?
Abendland oder Europa?
Freiheit oder Untergang?
Friss - oder stirb!
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BeitragVerfasst am: 24 Jan 2009, 12:07    Titel: Re: Adolf Hitler, der Judenfreund Antworten mit Zitat

ekueku hat Folgendes geschrieben:
http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?p=7578#7578


Nachfolgend ein Auszug aus dem Buch "Hitlers Wien - Lehrjahre eines Diktators" (Piper Verlag) der renommierten Historikerin Brigitte Hamann (S. 496 bis 503).

Vorbemerkung: Weiter oben haben wir Artikel frommer und marxistischer Juden über die antisemitischen Vorstellungen der Zionisten gelesen ("der Jude ist ein dreckiger Hund" usw.), um diese Ladung Antisemitismus etwas auszugleich, nun ein paar erfreuliche Zeilen über

Adolf Hitler, Freund der Juden

Zur gleichen Zeit nämlich, als der zionistische Vordenker Aaron David Gordon (+1922) das Bild vom Diaspora-Juden als nichtmenschlichem Parasiten zeichnete, vertrat der bis 1912 in Wien lebende junge Adolf Hitler vehement ganz andere Vorstellungen über die Juden wie er sie kannte. Die im folgenden Text verstreuten Ziffern ab "81" beziehen sich auf Fußnoten der Autorin:

************************************************************

War der junge H. Antisemit?

Kein Zweifel kann darüber bestehen, daß sich der junge H. in Wien
auch mit dem Antisemitismus beschäftigte. Jene vier Politiker, die
als seine politischen Vorbilder gelten können, Schönerer, Lueger,
Wolf und Stein, waren extreme Antisemiten. Viele Zeitungen, die H.
in Wien las, und viele Broschüren, mit denen er sein Selbststudium
bestritt, waren antisemitisch. H.s Ausdrucksweise hatte noch in
Reichskanzlerzeiten eine wienerische Färbung, wenn er sich über
»die Juden« verbreitete. Er zeigte damit, daß er das antisemitische
Vokabular seiner Wiener Zeit mit allen gängigen Klischees voll-
kommen beherrschte. Manche spätere Beobachter, wie etwa Albert
Speer, hielten dementsprechend anfangs H.s Antisemitismus »für
ein etwas vulgäres Beiwerk, ein Relikt aus Wiener Tagen..., und Gott
mochte wissen, weshalb er davon nicht loskam.« 81
So scheint eine geradlinige Entwicklung von H.s Antisemitismus
klar zu sein, zumal H. in MEIN KAMPF schildert, wie er in Wien zum
Antisemitismus gekommen sei: Es war für mich die Zeit der größten
Umwälzung gekommen, die ich im Innern jemals durchgemacht hatte.
Ich war vom schwächlichen Weltbürger zum fanatischen Antisemiten

