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saratoga UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 5119 Wohnort: München
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Verfasst am: 03 Jan 2007, 17:51 Titel: |
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Kurz vor Weihnachten wurden ja urplötzlich und ganz rasch Sanktionen gegen den Iran verhängt. Innerhalb von 60 Tagen solle er die Urananreicherung aufgeben. Zustimmung von allen Sicherheitsratsmitgliedern - inklusive China und Russland.
Irgendwie werde ich nicht recht schlau draus und konnte auch bisher noch nicht eine halbwegs befriedigende Antwort irgendwo finden. Was war der Deal? Nachdem Russland ein halbes Jahr lang jegliches Eingreifen verhinderte, plötzlich das Einverständnis, auch das chinesische.
Das neofaschistische Kampfblatt Washington Post lobte Russland in den höchsten Tönen und stellte diese Resolution als klaren Sieg Russlands dar. Hääääh??? Klar, die russischen Interessen bzgl. Busher wurden explizit ausgeklammert. Ansonsten wurden Materialtransfer und Technologietransfer in den Iran verboten. O.k., was soll das - der Iran hat selbst genügend Uran und gezeigt, dass er selbst in der Lage ist, den Kreislauf zu beherrschen.
Die entscheidende Frage für mich war, ob nun die Resolution unter Kapitel 7 läuft. Wohl doch, aber Waffengewalt wird trotzdem ausgeschlossen, was wohl für Russland und China Voraussetzung zur Zustimmung war.
| Zitat: | | taking into consideration the 7th Division and 41st article of U.N. Stipulation 7, thus it does not include using force against Iran. |
http://www.zaman.com/?bl=columnists&trh=20070103&hn=39552
Irgendwie komisch, denn wenn der Stein erst ins Rollen kommt...
Und auch unsere Medien hatten eigentlich nicht viel Detailliertes zu berichten.
Damit ist aber anzunehmen, dass der Iran die Zusammenarbeit mit der IAEA nach und nach beendet. Nukleartechnologie wird in der Zukunft vielleicht sogar überlebenswichtig werden. Das haben jetzt auch die Marokkaner kapiert. Was haben Russland und China vor? 60 Tage zur Vollinstallation der letzten Tor-M1-Batterien? Werden die Amis ihre Zion-Brüder in Nahost vorschicken? Doch eins dürfte auch klar sein - sobald einer von denen auch nur zuckt, ergreift der Iran die Initiative... _________________ "Of course the people don't want war. But after all, it's the leaders of the country who determine the policy, and it's always a simple matter to drag the people along whether it's a democracy, a fascist dictatorship, or a parliament, or a communist dictatorship. Voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked, and denounce the pacifists for lack of patriotism, and exposing the country to greater danger."
-- Herman Goering at the Nuremberg trials
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde." (Napoleon Bonaparte) |
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saratoga UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 5119 Wohnort: München
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Verfasst am: 25 Jan 2007, 01:11 Titel: Andreas Zumach |
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| Rumpelstilz hat Folgendes geschrieben: | Stimmt, die von ihm vertretenen Meinungen halte ich, soweit ich diese kenne, absolut für unvoreingenommen - und frei von dem Etiquett des "unsere amerikanischen Freunde" (in Wirklichkeit Bande übelstem kriminellen Gesocks).
Ich hatte mich ja anläßlich des Beginns des Irak Kriegs ausführlicher und länger mit ihm unterhalten können. Nicht nur, daß einander ergänzende Informationen vorhanden waren - sondern die Wertung der Informationen ging in die gleiche Richtung.
...
Daß Herr Zumach nach wie vor bereit ist, seine Mainstream-konträren Erkenntnisse vehement zu verteidigen, spricht eigentlich für seine gefestigte ethische Haltung. |
Der Zumach war vorhin wieder mal in einer Phoenixrunde anlässlich der gestrigen Bush-Rede zugegen. Er kam zwar wegen des Wintereinbruchs etwas verspätet, doch was er zu sagen hatte, war einfach nur Klasse! Messerscharfe und exakte Analysen wie zum Irak, zu Afghanistan oder zur derzeitigen Lage der Demokraten im Terrorland - ich hatte gar nicht mehr erwartet, dass es hierzulande noch so etwas gibt.
Mit dabei waren auch der ehemalige deutsche UNO-Gesandte Pleuger, eine mir unbekannte demokratisch gesinnte amerikanische Journalistin, die aber ganz o.k. war und Staal, das Bush-Sprachrohr in Deutschland. Der kam diesmal nicht mehr im Yuppie-Outlook daher sondern ähnelte eher entfernt einem Gascoigne - Typ blasser Engländer. Nachdem er den Zumach als Antiamerikaner bezeichnet hatte, wobei er sich vorrangig auf die vorherige Aussage seiner Journalistenlandsfrau berief, die klarstellte, dass Bush ein Ölmann ist, meinte Zumach zu Staal trocken, dass seine Fähigkeit zuzuhören eingeschränkt ist.
Mann, warum haben solche Leute wie Zumach hierzulande nichts in der Politik zu bestimmen? Ich hätte z.B. nicht das geringste Problem darin, den Zumach direkt als Außenminister zu wählen. Dann würden uns solche Peinlichkeiten wie Steinmeier erspart bleiben. _________________ "Of course the people don't want war. But after all, it's the leaders of the country who determine the policy, and it's always a simple matter to drag the people along whether it's a democracy, a fascist dictatorship, or a parliament, or a communist dictatorship. Voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked, and denounce the pacifists for lack of patriotism, and exposing the country to greater danger."
-- Herman Goering at the Nuremberg trials
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde." (Napoleon Bonaparte) |
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Rumpelstilz ständiges Mitglied im Sicherheitsrat


Anmeldedatum: 24.05.2006 Beiträge: 2505 Wohnort: Russ.Föd.
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Verfasst am: 25 Jan 2007, 17:20 Titel: |
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Eigenartig, aber die wenigen Menschen mit Charakter, kommen doch immer wieder zu gleichen Schlüssen, wobei die Feigen unter ihnen den Schwanz einklemmen und anfangen pro-amerikanisch zu winseln (schließlich verlieren ja auch Journalisten ihren Job, wenn sie gegen die Leitprinzipien - wie bei der Springer-"Presse" - berichten). Herr Zumach, der u.a. für die "taz" schreibt - hat glücklicherweise nicht derartigen Druck.
Aber zurück zum Iran:
Die USA wollen Russland mit Sanktionen belegen, weil Russland mit der Lieferung von Tor M1 Abwehrraketen an den Iran - den US-Ratten einen Angriff auf den Iran erschwert.
| Zitat: |
Politik - International
USA prüfen russische Raketenlieferung an Iran und erwägen Reaktion
18:09 | 25/ 01/ 2007
WASHINGTON, 25. Januar (RIA Novosti). Die Regierung von Präsident George W. Bush müsse gemäß Gesetzgebung die russischen Raketenlieferungen an Iran prüfen und bewerten, teilte der US-Außenamtssprecher Sean McCormack mit.
„Es gibt eindeutig Gesetze und Regeln, die eine Bewertung dieses Geschäfts und die Klärung der Frage fordern, ob wir notwendige Handlungen als Reaktion unternehmen müssen“, erklärte er vor Journalisten in Washington und fügte hinzu, er meine damit entsprechende amerikanische Gesetze. Doch im Moment könne er nicht mitteilen, wie die Ergebnisse der von diesen Gesetzen geforderten „Bewertung“ des russischen Raketengeschäfts mit Iran aussehen.
Sergej Tschemesow, Generaldirektor von Rosoboronexport (russisches Waffenexportunternehmen), teilte am Dienstag Journalisten mit, dass Russland den Vertrag über die Lieferung von Fla-Raketenkomplexen Tor-M1 an Iran vollständig erfüllt habe. Ein Vertrag über die Lieferung der Luftverteidigungskomplexe Tor-M1 wurde Ende vorigen Jahres abgeschlossen. Russland war demnach verpflichtet, 29 Komplexe für 700 Millionen US-Dollar zu liefern.
„Der Vertrag wurde in voller Übereinstimmung mit den geltenden Völkerrechtsnormen geschlossen. Zum Vertragsgegenstand gehören ausschließlich Defensivwaffen, deren Einsatz als Angriffswaffen von vornherein ausgeschlossen ist“, wurde damals vom Föderalen Dienst für militärtechnische Zusammenarbeit mitgeteilt.
McCormack sagte, dass die amerikanische Seite die Frage stellte, ob der Zeitpunkt für diesen Verkauf unter Berücksichtigung der Umstände richtig gewählt worden sei.
„Wir warfen diese Frage vor der russischen Seite auf. Aber sie beschloss, dieses Geschäft abzuwickeln“, betonte der Vertreter des US-Außenministeriums.