496



geworden.« 82 Zu dieser seiner antisemitischen Erweckung habe
Wien entscheidend beigetragen: In der Zeit dieses bitteren Ringens
zwischen seelischer Erziehung und kalter Vernunft hatte mir der
Anschauungsunterricht der Wiener Straße unschätzbare Dienste
geleistet. 83
Als das entscheidende Erlebnis seiner Wende zum Antisemitis-
mus nennt H., wohlgemerkt 1924 in MEIN KAMPF, die Begegnung
mit einem Ostjuden. Aber nicht etwa, daß dieser ihn betrogen hätte,
nein: es passiert gar nichts. Die Erscheinung in langem Kaftan mit
schwarzen Locken läßt den jungen Mann lediglich zweifeln: Ist dies
auch ein Jude? war mein erster Gedanke. So sahen sie freilich in Linz
nicht aus. Und: Ist dies auch ein Deutscher? Dies habe ihn - wieder
einmal - zur Lektüre geführt: Ich kaufte mir damals um wenige Hel-
ler die ersten antisemitischen Broschüren meines Lebens. 84 Und dann
sei bei ihm das ausgebrochen, was man die übliche Obsession radi-
kaler Antisemiten nennen kann: Seit ich mich mit der Frage zu be-
schäftigen begonnen hatte, auf den Juden erst einmal aufmerksam
wurde, erschien mir Wien in einem anderen Licht als vorher. Wo immer
ich ging, sah ich nun Juden, und je mehr ich sah, um so schärfer sonder-
ten sie sich für das Auge von den anderen Menschen ab. 85 Schlußpunkt
der dramatischen Entwicklung sei die Erkenntnis vom angeblichen
jüdischen Charakter der Sozialdemokratie gewesen: Indem ich den
Juden als Führer der Sozialdemokratie erkannte, begann es mir wie
Schuppen von den Augen zu fallen. Ein langer innerer Seelenkampf
fand damit seinen Abschluß. 86
Nun ist MEIN KAMPF bekanntlich keineswegs als Autobiographie
zu lesen, im Sinne einer Auseinandersetzung mit der eigenen Ver-
gangenheit, oder als Bekenntnis und Aufarbeitung eigener Er-
fahrungen, als »confessiones«. Das Buch ist eindeutig eine politische
Propagandaschrift, in der ein machthungriger auf strebender Politi-
ker seine politischen Parolen, als »Weltanschauung« aufbereitet,
durch die passende Lebensgeschichte untermauert.
H. schafft sich in MEIN KAMPF eine angeblich organisch gewach-
sene antisemitische Karriere, die die für ihn politisch brauchbaren
antisemitischen Feindbilder in die Schlüsselszenen setzt. MEIN
KAMPF ist so auch als die Entwicklungsgeschichte eines germani-
schen Führers zu lesen, der immer recht hat und in seiner Jugend
schon den rechten Weg fand.

497


Um diesen seinen Mythos zu verteidigen, mußte der Politiker
H. seine Wiener Spuren, vor allem die zum Männerheim, ver-
tuschen. Denn die Realität, wie sie aus den Wiener Augenzeugen-
berichten hervorgeht, hat wenig gemein mit den legendenhaften Ge-
schichten aus MEIN KAMPF. Abgesehen vom Sonderfall des Zeugen
Kubizek (siehe S. 82f.) ist keine antisemitische Bemerkung des
jungen H. überliefert. [Kubizeks Ausage S. 82 ist bedeutungslos, Anm. eku]
Reinhold Hanisch, ein deutlicher Antisemit, ist fassungslos, als
er in den dreißiger Jahren von H. ausgerechnet als extremem anti-
semitischen Politiker hört. Denn immerhin zerstritten sich Hanisch
und H. 1910 im Männerheim, weil sich H. ganz seinen jüdischen
Freunden Josef Neumann und Siegfried Löffner zuwandte. In seiner
Wut enthüllt Hanisch in den dreißigerJahren H.s alles andere als an-
tisemitische Jugend, um die Unglaubwürdigkeit des Politikers H. zu
zeigen (siehe S. 239ff.).
Mit diesen Aussagen steht Hanisch keineswegs allein. Auch der
Brünner Anonymus schreibt über 1912: »Mit Juden hat sich Hitler
äußerst gut vertragen und sagte einmal, sie seien ein kluges Volk, das
besser zusammenhält als die Deutschen.« Auch der Männerheim-
kollege Rudolf Häusler war ratlos, als ihn seine Tochter über den
Antisemitismus seines damals 23- bis 24jährigen Freundes Adolf
ausfragte: In Wien hätte er gar nichts dergleichen bemerkt, so Häus-
ler. Aber er wisse, daß sich H. in München von einem jüdischen
Trödler übervorteilt gefühlt habe, und vielleicht könnte dies ein
Grund für H.s späteren Antisemitismus gewesen sein - wahrlich
kein schlüssiger Beweis. 87
Bemerkenswert ist, daß H. bei all seinen Wiener Leidensgeschich-
ten nie ein schlimmes Erlebnis mit einem Juden erwähnt. Die Be-
gegnungen des jungen H. mit Juden in Linz und Wien seien hier noch
einmal kurz in Erinnerung gerufen:
Dem jüdischen Hausarzt seiner Familie in Linz, Dr. Eduard
Bloch, der die Mutter bis zum Tode begleitete, zeigt H. noch als
Reichskanzler seine Dankbarkeit. Sehr deutlich betont Dr. Bloch im
amerikanischen Exil, daß der junge H. in Linz sicher noch kein Anti-
semit war: »he had not yet begun to hate the Jews«. 88 Die Theorie,
H.s Antisemitismus gehe auf einen jüdischen Professor zurück, der
ihn bei der Akademieprüfung hätte durchfallen lassen, ist ebenso
haltlos wie die Sensationsgeschichte, daß H. sich bei einer jüdischen.

498



Hure in der Leopoldstadt mit Syphilis angesteckt habe. Als in der
Wiener Oper 1908 antisemitische Hetzkampagnen gegen den frü-
heren Operndirektor Gustav Mahler wüten, hält H. an seiner
Verehrung für Mahler als Wagner-Interpret fest. In Kubizeks Be-
gleitung erlebt der 19jährige H. bei Hausmusikabenden im Hause
Jahoda das Familienleben und die Kultur einer jüdischen Familie des
Bildungsbürgertums, ist beeindruckt und macht nicht die leiseste
antisemitische Bemerkung. Uberdies hat er allen Grund, jüdischen
Wohltätern dankbar zu sein. Als er 1909 obdachlos ist - und wahr-
scheinlich auch früher und später -, profitiert er vielfach von jüdi-
schen Sozialeinrichtungen, von öffentlichen Wärmestuben bis zu
kostenlosen Suppenausgaben und den Spenden jüdischer Bürger
für das Meidlinger Obdachlosenasyl und das Männerheim in der
Brigittenau.
Im Männerheim hat H., was Hanisch so wütend macht, vor allem
jüdische Freunde. Sein bester Freund, der Glaubensjude Neumann,
ein gelernter Kupferputzer, schenkt ihm einen Rock, als er nichts
anzuziehen hat, und leiht ihm Geld. Mit ihm verschwindet H. eine
Woche lang aus dem Männerheim. Hanisch: »Neumann war ein
gutherziger Mann, der Hitler sehr gerne hatte und den Hitler hoch
achtete.« Mit Neumann diskutiert H. lange auch über Fragen des
Antisemitismus und des Zionismus, und dies keineswegs haßerfüllt
wie mit den sozialdemokratischen Männerheimkollegen, sondern
freundschaftlich scherzend. Er versteigt sich sogar dazu, den von
Antisemiten angegriffenen Heine zu verteidigen, Lessings Ring-
parabel zu zitieren und die Leistungen jüdischer Komponisten wie
Mendelssohn und Offenbach zu würdigen.
Der jüdische Männerheimkollege Siegfried Löffner aus Mähren
schleppt sogar H.s Erzfeind Hanisch auf die Polizei, um dessen Be-
trug an H. anzuzeigen. Der einäugige jüdische Schlosser Simon
Robinson aus Galizien, der eine kleine Invalidenrente bezieht, hilft
H. mit Geld aus. Als weiteren jüdischen Männerheimbekannten
erwähnt Karl Honisch für 1913 Rudolf Redlich aus Mähren. Daß
im Männerheim vielleicht besonders viele Juden gewohnt hätten,
trifft nicht zu. Laut Statistik waren es zwischen acht und zehn
Prozent und damit dem Wiener Durchschnitt entsprechend.
Daß Hanisch dort nicht der einzige Antisemit war, mag man H.s
späterer Bemerkung über seine Wiener Zeit entnehmen: »viele