In seiner Erklärung nannte er jedoch nicht die Gesetze, um die es geht. In allen Fällen der Waffenlieferung an Iran durch ein anderes Land ist die US-Administration jedoch verpflichtet, zu überprüfen, ob das Geschäft den zwei amerikanischen Gesetzen über die Nichtweiterverbreitung für Iran und über dessen Sanktionen entspricht.
Diese Gesetze fordern vom Weißen Haus, einseitige Wirtschaftssanktionen gegen jene Organisationen, Firmen und Länder zu verhängen, die mit ihren Lieferungen zur Stärkung des iranischen Verteidigungspotentials in jenem Bereich beitragen, der Massenvernichtungswaffen - Kern-, Chemie oder bakteriologische Waffen, darunter Träger von Massenvernichtungswaffen sowie verbesserte konventionelle Rüstungen, - betrifft.
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Die USA sollten anfangen müssen, den akuten Verteidigungsfall bereits in Ländern wie der BRD zu verspüren - indem man ihren Fahrzeugen in allen Reifen die Luft abläßt.
Oder ihnen vielleicht eine konzentrierte Menge in ausreichender Dosis des guten Aspartam verabreicht.
Erst wenn sie de facto merken, daß sie unerwünscht sind, daß sie keinen Rückhalt in der Bevölkerung haben, daß sie als kriminelles Gesocks erkannt sind, besteht die Hoffnung, daß sie sich nicht mehr wie ein Elephant im Porzellanladen bewegen.
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Trinacria UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 29.11.2006 Beiträge: 3830 Wohnort: Planet der Hoffnung
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Verfasst am: 28 Jan 2007, 17:15 Titel: Wirtschaftsabkommen |
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Laut Reuters plant Iran eine milliardenschwere Kooperation mit Repsol
und Shell im Rahmen von Flüssigkeitsanlagen.
Sollte dieses Geschäft zustande kommen, wäre dies eine schwere Niederlage
für die US-Regierung. _________________ Die Weltwirtschaft baut auf der Illusion einer Währung auf, die sich noch vor unseren Augen in Nichts auflösen wird. |
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Trinacria UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 29.11.2006 Beiträge: 3830 Wohnort: Planet der Hoffnung
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Verfasst am: 28 Jan 2007, 20:01 Titel: Re: Wirtschaftsabkommen |
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| Trinacria hat Folgendes geschrieben: | Laut Reuters plant Iran eine milliardenschwere Kooperation mit Repsol
und Shell im Rahmen von Flüssigkeitsanlagen.
Sollte dieses Geschäft zustande kommen, wäre dies eine schwere Niederlage
für die US-Regierung. |
Sollte sich diese Information bestätigen, könnte das auch ein großer Schachzug Moskaus gewesen sein.
Gasprom verzichtet im Iran auf diese Geschäft und übernimmt die Mehrheiten an der Barentssee, hebelt damit gleichzeitig Bush aus und erhöht die Chancen auf eine friedliche Lösung im Iran.
Möglicherweise könnte sich hier ein Wirtschaftskonflikt zwischen den NATO-Verbündeten entwickeln. Mancher Ernergiekonzern denkt schon an die Zeit nach Bush.
Russische TOR M1 sichern die Wirtschaftinteressen der NATO-Länder
Niederlande, Spanien und UK im Iran.
Ein völlig neues Spiel oder reine Spekulation?
Wo bleibt Deutschland? _________________ Die Weltwirtschaft baut auf der Illusion einer Währung auf, die sich noch vor unseren Augen in Nichts auflösen wird. |
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Trinacria UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 29.11.2006 Beiträge: 3830 Wohnort: Planet der Hoffnung
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Verfasst am: 30 Jan 2007, 19:53 Titel: |
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Die TOR-M1 entwickelt sich massiv zu einem Problem für die USA.
http://www.jungewelt.de/2007/01-31/033.php _________________ Die Weltwirtschaft baut auf der Illusion einer Währung auf, die sich noch vor unseren Augen in Nichts auflösen wird. |
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adversarius Mitglied im Sicherheitsrat


Anmeldedatum: 25.08.2006 Beiträge: 1808 Wohnort: Dresden
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Verfasst am: 11 Feb 2007, 15:02 Titel: |
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"In unserer Verteidigungsdoktrin ist kein Platz für Atomwaffen"
Irans Chef-Unterhändler Ali Laridschani im Interview mit der SZ über die Forderungen der Europäer, die Misere im Irak - und die mögliche Lösung des Atom-Streits.
Im Atomstreit mit dem Westen zeigt sich Iran kompromissbereit. Irans Chef-Unterhändler Ali Laridschani sagte am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz, er könne sich eine Lösung des Atom-Streits durch Verhandlungen vorstellen.
SZ: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat kürzlich gesagt, dass die Tür für Verhandlungen mit Iran offen steht. Sehen Sie es genauso?
Laridschani: Mir gefällt diese Idee. Wenn Sie das iranische Atomprogramm realistisch betrachten, dann ist die Sache auch gar nicht so kompliziert. Es sei denn, bestimmte Länder haben unausgesprochene Motive und wünschen in Wahrheit Komplikationen.
SZ: Wo könnten die Verhandlungen ansetzen?
Laridschani: Im Gespräch mit dem EU-Gesandten Javier Solana haben wir schon Fortschritte gemacht, und das könnte auch so weitergehen. Unser Programm ist transparent und wir stehen unter der Aufsicht der Atomagentur IAEA. Ich bin erstaunt, dass trotzdem eine Atmosphäre des Misstrauens geschaffen wird, und dass unterstellt wird, dass Iran Atomwaffen anstrebt. Denn das ist nicht der Fall. In unserer Verteidigungsdoktrin ist kein Platz für Atomwaffen.
Aus religiöser Sicht sind sie unzulässig, unser religiöser Führer hat eine Fatwa gegen Massenvernichtungswaffen erlassen. Zweitens haben wir die Wirkung dieser Waffen selbst gespürt, denn Iraks Ex-Diktator Saddam Hussein hat seine Chemiewaffen gegen uns eingesetzt. Manche Iraner leiden bis heute darunter. Im übrigen sind wir ein starkes Land mit großer Bevölkerung und vielen Rohstoffen, wir brauchen solche Waffen nicht zur Abschreckung. Hätten wir Atomwaffen, dann begänne ein Wettrüsten in unseren Nachbarländern.
Das Problem der Region ist der militärische Ansatz, den die Amerikaner hier durchsetzen. Deswegen wünschen wir nur friedliche Atomtechnologie, und wir sind bereit, alle erdenklichen Garantien dafür zu geben, dass wir damit keine Waffen entwickeln werden.
SZ: Der Westen will nur unter der Bedingung verhandeln, dass Sie Ihr Atomprogramm zunächst aussetzen. Sie lehnen das ab, weil eine Suspendierung von 2003 bis 2005 und Verhandlungen mit den Europäern ihnen nichts gebracht haben. Gleichwohl hat sich die Lage geändert, das neue Angebot des Westens von 2006 ist großzügiger, selbst die USA wollen nun unmittelbar mit am Tisch sitzen. Rechtfertigt das nicht einen neuen Anlauf?
Laridschani: Das Kernproblem ist dasselbe. Man unterstellt uns, in der Zukunft eine Waffe bauen zu wollen. Wir können diese Sorge zerstreuen. Wir können eine Lösung finden, die jeden Missbrauch friedlicher Technologien für militärische Zwecke unmöglich macht. Es gibt Vorschläge, dass wir Zentrifugen betreiben, die nur niedrig angereichertes Uran, also bis vier Prozent, verarbeiten können. Das wäre ein Ansatz. Das ist zwar nicht gerecht, denn andere Länder reichern sehr hoch an. Aber wir wären zu diesem Zugeständnis bereit.
Aber eine Suspendieren als Vorbedingung für Gespräche lehnen wir ab. Sie würde die Sorge des Westens ohnehin nicht zerstreuen, denn sie hat ja nur kurzfristige Wirkung in der Gegenwart. Und wir befürchten, dass der Westen uns allgemein das Recht abspricht, überhaupt Nukleartechnologie zu besitzen. Während der Diktatur des Schah hat der Westen unser Atomprogramm bereitwillig unterstützt, das änderte sich mit seinem Sturz 1979. Später dann, 2003, haben wir zwei Jahre unser Programm suspendiert und es gab nicht das geringste Ergebnis. Unsere Sorge also bleibt, und sie wächst, wenn wir erneut suspendieren müssen.
SZ: Das Angebot des Westens vom vergangenen Sommer hat ihnen viele Rechte zugestanden, hat technische Kooperation angeboten. Warum war das für sie nicht akzeptabel?
Laridschani: Wir haben dieses Paket nicht abgelehnt, obwohl es sehr problematisch war. Es hat unser Recht auf Atomtechnik nicht ausdrücklich anerkannt. Es war von Kernkraftwerken für Iran die Rede, aber uns geht es um die Technik zur Anreicherung von Uran, dem Brennstoff für Atommeiler. Wir haben zu Solana gesagt: Wenn ihr unser Recht anerkennt, dann lasst es uns schriftlich fixieren. Dann wäre der Streit beigelegt.