499



Arbeiter, mit denen er zusammen war, seien scharf antisemitisch
gewesen« 89
Seine Bilder verkauft H. fast ausschließlich an jüdische Händler:
Morgenstern, Landsberger und Altenberg. Hanisch: »Die christ-
lichen Händler... zahlten nicht besser als die Juden. Außerdem kauf-
ten sie nur nach, wenn sie das frühere verkauft hatten, während die
Juden weiter kauften, gleichgültig, ob sie etwas verkauft hatten oder
nicht.« Als das Archiv der NSDAP 1938 nach frühen H.-Bildern
forschte, fanden sie sowohl in Morgensterns wie Altenbergs Ge-
schäft nach mehr als 25 Jahren noch unverkaufte Stücke. Hanisch:
»Hitler sagte oft, daß man nur mit den Juden Geschäfte machen
könne, weil nur sie bereit waren, ein Risiko einzugehen.« Der aus
Galizien stammende Rahmenmacher Jakob Altenberg kann sich
später an keine antisemitische Außerung des jungen H. erinnern. 90
Mit Samuel Morgenstern hat H. auch engen persönlichen Kon-
takt; dieser vermittelt den jungen Mann an Privatkunden weiter, so
an den jüdischen Rechtsanwalt Dr. Josef Feingold, der H. seinerseits
fördert.
Daß der junge H. so außergewöhnlich gute Kontakte zu Juden
hat, kann auch ein Zeichen dafür sein, daß er die Juden als »etwas
Besseres« empfindet. Schon auf dem Stehparterre der Oper hat er ja
Gelegenheit, das besonders starke kulturelle Interesse von Juden -
und das Desinteresse der typischen »Wiener« zu beobachten, wie
Kubizek berichtet. H. kennt sehr genau die unterschiedlichen Stu-
dentenzahlen von Christen und Juden an den Universitäten und auch
die beliebten Witze von den »gescheiten«, »intellektuellen« Juden,
die die »braven« Christen mit Leichtigkeit überspielen.
Im Männerheim spricht er anerkennend von der jüdischen Tra-
dition, die es zustande gebracht habe, die Reinheit der »jüdischen
Rasse« über Jahrtausende zu bewahren. Bei List wie bei Lanz von
Liebenfels *) gilt ja nicht die fremde Rasse als gefährlich und ver-
derblich, sondern allein die Rassenmischung, die den Wert des ari-
schen »Edelvolkes« mindere und daher unbedingt zu meiden sei.
Um 1930 noch verbreitet sich H. gegenüber Otto Wagener über die
jüdische Fähigkeit, die Rasse mit Hilfe der Religion und strikten
Lebensregeln, darunter Eheverboten mit Nichtjuden, zu bewahren.
H.s Formulierung schließt an die Lists nahtlos an, wenn er zu
Wagener sagt: Der jüdische Volksstamm hat durch Moses... eine zur

500



Religion erhobene Lebens- und Lebensführungsvorschrift erhalten,
die völlig auf das Wesen seiner Rasse zugeschnitten war und einfach
und klar, ohne Dogmen und zweifelhafte Glaubensregeln, nüchtern
und rein realistisch das enthalten, was der Zukunft und der Selbst-
behauptung der Kinder Israels diente. Alles ist auf das Wohl des eige-
nen Volkes abgestellt, nichts auf die Rücksicht auf andere. H. kommt
nach weiteren Ausführungen zu dem Schluß, daß wir... diese unge-
heure Stärke der jüdischen Rassenerhaltung zweifellos bewundernd
anerkennen müssen. 91
H. nahm die jüdische »Rassenreinheit« geradezu zum Muster für
seine Weltanschauung von der nötigen arischen Rassenreinheit.

Der Politiker H. erst stilisierte die Juden zu »Schmarotzern«, die
durch intellektuellen Einfluß, Demokratie, Sozialdemokratie, Pres-
se, Kapital, Parlamentarismus, moderne Kunst, Pornographie,
Pazifismus und vieles andere den Ariern die Kraft raubten. H. zu
Wagener um 1930: Das ist eben der Schmarotzerinstinkt, den nicht
schmarotzende Pflanzen nicht haben. Eine besondere Begabung! Ein
sechster Sinn! Ein Geschäftssinn, sadistischen Ursprungs zwar, aber
eine Uberlegenheit der Schmarotzerwesen! 92 Bei nicht genügender
Gegenwehr der »Wirtsvölker« würden, so H., die Juden als die
Stärkeren überleben: Und die letzten, Gott sei`s geklagt, die noch
wuchern werden, wenn der Menschheit Ende einmal gekommen ist,
das werden dann trotz allem noch die Juden sein. Und: Sollte diesem
Volke... die Erde als Belohnung zugesprochen sein? 93 All die ange-
lesenen und für Wahrheit gehaltenen Theorien eines Zweikampfes
der Rassen um »Sein oder Nichtsein« wurden beim Politiker H., der
sich als Retter des deutschen Volkes stilisierte, zum antisemitischen
Syndrom.
Speer kommt erst in seinen Spandauer Tagebüchern zu dem
Schluß, daß »der Judenhaß der Motor und Zentralpunkt Hitlers«
war, »ja mitunter kommt es mir heute sogar so vor, als sei alles andere
nur Verbrämung dieses eigentlichen bewegenden Elements ge-
wesen.« Dafür spräche, daß H. gegen Ende des Krieges »sogar bereit
war, seine Eroberungspläne aufs Spiel zu setzen jener Ausrottungs-
manie wegen«. 94
Wie sehr schließlich H.s ganzes Denken um »die Juden« kreiste,
offenbart sein »Politisches Testament«, diktiert am 29. April 1945,

501



um vier Uhr früh, knapp vor dem Selbstmord. Es schließt mit dem
Befehl zur peinlichen Einhaltung der Rassengesetze und zum unbarm-
herzigen Widerstand gegen den Weltvergifter aller Völker, das inter-
nationale Judentum.
Die entscheidende Frage aber, wann der Antisemitismus für
H. zum Kern- und Angelpunkt wurde, kann aus seiner Linzer und
Wiener Zeit nicht beantwortet werden. Diese Entwicklung ist späte-
ren Jahren zuzuordnen. Als H. 1919 als Politiker in München in die
Öffentlichkeit trat, operierte er jedenfalls bereits mit aggressiven
antisemitischen Parolen. So muß dieser große Bruch in die Welt-
kriegsjahre, vor allem aber in die Umbruchszeit 1918/19, zu verlegen
sein, also mit jener Zeit zusammenfallen, in der sich H. entschloß,
Politiker zu werden.
Gerade diese Zeit war für jene Thesen anfällig, die H. aus
Wien genauestens kannte. Wieder ging das Schlagwort einer »jüdi-
schen Weltrevolution« als Beginn einer kommenden »jüdischen
Weltherrschaft« um, die ihren Anfang in Rußland habe. Diesmal
aber, im Gegensatz zu 1905, siegte die russische Revolution:
Die Bolschewisten stürzten 1917 den Zarenthron und übernahmen
die Macht. Ein Jahr später brach die Revolution in Deutschland
und in Osterreich-Ungarn aus. Hohenzollern wie Habsburger
verloren die Herrschaft. Sozialdemokraten übernahmen die Re-
gierung, die »Novemberverbrecher«. Es folgte der »Schandfriede
von Versailles«, aufoktroyiert von »internationalen Mächten«,
also nach antisemitischer Propaganda ebenfalls ein die Deutschen
demütigendes Werk »der Juden«. Hunger und Verzweiflung, Wur-
zel- und Orientierungslosigkeit herrschten. Dazu kamen Mas-
sen von Emigranten und Flüchtlingen, darunter auch viele Ost-
juden.
Wie in allen Notzeiten bot sich der Antisemitismus als wirksame
Parole für Volksredner an, denn sie fiel auf bereiten Boden. Radikale
Politiker, die »von unten« kamen, »aus dem Volk«, sahen ihre
Chance. Diese Chance der wirren Zeit nutzte der nun 30jährige H.,
der nichts zu verlieren hatte, da er nichts besaß, noch nicht einmal
einen Beruf. Jetzt konnte er all das brauchen, was er in Wien gelernt
hatte unter dem Motto: »Die Juden sind an allem schuld.«
Unterstützt und gefördert wurde er vor allem von seinem »väter-
lichen Freund«, dem Schriftsteller Dietrich Eckart, dem H. am Ende