SZ: Das Angebot hat ihnen nicht untersagt, Uran selbst anzureichern.
Laridschani: Das war nicht so klar. Wir haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet und möchten daher unser Recht in Anspruch nehmen, Uran anzureichern. Aber der Fall Iran ist längst keine technische oder rechtliche Frage, denn dann hätte er bei der IAEA bleiben können. Die Überweisung an den UN-Sicherheitsrat hat bedeutet, es geht um Politik.
Die Frage, ob jemand in der Zukunft plant, Nukleartechnologie für Waffen abzuzweigen, wird nirgendwo im internationalen Recht erwähnt. Wir sollten nicht über unsere gegenseitigen Absichten spekulieren. Bevor jemand ein Verbrechen begeht, kann man ihn nicht verdächtigen oder bestrafen. Wenn man politische Bedenken hat, sollte man sich hinsetzen und darüber reden.
SZ: Da es nun aber eine politische Frage ist: Wie interpretieren Sie das Säbelrasseln der vergangenen Wochen? In den USA und in Iran scheint der Konflikt in eine aggressivere Phase getreten zu sein.
Laridschani: Säbelrasseln gegen uns ist nichts Neues für uns. Wir erleben das seit Jahren. Aber Abenteuer in unserer Region könnten sehr schmerzlich enden. Deswegen nehmen wir das Säbelrasseln nicht so ernst. Unsere Region braucht Frieden. Die Amerikaner wollten in Afghanistan und im Irak den Terrorismus bekämpfen. Keines der beiden Länder ist friedlicher geworden. Die Methode ist falsch.
SZ: Aber Iran ist auch keine stabilisierende Macht, in den Irak sickern Kämpfer ein, Teheran wirkt nicht gerade mäßigend auf die Schiiten ein.
Laridschani: Wir waren gegen die Invasion des Irak. Gleichwohl haben wir später die Wahlen unterstützt, die Verfassung, die Regierung der nationalen Einheit. Und nun sind wir an der Misere Schuld? Wo kommen denn die Terroristen her, aus Iran etwa?
SZ: Sind Sie im Atomstreit nicht zu mehr Pragmatismus in der Lage? Warum ist es so schwer zu sagen: Gut, wir suspendieren noch einmal unser Atomprogramm und finden in ein paar Monaten einen Ausgleich mit dem Westen.
Laridschani: Wir glauben nicht, dass die Suspendierung nur wenige Monate dauern würde. Beim ersten Versuch haben die Europäer uns gebeten, nur ein paar Wochen zu suspendieren. Wir waren einverstanden. Daraus wurden zwei Jahre, und am Ende offerierte man uns nur einen nichtigen Plan. Das einzige Ziel war es, unser Programm um zwei Jahre zu verzögern. Deswegen lehnen wir diese Vorbedingung diesmal ab. Aber wir sind bereit zu verhandeln. Wenn wir uns nicht einigen können, dann können wir immer noch getrennte Wege gehen.
SZ: Wie viele Sanktionen, wie viel Isolation und Eskalation nehmen Sie in Kauf, um Ihr Atomprogramm fortsetzen zu dürfen? Gibt es eine Schmerzgrenze?
Laridschani: Was würden Sie tun, wenn Ihnen jemand sagte: geben Sie ein Stück ihres Landes ab, ein Stück Deutschlands, sonst werden Sie bombardiert. Sie würden sagen: Ich verteidige mich. Es geht unmittelbar um unsere Unabhängigkeit. Das Nuklearprogramm ist eine nationale Notwendigkeit. Davon sind auch Oppositionsgruppen in Iran überzeugt. Es ist ein unveräußerliches Recht, und keine Regierung kann mit diesem Recht handeln. Wer glaubt, dass Druck das Problem löst, der irrt. Eine Eskalation mag uns schaden, aber sie wird der anderen Seite ebenso schaden. Dann hätten alle verloren. Wir wollen, dass alle am Schluss gewinnen.
SZ: Aber nach den Worten Ihres Präsidenten wollen Sie ein ganzes Land, nämlich Israel, von der Landkarte tilgen.
Laridschani: Das stimmt nicht. Es gibt in diesem Punkt ein Missverständnis. Hunderte Male haben wir erklärt, dass das Problem Palästinas mit demokratischen Mitteln gelöst werden muss. Die Bewohner Palästinas müssen eine Regierung wählen und ihr Schicksal bestimmen. Das ist die offizielle Haltung unseres Nationalen Sicherheitsrates. Wie sollten wir das mit einer Atombombe lösen? Eine Atombombe auf Israel würde alle Muslime gleich mit töten.
SZ: Welchen Vorschlag, welche Idee haben Sie, um den Verhandlungsprozess wieder in Gang zu setzen?
Laridschani: Erstens darf es keine Vorbedingungen durch den Westen geben. Nehmen wir mal an, es gäbe keine Bedingungen: Wir würden drei vier Monate verhandeln und wir hätten ein Ergebnis.
Von: http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/599/101498/ _________________ "Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie."
Aldous Huxley
engl. Schriftsteller und Kritiker |
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Grandpa UNO-Botschafter


Anmeldedatum: 08.02.2007 Beiträge: 1392 Wohnort: Rhein-Main-Neckar
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Verfasst am: 13 Apr 2007, 22:56 Titel: Atombombe oder Krieg - Iran in jedem Fall ein Sieger |
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Ein interessanter Artikel mit mir recht neuen Ansichten.
Die Usraelis und ihre Wasallen sind so wie der Autor es beschreibt in jedem Fall die Verlierer
| Zitat: | Atombombe oder Krieg - Iran in jedem Fall ein Sieger
MOSKAU, 13. April (Georgi Mirski für RIA Novosti). Die Situation in Iran wird in zwei Aspekten analysiert. Erstens: Nähern sich die Iraner wirklich dem Bau einer Atombombe an? Und zweitens: Haben die Amerikaner wirklich vor, einen Krieg zu beginnen?
Für die erforderliche Urananreicherung und die Herstellung einer Atombombe innerhalb eines Jahres reichen einige Tausend Zentrifugen. Ursprünglich sprachen die Iraner von ihren Plänen, deren Anzahl im Werk in Natans auf 3 000 zu bringen. Nach der Feier des "Tags der Nukleartechnogie" am 9. April erklärte Gholamreza Agazade, Irans Vizepräsident und Leiter der nationalen Atomenergiebehörde, geplant sei die Inbetriebnahme von 50 000 Zentrifugen.
Die IAEO-Beamten haben bereits mehrmals betont, es sei unmöglich, Irans Streben nach der Entwicklung eigener Kernwaffen zu beweisen. Diese Situation wird sich auch kaum ändern. Dennoch gibt es indirekte Indizien, die die Vermutung zulassen, die Iraner entwickeln in der Tat nicht unbedingt eine rein zivile Atomenergiewirtschaft.
Bereits 2005 hatte Moskau Teheran angeboten, die Urananreicherung für dieses Land in Russland zu erledigen. Dabei garantierte Moskau eine völlige Auslastung der iranischen Atomreaktoren mit nuklearen Brennstoffen. Teheran lehnte diese Idee ab, genauso wie ein Paket von Vorschlägen der ständigen Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrats und Deutschlands. Im Austausch gegen einen Verzicht auf die Urananreicherung wurde Iran damals Unterstützung beim WTO-Beitritt, Hilfe beim Bau von Atomkraftwerken und Lieferungen von Ersatzteilen für die alten Zivilflugzeuge versprochen.
Das Angebot wirkt verlockend - warum lehnt es Iran dennoch ab? In beiden Fällen gibt es nur einen Grund: eine Ablehnung der äußeren Kontrolle über den Anreicherungsprozess. Anscheinend ist Iran bemüht, die Verhandlungen hinauszuzögern, um die Möglichkeit zu bekommen, die Urananreicherung auf den für die Herstellung einer Bombe erforderlichen Stand zu bringen.
Zugleich ist es offensichtlich, dass Iran keine Bombe braucht. Es hat einfach kein Ziel dafür: Die USA sind zu weit entfernt, während bei einem Bombenabwurf auf Israel auch Araber in Mitleidenschaft gezogen werden, die auf israelischem und palästinensischem Territorium leben. Die meisten von ihnen sind Moslems. Ist die Islamische Republik Iran, die Anspruch auf eine Führungsposition in der moslemischen Welt erhebt, fähig, sich zu einem Mord an Millionen Moslems zu entschließen? Eindeutig nicht. Insofern ist eine praktische Anwendung der Bombe unmöglich.
Höchstwahrscheinlich hat Teheran beschlossen, einen "Fünf-vor-zwölf"-Stand zu erreichen, das heißt einen Schritt vor der Herstellung einer Bombe halt zu machen. Dies würde der iranischen Führung ein enormes Ansehen unter der eigenen Bevölkerung bringen und die Möglichkeit bieten, eine dominierende Position in der islamischen Welt einzunehmen und dem Westen seine Bedingungen zu diktieren.