502



von MEIN KAMPF ein bemerkenswertes Denkmal setzt. 96 Eckart
stellte insofern eine Verbindung zu H.s Wiener Jahren dar, als er
Mitglied der Thule-Gesellschaft war, die wiederum mit der List-
Gesellschaft und Lists Geheimorden HAO verbunden war. Auf
Eckart auch dürfte die frühe Stilisierung H.s als kommender Führer
der Germanen zurückgehen, der als moderner Messias im Alter von
30 Jahren in die Öffentlichkeit geht. Diesen Entschluß schildert
H. in MEIN KAMPF hochdramatisch: Als er wegen seiner Gasverlet-
zung fast erblindet im Lazarett von Pasewalk in Pommern lag, sei die
Nachricht von der Novemberrevolution und der Abdankung Kai-
ser Wilhelms II. eingetroffen. Die Konsequenz war die sofortige
Schuldzuweisung an »den Juden«: Mit dem Juden gibt es kein Pak-
tieren, sondern nur das harte Entweder-oder. Ich aber beschloß,
Politiker zu werden.
Nach den Erfahrungen mit H.s ständiger nachträglicher Selbst-
stilisierung und der konsequenten Verhüllung seiner frühen Biogra-
phie (in der wohl auch dieser Vorgang sehr viel zögerlicher und we-
niger heldenhaft vor sich ging) sei auf die große Ähnlichkeit mit der
Erweckungsgeschichte Guido von Lists hingewiesen. Auch er wurde
ja während einer zeitweiligen Erblindung »sehend« und »empfing«
angeblich in diesem Zustand die Offenbarung der Geheimnisse der
Runen. Die schlagartige Erkenntnis, Politiker werden zu wollen,
und zwar in einem Zustand der Blindheit, machte also H., wie er
»Wissenden« signalisierte, zu einem »Auserwählten«, einem »Mann
der Vorsehung«, zum »Starken von Oben«.

503

*************************************************************

Soweit der Buchauszug.

Hitler mit seinem besten Freund, dem orthodoxen Juden Neumann, eine Woche aus dem Wohnheim verschwunden. Da kaum anzunehmen ist, daß sie am Ufer der Donau gecampt und Fische geangelt haben (aber denkbar wäre das schon), dürften die beiden in dieser Zeit wohl bei Neumanns jüdischen Verwandten oder Freunden eingeladen gewesen sein. Seine jüdischen Freunde schleppen Hitlers Feind Hanisch (dieser hatte ein von Hitler gemaltes Bild unterschlagen) zum Wachzimmer (Polizei) usw. Hitler wird mit Sicherheit wegen seiner innerlich und äußerlich vorliegenden judenfreundlichen Haltung von Teilen seines Umfelds als "Judenknecht" beschimpft usw.

Hitler, ein Freund der Juden - so, wie unser nachmaliger Führer seinerzeit die Juden kannte bzw. zu kennen glaubte.

Und die Juden, die Adolf Hitler kannten, die ihn gut kannten - sie liebten ihn: "Hitler leiwand!"

Anders läßt sich diese Beziehung kaum beschreiben.


eku


*) "Der Mann, der Hitler die Ideen gab" - Jörg Lanz von Liebenfels



Hallo ekueku, Du weißt so viel über unseren Führer slash - dann wage ich mir doch glatt einmal zu behaupten, auch dies: was es in Wahrheit bedeutete betreffs Juden: ENDLÖSUNG. -

Na, nun bin ich aber gespannt, weil doch da allgemein ganz etwas anderes hineingedichtet wird, dass man eben mal so die Absicht gehabt hätte, alle Juden um die Ecke zu bringen. Und die Deutschen haben sich damit - wieder einmal "oh wie schröcklich" - einseifen lassen, und noch immer?
Weil es andere wieder einmal, zionistisch, für sich ganz anders ausschlachteten.

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BeitragVerfasst am: 03 Feb 2009, 00:11    Titel: Leugner überall Antworten mit Zitat

Seit 89: Leugner - dieses Wort kann man auch bald schon nicht mehr hören.
Nur noch Leugner und Holocaust – dieses Wort kannten wir einst in der
DDR nicht einmal, in keinem DDR-Duden oder keiner DDR-Lexika zu finden,
um es nun seit 89 ständig um die Ohren zu bekommen. Menschen sogar darüber
einsperren zu wollen, ungeheuerlich, dazu Gesetzen, DIE NICHT DIE UNSEREN SIND !!!




-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von:
Gesendet: Montag, 2. Februar 2009 18:12
An:
Betreff: gruß


Inflation der Holocaust-Leugner

Deutsche Zeitungen
haben in den Reihen der Piusbruderschaft schon den nächsten angeblichen Holocaust-Leugner ausgegraben. Er ist sogar jüdischer Abstammung. Das Interview.