Allerdings spricht Iran bereits jetzt mit allen von der Position der Stärke aus. Es fühlt sich unanfechtbar, weil es einen US-Angriff nicht befürchtet. Eine Bodenoperation ist nicht möglich, weil die Amerikaner im Irak zu tief stecken geblieben sind. Selektive und begrenzte Schläge gegen die Nuklearobjekte würden zwar das iranische Nuklearprogramm um einige Jahre zurück versetzen, jedoch nicht zu einem Wechsel des Regimes führen.
Außerdem werden die Iraner die eventuellen amerikanischen Schläge kaum unbeantwortet lassen. Sie würden die Ölfelder der Nachbarländer und die US-Stützpunkte in der Region angreifen. Dies würde auch ein amerikanisches Fiasko im Irak nach sich ziehen, weil sich in dem Fall auch die irakischen Schiiten gegen die USA erheben werden, die momentan mit den Amerikanern halbwegs kooperieren.
Das würde auch zu einer Niederlage der Republikaner bei den Wahlen 2008 führen, und zwar nicht nur bei der Präsidentenwahl, sondern auch bei den Wahlen von Senatoren und Gouverneuren. Wie groß bei George W. Bush auch immer die Versuchung sein mag, Iran einen Schlag zu versetzen, er ist aber kein Diktator, der die öffentliche Meinung ignoriert und ein Scheitern seiner Partei zulassen würde.
Keine Angst haben die Iraner auch vor den Sanktionen. Die bisher vom UN-Sicherheitsrat bereits beschlossenen Sanktionen scheinen nicht allzu effektiv zu sein. Sie bringen zwar gewisse Unannehmlichkeiten, aber keinen großen Schaden für das Land. Wirklich gefährlich wäre für Iran ein Embargo über den Öl- und Gasexport. Dies ist aber kaum möglich: Niemand außer den Amerikanern würde auf einer solchen Maßnahme bestehen und Teheran ist sich dessen völlig bewusst.
Deshalb können die Iraner getrost erklären, sie würden die von der internationalen Völkergemeinschaft gestellten Bedingungen nicht einhalten und die Urananreicherung nicht stoppen.
Was soll man aber nach dem Ablauf der 60 Tage seit der Annahme der jüngsten Iran-Resolution des UN-Sicherheitsrates Nummer 1747 vom 24. März tun? Es wäre logisch, eine noch schärfere Resolution zu beschließen. Dabei besteht aber die Gefahr, dass Iran in diesem Fall aus der IAEO austreten würde. In dem Fall würde es seine Urananreicherung bereits völlig unkontrolliert betreiben.
Oder sollte man das doch riskieren? Immerhin brauchen die Iraner Investitionen wie die Luft zum Atmen. Immerhin muss Iran, dessen Ölvorräte zu den weltgrößten zählen, 40 Prozent seines Benzinbedarfs durch den Import decken. Eine schrittweise wirtschaftliche Isolierung Irans könnte sich als wirksam erweisen. Mag sein, dass die iranischen Machthaber in dem Fall einen Rückzieher machen und auf ihre nuklearen Ambitionen verzichten würden. Aber auch in dem Fall würden sie das Gesicht bewahren und erklären, sie hatten auch nicht vor, eine Bombe zu bauen, sondern sie wollten lediglich neue Vorzugsleistungen und Privilegien für die Entwicklung der zivilen Atomenergiewirtschaft. "Man konnte uns nicht in die Knie zwingen, wir haben gesiegt" - würde Irans Führung in dem Fall sagen.
Zum Autor:
Georgi Mirski ist leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen der russischen Wissenschaftsakademie
Die Meinung des Verfassers muss nicht mit der von RIA Novosti identisch sein.
http://de.rian.ru/analysis/20070413/63591521.html 13:23 | 13/ 04/ 2007 |
Grandpa _________________ Zukunft, dass ist die Zeit, in der Du bereust, dass du das, was du heute tun kannst,
nicht getan hast. Arthur Lassen |
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saratoga UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 5119 Wohnort: München
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Verfasst am: 14 Apr 2007, 00:41 Titel: |
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Also, ein wenig Wunschdenken steckt schon im Artikel.
Was sollen denn bei Ölresolutionen die Chinesen oder erst die Japaner sagen, die das meiste iranische Öl importieren? Somit halte ich diese Variante für wenig realistisch.
Auch in Bezug auf die Atomenergie kommt ein wenig die russische Sichtweise durch. Der Iran ist bei der Kernenergie ein zumindest potentieller Konkurrent zu Russland. Russland ist auf dem Gebiet sehr aktiv und der Bedarf an Kernenergie steigt weltweit. Doch der Iran hat ja schon angekündigt, gerade seinen arabischen Nachbarn bei der Kernenergie auch unterstützen zu wollen. Im Prinzip ist der Kernenergiebereich ja ein Bombengeschäft (jetzt nicht im wörtlichen sondern übertragenen Sinne ), beim Iran kommen auch seine Uranlagerstätten hinzu. Und der Preis von Uran ging zuletzt steil nach oben. Es kann also rein im geschäftlichen Sinn nur von Vorteil sein, auch selbst anzureichern, anstatt importieren zu müssen, neben den Zahlungen für Brennmaterial auch Investitionen außerhalb.
Zur möglichen militärischen Nutzung - Japan z.B. ist in der Lage, innerhalb von 3 Wochen mindestens einen Sprengkopf herzustellen. Man muss sich nicht unbedingt zur Atommacht erklären, um Gegner zu beeindrucken. Es besteht also nicht unbedingt eine Notwendigkeit für den Iran, Atomsprengköpfe herzustellen, zumal auch Khamenei eine Fatwa zum Verbot dieser ausgesprochen hat. Hilfreich bei permanenter Bedrohung ist es dennoch allemal, doch ich denke, dass der Iran auch so mindestens ein/zwei Sprengköpfe aus nichtheimischer Produktion hat.
Die ganze künstliche Aufregung ist also so oder so unbegründet und reines Schmierentheater. Das weiß natürlich die iranische Führung und tut gut daran, dem auf sowas aufgebauten Druck nicht zu folgen. Die Ratlosigkeit und Medienhetze der NATO-Kriegsallianz spricht da Bände. Doch es ist deren selbst verschuldetes Problem. Insofern kann Schadenfreude mit ihr durchaus angebracht sein. _________________ "Of course the people don't want war. But after all, it's the leaders of the country who determine the policy, and it's always a simple matter to drag the people along whether it's a democracy, a fascist dictatorship, or a parliament, or a communist dictatorship. Voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked, and denounce the pacifists for lack of patriotism, and exposing the country to greater danger."
-- Herman Goering at the Nuremberg trials
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde." (Napoleon Bonaparte) |
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Snip3r-1981 Stadtrat
Anmeldedatum: 24.06.2007 Beiträge: 36
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Verfasst am: 24 Jun 2007, 23:28 Titel: |
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Ich sehe das so mal wirtschaftlich gesehen es wird ja gemunkelt das China derzeit der Grösste Konkurent der USA sein wird und wir wissen alle das China das Öl hauptsächlich aus dem iran Bezieht das heisst aus Us sicht wir glauben das der Iran israel angreifen wird mit atomwaffen um einen grund zu haben in den Iran zu maschieren sich das Öl zu ergaunern und damit Chinas Wirtschafts zu schwächen in Öl hinsicht!
Und dabei noch strategisch russland einzukreisen! Oder aus US sicht
1 USA hat sein meistes Öl aus Alaska erschöpft also 2012 soll es soweit sein nach experten ansicht
2 Russland hat mit absicht gewartet um Die Energiekriese Jetzt auszunutzen das heisst sie Bauen ihre Ressourcen jetzt erst ab! was den Usa Garnicht schmeckt!
3 Darum muss die USA zusehen sich gegen Russland zu beweheren indem sie in Unschuldige Länder einfallen(irak,Iran) wollen mit ihren absurden Plänen von wegen Achse des Bösen Terrorstaat einen Grund zu haben in das land Einzumaschieren um sich das Öl zu Gräppen
Russland und China werden undso Strategisch zusammen arbeiten auch Wirtschaftlich wobei sich China keine sorgen machen brauch um seine Zukunft um Öl aus Russland!!!!
Ja und die USA müssen mitlaufen Nordkorea zb hat auch Atomwaffen warum rennt Die USA nicht da rein???? weil es keine Rohstoffe hat!!!! obwohl es auch mit China verbündet ist! sowie der iran!! also sag ich nur eine schande von den USA wegen Öl in den Krieg zu ziehen |
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saratoga UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 5119 Wohnort: München
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Verfasst am: 20 Okt 2007, 20:48 Titel: |
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Larijani ist bereits gestern als iranischer Atomchefunterhändler zurückgetreten. Das sollte mit dem gerade erfolgten Putin-Besuch in Teheran zusammenhängen. Khamenei sprach dabei von einem überdenkenswerten Angebot von Putin. Und Olmert zeigte sich anschließend bei Putin und von ihm sehr zufrieden.