(kreuz.net) Heute erschien in der italienischen Regionalzeitung ‘La Tribuna di Treviso’ ein Interview über die nationalsozialistische Judenermordung mit dem aus Wien stammenden Pater Floriano Abrahamowicz, der zur Piusbruderschaft gehört.

Pater Abrahamowicz ist Konvertit und Sohn eines evangelischen Pastors mit jüdischen Wurzeln.

Der Geistliche ist in der norditalienischen Stadt Treviso tätig. Die Medienkonzerne bemühen sich mit Eifern, ihn als angeblichen Holocaust-Leugner abzustempeln. Hier der Text des Interviews:

Pater Floriano, ist die Piusbruderschaft antisemitisch?

Es ist für einen Katholiken völlig unmöglich, antisemitisch zu sein. Ich selber habe väterlicherseits jüdische Wurzeln. Mein Nachname legt das auch nahe.

Die Polemik über die Stellungnahmen von Bischof Richard Williamson betrifft die Existenz von Gaskammern und wurde für antivatikanische Zwecke stark instrumentalisiert. Mons. Williamson äußerte nur seine Zweifel. Er bestritt nicht den Holocaust – wie die Zeitungen fälschlich behaupteten –, sondern technische Aspekte der Gaskammern.

Was ist der „technische Aspekt“ der Gaskammern Ihrer Meinung nach?

Natürlich war es unklug von Mons. Williamson, auf technische Fragen einzugehen. Man kann in dem berühmten Interview sehen, wie der Journalist offensichtlich zu diesem spezifischen Aspekt hinführt.

Aber man muß verstehen, daß das Thema des Holocaust auf einem viel höheren Niveau angesiedelt ist als der Frage, ob die Opfer durch Gas starben oder aus anderen Gründen.

Was denken Sie? Über die Gaskammern, meine ich.

Wirklich, ich weiß es nicht. Ich weiß, daß Gaskammern existierten – zumindest für die Desinfektion. Aber ich weiß nicht, ob sie verwendet wurden, um Leute zu töten, weil ich mich mit dieser Frage nicht beschäftigt habe.

Ich weiß, daß es neben der offiziellen Version eine andere gibt, die sich auf die Beobachtungen der ersten alliierten Techniker im Lager stützt.


Hegen Sie Zweifel an der Zahl der Holocaust-Opfer?


Nein, ich hege keine Zweifel an den Zahlen. Es könnte auch mehr als sechs Millionen Opfer gegeben haben. Sogar in der jüdischen Welt haben die Zahlen eine symbolische Bedeutung.

Papst Benedikt XVI. sagt, daß nur eine ungerecht ermordete Person zuviel ist. Das ist eine Weise, zu sagen, daß das sechs Millionen Opfern entspricht.

Über Zahlen zu reden, ändert nichts in bezug auf das Wesentliche des Völkermordes, das immer ein Exzeß ist.(Anm.: diese Erfahrung - die Deutschen)

Exzeß? In welchem Sinn?


Die Zahl [der sechs Millionen] stammt vom Anführer der deutschen jüdischen Bewegung. Er sagte den US-Amerikanern kurz nach der Befreiung im Affekt eine Zahl.

Aber wie konnte er das wissen? Der entscheidende Punkt für ihn war, daß diese Opfer aus religiösen Gründen ungerecht ermordet wurden.

Wenn man Kritik anbringen will, dann an der Art, wie mit der Tragödie des Holocaust umgegangen wurde, daß ihr eine Vormachtstellung gegenüber den anderen Völkermorden eingeräumt wurde.

Auf welche Vernichtungen beziehen Sie sich?

Angenommen Bischof Williamson hätte im Fernsehen den Genozid an 1,2 Millionen Armeniern durch die Türken geleugnet. Ich glaube nicht, daß alle Zeitungen genauso darüber geschrieben hätten, wie sie es jetzt tun.

Wer hat jemals über den US-amerikanischen Genozid gesprochen – durch die Bombardierungen auf deutsche Städte? Wer hat jemals über den britischen Premierminister Winston Churchill († 1965) gesprochen, der die Phosphor-Bombardierung von Dresden befohlen hat, wo sich nicht nur viele Zivilisten, sondern auch viele alliierte Soldaten befanden?

Wer hat über die englische Luftwaffe gesprochen, die durch Bombardierung der Städte Hunderttausende Zivilisten tötete?