Was da wohl wieder im Busch ist...?  _________________ "Of course the people don't want war. But after all, it's the leaders of the country who determine the policy, and it's always a simple matter to drag the people along whether it's a democracy, a fascist dictatorship, or a parliament, or a communist dictatorship. Voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked, and denounce the pacifists for lack of patriotism, and exposing the country to greater danger."
-- Herman Goering at the Nuremberg trials
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde." (Napoleon Bonaparte) |
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m106 Fraktionsvorsitzender
Anmeldedatum: 22.07.2006 Beiträge: 450
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Verfasst am: 20 Okt 2007, 23:14 Titel: |
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Was hat der Putin denn für ein Angebot gemacht? _________________ Der Friede entspringt aus der Gerechtigkeit |
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saratoga UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 5119 Wohnort: München
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Verfasst am: 20 Okt 2007, 23:21 Titel: |
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Das weiß eben keiner so genau...
Es wird über irgendeine Art der Einstellung der Urananreicherung spekuliert. _________________ "Of course the people don't want war. But after all, it's the leaders of the country who determine the policy, and it's always a simple matter to drag the people along whether it's a democracy, a fascist dictatorship, or a parliament, or a communist dictatorship. Voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked, and denounce the pacifists for lack of patriotism, and exposing the country to greater danger."
-- Herman Goering at the Nuremberg trials
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde." (Napoleon Bonaparte) |
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m106 Fraktionsvorsitzender
Anmeldedatum: 22.07.2006 Beiträge: 450
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Verfasst am: 20 Okt 2007, 23:38 Titel: |
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vllt. hat Putin dem Iran irgendwelche Garantien gegeben, damit der Iran unbesorgt das angereicherte Uran aus Russland bezieht.... _________________ Der Friede entspringt aus der Gerechtigkeit |
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saratoga UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 5119 Wohnort: München
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Verfasst am: 20 Okt 2007, 23:53 Titel: |
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Möglich, auf jeden Fall muss der Vorschlag sehr gewichtig sein. Denn ohne ein sehr lohnendes Angebot wird sich der Iran nicht von der Wahrnehmung seiner Rechte abbringen lassen.
Und dass es irgendwie damit zusammenhängt, darauf deuten auch der Rücktritt Larijanis und der zufriedene Olmert hin. Die Israelis sind da jetzt auch so 'ne Nummer. Gegen einen türkischen Einmarsch im Nordirak scheinen sie nicht so viel zu haben, etwas im Gegensatz zum offiziellen Jargon des großen Terrorbruders. Und Türken und Iraner haben sich diesbezüglich schon abgesprochen. Vielleicht hat Putin jetzt auch Russland zur endgültigen Schutzmacht des Irans erklärt. All das deutet irgendwie auf eine Machtverschiebung hin. _________________ "Of course the people don't want war. But after all, it's the leaders of the country who determine the policy, and it's always a simple matter to drag the people along whether it's a democracy, a fascist dictatorship, or a parliament, or a communist dictatorship. Voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked, and denounce the pacifists for lack of patriotism, and exposing the country to greater danger."
-- Herman Goering at the Nuremberg trials
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde." (Napoleon Bonaparte) |
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adversarius Mitglied im Sicherheitsrat


Anmeldedatum: 25.08.2006 Beiträge: 1808 Wohnort: Dresden
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Verfasst am: 21 Okt 2007, 10:53 Titel: |
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Irgendwie gefällt mir das nicht. Bush ist sehr verärgert darüber und versteht die Welt nicht mehr, dass Olmert nun auf einmal Putins Politik sehr schätzt. Bush beschwert sich dann prompt über Condi bei Olmert und fordert Putin auf, ihm selbst mitzuteilen, was bei seinem Treffen im Iran besprochen wurde.
Olmert wird schon wissen, warum er mit Putin zufrieden ist. Vielleicht hat man in Israel begriffen, dass das Terrorland finanziell am Ende und verloren ist. Nun dreht man sich blitzschnell um und will sich in Russland ein Netzwerk schaffen. Die Neokonservativen in den USA machen dann dabei mit oder nicht - letztendlich ist das egal. Wenn Olmert mit Putin zufrieden ist, gefällt mir das nicht. Die Frage ist nur, ob auch der Umkehrschluss gilt? _________________ "Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie."
Aldous Huxley
engl. Schriftsteller und Kritiker |
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Pseudowissenschaftler Europaratsmitglied


Anmeldedatum: 05.04.2007 Beiträge: 834 Wohnort: Wirtschaftswunderland, westliche BZ
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Verfasst am: 21 Okt 2007, 11:17 Titel: |
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Wahrscheinlich hängt es mit einer Aussage von Condomleeza zusammen. Sie sich doch wirklich erlaubt, die israelische Besatzungspolitik nur ein kleines bisschen zu kritisieren...
Warum hat sie das gesagt? Lebensmüde?  _________________ Nach reicher Erfahrung kann ich sagen, dass ich alle Völker liebe und alle Regierungen hasse. |
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saratoga UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 5119 Wohnort: München
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Verfasst am: 23 Okt 2007, 00:54 Titel: |
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Eine sehr interessante und vor allem auch naheliegende Erklärung zum Rücktritt Larijanis liefert der Moslemmarkt. So hat dieser mit der in den letzten Jahren eher europafreundlichen Politik des Irans, einer deren Vertreter Larijani selbst war, und dem jetzigen Umschwenken aufgrund der zunehmenden Provokationen und Vasallentreue gegenüber dem Imperium vor allem Seitens Deutschlands und Frankreichs zu tun. Durch diese wird Europa im Iran zunehmend feindlich gesinnt gesehen, was dann auch Ausdruck in den entsprechenden Vertretern findet.
| Zitat: | (...)
Wer die Politik der letzten Jahre verfolgt hat, hat sich immer gewundert, warum der Iran so „moderat“ gegenüber Deutschland reagierte, obwohl Deutschland zunehmend feindselig gegenüber dem Iran agierte. Der Grund lag in einer strategischen Ausrichtung des Iran, die unabhängig von der Tagespolitik war, und in der sich die Europa-moderaten Kräfte durchgesetzt hatten. Laridschani gehörte – bei allem „Fundamentalismus, dem man ihm zusprach – zu dieser Linien, die zwar einerseits die Interessen des Iran nie aufs Spiel gesetzt hatte, aber dennoch eine auf langfristige Kooperation mit Europa ausgerichtete Politik vertrat.
Die Ereignisse des letzten Jahres haben aber in dieser Strategie einige Brüche erkennen lassen. Das extreme pro-zionistische Verhalten Europas beim Überfall Israels auf den Libanon blies den Europa-Strategen im Iran fast alle Argumente davon. Die zunehmende westliche Feindseligkeit gegenüber China, Russland und andere asiatische Staaten ließ neue Bündnisse reifen, die im Laufe der Zeit sich immer deutlicher gegen die westliche Hegemonialpolitik stellten.
Sehr aufmerksam wurden die Äußerungen der Bundeskanzlerin Merkel über ein ganzes Jahr hinweg beobachtet und analysiert und man kam zunehmend zu dem Schluss, dass die Bundesregierung an feindlich gesonnener Einstellung gegenüber der Islamischen Republik Iran nicht nur ein 150%iger Lakai der USA waren sondern diese auch noch zu überholen drohten. Es handelte sich dabei auch nicht um einmalige Signale sondern die gesamte Ausrichtung der deutschen Politik war aus sicht Irans „umgeschlagen“ in eine Art Konfrontationskurs, der täglich provokativer und ungerechter als zuvor auftrat. Galionsfigur dieser neuer Konfrontationspolitik war und ist die Bundeskanzlerin. Dass es möglicherweise Nuancen innerhalb der Regierungskoalition geben könnte, haben die Europa-Befürworter im Iran zwar lange behauptet, aber nachdem von jenen Nuancen nichts mehr zu hören war, wurde auch das Argument entkräftet. Die Wahl Sarkozys in Frankreich und sein inzwischen eingeleiteter Wettkampf mit der Bundeskanzlerin, welches Land den Konfrontationskursgegenüber dem Iran provokativer in die Öffentlichkeit tragen kann, führte dazu, dass sämtliche Europa-Strategien im Iran überdacht wurden.