Und die Israelis können mir sicher nicht erzählen, daß der Genozid, den sie von den National-Sozialisten erlitten haben, weniger schlimm ist, als der im Gazastreifen – nur weil sie einige tausend Personen getötet haben und die National-Sozialisten sechs Millionen.

Hier kritisiere ich das Judentum, das sich empört, statt die Opfer des Völkermords anständig zu ehren.

Es ist, als ob es in der Geschichte nur einen Genozid gegeben hätte, den an den Juden im Zweiten Weltkrieg.

Es scheint, als ob man über alle anderen ausgerotteten Völker alles sagen kann. Niemand auf internationaler Ebene würde sich darüber so äußern, wie dies jetzt nach den Erklärungen von Bischofs Williamsons geschieht.

Warum haben so viele Leute noch immer Zweifel an der Schoah? Warum ist es ein Thema, daß die Leute noch immer so tief spaltet?

Weil die ganze Menschheitsgeschichte vom Volk Israel gezeichnet ist. Es war ursprünglich das Volk Gottes, das dann das Volk des Gottesmordes wurde und das sich am Ende der Zeiten zu Christus bekehren wird.

Hinter all dem steht der geheimnisvolle theologischer Aspekt, daß das Volk Gottes seinen Messias verworfen hat und nach wie vor bekämpft. Es ist ein Geheimnis der Glaubenslehre. Antisemitismus stammt von der aufgeklärten liberalen und gnostischen Welt.

Die Kirche hat die Juden durch die Geschichte hindurch immer vor Pogromen beschützt, wie man, beispielsweise, im Buch von Domenico Savino über rituellen Mord lesen kann.

Was denken Sie über Holocaust-Leugnung?

Leugnung ist ein falsches Problem, weil es auf Methoden und Zahlen fokussiert und nicht den Kern des Problems angeht. Jene, welche die technischen Daten studiert haben, und die bestimmte Zweifel an der Version hegen, die wir in Geschichtsbüchern finden, sind keine Antisemiten.

Es genügt, daran zu erinnern, daß die ersten, welche diese [technischen] Daten gefunden haben, jene waren, welche die Juden gerettet haben, nämlich die Alliierten.

Haben Sie eine Botschaft an die jüdische Gemeinschaft?

Eine Botschaft: Als Katholik – mit ein wenig jüdischem Blut, das in meinen Venen fließt – formuliere ich die Hoffnung, daß die Juden Unseren Herrn Jesus Christus annehmen. Amen.

http://www.kreuz.net/article.8581.html

*

Jaja, überall nur Leugner:
http://www5.irna.ir/En/View/FullStory/?NewsId=323087&idLanguage=3

Bei manchen Dingen könnte man doch fast die Platze bekommen,
sich noch ruhig zu verhalten.
Die Deutschen ein zwischen wie vergewaltigt/versklavtes Volk wie
zum Schnauze halten erzogen.

Oder wie in Mörder machen Geschichte zu lesen:

... Deutsch sein heißt die Fresse halten.


Wieso eigentlich, dafür dass Deutschland zweimal ausgeplündert wurde,
für den zweiten Weltkrieg, bis in die siebte Generation zu zahlen hätte?
Also unsere Nackommen wie als Kühe auf der Weide, für andere?
Damit keiner dahinter käme, umso lauter klingeln die anderen, nur
sie hätten gelitten?

Kein Wunder also, dass die DDR darauf bedacht war, die DDR nicht
hergeben zu wollen, geschah - wieder einmal - über List und Tücke,
nur um Deutschland nun als Ganzhe in den Griff bekommen zu wollen.
Von wegen friedlicher Revolution, damit wurden die Menschen nur
geseift, wer das nicht gleich erkannte ,,, mh.

Zuerst einmal war man darauf aus, die DDR-Armee auf ziemlich
hinterlistiger Weise zu entwaffnen, die Nato von A - Z sich ausbreiten
konnte, zu der der Ostgen niemals wollte und auch weiterhin nicht,
sich dann noch zu erdreisten; "Schilde" aufstellen zu wollen?
Irgendwie scheint bei einigen eine Birne durchgebrannt.

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