Statt eine Kompromisslinien mit Europa setzen sich zunehmend die Kräfte im Iran durch, die Europa als langen Arm der USA und des Zionismus sehen. Den endgültigen Ausschlag für Laridschanis Rückzug dürfte die Weltkriegsandrohung des US-Präsidenten Bush gespielt haben. Während man von den USA nichts anderes erwartet hatte, waren die Reaktionen aus Europa mehr als erschreckend für den Iran. Nicht ein einziger Regierungschef Europas hat es gewagt, öffentlich zu widersprechen! Und den Massenmedien gelingt es immer noch, konträr zur Volkmeinung, Positionen zu vertreten, die einer Kriegshetze und Einstimmung des eigenen Volkes auf Krieg gleich kommen. Ausgerechnet in einer Zeit, in der es Laridschani gelungen war eine vernünftige Kompromisslinie mit der Atomenergiebehörde IAEO zu finden, die mehr Sicherheit für Europa bezüglich ihrer angeblichen Bedenken hinsichtlich des iranischen Atomprogramms bewirkt hätte, trat die Bundeskanzlerin Merkel auf und sprach vom Iran als größte Bedrohung für die Weltsicherheit. Laridschani wurde klar, dass Europa gar nicht an irgendeiner Lösung mit dem Iran interessiert ist, sondern unaufhaltsamen Kriegskurs der USA mit vorantreibt, ja sogar anheizt. In dieser Situation hat er sich sicherlich mit vertrauten Personen beraten und ist zu dem Schluss gekommen, dass sein moderates Auftreten gegenüber Europa in dieser Form nicht mehr haltbar gewesen wäre. Einen „Kursschwenk“ hätte man hingegen bei Beibehaltung der Person kaum vermitteln können. Und so zog er die Konsequenzen und trat nach dem Besuch Putins im Iran zurück, nachdem Putin das Recht des Iran auf eigene Atomenergie bekräftigt hatte. Die Entscheidung zu jenem Rücktritt dürfte aber vor jener Reise gefallen sein. Larischani selbst hatte in einem Interview von vor über 15 Jahren darauf hingewiesen, dass die wahre Freiheit der Islamischen Republik Irna auch drin bestand, die eigenen Fehler machen zu können, ohne von anderen dazu gedrängt zu sein. Er hat wohl seine Europaeinschätzung als Fehler eingestuft.
Zunehmend setzt sich im Iran die Überzeugung durch, dass Europa in seiner heutigen Verfassung kaum noch von den USA zu unterscheiden ist und daher auch ähnlich behandelt werden muss. In der höflichen persischen Art finden solche Prozesse nie von heute auf morgen statt, aber der Schwenk in der Politik ist unverkennbar. Was bei den Konstellationen im Iran für westliche Journalisten oft unbegreiflich ist, ist die Tatsache, dass jene, die sie als „Hardliner“ oder „Konservative“ einstufen, über die Anti-Europa-Linie gar nicht so erfreut sind, wohingegen diejenigen, die sie als „Reformer“ einstufen, derzeit die Vorreiter einer reservierteren Haltung gegenüber Europa sind.
(...)
Im Iran ist man heute aber der Meinung, dass man zu lange die europäische, insbesondere die deutsche Haltung schön geredet hat. So lange Europa sich als verlängerter Arm des hegemonialbestrebten US-Kapitalismus versteht, wird es weder den eigenen Bevölkerungen dienlich sein noch einen vernünftigen Beitrag zum Weltfrieden leisten können. (...) |
http://f25.parsimony.net/cgi-bin/topic-flat.cgi?Nummer=63498&Phase=Phase1&ThreadNummer=51310 _________________ "Of course the people don't want war. But after all, it's the leaders of the country who determine the policy, and it's always a simple matter to drag the people along whether it's a democracy, a fascist dictatorship, or a parliament, or a communist dictatorship. Voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked, and denounce the pacifists for lack of patriotism, and exposing the country to greater danger."
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"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde." (Napoleon Bonaparte) |
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saratoga UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 5119 Wohnort: München
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Verfasst am: 26 Okt 2007, 01:22 Titel: |
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Demnächst steht ja mal wieder eine neue Sanktionslaberstunde im UNS bezüglich des Irans an. In diesem Kontext ist auch das neuerliche derzeitige Säbelrasseln der Kriegsbande inklusive der Kasnerin zu sehen. Man versucht neuerlich, alles auf Linie zu bringen, um den Iran schaden zu können.
Ob das gelingt? Wahrscheinlich eher nicht. Putin hat sich in Sachen Iran einfach zu stark zu Wort gemeldet und scheint auch eindeutige Sicherheitsgarantien abgegeben zu haben. Zwar gibt es immer noch den kaputten Cheney, doch der steht immer mehr auf einsamer Flur. Mal sehen, ob und wie der Gordische Knoten zur Urananreicherung aufgelöst wird, doch wenn, dann von Putin. Dann werden wir auch Näheres zum Putin-Khatamei-Plan erfahren. Evtl. könnte das auf Sicherheitsgarantien und Aufhebung der Sanktionen auf der einen und industrielle Urananreicherung in Russland auf der anderen Seite hindeuten. Pepe deutet im Artikel auch auf Machtverschiebungen innerhalb der iranischen Führung hin.
| Zitat: | Attack Iran and you attack Russia
By Pepe Escobar
The barely reported highlight of Russian President Vladimir Putin's visit to Tehran for the Caspian Sea summit last week was a key face-to-face meeting with Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei.
A high-level diplomatic source in Tehran tells Asia Times Online that essentially Putin and the Supreme Leader have agreed on a plan to nullify the George W Bush administration's relentless drive towards launching a preemptive attack, perhaps a tactical nuclear strike, against Iran. An American attack on Iran will be viewed by Moscow as an attack on Russia.
(...)
In itself, the Putin-Khamenei meeting was extraordinary, because the Supreme Leader rarely receives foreign statesmen for closed talks, even one as crucial as Putin. The Russian president, according to the diplomatic source, told the Supreme Leader he may hold the ultimate solution regarding the endlessly controversial Iranian nuclear dossier. According to IRNA, the Supreme Leader, after stressing that the Iranian civilian nuclear program will continue unabated, said. "We will ponder your words and proposal."
Larijani himself had told the Iranian media that Putin had a "special plan" and the Supreme Leader observed that the plan was "ponderable". The problem is that Ahmadinejad publicly denied the Russians had volunteered a new plan.
Iranian hawks close to Ahmadinejad are spinning that Putin's proposal involves Iran temporarily suspending uranium enrichment in exchange for no more United Nations sanctions. That's essentially what International Atomic Energy Agency chief Mohammad ElBaradei has been working on all along. The key issue is what - in practical terms - will Iran get in return. |
http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/IJ26Ak06.html _________________ "Of course the people don't want war. But after all, it's the leaders of the country who determine the policy, and it's always a simple matter to drag the people along whether it's a democracy, a fascist dictatorship, or a parliament, or a communist dictatorship. Voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked, and denounce the pacifists for lack of patriotism, and exposing the country to greater danger."
-- Herman Goering at the Nuremberg trials
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701 Bundestagsabgeordneter
Anmeldedatum: 27.08.2005 Beiträge: 290
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Verfasst am: 26 Okt 2007, 17:13 Titel: |
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Was sollen das für Garantien sein? Die Zusage, das Russland nichts im Un Sicherheitsrat gegen den Iran zulässt? Das wäre das einzige.
Militärische Zusagen kann Russland gar nicht treffen oder geben. Dazu ist es selber zu Schwach und viel zu wankelmütig. Noch dazu kommt, das die USA immer etwas im Gegenzug Anbieten für etwas.
Auch scheinen die SA-15 Systeme nutzlos zu sein. Und das habe ich bisher für unmöglich gehalten. |
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Rumpelstilz ständiges Mitglied im Sicherheitsrat


Anmeldedatum: 24.05.2006 Beiträge: 2505 Wohnort: Russ.Föd.
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Verfasst am: 09 Nov 2007, 22:16 Titel: |
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| Zitat: |
MOSKAU, 09. November
„Nesawissimaja Gaseta“: Kissinger sieht keine militärische Lösung für das Iran-Problem
Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger, der sich aus Anlass des Dialogforums „Russland - USA: Blick in die Zukunft“ in Moskau aufhält, schließt eine militärische Option zur Lösung des Problems des iranischen Atomprogramms aus.
Wie die Moskauer Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag schreibt, hat er die Vereinbarungen der sechsseitigen Verhandlungen über die etappenweise Denuklearisierung Nordkoreas als Lösungsbeispiel angeführt.
Wie Kissinger feststellte, sind die fünf Vetomächte und Deutschland bei ihren Diskussionen über das Iran-Problem noch nicht zu einem gemeinsamen Nenner gekommen, wann der Point of no Return erreicht ist. Sie müssten sich in dieser Frage verständigen und Teheran von einer einheitlichen Position ausgehend klar zu verstehen geben, dass die Entwicklung von Atomwaffen nicht hinnehmbar ist.
Die Verhinderung der Weiterverbreitung von Atomwaffen ist heute eine Aufgabe von äußerster Wichtigkeit, sagte Kissinger. „Als ich Außenminister der USA war, ging ich in Perioden internationaler Krisen von dem Verständnis aus, dass die Sowjetunion nicht zur Atomwaffe greifen wird, es sei denn, die Situation ist schon vollkommen hoffnungslos“, schilderte Kissinger. Eine andere Sache sei es, wenn 20 Länder im Besitz von Atomwaffen sind. Die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges nehme in diesem Fall zu.
Kissinger vertrat die Auffassung, dass die politischen Strukturen der Gegenwart nicht auf der Höhe der Zeit sind. So bleibt ihm zufolge der UN-Sicherheitsrat ineffektiv, solange ihm solche einflussreichen Länder wie Japan, Indien und Brasilien nicht angehören. Gleichzeitig müsse bei einer Erweiterung des UN-Sicherheitsrates auf das Vetorecht verzichtet werden, womit sich der US-Kongress niemals abfinden würde. Aus diesem Grunde müsse auf die bestehenden Mechanismen der internationalen Abstimmung zurückgegriffen werden.
Was die weltweiten Gefahren des raschen Wirtschaftswachstums in China angeht, stellte Kissinger fest, dass Peking nach einem größeren Einfluss in der Welt streben werde. Kissinger zeigte sich indessen überzeugt, dass Peking die Fehler vermeiden wird, die die Sowjetunion begangen hat. China werde das Schwergewicht nicht übermäßig auf die militärische Stärke legen.
Der Ex-Außenminister brachte zum Ausdruck, dass China immer eine eigenständige Politik betreibt. Niemand werde das Land als Karte im politischen Spiel in der Weltarena einsetzen können. „Ihr könnt die chinesische Karte nicht spielen, und wir auch nicht“, sagte Henry Kissinger.
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Kissinger ist sehr wohl eine kriminelle Figur - aber ein Schwafler ist er nicht.
 _________________ Freie Wahrheit ist wahre Freiheit.
Prof.Dr.jur. Gottlieb Chr. Schueler
Mitbegründer der Nationalversammlung zu Frankfurt (Paulskirche)
Artikel in der Wochenzeitung: Politik-Global
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ekueku Mitglied im Sicherheitsrat


Anmeldedatum: 09.08.2005 Beiträge: 1618 Wohnort: Reichshauptstadt Berlin (jetzt Umzug nach McPomm), Büro: Reichshauptstadt Wien
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Verfasst am: 10 Nov 2007, 00:30 Titel: |
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| Rumpelstilz hat Folgendes geschrieben: | .
| Zitat: |
MOSKAU, 09. November
„Nesawissimaja Gaseta“: Kissinger sieht keine militärische Lösung für das Iran-Problem [...]
Die Verhinderung der Weiterverbreitung von Atomwaffen ist heute eine Aufgabe von äußerster Wichtigkeit, sagte Kissinger. „Als ich Außenminister der USA war, ging ich in Perioden internationaler Krisen von dem Verständnis aus, dass die Sowjetunion nicht zur Atomwaffe greifen wird, es sei denn, die Situation ist schon vollkommen hoffnungslos“, schilderte Kissinger. Eine andere Sache sei es, wenn 20 Länder im Besitz von Atomwaffen sind. Die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges nehme in diesem Fall zu. [...]
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Kissinger ist sehr wohl eine kriminelle Figur - aber ein Schwafler ist er nicht.
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Gewiß, Rumpelstilz, sicher, da hast du völlig recht,
allerdings ist er auch ein geschickter Diplomat, der seine Ziele auf Umwegen zu erreichen sucht. Hier versucht Kissinger so eine Art um den Weltfrieden besorgter Richter oder Polizeiberater zu spielen, der im Interesse der Weltgemeinschaft generell Atomkriege zu vermeiden hilft, dabei geht es in Wahrheit einzig und alleine um den Punkt, unter dem Deckmantel der Sorge um den Weltfrieden, die zionistischen Raubmörder als Vorposten der US-Mafia zu stützen und ungefährdet zu erhalten. Ein hinterfotziger Diplomaten-Trick von K., man weitet das Thema, das punktuelle Problem aus, stellt es in einen größeren, irgendwie damit zusammenhängenden, fast beliebigen Kontext und zielt dann von der gedanklichen Peripherie wieder auf den unbequemen Ausgangspunkt, den es zu bereinigen gilt. Das wohlverstandene Weltinteresse bleibt dabei auf der Strecke, obwohl alle Beobachter meinen, dem wäre gedient, jedoch in Wahrheit bliebe im betreffenden Fall bei Erfolg nur Kissingers Interesse und damit das seiner Kaste gewahrt, alles andere, auch die Interessen Irans, kürzt sich raus.
Aber dennoch, der Mann ist nicht zu unterschätzen! Schon weil er die kriegerische Option verwirft.
Ich sehe das jedoch anders, sofern der Iran wirklich Atomwaffen in die Finger kriegt (ich glaube das nicht, und bedaure das, daß der Iran keine Atomwaffen anstrebt), hoffe ich von Herzen, daß er diese auch sachgerecht auf die zionistische Verbrecherbande appliziert, irgendwie. Trotz vieler unschuldiger Opfer an der Peripherie, das wäre es wert, denn es gilt eine Verbrecherbande auszurotten, wie sie die Welt in zehntausend Jahren Menschheitsgeschichte nicht erlebt hat, Hitler war ein Waisenknabe gegen diesen raffinierten, tolldreisten, pervers-kannibalistischen Abschaum.
LG,
eku _________________ Letzte Neuigkeit: Das Jetzt hat seine Wurzeln im Vergangenen!
Allerletzte Neuigkeit: Das Jetzt ist die Vergangenheit der Zukunft!
Allerallerletzte Neuigkeit: Hänschenklein ist weltgrößter Arsch -
somit ist der Arsch fähig, der Menschheit die Welt zu erklären!
[UPDATE]exSPD-Tauss:
'Viele Abgeordnete können sich unter "Internet" weniger vorstellen als unter einer Kuh'
A. d. Handbuch d. Bundeswehr:
"Ist jaa schelik mikonam!"
(Halt oder es knallt!)
"Dastaajetaan raa ruye kaaput bersaarid!"
(Pfoten auf die Motorhaube!)
"Dscheloye dahanetuno begirid!"
(Klappe halten!)
Obacht Leute!
Es ist die Demokratie, welche Euch bespitzelt und
es sind Demokraten, die Euch verprügeln!
Freiheit statt Angst! - Freiheit statt Demokratie!
+
Obacht Leute!
Es ist die Demokratie, welche die Völker überfällt und
es sind Demokraten, die Kinder und Frauen bomben!
Frieden statt Demokratie! |
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saratoga UNO-Generalsekretär


Anmeldedatum: 08.08.2005 Beiträge: 5119 Wohnort: München
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Verfasst am: 10 Nov 2007, 17:08 Titel: |
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@eku,
nicht, dass mit Dir hier die Pferde durchgegangen sind...
1.) Kannst Du davon ausgehen, dass der Iran bereits Atomsprengköpfe besitzt. Nicht aus eigener Produktion und nur in arg begrenzter Stückzahl, doch sie sind vorhanden. Bereits vor etwa 1-2 Jahren tauchten Hinweise dazu auf.
2.) Der Iran würde diese Sprengköpfe nie aus eigenem Antrieb einsetzen. Nicht, wenn er nicht dazu gezwungen wäre. Was sollte das bringen? Neben den Israelis wären alle Palis, die dort und im Umkreis leben, direkt davon betroffen. Von der nuklearen Verseuchung des gesamte Umkreises, also dem Libanon, Syrien, dem Irak (ok, der ist es nach dem Überfall der DU-Ballerterroristen sowieso), Jordanien, Saudi-Arabien, Ägypten usw., also so gut wie aller arabischer Staaten ganz zu schweigen.
3.) Auch wenn es hart auf hart kommen sollte, also der direkte heiße Konfliktfall vorliegt, ist die Wahl der Mittel entscheidend. Sollte der Iran tatsächlich zur Nuklearvariante greifen sollen, so stehen genügend usraelische Nuklearraketen zur Verfügung, um den Iran 100mal zu verseuchen.
4.) Und selbst wenn Israel nuklear verseucht wäre, die Drahtzieher wären davon nicht betroffen. Diese sitzen zum größten Teil auf ihrem warmen Hintern über dem Teich und auf der Insel. Es würde wie immer größtenteils Unschuldige treffen.
Es bringt dem Iran also nicht das Geringste, solche Sprengköpfe auch einzusetzen. Alles andere, was insbesondere von der Hofjournaille verbreitet wird, ist dummes Zeug. Die wenigen Atomsprengköpfe des Irans dienen rein der Abschreckung, um zu sagen, dass bei eigener Bedrohung auch dementsprechend handeln kann.
Ein Atomwaffeneinsatz kann also nur im Interesse einer Gruppe liegen - der Bande um Cheney, die das Bestreben hat, den gesamten Mittleren Osten ins Chaos zu stürzen. _________________ "Of course the people don't want war. But after all, it's the leaders of the country who determine the policy, and it's always a simple matter to drag the people along whether it's a democracy, a fascist dictatorship, or a parliament, or a communist dictatorship. Voice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked, and denounce the pacifists for lack of patriotism, and exposing the country to greater danger."
-- Herman Goering at the Nuremberg trials
"Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde." (Napoleon Bonaparte) |
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Pseudowissenschaftler Europaratsmitglied


Anmeldedatum: 05.04.2007 Beiträge: 834 Wohnort: Wirtschaftswunderland, westliche BZ
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Verfasst am: 10 Nov 2007, 17:44 Titel: |
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| adversarius hat Folgendes geschrieben: | Irgendwie gefällt mir das nicht. Bush ist sehr verärgert darüber und versteht die Welt nicht mehr, dass Olmert nun auf einmal Putins Politik sehr schätzt. Bush beschwert sich dann prompt über Condi bei Olmert und fordert Putin auf, ihm selbst mitzuteilen, was bei seinem Treffen im Iran besprochen wurde.
Olmert wird schon wissen, warum er mit Putin zufrieden ist. Vielleicht hat man in Israel begriffen, dass das Terrorland finanziell am Ende und verloren ist. Nun dreht man sich blitzschnell um und will sich in Russland ein Netzwerk schaffen. Die Neokonservativen in den USA machen dann dabei mit oder nicht - letztendlich ist das egal. Wenn Olmert mit Putin zufrieden ist, gefällt mir das nicht. Die Frage ist nur, ob auch der Umkehrschluss gilt? |
Die Israelis waren schon immer cleverer als die Amis. Das liegt auch an ihrer höheren Bildung. Der Iran liegt näher an Russland als an den USA. Das bedeutet, falls die Iraner wirklich irgendwann eine Atombombe haben, können sie sie nur in Asien einsetzen. Und wer baut denn den Atomreaktor? Man muss es ganz realistisch sehen: für die Amis stellen sie gar keine Bedrohung dar, sie sind nur eine bis Zähne bewaffnete Kampfmaschine, die definitiv nicht in der Lage ist, zu verhandeln. Und militärisch wäre dieser Konflikt nicht zu lösen. Deshalb wenden sie sich lieber an die Russen, denn sie haben gewisse wirtschaftliche und diplomatische Hebel, mit denen sie die Iraner die Grenzen setzen können: Stichwort SCO. _________________ Nach reicher Erfahrung kann ich sagen, dass ich alle Völker liebe und alle Regierungen hasse. |
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ekueku Mitglied im Sicherheitsrat


Anmeldedatum: 09.08.2005 Beiträge: 1618 Wohnort: Reichshauptstadt Berlin (jetzt Umzug nach McPomm), Büro: Reichshauptstadt Wien
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Verfasst am: 10 Nov 2007, 18:40 Titel: |
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| saratoga hat Folgendes geschrieben: | @eku,
nicht, dass mit Dir hier die Pferde durchgegangen sind...  |
Nein, eigentlich nicht, Saratoga,
das sind perverse Kannibalen, die stürzen über ihre Connections mindestens den halben Planeten ins Unglück, wenn man den Abschaum ungehindert weitermachen läß. Die Kannibalen-Grafik stammt von Wikipedia, engl. version:
http://en.wikipedia.org/wiki/Blood_libel
(Quelle: Artikel Blutsäufer-Anklage gegen Juden, Christen etc., die Grafik rechts unten)
Opfer müssen gebracht werden!
Um den überwiegenden Rest zu retten, hier muß abgewogen werden und die Waage neigt sich meiner Meinuing nach in einer bestimmten Richtung, die bedauerlicherweise keine andere Lösung mehr zuläßt!
| Zitat: |
1.) Kannst Du davon ausgehen, dass der Iran bereits Atomsprengköpfe besitzt. Nicht aus eigener Produktion und nur in arg begrenzter Stückzahl, doch sie sind vorhanden. Bereits vor etwa 1-2 Jahren tauchten Hinweise dazu auf.
2.) Der Iran würde diese Sprengköpfe nie aus eigenem Antrieb einsetzen. Nicht, wenn er nicht dazu gezwungen wäre. Was sollte das bringen? Neben den Israelis wären alle Palis, die dort und im Umkreis leben, direkt davon betroffen. Von der nuklearen Verseuchung des gesamte Umkreises, also dem Libanon, Syrien, dem Irak (ok, der ist es nach dem Überfall der DU-Ballerterroristen sowieso), Jordanien, Saudi-Arabien, Ägypten usw., also so gut wie aller arabischer Staaten ganz zu schweigen.
3.) Auch wenn es hart auf hart kommen sollte, also der direkte heiße Konfliktfall vorliegt, ist die Wahl der Mittel entscheidend. Sollte der Iran tatsächlich zur Nuklearvariante greifen sollen, so stehen genügend usraelische Nuklearraketen zur Verfügung, um den Iran 100mal zu verseuchen.
4.) Und selbst wenn Israel nuklear verseucht wäre, die Drahtzieher wären davon nicht betroffen. Diese sitzen zum größten Teil auf ihrem warmen Hintern über dem Teich und auf der Insel. Es würde wie immer größtenteils Unschuldige treffen.
Es bringt dem Iran also nicht das Geringste, solche Sprengköpfe auch einzusetzen. Alles andere, was insbesondere von der Hofjournaille verbreitet wird, ist dummes Zeug. Die wenigen Atomsprengköpfe des Irans dienen rein der Abschreckung, um zu sagen, dass bei eigener Bedrohung auch dementsprechend handeln kann.
Ein Atomwaffeneinsatz kann also nur im Interesse einer Gruppe liegen - der Bande um Cheney, die das Bestreben hat, den gesamten Mittleren Osten ins Chaos zu stürzen. |
Sicher, gewiß, und selbstverständlich akzeptiere ich deine Sorge um Opfer unter den echten Menschen, eine Sorge, welche ich teile, ja, welche mich sogar in noch größerem Maße umtreibt, aber das Spiel, wenn man die Kannibalen gewähren läßt, geht ja weiter! Denn DAS ist das Problem! Schon der US-Raubüberfall auf den Irak wurde ja zufolge einer US-Wissenschaftlergruppe mit Hilfe eines zionistischen Einflußagenten angezettelt und vorangetrieben. Der Iran wird als nächstes Opfer der perversen Kannibalen folgen. Eines oder mehr der US-hörigen Regime in Nah-Ost wird kippen und durch ein eher nationales Regime ersetzt werden, daraus wird sich die nächste Runde in der Serie der Raubüberfälle entwickeln. Sicher, das kommt nicht sofort, das dauert ein paar Jahre, aber dann...
Und das wird sich fortsetzen, da sich die 1 Milliarde Moslems nicht mit ihrer Beraubung abfinden wird, die sich ja mit jedem einzelnen Schritt in der Serie der Raubüberfälle umfangreicher gestaltet. Letztlich kommt der 3. Weltkrieg richtig in Gang, der also den größten Teil des Planeten betreffen wird - Cheney hat ihn doch bereits verkündet in seiner Schrift?
Also besser jetzt - noch relativ frühzeitig, noch rechtzeitig - ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende! Demnach würde der verbrecherische, aktivistische Vorposten der US-Raubmörder jetzt hinweggefegt - und ENDE!
Das sind nicht die Pferde, das ist ein wohlüberlegtes Abwägen, ein Vergleich des Jetzt und der unmittelbar absehbaren Entwicklung mit dem viel schlimmeren Schrecken, der in zwanzig oder 30 Jahren über den ganzen Planeten wegen der perversen, fanatischen Kannibalen herfallen wird. Prävention (Vorsorgemaßnahme) ist angesagt! Was sagt denn unser Mediziner dazu?
LG,
eku _________________ Letzte Neuigkeit: Das Jetzt hat seine Wurzeln im Vergangenen!
Allerletzte Neuigkeit: Das Jetzt ist die Vergangenheit der Zukunft!
Allerallerletzte Neuigkeit: Hänschenklein ist weltgrößter Arsch -
somit ist der Arsch fähig, der Menschheit die Welt zu erklären!
[UPDATE]exSPD-Tauss:
'Viele Abgeordnete können sich unter "Internet" weniger vorstellen als unter einer Kuh'
A. d. Handbuch d. Bundeswehr:
"Ist jaa schelik mikonam!"
(Halt oder es knallt!)
"Dastaajetaan raa ruye kaaput bersaarid!"
(Pfoten auf die Motorhaube!)
"Dscheloye dahanetuno begirid!"
(Klappe halten!)
Obacht Leute!
Es ist die Demokratie, welche Euch bespitzelt und
es sind Demokraten, die Euch verprügeln!
Freiheit statt Angst! - Freiheit statt Demokratie!
+
Obacht Leute!
Es ist die Demokratie, welche die Völker überfällt und
es sind Demokraten, die Kinder und Frauen bomben!
Frieden statt Demokratie!
Zuletzt bearbeitet von ekueku am 10 Nov 2007, 19:47, insgesamt 5-mal bearbeitet |
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